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114 Ginny und Malfoy

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114 Ginny und Malfoy

In Hogwarts war das Leben weitergegangen und nun standen ihre Abschlussprüfungen vor der Tür. Zum ersten Mal sah Harry dieser Zeit völlig gelassen entgegen.

Er war sich sicher, dass er bestens vorbereitet war und seinen Freunden ging es ähnlich.

Dazu kam noch das seit Wochen niemand etwas von Dumbledore oder Snape gehört hatte. Keine Einladungen mehr zu Unterrichtsstunden bei dem Alten und dazu musste er sich nicht mehr Gedanken darüber machen Snape aus dem Weg zu gehen.

Kingsley wurde sehr schnell von allen angenommen und war zu einem ihrer beliebtesten Lehrer geworden. Nicht nur weil er fair war, sondern auch wusste wovor er sprach.

Sein Unterricht war gut, sowohl der theoretische wie auch der praktische Teil. Die größten Probleme hatten sie aktuell mit den steigenden Temperaturen, die die Konzentration der Schüler auf die Fenster richteten und dem Wunsch die Nachmittage am See zu verbringen.

Ein Wunsch, den die Lehrer nicht teilten. Sie überschütteten die Schüler weiterhin mit Hausaufgaben und den Erinnerungen das in weniger als zwei Wochen ihre Abschlussprüfungen anfingen.

Dazwischen war noch das letzte Quidditchspiel. Gryffindor würde gegen Huffelpuff spielen. Da Malfoy die Schule verlassen hatte waren die Slytherins in ihrem letzten Spiel gegen Ravenclaw völlig untergegangen.

Ohne einen Sucher wurden sie vernichtend geschlagen. Würden die Gryffindors mit 210 Punkten Vorsprung gewinnen würden sie den Pokal doch noch gewinnen.

Das bestärkte Kathi Bell nur, es war schwer, aber nicht unmöglich. Dafür setzte sie so viele Trainings wie möglich an und trieb das Team zu Höchstleistungen. Dass sie sich eigentlich auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten mussten schien die junge Frau nicht zu interessieren.

Für sie war es das Wichtigste den Pokal zu holen und Harry konnte Ginny nur bemitleiden. Die Rothaarige kam immer häufiger in den Gemeinschaftsraum, völlig zerzaust und schlammbespritzt.

Sie ging ohne große Worte durch den Raum und verschwand in ihrem Schlafraum.

Harry saß an einem Abend allein auf einem Sofa und las in seinem Zaubertrankbuch, als Ginny in den Gemeinschaftsraum kam.

Es war bereits kurz vor der Sperrstunde und die Rothaarige kam weitaus später als der Rest des Teams.

Sie lief langsam durch das Zimmer auf Harry zu, lehnte ihren Besen an das Sofa und ließ sich über die Sofalehne auf dieses fallen, wobei ihr Kopf in Harrys Schoss landete.

Überrascht schaute dieser von seinem Buch auf und sah die geschundene Sucherin ihres Teams von oben an.

„Ginny, geht’s dir gut?“

Die Angesprochene gab erstmal nur ein stöhnen von sich.

„NEIN! Ich bin tot… geschunden und für alle Ewigkeit verdorben. Lass mich einfach hier liegen und wenigstens meine letzten Stunden genießen.“

Harry war völlig verwirrt, während er auf die Rothaarige hinunterschaute, die in seinem Schoss lag.

Er ließ sie einen Moment gewähren, bevor er sie vorsichtig anstupste.

„Ginny, was ist passiert? Das Training ist seit Stunden vorbei, zumindest sind deine Teamkollegen schon seit über zwei Stunden wieder hier.“

Die Rothaarige stöhnte und drehte sich auf den Rücken, dabei blieb ihr Kopf auf seinem Schoss liegen.

„Greengrass… hoch zwei. Die beiden haben mich misshandelt und geschunden.“

Harry zog eine Augenbraue hoch.

„Wie bitte?“

Ginny stöhnte erneut. „Ich habe Tori gebeten mir unser letztes Thema in Verwandlung nochmal zu erklären… Daphne war dabei, weil sie ihrer Schwester in Verteidigung helfen wollte, also schlug sie vor das ich bei ihrer Übung mitmachen sollte.

