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14 Fudge und Lucius Malfoy

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14 Fudge und Lucius Malfoy

Fröhliche Weihnachten wünsche ich euch allen und ich hoffe ihr konntet die Zeit mit der Familie und oder Freunden bis jetzt genießen.

Wie angekündigt kommt hier etwas mehr, weil ich einen ziemlichen Vorlauf in der Geschichte habe und zu den Feiertagen kann man doch einmal etwas mehr posten, oder wie seht ihr das?

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Harry hatte das Büro mit einem guten Gefühl im Magen gerade verlassen und wollte sich auf den Weg zurück ins Atrium machen, als sich am Ende des Ganges die Tür des Fahrstuhls öffnete.

Aus diesem trat Minister Cornelius Fudge, der wie üblich seinen grauen Nadelstreifenanzug und seinen Limonen grünen Bowler trug.

Begleitet wurde dieser von Lucius Malfoy, der Mann war in einen schwarzen Mantel gehüllt und stützte sich auf seinen Schlangengehstock.

Beim betrachten der beiden sah Harry das Malfoys blondes Haar seit ihrem letzten Treffen mehr ins graue gewechselt war und auch nicht mehr glatt wirkte.

Fudge hingegen schien deutlich übermüdet zu sein. Die beiden Männer waren in Gespräch vertieft, welches Fudge wohl nicht fortsetzten wollte. Er winkte Harry zu, als er ihn sah und direkt auf ihn zu ging.

Malfoy folgte ihm allerdings. Kurz schwang sich ein Lächeln über Harrys Lippen und er erinnerte sich an Bellatrix Worte: „Er ist zwar der Mann meiner Schwester und auch wenn die Ehe arrangiert war, liebt sie ihn, aber das heißt nicht das ich ihn nicht verachten darf.“

„Oh, dafür wirst du mir gleich dankbar sein“, dachte er und trat ebenfalls auf die beiden zu.

„Guten Tag Minister Fudge, es ist schön sie wieder zu sehen“, sagte Harry und reichte ihm sofort die Hand, welche der Minister ergriff.

„Harry, mein junge. Es ist schön, dass es dir gut geht. Als wir von dem Unfall… oder angriff hörten waren wir in Sorge um dich.

Weißt du, was im Haus deiner Verwandten passiert ist? Ich war selbst vor Ort und es sah schrecklich aus.“

Harry zuckte mit den Schultern. „Ich kann ihnen das nicht sagen. Ich habe mich einige Stunden früher aus dem Haus geschlichen da ich es bei ihnen nicht mehr ausgehalten habe.

Wenn sie mich aber Fragen, würde ich auf eine Kaputte Gasleitung oder ähnliches Schätzen. Mein Onkel klagte über einige Probleme mit dem Gasherd und das der Handwerker nicht sofort kommen würde.“

Fudge nickte einmal kurz. „Aber das ist ja auch egal. Ich bin froh, dass es dir gut geht und bin noch froher das ich dich heute hier…“

Er ließ den blick umherwandern „Unter vier Augen einmal sehen kann.“

„Danke, danke, ich bin auch froh aus dem Haus meines Onkels entkommen zu sein.

Ich würde es aber nicht ein Gespräch unter vier Augen nennen.“

Harry wandte sich Lucius Malfoy zu. „Guten Tag Mr. Malfoy.“ Während er das sagte, hielt er ihm die Hand hin.

Der Blonde musterte ihn mit einem abschätzenden Blick. „Potter“, sagte er nur und schüttelte ihm die Hand.

„Wie ist ihr Wertes befinden? Ich habe es in der Zeitung gelesen. Haben sie sich von der Kontrolle durch die Todesser gut erholt, oder leiden sie noch unter den Nachwirkungen dieser schrecklichen Nacht?“

Das linke Auge des Mannes zuckte und er presste die Zähne zusammen, bevor er einen Augenblick innehielt, bevor er sprach:

„Es geht mir den Umständen entsprechend. Danke der Nachfrage und Anteilnahme.“ Er gab sich alle Mühe, aber er konnte den Hass nicht ganz aus seiner Stimme verbannen.

Etwas das Fudge nicht aufzufallen schien.

