105 Die Wahrheit
105 Die Wahrheit
Das Boot erreichte die kleine Insel und der dunkle Lord stieg aus diesem. Bellatrix folgte ihm nur wenige Schritte hinter ihm.
Snapes Blick fiel auf Dumbledore der immer noch wimmernd auf dem Boden kniete. Voldemort hielt bereits seinen Zauberstab in der Hand und schwang diesen sofort, nachdem er auf dem Weg zu ihnen war.
Aus dem Umhang von Dumbledore flogen mehrere Dinge auf den dunklen Lord zu. Neben dem Zauberstab des alten Mannes einige kleine Gegenstände.
Papiere, eine zu einer Schleife geknotete Kordel, eine Taschenuhr und sogar ein Stück Bart von ihm, das einen Knoten erhielt erhob sich.
Ein Schnitfluch später war der Knoten abgetrennt und alles fiel vor Voldemort zu Boden.
„Eure Lordschafft, ich bin froh euch zu sehen“, sprach Snape und verbeugte sich.
Bellatrix blickte auf die Gegenstände vor ihrem Meister und ließ diese mit einem Schwung ihres Zauberstabes verschwinden.
Portschlüssel wie sie wusste, mit denen der alte Sack fliehen wollte.
„Severus, welch eine Überraschung, was führt dich in diese Höhle?“, plauderte der dunkle Lord wie beiläufig.
Dabei drehte er den Zauberstab von Dumbledore in seinen Fingern
„Dumbledore, er bat mich ihn zu begleiten. Ich wollte gerade nach euch rufen, Dumbledore hat den Trank getrunken und ist nun völlig wehrlos.
Der Krieg könnte hier und jetzt beendet werden“ erklärte Snape aufgeregt.
Voldemort trat neben ihn und sah auf Dumbledore hinunter. Der Mann wirkte nicht mehr wie der Anführer der Hellen Seite, sondern nur noch wie ein gebrechlicher alter Mann.
Er schien ihn weder zu erkennen noch zu wissen, wo er gerade war.
Sein Trank der Verzweiflung leistete auch nach all den Jahren immer noch perfekte Arbeit.
Er bedauerte es fast schon das sein alter Lehrer und Feind niemals erfahren würde das er die Qualen des Tranks völlig umsonst ertragen hatte.
Man konnte eben nicht alles haben. Sein Blick ging von Dumbledore zu Snape, während er Dumbledores Zauberstab in seinen eigenen Umhang steckte.
„Eure Lordschaft, es ist…“, begann Snape.
„Cruzio!“
Snape unterbrach sich selbst mit einem Schrei als sein Meister den Zauberstab auf ihn richtete.
Er krümmte sich und fiel ebenfalls auf den Boden. Bellatrix rief den Zauberstab des Zaubertrankmeisters zu sich und blickte auf ihren Meister, der gerade seine rechte Hand folterte.
Geistesgegenwärtig rief Bellatrix auch nach weiteren Portschlüsseln, aber Snape hatte keinen bei sich.
Dumbleodre hatte bis vor wenigen Minuten mehrere in seinem Umhang gehabt. Der alte Mann war vorbereiteter gewesen. Er hatte Möglichkeiten zur Flucht bei sich getragen, mehrere sogar.
Schließlich löste Voldemort den Zauber auf. Snape keuchte und krampte sich immer noch auf dem Boden, bis die Nachwirkungen des Zaubers nachgelassen hatten.
„bitte… bitte eure Lordschaft. Ich wollte euch rufen, aber ich konnte es nicht. Ich wusste nicht, wohin wir gehen und bis eben hatte ich keine Gelegenheit!“
Voldemort trat näher an den am Bodenliegenden Meister der Zaubertränke heran. „Severus, du warst immer ein guter Lügner. Ein glatter Aal, sogar untreuer als Malfoy.
Er hatte immer dafür gesorgt das ihm nichts nachgewiesen werden konnte. Nur du Severus, du bist sogar noch schmieriger.“, sprach Voldemort, während er um die beiden herumging.
