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17 Trainingsstunden

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17 Trainingsstunden

Harry landete durch Kreacher im Saloon des Grimmauldplatzes. Der Tag war zu lustig. Nicht nur der Gedankte daran, wie er seinen neuen Zauberstab bekommen hatte.

Das Einkaufen und auch das, oder die Treffen mit Tonks hatten ihm Spaß gemacht. Er mochte das Mädchen und das Ginny dabei war hatte die Sache noch lustiger gemacht.

Die beiden schienen sich prächtig zu verstehen und ihre Lieblingsbeschäftigung war es einander aufzuziehen.

Dazu kam noch, dass er einige Dinge über seine Eltern erfahren hatte, die er noch nicht wusste.

Tonks Mutter Andromeda war zu ihrer Zeit in Slytherin und darum mit seinen Eltern eigentlich verfeindet, Die Tatsache das die Black Schwestern genauso schlimm wie die Rumtreiber waren, hatte ihn überrascht.

Dazu kam das diese wohl fast nie erwischt worden waren, auch hatten sie es scheinbar geschafft das sie Rumtreiber für Dinge bestraft worden war, die die Blackschwestern begangen hatten.

Harry ging durch die Küche hoch in sein Zimmer auf der Treppe kam ihm Bellatrix entgegen,

„Du bist zurück?“

„Oh ja, deine Schwester ist… nun ja, sie hat mir einiges von euch erzählt.“

Bellatrix grinste kurz. „Da bin ich mir sicher, wir hatten viel Spaß früher. Da es dir aber scheinbar sehr gut geht können wir uns langsam auf das Training konzentrieren?“

„Ich warte dabei nur auf dich… oh und ich hoffe das ich deine armen alten Knochen nicht zerbrechen werde.“

Die ältere biss sich auf die Lippen bevor sie anfing hysterisch zu lachen. „Potter, ich werde dich quälen und schänden. Wenn du wüsstest welches Talent ich habe wirst du mich auf Knien anflehen mein Wissen mit dir zu teilen.“

Harry war kurz sprachlos. „Oh das werden wir noch sehen. Verteidigung gegen die dunklen Künste war mein bestes Fach in Hogwarts.

So einfach bin ich nicht zu besiegen“, antwortete er selbstsicher. Er hatte einiges geschafft, was kein anderer in seinem Alter jemals vollbracht hatte, und darauf konnte er stolz sein.

„Schule und das richtige Leben kannst du nicht vergleichen“, antwortete die Frau und trat an ihm vorbei.

„Oh, bevor ich es vergesse: Ich habe deine Nichte gefragt was du mit ans Bett fesseln gemeint hast.“

Das ließ Bellatrix innehalten. „und?“, fragte sie wie beiläufig.

„Sie wurde sehr rot und verlegen, bevor sie antwortete.“

Die Frau grinste und stieg die Stufen hinunter während Harry ihr nachschaute.

„Ich sollte unbedingt lernen, wie ich aus Fesselzaubern herauskomme“, dachte er und machte sich auf den Weg in die Bibliothek.

Am nächsten Morgen weckte ihn ein undefinierbares Jaulen gefolgt von einem harten Stoß, der ihn aus dem Bett beförderte.

Schmerzhaft landete er auf dem harten Holzfußboden und blickte sich nach der Ursache des ganzen um. Bellatrix stand mit erhobenem Zauberstab in der Tür.

„Gut, du bist wach. Komm das Training fängt heute an.“

„Von wegen gut du bist wach“, maulte Harry und rieb sich den Hintern.

„Hast du was gesagt?“, fragte die Frau und richtete ihren Zauberstab wieder auf Harry. Da seiner gerade nicht in Griffweite lag schüttelte er den Kopf.

Sich zu duellieren war eine Sache, aber er würde hier nicht als Zielscheibe für sie herhalten.

Er zog sich um und ging dann hinunter um schnell etwas zu Frühstücken. Bellatrix wartete bereits mit ihrem üblichen Schwarzen Kaffee in der Hand auf ihn.

Sie schob ihm während er auf seinem Toast kaute, ebenfalls eine Tasse zu und aus Reflex trank er die bittere Flüssigkeit wieder.

Sofort verzog sich sein Gesicht, was sie grinsen ließ.

„Du gewöhnst dich an das bittere, wenn du feststellst das es wirklich beim Aufwachen hilft.“

Harry schwieg und aß in aller Ruhe weiter, schließlich ließ Kreacher die leeren Teller verschwinden.

