16 Die Familie Black
16 Die Familie Black
Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen und ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gerutscht und nicht auf die Nase gefallen.
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Tonks nahm Harry am Arm und die beiden verschwanden, keine Sekunde später standen die beiden in einem kleinen Garten vor einem cremefarbenen Einfamilienhaus.
Harry ließ seinen Blick umherwandern, der Garten war gepflegt und neben ihnen blühten einige Rosen.
„Sehr schön hier, ich hätte dein Zuhause… naja anders erwartet.“
„Meine Eltern mögen es ruhig und dieses Dorf ist sehr ruhig. Etwas das ich, in den letzten Jahren auch zu schätzen gelernt habe.“
Harry grinste kurz. „Ob bevor ich es vergesse: Wenn du doch einknickst und einen ihren Zauberstab möchtest: Stelle dich darauf ein das sie auf dich einstichst.“
„Sie macht was?!“, entkam es Tonks geschockt.
„Sie braucht Blut für die Stabherstellung und das holt sie sich schnell und selbst“, erklärte Harry.
„Ich würde sie gerne einsperren und die Liste an Gründen wird immer länger… leider bin ich nicht im Dienst.“
„Naja ich habe meinen Stab also kannst du sie anzeigen.“
„Vielleicht mach ich das auch“, murmelte Tonks und führte ihn in das Haus und durch einen kleinen Flur. Im Wohnzimmer saßen bereits ein Ehepaar, die Frau hatte genau wie Tonks im Augenblick langes schwarzes Haar.
Der Mann hatte kurzes braunes Haaren. Als sie näher kamen erkannte Harry bei ihr dunkle Augen und die des Mannes waren braun.
Die Frau ähnelte sehr stark Bellatrix Lestrange, wenn Harry nicht wusste das die beiden Schwestern waren dann hätte er sie so angesprochen.
Oder aber er hätte seinen Stab gezogen, wenn er nicht vor einigen Tagen den Deal mit Voldemort gemacht hätte.
„Dora und du musst Harry sein. Es freut uns das du endlich hier bist. Die Frage hat uns doch sehr überrascht, aber wir freuen uns dich hier zu haben.“
„Danke Mr. Tonks“, antwortete Harry.
„Nenn mich Ted meine Frau Andromeda scheinst du ja zu kennen, sonst hätten du nicht auf das Treffen bestanden.“
Harry nahm auch die Hand der Frau. „Danke und die Freude dich endlich zu treffen ist ganz meiner Seitz. Leider kenne ich ihre Frau nicht, oder ehr noch nicht.
Sirius hatte sie einmal erwähnt und ansonsten nur von den Resten des Familienstammbaums im Haus der Blacks“, erklärte er.
„Oh, das überrascht mich nun wirklich. Ich dachte unsere Tante hätte mich und Ted vom Wandteppich gebrannt.“
„Hat sie, aber das tut auch nichts zur Sache. Sirius Testament wurde gefunden und darin hat er mir alles vermacht, darunter auch das Haus und den Titel der Blacks.
Das Problem, das ich habe, ist das ich noch zur Schule gehe und ich mich darum nicht um die Belange des Hauses kümmern kann bzw. den Gammotsitzungen beiwohnen kann.
Das Ganze ist jetzt vielleicht etwas forsch, aber ich wollte fragen: Ob sie das vielleicht übernehmen könnten? Sie sind die einzige lebende Black die ich kenne und die scheinbar nicht Voldemort dient.“
„Nun ja, wir sind kein Teil der Familie mehr…“
„Ändere ich, wenn sie das wollen. Ich finde es falsch das man sie verstoßen hat nur weil sie sich nicht diesen veralteten Regeln beugen wollten und lieber ihrem Herzen gefolgt sind.“
„Das klingt in der Tat nicht schlecht und es wäre schön mal wieder einige der Annehmlichkeiten nutzen zu können.“
„Annehmlichkeiten?“, fragte Tonks und ihr Mann.
„Nun, die Blacks hatten nicht nur hier Wohnsitze. Wir könnten Urlaub in Amerika machen oder Bulgarien. Außerdem gibt es einiges das ich meinen Verwandten schon immer sagen wollte aber leider niemals zu ihren Porträts gekommen bin.“
Sie grinste plötzlich hinterhältig und erinnerte Harry damit noch mehr an Bellatrix.