„Nun Harry, wenn du mir die Fragen erlaubst: Was bringt dich ausgerechnet in diesen Teil des Ministeriums und wie ist deine aktuelle Situation?“

„Ich habe mich über das Nachholen von UTZ-Kursen erkundigt da ich befürchte den Kurs für Zaubertränke in Hogwarts nicht zu schaffen.

Da mein Ziel es immer noch ist Auror zu werden, werde ich den Kurs dann wohl nach meinem siebten Jahr nachholen.

Meine Situation ist wunderbar. Ich habe einige Zeit bei einem mir bekannten Heiler verbracht um… nun sagen wir Schäden von Früher endlich einmal ordentlich entfernen zu lassen.

Jetzt hab ich mich in eins meiner Häuser zurückgezogen und bereite mich auf das nächste Schuljahr vor.“

„Sie haben keine Häuser, sie sind noch ein Kind“, warf Lucius Malfoy höhnisch ein.

„Meine Teilnahme am Trimagischen Turnier hat mich emanzipiert. Wenn sie hier einmal schauen wollen.“

Harry hob seine Hand und hielt ihm die beiden Lordringe vor die Nase. Als sein Blick auf den des Hauses Black fiel wurde sein ohnehin schon blasses Gesicht noch fahler.

Harry unterdrückte ein höhnisches Lachen, bevor er sich wieder an den Minister wandte.

„Kann ich davon ausgehen das unser Treffen hier gerade kein Zufall ist?“

„Nein, ich wurde informiert das sie im Haus sind. Ich wollte schon lange einmal mit ihnen reden, aber Dumbledore schirmt sie zu ihrer eigenen Sicherheit ab.

Auch die Briefe, die ich ihnen geschickt habe, wurden nie beantwortet.“

Wieder das Briefproblem. „ÄH ja… das habe ich vor kurzem schon einmal gehört, also das Briefe an mich nicht zugestellt wurden, oder einfach verschwanden.

Scheinbar gab es eine Postsperre oder so etwas.“

„Verstehe, verstehe das ergibt Sinn… denke ich. Wenn ich ihnen einen Rat geben darf. Wenden sie sich doch, wenn die Sperre aufgehoben wurde an das Postamt.

Sie können sich dort ein magisches Postfach einrichten lassen. Alle Briefe werden dorthin umgeleitet und dort direkt auf Zauber und ähnliches überprüft.

Jeder gefährliche Brief oder aber auf dem ein Zauber liegt wird konfisziert und sie können die Briefe ans Minsiterium übergeben lassen damit die Absender je nach der schwere des Zaubers bestraft werden.

Natürlich kostet so ein Fach einige Gallionen im Monat, aber diese Sicherheit kann man sich in der heutigen Zeit leisten. Die Briefe müssen sie nicht einmal selbst abholen, wenn sie einen Hauselfen haben, kann dieser das auch für sie tun.“

„Vielen Dank Herr Minister, aber wie es der Zufall so will, habe ich mich bereits darum gekümmert. Oder ehr gesagt die Kobolde haben es für mich getan.“

„Sehr gut, ich wollte aber noch über etwas anderes mit dir reden. Wie mir scheint hat sich dein Eintreffen hier bereits herumgesprochen.

Einige Reporter sind im Atrium und würden dir bestimmt gerne einige Fragen stellen. Würdest du mich mit nach unten begleiten?“

Harry zog eine Augenbraue hoch. Das konnte nicht so schnell herausgekommen sein. Tom hatte ihm sein Wort gegeben, also konnte es eigentlich kein Angriff auf ihn sein.

Sein Blick ging zu Fudge der ihn begeistert anschaute. „Hmm, vielleicht sollte ich zustimmen. Ich muss dort eh durch und zwei oder drei Fragen kann ich beantworten“, dachte er.

Dabei kamen ihm Fudges Worte wieder in den Sinn. Dieser hatte gesagt das er sich mit ihm treffen wollte. „Will er mit mir nun einen auf Freund machen?“, überlegte Harry.

Eigentlich war das keine schlechte Idee. Er könnte daraus bestimmt nochmal einen Vorteil ziehen und sich dabei auch positiv über Fudge äußern.

Bellatrix hatte erwähnt das scheinbar ein Teil der magischen Bevölkerung dessen Rücktritt verlangte. Etwas das Tom in die Quere kommen würde.

„Er hat viel für mich getan, ich denke ich helfe ihm auch etwas. Nicht das er am Ende noch will das ich jemanden für seine Hilfe umlege“, dachte Harry.

