20 Ritual 2/2
20 Ritual 2/2
Guten Morgen alle zusammen, diese Woche mal wieder etwas früher, als die letzten. Ich hoffe das ich euch den Einzug ins Wochenende mit dem Kapitel verschönere.
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Während sie durch die Flure wanderten, blickte Harry sich um. Bei seinem letzten Besuch war er zu müde gewesen, um groß auf die Räumlichkeit zu achten.
Vereinzelt hingen Wandteppiche oder Porträts mit ihm unbekannten Personen an den Wänden. Das Mobiliar vor den weißen Wänden war aus wechselnden Hölzern hergestellt worden und wirkte sehr alt.
Vereinzelt kamen ihnen auch andere maskierte entgegen.
Bellatrix war bis jetzt die einzige Person, die er ohne Maske gesehen hatte. Von den wenigen die ihnen entgegen kamen nickte einige ihr zu, allerdings machten ihnen alle Platz.
„Du genießt hier wohl einen gewissen Ruf“, murmelte Harry.
„Ja und das soll auch so bleiben.“
Als sie den obersten Stock erreichten, kam ihnen eine Schwarzhaarige Frau mit blonden Strähnen entgegen.
„Bella!“, sagte sie und kam auf die beiden zu. Harry erkannte sie, es war Narzissa Malfoy.
„Zissa, es ist schön dich zu sehen.“
„Das sollte ich sagen. Wo warst du und wichtiger wie geht es dir inzwischen?“
„Besser, viel besser. Mein Auftrag hat mir sehr geholfen.“ Wieder sah Harry wie sie breit und etwas verrückt lächelte.
„Das ist gut, ich muss bei Gelegenheit mit dir reden. Es geht um Potter, er ist nun der neue Lord Black und ich habe ein ungutes Gefühl was uns angehen könnte.“
„Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Der Junge wird sich nicht an uns vergreifen, sonst werde ich ihm zeigen, wo sein Platz ist.“
Harry biss sich auf die Lippen, um darauf nicht zu antworten.
„Ich teile deinen Optimismus nicht, außerdem muss ich mit dir noch über…“, da fiel ihr Blick auf Harry.
„Oh tut mir leid, wer ist dein Begleiter?“
Bellatrix blickte zu dem maskierten Harry. „Das ist Frank, der dunkle Lord hat ihn mir an die Seite gestellt, um mir zu dien… ich meine mich zu unterstützen.
Frank das ist mein Schwester Narzissa.“
Harry ergriff die Hand der Frau und deutete einen Handkuss an.
Mrs Malfoy ließ es mit einem wohlwollenden Blick zu. „Hast du ihm die Zunge rausgeschnitten?“, fragte sie amüsiert.
„Nein, seine Zunge wird noch gebraucht. Ja er spricht nicht viel, aber er ist dennoch eine gute Gesellschaft.
Wenn du kurz wartest, dann können wir das Gespräch fortsetzen, er kann unserem Lord allein Bericht erstatten.“
Narzissa nickte und Bellatrix ging mit Harry im Schlepptau weiter.
„Musste das sein?“, murmelte er.
„Natürlich“ antwortete Bellatrix und blieb schließlich vor einer großen geschmückten Doppeltür stehen.
Die Tür war aus schwarzem Holz gefertigt welche mit zwei Silber-grünen Schlangen geschmückt war. Die Köpfe der beiden Schlangen waren dann die Türknäufe.
Bellatrix klopfte und einen Moment später ertönte ein klicken und die Tür entriegelte sich.
Das Paar trat ein und ihnen offenbarte sich ein großer dunkler Raum mit einem prasselnden Kaminfeuer, welches aber nicht viel Licht schenkte. Der dunkle Lord saß in einem großen schwarzen Lehnensessel, welcher mehr einen Thron glich.
Neben diesem lag eine große schwarz-grüne Schlange, welche sich zusammengerollt hatte.
Bellatrix verneigte sich vor ihrem Lord, während Harry an ihr vorbei auf den Mann zutrat.
„Guten Abend.
