13 Plausch mit Freunden und eine Beratung
13 Plausch mit Freunden und eine Beratung
Fröhlichen vierten Advent und heute gibt es das Kapitel wieder sehr früh, das liegt an meinen aktuellen Arbeitszeiten.
An den kommenden Feiertagen werde ich, wahrscheinlich nicht an jedem aber mindestens an einem auch noch ein Kapitel hochladen da ich einen ziemlich großen Vorlauf habe.
Viel spaß mit dem Kapitel.
________________________________________________________
Während die drei ein Eis genossen unterhielten sie sich über ihre letzten Tage. Harry erfuhr das Ginny bei Tonks untergekommen war, was dieser wohl sehr gefiel.
„Ihr scheint spaß zu haben“, merkte er an, nachdem die beiden ihm erzählen was sie alles getrieben hatten in den letzten Tagen.
„Und wie, das ist bessere als jeder Urlaub“, antwortete Ginny.
„Also besser als jeder Urlaub würde ich nicht sagen, aber Ginny ist eine tolle Gesellschaft. Sie ist intelligent, brav und süß.“
Tonks legte einen Arm um die jüngere und zog sie an sich. Harry blickte von der einen zur anderen und grinste.
„Seid ihr zusammen?“, fragte er.
„Natürlich, wir sind doch zusammen hier. Außerdem wohne ich bei ihr aktuell… also, bis sie wieder arbeiten muss“, antwortete Ginny.
„Nein, so meinte ich das nicht…. Ich meine…“
„Das wissen wir, spar dir deine Fragen. Dann vergesse ich auch das ich dich hier gesehen habe“, warf Tonks ein.
Er blickte zwischen den beiden hin und her bevor er anfing zu lachen.
„Seit wann bist du denn eigentlich Blond Harry?“, fragte Ginny.
„Und seit wann hast du keine Brille mehr, oder ist das auch Teil deiner magischen Verkleidung?“, warf Tonks ein.
„Ich habe mich heilen lassen… also von allem, was meine Verwandten mir angetan haben und als Bonus auch meine Augen“, erklärte er und konnte ein breites lächeln nicht unterdrücken.
„Also das Blond gefällt mir nicht. Zu sehr Malfoy, aber dass du keine Brille mehr brauchst, finde ich gut… damit kann man deine wunderschönen Augen besser sehen“, warf Ginny ein und wurde rot.
Tonks stimmte ihr mit einem Kopfnicken zu.
„Gut, ich dachte schon es wäre ein Fehler gewesen.“
„Auf keinen Fall!“, antworteten beide im Chor. Er lächelte die beiden an. „Und was habt ihr heute noch vor?“
„Wir machen uns einen schönen Tag in der Winkelgasse, besuchen meine Brüder und Nymphadora hier muss ihrer Mum noch beibringen das du heute Abend zum Essen kommst“, antwortete Ginny.
„Nenn mich nicht so und zweitens wer hat gesagt das er zum Abendessen kommt?“
„Na du, du hast ihn eingeladen und wie ich deine Mum inzwischen kenne wird sie ihn nicht vor dem Essen gehen lassen“, antwortete Ginny.
„Ich würde dir ja gerne wiedersprechen, aber das kann ich nicht“, antwortete Tonks und schob sich einen Löffel voll mit Eis in den Mund.
„Gut zu wissen, warum sitzt ihr eigentlich in aller Seelenruhe hier in einem Eissaloon während Krieg herrscht?“, fragte er.
„Die Todesser sind sehr ruhig geworden. Darum nutzen wir unsere freie Zeit, bevor es wieder losgeht“, antwortete Tonks.
„Ja, scheinbar haben wir zur gleichen Zeit Urlaub wie diese Verrückten“, sagte Ginny und grinste die ältere an.
„Da habt ihr aber Glück.“
„Und wie, also Harry, was machst du heute noch so?“
„Ich müsste noch einige dinge abholen und ins Zaubereiministerium.“
„Schön“, Tonks sah sich kurz um und zog dann Kugelschreiber aus ihrer Tasche und schrieb etwas auf einen Zettel.
„Damit du zu uns kommen kannst, behalte die Adresse aber bitte für dich… also verbrenne den Zettel am besten.“
„Natürlich, alles für die Sicherheit.“
„Wo wir gerade von Sicherheit reden, war es nötig mich im Nachthemd auf die Straße zu setzen?“
Tonks kicherte und auch Harry konnte sich ein lachen nicht verkneifen.
