10 Wahrheit und Spaß
10 Wahrheit und Spaß
Harry erwachte nach einer unbestimmten Zeit wieder. Mr. Zabini hatte sich inzwischen auf einen Stuhl neben seinem Bett gesetzt. Mr. Parkinson hingegen hatte den Zauberstab auf seinen Kopf gerichtet.
Er drehte den Kopf und sah das inzwischen alle Phiolen leer waren.
„Wie lange war ich weg?“, fragte Harry.
„Etwa zwei Stunden, wir sind gleich fertig mit ihrer Behandlung. Wie fühlen sie sich?“, antwortete Mr. Parkinson.
„Schrecklich, ich spüre ein Stechen in jedem Körperteil und mein Kopf fühlt sich an, als ob er gleich explodieren würde.“
Er sah, wie die beiden Männer kurz lächelten.
„Sie haben es gleich hinter sich und danach sollten sie mehr auf sich achten, oder aber einen Heiler oder Arzt aufsuchen, wenn es ihnen nicht gut geh“, ermahnte in Pansys Vater.
„Das hätte ich getan, wenn meine Verwandten mich zu einem gebracht hätten“, knurrte er.
Ein schmunzeln wanderte über die Lippen des Mannes. „Nur ein Scherz. Vergessen wir das nun, die Bannzauber auf ihnen waren stark aber ich konnte sie lösen.
Ihre Augen sind auch geheilt, ebenso wie jede andere Wunde, oder alte Wunde ihres Körpers.“
„Danke… das wäre wohl längst überfällig gewesen“, murmelte Harry.
„Nichts zu danken, es war der Wunsch unseres Lords.“
Harry nickte und schloss noch einmal die Augen. Dabei hoffte er das die Zauber die sein Geistheiler sprach ihn nicht so schmerzen würden wie die von Mr. Zabini.
„Machen sie sich keine Sorgen, ich habe das meiste von ihnen behandelt während sie geschlafen haben. Etwas das ich für meinen Vorteil verbuche.
Es hat es mir einfacher gemacht die Bannzauber auf ihnen zu lösen.“
Harry nickte kurz.
Schließlich verabschiedeten sich die beiden von Harry. „Wenn sie weitere Beschwerden oder Komplikationen auftreten dann Schreiben sie uns.
Wir haben getan was wir konnten, aber auch Magie ist kein Wundermittel. Es kann immer zu Komplikationen kommen“, erklärte Mr. Zabini.
„Natürlich, ein Brief reicht ihnen, oder soll ich mich im Sankt Mungo Hospital einfinden?“
„Schreiben sie uns direkt. Alles was wir hier tun ist nichts was die Öffentlichkeit interessiert.“
„Okay, danke.“
Die beiden verabschiedeten sich nun ganz und verließen den Raum.
Harry schloss nochmal die Augen und sank zurück ins Land der Träume. Er erwachte als die Tür sich erneut öffnete.
In der Tür stand Voldemort persönlich.
„Potter, du lebst also noch“, sprach er während er eintrat.
„Wolltest du das sie mich töten?“
„Nein, aber bei den Schreien die du von dir gegeben hast dachte ich sie würden dich foltern“, Harry brauchte den Mann nicht einmal anzusehen um zu wissen das er lächelte.
„Da du nun wieder einigermaßen bei Kräften bist können wir unsere Unterhaltung fortsetzen.
Der Waffenstillstand ist mir wichtig. Es würde unser aller Leben vereinfachen und die Tatsache das du uns eingeladen hast sagt mir das du auch dazu bereit bist.“
Harry nickte kurz und wandte seinen Blick auf das Schlangenhafte Gesicht. Es war wirklich angenehmer in seinem Kopf mit Tom zu reden.
Dort sah er wenigstens gut aus und nicht wie ein halbes Monster.
„Ausgezeichnet, wie ich es bereits erwähnt habe wird Bellatrix einige Zeit hier bleiben um ein Auge auf dich zu haben und dich weiter zu trainieren.“
„Warum sie?“
„Ich denke das es euch beiden guttun würde, außerdem wirst du aktuell bei ihr nicht zögern sie während des Trainings richtig anzugreifen.