Reflexartig zog Harry seinen neuen Zauberstab aus der Tasche. Er traute der Frau vor sich nicht und war sich eigentlich sicher, dass sie ihn nun sofort angriff.

Sie ließ sich aber nicht davon beeindrucken. „Deine Reflexe müssen wir nicht trainieren, das ist schon einmal gut.

Ich werde dich nicht sofort foltern, nur weil das Frühstück beendet ist.“

Bellatrix betrachtete den Zauberstab in Harrys Hand. „Ist das dein neuer Stab? Bist du dir sicher, dass er dir kein Spielzeug verkauft hat?“

„Erstens es war eine sie und ja ich bin mir sicher. Er fühlt sich einfach zu gut an, um eine Fälschung zu sein.“

„Gut, ich glaube dir das er sich gut anfühlt. Dann lass uns einmal herausfinden, ob er auch funktioniert.“

Bellatrix erhob sich und holte eine Kerze, die sie vor Harry auf den Tisch stellte. Sie setzte sich dann so, dass sie recht von ihm am Tisch saß.

„Was soll ich nun mit der machen? Soll ich die Kerze foltern?“, fragte er scherzhaft.

„Harry, übertreibe es nicht. Es wäre eine Verschwendung unserer gemeinsamen Zeit dir die Unverzeihlichen beizubringen.

Du wirst sie in Hogwarts nicht verwenden können, ohne dass sofort ein Alarm bei dem alten Ziegenbock losgeht. Eine der Gerätschaften in seinem Büro registriert diese Zauber und gibt Meldung, wenn jemand einen benutzt.

Bevor du fragst, einer der letzten Direktoren war ein Black, somit wurden wir über so etwas aufgeklärt.“

Harry nickte verstehend, er erinnerte sich an das Porträt. Kreacher hatte es auf seine Anweisung hin entsorgt. Es war nun auf dem Dachboden und er konnte seinen Rahmen nicht verlassen, somit konnte er nicht für Dumbledore spionieren.

„Bevor wir uns auf Kampfzauber und oder schwarze Magie konzentrieren werde ich dir Nonverbale Magie beibringen.“

Als sie Harrys verständnislosen Blick sah, fügte sie hinzu: „Diese Art der Magie ist die Ausführung eines Zaubers, ohne die Zauberformel zu sprechen. Als Beispiel: Entzünde die Kerze“

Harry kam ihrer Bitte nach und nach einem leichten Incendio brannte die Kerze vor ihm.

Sie blies die Kerze aus. „So und nun, ohne die Zauberformel zu sprechen. Nur durch die Stabbewegung und Konzentration.

Harry schwang seinen Zauberstab aber nichts passierte.

„Mehr Konzentration.“

Harry schnalzte mit der Zunge und begann damit den Zauber immer und immer wieder zu wiederholen. Nur passierte nichts, außer, das in ihm der Drang die Kerze vom Tisch zu schlagen immer größer wurde.

Bellatrix hatte sich zurückgelehnt und genehmigte sich einen weiteren Kaffee, während sie ihm zusah.

„Du genießt es mich scheitern zu sehen, oder?“

„Nicht mehr als jeder andere auch“, antwortete sie und nippte an ihrer Tasse.

Harry atmete tief ein und schloss kurz die Augen. Wie beim Training für Oklumentik versuchte er seinen gefrusteten Geist zu beruhigen und konzentrierte sich nur auf das, was er machen wollte.

„Incendio“, dachte er und bewegte seinen Zauberstab. Sofort entflammte die Kerze.

„Nicht schlecht“, sagte Bellatrix und beugte sich über den Tisch. Sie blies die Kerze wieder aus.

„Nochmal!“, befahl sie.

„Willst du mich verarschen?“, brüllte Harry.

„Nein, jetzt tu was ich sage.“

Harry knurrte aber beruhigte sich wieder, bevor er den Zauber wiederholte. Es brauchte drei Versuche, bis es gelang.

Wieder löschte Bellatrix die Kerze und wollte es erneut sehen.

Harry verkniff sich ein Kommentar und wiederholte den Zauber, dieses Mal gelang es ihm beim ersten Versuch.

Nachdem ihm der Zauber dreimal beim ersten Versuch gelungen war, schien Bellatrix zufrieden zu sein.

Sie erhob sich und zog eine Haarnadel aus ihrer Tasche. „Noch ein letztes Mal bitte“, bat sie.