„Also ich finde du sahst sehr süß aus“, sagte er und Tonks nickte wehrend sie die jüngere an sich zog.
„Das tut nichts zur Sache, es war peinlich… und kalt“, maulte sie.
„Dafür hast du aber jetzt eine Woche in meinem Bett geschlafen, also verzeih unserem Auserwählten doch bitte.“
„Ihr schlaft in einem Bett?“, fragte Harry überrascht.
„Ja… also gezwungen, weil sie kein Gästezimmer haben“, erklärte Ginny mit rotem Kopf.
„Ihr ist es nur peinlich das sie sich jeden Abend an mich kuschelt, bevor wir schlafen gehen“, merkte Tonks an und fing sich einen Seitenhieb von Ginny ein,
„Ach so ist das Ginny.“
„Ja, das kommt aber nur weil ihr Bett so klein ist und sie den Zauber zum Vergrößern nicht richtig hinbekommt… es schrumpft während der Nacht immer wieder auf normal Größe.“
Harry sah Tonks verwundert an. „Ich hätte nicht gedacht das…“, begann er, aber sie zwinkerte ihm verschwörerisch zu und er unterbrach sich.
„Oh, das ist natürlich schade, aber sie es positiv: Du hättest es mit der Wahl deines Kuscheltiers schlechter Treffen können.“
„Stimmt auch wieder“, antwortete Ginny.
Die drei unterhielten sich noch über ihre bisherigen Ferien. Beide waren erstaunt das Harry Kreacher dazu gebracht hatte das Haus am Grimmauldplatz zu putzen und auch sauber zu halten.
„Wie hast du das nur wieder geschafft Harry? Wir haben fast den ganzen letzten Sommer und den Anfang von diesem dafür verwendet.
Ich hatte immer das Gefühl, das wenn wir einen Raum fertig hatten, einer der sauberen sich wieder mit Müll und anderen Dingen gefüllt hat.“
„Das ist einfach Ginny. Ich habe ihm gesagt das er sich entweder zusammenreißen und seine Arbeit machen kann, oder ich würde ihn freilassen.
Da es mir am Arsch vorbei geht was mit ihm passiert oder ob er dann zu den Malfoys rennt und ihnen berichtet das ich in dem Haus bin, bzw. das der Orden da war konnte er nur bleiben.
So verrückt es auch ist er liebt das Haus und ist den Blacks loyal, also einigen zumindest.“
Tonks rollte bei diesen Worten mit den Augen.
„Außerdem nutzt er seine Magie, um zu putzen. Deine Mum hat uns alles mit der Hand putzen lassen. Ich bin mir sicher, wenn wir es mit Zaubern hätten machen dürfen wäre das Haus in wenigen Tagen bewohnbarer gewesen.“
„Das war eine Beschäftigung für uns und die hat tierisch genervt“, maulte Ginny.
„Ach was, putzen formt den Character, ist sogar eine guter Sport und es kann nicht schaden die Arbeit mit der Hand zu machen, damit man die Magie wertschätzt“, warf Tonks ein.
Ginny öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber Tonks schob ihr schnell einen Löffel von ihrem Eisbecher in den Mund.
„hm lecker, danke“, sagte Ginny und wandte sich wieder Harry zu.
„Also es freut mich das es sich so gut für dich entwickelt hat… aber… nun ja… du hast doch bestimmt das Gespräch…“
Harry nickte, bevor sie weiterreden konnte. „Habe ich und will nicht darüber reden.
Ich habe beschlossen mein Leben zu ändern und darum muss ich heute auch ins Ministerium.“
Er hob seine Hand und zeigte den beiden seine Ringe. „Sagen wir einfach einige Leute werden ein paar böse Überraschungen erleben.“
„Oh ho, Harry. Das gefällt mir. Was hast du geplant?“, fragte Tonks und beide Mädchen rutschten näher zu ihm.