Die roten Augen des Mannes zuckten. „Harry, ich war mir sicher dass du Respekt gelernt hast, oder aber die Situation.“
„Oh ich weiß was du meinst, aber gerade ist mir nicht danach. Ich werde dein Angebot annehmen. Erzähl mir aber zuvor etwas über das Ritual.“
„Mein Lord worum…“, begann Bellatrix.
„Das ist nicht von Bedeutung Bellatrix, zieh dich für einige Zeit zurück. Wenn ich dich brauche, rufe ich dich“, antwortete dunkle Lord
Bellatrix verneigte sich erneut und verschwand aus dem Zimmer.
Harry sah ihr nach, bis die Tür verschlossen war.
„Sie weiß von nichts?“
„Ich denke nicht, wir trainieren noch die Oklumentik, ob sie dadurch etwas erfahren hat, kann ich nicht genau sagen“, gestand Harry.
Der dunkle Lord erhob sich und trat auf Harry zu.
„Du gestehst mir gerade das eine unserer geheimsten Operationen eine Lücke hat?“
Harry schluckte.
„Nein, wenn sie es aus meinem Geist gezogen hat, weiß sie es, aber ich bezweifle das jemand ihren Geist brechen kann.“
Voldemort lächelte zufrieden.
„Das war einer der Gründe, warum Bellatrix dich unterstützen sollte. Ich habe alles vorbereitet.“
Er schwang seinen Zauberstab und im ganzen Raum entflammten Kerzen, zwischen ihnen befanden sich Kreise in deren Innern Kerzen aufgestellt waren, die einen Stern bildeten.
„Ich ahne schlimmes“, murmelte Harry.
„Es kostet dich kein Blut, betritt das Pentagramm und dann wird ein Kelch vor dir erscheinen, nimm einen Schluck aus diesem und ich kümmere mich um den Rest.“
Harry trat in die Mitte des Sterns. „Ich kann dir vertrauen, das hoffe ich zumindest… oder?“
Tom lachte laut auf. „Du besitzt einen Teil meiner Seele, wahrscheinlich den der am besten geschützt ist. Ich wäre dumm dich sterben zu lassen.
Trink und stärke unser Band, das wird auch deine Magie stärken und dann werden wir dieses Land verändern.“
Harr nickte und wenige Augenblicke später erschien vor ihm ein goldener Kelch, mit einer blut-roten Flüssigkeit. Der dunkle Lord war inzwischen auch in den anderen Kreis getreten.
Beide hatten nun einen solchen Kelch in der Hand.
„Dann Prost Tom.“
Der angesprochene knurrte ihn kurz an, aber prostete ihm zu, bevor beide den Kelch an die Lippen setzen.
Beide leerten die Kelche und Harry sah sein Gegenüber an. Dieser leckte sich nur die Lippen, aber schien nichts zu merken.
Bevor Harry etwas sagen konnte, spürte er ein brennen das seinen ganzen Körper durchströmte. Er ging auf die Knie und jaulte vor Schmerzen, als das brennen immer stärker wurde.
„Ertrage es! Schmerzen können dich stärken.“
Harry jaulte erneut und blickte den Mann vor sich mit den Schlangengesicht böse an. Er wünschte ihm gerade die gleichen Schmerzen an den Hals und konzentrierte sich darauf es zu ertragen.
Während er sein Gegenüber anblickte und ihm die gleichen Scherzen an den Hals wünschte wurden seine immer schwächer.
Als er die schmerzen ertragen konnte, konzentrierte er sich auf diese und das sein Gegenüber sie mehr verdient hatte als er.
Es dauerte einige Minuten, aber dann zuckte der dunkle Lord. Harry kniete noch vor ihm aber konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.
Waffenstillstand war eine Sache, aber er konnte seinem Gegenüber das zurückzahlen, was er durchlebt hatte.
Voldemorts rote Augen zuckten und dann begann er zu schwanken. Harry grinste in sich hinein. Er spürte die Schmerzen zwar noch, aber das war wohl ein Teil des Rituals.
Voldemort knurrte, während er schwankte.
Harry grinste und kam langsam wieder auf die Beine.
