15 Zauberstab kaufen 2.0
15 Zauberstab kaufen 2.0
Als er in den Kamin im Ministerium trag veränderte er wieder seine Haare und machte sie Blond. Im Tropfenden Kessel angekommen bestellte er sich bei Tom, dem zahnlosen Wirt ein verspätetes Mittagessen und nahm an einem der leeren Tische platz.
Das Lokal war genauso ausgestorben wie die Winkelgasse. Er löffelte den Eintopf Würstchen und kaute auf den zwei Scheiben Brot, während er die Hexen und Zauberer betrachtete, die den Pub betraten.
In seinem ersten Jahr herrschte hier um diese Tageszeit ein reges treiben und nun war abgesehen von Tom und ihm nur noch ein anderer Gast im Raum.
Dieser hatte sich seine Kapuze über den Kopf gezogen und löffelte genau wie Harry einen Teller voller Eintopf.
Nachdem Harry bezahlt hatte, machte er sich auf den Weg in die Winkelgasse. Es war noch zu früh, um zu versuchen seinen neuen Zauberstab abzuholen.
Darum ging er erst einmal in ein Geschäft für Koffer und andere mit Magie ausgestattete Gepäckstücke.
Seine Wahl fiel, nachdem er einige Modelle betrachtet hatte auf einen schwarzen Koffer der mit drei Schlüssellöchern versehen war.
Einen ähnlichen hatte er in seinem vierten Schuljahr im Büro des falschen Moodys gesehen. Nur hatte dieser damals sieben Schlüssellöcher gehabt.
Je nachdem welches Schloss man öffnete erhielt man einen anderen Innenraum.
Laut der Beschreibung konnten die Fächer individuell und für einen Aufpreis angepasst werden. Somit wäre es Harry also auch möglich einen Raum zu erschaffen, wie der in dem der echte Moody damals gefangen gehalten wurde.
„Kann ich etwas für sie tun?“, fragte ein haarloser Mann um die vierzig der zu Harry getreten war.
„Ja, ich brauche einen neuen Koffer für die Schule“, antwortete er.
„Da haben sie sich gleich den besten ausgesucht. Drei Fächer die wir ihnen ihren Wünschen entsprechend anpassen. Von einem Raum bis hin zu einem einfachen Kofferinnenraum.
Der Koffer ist außerdem federleicht und kann seine Größe verändern, ohne das es sich auf die fraglichen Gegenstände schädlich auswirkt.“
„Das klingt wirklich gut, ich würde ihn nehmen, was die Fächer angeht…“
„Was müssen sie den transportieren? Ich denke eines für Kleidung und eines für ihre Bücher?“
„Genau, sie dürfen gerne etwas größer sein vor allem das für die Bücher, nur was ich mit dem dritten Fach machen soll, weiß ich nicht.“
„Sie sagten sie sind noch Schüler, ich gehe von Hogwarts aus. Wenn ich ihnen zu dem Lagerraum raten dürfte. Es ist vielleicht das kostspieligste aber sie können dinge wie ihren Besen oder andere größere andere Dinge einfacher mit nach Hogwarts nehmen.“
Harry überlegte und nickte schließlich. „Gefällt mir, ich habe zwar im Augenblick keinen Besen mehr, aber das lässt sich schnell ändern und wenn ich mich zuhause einmal genau umsehe, finde ich bestimmt noch etwas das ich in Hogwarts gebrauchten könnte.“
Der Mann klatschte kurz in die Hände. „Ausgezeichnet, ausgezeichnet. Ich bin sofort zurück. Wie es der Zufall so will, habe ich noch ein Exemplar mit genau den drei von ihnen gewünschten Fächern auf Lager.
Ein Kunde hatte ihn bestellt und dann nicht abgeholt.“
Harry schmunzelte kurz und fragte sich, ob er gerade ausgetrickst worden war, während der Mann im Lager verschwand und kurz darauf mit einem silber-schwarzen Koffer zurückkam.
Harry nahm ihn und berührte ihn mit dem Zauberstab. Sofort verkleinerte er sich. Danach folgte er dem Mann zur Kasse und bezahlte ihn dort.