„Lasst euch die Überraschung nicht verderben. Ich plane noch und kann darum selbst nicht viel sagen.“
„Dann viel Erfolg, wenn du aber jemals bei etwas Hilfe brauchst dann sag bescheid. Auch wenn es nur ein Ratschlag ist.“
„Danke Tonks, das werde ich mir merken.“
„Auf mich kannst du auch zählen. Ich habe es diesen Sommer schon 100 mal gesagt aber ich will dich weder ausnutzen noch heiraten.“
„Warum du das sage musstest kann ich mir denken“, antwortete er und grinste Tonks an die leise kicherte.
„Ich will dich auch nicht heiraten, aber denk bitte daran das ich dich trotzdem sehr gern habe.“
„Ich dich auch.“
Die drei bezahlten ihre Eisbecher und wollten sich gerade auf den Weg machen als Harry noch etwas einfiel. „Sag mal Tonks könntest du mir eine Frage beantworten?
Es geht um eine Andeutung, die ich nicht verstehe.“
„Na klar, also ich versuche es zumindest.“
„Gut, ich habe mich heilen lassen und musste darum einige Tage das Bett hüten. Das ist ja klar, meine… ähm… Heilerin sagte einmal, als ich mich darüber beklagt habe das ich so lange jetzt schon im Bett liege, ohne etwas machen zu können:
Das kann ich nachvollziehen, es würde mich auch ankotzen, wenn ich so lange ans Bett gefesselt wäre… also zumindest auf deine Weise und nicht auf die gute.
Welch gute Weise gibt es an ein Bett gefesselt zu sein?“
Tonks sah ihn kurz an und wurde dann sehr rot.
„Tonks ist alles Okay?“, fragte Ginny die die Farbe bemerkte.
„Äh… also… naja… wie soll ich sagen… das ist so… ähm… oh Fuck, ich glaube ich bin nicht die richtige, um dir das zu erklären.“
Jetzt sahen sie beide Teenager wirklich interessiert an.
„Bitte Tonks“, flehte Ginny.
„Na gut“
Sie senkte die Stimme ein wenig mehr. „Ich verrate so viel… es ist… es geht um… ähm… sagen wir einfach etwas sexuelles, aber mehr werde ich nicht ins Detail gehen und schon gar nicht in der Öffentlichkeit.“
Harry und Ginny verstanden es und wurden nun ebenfalls rot.
„Ich ziehe die Frage zurück“, murmelte Harry peinlich berührt.
„Das ist gut, aber wer bei Merlins Bart war, bitte deine Heilerin? Oh und ich hoffe sie war wenigstens jung oder schlimmstenfalls in meinem Alter und nicht schon um die Sechzig.“
Harry lief ein kalter Schauer über den Rücken, als seine Fantasie anfing Bilder in seinem Kopf erscheinen zu lassen.
„Den Namen nenne ich nicht und…“ Nun stoppte er. Wie alt war Bellatrix eigentlich?
„Ich denke um die 40… ja das müsste hinkommen“, antwortete er.
„Viel zu alt für dich“, ermahnte ihn Tonks und Ginny stimmte dem zu.
„Danke, da wäre ich nie draufgekommen“, murmelte er.
„Gut, dann bis heute Abend.“
„Bis heute Abend“, er umarmte die beiden Mädchen zum Abschied und machte sich auf den Weg zu Tropfenden Kessel um von dort aus ins Ministerium zu flohen.
Ginny und Tonks sahen ihm nach. „Findest du nicht auch das er irgendwie anders ist?“, fragte Ginny.
„Zwangloser? Glücklicher? Ja, aber da ist noch etwas… aber ich kann es nicht benennen.“
Ginny nickte zustimmend. „Hoffen wir mal das er sich mit seinen Plänen nicht noch mehr Feinde macht als er sowieso schon hat.“
„Das würde ihm wirklich noch fehlen“, antwortete Tonks und die beiden machten sich auf den Weg weiter die Winkelgasse entlang.
Harry erreichte das Atrium des Zaubereiministeriums und entfernte während er aus dem Kamin stieg, sofort seinen Glamourzauber.
Dann trat er vor die Information. Der diensthabende Zauberer erkannte ihn sofort und der Blick schoss direkt zu seiner Narbe.
Harry kannte das schon und auch die überfreundliche Behandlung war ihm etwas peinlich.
„Ich würde gerne wissen, ob es eine Abteilung gibt in der man sich wegen seiner ZAG und UTZ-Ergebnisse beraten lassen kann, es geht darum einen Kurs vielleicht hier im Ministerium zu wiederholen?“
Sofort nickte der Mann. „Aber natürlich, vierter Stock. Dort sind unsere Schulungsräume. Ganz hinten finden sie ein Informationsbüro.