„Wenn sie mich begleiten Herr Minister komme ich mit… Aus dem einfachen Grund das ich mit solchen Presseauftritten keine Erfahrung habe und ich nur ungern etwas Falsches sagen möchte.

Außerdem muss ich eh dort hinunter“, antwortete er und Fudge strahlte ihn an.

„Minister, ich wollte noch wegen der Sache mit den Auroren…“, begann Malfoy.

„Später Lucius, später. Dann komm Harry.“ Er führte diesen zu den Fahrstühlen, während Lucius Malfoy ihnen nachging.

„Warten sie oben in meinem Büro, es könnte aber etwas dauern“, sagte Fudge und wieder sah Harry das zucken von seinem Auge.

Es passte Malfoy nicht einfach abgespeist zu werden. Während sie auf den Aufzug warteten, beschloss Harry noch einen drauf zu legen. Bellatrix sei Dank kannte er noch einige weitere Dinge um Lucius Malfoy rasend zu machen.

„Bevor ich es vergesse Mr. Malfoy. Ihre Frau… ähm… Narzisse war ihr Name, wenn ich mich recht erinnere, ist doch eine geborene Black, oder?“

„Meine Gemahlin heißt Narzissa und ja sie ist eine geborene Black“, knurrte er.

„Oh, tut mir leid. Wären sie so gut und würden sie ihr von mir, Ihrem neuen Familienoberhaupt“ Dieses Wort betonte er besonders „Ausrichten: Ich werde in Kürze ihre Schwester Andromeda samt der übrigen Familie von dieser wider in der Familie Black aufnehmen.

Ich denke sie wird sich freuen das zu hören. Auch wenn ihre Schwester einen Muggel geheiratet hat.

Es ist ja nicht so, dass einer von uns diese verabscheut.“

„Natürlich nicht“, antwortete Malfoy. Die Verachtung, die in seiner Stimme mitschwang, wurde immer deutlicher.

„Natürlich kann sie sich dagegen aussprechen, aber ich bin gerade dabei die ganzen Unterlagen der Familie durchzusehen.

Es ist wohl einiges liegengeblieben unteranderen auch die Eheverträge…

Ich finde es schrecklich was dort teilweise für Auflagen gemacht wurden in den letzten Generationen.“

„Sie planen doch nicht etwa die Ehen zu lösen?“

„Also von planen kann keine Rede sein, aber wenn ich der Meinung bin das es sich mit meinen Ansichten nicht verträgt oder schlimmer noch eine Person zu etwas gezwungen wird dann werde ich eingreifen… oder die Person aus der Familie verstoßen.“

Malfoy schluckte als er sich vorstellte welche Scham er ausgesetzt sein würde, wenn Potter seine Ehe löste oder aber seine Frau aus der Familie Black verbannte, weil diese sich nicht von ihm trennen wollte.

Hätte sein Lord nicht den Befehl gegeben hätte er den Jungen gepackt und wäre mit ihm zu ihm.

„Bei Merlin und Morgana warum hat er nur befohlen diese Plage zu ignorieren? Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt“, dachte Malfoy und schüttelte dann den Kopf.

„Ich kann ihnen versichern das sie bei uns nichts dergleichen finden werden.“

„Da bin ich aber froh.“

In diesem Moment erreichte sie der Fahrstuhl und Harry trat zusammen mit Fudge in diesen ein.

„Einen schönen Tag noch Mr. Malfoy.“

„Bis später Potter“, knurrte dieser und rief nach dem zweiten Fahrstuhl, um auf das Stockwerk zu fahren in dem das Büro des Ministers war.

Er musste diesen dazu bringen seine Vorlagen zu lockern oder ganz abzuschaffen. Ständig standen Auroren vor seiner Tür und wollten mit ihm reden, oder aber hatten sein Anwesen durchsucht.

Wie sollte er für seinen Lord arbeiten, wenn alle paar Tage eine Auroren Gruppe bei ihm auftauchte, oder aber ihn jemand zu beschatten schien.

Harry und der Minister fuhren hinunter ins Atrium und kaum das sie aus dem Aufzuggestiegen waren sah Harry schon das drei Männer um die dreißig begleitet von einigen Fotografen an der Information standen und auf den Mann einredeten.