Leider ist sie in meinem Hauptquartier gerade die Person mit der größten Zielscheibe auf dem Rücken und bis sie sich wieder erholt hat wird sie dich trainieren.“
Diese Erklärung verstand Harry nicht. „Warum haben es deine Leute auf sie abgesehen?“
„Ihr habt ihren Ehemann und seinen Bruder getötet, das hat die Eheverträge und Zauberbanne, die auf ihre lagen, gerbrochen.“
„Moment, sie wurde kontrolliert?“
„Ja, das ist nicht unüblich bei dunklen reinblütigen Familien. So will man verhindern das der Ehepartner den anderen vergiftet, oder aber sich nicht sittlich benimmt.“
„Klingt ja traumhaft, 20 Jahre unter einem Imperius zu stehen.“
„Die Zauber sind nicht wie der Imperius. Sie gehen zwar auch in diese Richtung aber wirken völlig anders.“
„Na super, ich muss mir aber keine Sorgen machen, das sie plötzlich auf mich losgeht und mich töten will, oder?“
„Nein, ich würde dir raten dich auszuruhen. Bis du dich wieder richtig bewegen kannst solltest du im Bett üben.
Geistmagie kann sie dir beibringen ohne das du dieses Bett verlassen musst. Das ist etwas das du brauchen wirst, wenn du nicht willst das unsere kleine Zusammenarbeit aufgedeckt wird.“
„Wie du meinst… Oh bevor ich es vergesse: Was für eine Magie steckt nun in meiner Narbe?“
Der dunkle Lord schwieg bei dieser Frage einen Augenblick und richtete seinen Blick auf die Tür, bevor er sich wieder Harry zuwandte.
„Einer meiner Horcruxe. Ein versehentlich erschaffener, um genau zu sein.“
„Was ist ein Horcrux?“
„Ein Stück Seele, dir nun alles zu erklären würde zu lange dauern. Solange dieses Stück in dir lebt, kann ich nicht sterben. Das ist erstmal alles, was du darüber wissen musst.“
Harry war sprachlos, er hatte noch nie von so einer Art der Magie gehört, aber eine Sache wusste er sie war nicht legal.
„Kann man ihn entfernen?“, fragte er stattdessen.
„Mit deinem Tot, andere Wege sind mir noch nicht bekannt, allerdings habe ich angefangen danach zu suchen.
Einen Seelensplitter in einem Lebendem Individuum zu haben ist äußerst ungünstig da man ja möchte das der Gegenstand einen überlebt bzw. nicht vor einem stirbt.“
„Toll… dann hoffe ich das du etwas findest.“
Der Mann nickte nur. „Glaube mir es ist genau so in meinem Interesse wie in deinem. Jetzt halte dich an Bellatrix und denk daran sie wird dich nicht schonen, wir wollen doch das du lernst richtig zu kämpfen.“
Kurz bekam Harry ein ungutes Gefühl, aber schließlich nickte er nur und schloss dann wieder seine Augen.
Während Harry sich seiner Heilung widmete war es bei Tonks im Haus lebhafter.
Ginny hatte viel Freude zusammen mit der Älteren, welche es mit dem „Zaubernverbot außerhalb von Hogwarts“ nicht so eng sah.
Sie und ihre Eltern lebten zwar in einem Muggeldorf aber im Keller hatte Tonks sich einen kleinen Raum eingerichtet, in dem sie üben und trainieren konnte.
Dieser war für ihre Aurorenausbildung unabdinglich gewesen, schließlich wollte sie bestehen und das mit guten Noten.
Die Schutzzauber darauf und die Tatsache das ihr Haus als das Haus einer Hexe galt sorgten dafür das Ginny nun einiges nachholen konnte.
Außerdem hatte sie eine große Freude daran mit Tonks zu üben, die ihr viele nützliche Zauber zeigte, mit denen sie auch gut anderen Streiche spielen konnte.
Natürlich half sie ihr auch bei einigen Zaubern, bei denen sie Probleme hatte.
Dazu hatte Ginny aber erst der Zauberstab gefehlt, den hatte sie nun dank Harry und Tonks wieder.
