113 Die Pläne des Dunklen Lords
113 Die Pläne des Dunklen Lords
Lord Zabini fand sich am nächsten Morgen vor seiner Schicht in Gringotts ein, um die Verträge abzuholen und schon einmal einen Blick auf diese zu werfen.
Entgegen seiner Erwartungen wurde er schnell zum Direktor der Bank durchgelassen. Melbar erwartete ihn bereits in seinem Büro, wieder standen die beiden bewaffneten Koboldwachen Links und rechts neben der Tür.
„Seit gegrüßt Lord Zabini, wir haben sie bereits Gestern erwartet.“
„Guten Morgen Direktor Melbar, verzeiht die Verspätung. Ich wusste nicht wie lange sie für die Verträge brauchen würden und am gestrigen Nachmittag wurde ich noch durch einen Notfall im Hospital aufgehalten.“
Zabini hatte gelernt das Zeit für Kobolde Gold war und sie Ehrlichkeit schätzen. Da er keinen festen Termin ohne eine Absage verpasst hatte war es weniger problematisch.
Der Bankdirektor zog mehrere Dokumente in einer schwarzen Ledermappe aus seinem Schreibtisch hervor und schob sie Lord Zabini für den Tisch.
Dieser nahm die Mappe an sich und bedankte sich, bevor er aufstand. „Ich werde die Unterlagen an meinen Lord weitergeben und sie dann über alles weitere informieren.“
„Lassen sie sich nicht zu lange Zeit damit.“
Zabini nickte zustimmend, während er die Unterlagen in seine Tasche packte. „Denn Zeit ist Gold.“
„Wie sie wissen, bis zum nächsten Mal Lord Zabini.“
Der Lord verließ nach einer Verabschiedung das Büro und machte sich auf den Weg zur Arbeit. In seiner Pause würde er schon einmal einen Blick in die Unterlagen werfen, um zu überfliegen, was die Kobolde genau wollten.
Dann konnte er sich schon einmal mental auf die Reaktion ihres Lords vorbereiten oder aber diesen darüber informieren, was die Kobolde wollten.
Lord Zabini ging in seinem Büro seiner üblichen Morgenroutine nach und warf bei einigen sich bietenden Gelegenheiten einen Blick in den Ordner, den er von Direktor Melbar bekommen hatte.
Die Abschnitte, die er, während seiner Pausen las klangen in seinen Augen vielversprechend und genau nach dem, was ihr Lord dem Volk der Kobolde geboten hatte.
Rechte und Gleichberechtigung, angefangen mit einem Stimmrecht im Zaubergammot. Die Koboldbank wurde öfters durch Gesetze von ihnen mit einbezogen aber sie selbst konnten sich nicht zu diesen äußern.
Dinge wie fehlendes Stimmrecht oder aber das respektlose Verhalten vieler Zauberer waren Gründe, warum die Kobolde der Bank den meisten Zauberern gegenüber so abweisend waren.
Nun aber würden sie das ändern und dafür würden sie ihnen bei der Durchsetzung einiger Gesetze entgegenkommen, was im Detail ihr Lord plante, wusste er nicht.
Als sein Tag sich dem Ende näherte packte Lord Zabini seine Tasche und apparierte vom Hospital in sein Herrenhaus, bevor er weiter zum Anwesen seines Lords reiste.
Damit war sein Auftrag beendet, die Dokumente konnten auch per Eule an die Kobolde zurückgesendet werden.
Zabini durchschritt das Kaminzimmer und machte sich auf den Weg zum Speisesaal, wo sie ihre Treffen abhielten. Bei den letzten Gelegenheiten hatte er seinen Lord dort angetroffen.
Als er das Zimmer betrat, fand er neben seinem Lord auch Bellatrix Black vor, die zu seiner rechten saß und sich mit diesem unterhielt.
Bellatrix blickte zur Tür auf als Zabini eintrat. „Eure Lordschaft, ich bringe ihnen die Verträge aus Gringotts“, sagte er mit respektvoller Stimme und trat nach einer Geste seines Lords näher zu ihnen.
„Sehr gut Zabini, wie geht es mit dem anderen Projekt voran?“
Der Heiler schwieg einen Moment. „Ich konnte noch keine genaueren Nachforschungen anstellen, aber aus den letzten Monaten ging hervor, dass die meisten unserer Seite neutral gegenüberstanden.