„Ich versichere euch eure Lordschaft, ich würde euch niemals…“
Ein weitere Cruziatusfluch und Snape krümmte sich vor Schmerzen.
„Deine Ausreden interessieren mich nicht. Bellatrix, kümmere dich um Severus, während ich mich meines alten Feindes annehme.“
„Wie sie wünschen“, antwortete Bellatrix mit einem verrückten Lächeln und trat vor Snape der aufm Boden knieend zurückwich.
Er hatte keinen Zauberstab und sah sich Bellatrix gegenüber, der verrücktesten Anhängerin ihres Lords.
Sein Lord hingegen wandte sich Dumbledore zu, der immer noch am Boden kauerte.
Snape rechnete sich seine Chancen aus, zu entkommen. Ohne Zauberstab und Portschlüssel gab es keine Möglichkeit zu entkommen. Die Boote waren zwar in Reichweite, aber diese waren langsam und die Inferie würden ihn bestimmt nicht gehen lassen, wenn Bellatrix das Boot zerstörte, wenn er mitten auf dem See war.
Apparieren brauchte er nicht zu versuchen, die Höhle war mit so vielen Schutzzaubern umgeben die unteranderem das verhinderten.
Darum mussten sie auch ein Stück schwimmen.
Bellatrix richtete ihren Zauberstab auf ihn und wieder spürte er die Auswirkungen des Folterfluch. Unter schreien, krümmte er sich auf dem Boden
Bellatrix hielt den Zauber einige Minuten aufrecht, das einzige andere was Snape bemerkte war das grüne Leuchten neben ihnen und wie DUmbledore zusammenbrach.
Voldemort stand neben dem toten Körper und blickte auf ihn hinunter. „Es ist schade, dass ich es nicht genießen konnte.
Er starb, ohne das Ausmaß des Verrats und der Gründe zu kennen die für seinen tot verantwortlich waren“, sagte Voldemort Amüsiert.
Er hatte sich immer vorgestellt, wie sein Sieg ablaufen würde, ein Zweikampf mit Dumbledore.
Oder wie dieser in eine seiner Fallen trat und er gefesselt und ohne Zauberstab vor ihn geschleift wurde.
Dann hätte er ihm erklärt, was der Grund für seine Niederlage war. Der Verrat von Harry, die Hilfe und wie dieser sich ihm bereitwillig angeboten hatte, sich mit ihm zu verbünden.
Nun aber war es unnötig und kurz gewesen. Dumbledore hätte kein Wort verstanden, von dem was er zu ihm gesagt hätte.
Er hätte es auch einer Wand erklären können, das hätte denselben Effekt gehabt.
Voldemort blickte von der Leiche zu Snape hinüber der sich immer noch unter dem Fluch von Belltrix krümmte.
„bitte!“, schrie Snape als Bellatrix den Zauber für einen Moment unterbrach.
„Mein Lord, ich schwöre es ihnen, ich habe niemals gegen euch gearbeitet. Ich war immer treu!“
Voldemort trat näher während Bellatrix anfing zu lachen.
„Wirklich Snape? Du hättest mir letztes Jahr bei dutzenden Gegebenheiten Potter bringen können, als er Unterricht bei dir bekam oder bei einem Nachsitzen.
Du warst derjenige der den Orden informierte das Potter auf dem Weg ins Ministerium war, um seinen Paten zu retten und du warst derjenige der meinen Fluch in Dumbledores Hand versiegelte.
Dieser wäre letzten Sommer bereits gestorben und dies hätte unsere Pläne so viel einfacher gemacht.
Aber nein, du hast beide Seiten mit Informationen der anderen versorgt um sicher zu sein, dass du immer siegreich sein wirst.“
Snape stöhnte und setzte sich langsam auf. „Bitte, ich musste den Orden informieren… Die Schwüre die Dumbledore von mir verlangte…“
Voldemort trat einen Schritt näher zu dem Mann, der am Boden kniete während Bellatrix sich auf einen der Steine gesetzt hatte und dem ganzen zusah.
Sie hatte nicht erwartet das ihre Nacht so verlaufen würde, aber nun wollte sie sich nicht beschweren.