Als dieser plötzlich in der Post war, waren beide Mädchen überglücklich, sie wussten nun das Harry noch lebte und wohl auch das er sie vor dem Haus gehört hatte.
Etwas peinlich war es Ginny schon, denn das hieß das er sie in ihrem Nachthemd gesehen hatte. Den Gedanken schob sie aber wieder beiseite.
Sie hatte dadurch einige schöne Tage mit Tonks, die Idee das sie einige Tage bleiben würde hatte auch ihrer Mutter gefallen.
Molly hatte das Hauptquartier des Ordens in den Fuchsbau verlegt, dort wurden nun die Treffen abgehalten und es musste alles entsprechend eingerichtet werden.
Ginny wusste das ihre Eltern die „Kinder“ aus allem heraushalten wollten und so war sie direkt auf Tonks Vorschlag eingegangen.
„Ist zwar kein direkter Urlaub, aber besser als nichts“, hatte Ginny sich gedacht als sie mit Tonks durch das kleine Dorf spazierte und sich erstmal alles zeigen ließ.
Viele Sehenswürdigkeiten gab es nicht, aber sie wollte wenigstens wissen wo sie einkaufen konnte, oder aber der Bäcker war.
Tonks musste sich bei ihrem ersten Ausflug einige Male das lachen verkneifen als sie hörte wie Ginny etwas erwähnte was sie von ihrem Dad über die Muggel gehört hatte.
„Dein Dad sollte seinen Job überdenken“, japste Tonks und hielt sich den Bauch vor Lachen. Sie standen gerade, als einzige, auf eine Rolltreppe in einem größeren Kaufhaus im Herzen von London.
Tonks hatte Ginny durch das Seit an Seit apparieren mitgenommen, da sie einen Schaufensterbummel machen wollte.
Als sie auf dieser Treppe standen, hatte Ginny umgeschaut und gefragt: wo genau der Troll sei, der die Treppe bewegte.
Tonks hatte nachgefragt, was sie meinte und da hatte Ginny erklärt das ihr Dad wohl der Meinung war das diese „Trolltreppen“ von einem Troll angetrieben wurden, wie der Name ja schon sagte und sich darum bewegten.
Ginny war, nachdem ihr wohl klar geworden war, dass sie etwas Falsches und wohl auch sehr dummes gesagt hatte rot angelaufen und musste sich nun mit einer lachenden Tonks begnügen die einige Blicke auf sich zog.
Schließlich hatte sie sich wieder gefangen und beide Verliesen die Treppe, wobei Tonks ihr einen Arm um die Hüfte legte und sie an sich zog.
„Sag sowas bitte nicht, wenn viele Menschen um uns sind… außer du willst dich wirklich blamieren.“
Ginny schmollte und lehnte sich an Tonks an. Etwas das sie sich angewöhnt hatte. Die beiden schliefen immer noch im selben Raum und Bett.
Auch Abends hatte Tonks kein Problem, wenn Ginny ihr näher kam, oder sie zog den Rotschopf sofort auf ihren Schoss und las über ihre Schulter mit ihr in einem Buch.
„Er tut… äh tat sein Bestes, er hat ja inzwischen einen anderen Job“, maulte Ginny.
„Ich weiß aber es ist trotzdem zu köstlich zu hören wie viele Fehlinformationen über Muggel verbreitet werden.“
Ginny rollte kurz mit den Augen. „Du kannst mich ja aufklären.“
Tonks grinste plötzlich verschmitzt. „Aber liebend gerne, also wenn ein Mann und eine Frau… oder zwei Männer… oder zwei Frauen sich ganz besonders liebhaben, oder einfach nur geil aufeinander sind, dann schlafen sie in einem Bett… natürlich gehen auch andere Orte wie eine Besenkammer, oder der Fußboden.
Dort ziehen sie sich dann nackt aus, während sie sich küssen und streicheln um dann…“
„NICHT DIESES AUFKLÄREN!“, schrie Ginny mit rotem Kopf und zog einige Blicke auf sich.
„Tut mir leid“, sagte sie schnell zu der Gruppe Menschen, die vor einem Café saß.