Zwei Personen in roten Umhängen standen daneben. Er schätzte das es sich bei diesen um Auroren handelte da beide das Zeichen des Ministeriums auf ihren Umhängen trugen.

„Folge mir Harry. Weißt du, wenn du dich einmal daran gewöhnt hast, dann wird es zur Routine. Bleib einfach ruhig und antworte auf die Fragen, die sie dir stellen.

Das Einzige, wofür du ein Gespür bekommen musst, ist auf welche Fragen du kurz und bündig antwortest und bei welchen du weiter ausholen musst“, erklärte Fudge ihm, während sie zu den Reportern hinüber gingen.

Der eine der ihnen am nächsten war hatte sie bemerkt und wollte schon auf sie zustürmen als einer der Männer in den roten Umhängen ihn aufhielt.

„Scheinbar wirklich Auroren“, dachte Harry und es beruhigte ihn.

Fudge und er traten vor die drei und sofort fingen die Personen mit den Kameras hinter ihnen an Bilder zu schießen.

„Mr. Potter, was ist bei ihren Verwandten passiert?“

„Was führt sie ins Ministerium?“

„Wie steht es im Kampf gegen den Unnennbaren? Werden sie wirklich von Professor Dumbledore trainiert, um uns von diesem zu befreien?“, riefen die drei abwechselnd ihre Fragen.

„Bitte, bitte, Harry hat sich bereiterklärt einige Fragen zu beantworten aber bitte stellen sie ihm diese doch einzeln, wenn sie nicht wollen das etwas durcheinandergerät“, bat Fudge und die drei warfen sich einen kurzen Blick zu.

Harry entschloss sich dazu das Fudge hier nicht alles für ihn leiten sollte und so wandte er sich an den Reporter, der ihm an nächsten war.

„Was wollten sie wissen?“, frage er höfflich.“

„Nun, ich fragte sie: Ob es stimmte, das Professor Dumbledore sie trainiert um uns vor dem dessen Name nicht genannt werden darf zu retten?“

Harry lächelte kurz. „Nein, abgesehen von meiner Schulausbildung habe ich noch nie in meinem Leben extra Training oder Übungen bekommen…

Wobei nein, das stimmt so nicht. Im Alter von 13 Jahren unterrichtete mich unser damaliger Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste Remus Lupin: wie man einen Patronus erschafft.

Das hatte den Hintergrund das ich besonders anfällig gegenüber Dementoren war, wenn man bedenkt, was mir in meinem Leben wiederfahren ist, ist dies selbstverständlich.“

Die drei Männer machten sich Notizen. „Sie können also einen Patronus erschaffen der stark genug ist, um sich vor einem Dementoren zu schützen?“, fragte der gleiche.

„Nein, ich erschaffe einen gestaltlichen, um Dementoren zu vertreiben“, antwortete Harry trocken.

Die drei Männer sahen ihn ungläubig an und auch die Auren schmunzelten.

Harry zog seinen Zauberstab richtete ihn in die Luft und sagte: „Expekto Patronum.“ Im nächsten Moment brach aus der Spitze seines Stabes ein großer silberner Hirsch hervor der über ihre Köpfe hinweglief und schließlich am Ende des Atriums verschwand.

Einige der umstehenden applaudierten, während die Reporter und auch die Auroren fassungslos waren.

„Sie haben gerade außerhalb der Schule gezaubert, das ist Minderjährigen verboten“, begann einer der Auroren.

Harry deutete auf seine Ringe. „Ich bin seit einigen Tagen emanzipiert und darf somit außerhalb der Schule zaubern.“

Wieder kratzen einige Federn und Harry wandte sich an den nächsten Reporter.

„Was passierte im Haus ihrer Verwandten?“

„Keine Ahnung, ich war nicht dort. Es könnte ein Unfall gewesen sein, da Professor Dumbledore immer darauf beharrt hat das ich dort vor allen bösen Zauberern sicher wäre.“

„Also kein Angriff durch die Todesser?“

„Woher soll ich das wissen? Ich war nicht da, haben sie nicht zugehört?“

„Die Muggelbehörden machen eine Untersuchung schwer, aber wie Harry schon sagte, war das Haus geschützt und da es keine Hinweise auf so mächtige Zauber gab, die solche Schilde brechen können, bin ich gewillt ihm recht zu geben das es ein Unfall war.

