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12 Zauberstab kaufen?

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12 Zauberstab kaufen?

Einen wunderschönen dritten Advent wünsche ich euch allen.

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Harry wanderte durch die Nocturngasse, er hatte sich eine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Seine Augen hatte er mit einem Glamourzauber braun und seine Haare blond gefärbt, um sicher zu gehen das er nicht erkannt wurde.

Von Voldemorts Todessern ging zwar angeblich keine Gefahr mehr für ihn aus, aber er wollte nicht das jemand anderes ihn erkannte.

Die meisten Mitglieder des Ordens würden ihn wieder zum Hauptquartier des Ordens bringen würden, also „in Sicherheit“. In den letzten Tagen hatte er sich an die neue Situation im Grimauldplatz gewöhnt und Bellatrix war sogar eine bessere Lehrerin als er dachte.

Wieder kamen ihm ihre letzten Worte in den Sinn, bevor er gegangen war.

„Bei Merlin, das ist das erste Mal, das ich wirklich hoffe, dass ich auf einen Malfoy treffe“, murmelte er.

Sogar in diesen Zeiten begegnete ihm in dieser Gasse hin und wieder jemand.

Sobald er sich einer dieser Personen näherte, zog sie ihre Kapuze tiefer ins Gesicht und drehte sich leicht weg.

Schließlich stand er vor seinem Zielort.

„Madam Mellomas Zauberstäbe aus aller Welt“, las er auf dem kleinen Holzschild über der Tür.

Kurz zog er eine Augenbraue hoch. Die Fenster des Ladens waren mit Brettern vernagelt.

Als er klopfen wollte, öffnete sich die Tür von selbst.

„Einladend“, murmelte Harry, als er die Tür ganz öffnete. Dahinter sah er einen hauchdünnen silbernen Vorhang. Harry schritt durch den Vorhang und hinter ihm fiel die Tür ins Schloss.

Daraufhin war er in völlige Dunkelheit gehüllt. Sein Blick ging durch den Raum und er versuchte etwas zu erkennen.

Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erschien einige Meter entfernt von ihm das flackernde Licht einer Kerze.

„Willkommen junger Mann in Madam Mellomas Zauberstäbe aus aller Welt“, sagte eine Frauenstimme aus der Richtung der Kerze.

„Guten Morgen… äh ich brauche einen neuen Zauberstab.“

„Tz, was ist mit ihrem alten passiert?“

„Zerstört“, antwortete Harry und machte einen Schritt auf die Kerze zu, um die Person dahinter erkennen zu können. Er vermutete die Inhaberin des Ladens dahinter.

Erkennen konnte er aber nur eine Gestallt die einen schwarzen Mantel trug.

„Die Menschen, bei denen ich bis vor einigen Tagen gelebt habe, waren Muggel die Magie hassten. Ich denke mein Onkel war es der ihn zerbrochen hat“, erklärte er weiter als sein Gegenüber keine Reaktion zeigte.

„Sie sollten wissen das ich nicht für jeden Zauberstäbe herstelle Mr. Potter.“

Harry zuckte zusammen, als sie ihn bei seinem Namen ansprach.

„Woher wissen sie das?“

Die Frau ließ ein helles lachen hören. „Sie sind durch die Tür meins Ladens getreten und ihr Aussehen ist jedem magischen Bewohner unseres Landes bekannt.

Vor allem so oft wie sie in den letzten Jahren in der Zeitung waren.“

„Ja… aber mein Glamour…“, begann er.

„Gebrochen, in dem Augenblick in dem sie hier eingetreten sind.“

Er biss sich auf die Lippe und er fragte sich wie diese Frau das gemacht hatte.

„Könnten sie vielleicht etwas Licht machen, damit wir uns von Angesicht zu Angesicht unterhalten können?“

Zur Antwort klatschte sie in die Hände und dutzende Kerzen im ganzen Raum entflammten sich.

Im Gegensatz zu Ollivander waren hier keine Regale, die gefüllt waren mit Schachteln in denen Zauberstäbe lagen. Hier sah man keine Wände mehr, weil vor ihnen Regale standen.

In diesen standen unzählige Schachteln und Gläser in denen Teile von Kreaturen eingelegt waren.

Danach fiel sein Blick auf die junge Frau, die vor ihm an einem kleinen Tisch saß. Sie trug einen schwarzen Kapuzenumhang.

Er schätzte sie auf Ende zwanzig, ihre silbernen Haare verdeckten eines ihrer Augen. Das andere war braun, sie trug ein Monokel über diesem und es schien zu glitzern.