„Wenn man sie so sieht, könnte man sie und Bellatrix Lestrange für Zwillinge halten.“
„Bella und ich waren uns sehr ähnlich, wenn es um das Chaosstiften in der Schule ging, standen wir drei Blackschwestern deinem Dad und Sirius in nichts nach nur wurden wir fast nie erwischt.“
„Mom! Das hast du mir nie erzählt und mich immer bestraft und mir lange reden gehalten, wenn ich einmal etwas angestellt hatte!“, maulte Tonks.
„Weil du dich benehmen solltest. Es war gegen die Regeln und nur weil ich es in der Schule getan habe, heißt das nicht das ich möchte das meine Tochter ärger für das gleiche bekommt… oder sollte ich noch mehr ärger sagen?“
Tonks wurde rot und mied es ihre Mutter anzuschauen.
„Oh das müssen sie mir genauer erklären. Was hat unsere Tonks denn alles angestellt?“, fragte Ginny und rutschte auf den Platz neben Tonks.
„oh, die Liste ist lang Ginny…“
„MUM wag es dich ihnen etwas zu erzählen. Das meiste waren Missgeschicke.“
„Natürlich Tonks“, antwortete ihre Mutter.
„Eine Frage hätte ich jetzt aber noch: warum siehst du plötzlich so normal aus? Also nicht das es dir nicht stehen würde, du siehst süß aus… so normal, aber es ist ungewohnt.
Das bunte und stachelige das ich so von dir kenne ist… naja du weißt schon.“
Andromeda grinste ihren Mann an während Tonks anfing zu erröten.
„Es ist ausfälliger“, nuschelte sie als Antwort.
„Also Tonks ungewollter styl Wechsel mal außerachtgelassen, hätten sie Interesse in die Familie Black zurückzukommen?
Sie können alle Häuser oder Annehmlichkeiten der Familie natürlich nutzen, genau wie die Verliese. Dafür müssten sie aber die Arbeiten im Gammot übernehmen.“
„Also ich würde es...“
„Moment Schatz. Lord Potter wären sie bereit uns das schriftlich zu geben?“
„Äh… natürlich, aber warum?“
„Mein Mann ist Anwalt, du musst ihn verstehen.“
„Es ist besser sich abzusichern. Wir wollen doch nicht das er dich ausnutzt.“
„Dafür ist Harry nicht der Typ“, warf Ginny ein.
„Ich weiß nicht, er ist verdorbener, als ich immer gedacht habe: Einkaufen in der Nokturngasse und das in diesen Zeiten. Harry, Harry, Harry, wenn das jemand anderes gesehen hätte.“
Er rollte mit den Augen. „Ich brauchte wie gesagt einen neuen Zauberstab und das war der einzige Laden, den ich finden konnte, ohne das Land zu verlassen.“
„Du hast dir einen neuen Zauberstab machen lassen?“, fragte Ginny interessiert.
„Ja, also gezwungenermaßen, meine Verwandten haben meinen alten Zerstört. Darum musste ein neuer her.“
Harry öffnete die Schachtel und zeigte ihn Ginny die sofort große Augen bekam. „Bei Merlin ist der schön, wo bekomme ich auch so einen und was kostet der?“
„Schnäppchenpreis 500 Gallionen und die Verkäuferin ist sehr wählerisch an wen sie verkauft“, antwortete Harry.
„Du hast durchgeknallte Bitch falsch ausgesprochen“, warf Tonks ein und brachte Ginny zum kichern.
„Dora pass auf was du sagst.“
„Also, um nochmal auf dein Anliegen zurückzukommen“, begann Ted.
„Oh ja. Also ich weiß nicht was ich da genau für sie schreiben oder unterschreiben müsste. Könnten sie dort etwas anfertigen oder muss ich mich an die Kobolde wenden?“
„Das kann ich selbst machen. Hast du besondere Voraussetzungen oder Regeln, an die sich meine Frau halten muss oder soll?“, fragte er und musterte Harry.
„Nein, obwohl ja doch eine. Das Haus in London steht euch nicht 24/7 zur Verfügung. Dort wohne ich und es steht unter einem Fideliuszauber. Sonst könnt ihr die Häuser nutzen und auch darin wohnen, wie ihr wollt… genau wie die Verliese.“
„Gut, das ist fair …und politisch?“
Harry zuckte mit den Schultern. „Habe ich mich nie für interessiert da kann sie tun, was sie will.“
Andromeda grinste breit und Harry hatte wieder das Gefühl Bellatrix gegenüber zu sitzen.
„Was erheitert dich so Mum?“
„Ich stelle mir die Gesichter von Zissa und Bella vor, wenn sie erfahren das ich wieder in die Familie aufgenommen wurde und sie nun auch teilweise führe.“
„Oh Narzissa Malfoy weiß es bereits. Ich habe ihren Mann im Ministerium getroffen und ihn gebeten es ihr auszurichten.