Harry kam der bitte nach, aber als er den Zauber ausführte, stach sie ihn mit der Nadel und der Zauber misslang. „Was soll das denn?“, keifte er.

„Nonverbale Magie setzt Konzentration und Ruhe voraus. Bei solchen Zaubern oder aber zu Beginn eines Duells ist das natürlich einfach, aber du musst diese Zauber auch nutzen können, wenn störende Faktoren und Stress auf dich einprasseln.

Niemand erwartet das du einen solchen Zauber vollbringst, während du unter dem Cruziatusfluch stehst, aber zumindest solltest du dich von kleinen Stichen oder anderen Störungen nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Diese Übung fördert auch deine Oklumentikfähigkeiten“, erklärte sie.

„Das habe ich schon bemerkt“, antwortete Harry.

Wieder versuchte er den Zauber und wieder bekam er ein Stechen zu spüren. Nichts passierte, wie er es schon erwartet hatte.

„Nochmal!“

Harry knurrte und verkniff sich einen Kommentar. Das wiederholte sich noch 15 weitere Male und bei jedem Mal, wenn Harry zusammenzuckte oder aber aufschrie wurde Bellatrix Lächeln noch größer.

Es war klar, dass es ihr einen großen Spaß machte ihn zu piesacken.

Schließlich riss sich Harry zusammen und zielte wieder auf die Kerze.

Als er den Zauberstab bewegte, spürte er wieder das Stechen der Nadel in seinem Arm.

„Zufällig“ zuckte Harrys Zauberstab etwas zur Seite und in diesem Moment fing der Ärmel der Hexe Feuer.

Diese zuckte kaum und löschte das Feuer sofort mit ihrem Zauberstab. Es hinterließ einen gekürzten Ärmel und eine leicht gerötete Haut an der Stelle.

„Ups, tut mir leid, das war ein Versehen.“

Bellatrix erhob sich und ging um ihn herum, das teuflische Lächeln auf ihrem Gesicht gefiel ihm plötzlich noch weniger.

„Gut, hier kann dir ein solches Missgeschick nicht noch einmal passieren und nun noch einmal.“

Harry unterdrückte ein kurzes Grinsen als sein Blick nochmal auf die Hand von ihr viel. Die Tatsache das sie kaum das Gesicht verzogen hatte störte ihn hingegen.

Es sagte ihm das diese Frau einiges an Schmerzen ertragen konnte. Jetzt war er sich nicht mehr so sicher, ob der Cruziatusfluch im Ministerium vor einigen Wochen nicht doch gewirkt hatte und sie es nur ignoriert hatte.

Harry zielte auf die Kerze und erwartete den Nadelstich, der dieses Mal ausblieb. Dafür legten sich zwei Arme um ihn, was ihn zusammenzucken ließ.

Der Zauber gelang ihm wieder nicht.

„Was machst du da!“, kreischte er und hörte ein Lachen hinter sich.

„Konzentriere dich Harry.“

Er versuchte es aber das weiche Gefühl, das wohl von einer bestimmten Stelle ihres Körpers an seinem Hinterkopf kam, lenkte ihn genauso ab wie die Hand, die über seine Brust streichelte.

Harry schluckte und versuchte die beiden Gefühle zu ignorieren und den Zauber zu schaffen.

Nach seinem nächsten Fehlschlag hörte er ein leises: „Halte dein Blut in deinem Kopf, du brauchst es dort, um dich zu konzentrieren.“

Er schluckte und schloss die Augen. Für das hier würde er sich rächen, auch wenn es sich gut anfühlte.

Nach drei weiteren Fehlschlägen schaffte er es endlich.

Bellatrix lobte ihn und blies die Kerze erneut aus. „Nochmal“

Er knurrte leise und wiederholte den Zauber erneut. Dieses Mal gelang er sofort und das warme und vor allem weiche das sich gegen seinen Hinterkopf drängte verschwand.

„Gut, das sollte in diesem Bereich für heute reichen. Nach dem Mittagessen machen wir mit dem praktischen Unterricht weiter.

Du hast noch Zeit, um vor dem Essen kalt… oder vielleicht doch warm duschen zu gehen“, sagte sie mit einem hohen lachen das immer noch eine Spur Wahnsinn beinhaltete und verließ den Raum.

Harry sah ihr hinterher, während ihm einiges auf der Zunge lag.

Ihre Idee war aber nicht verkehrt, er könnte wirklich eine Dusche gebrauchen, um sich von ihrer Trainingsstunde abzulenken.