„Hast du noch nie eine Frau gesehen?“, fragte sie amüsiert als Harry den blick von ihr nicht wenden konnte.

„Nun, sie sehen so jung aus, ich dachte…“

„Mein Opa hat dieses Geschäft bis vor drei Jahren geführt… also die Stabherstellung. Seit er sich zur Ruhe gesetzt hat leite ich es.

Meine Eltern lieben das Reisen und Abenteuer und beschaffen die Komponenten für meine Arbeiten.

Um dir aber gleich die Hoffnung zu nehmen, ich verkaufe nichts an Kinder.“

Harry schmunzelte und hob seine Hand, an der die beiden Lordringe waren. „Gut, ich bin nämlich kein Kind mehr.“

Sie betrachtete die beiden Schmuckstücke interessiert. „1:0 für sie Lord Potter. Nun denn, da sie meinen bescheidenen Laden gefunden haben gehe ich davon aus das ich ihnen empfohlen wurde.

Meine Stäbe sind kostspielig und ich verkaufe nicht an jeden. Also, warum sollte ich ihnen eines meiner Meisterwerke herstellen?“

Harry öffnete den Mund und schloss ihn wieder.

„Ich höre?“

„Sie meinen… äh sie wollen wissen, ob ich einen Stab von ihnen verdiene? Oder ihm würdig bin?“, fragte er unsicher.

„Etwas plump formuliert und nicht genau das, worauf ich hinauswollte, aber wenn sie es so ausdrücken wollen, dann ja.“

Er löste sich von dem Anblick der jungen Frau, die sich in ihrem Stuhl zurückgelehnt hatte und blickte sich um. Es klang wie ein Rätsel, er kannte die Frau nicht oder wusste überhaupt etwas über sie.

Wie sollte er diese Frage beantworten? Sein Blick ging über alles, was er sehen konnte. Nur schienen hier nur Materialien für die Stabherstellung zu liegen.

Sein Blick wanderte kurz zu ihr zurück und sie grinste ihn an. Es hatte etwas Arrogantes an sich und er fühlte sich für einen Moment so als ob er sich mit Malfoy unterhielt.

Wenn es ein Rätsel war, dann schien es so, als ob es in diesem Raum keine Anhaltspunkte dafür gab. Er wusste auch nicht, wie die Frau eingestellt war.

„Das… nun… diese Frage kann… ist unmöglich zu beantworten.“

Ihr Grinsen wurde breiter. „Das ist keine Antwort die für sie als Kunden sprechen würde.“

„Dem bin ich mir bewusst, aber ich kann ihnen die Frage nicht beantworten. Ich weiß nichts über sie… gut, ich könnte ihnen nun sagen das ich einen neuen Stab brauche da ich der Auserwählte bin und Voldemort vernichten musst.

Wenn sie mit ihm sympathisieren, dann ist das die falsche Antwort.“

„Würde ich auf seiner Seite stehen wäre alles, was sie sagen die falsche Antwort“, warf sie ein.

„Das stimmt auch wieder. Das nächste, was ich ihnen aufzählen könnte wären die Dinge die ich bereits geleistet habe um zu hoffen das sie mir wegen meiner Taten einen neuen Stab herstellen.“

„Ich höre? Was haben sie in den Letzten… nun fünf Jahren großes vollbracht, während sie in der Schule waren.“

„Einen hunderte Jahre alten Basilisken erschlagen. 100 Dementoren mit einem gestaltlichen Patronus vertrieben und das Tirmagische Turnier gewonnen“, zählte Harry auf.

Kurz sah er eine Regung im Gesicht der Frau, aber sie schwieg weiter.

„Das sind aber Dinge, die ich mit meinem normalen Zauberstab vollbracht habe. Der Zauberstab sucht sich den Zauberer sagte Mr. Ollivander und demnach könnte ich auch mit einem neuen normalen Zauberstab diese Taten vollbringen.

Es bedarf also keiner teuren Sonderanfertigung.“

Die Frau zuckte kurz und zog ihren Zauberstab. „Wollen sie sagen: Das die Meisterwerke meiner Familie, die für jeden Kunden individuell und perfekt hergestellt werden, gleichwertig sind mit der Massenware, die sie überall sonst bekommen?“, knurrte sie.

Die Spitze ihres Stabes begann zu leuchten und Harry machte einen Schritt zurück.

„NEIN! Ich wollte sagen, dass ich diese Taten mit einem gewöhnlichen Stab vollbracht habe, wenn ihre besser und für… auf den einzelnen Zauberer mehr zugeschnitten sind dann würde ich noch mehr leisten können.“

Sie ließ den Stab wieder sinken.