Wenn sie etwas dagegen hat, solle sie mich als Oberhaupt doch bitte informieren, aber ich hab auch betont das ich vielleicht daran denke andere Personen aus der Familie zu entfernen…
Oder aber Eheverträge aufzulösen.“
Tonks fing an zu lachen.
„Moment mal, das heißt das Malfoy jetzt nett zu dir sein muss, weil du sonst die Ehe seiner Eltern auflöst?“, fragte Ginny mit einem hämischen Grinsen im Gesicht.
„Ja, oder aber ich könnte, wenn Lucius Malfoy stirbt Draco, da er ja Teil der Blackfamilie ist einen Ehevertrag aufzwingen. Was meinst du Ginny? Ihr wärt ein süßes Paar.“
„NUR ÜBER MEINE LEICHE!“, kreischte sie.
„Beruhige dich Ginny, ich lasse es nicht zu das Harry dir so etwas antut“, warf Tonks ein und legte ihr den Arm um die Schultern. Sofort lehnte Ginny sich an sie.
„Gut da wir das nun geklärt haben, wollen wir essen? Ginny bist du so lieb und hilfst mir?“
„Ja Andy“, antwortete die Rothaarige und folgte der älteren Frau.
„Deine Mum und Ginny verstehen sich wohl gut“, merkte Harry an Tonks gewandt an.
„Ja, sogar zu gut was mir schon fast unheimlich ist.“
„Ach Dora, sei doch froh, dass deine Mum sich mit deinen Freunden gut versteht.“
Tonks sah ihren Vater einige Momente nachdenklich an. „Ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll.“
Derweil war Lucius Malfoy mit immer noch schlechter Laune wieder in seinem Anwesen eingetroffen. Der Minister hatte seine Bitte ausgeschlagen, etwas das ihm schon den Tag ruiniert hatte aber die Sache mit Potter hatte dem Ganzen die Krone aufgesetzt.
Im Salon ließ er sich in einen der schweren Ledersessel fallen und einer der Hauselfen brachte ihm ein Glas Brandy das er leerte. Sofort füllte es sich wieder.
Malfoy leerte es erneut und stellte dann das Glas auf einen kleinen Beistelltisch.
Narzissa Malfoy betrat in ein langes Schwarzes Kleid gehüllt das Zimmer und setzte sich ihrem Mann gegenüber. „Es lief wohl nicht gut beim Minister, oder Schatz?“
„Nicht gut? Das ist eine Untertreibung. Er hat die Auroren nicht abgezogen. Ich hatte die Hoffnung das der Imperiusfluch für mildernde Umstände sorgen würde, aber dem war nicht so.
Er ist der Meinung das eine einflussreiche Person wie ich Schutz benötige, um zu verhindern das so etwas erneut passiert.
Dazu habe ich Potter getroffen. Diese Plage ist nun der neue Lord Black.“
Narzissa zog eine Augenbraue hoch. „Sirius hat ihm alles vermacht?“
„Ja und er hat einige freundliche Andeutungen gemacht. Zum einen das er deine Schwester wieder in die Familie holt.“
„Andy? Das ist…“, Narzissa unterbrach sich selbst. „Nun... ich freue mich für sie.“
Lucius rollte mit den Augen. Er hatte mit dem Erbe der Blacks gerechnet und auch mit dem zusätzlichen Einfluss.
„Das Problem ist, das er Andeutungen gemacht hat, dass er sich die Ehen der anderen Blacks ansehen will. Du weißt was das heißt Zissa.
Er könnte unsere Ehe auflösen. Er könnte dich aus der Familie der Blacks verstoßen. Weißt du, was das für eine Katastrophe wäre?
Wir stehen schon überall mit einem angeschlagenen Ruf, die Presse wird sich das Maul über uns Zereisen und dazu kommt noch das einige der Erbstücke…“
Lucius unterbrach sich plötzlich selbst. „Was ist mit einigen der Erbstücke meiner Familie?“, fragte Narzissa interessiert.
„Nun, ich war gezwungen einige wegzugeben für Gefallen oder aber vor einigen Jahren als vermehrt Hausdurchsuchungen gemacht wurden.
Einige der schwarzmagischen konnte ich nicht mehr an Gringotts zurückgeben und darum musste ich sie anders verschwinden lassen.“
„DU HAST WAS?!“
„Es war zu unser aller bestem“, antwortete er in beruhigendem Ton. Die Tatsache das drei davon für den Kauf der Nimbus 2001 für die Hausmannschaft seines Sohnes herhalten mussten unterschlug er.