Tonks hingegen lachte sich ins Fäustchen und führte Ginny weiter.
„Du bist süß, wenn du rot wirst“, merkte sie an, während sie auf eines der Klamottengeschäfte zusteuerte.
„Dann muss ich ja schon aus Zucker bestehen so oft wie du mich zum erröten bringst“, maulte Ginny.
Tonks überlegte einen Moment und gab ihr dann einen Kuss auf die Wange, was nicht half um Ginny Gesichtsfarbe wieder ins Normale zu befördern.
„Nein, immer noch nicht ganz, schmeckst zumindest noch nicht nach Zucker.“
„Dann musst du mich wohl weiter zum erröten bringen.“
„Oh das werde ich liebend gern tun“, antwortete Tonks.
Ginny wusste nicht, wie sie das finden sollte und sagte darum liebe erstmal nichts mehr. Sie würde den Spieß aber schon noch umdrehen.
Sie war immerhin die Schwester von Fred und George Weasley und wenn die beiden etwas konnten, dann war es Streiche zu spielen oder jemanden in Verlegenheit zu bringen.
Gut das passierte meistens wegen dem Streich, aber sie hatte von den beiden genug gesehen, gehört und gelernt um zu wissen wie sie Tonks vielleicht auch zum erröten bringen konnte.
Einige der Scherzartikel, die ihre Brüder entwickelt hatten, hatte sie mitgenommen da sie wusste das Tonks Späße mochte und sie bestimmt nicht abgeneigt wäre diese zu testen.
Nun jedoch würde sie Tonks als Ziel für diese Verwenden und wenn sie mit keinem davon Erfolg haben würde, gab es immer noch Plan B:
Zweideutige Anspielungen.
Die beiden besuchten einige Läden, wobei Ginny merkte, das Tonks weniger das Mädchen zum Shoppen von Klamotten war.
Vereinzelt hatte sie auch einige Dinge anprobiert, aber das war wohl mehr aus Langeweile. Ginny konnte sich die ältere auch nicht in einem Kleid oder ähnlichem Vorstellen.
Tonks trug meistens bequeme oder sportliche Sachen. Ginny hingegen war auch nicht so versessen auf Kleider, aber wenn sie die Klamottengeschäfte alle ausließen, dann wären sie viel zu schnell fertig.
Neben einigen bequemen Shirts fand Ginny auch noch ein grell rosa Kleid mit gelben Sonnenblumen.
Als sie in diesem aus der Umkleide kam und Tonks nach ihrer Meinung fragte war diese Sprachlos.
„Ginny, bei aller Liebe, aber wenn du diesen Fummel trägst kenne ich dich nicht mehr, oder ich werde ihn dir vom Körper reißen und verbrennen“, hatte sie schließlich gesagt was den Rotschopf zum Lachen brachte.
Tonks grinste sie breit an und schob sie zurück in die Umkleidekabine.
Amüsiert zog Ginny sich das Kleid wieder aus und nahm sich das nächste. Es war schwarz, kurz und ihr fast zu eng, aber für den Moment genau das richtige.
Sie zwang sich hinein und öffnete dann den Vorhang wo Tonks auf einem Stuhl saß und wartete.
Bei ihrem Anblick fiel dieser alles aus dem Gesicht und sie wurde schlagartig so rot wie ihre heutige Haarfarbe.
Dies war Ginnys Idee gewesen: „Mach deine Haare so rot und lang wie meine, dann hält man uns Geschwister.“
Ein Vorschlag den Tonks angenommen hatte.
„Du… also… ja… ähm… du siehst“, stammelte der Methamorpmagus.
„Ist sexy, oder? Leider aber etwas eng… ich glaube wenn ich nur eine Scheibe Brot esse zerreißt es“, sprach Ginny und drehte sich vor der älteren um es ihr von allen Seiten zu zeigen.
Diese musterte Ginny genau aber sagte nichts.
„Und? Gefällt es dir?“, fragte Ginny mit gespielter Unschuld in der Stimme. Die röte in Tonks Gesicht sprach Bände darüber das es ihr sehr gut gefiel.