„Darum kann ich ihre Frage nicht beantworten, ich weiß nicht, was sie erwarten, um mir einen Stab herzustellen, ich kann nur raten und hoffen genau das richte zu treffen.

Ich wünsche mir einen neuen Stab, der zu mir passt und darum muss ich die Entscheidung in ihre Hände legen.“

Sie schwieg und musterte ihn, als ob sie ein Zeichen suchte das er gerade log. „Wenn ich ablehne, was werden sie dann tun?“

„Was sollte ich schon machen? Ich werde sie nicht zwingen können mir einen Stab herzustellen. Mit ihrer Entscheidung werde ich leben müssen.“

Sie erhob sich von ihrem Stuhl und trat zu ihm hinüber. „Ist das die Antwort, die sie geben wollen? Sie könnten sich auf den Namen ihrer Familie beziehen?

Reinblütig, reich… einflussreich… als Erbe, oder nun Lord verdienen sie doch nur das Beste.“

Harry schnaubte abfällig. „Ich habe bei magiehassenden Muggeln gelebt, die mich schlimmer behandelt haben als einen Hauselfen.

Mein Name, Titel oder was auch immer ist mir egal. Ich wollte nie berühmt sein, vor allem nicht dafür das meine Eltern gestorben sind und ich überlebt habe.“

Die junge Frau trat näher zu ihm und legte ihm die Hand an die Wange. „Oh sie ärmster.“

Harry stöhnte auf und drehte sich um. „Wissen sie was, vergessen sie es. Ich bin nicht hier, um mich verspotten zu lassen oder Rätsel zu lösen.“

Er griff nach der Türklinke aber die Tür öffnete sich nicht.

„Sie wollen schon gehen?“, fragte die Inhaberin und lehnte sich an den Tisch.

„Ja, warum sollte ich denn bitte bleiben wollen?!“

„Nun ja, ich dachte damit ich ihnen neuen Zauberstab mache.“

„Nein weil…!“, brüllte Harry und unterbrach sich selbst.

„Wie bitte?“, fragte er.

„Ich mache ihnen einen Zauberstab.“

„Aber warum? Ich verstehe nicht…“

„Du konntest meine Frage nicht beantworten und das war die richtige Antwort.

Weißt du eigentlich wie oft mir die Antwort: Ich bin reinen Blutes, aus der Familie… ich verdiene nur das Beste… oder sonst etwas genannt wurde?

Es kotzt mich einfach nur an. Zauberstäbe sind nichts, was man für selbstverständlich nehmen sollte. Wer etwas normales, nicht zu schätzen weiß der verdient nichts von höchster Qualität.“

Harry legte den Kopf schief. „Wie bitte?“

Sie überlegte einen Augenblick. „Gut, dann anders. Wenn sich ein Freund von ihnen nicht beherrschen kann bei Dingen wie Alkohol, Süßigkeiten und alles in sich hineinschaufelt oder verschwendet dann werden sie für ihn auch nicht das Teuerste oder Beste kaufen.

Sie wissen das er es nur verschwendet oder nicht wertschätzt würde.“

Harry überlegte einen Moment. „Sie haben Recht. Also verkaufen sie nichts an Leute, von denen sie nicht sicher sind, dass sie es Wertschätzen würden?“

„Genau, also, wollen sie noch einen neuen Zauberstab? Oder bin ich ihnen nicht gut genug?“

Harry musterte die Frau. „Ja natürlich und vielen Dank Madam.“

Sie kicherte, packte ihn am Kinn und zog ihn näher zu sich. „Schade, dass du so jung bist, du bist süß, genau mein Typ.

Naja, da kann man nichts machen. Dann ist es nur geschäftlich.“

Sie lachte und griff in die Innentasche ihres Mantels. Dort zog sie einen durchsichtigen Kristall heraus und reichte ihn Harry.

„Schließ ihn in deiner Hand ein und konzentriere dich auf ihn und deine Magie.“

Harry nahm ihn aus ihrer Hand. „Wofür?“, fragte er.

„Ich brauche eine Probe deiner Magie. Der Stab muss ja perfekt werden und ohne eine Probe der Magie kann das nichts werden“, erklärte sie.

Harry ließ den Kristall durch die Finger gleiten und atmete durch. Er sparte sich die Frage wie er es machen sollte und schloss die Hand um den Kristall.