„Du hast Potter doch keinen Grund gegeben, um so etwas zu tun, oder?“
„Nein, ich habe mich wie es unser Lord befohlen hat bedeckt gehalten. Auch wenn ich nicht verstehe, warum. Wir müssen dafür sorgen, dass wir ihm keinen Grund für so etwas geben.
Unser Lord wird einen Plan haben und der wird mit Potters tot enden. Danach wird das Erbe an den nächsten Männlichen Nachfahren gehen und das ist Draco.
Wir werden…“
Lucius Malfoy unterbrach sich selbst, als ihm etwas klar wurde. „Bei Merlin und Morgana, wo ist Draco?“
„In seinem Zimmer, aber was tut das nun zur Sache?“
„Er und seine Feindschaft mit Potter. Du weißt wie Draco und er sind und das letzte, was wir brauchen, ist das er Potter anreize gibt, um etwas gegen uns zu unternehmen.“
„Dann rede mit Draco.“
„Das hatte ich vor. Wir müssen unbedingt verhindern das Potter gegen uns vorgeht.“
„Ja, das wäre doch… nun was auch immer, rede du mit Draco, auf dich hört er ehr.“
„Das werde ich Zissa. Wir müssen das unbedingt verhindern. Wir können nicht noch mehr in Verruf geraten als wir es ohnehin schon sind.“
„Ja, natürlich… wir müssen ja auf unseren Ruf achten.“
Lucius erhob sich, um sich auf den Weg zu seinem Sohn zu machen. Er musste ihm unbedingt sagen das er sich 100% von Potter fernhalten sollte.
In jedem Jahr beklagte sich sein Sohn über Potter und zog über diesen her. Wenn er wieder mit ihm aneinandergeriet, dann könnte Potter ihr leben noch weiter verunglimpfen.
Narzissa hoffte darauf das ihr Mann und ihr Sohn sich zusammenreißen würden. Es könnte sonst noch weitaus schlimmere Probleme geben.
Sie liebte ihren Mann und ihren Sohn aber die beiden waren oft einfach…
Narzissa warf ihrem Mann einen Blick hinterher und machte sich dann auf den Weg in ihren Keller, durch eine versteckte Tür gelangte sie aus dem Salon direkt in den dortigen Geheimraum.
In diesem versteckten Raum bewahrten sie Erbstücke und schwarzmagische Gegenstände auf.
Darunter waren auch einige aus dem Erbe der Blacks. Sie war schon lange nicht mehr in ihrem Lagerraum gewesen und würde nun herausfinden ob oder wie viel von ihrem Besitz ihr Mann verkauft hatte.
Einiges davon hatten, auch wenn sie verboten waren, einen besonders emotionalen Wert für sie.
Das Abendessen bei den Tonks war eine fröhliche Angelegenheit. Andromeda war zur gleichen Zeit in Hogwarts gewesen wie Harrys Eltern.
Da Tonks Mutter in Slytherin war hatte diese nichts mit ihnen zu tun gehabt, aber konnte ihm trotzdem einiges von ihnen erzählen.
Tonks verabschiedete sich von Harry schließlich mit einer Umarmung genau wie Ginny und ihre Eltern. Welcher sich von Kreacher zurück zum Grimmauldplatz bringen ließ.
Tonks ließ sich danach auf einen der Stühle in der Küche fallen.
„Ich kann das einfach nicht glauben. So habe ich meine Mum nicht eingeschätzt“, stöhnte sie.
Ginny kicherte leise. „Deine Mum und ihre Schwestern waren fast genauso schlimm wie die Rumtreiber. Ich finde das cool.“
„Dir hat sie aber auch nicht deine ganze Jugend vorgehalten das du dich benehmen und keine Streiche spielen sollst.“
„Hat meine auch immer, aber meine war nicht so cool. Komm schon Blacki, lass uns noch etwas spaß haben“, bat Ginny und nahm Tonks bei der Hand.
Tonks lachte kurz. „Woran dachtest du? Wie willst du dich heute amüsieren? Oh und Blacki?“
Ginny überlegte und ließ ihren Blick durch die Küche wandern. Die Liste der Möglichkeiten war lang, aber als Tonks Mutter in den Raum kam, hatte sie eine lustige Idee.
„Ja, du magst deinen Vornamen nicht und dich wie deine Eltern Dora nennen möchte ich nicht.
Wenn deine Familie wieder zu den Blacks gehört, dachte ich, ich nenne dich Blacki.