Nach dieser Dusche und dem Essen stand er mit Bellatrix zusammen in einem der Kellerräume.

Sie hatte Kreacher gebeten diesen Raum extra für ihr Training vorzubereiten. Der Elf war dieser Bitte nachgekommen, nun standen sich die beiden gegenüber.

„Gut Harry, lass uns spaß haben.“

Harry grinste sie an und nickte zustimmend.

Er hatte vertrauen in sein Talent und würde ihr schon zeigen das er sich nicht von ihr verspotten ließ.

Sofort warf er mehrere Schockzauber auf die schwarzhaarige welche die Zauber stumm blockte.

Den Schockern folgten Entwaffnungszauber und ein Fesselfluch. Wieder ging alles ins leere.

„Was habe ich dir vor einer Stunde beigebracht? Oder wird dein Kopf wieder nicht mit Blut versorgt?“

Harry errötete und warf als nächstes einen Brandzauber auf die Frau. Dieses Mal griff sie zu einem Wasserzauber, um ihn aufzuhalten.

Sofort kamen die nächsten Schocker. „Ich hab mehr erwartet, wenn du es schon nicht stumm kannst, dann wenigstens schneller!“

Ein leises Lächeln huschte über Harrys Gesicht. Er hatte in Toms Erinnerungen genug andere Zauber gesehen, die er schon lange einmal ausprobieren wollte.

Gesagt getan und im nächsten Moment wurde Bellatrix von einem Violetten Licht geblendet. So schnell wie es gekommen war, war es auch wieder verschwunden.

„Was soll das Harry. Das ist…“ Die Schwarzhaarige wirbelte herum. Harry war verschwunden.

„Sehr lustig Harry. Spielen wir jetzt verstecken oder duellieren wir uns?“

„Beides“

Sie ließ ihren Blick durch den Raum wandern. „Desillusionierungszauber? Nein, das war etwas anderes“, dachte sie.

Aus einer ecke des Raumes kam ein roter Lichtblitz, den sie gerade noch blocken konnte.

„Oh das gefällt mir! Komm her Harry.“

Zwei weitere Flüche kamen auf sie zu und sie schoss blind zurück. Die Flüche trafen aber nur die Wände des Raumes.

„Daneben“, trällerte Harry neben ihrem Ohr.

Bellatrix machte vor Schreck einen Satz nach vorne und Harry konnte sich das Lachen nicht verkneifen.

Sie wirbelte herum und schoss einen Wasserstrahl durch den Raum, der Harry schließlich erwischte.

„Hab ich dich!“, rief sie als sie die Wassertropfen die in der Luft hingen sehen konnte.

Ein Seil kam aus der Spitze ihres Zauberstabes und wickelte sich um den jüngeren, der zu Boden fiel und nun versuchte sich aus den Fesseln zu befreien.

Bellatrix sah ihm noch ein paar Minuten beim Zappeln zu, bevor sie den Zauber von ihm nahm.

Harry nahm den Zauber von sich und wurde wieder sichtbar.

„Du hast Talent, aber gegen eine erfahrene Hexe reicht es eben nicht.“

„Warte ab, das nächste Mal liegst du am Boden.“

Sie lachte laut auf.

„Gut Runde zwei oder bist du schon zu erschöpft?“

„Niemals ich kann noch weiter machen.“

„Oh das höre ich sehr gerne.“

Beide stellten sich wieder Gegenüber zueinander auf und hoben ihre Stäbe.

Zwei Stunden später beendet Bellatrix die Stunde, weil ihr Gegenüber sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Mit einem schnellen Schritt nach vorne fing sie den Jungen auf, bevor er auf dem Boden aufschlug.

„Nicht schlecht für den ersten Tag. Du hast länger durchgehalten als ich es dir zugetraut hätte, vor allem wenn man bedenkt das du dich vor wenigen Tagen noch nicht einmal richtig alleine bewegen konntest.

„Danke… ich glaube Mr. Zabini sagte etwas wie: Mein magischer Kern wäre sehr ausgeprägt, wenn es darum geht meinen Körper zu beschützen und zu heilen.“

„Werde ich mir merken. Jetzt komm, ich denke wir haben dich für heute genug geschändet. Du solltest dich ausruhen und etwas essen.“

„Gut“

Die beiden stiegen die Stufen hoch wobei die Schwarzhaarige darauf achtete das er nicht nochmal einknickte.

