21 Ordentstreffen
21 Ordentstreffen
Die Ferien vergingen während Harry sich weiter mit Bellatrix befasste. Das Training und einige andere Dinge sorgten dafür das die Tage nur so an ihnen vorbeiflogen.
Während eines ihrer Duelle waren die beiden in den Nahkampf gekommen und hatten sich auf dem Boden gewälzt, während sie beide ihre Zauberstäbe verloren hatten.
Harry wusste nicht, wie es genau dazu gekommen war aber diesen Abend hatten sie zusammen im Bett beendet.
Er musste sich eingestehen das sie nicht gelogen hatte, die Frau hatte wirklich ein Fachwissen über alles Mögliche und es war unglaublich gut.
Das die Frau mehr als doppelt so alt war, wie er hatte ihn nicht gekümmert, es fühlte sich zu gut an.
Er konnte nicht aufhören und so war es nicht bei diesem einen Mal geblieben.
Nach diesem Abend hatte Bellatrix ein grinsen auf den Lippen das Harry nicht ignorieren konnte. Dazu kam das ihre zweideutigen Andeutungen noch mehr wurden.
Inzwischen verstand er auch jede und ging auch öfters darauf ein. Er wusste ja nun zu was das führen konnte.
Tonks erreichte den Fuchsbau und trat durch die Eingangstür in diesen ein. Heute war ein Ordenstreffen angesetzt und sie kam gerade von einer verlängerten Schicht.
Eigentlich wollte sie am liebsten in ihr Bett. Es gab einige Angriffe von Todessern auf Muggelfamilien und Tonks war bei der Aurorentruppe, die diesen Fällen nachgingen, dabei gewesen.
Es gab keine Verbindungen zu Zauberern, scheinbar waren die Angriffe völlig willkürlich erfolgt.
Die Nachbarn dieser Muggel mussten befragt werden und auch ihre Gedächtnisse mussten geändert werden.
Alle befragten sagten das gleiche aus: Zwei Personen mit langen schwarzen Roben und einer silbernen Totenkopfmaske gingen in das Haus, schließlich hörte man schreie und sah ein grünes Leuchten.
Der einzige Trost den Tonks hatte war das die Opfer der Todesser in kleinen Dörfern lebten und nicht mitten in London.
Sie hatten schon mit diesen Kleien Dörfern genug zu tun. Die Angriffe hatten in den letzten Wochen zugenommen. Da es aber weder Muster noch Hintergründe gab ging ihre Chefin davon aus das die Todesser nicht dorthin befohlen wurden.
Für diese war es wohl ein Zeitvertreib oder aber eine Möglichkeit, um ihrer Langeweile her zu werden.
„BLACKI!“
Tonks blickte bei diesem Ruf auf und fing gerade noch Ginny auf die sich ihr an den Hals warf und sie umarmte.
„Hey Ginny, das ist ja eine stürmische Begrüßung.“
„Wir haben uns seit einigen Wochen nicht mehr gesehen. Ich habe dich vermisst. Wo warst du die ganze Zeit?“
„Oh, ich hatte viel zu tun. Die Todesser scheinen sich zu langweilen und greifen darum Muggeldörfer an, dazu kommt noch das die Hexen und Zauberer in der Winkelgasse langsam durchdrehen.“
Tonks setzte Ginny wieder auf den Boden und färbte ihre schwarzen Haare in den gleichen Rotton wie die von Ginny.
„Was meinst du damit?“, fragte diese.
„Händler, die ominöse Amulette verkaufen, angriffe auf einige Läden in der Winkelgasse… oh wenn ihr einkaufen geht, lass dir keines dieser Amulette aufschwatzen.
Die werden dich nicht beschützen und teilweise sind sie sogar mit einigen üblen Sprüchen belegt.“
„Danke, das werde ich mir merken“, antwortete Ginny.
„Nymphadora, schön das du uns heute auch einmal wieder beehrst.“
Die ältere wandte sich zu der Stimme um. „Hallo Professor, wie ist ihr befinden?“
„Sehr gut, danke meine Liebe. Du hast in den letzten Wochen unsere Treffen nicht wahrgenommen.“
„Das ist bei der Menge an Arbeit, die wir mit den Todessern und falschen Händlern haben auch nicht verwunderlich“, antwortete Tonks trocken.
„Nymphadora, unsere Treffen sind wichtig. Ich erwarte das du als Teil unseres Ordens an diesen teilnimmst.“
„Wir sind unterbesetzt, die Todesser gefährden alle Menschen egal ob Muggel oder Zauberer.
