110 Verteidigungsunterricht
110 Verteidigungsunterricht
Harry landete im Büro seiner Hauslehrerin und verließ den Kamin. Professor Mcgonagall saß hinter ihrem Schreibtisch und schien bereits auf ihn gewartet zu haben.
„Guten Abend Professor, ich hoffe sie haben nicht auf mich gewartet. Verzeihung, es hat länger gedauert als geplant.“
„Natürlich Mr. Potter, schließlich wäre es unverantwortlich in der heutigen Zeit den Durchgang in dieses Schloss unbeaufsichtigt offen zu lassen. Ich hoffe sie konnten alles erledigen und ich erinnere sie noch einmal daran das solche Ausflüge nicht zur Gewohnheit werden sollten.“
Harry schmunzelte und nickte. „ich werde mein Bestes tun, aber kann nichts versprechen. Ist Professor Dumbledore inzwischen zurück?“
Seine Hauslehrerin schüttelte seufzend den Kopf. „Leider nicht, es gibt weder eine Spur von ihm noch von Professor Snape.
Das Ministerium hat heute beschlossen das die Leitung der Schule erst einmal an mich übergeben wird bis zu seiner Rückkehr.
Der Unterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste wird von einem Auroren im aktiven Dienst übernommen.
Das werde ich morgen beim Frühstück bekannt geben.“
„Schön zu hören, also das der Unterricht und die Leitung der Schule wieder besetzt sind bzw. weiter geht.
Ich verabschiede mich dann einmal, bis morgen.“
„Bis Morgen.“
Harry verließ das Büro seiner Hauslehrerin und machte sich auf den Weg zurück in seinen Gemeinschaftsraum.
Der nächste Morgen kam viel schneller als er dachte und so saß er nun in der großen Halle und beobachtete den Lehrertisch.
Professor Mcgonagall saß in der Mitte des Tisches, auf dem Stuhl der früher Dumbledore gehört hatte. Der zweite leere Platz am Tisch war nun auch wieder belegt.
Harry erkannte den Mann, der dort saß. Kingsley hatte die Stelle von Snape übernommen, das war in seinen Augen eine Verbesserung.
Seine Hauslehrerin erhob sich schließlich als sie der Meinung war das sich alle Schüler beim Frühstück eingefunden hatten.
„Guten Morgen Schüler, wie sie alle bereits bemerkt haben ist Direktor Dumbledore, sowie Professor Snape seit einigen Tagen abwesend. Ich möchte und werde sie nicht belügen. Wir wissen nicht, wo sich die beiden befinden oder was mit ihnen geschehen ist.
Nach Rücksprache mit dem Zaubereiministerium und dem Schulbeirat wurde ich gebeten die Leitung von Hogwarts, zusätzlich zu meinen Pflichten als Lehrerin für Verwandlung, bis zur Rückkehr von Professor Dumbledore zu übernehme. Des Weiteren möchte ich ihnen Professor Shakelbolt vorstellen.
Er ist Auror und hat sich auf Anfrage, der Leiterin der magischen Strafverfolgung, bereiterklärt den Unterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste zu überhängen, bis Professor Snape zurückgekehrt ist.
Professor Slughorn wird bis zu diesem Zeitpunkt die Leitung des Hauses Slytherin übernehmen.
Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen und ich bitte sie sich mit den Änderungen zu arrangieren bis sowohl Professor Dumbledore als auch Professor Snape zurückgekehrt sind.“
Damit setzte sich Professor Mcgonagall wieder, während die Schüler anfingen zu reden und das eben gehörte zu diskutieren.
Harry der bereits darüber Bescheid wusste interessierte sich mehr für sein Frühstück als darum das eben gehörte zu diskutieren.
Er wusste bereits das Dumbledore niemals zurückkommen würde und Kingsley würde ein guter Lehrer sein. Demnach war Hogwarts schon einmal besser als zuvor.
„Harry, was hältst du davon? Du könntest jetzt endlich mit uns zusammen Verteidigung lernen“, sagte Ron und ließ Harry aufblicken.
„Warum sollte ich das wollen?“, antwortete er.
„Weil du immer gesagt hast das du den Unterricht nur wegen Snape abgewählt hast. Jetzt haben wir einen anderen Lehrer, also solltest du dich endlich wieder einschreiben.
Verteidigung gegen die dunklen Künste ist wichtig Harry. Egal was du glaubst oder wie viel du im Eigenstudium lernst, du wirst Hilfe brauchen!“, ermahnte ihn Hermine.
„Jaein. Danke aber das ihr euch um mich sorgt. Das ist überflüssig, ich bin bestens versorgt.“
„Bist du dir da sicher? Ich meine, ohne Snape kann es nur besser werden“, warf Ron ein.