Lange rede kurzer Sinn. Ich bin vom Training in eine Doppelstunde Nachhilfe bei den beiden gestolpert und jetzt will ich schlafen. Halt jetzt die Klappe und lass mich, mich ausruhen.“

Harry schaute auf die klagende und kurz vor dem einschlaf stehende Rothaarigen hinunter, bevor er mit den Schultern zuckte und sich seinem Buch widmete.

Sollte Ginny doch liegenbleiben, er kannte es nur zu gut nach dem Training völlig erledigt zu sein und danach noch Nachhilfe zu bekommen war eine Katastrophe.

Er widmete sich wieder seinem Buch und warf immer mal wieder einen Blick auf die Rothaarige. Diese döste inzwischen vor sich hin.

Nachdem Harry eine weitere Seite gelesen hatte, trat Parvati an die beiden heran. „Geht’s ihr gut?“, fragte die Inderin.

„Nein, sie hatte Training und danach haben Daphne und ihrer Schwester sie noch geschunden.“

Parvati schaute auf den Rotschopf hinunter und überlegte einen Moment. „Soll ich sie dir abnehmen? Ich weiß wie fordernd Daphne sein kann. Man wünscht sich nur sein Bett danach und wenn sie davor Training hatte, dann wird sie sich heute nicht mehr bewegen wollen… oder können.“

„Bitte, ich wäre dir dankbar“, antwortete er.

Pavati kniete sich neben Ginny und rüttelte sie vorsichtig wach bis diese die Augen öffnete. „Morgen, willst du nicht lieber in dein Bett gehen als Harry als Kissen zu missbrauchen?“

Der Rotschopf gab eine gemurmelte Antwort, während Parvati ihr auf die Beine half.

„Ich bring sie ins Bett“, sagte sie an Harry gerichtet und nahm mit der freien Hand Ginnys Besen.

„Danke“, antwortete Harry und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Buch zu. Parvati führte die müde Rothaarige in ihren Schlafraum.

Zu ihrem Glück war eine von Ginnys Mitbewohnerinnen geraden anwesend und zeigte ihr das Bett der Rothaarigen.

Parvati ließ sie auf dieses Bett sinken und stellte den Besen daneben. Wenn sie bereit war in ihrer Trainingskleidung auf einem Sofa und Harry zu schlafen, dann würde sie auch so in ihrem Bett schlafen.

Außerdem bezweifelte sie das sie es schaffte zu duschen und sich umzuziehen.

Schnell deckte sie den Rotschopf zu und verließ das Zimmer um es sich in ihrem eigenen Bett bequem zu machen.

Am nächsten Morgen war Ginny wieder ganz auf den Beinen. Nur hatte sie sich selbst versprochen das sie nie wieder eine Übungsstunde nach dem Training machen würde.

Zumindest nicht wenn es um praktische Übungen ging. Theorie würde sie vielleicht noch hinbekommen, aber sie wusste nicht mehr wie sie in ihr Bett gekommen war am gestiegen Tag.

Eine ihrer Mitbewohnerrinnen hatte ihr dann erzählt das Parvati sie in ihren Schlafraum gebracht hatte und sie sich dabei kaum auf den Beinen halten konnte.

Das erklärte Ginny auch warum sie in ihrem Trikot aufgewacht war. Darum ging ihr erster Gang direkt ins Badezimmer, um aus den Klamotten zu schlüpfen und sich die längst überflüssige Dusche zu gönnen.

Sie war sich sicher, dass sie das Spiel gewinnen würden und wenn sie richtig Glück hatte würde sie die Mannschaft ab dem nächsten Jahr trainieren.

Sie war die einzige aus dem Team, abgesehen von Ron die länger als ein Jahr dabei war. Da ihr Bruder aber bereits Vertrauensschüler war, würde er den Posten des Teamkapitäns nicht bekommen.

Schließlich war der Tag des letzten Quditchspiels gekommen.

Ginny würde Cho-Chang entgegen treten müssen, etwas das die Rothaarige bedrückte, aber sie wollte die Halbasiatin schlagen.

Immerhin hatte Harry sie trainiert und nachdem Malfoy von Hogwarts verwiesen worden war, war sie ihr größter Gegenspieler.

Am Morgen des Spiels landete ein Waldkauz vor Harry und legte ihm ein Packet auf den Teller.

Da es nur wenige Personen gab die ihm Briefe oder aber Pakete schicken konnten, öffnete er es und fand darin ein weiteres Päckchen wieder.