Der Schmerz in seinem Körper hatte nachgelassen und das nahm er als anspornt. Er und sein Gegenüber waren wohl verbunden und wenn er die Schmerzen gerade nicht hatte, musste er sie spüren.
Der dunkle Lord schwankte und sank auf die Knie.
„Na tuts Weh?“, fragte Harry süffisant lächelnd.
Voldemort keuchte aber und amtete schwer, bevor sein atmen zu seinem Lachen wurde.
„Das ist alles? Streng dich mehr an! Hass, schmerzen und schwarze Magie verbinden uns. Lass es alles raus!“
Bevor Harry reagierte, jagte ein Schmerz durch seinen Körper der ihn zurück auf alle viere schickte. Er konnte nur noch schreien.
„Wir sind verbunden, du willst diese Macht, dann verdiene sie dir. Nichts in dieser Welt ist geschenkt und wenn du etwas willst, dann nimm es dir.“
Harry krümmte sich vor schmerzen auf dem Boden. Woher diese kamen, wusste er nicht, auch nicht, ob es nur die Schmerzen des Rituals waren die er an seinem Gegenüber geleitet hatte.
Während er sich krümmte, kamen ihm die Erinnerungen an die Dursleys in den Sinn. Wie sehr er es gehasst hatte dort zu sein und was ihm genommen wurde.
„Nein…“, knurrte er.
„Wie bitte?“, frage sein Gegenüber amüsiert.
„Nein! Das ist nicht was ich will:“
Harry kam schwankend wieder auf die Beine. Die Kerzen des Pentagramms waren inzwischen z u Stichflammen geworden.
„MEINE ELRTEN! SIRUS! REMUS! 15 JAHRE BEI MEINEN VERWANDTEN! SPÜRE WAS ICH GESPÜRT HABE!“, brüllte Harry.
Voldemort blickte ihm genau in die Augen, es dauerte einige Momente, aber dann passierte es.
Der dunkle Lord zuckte und dann ließen Harrys Schmerz von einem Moment auf den andern nach. Er fühlte sich gut und Voldemort brach Schreiner zusammen,
Je mehr sich Harry aufrichtete um so stärker schien sich sein Gegenüber zu krümmen. „spüre meinen Schmerz“ dachte Harry und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken.
Voldemort krümmte sich, bis er sich aufbäumte und laut lachte.
„JA! JA! LASS ES RAUS!“
Harry machte eine, Schritt zurück vor Schreck aber dann fing er sich wider.
„Willst du sterben?“ fragte Harry verwirrt.
„Das wirst du so nicht schaffen. Schmerzen kennen wir beide lass sie uns beide spüren. Wir werden den Schmerz des anderen erleben, das wird die Verbindung stärken!“
Harry biss sich auf die Lippe und konzentrierte sich weiter auf die Schmerzen, die seien ganzen Körper durchströmten.
Bellatrix hatte den Raum verlassen und sich ihrer Schwester angeschlossen. Die beiden waren in einen Nahegelegenen Raum gegangen und hatten sich dort auf zwei Sesseln niedergelassen.
„Bella, ich brauch deinen Rat. Potter hat die Familie Black in den Händen Mein Mann hat einige Fehler gemacht und nun…“
Bellatrix hob eine Hand. „NEIN!“
„Wie bitte?“
„Zissa, ich wurde durch Bane in meiner Ehe versklavt, ich habe Dinge getan, auf die ich nicht Stolz bin. Wenn du ein Problem mit deinem Speichellecker von Ehemann hast, dann musst du es selbst lösen.
Mir wurde nicht geholfen und das hat mich stärker als je zuvor gemacht. Werde ihn selbst los.“
„Bella, ich liebe meinem Mann, aber ich denke das es Probleme geben könnte…“
„Und was lässt dich das denken?“
„Potter ist auf meinen Mann getroffen und hat ihm durch die Blume gesagt das er einige Veränderungen in der Familie vorhat. Ich denke das er die Ehe lösen könnte.
Dazu kommt das Lucius einige Erbstücke unserer Familie weggegeben hat, als das Ministerium vermehrt Hausdurchsuchungen gemacht hat vor einigen Jahren.