Wir haben einen Schwur abgelegt zu heilen und zu helfen. Wie ich es gehört habe, würden die meisten von uns sogar Bellatrix behandeln, wenn sie eingeliefert werden würde.
Natürlich würde sie danach durch den Schleier geworfen werden, aber niemand von uns würde sie absichtlich leiden oder sterben lassen.“
Bellatrix schnaubte abfällig.
Voldemort hatte sich in seinem Thron zurückgelehnt und hörte seinem Gegenüber zu, während er nachdachte.
„Das ist löblich Zabini, aber von Personen, die diesen Beruf ausüben wohl nicht anders zu erwarten. Bellatrix kein Grund so abweisend zu sein.
Das einhalten eines Schwures ist etwas dessen Wichtigkeit dir nur al zu bekannt sein dürfte. Die Schwüre sind nicht magisch… wie der Unbrechbare schwur, der deinen tot bedeutet, sobald er gebrochen wird.
Es ist mehr eine Frage des eigenen Willens und der Treue Bellatrix. Nimm den Treueschwur, den mir jeder von euch geleistet hat. Es war kein magischer Eid, kein Unbrechbarer Schwur, der jeden sofort tötet, der mich hintergeht, oder aber versucht gegen mich zu rebellieren.
Es ist ein Beweis des freien Willens. Es war euer Wille sich mir anzuschließen und es wäre euer Wille wieder zu gehen.
Sowohl der Eintritt in meine Gefolgschaft ist mit Konsequenzen verbunden so wie das Austreten.“
Zabini und Bellatrix schwiegen, während ihr Lord sprach und er sich schließlich erhob.
„Du wirst dich weiter umhören, wir brauchen Heiler, ein Beruf, der in unserem Land sehr knapp besetzt ist wie ich erfahren durfte.
Wir können es nicht verantworten die wenigen noch weiter zu dezimieren. Ein Problem das wir unteranderem wegen der Unfähigkeit von Severus Snape haben.“
Zabini nickte zustimmend.
„Bellatrix nach Ende des Schuljahres wirst du mit einigen deiner neuen Gruppe nach Hogsmeade aufbrechen.
Haltet euch von den Schülern fern, euer Ziel ist Horrace Slughorn. Fangt ihn und bringt ihn zu mir. Lebend und wenn möglich unverletzt.“
„Wie ihr befehlt.“
Der dunkle Lord nahm die Dokumente die Zabini ihm gebracht hatte und gab beiden mit einer Geste das Zeichen zu gehen. Bellatrix erhob sich von ihrem Stuhl und schloss sich Zabini auf dem Weg nach draußen an.
Voldemorts öffnete die Dokumente und machte sich auf den Weg in sein Arbeitszimmer, um alles zu prüfen. Dieses neue Bündnis würde ein weiterer Schritt in die heutige Zeit werden, ob die Bewohner dieser Insel es wollten oder nicht.
Einige Reinblüter werden protestieren aber diese Veränderung war nötig. Sie war schon vor 16 Jahren erforderlich und heute erst recht.
Ihre Art starb aus und die Magie der Reinblüter wurde immer schwächer, leider wollten das einige nicht wahrhaben, aber das war ein Problem, das er lösen würde, wenn er auf Gegenwind in seinen Reihen stieß.
Es hatte ihn gewunderte das Malfoy ruhig geblieben war, als er seine Pläne dem engsten Kreis eröffnet hatte. Natürlich war es vieles durch Angst oder Treue, aber es gab einige Personen, von denen er bemerkt hatte, dass sie es verstanden.
Im Gegensatz dazu gab es auch immer noch einige Verbohrte, die glaubten das ihre Familiennamen sie zu höheren Wesen machten.
Diese waren allerdings magisch gesehen fast die schwächsten unter seinen Anhängern.
Nein, sie würden sich von den Muggeln abnabeln und wieder eine Grenze ziehen. Dumbledore hatte es mit Offenheit und Verbundenheit zu ihnen versucht und was hatte es gebracht?