Mit seinem neuen Koffer in der Tasche machte er sich auf den Weg die Winkelgasse entlang. Langsam genoss er es diese Straße entlangzugehen und nicht von jedem angeschaut zu werden.
„Ich hätte das mit der Verkleidung schon viel früher machen sollen“, dachte Harry.
Danach führte ihn seine Wege zum Buchladen. Dort verbrachte er einige Zeit, in der er die Auslagen betrachtete und sich einige Bücher unter den Arm klemmte.
Darunter waren die meisten der Bücher für das nächste Schuljahr. Auf das Zaubertrankbuch verzichtete er allerdings. Geschichte der Magie und Wahrsagen würde er abwählen.
Zu seiner Überraschung war für Pflege magischer Geschöpfe immer noch das Monsterbuch der Monster aufgelistet.
Sein lieber Onkel hatte sein Buch zwar vernichtet aber der Buchladen hatte noch ein paar Exemplare.
Der Verkäufer war nicht besonders angetan davon ihm eines davon fangen und übergeben zu müssen.
Wenn er auf Zaubertränke verzichtete, konnte er immer noch das Fach von Hagrid dafür belegen. Das Wissen über den Umgang mit magischen Geschöpfen konnte ihm als Auror bestimmt nützlich sein.
Zu den Büchern, die er im nächsten Jahr brauchen konnte, landete noch ein Buch über internationale Zauberschulen in seinem Stapel.
Es war nicht falsch sich über alterativen zu erkundigen und vielleicht gab es eine Schule, die ihn mehr ansprach. Schließlich war er in jedem einzelnen Jahr in tödlicher Gefahr.
Das wollte oder aber hatte er für dieses oder aber nächstes Jahr schon minimiert. Wobei es ihm lieber wäre, wenn es keine Möglichkeiten gäbe.
Ein Jahr, ohne im Krankenflügel zu liegen wäre eine Premiere für ihn und etwas das er nur zu gerne schaffen würde.
Nachdem er diese Bücher gekauft hatte, begann er noch weiter in den untiefen des Buchladens zu suchen. Zum einen um etwas zu finden das ihn interessieren könnte und zum anderen um sich die Zeit zu vertreiben.
Ginny und Tonks hatten sich einen schönen Nachmittag gemacht, wobei Tonks einmal kurz nach Hause appariert war, um ihren Eltern von ihrem Gast am Abend zu erzählen.
Beide waren einverstanden und freuten sich sogar Harry kennenzulernen.
Es war inzwischen halb sechs und die beiden wollten gerade zurück zu Tonks Eltern als Tonks Harry ins Auge fiel.
Dieser kam aus dem Buchladen und ging von dort aus in die Seitenstraße, die in die Nocturngasse führte.
„Ginny, wärst du sauer, wenn ich dich schnell bei mir absetze und dann nochmal verschwinde?“, fragte sie und schob die Rothaarige in die Gasse in die Harry gerade gegangen war.
„Nein, aber warum?“
„Harry ist gerade in die Nocturngasse und ich will sehen, was er treibt. Vor allem für ihn ist das kein Ort, wo er erkannt werden sollte… oder sich rumtreiben sollte“, erklärte sie.
„Du machst dir sorgen er könnte ärger bekommen?“
„Er zieht ärger magisch an“, antwortete die Ältere und Ginny nickte.
Die Rothaarige stimmte zu, woraufhin Tonks sie am Arm nahm und mit ihr apparierte.
Es dauerte nur wenige Sekunden bevor Tonks wieder auftauchte und Harry mit einigen Metern Abstand folgte.
„Wo will der nur hin?“, dachte sie, während sie ihm folgte. Harry schien ein Ziel zu haben, das erkannte sie. Da er den Schaufenstern keine Aufmerksamkeit schenkte.
Es war also nicht das erste Mal, das er hier war, was ihr einige Fragen aufwarf. Schließlich blieb dieser vor einem Laden stehen, an dem er klopfte und dann eintrat.