Ich weiß das sie schwarzmagisch waren aber der Schmuck hatte auch einen emotionalen Wert, da er unserer Großmutter gehörte.“
„Oh verstehe, nun ich denke nicht das er sich mit dem Verbleib von Schmuck beschäftigt. Vielleicht solltest du deinem Sohn einbläuen sich von ihm fernzuhalten, damit er nicht einen Grund hat sich an ihm oder euch zu rächen.“
„Haben wir schon, Draco hat es hoffentlich verstanden… Oh und Andy hat er wieder in die Familie geholt, zusammen mit ihrer Tochter mit dem komischen Namen.“
„Schön für Andy“, antwortete Bellatrix nur knapp, was Narzissa veranlasste eine Augenbraue zu heben.
„Du nimmst das sehr gelassen. Ist wirklich alles okay mit dir?“
„Ich bin nur in sehr guter Stimmung“
Narzissa sah sie kurz nachdenklich an, „Das liegt nicht zu fällig an deinem Begleiter?“
„Vielleicht.“
„Bella, wie alt ist der Junge? Er wirkt noch sehr jung, wenn ich nach Größe und Statur gehe…“
„Er ist vor kurzem erst volljährig geworden.“
„WAS? Nein! Er könnte dein Sohn sein!“
„Könnte, aber ist es nicht, außerdem steckt er voller Energie.“
„Bei Merlin, das kann nur schief gehen“, dachte Narzissa und schüttelte den Kopf.
Ihre Schwester lachte laut auf. „Gönn mir doch etwas Freude, bevor ich wieder an den Alltagsgeschäften teilnehme und Dumbledore und seine Schwächlinge jage.“
„Deine Definition von Spaß ist es die mir Angst macht. Du wirst den Jungen noch traumatisieren.“
Bellatrix winkte sofort ab. „Der ist hart im Nehmen und hoffentlich auch…“
„NEIN! Bella stopp, ich will mir das nicht vorstellen.“
Die Schwarzhaarige lächelte breit, während ihr noch einige weitere Anspielungen durch den Kopf gingen. Ihrer Schwester zuliebe behielt sie diese aber für sich.
„Las uns das Thema wechseln, was gedenkst du zu tun, wenn Potter doch etwas tut, weil dein Mann oder dein Sohn ihn verärgern?“
Narzissa stöhnte und strich sich eine ihrer Blonden Strähnen aus dem Gesicht.
„Ich weiß noch nicht, ich liebe meinen Mann und meinen Sohn, aber ich will nicht mittellos auf der Straße sitzen, weil ich am ende nicht mehr den Reinblütigenstandards von Lucius entspreche.“
„Mach dir darüber keine Sorgen, bevor er dich rauswerfen kann, werde ich ihn besuchen.“
„Das hatte ich befürchtet, aber lass uns darüber reden, wenn oder falls es nötig sein sollte. Vielleicht hast du ja recht und Potter hält die Füße still.“
„Ganz bestimmt.“
Narzissa wusste zwar nicht, warum ihre Schwester so optimistisch war, aber sie vertraute ihr.
Es hatte etwa zwei Stunden gedauert, aber nun stand Harry mehr schlecht als recht aufrecht vor einem mannsgroßen Spiegel im Raum des dunklen Lords.
Sein ganzer Körper schmerzte von dem Ritual. Die beiden hatten die Schmerzen, die sie in ihrem Leben erlitten hatten, auch wenn es nicht die Schuld ihres Gegenübers war, aufeinander übertragen.
Wie er feststellen musste, hatte Voldemort die Verbrennungen die er Quirrel seinerzeit zugefügt hatte auch gespürt und diese hatte er nun am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Harry hatte ihn aber auch nicht geschont, die Schläge Singer Verwandten den Schmerz aus dem Trimagischen Turnier, der Basiliskenbiss…
Voldemort saß auf seinem Thron und wirkte nicht mehr so gefasst wie bei seinem eintreffen.