Ihre Traditionen und Feste wurden abgeschafft damit die Muggelgeborenen ihre Feste feiern konnten und dann wurden die Feste der Zauberer auch noch verteufelt.
Das würde er wieder richtigstellen und auch die Beziehungen zum Ausland verbessern. Schon allein durch die neuen Gesetze für magische Kreaturen.
Veelas, Vampire und Werwölfe würden nicht nur Zauberstäbe tragen dürfen, sondern auch Hogwarts besuchen dürfen. Es gab inzwischen genug Möglichkeiten um die Probleme, die diese Wesen haben einzudämmen.
Wobei er persönlich der Meinung war das diese ihre Existenz annehmen sollten. Greyback war mit seinem Wolf im reinen und stolz auf die Stärke, die dieser ihm gab.
Den Wolf durch den Wolfsbanntrank zu unterdrücken schädigte mehr als es half. War man mit seinem Wolf im reinen so behielt man auch bei Vollmond die Kontrolle über sich.
Darum würden die Werwolfrudel die sich bis jetzt überall versprengt versteckt hatten eigene große Gebiete erhalten. Genug Nahrung und Unterkünfte.
Es zu verbieten den Trank auszugeben würde er nicht, allerdings würde die neue Jugend lernen ihren Wolf anzunehmen. Wer sich dagegen entschied musste mit dem Trank versorgt werden, aber immerhin würden diese Personen nicht mehr am Rande der Gesellschaft leben.
Vampire oder Veelas gab es keine mehr in Großbritannien oder aber nur in sehr kleiner Zahl. Würden sich in den nächsten Jahren Gruppen von ihnen hier niederlassen, würde er abgesehen von einem Gesetz, das sie mit den Zauberern gleichsetzte, noch weiteres veranlassen.
Die Riesen würden auch nicht mehr nur in den Bergen leben, sondern hinunter ins Flachland kommen können.
Das Problem war dabei das die Muggel sie sehen konnten. Sie waren im Gegensatz zu Werwölfen viel zu auffällig. Dafür würde er einige Gebiete mit Zaubern versehen lassen, die ähnlich wie Hogwarts oder aber Großveranstaltungen Muggel fernhielten.
Kobolde würden nun Mitspracherechte erhalten sowie gleichgesetzt werden. Zahlenmäßig waren die Kobolde die größte Gruppe von magischen Wesen in diesem Land.
Dazu kam noch, dass sie das gesamte Gold der Zauberer bewahrten und verwalteten. Er würde ihnen Respekt und Gleichheit verschaffen und dafür würden sie Tests durchführen.
Es gab einige „ausgestorbene“ Familien, die immer noch Verliese in Gringotts hatten. Dort lagen Gold und Erbstücke, die niemand beanspruchte.
Voldemort wusste das viele Reinblütige Familien Kinder verstoßen hatten, weil sie Squibs waren. Diese hatten aber durch ihr Blut immer noch ein Anrecht auf die Verliese.
Ein Winziger Absatz in dem Meterlangen Vertrag der damals mit der Bank geschlossen worden war.
Es würden Abstammungstests durchgeführt werden. Es mussten noch Nachfahren der inzwischen ausgestorbenen Familien geben und diese hatten ein Anrecht auf den Inhalt der Verliese.
Voldemort blätterte weiter durch den Vertrag und fand die Bestätigung das diese das unterstützen würden. Das Gold lag dort nutzlos herum und die Kobolde konnten nichts damit tun.
Wenn erst einmal jemand gefunden war der ein Anrecht darauf hatte würden sie mit ihm Geschäfte machen, um daran ihren Anteil zu bekommen.
Ein lächeln schwang sich auf die Lippen des dunklen Lords, während er den Vertrag las. Gringotts hatte allem zugestimmt, was er anbot und dafür verlangte.
In kürze würde das Land in seiner Hand sein und dann würde er sein Versprechen wahr machen.
Die letzte Gruppe magischer Wesen, mit denen er Pläne hatte, waren die Dementoren. Die grausamen Wächter Askabans.
Die meisten von ihnen würden das Gefängnis verlassen. Ein paar von ihnen würde er zu sich rufen, um sein Anwesen zu bewachen.
Weitere würden im ganzen Land andere Behausungen erhalten. Friedhöfe, verlassene Dörfer und Ruinen. Dort konnten sie sich von den Emotionen der Muggel nähren, ohne diese zu küssen.