Tonks trat vor die Tür und las das Schild über der Ladentür. „Madam Mellomas Zauberstäbe aus aller Welt? Warum bei Merlins Bart will er einen neuen Zauberstab?“
Harry betrat den Laden, welcher genau wie das letzte Mal in völlige Dunkelheit gehüllt war, die nach einen klatschen der Frau von Kerzenlicht vertrieben wurde. „Ah Lord Potter, sie haben ein gutes Timing. Ich bin fertig mit ihrem Zauberstab und wenn ich es so sagen darf: Ich habe mich selbst übertroffen.“
„Das höre ich gerne, also war ihr Experiment erfolgreich?“
„Oh ja und wie, ich weiß nicht ob sie einfach nur ein außergewöhnlicher Magier sind oder ob es an ihrem verunreinigten Blut liegt, aber es hat funktioniert.
Haben sie vielleicht noch ein paar Tränen von dem Phönix oder etwas von dem Gift? Ich würde gerne mit Blut experimentieren, um noch mehr von diesen Stäben herstellen zu können.“
Die junge Dame leckte sich plötzlich die Lippen, was Harry merkwürdig fand.
„Nun, nein und selbst wenn…“
„Ah ich verstehe, sie wollen nicht, dass jemand einen ähnlichen Zauberstab wie sie bekommt.“
„Nein, also… das ist mir egal. Ich könnte ihnen niemals eines der tödlichsten Gifte aushändigen damit sie mit Blut von anderen Menschen herumexperimentieren.“
Die Frau ließ ein helles Lachen hören, bevor sie sich zurücklehnte. „Kommen sie schon, bitte.“
„Nein! Wer sagt mir das sie nicht jemanden vergiften und außerdem ist der Basilisk tot und der Phönix nicht meiner.“
„Ich will forschen und auch wenn er tot ist, wenn er so alt war, wie sie sagen, dann wird seine Leiche noch erhalten sein und sie könnten einige seiner Zähne zu mir bringen.“
„Es bleibt bei einem Nein.“
Sie schlug mit der Hand auf den Tisch. „Lord Potter, ich bitte sie. Ich muss wissen, woran es lag! Die letzten Stäbe sind beim testen zerbrochen, geschmolzen und einer ist geplatzt.
Wenn ich nicht ein Talent für Heilzauber hätte, würde meine Hand aus mehr Narben als Haut bestehen.
Alles, was ich will, ist zu wissen ob es das Gift ist, die Tränen oder aber ob sie eine besondere Magie besitzen, also bitte bringen sie mir ein Paar von diesen Zähnen.“
„Ich kann…“, begann Harry, als er von einem poltern hinter sich unterbrochen wurde.
Jemand stolperte in den Raum und landete hinter ihm längs auf dem Boden. Schneller als er es ihr zugetraut hätte, war die Zauberstabmacherin auf den Beinen und hatte ihren Zauberstab geschwungen.
Die Person am Boden wurde von dicken Seilen gefesselt und in die Höhe gerissen, dort hing sie nun Kopfüber.
Harry musterte die Person. Sie hatte langes schwarzes Haar und rehbraune Augen. Die Kleidung, die sie trug, passte ihr nicht, aber er kannte sie.
„Tonks?“
„Ja! Was soll der Scheiß, was ist das hier? Lass mich runter!“
„Ähm also… was machst du hier?“
„Ich hab gesehen das du in die Nokturngasse gegangen bist und bin dir hinterher um sicher zu gehen das du keinen Ärger anziehst wie sonst.“
„Und warum brechen sie in meinen Laden ein? Ich hoffe sie haben einen guten Grund, sonst landen sie bei den Auroren.“
„Ich bin Aurorin! Ich wollte sicher sein, dass ihm nichts passiert. Die meisten Geschäfte hier sind nicht so harmlos wie sie aussehen und ich hab noch nie von einem zweiten Zauberstabmacher hier in London gehört.“
Madam Melloma schnalzte mit der Zunge. „Nur weil sie nicht wissen das es meinen Laden gibt bedeutet das nicht das er nicht existiert.
Wer sind sie eigentlich?“
„Ich heißte Tonks.“
„Tonks und weiter?“
„Nymphadora Tonks.“
Madam Mellorma ließ ein lautes lachen hören. „Schöner Name, leitet man ihren Vornamen von dem Wort nymphoman ab?“
„Lecken sie mich und lassen sie mich endlich runter!“
„Meinetwegen“ antwortete die ältere und schwang ihren Zauberstab.