Darauf lag ein Brief, den er öffnete und las:

„Hallo Harry,

Ich habe gehört das Ginny heute um den Quidditchpokal spielt. Bitte gib ihr diesen Glücksbringer und einen Kuss auf die Wange.

Tonks (Ihre geliebte Blacky)

PS: Wenn du diesen Brief ließt sollte Lucius Malfoy gerade das Schreiben erhalten das ihn darüber informiert das seine Ehe beendet wird, wenn er die von Mum geforderten Erbstücke nicht zurück gibt.

Dir, Ginny und deiner Freundin viel Glück bei euren Prüfungen und bis bald. Wir sehen uns wahrscheinlich am Bahnhof, da ich für den Schutzdienst eingeteilt worden bin.

Oder ehr dazu verdonnert wurde. Lange Geschichte, an der ein dummer Hund schuld war.

LG Tonks“

Harry lächelte und öffnete das Päckchen, was ihm ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Als das Frühstück langsam dem Ende entgegen ging, folgte er Ginny aus der Halle.

„GINNY!“, rief er, die Rothaarige löste sich vom Rest des Teams und kam zu ihm.

„Was gibt’s Harry? Wenn du mir Glück wünschen willst, bist du etwas zu spät.“

Harry schmunzelte sie an, bevor er das kleine Päckchen aus seinem Umhang zog, um es ihr zu zeigen. „Eigentlich soll ich dir ein Geschenk von Blacki überbringen, damit du heute dein Bestes gibst, aber wenn du es nicht möchtest…“

Er drehte sich von ihr weg und schon spürte er sie an seiner Seite. „HARRY! Das ist doch etwas anderes, tut mir leid, ich wusste das nicht.“

Innerlich konnte sich Harry ein Lachen nicht verkneifen. „Natürlich!“

Er öffnete das Päckchen und hielt Ginny ein silbernes Armband vor das Gesicht, an diesem glitzerte ein Schnatzförmiger Anhänger.

Die Augen der Rothaarigen weiteten sich und sie streckte ihre Hand aus.

Harry legte ihre vorsichtig das Armband an und konnte dabei die Freude in den Augen seine Freundin sehen.

„Danke Harry, das ist wunderschön!“, trällerte Ginny und betrachtet den Anhänger.

Sein Blick wanderte auf das Schmuckstück und beugte sich näher zu ihr, bevor er sprach:

„Das ist es, aber es ist noch nicht fertig. Zu diesen Armbändern gehören noch mehr Schmuckstücke.“

Ginny blickte von ihm zu dem Schmuckstück und dann wieder hoch zu ihr.

„Du sagst also das es zu diesem Armband mehr Anhänger gibt, als nur diesen?“

Mit bestem Gewissen bejahte es diese Aussage und Ginny grinste ihn an. Ein ähnliches Armband hatte er einmal bei einer Nachbarin seiner Tante gesehen.

Ihr Mann hatte ihr immer wieder einen neuen Anhänger dafür gekauft wenn er für einen Jahrestag ein Geschenk brauchte, oder aber wenn er etwas vergessen hatte bzw. sich entschuldigen musste.

Die Rothaarige betrachtete es stolz und legte dann ihre Hand auf ihre Brust.

„Ich werde heute nicht verlieren.“

Harry schenkte ihr ein Lächeln und auch den Rat, dass sie Fair spielen sollte, wenn es doch anders kommen sollte.

Ginny nickte und lief zu ihrem Team zurück, als sie es erreichte zeigte sie den anderen das Armband, was ihr einige neidische Blicke einbrachte.

Harry konnte sehen wie Rons Blick von dem Armband zu ihm wanderte. Schnell beschloss er, damit es keine Gerüchte gab es klar zu stellen.

„HEY Ginny, Wenn du heute verlierst, musst du das Armband Tonks zurückgeben. Es soll dich motivieren heute zu gewinnen!“, rief er.

Die Rothaarige lachte nur darüber, während sich das Team auf den Weg zum Stadion machten.

„Was meinte Harry damit?“, fragte Ron der neben seiner Schwester lief.

„Das Blacki es mir Geschenkt hat, damit ich heute mein Gestes gebe. Warum sie es aber erst ihm geschickt hat und nicht direkt an mich, kann ich nicht sagen… Wobei, ich denke mal sie hat ihm auch etwas schicken müssen und es dann mit dazu gelegt.“

Ron sah neidisch auf das Armband und dann auf seine Schwester.