„Ja das bin ich, aber um es euch zu beweisen stehe ich euch gerne einmal für einen Zweikampf zur Verfügung.“
„Harry, das kannst du nicht ernst meinen!“
„Warum nicht Hermine? Das Lehrbuch und alle Zauber daraus, kann ich schon seit Wochen. Warum soll ich mich also nochmal in dem Fach einschreiben? Es würde nur dafür sorgen das ich noch mehr Hausaufgaben bekommen würde.
Nein danke, ich bin voll und ganz zufrieden mit meinem aktuellen Arbeitspensum.
Dazu kommt noch das ich mit Daphne den Stoff wiederholt habe und auch mit ihr die Zauber trainiert habe.
Ich hatte zwar fast einen Holzpflock in meinem Bein, aber dafür hat sie einige blaue Flecke von mir.“
Für Harry war das Thema damit vom Tisch und er wandte sich wieder seinem Frühstück zu, während Parvati neben ihm kicherte.
Sie hatte einige der Duelle gesehen und sich gefragt wie die beiden so gut geworden waren.
Harry hatte schon immer ein Talent für dieses Fach gehabt und sie auch im letzten Jahr unterrichtet, als er die DA leitete. Im Sommer hatte er wohl einen Privatlehrer gehabt.
Daphne hingegen hatte ihr die Frage kurz mit der Aussage: „Ehrgeiz und einen Onkel bei den Auroren“ beantwortet.
Mit einem schweren Gefühl im Magen wandte sie sich auch ihrem Teller zu während Ron und Hermine immer noch versuchten Harry zu überzeugen.
Das Jahr war in kürze vorbei und dann würden sie nur noch ein Jahr hier sein.
Wobei sie wusste das Harry sie dieses Jahr verlassen würde.
Innerlich graulte es ihr davor. Sie konnte sich schon vorstellen, wie einige Schüler reagieren würden, wenn er verschwinden würde.
Wenigstens würde sie es nur ein Jahr ertragen müssen und sich hatte sich längst geschworen so viel Zeit wie möglich mit ihrer Schwester, sowie Daphne und Astoria zu verbringen.
Es war viel entspannter mit den dreien. Ron und Lavender klebten die meiste Zeit an den Lippen zusammen also konnte sie da keine großen Gespräche erwarten.
Von Hermine hielt sie sich schon seit Jahren fern.
In den nächsten Tagen zog der Unterricht an den Schülern vorbei, es ging immer weiter auf die Prüfungen zu.
Harry und die anderen hielten sich an ihr Tempo mit dem Wiederholen und schon bald standen die Osterferien vor der Tür.
Harry hatte Kingsley bei einigen Gelegenheiten gesehen, aber hatte noch nicht die Gelegenheit sich mit ihm zu unterhalten.
In der letzten Woche vor den Osterfieren kam er auf dem Weg zu Bibliothek am Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste vorbei, wo Kingsley gerade noch in der Tür stand.
„Harry, schön dich zu sehen.“
„Hallo Kinglsey, wie läuft es mit dem unterrichten?“, fragte er interessiert und trat an den dunkelhäutigen Mann heran.
„Es ist, etwas anderes. Ich war die letzten Jahre nur im Außendienst und abgesehen von einigen Neulingen hatte ich noch keine Erfahrung in diesem Bereich.
Es ist etwas anderes einer ganzen Klasse etwas beizubringen als nur einer Person. Ebenso das korrigieren von arbeiten.“
Harry nickte verstehend und schaute in die Klasse, in der bereits die meisten seiner Mitschüler saßen. Hermine und Daphne saßen in der ersten Reihe, wobei sie einen Platz zwischen ihnen freigelassen hatten.
„Das verstehe ich, letztes Jahr kam ich ja auch für eine gewisse Zeit in diesen Genuss.“
Kingsley lächelte ihn an. Er erinnerte sich an die DA.
„Dann möchte ich dich aber nicht weiter aufhalten. Ich denke mal deine Klasse ist vollständig oder fast vollständig. Ich werde meine Freistunde nutzen, um mit einem der Aufsätze anzufangen den wir über die Ferien schreiben müssen.“
Gerade als er weitergehen wollte, hielt Kingsley ihn auf. „Warte bitte, ich war sehr verwundert als ich diese Klasse übernommen habe und feststellen musste das du kein Teil dieses Kurses bist.
Wie kam es dazu, wenn ich fragen darf?“
Harry lächelte sanft. „Oh, natürlich darfst du. Ich halte Snape für einen unqualifizierten und untalentierten Lehrer. Darum habe ich das Fach, das er unterrichtet abgewählt und mir alles im Eigenstudium beigebracht.“
Das ließ den Auroren eine Augenbraue hochziehen.