Was den spaß angeht: Du hast doch heute einiges neues über deine Mutter gelernt. Ich würde heute auch gerne noch etwas lernen.“
„Du willst lernen?“, fragte Tonks verwirrt.
„Ja natürlich.“ Ginny sprach etwas lauter weiter: „Ich haben mich gefragt, ob wir unser Gespräch von vorhin mit Harry weiterführen können?“
Tonks sah sie schief an. Sie hatten über Quidditch, Hogwarts und Streiche geredet. Über Personen wie Snape hergezogen. Wie sie feststellen musste, konnten ihre Eltern diesen Mann auch nicht leiden.
Scheinbar kannte ihre Mutter den Mann und war schon auf Hogwarts nicht von ihm begeistert gewesen, als sie noch Mitschüler waren.
Das ihre Tochter selbst einige Probleme mit ihm während ihrer Schulzeit hatte, hatte nicht geholfen ihm Ansehen von ihr zu heben.
„Ja.. okay… welches Thema nun genau?“, fragte Tonks unsicher.
„Die gute Art, um ans Bett gefesselt zu sein. Du hast uns erklärt das es diese gibt und dass es etwas Sexuelles ist. Könntest du mir das bitte etwas genauer erklären?“
Noch während Ginny sprach zuckten Tonks Augen zu ihrer Mutter, die sich bei Ginnys Worten umdrehte.
„Nymphadora Tonks! Was bringst du diesen beiden Teenagern bei?“
Ginnys blick zuckte kurz zu Tonks Mutter und wieder zurück. Kurz verzog sich ihr Gesicht zu seinem Grinsen. „Du Biest“, dachte Tonks und wandte sich ihrer Mutter zu.
„Mum, ich kann das erklären und es ist nicht so wie du denkst“, antwortete sie.
„Wirklich? Ich dachte du würdest uns bei unseren Fragen helfen oder uns bei dem Thema weiterhelfen“, fragte Ginny.
„Ginny meine Liebe, würdest du mich und meine Tochter kurz alleinlassen damit wir reden können?“, bat Andromeda.
„Okay, bis später Blacki“, damit verschwand Ginny die Treppe hinauf und grinste breit bei dem Gedanken an das Gespräch das Tonks gleich führen durfte.
In Tonks Zimmer verschwand sie erstmal im Badezimmer und ging duschen, bevor sie sich ins Bett legte.
Eine Stunde später kam Tonks in das Zimmer, kaum hatte sie Ginny in ihrem Bett vorgefunden verengten sich ihre Augen zu schlitzen.
„Hey Blacki, geht’s dir gut? Was wollte deine Mum denn so dringend mit dir bereden?“, fragte Ginny mit Unschuld in der Stimme.
Tonks atmete kurz durch. „Ach nichts wichtiges“, antwortete sie und verschloss die Tür hinter sich.
Schnell legte sie einen Zauber auf diese, damit sie nicht geöffnet werden konnte oder aber damit man etwas draußen hören konnte.
„Und wie geht’s dir? Was hast du so gemacht?“, fragte Tonks beiläufig und trat zu ihr hinüber.
„Nur etwas gelesen, geduscht… mich entspannt…“
„Schön, dass es dir so gut gegangen ist. Ich wollte das Thema von vorhin nochmal ansprechen“, antwortete Tonks mit einem bösen Lächeln und richtete ihren Zauberstab auf Ginny.
Ginny bekam ein ungutes Gefühl in der Magengegend, das sich noch verschlimmerte als Tonks ihren Zauberstab bewegte uns aus diesem plötzlich ein meterlanges Seil entstieg und zu Boden sank.
„Blacki… Tonksi, ich bin mir sicher wir können über alles reden.“
„Weißt du, ich habe in meiner Ausbildung gelernt das eine Demonstration besser ist als die Theorie… natürlich nicht bei den Unverzeihlichen oder gefährlichen Flüchen, aber hier könnte es angebracht sein.
Leider kenne ich mich mit diesem Thema nicht besonders aus, aber ich bin mir sicher ich werde dir eine Hilfe sein können.“
__________________________________________________________Ich hoffe euch hat das erste Kapitel für dieses Jahr gefallen. Eine Kleinigkeit muss ich hier noch loswerden. Der Epilog für meine One Shot Sammlung ist ausgefallen.
Ich habe das Schreiben von diesem verschwitzt und es erst am 31.12 bemerkt.
Da ich am Ende des letzten One Shots bereits einiges zu diesem gesagt hatte, habe ich mich dann entschlossen keinen zu schreiben, statt mir auf die schnelle etwas aus den Fingern zu saugen.
LG Infernalsniper