Sie hatte sich lange nicht mehr so gut und befreit gefühlt. Endlich hatte sie mal wieder die Freude verspürt Flüche nach belieben und in so großer Menge wie sie wollte durch einen Raum zu feuern.

Dabei hatte sich der Junge sogar als ein guter Gegner herausgestellt. Oh sie würde noch sehr viel Spaß mit ihm haben, da war sie sich sicher.

„Da fällt mir ein du warst heute Morgen in der Zeitung, dein Auftritt mit dem Minister.“

Harry grinste bei dem Gedanken daran. „Ein kleines Dankeschön an euch. Ich dachte deinem Lord wäre Fudge im Amt lieber als einer von Dumbledores Leuten.“, antwortete er.

„Da muss ich dir rechtgeben.“

Ginny hatte ihren letzten Tag bei der Familie Tonks genossen und nun saß sie wieder in ihrem Zimmer im Fuchsbau.

Hermine war bei ihr, die beiden mussten sich wieder ein Zimmer teilen, weil einige der anderen Ordensmitglieder nun ebenfalls mit ihnen hier wohnten.

Sie hatte am Vortag anderthalb Stunden lang gefesselt und unter einem Stillezauber bei Tonks im Zimmer gelegen.

Die Ältere hatte es scheinbar lustig gefunden wie Ginny gezappelt und stumm gemeckert hatte.

Schließlich hatte Tonks sie aber wieder befreit. Ginny war mit ihrem Scherz etwas zu weit gegangen, zumindest konnte sie das der Standpauke die Tonks bekommen hatte entnehmen.

Diese hatte ihr Geschildert was ihre Mutter mit ihr zu besprechen gehabt hatte. Es sollte nur ein Witz sein, aber scheinbar fand Andy die Vorstellung das ihre Tochter zwei Minderjährige in so etwas einweihte oder aber Handanlegte nicht so witzig.

Sie hatte sich auch bei dieser für den Witz entschuldigt und nochmal betont das Tonks nur Harry Frage grob beantwortet hatte.

Ginny räkelte sich auf ihrem Bett und blickte zu Hermine welche über eines ihrer Bücher gebeugt an ihrem Schreibtisch saß.

Nach der Woche bei Tonks war es mit Hermine tot langweilig. Auch vermisste sie es bereits jetzt schon nicht mehr bei Tonks zu schlafen.

In den ersten beiden Nächten war es zwar befremdlich, aber sie hatte sich schnell daran gewöhnt.

„Vielleicht kann ich ja nochmal ein paar Tage bei ihr vorbeikommen“, murmelte Ginny und grinste bei dem Gedanken.

„Hast du was gesagt?“, fragte Hermine und wandte sich um.

„Hm? Nein alles gut. Wie war die letzte Woche hier? Habt ihr wieder versucht bei einem der Treffen dabei zu sein?“

„Nein… also nicht so richtig. Wir erfahren nur Sachen, die mit Harry zutun haben. Oh und deine Brüder haben uns keine von ihren Langziehohren dagelassen.

Da fällt mir ein, hast du noch welche. Ich wollte nicht in deinem Zimmer herumwühlen.“

Ginny überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. „Nein nur noch ein paar von ihren Leckereien.“

„Schade… ich will wissen, was die noch alles bereden… da fällt mir ein du hattest Recht, er hat wirklich überlebt.“

Ginny grinste kurz. „Ich weiß“, antwortete sie.

Sie zog ihren Zauberstab und legte ihn auf den Nachttisch damit sie sich auf den Bauch drehen konnte, um ihre Mitbewohnerin anzuschauen.

Die Bewegung entging Hermine allerdings nicht.

„Wo hast du den denn her?“, fragte Hermine verwundert.

„Wieso? Das ist meiner.“

„Ja, aber woher hast du ihn? Wir wurden aus dem Haus geworfen und du hattest nur ein Nachthemd an.“

„Der war in meinem Ärmel. Ich fühl mich einfach sicherer, wenn ich ihn in meiner Nähe weiß.“

„Oh ja, verständlich. Du musst dir aber keine Sorgen machen. Professor Dumbledore weiß, was er tut und solange wir uns an seine Anweisungen halten werden wir siegen.“

Ginny rollte mit den Augen und drehte sich wieder um. Sie war da ganz anderer Meinung, aber auf diese Diskussion hatte sie keine Lust.

Vor allem da es der Plan vorsah das sie Harry heiraten sollte.