Seine Konzentration lag auf dem Kristall. Harry versucht seine Magie zu spüren und in den Kristall geleiten zu lassen.

„Ausgezeichnet“,

Eine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken und er öffnete seine Augen. Der Kristall in seiner Faust leuchtete blutrot.

„Ähm, ja… danke…“, antwortete er und gab der jungen Frau den Kristall. Sie ließ ihn durch die Finger gleiten und musterte ihn.

„Gut dann fehlt nur noch eine Sache und das ist…“

Bevor sie weitersprach, spürte Harry ein Stechen in der Magengegend.

„Fuck… immer in die gleiche Stelle“, stöhnte er.

„Stellen sie sich nicht so an. Das hat noch niemanden… äh fast niemanden getötet“, sagte sein Gegenüber und zog eine Phiole aus ihrem Mantel, um etwas von seinem Blut aufzufangen.

Sie hatte mit einem Dolch auf ihn eingestochen und es geschafft genau die Stelle zu treffen in die Peter bei der Wiedergeburt von Voldemort hineingestochen hatte.

„Sie sind doch gestört!“, brüllte Harry.

„Ruhe!“, befahl Madam Melloma. Sie hob die Phiole vor ihr Auge und schwenkte sie um das Blut darin zu betrachten.

„Hmm… ist ihr Blut mit etwas verunreinigt?“, fragte sie.

Wieder sah er das glitzern in den Monokel, aber die schmerzen lenkten ihn davon ab.

„Meinen sie, ob ich reinblütig bin?“, stöhnte er empört.

„Nein, haben sie etwas magisches in ihrem Blut? Oder ehr etwas unnormales?“

Jetzt verstand Harry, was sie meinte. „Basiliskengift und Phönixtränen.“

Die Frau keuchte. „Oh das erklärt die Rückstände der Magie.“

Harry keuchte erneut vor Schmerzen.

„Jetzt stellen sie sich nicht so an!“ Sie richtete ihren Stab auf die Wunde und innerhalb von wenigen Sekunden verschwanden die Schmerzen und die Blutung hörte auf.

„Warum warnen sie mich nicht vor?!“, brüllte Harry sie an.

„Hätten sie es zugelassen das ich mir Blut von ihnen hole?“

„Nein… äh, ja… ich meine Nein… also nicht so, aber…“

Sie lachte laut auf und musterte beide Materialien.

„Sie bringen mich gerade auf eine Idee. Es könnte mit ihnen perfekt funktionieren… ich mache ihnen Zauberstab, der seines gleichen suchen wird.“

„Können wir darauf zurückkommen das sie auf mich eingestochen haben?“

„Natürlich, ich würde es wieder tun, wenn sie mich darum bitten.“

„Das habe ich nie!“

„Doch, sie wollten einen meiner Zauberstäbe, die benötigen Blut und das musste ich mir schließlich holen.“

Harry knurrte leise. „Ich hasse sie.“

Sie lachte erneut. „Da sind sie nicht der erste und werden nicht der letzte sein. Gut, ihr Stab ist wahrscheinlich heute Abend fertig. Da können sie ihn sich holen und bringen sie viel Gold mit.“

„Was soll das denn heißen?“

„Ich möchte mit ihrem Blut etwas versuchen. Ein Experiment, wenn sie es so wollen. Lassen sie sich überraschen. Wenn es nicht funktioniert, dann müssen sie morgen Abend wiederkommen, bekommen dafür aber ein Rabat, auf den Stab.“

Harry betrachtet die Frau vor sich die plötzlich in einer viel zu guten Stimmung war.

„Werden sie nochmal auf mich einstechen?“

„Nur wenn sie es wollen“, antwortete sie und trat näher an Harry heran.

„Nein danke, gut dann bis heute Abend.“

„Bis heute Abend… aber bevor sie nun gehen, hätte ich noch zwei Fragen… keine Angst alles, was wir bereden, bleibt vertraulich.“

„Gut, stellen sie ihre Fragen“, knurrte Harry.

„Was waren die Bestandteile ihres letzten Zauberstabes?“

„Stechpalme und die Feder eines Phönixes.“

„hmm… ein normaler Phönix?“, fragte sie und musterte sein Blut genau wie den Kristall.

„Ja, ein roter Phönix.“

„Merkwürdig… ich hätte auf etwas anderes getippt bei ihnen aber gut. Wenn es nichts Besseres gab… zur Not frisst der Teufel Fliegen wie die Muggel sagen.“

„Was?“, fragte Harry verwirrt.