„Nun… also ja… schon… es hat etwas, aber ich weiß nicht, ob du es kaufen solltest.“
„Werde ich nicht, es ist zu eng und es gab keine größeren, ich konnte nicht einmal Unterwäsche anziehen“, erklärte Ginny und drehte sich zu dem Spiegel, um etwas zu posieren.
Durch diesen sah sie wie Tonks blick über ihren ganzen Körper wanderte.
„Du… bist also nackt unter diesem Kleid?“, fragte sie, um ganz sicher zu gehen.
Ginny grinste in sich hinein und drehte sich wieder um. „Nur ein bisschen, aber du hast wie gesagt recht. Kannst du mir nicht noch etwas aussuchen?
Mir gefällt dein Geschmack und ich versuche mich aus diesem Kleid zu schälen.“
„Ja… okay“, antwortete Tonks etwas mechanisch und erhob sich.
Ginny ging die Umkleide und entledigte sich dem Kleidungsstück. Das hatte besser funktioniert als sie gedacht hatte. Sie hatte zwar etwas geflunkert, als sie das mit der Unterwäsche sagte aber Tonks Reaktion war lustig gewesen.
„Ich dachte schon sie springt mich gleich an“, dachte sie, als etwas durch den Vorhang zu ihr gereicht wurde. Nicht das sie das wollen würde.
Seit sie bei Tonks Urlaub machte vor dem Orden des Phönix nutzte diese jede Möglichkeit um sie zum erröten zu bringen oder zu ärgern.
Ginny versuchte jetzt nur ihr das heimzuzahlen.
„Versuch das mal, ich denke das könnte dir stehen.“
Ginny nahm es dankend an und zog sich um. Kritisch musterte sie sich im Spiegel. Der dunkelgrüne Shirt das sie nun trug hatte einen flammenden Totenkopf mit Ketten als Aufdruck.
Die schwarze Hose klebte wie eine zweite Haut an ihr, aber sie konnte es nicht bestreiten es gefiel ihr und war außerdem auch noch sexy.
Zumindest gefiel ihr ihr Hintern in der Hose.
Auch hatte Tonks perfekt ihre Größen bei beidem getroffen.
„kommst du mal kurz rein Tonks?“, bat Ginny und hörte dann schritte.
„Bist du nackt?“, fragte die ältere was Ginny zum lachen brachte.
„Natürlich nicht, ich will deine Meinung zu dem Outfit und dich dann noch etwas fragen.“
„Okay“
Tonks schlüpfte durch den Vorhang und musterte den kleineren Rotschopf. „Gefällt mir, das steht dir super.“
„Danke“, antwortete Ginny und drehte sich vor ihr einmal damit die ältere auch wirklich alles gesehen hatte.
„Und was wolltest du mich nun fragen?“, fragte Tonks und riss ihren Blick von der jüngeren los.
„Oh, nur eine Kleinigkeit: Woher wusstest du genau was mir passen würde?“
„Oh… naja… also mit meiner Gabe bekommt man ein Gespür für den Menschlichen Körper, vor allem wenn sich dein eigener immer wieder verändert.
Teilweise passierte mir das auch unbewusst. Außerdem… außerdem…“
Tonks murmelte etwas das Ginny nicht verstand.
„Was hast du gesagt?“
„Du hast in meinen Armen geschlafen und darum konnte ich dich gut einschätzen, was deine Größen angeht.“
Ginny zog eine Augenbraue hoch. „Wie meinen?“
„Naja, ist schwer zu erklären, aber ich hab nun einmal ein Gespür dafür… nicht das du denkst ich hätte dich befummelt, oder sonst etwas.“
Ginny sah das ihr Gegenüber rot wurde, genau wie sie es wollte. Sie grinste kurz. „Okay, ich glaube dir.“
Tonks atmete erleichtert auf. Das hätte wirklich nach hinten losgehen können, da war sie sich sicher.
„Oh ich hätte es übrigens getan, wenn ich etwas so Süßes im Arm gehabt hätte.“ Merkte Ginny noch an und schob Tonks dann durch den Vorhang wieder nach draußen.