„Warum schickt die Tonks so etwas?“

„Sie wollte mir wohl eine Freude machen. Wir verstehen uns sehr gut, da ist es doch nicht falsch jemandem mal etwas Gutes zu tun, oder?“

Ron schnaubte nur. „Wenn man das Gold dafür hat… vielleicht.“

Während Harry sich darauf freute Ginny beim letzten Quidditchspiel der Saison zuzusehen saß Lucius Malfoy in seinem alten Herrenhaus beim Frühstück und blickte voller Abscheu auf den Brief, den er gerade erhalten hatte.

Andromeda Tonks nun wieder Black hatte ihm bereits in der letzten Woche in einem Schreiben mitgeteilt, das sie die Rückgabe der Erbstücke der Familie Black forderte.

Natürlich geschah dies im Auftrag von diesem dreckigen Halbblut Potter.

Da man die Familie Tonks bei der Aufteilung der Gegenstände übergangen hatte wollte Harry die Gegenstände begutachten und sie unter allen lebenden Familienmitgliedern neu verteilen.

Es war schon eine Schmach gewesen das er ein Geschäft mit dem Jungen machen musste, um zu verhindern das sein Sohn getötet wurde.

Er hatte diese Erinnerung gerade verdrängt als letzte Woche der erste Brief auftauchte, in dem er über die kurzfristige Rückgabe informiert wurde.

Potter machte sich nichts aus den Gegenständen, was sollte dieser auch mit ihnen anfangen? Er vermutete das diese Andromeda ihn darum gebeten hatte damit sie einige der wertvollen Stücke an sich nehmen konnte.

Ob es wegen dem Goldwert der Gegenstände war oder aber weil sie einen sentimentalen Wert für sie hatten, wusste er nicht und es war ihm auch egal.

Das Problem war gerade nur das er diese Stücke bereits verkauft hatte, unteranderem um sich einige andere kostspielige Anschaffungen zu finanzieren.

Darunter die sieben Nimbus 2001 für das Quidditchteam des Hauses Slytherin. Auch um die Chancen seines Sohnes zu verbessern in dieses aufgenommen zu werden.

Er hatte damit gerechnet das das Erbe an seinen Sohn fallen würde und somit in seiner Familie blieb.

Da hatte Sirius Black ihm aber einen Strich durch die die Rechnung gemacht.

Hinzu kam noch das er seiner Frau nichts von den Verkäufen der Gegenstände erzählt hatte. Schließlich war er der Patriarch der Familie und somit gehörte alles, was seiner Frau gehörte auch ihm.

Die Gegenstände hatte sie in ihrem versteckten Kellerraum eingelagert und soweit er wusste niemals wieder angefasst seit damals.

Zum einen, weil auf ein paar der Stücke Zauber lagen, die es unbequem machten, sie überhaupt anzufassen.

Der andere Grund war das sie ihn bestimmt darauf angesprochen hätte, wenn sie ihr verschwinden bemerkt hätte.

Sein Blick fiel wieder auf den letzten Abschnitt des Briefes: „Sollten sie die Gegenstände nicht zurückgeben sehe ich mich gezwungen eine Strafe auszusprechen.“

Vor zwei Jahren hätte er noch darüber gelacht, wenn eine Blutsverräterin ihm einen solchen Brief geschrieben hätte.

Heute hingegen war er in seinem Einfluss und seiner Macht begrenzt und die Frau hatte wirklich eine gewisse Macht.

Da sie Potter bei allen politischen Dingen vertrat, würde sie sich über ihn hinwegsetzten und sich an ihre Schwester wenden wenn er nicht antwortete.

Die von ihr angedrohte Strafe konnte sich nur auf den Ehevertrag beziehen, da war er sich sicher.

Nachdem er seinen Sohn hatte verstoßen müssen, hatte er den Vertrag zu Rate gezogen. Es gab einige Bedingungen, an die er durch diesen Vertrag gebunden war und sein Anwalt prüfte gerade deren Einhaltung.

Es gab tatsächlich Klausen die einen Bruch des Vertrages einleiteten, angefangen bei bewusster Schädigung eines Mitgliedes der Familie Black über Diebstahl von größeren Vermögenswerten.

Dazu kam der Punkt das die Ehe innerhalb der ersten fünf Jahre einen reinblütigen Erben hervorbringen musste.

Durch Draco war dieser Punkt erfüllt worden, aber wegen der Dummheit und Missachtung seines Sohnes gegenüber Regeln und befehlen war er gezwungen worden ihn aus der Familie zu verbannen.