„Egal, frage zwei: Wer hat sie mir empfohlen?“

„Ähhh… ist das so wichtig?“

„Ja“

„Professor Dumbledore“, log Harry.

Sie musterte ihn. „Schlechte Lüge. Die nächste werde ich bestrafen. Also wer hat ihnen von meinem Laden erzählt?“

Harry biss sich auf die Lippen. „Bellatrix Lestrange… geborene Black.“

„Hmmm, das ist ja köstlich. Wenn ich bedenke das…“

„Sie sagten das sie über alles schweigen, was wir bereden!“

„Das tue ich auch. Ich amüsiere mich nur über die Tatsache das der Goldjunge aus Gryffindor, der Auserwählte, der uns vor dem bösen Voldemort retten wird, einem Rat einer der dunkelsten Hexen dieses Landes folgt.“

„Können sie sich bitte nur um meinen Zauberstab kümmern… wenn es geht, ohne nochmal auf mich eizustechen.“

Sie kicherte und lehnte sich gegen den Tisch.

„Gerne, wir treffen uns heute Abend wieder und bringen sie viel Gold mit. Sie werden es brauchen.“

„Lecken sie mich!“

„Oh das würde ich, aber leider sind sie zu jung.“

Harry knurrte und stürmte aus der Tür. Die junge Dame blickte ihm amüsiert nach, bevor sie sich umdrehte und durch eine Seitentür in den hinteren Teil des Ladens verschwand.

Harry lief die Gasse entlang, bis er die nächste Ecke erreichte. Diese Frau machte ihn wahnsinnig. An der Ecke zog er seinen Zauberstab und sprach die Glamourzauber erneut, bevor er sich die Kapuze überzog.

Schnell machte er sich auf den Weg in die Winkelgasse und ging diese entlang. Wenigstens verstand die Dame etwas von Heilungszaubern.

Die Schmerzen aus der Stichwunde waren verschwunden und er spürte nur noch das leichte Stechen in seinen Beinen, von seiner Heilung.

Während er die Winkelgasse entlangging, dachte er über die letzte Stunde nach. Die Zauberstabmacherin war eine Nummer für sich. Zumindest hoffte er das.

Sein Blick ging über die Geschäfte und deren Auslagen. Schließlich stoppte er mit dem Blick an der Eisdiele.

Harry erkannte die Pinkhaarige zwar nicht aber ihr gegenüber war Ginny Weasley. Es war nicht weit hergeholt, dass die ältere Tonks war.

Er trat an den Tisch der beiden Mädchen und sie blickten auf.

„Guten Tag“, sagte Harry.

„Hallo, wir sind gerade beschäftigt“, antwortete Ginny die sich wohl prächtig amüsierte.

„Und wie, wir brauchen gerade keine Begleitung“, fügte die ältere hinzu.

Harry fixierte Ginny mit seinem Blick. „OH das ist aber Schade… Ich hoffe der Zauberstab, den ich dir geschickt habe, funktioniert.“

Er wandte sich um, bevor er auch nur einen Schritt gemacht hatte, wurde er von zwei Händen festgehalten.

„Harry!“, hörte er zwei Stimmen hinter sich.

Ein Grinsen konnte er sich nicht verkneifen, als er sich an den Tisch der beiden ziehen ließ.

„Schön euch beide zu sehen“, sagte er darum.

„Das sollten wir sagen, wie geht es dir? Was ist passiert? Wir hatten Angst du wärst tot!“

„Ginny, nur langsam. Mir geht es gut, ich weiß nicht, was im Haus meiner Verwandten passiert ist, und wohne nun im Grimmauldplatz.“

Die beiden Frauen blickten sich kurz an. „Sicher? Das Haus ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.“

„Ja, ich bin mit meinem Tarnumhang einige Stunden vorher raus. Ich konnte es nicht mehr ertragen“, log Harry.

„Verständlich bei deinen Verwandten“, antwortete Tonks und Harry lächelte.

„Sag mal Tonks, deine Mutter ist doch eine geborene Black, oder?“

Sie nickte zustimmend.

„Hättest du etwas dagegen, wenn ich mich mit ihr mal unterhalten?“

„Nein, aber warum?“

„Das ist privat, also wann würde es euch passen?“

„Heute Abend 19 Uhr?“

„Gerne, ihr habt keinen Kamin, oder?“

„Natürlich aber jetzt, wo du hier bist. Wie wäre es mit einem Eis?“, fragte Tonks und Ginny nickte zustimmend.

„Gerne, ein Eis und diese tolle Gesellschaft? Da kann ich doch nicht nein sagen.“