Da Muggel Dementoren nicht sehen konnten würde niemand bemerken das sie da waren. Es war völlig normal das man an verlassenen Orten ein beklemmendes Gefühl hatte oder eine unheimliche kälte spürte.
Vor allem auf Friedhöfen würde die Gabe der Dementoren das Glück der Menschen durch ihre pure Anwesenheit zu stehlen nicht auffallen.
Friedhöfe waren ein Ort, um zu trauern, dort würden diese Wesen sich wie Zuhause fühlen.
Mit ein paar Zaubern würden sie verhindern das die Dementoren ihre neuen Behausungen verlassen konnten.
Die letzten verbliebenden würden in Aksaban bleiben. Dort bewachten sie den Hochsicherheitstrakt. Der Ort an dem sie die schlimmsten Straftäter einsperren würden und einige von Dumbledores Anhängern.
Sie würden die gleiche Erfahrung machen wie seine treusten Anhänger und daran zerbrechen.
Voldemort machte sich nichts vor. Er wusste das sie hier kein Paradis erschaffen würden. Es würde immer Verbrechen und übergriffe geben. Aber nicht jedes Verbrechen rechtfertigte einen sofortigen Tod, oder eine Jahrelange mentale Folter.
Bellatrix und ihre Gruppe würde die Verräter aus seinen Reihen richten und notfalls die Auroren unterstützen.
Innerlich lachte Voldemort bei dem Gedanken daran. Seine rechte Hand, die verrückteste Hexe des Landes arbeitete Hand in Hand mit der magischen Strafverfolgung.
Er freute sich schon darauf, wie die Reaktion ausfallen würde, wenn er das veranlassen würde.
Die Leitung des Aurorenbüros und der magischen Strafverfolgung an einem Tisch, mit Bellatrix ein köstlicher Gedanke.
Vielleicht würde er eines dieser Ämter an Bellatrix übertragen?
Sofort schüttelte der den Kopf. Dieser Plan würde völlig nach hinten losgehen. Diese Posten waren fast nur reine Bürojobs und der Gedanke Bellatrix hinter einem Schreibtisch zu sehen, amüsierte ihn.
„Alles verläuft genau nach Plan“, murmelte er und legte die Unterlagen die Zabini ihm gebracht auf den Tisch zu den anderen Papieren.
So bald wie möglich würde er auch die Kinder aus Muggelfamilien holen lassen nachdem bewiesen war das eines von ihnen magische Kräfte hatte.
Es gab immer wieder Eltern, die es nicht verstanden und ihre Kinder wegen ihrer magischen Ausbrüche misshandelten, oder aber wenn sie sehr gläubig waren versuchten einen Exorzismus durchzuführen, oder aber durchführen zu lassen.
Das würde enden, natürlich war der Verlust der Familie schwer für einen Jugendlichen, aber diese Kinder würden in einer magischen Familie besser leben können, als bei ihren leiblichen Muggeleltern die ihnen schadeten.
Dies würde auch das Geheimhaltungsabkommen verbessern. Die Kinder konnten keine magischen Ausbrüche in ihrer Jugend vor Muggeln haben und damit Fragen aufwerfen.
Wenn die Familien natürlich normal oder verständnisvoll waren, dann würden die Kinder bleiben. Allerdings würden die Kinder über die Feste der Zauberer informiert werden müssen.
Bellatrix hatte den Raum zusammen mit Zabini verlassen und war auf dem Weg zum Kamin.
„Worüber habt ihr gesprochen?“, fragte Zabini.
Bellatrix warf ihrem Begleiter einen kurzen Blick zu. „Einen Aufschub für meine neue Aufgabe. Die Untergebenen muss ich ausbilden, sie sind katastrophal.
Das wird allerdings einige Zeit dauern… je nachdem wie hart ich das Training mache. Allerdings brauche ich dafür einen Ort, an dem ich das durchführen kann.“
Zabini schwieg einen Moment, bis sie den Kamin erreichten und Bellatrix nach dem Flohpulver griff.