Die Seile verschwanden und Tonks machte eine unsanfte Bauchlandung auf dem Boden.
Tonks sprang auf die Beine und funkelte die Frau wieder an.
„Gut, Lord Potter seien sie so nett und nehmen sie ihr Frauchen an die Leine, dann können wir das Geschäft hier beenden.“
„Ich bin nicht sein Frauchen!“, keifte Tonks sie an.
„Freundin, Konkubine, Leibwache, Wahlschwester, oder was auch immer. Ich habe ihren Zauberstab hier und sie schulden mir Gold und dann lassen sie uns das Gespräch wegen den Zähnen des Basilisken wieder aufnehmen.“
„Harry, wovon redet sie.“
„Also weißt du… das ist kompliziert… aber schließen wir erstmal den Kauf ab und Tonks bitte halt dich zurück.“
Die angesprochene rollte mit den Augen und gab ihm ein kurzes Nicken als Antwort.
Madam Melloma griff unter den Tisch und holte eine lange Schachtel heraus die sie zwischen sie stellte und öffnete.
„7,7 Zoll, Bei der Herstellung verwendete ich ihr Blut, eine Probe ihrer Magie. Der Kern ist die Feder eines Donnervogels. Diese Art ist in den vereinigten Staat von Amerika heimisch und mit dem Phönix verwandt.
Das Hauptmaterial für ihren Stab hingegen war Kristall.“
Harry blickte mit offenem Mund auf den durchsichtigen Stab, der in der Schachtel vor ihm lag. Durch das innere des Stabes zogen sich einige rote und gelb-orangene Adern.
Auch Tonks die bis eben noch wütend die Frau angestarrt hatte blickte nun mit großen Augen auf den Zauberstab.
Harry streckte seine Hand aus, um ihn zu nehmen aber sein Gegenüber schlug ihm auf die Finger.
„Autsch! Was soll das!“
„Sie schulden mir 500 Gallionen, erst dann können sie ihn haben.“
„500! Harry das ist zu viel. Kein Zauberstab der Welt ist so viel Wert.“
Die Zauberstabmacherin grinste Tonks breit an. „Oh meine Stäbe sind es Wert und ich würde sie bitten ihren Mund zu halten, sonst werde ich sie wieder aufhängen nur diesmal werde ich sie knebeln.“
Tonks griff in ihre Tasche, um ihren Zauberstab zu ziehen, aber da war keiner mehr.
„Suchst du denn?“, fragte ihr gegenüber und drehte Tonks Zauberstab in den Fingern.
„Nette Arbeit, aber ich könnte es besser.“
„Woher haben sie den?!“
„habe ich mir geschnappt als du Kopfüber hingst und jetzt sei still. Dieses Geschäft geht dich nichts an.“
Tonks wollte etwas erwidern, aber Harry trat zwischen sie.
„Lass es gut sein“, murmelte er ihr zu und betrachtete den Zauberstab vor sich. Von ihm schien eine Anziehung auszugehen und Harry wollte ihn berühren.
„500 Gallionen sind eine Menge…“
„Ich sagte das es kostspielig sein würde. Du warst einverstanden.“
Er biss sich kurz auf die Lippe.
„250 und ich besorge ihnen einige der Zähne“, antwortete er. Sie zog ihre Augenbraue hoch.
„350, die Zähne und sie entschuldigt sich auf Knien vor mir.“
Tonks war empört und wollte gerade etwas er wieder als Harry schon antwortete:
„380 und die Zähne.“
„400, die Zähne und weil ich so nett bin, schicke ich ihnen noch einige Kleinigkeiten für den Stab zu, die ihnen gefallen werden.“
„Ähh… das ist…“
„415, die Zähne und das Geschenk.“
„Moment, das…“
„Entscheiden sie sich schnell, je länger sie zögern, desto teurer wird es.“
„Okay Deal!“
Die Zauberstabmacherin lachte und klatschte in die Hände, bevor sie diese Ausstreckte.
Harry reichte ihr die Karte.
„Danke mein Lieber, ich bin gleich wieder da.“
Sie verschwand in einem Hinterzimmer und nahm dabei den Zauberstab mit.