Dort kann man ihnen alle ihre Fragen beantworten Mr. Potter. Die Aufzüge befinden sich dort drüben.“
„Danke, antwortete Harry und machte sich schnell auf den Weg hinüber zu den Aufzügen. Auf dem Weg zu diesen bemerkte er die vielen Blicke und er kam sich vor wie in seinen ersten Tagen in Hogwarts.
Seitdem die Sache mit dem Auserwählten bekannt geworden war, war er wieder der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Kurz rollte er mit den Augen. „Vor einem Jahr war ich für euch noch ein verrückter“, dachte er und betrat den Aufzug und drückte auf den Knopf für den vierten Stock.
Zu seiner Freude war der Fahrstuhl bis auf einige der Memos (Papierflieger, um Nachrichten intern zu verschicken) leer.
Im ersten und zweiten Stock stiegen jeweils zwei Männer ein, die in jeweils in Gespräche vertieft waren und ihn zu seiner Freude nicht beachteten.
Im vierten Stock stieg er zusammen mit zwei der Memos aus und ging dann durch den Gang bis zu dem Büro.
Die Beschilderungen an den Räumen auf dem Weg sagten ihm schon mal das es hier wohl Räume, oder ehr Klassen für jedes Hogwartsfach gab und dann noch einige für Fächer, die wohl bei der Ausbildung einiger Berufe gefordert waren.
Harry klopfte und wurde hineingebeten. Er fand sich in einem größeren Büro wieder in dem gerade drei ältere Herren, eine Frau mittleren Alters und ein Mann um die zwanzig an Schreibtischen saßen.
Die Wände waren vollgestellt mit Regalen, in denen sich Unterlagen stapelten. Einige der Regalbretter bogen sich schon durch.
„Harry Potter, sind sie das? Beim allmächtigen Merlin, wie haben sie überlebt? Wir dachten alle sie sind im Haus ihrer Verwandten vor einigen Tagen gestorben?
Was ist passiert? Geht es ihnen gut?“, fragte einer der älteren Männer und sprang förmlich auf die Beine.
„Ja und ich würde mich gerne darüber informieren ob und wie man hier bei ihnen ZAG oder viel mehr UTZ-Kurse belegen kann“, antwortete Harry, ohne auf die Fragen einzugehen.
Der jüngste aus der Runde, ein Mann mit glatten braunen Haaren und einer runden Brille die Harrys alter ähnelte starrte ihn an bevor er sich löste und räusperte.
„Also… wenn sie eine Auskunft über Kurse haben wollen… dann denke ich, das ich ihnen da helfen könnte.“
„Maier, sie sind doch noch sehr neu bei uns. Lassen sie das lieber einen von uns erfahreneren machen“, warf die Frau ein und erhob sich nun ebenfalls und trat auf Harry zu.
Sie bot Harry eine Hand mit viel zu langen und grell bunt lackierten Fingernägeln an, die er kurz schüttelte. Sein Blick ging von ihr über die älteren zu dem jüngsten der wohl Maier hieß.
„Ich bin mir sicher ihr Kollege wird mir helfen können. Außerdem sollte er doch Erfahrungen sammeln.
Da ich aber eine kompetente Beratung wünsche würde ich vorschlagen: Das wir das Gespräch hier führen und wenn er sich mit etwas nicht sicher ist, oder eine Frage nicht beantworten kann ihm einer von ihnen mit ihrer Erfahrung zur Seite steht.“
Alle stimmten zu und Harry nahm gegenüber von seinem Berater platz und reichte ihm die Hand.
„Guten Tag erstmal. Harry Potter-Black und sie sind?“
Der Mann schüttelte sie mit einem breiten Lächeln. „Sebastian Maier. Es ist schön sie wieder zu sehen, ich war einige Jahre über ihnen in Hogwarts aber in Ravenclaw.“
„Ah, sehr schön. Gut, ich bräuchte eine Beratung wegen einiger UTZ-Kurse, oder aber eines ZAG-Kurses um diesen zu wiederholen.“
Der Mann nickte verstehend. „Verstehe schon, lassen sie mich raten: Es geht um Zaubertränke?“
Harry sah ihn überrascht an. „Woher wissen sie das?“, fragte er.