Nun war die Frage wie es weiterging. Würden die fünf Jahre nun von vorne beginnen? Würde die Zeit weiterlaufen oder aber, da der Punkt bereits erfüllt war würde nichts passieren?

Hinter sich hörte er Schritte und seine Frau betrat den kleinen Salon in dem er frühstückte und ließ sich ihm gegenüber nieder.

Durch ihre Hauselfen erschien ein Tablett mit Gebäck, Früchten sowie eine Tasse Kaffee vor ihr.

„Guten Morgen Lucius mein Liebster“, sagte sie und trank einen Schluck von dem Kaffee.

„Morgen Narzissa“, antwortete er mit bemüht ruhiger Stimme.

„Ist etwas passiert?“, fragte sie beiläufig und musterte das Gebäck sowie das Obst vor sich, als ob sie sich entscheiden müsse mit was sie beginnen wollte.

„Nein, nein. Es ist alles okay.“

Seine Frau blickte ihn an und er wusste das sie merkte das er log.

„Lucius, was ist passiert? Hat Draco…“

Sofort blickte er auf. „Nein, es ist nichts mit unserem Sohn.“ Innerlich konnte er darüber nur aufatmen.

Es gab im Ministerium die Möglichkeit seine Prüfungen zu schreiben und ihr Sohn würde dort sein aktuelles Jahr beenden.

Dafür hatte er einige Fäden gezogen. So konnte Draco ihm nächsten Jahr sein UTZ Jahr in Durmstrang absolvieren.

Natürlich war dies mit einigen Pflichtstunden zur Vorbereitung verbunden. Wie er bereits von seinem Sohn erfahren hatte, war mindestens einer seiner dortigen Lehrer ein Schlammblut den er nicht respektieren würde.

Narzissa atmete erleichtert auf. „Was ist es denn?“

Ihr Blick wanderte über den Tisch und sah den aufgerissenen Briefumschlag mit dem Siegel der Familie Black.

Ohne auf eine Antwort zu warten, griff sie nach dem Brief, den ihr Mann beiseitegelegt hatte, als sie sich gesetzt hatte.

Während sie den Brief las, blieb sie für Lucius Meinung fiel zu still. Schließlich legte sie ihn zwischen sie beide auf den Tisch.

„Nun, das ist überraschend, aber auch verständlich.“

„Wirklich?“

Narzissa lächelte ihn an. „Natürlich, Andy und ihre Tochter sind Teil der Familie Black und haben damit Anrecht auf einige Erbstücke.

Ich werde mit Bellatrix reden damit sie die Gegenstände aus ihrem Verlies an mich übergibt. Dann kann ich auch gleich ein Schreiben aufsetzen mit einem Wunsch welche Gegenstände ich gerne hätte.

Unsere Mutter und Tante haben sie ihrer Meinung nach verteilt, aber ich hätte gerne einige andere.“

Lucius begann zu schwitzen, er hatte gehofft das seine Frau gegen dieses Schreiben protestieren würde.

„Warum hast du mich nicht darüber informiert? Andy hat geschrieben das ihr erster Brief nicht beantwortet wurde.“

„Weil ich mir von dieser Verräterin keine Befehle geben lasse. Sie wurde verstoßen und nur weil sie Potter nahesteht, hat sie ihren Platz in der Familie Black zurückbekommen.

Ich werde mich ihr gegenüber nicht äußern, wenn sie keine respektvollen Ton mir gegenüber anschlägt.“

Narzissa sah ihn schief an. „Lucius, das ist gelogen und auch wenn sie unser Blut verraten hat, handelt sie im Namen von Harry Potter Black.

Er ist das Oberhaupt. Es ist kein Problem für uns die Gegenstände zurückzugeben. Ich werde sie ihm… ich meine ihr zuschicken. Zusammen mit dem Wunsch welche Erbstücke ich am liebsten behalten möchte.“

Lucius keuchte. „NEIN! Du kannst sie ihr nicht schicken!“, brüllte er.

Narzissa zuckte zusammen und sah ihn verwirrt an.

„Warum nicht?“

„Na weil… weil wir uns nicht vor Abschaum…“

„Sie droht mit dem Ende unserer Ehe!“

Lucius schlug auf den Tisch. „Gut! Wir haben sie nicht mehr. Ich musste sie verkaufen, bist du nun glücklich?“