„Ich bin mir bewusst, dass die Meinungen über Severus Lehrmethoden gespalten ist, aber bist du dir sicher das dies eine gute Idee war?“
„Natürlich, ich habe das Lehrbuch durchgearbeitet und jeden Zauber gelernt, sowie die Nonverbale Magie.“
„Das ist beeindruckend, aber Remus sagte mir schon, das du ein besonderes Talent in diesem Fach hast.
Wenn du möchtest, kannst du uns gerne einmal beiwohnen. Ich wollte heute einen kleinen Wettkampf veranstalten. Hättest du Interesse?“
Harry zuckte mit den Schultern und schaute in die Klasse. „Worum geht es denn in dem Wettkampf?“, fragte er neugierig.
„Ein kleines Duellturnier, wie ich erfahren habe gibt es weder dieses Fach noch einen Duellclub mehr an dieser Schule.“
Jetzt konnte sich Harry ein Grinsen nicht verkneifen. „Sehr gerne Kingsley.“
„Sehr gut, dann haben wir auch eine gerade Teilnehmer Anzahl.“
Harry folgte seinem Lehrer in das Klassenzimmer und ließ sich zwischen Hermine und Daphne nieder. Beide Mädchen schauten ihn verwundert an.
„Hast du endlich eingesehen das ich recht hatte?“, flüsterte Hermine mit einem überheblichen Grinsen.
„Nein, aber Kingsley hat mich überzeugt euch heute beizuwohnen.“
„Wie hat…“, begann Hermine, aber Kingsley war vor die Klasse getreten.
„Guten Tag ihnen allen, da wir heute unsere letzte Stunde vor den Osterferien haben, dachte ich wir machen heute einmal etwas Besonderes.
Genauer gesagt möchte ich ihnen allen die Chance geben einmal ihr Talent in einem Duell zur Show zu stellen. Die Regeln sind einfach:
Eine Entwaffnung, Betäubung oder zu Boden geschlagen werden bedeutet eine Niederlage.
Keine Zauber die schwere Verletzungen verursachen oder illegal sind.
Und wenn es ihnen möglich ist, können sie nonverbal zaubern, was ich persönlich auch befürworten und ihnen empfehlen würde, da es ihnen einen Vorteil einbringt.
Ich werde sie nun paarweise aufrufen und sie werden sich vor der gesamten Klasse Duellieren.
Der Sieger kommt eine Runde weiter und tritt gegen einen anderen der Gewinner an, bis am ende nur noch einer übrig ist.“
Kingsley schritt mit diesen Worten vor Harry, Hermien und Daphne und blickte auf sie drei hinunter.
Gerade als er etwas sagen wollte, hob Daphne ihre Hand.
„Bitte Professor, wäre es möglich das sie Harry und mich nicht auswählen? Wir lernen und üben zusammen.
Es wäre doch unpassend, wenn das Duell der besten gleich das erste wäre.“
Hermine schnaubte laut. „Das solltest du über Harry und mich sagen!“
Kingsley lachte bei ihren Worten auf. „Meine Damen, ich habe zwar schon oft gesehen und gehört das Frauen sich um einen Mann streiten, aber noch nie habe ich gehört das sich zwei darum streiten wer ihn nicht bekommt.
Harry, wenn ich dir die Wahl überlasse, gegen wen würdest du antreten wollen?“
Er schaute zwischen den beiden hin und her. „In der ersten Runde niemanden, ansonsten stelle ich mich jedem.“
„Gut, ihr habt ihn gehört. Alle aufstehen wir fangen jetzt an.“
Die Klasse erhob sich und Kingsley ließ die Tische und Stühle an die Wand fliegen, wo sie sich stapelten.
Mit Harry waren sie zu acht, was wohl auch einer der Gründe war, warum Kingsley ihn gebeten hatte zu bleiben.
So ging die Aufteilung genau auf.
In der ersten Runde hatte Hermine die Ehre mit Theodore Nott. Der Slytherin trat mit gezogenem Zauberstab in die Mitte des Raumes und Hermine gegenüber.
„Gut, verbeugt euch, auf mein Zeichen geht es los!“, verkündete Kingsley.
Während Hermine sich normal verbeugte tat Nott nichts, bevor Kingsley ihnen das Zeichen gab.
Nott schleuderte der Gryffindor sofort einige Schockzauber entgegen, sowie Entwaffnungszauber.
Der Slytherin blockte die Angriffe und schickte einige Schockzauber zurück.
Der Kampf war auf den ersten Blick ausgeglichen, aber der Slytherin schien sich entweder zurückzuhalten oder aber er nahm Hermine nicht ernst.
Harry konnte es nicht sagen, aber es war bereits am Anfang sichtbar. Nott hatte sich nicht verneigt, was vor einem Duell ein Zeichen des Respekts war.
Für einen Reinblüter nicht verwunderlich vor allem da Hermine eine Muggelgebohrene war.