„Bitte, sie sind der Goldjunge aus Gryffindor und unsere Zaubertrankkuse sind seit Severus Snape dieses Fach unterrichtet völlig überfüllt.
Liegt wohl an seiner Benotung und das er sehr parteiisch ist.“
„Das können sie laut sagen, ich könnte zwar meinen ZAG geschafft haben, aber ich bezweifle das ich es noch zwei Jahre in seinem Kurs aushalte.
Vor allem nicht da er bereits betont hat das er nur die besten der besten nimmt und er wird mich wahrscheinlich wegen einer Kleinigkeit ablehnen oder rauswerfen.“
„Das ist aber nicht gerecht, das sollten sie beim Schulbeirat oder dem Direktor melden“, warf der ältere Mann ein der bei Harrys eintreffen aufgesprungen war.
„Das würde enden wie die hunderten anderen Male als sich über ihn beschwert wurde, nämlich es würde nichts passieren“, warf Maier ein.
„Gut, ich kenne ihr Problem. Es hatten einige Freunde von mir auch. Mein persönlicher rat wäre:
Lassen sie den Kurs in Hogwarts weg. Sie werden zwei Jahre lang von ihm schlecht bewerten und drangsaliert, weil sie in Gryffindor sind, und sie wird er bestimmt noch mehr im Auge haben als normale Schüler.“
„Ich muss wohl nicht fragen woher sie das wissen“, murmelte Harry.
Maier grinste ihn an. „Erfahrung mein Guter. Sie ersparen sich damit viel Stress in ihren letzten beiden Jahren und auch einige Nerven.
Dann haben sie zwei Möglichkeiten: die erste wäre es in den Ferien die Kurse zu besuchen und ihren UTZ somit gleichzeitig zu machen.
Die andere wäre es, sie schieben es auf und hängen nach ihrem siebten Jahr noch ein Jahr dran in dem sie einige Abendkurse hier bei uns besuchen.
Einen UTZ in einem Fach sollten sie, je nachdem wie talentiert sie in dem Fach wirklich sind in sechs bis zwölf Monaten schaffen.
Dann hätten sie in diesem Fach auch ihren UTZ und können sich dann um ihre Ausbildung kümmern.“
„Hmm, okay, also im schlimmsten Fall müsste ich ein Jahr länger studieren… was würden sie mir empfehlen?“
„Nehmen sie das zweite. Ein Jahr länger klingt vielleicht abschreckend, aber es ist besser als während aller Ferien, während den Hausaufgaben und den Familienfesten hier aufschlagen zu müssen, um noch ein extra Fach zu belegen.
Um welchen Beruf würde es sich den handeln, wenn sie Zaubertränke dafür brauchen?“
„Auror“, antwortete Harry, als wäre es selbstverständlich.
„Oh ja, natürlich… das hätte mir klar sein müssen. Gut, dann lege ich ihnen wirklich die zweite Möglichkeit ans Herz den… nun ja, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen… also…
Auror ist eine anspruchsvolle Ausbildung. Sie können das Jahr in dem sie ihren UTZ nachholen nutzen, um ihr Wissen in anderen Bereichen zu vertiefen und außerdem wird auch eine gewisse Fitness verlangt.“
Harry nickte verstehend. „Gut, vielen Dank dafür. Ich denke ich werde mich dann kurz vor meinem Abschluss noch einmal bei ihnen melden, um mich in den fraglichen Kurs eintragen zu lassen.“
Sein Gegenüber nickte, bevor Harry sich an die anderen im Raum wandte.
„Hätte einer der erfahreneren Kollegen noch etwas seiner Beratung hinzuzufügen?“
Die angesprochenen schüttelten alle die Köpfe und Harry grinste kurz während er aufstand.
Aus dem Augenwinkel sah er dabei ein breites Grinsen auf dem Gesicht seines Beraters. „Nun denn, ich verabschiede mich und nochmal danke für die gute Beratung.
Auf wiedersehen und ich denke bis in etwas zwei Jahren.“
Die Gruppe verabschiedete sich von ihm und er verließ den Raum mit einem guten Gefühl in seinem Bauch.
____________________________________________________________Damit sind wir für heute am Ende des Kapitels, das nächste kommt dann wie gesagt etwas schneller als üblich.
LG Infernalsniper