Snape ein Verräter? Oh, sie hätte es wissen müssen. Ihr Meister hatte schon einmal eine Andeutung in diese Richtung gemacht, vor allem da sie seit einigen Monaten damit beauftragt wurde Feinde und Verräter aus dem Weg zu räumen.
Eine Aufgabe mit der sie sich schnell abgefunden hatte.
„Severus, Dumbledore war nicht der Einzige, dem du Treue geschworen hast. Du hast deine Treue der Seite gezeigt, von der du glaubtest, dass sie dir am meisten nützen würde.
Und nun bist du hier, an der Seite Dumbledores… An einem Ort, der nicht gefunden werden sollte, beim Versuch etwas zu stehlen von dem niemand wissen sollte, um es zu vernichten.“
In Snape zog sich etwas zusammen, er wusste das es sehr schlecht um sein Überleben stand, aber er konnte und durfte nicht sterben.
Er war zu weit gekommen, hatte so viel verloren und jeden belogen nur um am Ende zu überleben.
Der Verlust von Lilly, der schwur an Dumbledore ihm zu helfen und Potter zu beschützen, auch wenn er das Kind hasste und der Schwur an den Dunklen Lord ihm ewig zu dienen.
„Bitte eure Lordschaft, ich… ich würde euch niemals hintergehen. Das versiegeln des Fluches war etwas das ich nicht ablehnen konnte.
Es hat… er konnte… es hat seine Leiden verlängert. Er weiß das seine Lebenszweit ablief.
Er hatte nur noch wenige Wochen und heute Nacht… er überfiel mich mit diesem Auftrag. Ich konnte es nicht ablehnen, ohne mich verdächtig zu machen.
Er war keine Gefahr mehr als ihr hier angekommen sei, ich wollte gerade nach euch rufen.
Ihr wart nur schneller als ich. Bitte glaubt mir, ich stehe auf euerer Seite mein Lord!“
Bellatrix schüttelte den Kopf. Szenen wie diese hatte sie schon einige Male gesehen, Es gab immer einige Personen, die damals und heute noch so dumm waren, ihren Lord zu betrügen oder aber bei Missionen scheiterten.
Wobei ein Scheitern noch das kleinste Problem war. Eine Fehlgeschlagener Auftrag konnte verschmerzt werden, wenn er nicht von höchster Wichtigkeit war, aber wenn es am Ende mehr Schaden als nutzen ihnen gegenüber brachte dann konnte man sich auch selbst richten.
Bellatrix sah auf Snape hinab und fragte sich wie lange dieser noch versuchen würde ihren Lord zu überzeugen?
Innerlich war sie sich bereits sicher das die Position als seine rechte Hand nun offiziell an sie gehen würde.
Immerhin war Malfoy nur noch ein Schatten seiner Selbst, was seinen Ruf anging.
Damit stand sie aus dem engsten Kreis an der nächsten Position, immerhin war sie bereits seine linke Hand, da war es nur normal aufzurücken.
„Severus, jemand wie du sollte besser wissen was mit den Menschen passiert, die mich belügen und sich gegen mich stellen“, sprach Voldemort nur mit ruhiger Stimme.
„NEIN! Bitte… ich habe… ich hätte niemals…“, stammelte er.
„Bellatrix, beende es.“
Die Schwarzhaarige Hexe stand auf und erhob ihren Zauberstab.
„NEIN! Wartet eure Lordschaft. Ich... jetzt wo Dumbledore aus dem Weg ist, kann ich Potter zu euch bringen! Auch kann ich Hogwarts übernehmen.
Durch den Einsatz unserer Mitglieder, die im Schulbeirat sind, wird Hogwarts in unsere Gewalt fallen.
Gebt mir die Chance Potter zu euch zu bringen. Diesmal gibt es nichts und niemanden der mich davon abhalten kann seinen Wertlosen Körper durch den Kamin zu euch zu schicken!“
Bellatrix hatte bei seinen Worten innegehalten und sah zu ihrem Lord hinüber. Dieser sah den verzweifelten Mann vor sich und trat wieder näher an ihn heran.