„Ich hasse sie“, murmelte Tonks was Harry zum lachen brachte.
„Um sie zu zitieren: Da bist du nicht die erste und wirst auch nicht die letzte sein.“
„Okay, okay, es ist dein Gold, es ist dein Leben, aber wenn dir dieser Zauberstab um die Ohren fliegt, dann komm nicht bei mir angekrochen.“
„Deal Tonks… aber wenn sie wirklich so gut ist wie ich gehört habe, dann komm nicht bei mir angekrochen damit ich sie dazu bringe dir auch einen zu machen.“
„Ich habe einen sehr guten und den will ich wieder.“
Wie aufs Stichwort kam Madam Melloma wieder in den Raum und reichte Harry seine Karte sowie eine Rechnung, gefolgt von dem Zauberstab.
Als Harry ihn berührte spürte er einen schock durch seinen Körper wandern, ausgehend von den Fingerspitzen, die den Stab berührten, bis hinunter in seine Zehen.
„Wow“, war alles, was er sagen konnte. Der stab lag perfekt in seiner Hand und fühlte sich wie eine Verlängerung seines Armes an, er war leicht und am liebsten hätte er ihn sofort ausprobiert.
„Schön oder? Wie ich sagte: Meine Stäbe sind Meisterwerke und bitte lassen sie ihn nicht wieder von ihren Verwandten zerstören.“
„Die sind gestorben und werden sich wohl nicht an ihm vergreifen können.“
„Das freut mich zu hören, nun da wir hier fertig sind wünsche ich ihnen noch einen schönen Tag.“
„Danke, kommst du Tonks?“
„Nichts lieber als das aber eine Frage habe ich noch: wie haben sie das mit meinem Körper gemacht?“
„Pardon? Ich habe sie nicht einmal angefasst.“
„Ich bin ein Methamorphmagus, als ich ihren Laden betreten habe, hat sich mein Körper von selbst verändert. Wie haben sie das gemacht?“
Die Frau lachte laut auf. „Mein Vorhang löst Magie auf. Ein wundervolles Stück, haben mir meine Eltern aus Indien mitgebracht.
Ist ziemlich praktisch damit niemand getarnt hier hineinkommt… oder eine zweite Person unter einem Tarnumhang… einem Desilisionierungszauber… oder was ihnen noch so einfällt.
Das es aber auch bei ihnen funktioniert wusste ich nicht. Dafür möchte ich mich bedanken.“ Madam Melloma erhob sich und machte eine Verbeugung.
„bitte, sie sind ja auch nicht auf der Nase gelandet“, maulte Tonks.
„Ihre Gabe ist wohl Segen und Fluch in einem. Würden sie mir etwas von ihrem Blut geben? Ihre Art ist sehr selten und ich würde gerne einmal schauen, wie sich dieses auf die Zauberstabherstellung auswirkt.“
„Sie wollen das ich ihnen helfe? Ihnen?!“
„Warum nicht? Ich könnte ihnen sogar einen wirklich guten Zauberstab herstellen. Alles, was ich möchte, ist einige Proben von ihrem Blut.“
Sie trat vor und legte Tonks eine Hand an die Wange.
„Lecken sie mich, ich habe einen guten Zauberstab und würde ihnen niemals helfen wer weiß was mit meinem Blut anzufangen.“
Die ältere stöhnte leise. „Gut, da kann man nichts machen. Wenn du es dir anders überlegst, du weißt, wo du mich findest. Bevor ich es vergesse: Das Oberteil ist zu eng und die Hose zu lang.
Ich würde es beides eng oder kurz halten… bzw. die Hose nicht zu lang, damit du nicht wieder auf der Nase landest.“
Tonks schloss kurz die Augen und atmete durch, was Harry als Zeichen nahm, um sie mit hinauszuführen. Dabei nahm er der Geschäftsführerin noch Tonks Zauberstab ab.
„Alles okay?“, fragte er, als er die Tür hinter ihnen schloss.
„Alles gut“, knurrte sie.
„Also… ähm Abendessen?“, fragte er, um sie an das Treffen zu erinnern und Tonks nickte.