Sein Blick ging wieder in den Spiegel. Er sah völlig normal aus bis auf die winzige Tatsache das eines seiner beiden Augen nun blutrot war.
„Diese Farbe… sie ist… auffällig“, sagte Harry, während er sein Gesicht betastete und die Haut unter dem Auge etwas hinunterzog.
Das Problem war das er gerade nur auf einem seiner Augen sehen konnte, das machte das räumliche sehen unmöglich und er würde wohl auch Probleme haben Dinge zu greifen.
„Dafür gibt es Illusionszauber, oder aber Glamour. Mein Auge ist nun das deine. Dieses Ritual so zu verändern das es so wirkt und auch gelöst werden kann, war nicht einfach.
Diese Bindung kannst nur du erzeugen, wann immer du glaubst das sie von Nöten ist. Das Lösen von dieser, wenn es alles vorbei ist, wird aber genau so schmerzhaft werden.“
Harry schnaubte abfällig. „Mit schmerzen kann ich umgehen. Die Bindung zwischen uns obliegt als meinem Willen, kannst du die Bindung verhindern?“
„Nein, ich werde sobald du sie herstellst auf einem meiner Augen dein Sichtfeld wahrnehmen und dazu auch hören können was du sagst und umstehende bei dir sagen.“
Harry drehte seinen Kopf etwas im Spiegel. „Dann habe ich ja glück das du deine Ohren nicht zu denen eines Hasen gemacht hast“, scherzte er.
Durch den Spiegel sah er hinter sich noch eine Bewegung um nächsten Moment durchzuckte ihn ein heftiger schmerz.
„Treib es nicht zu weit! Dieses Aussehen war niemals Teil meines Plans und wenn ich es hätte anders machen können hätte ich es getan, auch wenn es mich ein weiteres Jahrzehnt gekostet hätte“, sprach Voldemort drohend.
„Auch Verbundenheit hat ihre Grenzen und wenn du es übertreibst, wirst du wahre Schmerzen ehrfahren.“
Harry nickte und richtete sich wieder auf. „Ich habe Freunde, die von deinen Leuten verschont werden sollten.“
Voldemort schwieg.
„Wenn sie Schüler sind, droht ihnen keine Gefahr, die andern hingegen…“
„Ich rede mit ihnen. Sie sollen sich raushalten oder das Land verlassen. Bitte töte sie nur nicht.“
Voldemort sah in einen Moment stumm an.
„Du und ich sind verbunden. Du wirst wissen das es unmöglich ist, wenn ich meinen Anhängern Grundlos einige Namen nenne, die sie nicht töten dürfen, vor allem wenn sich diese Leute gegen uns im Kampf stellen.“
Harry bis sich auf die Lippe, nickte dann aber.
„Dann werde ich dafür sorgen müssen das sie sich raushalten“, dachte er.
Er konzentrierte sich auf seine Schilde und das Auge nahm wieder seine normale Farbe an. Dazu kam sein völliges Sichtfeld zurück.
Der dunkle Lord schüttelte sich. Es ist ein komisches Gefühl, wenn du die Bindung trennst oder erschaffst.“
„Gewöhn dich daran, ich kann dich nicht vorwarnen. Wenn ich der Meinung bin das du etwas miterleben solltest werde ich die Bindung erschaffen, aber ich muss auch einen Glamour erschaffen.
Ein rotes Auge würde nur zu vielen Fragen führen. Du kannst alles durch das Augen sehen?“
„Ja, alles auf dieser Seite und auch hören kann ich alles, was du hörst.
Wenn Dumbledore dich zu sich ruft dann erschaffe die Verbindung. Ich bin mir sicher das ich aus euren Gesprächen mehr erfahre als du.“
Harry nickte und wandte sich zum gehen, während er sich die Maske überzog.
„Danke übrigens“, sagte Harry, als er die Tür erreichte.
„Ich tue das hier aus purem Eigennutz, das sollte dir klar sein.“
„Da bin ich mir nicht sicher“, murmelte Harry als er aus der Tür ging und diese hinter sich schloss.
Nun hieß es Bellatrix zu finden und von hier zu verschwinden.