Der Slytherin hielt sich wohl für etwas Besseres als sie und das wurde ihm schließlich zum Verhängnis als Hermine ihn entwaffnete und dann schockte.
Das nächste Paar war eine Huffelpuff und ein Ravenclaw, es war ausgeglichen bis der Ravelclaw Junge schließlich gewann.
In der dritten Runde hatte Daphne eine schnelle Begegnung mit Justin Finch Fletchley. Dieser war damals auch in der DA gewesen.
Im Gegensatz zu Nott verbäugte sie sich vor dem Kampf. Justin schickte ihr zwei Schockzauber entgegen, denen Daphne auswich, bevor sie auf ihn zustürmte und ihn somit aus dem Gleichgewicht brachte, als er zurückwich.
Er stolperte Rückwärts und wurde dabei von ihr geschockt.
Während der Vorführungen bemerkte Harry das es tatsächlich jeder in der Klasse schaffte nonverbal zu zaubern.
Damit blieb für Harry nur noch Ron als Gegner. Während Ron an seinen Platz ging, trat Harry zu Daphne und hielt ihr seine Hand hin.
„Kannst du bitte kurz aufpassen?“, fragte er.
Die Slytherin nickte und streckte ihre Hand aus, während Trixi aus seinem Umhang und in ihre Hand glitt.
Ron und Harry verbäugten sich und der Rothaarige warf ihm sofort einen Entwaffnungszauber entgegen.
Harry wich ihm aus und wartete ab. Die Chance sich mit Wiesel und Biber zu duellieren, wollte er sich nicht entgehen lassen und das auch etwas in die Länge ziehen.
Ron warf ihm die gleichen Zauber entgegen, die sie immer in der DA trainiert hatten.
Harry blockte jeden einzelnen von ihnen, bis ihm eine Idee kam. Er durchbrach den Protego von Ron und nutzte den Levicorpuszauber.
Sofort wurde Ron an den Fußgelenken in die Höhe gerissen und hing nun Kopf über im Raum.
Er schrie und strampelte wild, während in der Klasse einige anfingen zu lachen.
„LASS MICH RUNTER HARRY!“, brüllte Ron.
Dieser ließ ihn noch einen Moment dort hängen, bis er den Zauber löste. Ron fiel unsanft auf den Boden und stöhnte vor Schmerzen.
„Tut mir leid Ron.“
Harry setzte sich, während Ron langsam wieder auf die Beine kam.
„So damit haben wir die erste Runde beendet, atmetet kurz durch und dann machen wir weiter. An euch die verloren haben, macht euch nichts draus. Seht es als Chance besser zu werden und euch über eure Fehler im Klaren zu werden.
In der nächsten Runde traf auf Harry auf den Ravenclaw Jungen. Harry drängte ihn mit einer schnellen Reihe an Zaubern gegen die Wand und fesselte ihn schließlich mit Seilen aus seinem Zauberstab.
Der letzte Kampf in dieser Runde waren Hermine und Daphne. Die Blonde Slytherin reichte Harry Trixi zurück. Die Schlangendame glitt durch seine Finger, während er sich setzte.
„Ich würde ja sagen: Erhol dich gut bevor wir gegeneinander antreten, aber das wird nicht lange dauern. Sie ist keine Herausforderung für mich.“
Harry lachte kurz auf, als Daphne das sagte und wandte sich der Duellfläche zu.
Auf diesen Kampf freute er sich. Mit Daphne hatte er sich oft duelliert und sie hatte ihm erzählt das sie sich schon oft mit Hermine gemessen hatte.
Dabei gewann sie meistens, scheinbar hatte Hermine ein gewisses Problem damit Fehler zu machen. Sobald sie den ersten machte und Daphne ihn ausnutzte, wurde sie frustrierter und machte weiter Fehler.
Diese konnte ihr Gegner weiter ausnutzen und so mit begann der Kreislauf wieder von vorne.
Jetzt fragte sich Harry nur noch ob es wieder mit einem Sieg für die Blondine ausgehen würde oder ob Hermine diesmal gewinnen würde.
Mit Daphne hatte er schon oft gekämpft, allerdings war dies im Raum der Wünsche. Dort hatten sie einen richtigen Übungsraum dafür.
Das umgeräumte Klassenzimmer war viel kleiner als der Raum der Wünsche, was es schwerer machte zu kämpfen. Viel weniger Platz und man war näher an seinem Gegner, was die Zeit verkürzt, die man hat, um die Zauber zu blockieren.
Darum würde er sich gerne einmal unter diesen Umständen mit ihr messen. Allerdings konnten sie das auch im Raum der Wünsche nachstellen.
Allerdings würde er sich die Gelegenheit gegen Hermine zu kämpfen nicht entgehen lassen.