„Severus, das ist ein guter Plan, allerdings hat er einen winzigen Fehler“, sprach Voldemort und trat an den schwarzhaarigen Mann heran.
„Und welcher ist das?“
„Woher denkst du weiß ich davon das du es warst der Dumbledore gerettet hat?
Woher wusste ich das ihr heute in diese Höhle kommen würdet?“
Snape schwieg und dachte nach. „Gab es einen weiteren Spion im Orden, von dem er nichts wusste?“
Sofort konnte Snap das verneinen. Er und Dumbledore waren damals alleine, als er den Fluch bannte und der alte Direktor würde das Wissen was oder warum seine Hand nun schwarz war, niemals teilen.
Dumbledore teilte nur die kleinsten Informationen, er hielt es für das beste wenn er nur das teilte, was die anderen wissen mussten.
Und auch dann nur Bruchstücke. Niemals würde er das volle Ausmaß von einem seiner Pläne mit einem anderen teilen.
„Ich… bin mir nicht sicher“, gestand Snape.
Egal wie sehr er darüber nachdachte es gab nichts das für ihn Sinn ergab.
„Es gibt noch jemanden der mich über alles informiert hat was Dumbledore tat. Er sagte mir das ihr beide heute hierherkommen würdet.
Wir brauchten also nur zu warten bis der Schutzzauber auf der Wand aufgehoben wurde. Ein kleiner Vorsprung für euch, um den See zu überqueren und dann schließlich hier her zu kommen und den Trank zu trinken.“
Snape schluckte und schüttelte den Kopf. „Das ist… nicht möglich, Dumbledore vertraute niemandem so sehr!“
Voldemort lächelte breit. „Das ist wahr, er vertraute niemandem so sehr.
Das du es warst der Dumbledore vor meinem Fluch rettete erfuhr ich durch das Denkarium von ihm.
Unser alter Freund, hat die Erinnerung daran, wie du ihn gerettet hast in diesem Hinterlegt. Er glaubte wohl das niemand in sein Büro gehen und in diesem gezielt nach dieser Erinnerung suchen würde.“
„Aber wer?“, keuchte Snape.
Voldemort lachte laut auf. „Harry Potter, wer sonst!“
Snapes letzte Farbe floss aus seinem Gesicht. Das war nicht möglich, niemals konnte das wahr sein. Potter war ein Idiot wie sein Vater und nichts als Dumbledores Marionette.
Warum sollte er sich gegen den Direktor auflehnen?
Gut, er hatte im letzten Sommer das eine oder andere gelernt aber er war trotzdem noch ein Aufmerksamkeit suchender Trottel.
„Das… ist nicht möglich!“, krächzte Snape.
Voldemorts lachen wurde lauter.
„Doch ist es! Durch unsere Verbindung konnte ich das hier bewerkstelligen!“
In Snape rasten die Gedanken und er versuchte eine andere logische für ihn annehmbare Erklärung zu finden.
„Seine Schilde sind… gut… er…“, begann Snape, aber Voldemort schnitt ihm mit einem Cruziatusfluch das Wort ab.
„Warum glaubst du sind seine Schilde so stark?
Im Sommer trat ich über unsere Verdingung an den manipulierten und fast völlig gebrochenen Jungen heran und bot ihm einen Ausweg.
Als er annahm und vor mir stand beauftragte ich Zabini und Parkinson ihn zu heilen… körperlich als auch geistlich.
Dadurch wurde er von allen Zwängen und leiden befreit die Dumbledore ihm auferlegt hat.
Die beiden haben es in meinem Dienst und in seinem Haus getan. Darum gab es keine Aufzeichnungen darüber bei welchem Heiler er war.
Und weißt du was das beste an der ganzen Sache ist? Ich brauchte ihn nicht zu zwingen sich gegen den alten zu wenden. Keine Versprechen von Macht oder Reichtum.
Nein, alles was es brauchte, war die Wahrheit und die hat er bekommen. Sowohl über das was in jener Nacht passiert ist, als auch über meine Pläne.“
Snape erinnerte sich das Dumbledore einige Wochen nach den Heilern gesucht hatte die Potter behandelt hatten, aber nichts finden konnte.