Da kein Zauberer daran beteiligt war, werde ich die Auroren von der Untersuchung abziehen“, warf Fudge ein.

„Vielen Dank Herr Minister das sie es untersucht haben, oder hatten. Ich weiß ihre Mühe zu schätzen aber meine Tante und mein Onkel waren keine guten Menschen.

Ich bin mir sicher sie können die Auroren besser einsetzten.“

Wieder kratzen einige Federn.

„Und warum sind sie heute hier?“, fragte der dritte im Bunde.

„Das ist eigentlich Privat, es geht um meinen Abschluss, den ich in zwei Jahren machen werde. Waren das alles ihre Fragen? Ich war in den letzten Tagen sehr beschäftig und würde gerne langsam zurück nach Hause.“

„Eine Frage noch, wenn sie gestatten Mr. Potter“, warf einer der Reporter ein.

Harry nickte zur Antwort.

„Seit einigen Tagen ist im Tagespropheten zu lesen das ein großer Teil unserer Bevölkerung einen Rücktritt des Ministers verlangt.

Wie stehen sie zu diesen Vorderrungen?“

Harry schwieg und überlegte, was er sagen sollte. Neben ihm regte sich Fudge. Er bekam gerade ein schlechtes Gefühl.

Schließlich räusperte sich Harry. Er hatte eine Idee bekommen.

„Wenn sie mir vor einem Jahr diese Frage gestellt hätten… dann hätte ich sofort gesagt das sie ich diesen Umfragen zustimme.“

Fudge neben ihm zuckte kurz zusammen. Scheinbar fühlte er sich unwohl in seiner Haut. Was Harry aus einem ihn unerfindlichen Grund genoss.

„Allerdings… Muss ich sagen das der Minister dieses Land… oder ehr unsere Gesellschaft in den letzten Jahren vorbildlich geführt hat.

Im letzten Jahr hat er einige Fehler gemacht. Fehler sind menschlich.

Er hat sich zu seinen Fehlern bekannt und nur wegen eines Fehlers sollten wir ihn nicht absägen.

Ein jeder der noch nie in seinem Leben einen Fehler gemacht hatte, sollte mir schreiben, wenn er meint das wir unseren Minister abwählen sollten.

Fehler passieren jedem, mal kleinere und größere. Einen guten Menschen erkennt man daran das er zu seinen Fehlern steht und sie korrigiert oder aber versucht nicht wieder dieselben zu machen.

Ich sage nicht das Minister Fudge im letzten Jahr, nicht hätte anders handeln können. Von den Informationen, die ihm damals aber vorlagen, war es nicht unverständlich das er glaubte Dumbledore und ich würden lügen.“

Damit schloss Harry seiner Erklärung, während die Reporter eifrig mitschrieben.

Fudge neben ihm hatte derweil ein breites Lächeln aufgesetzt. Kurz hatte er einen Schreck bekommen, aber der Junge schien wirklich auf seiner Seite zu stehen.

„Wie wäre es noch mit einem Foto für die Presse Harry? Uns beide sieht man doch sehr selten zusammen und so ein Bild würde doch sehr gut zu einem Artikel passen?“

Harry warf ihm einen kurzen Blick zu. „Sehr gerne, auch wenn es eine Premiere für mich sein wird einmal gute Presse über mich zu lesen.“

Einige umstehenden lachten bei seinen Worten.

„Keine Sorge Harry, Rita Kimkorn ist nicht hier, deine Worte werden also nicht verdreht.“

„Oh sind sie sich da sicher? Sie ist ein nicht registrierter Animagus um genau zu sein ein Käfer. Sie könnte hier herumschwirren und uns zuhören.“

Fudge zog eine Augenbraue hoch. „Wirklich?“

„Jap.“

Er wandte sich an einen der Auroren. „Befragen sie diese Frau dazu, am besten mit Veritaserum.“

Der Auror nickte und machte sich auf den Weg zum Apparierplatz im Atrium.

Fudge legte Harry freundschaftlich einen Arm um die Schulter und der Fotograf machten noch einige Bilder, bevor Harry endlich seinen Rückweg zur Winkelgasse antreten konnte.

Es war inzwischen Nachmittag und er hatte noch Nichte gegessen außer einem Eis.

Das wollte er unbedingt ändern.