„Dir wurden die Anhänger unterstellt, die durch den Schleier gegangen sind und wiederbelebt wurden, nicht wahr?“
„Ja, sie sind fast alle wieder fit. Die meisten von ihnen sitzen im Haus von Malfoy, da sie nicht in der Öffentlichkeit auftreten können.
Narzissa kennt sich mit Heilkunde aus und konnte ihnen helfen wieder auf die Beine zu kommen, leider klagt ihr Mann umso mehr.“
Zabini schmunzelte, als er das hörte. „Das ist aber schade, der große Lucius Malfoy ist nun dafür verantwortlich deinen Untergebenen Obdach zu geben?“
„Auf ihn kann ich verzichten, er klagt nur über die Anwesenheit von ihnen. Narzissa kümmert sich wenigstens um die Probleme, die sie nach der Rückkehr haben, aber er jammert nur.“
„Erwähne es unserem Lord gegenüber, er wird sich bestimmt dafür interessieren das Malfoy über seine Aufgabe jammert. Damit wird er sich endgültig aus dem engsten Kreis treiben.“
Die schwarzhaarige Hexe blickte auf den Kamin und dachte über die Worte nach.
„Das könnte ich, er ist aber schon am Ende… es muss noch etwas Zeit vergehen, in der er leidet, bevor er sich in die Vergessenheit bewegt.“
Zabini wusste nicht, worauf die Vollstreckerin des dunklen Lords hinauswollte, aber würde nicht fragen.
Bellatrix streckte die Hand aus, um das Flohpulver in den Kamin zu werfen, als er sie noch einmal aufhielt.
„Wenn du einen Ort brauchst, um deine Untergebenen auszubilden dann stelle ich dir meinen Garten zur Verfügung. Es gibt genug Platz, dass ihr dort Zauber umherwerfen könnt, solange ihr mein Haus nicht beschädigt.
Außerdem ist es vielleicht zu deinem Vorteil, wenn du die Ausbildungsstunden auf Tage legst, an denen ich Zuhause bin.
Sollte es zu Komplikationen kommen werde ich mich um die Verletzungen kümmern.“
Bellatrix stimmte diesem Angebot sofort zu. „Danke Zabini, ich werde Narzissa bitten mich bei diesen Stunden zu begleiten. Ein Heiler mehr kann nicht schaden, auch wenn sie ihre Ausbildung nie völlig abgeschlossen hat“, antwortete sie.
Zabini winkte es ab. „Dann kann sie von mir bestimmt noch etwas lernen, sollte es zu Verletzungen kommen und vielleicht findet sie wieder gefallen an der Tätigkeit.
Wir sind im Sankt Mungo seit Jahren unterbesetzt und ich würde sie liebend gerne empfehlen.“
Bellatrix grinste ihn breit an. „Ich nehme dich beim Wort, schick mir eine Eule, ab wann wir deine Gastfreundschaft nutzen können.“
Zabini nickte, während Bellatrix das Flohpulver in den Kamin warf und sich das Feuer grün färbte. „Grüß Harry von mir.“
Sie hielt kurz inne und wandte sich noch einmal um. „Tue ich… und danke.“
Damit verschwand die dunkle Hexe. Zabini schaute auf das nun wieder rote Kaminfeuer. Die Zusammenarbeit mit Bellatrix würde sich in mehr als einer Hinsicht für ihn auszahlen, aber nun würde er sich auf den Heimweg machen, um sich zu entspannen.
Da sein Auftrag mit den Kobolden beendet war würde er nun abwarten ob und wann Bellatrix sich bei ihm ankündigen würde.
Ihr bei der Ausbildung ihrer Untergebenen zu helfen war kein großer Aufwand und sie würde ihm bestimmt einen Gefallen dafür tun. Wobei es ihm mehr darum ging ein Auge auf diese Personen zu haben.
Bellatrix war nicht gerade zimperlich und wenn er als Heiler dabei war würden ihre Untergebenen ihm danken.
Dazu kam noch, dass er Narzissa Malfoy vielleicht dazu überzeugen konnte, ihre alter Heiler Ausbildung wieder aufzunehmen. Das Sankt Mungo war immer unterbesetzt und einen weiteren Heiler könnten sie immer gebrauchen.
Zabini warf das Flohpulver in den Kamin und verschwand durch diesen in sein Anwesen.