„Zabini und Parkinson sind diskret bei ihren Arbeiten, es ist schade, dass ich noch nicht mehr ausgezeichnete Heiler in meinen Reihen habe, aber ich denke das sich das bald ändern wird.
Als nächstes sollte der Junge eine Ausbildung erhalten. Bellatrix hat den Jungen unterrichtet Oklumentik und Magie.
Es hat beiden geholfen, du erinnerst dich vielleicht das sie einen großen Teil des letzten Sommers nicht bei unseren Treffen war.
Sie hat Potter trainiert und er hat ihr geholfen ihr Leben wieder zu ordnen. Damit habe ich meine Treuste Anhängerin wieder in ihrem besten Zustand zurückerhalten.
Danach war es einfach.
Ein paar Gespräche mit ihm über unsere Verbindung, eine Bitte hier, eine Geste dort.
Harry auf meine Seite zu ziehen war fast schon lächerlich einfach, ich gab ihm nichts mehr als Freiheit und die Wahrheit und oh schau:
Er kann meine Ziele, die wahren Ziele nachvollziehen und die Tatsache das ich niemals gelogen habe, als ich mit ihm sprach und ihn über alles informierte schuf vertrauen.
In dem Versuch eine Willenlose Marionette zu erschaffen, die er zur Schlachtbank führen konnte, hat Dumbledore seinen einen Pflog geschnitzt der nun in seinem Herz steckt.“
Snape wurde schlecht, also war das hier eine Falle für Dumbledore gewesen. Er hätte eigentlich nicht hier sein sollen, eigentlich hätte Potter hier sein sollen.
Hatte dieser Gewusst das Dumbledore ihn fragen oder befehlen würde ihn zu begleiten, wenn er ablehnte.
„NEIN! Bitte, er hat gelogen… er hat… er versucht mir etwas anzuhängen!“, schrie Snape.
„Der Junge ist mir treuer als du es jemals warst Severus also akzeptiere sein Schicksal“, sprach Voldemort und wandte sich von ihm ab.
Das nahm Bellatrix als Zeichen und trat an seine Stelle.
„Ich werde Harry und Sirius erzählen das du auf den Knien um dein Leben bettelnd gestorben bist“, zischte sie.
Snape wollte gerade fragen, wie sie Black das erzählen wollte als er sah wie sie ihren Zauberstab schwang.
Statt des Todesfluches oder eines anderen schwarzmagischen Zaubers spürte er einen mächtigen Stoß gegen sich.
Er wurde von der Insel geschleudert und schlug hart auf dem Wasser, einige Meter entfernt von der kleinen Insel auf.
Sofort stieß er sich wieder hinauf an die Wasseroberfläche, die zwei Personen auf der Insel konnte er immer noch im fahlen Licht des Beckens erkennen, aber es bleib ihm keine Zeit.
Kaum hatte er wieder frische Luft eingeatmet wurde er an Händen und Füßen von kalten Fingern gepackt und wieder Unterwasser gezogen.
Snape kämpfte gegen die immer größere Masse an Händen und Körpern an, die ihn Unterwasser zogen.
Er versuchte zu schreien, als sich immer weiter Hände um seinen Körper legten, und seine Lungen füllten sich mit Wasser, was ihn würgen und nach Luft schnappen ließ.
Dieß hatte aber nur zur Folge das noch mehr Wasser in seinen Mund und darüber in seine Lungen floss.
Das grüne Licht über ihnen wurde immer dunkler. Ob es daran lag das er immer tiefer in den See hinab glitt oder ob seine Sinne langsam aufgaben, wusste er nicht.
Das Einzige, was er wusste, bevor er in die Bewusstlosigkeit und den sicheren tot abdriftet: Das dies wieder alles Potters Schuld war und er sich wünschte ihn in seinem ersten Jahr nicht gerettet zu haben.
Etwas das er auch nur getan hatte, weil er James Potter etwas schuldig war.