Dazu kommen noch Zauberer die versuchen mit ominösen Dingen Profit aus der ganzen Situation zu schlagen und diese Gegenstände machen teilweise alles noch Schlimmer.
Tut mir leid, dass ich nach 12 Stunden Schicht hier nicht noch auftauche“, knurrte Tonks.
„Blacki, beruhige dich“, murmelte Ginny und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Tonks lächelte kurz und stapfte in die Küche.
Ginny blickte ihr nach und verschwand wieder die Treppe hinauf. Ihre Mutter würde es ihr eh nicht erlauben dabei zu sein.
10 Minuten später begann die Besprechung.
„Wie ist die Lage?“, fragte Dumbledore in die Runde.
„Das Ministerium ist rund um die Uhr beschäftigt mit den ominösen Händlern und Todesser angriffen. Die einzigen positiven Nachrichten sind das weder Dementoren noch Werwölfe an diesen beteiligt waren.“
Dumbledore nickte verstehend. „Danke Nymphadora, es freut mich das du uns heute beehrst. Gibt es sonst noch etwas das du uns sagen kannst?“
Die immer noch rothaarige überlegte einen Moment und schüttelte dann den Kopf.
„Das Ministerium hat die Falle in der Mysteriumsabteilung aufgegeben“, warf Kingsley ein.
„Das hatte ich erwartet, Voldemort ist nicht so leichtgläubig. Seine Anhänger hingegen wären vielleicht darauf hereingefallen.
Molly, ich habe die Schulbriefe für die Kinder hier. Wir brauchen freiwillige die sie begleiten, um für ihre Sicherheit zu sorgen“, sagte Dumbledore.
„Wenn es Samstag klappt, würde ich mitkommen“, sagte Tonks sofort. Sie würde dafür zwar ihren freien Tag opfern, aber dafür konnte sie ein Auge auf Ginny haben.
„Diesen Tag wollte ich auch vorschlagen. Noch einige andere?“, fragte Dumbledore.
Vereinzelt meldeten sich einige.
„Sehr schön, dann zu einem anderen Thema: Was ergab die Überwachung der Winkelgasse?“
„Nach der Entführung von Ollivander ist nichts mehr passiert… auch von Harry fehlt jede Spur“, warf ein Mitglied ein.
„Moment, ihr überwacht die Winkelgasse nach Harry?“, fragte Tonks.
„Nymphadora, Harry ist in Gefahr. Wir müssen ihn in Sicherheit bringen. Wo auch immer er ist, ist er nicht sicher“, erklärte Dumbledore in seiner großväterlichen Stimmlage.
„Blödsinn! Wo auch immer er ist, ist er sicher, wenn wir ihn nicht finden können, dann können es auch die Todesser nicht.
Bei seinen Verwandten da war er nicht sicher. Das ist eine Tatsache und die wurde hier einfach unter den Tisch gekehrt!“
„Bei ihnen ging es ihm gut und er war sicher!“, brüllte Molly Weasley dazwischen.
„Woher willst du das wissen? Du warst nicht dort! Er wurde geschlagen, bekam kein Essen und wurde gefangen gehalten. Das habe ich mit eigenen Augen gesehen. Warum erdreistest du dich es besser wissen zu wollen“, Tonks brüllte und war auf den Beinen.
„Nymphadora, Molly, Harry war bei seinen Verwandten sicher. Ich bin mir sicher er und auch du übertreibt. Sie mochten Magie nicht, aber haben sich immer gut um ihn gekümmert“, sprach Dumbledore.
„Das ich nicht lache! Ihm ging es dort schrecklich und das wissen sie und wenn sie es nicht wissen, dann könnte er die Scheiße aus ihnen herausklagen!“, brüllte Tonks.
„Ich wollte immer nur das Beste für Harry und darum…“
„Das Beste? Antonio Zabini ist auf dem Kriegspfad. Harry wurde vor seinem ersten Schuljahr weder untersucht noch auf Krankheiten aus der magischen Welt geimpft.
Hätte sich Harry in den letzten Jahren mit Drachenpocken oder einer vergleichbaren Krankheit angesteckt hätte es zu einer Epidemie in Hogwarts kommen können!“
„Woher weißt du das?“, fragte Molly.
„Ich habe ein Gespräch von Madam Bones und ihm mitgehört. Wenn das wahr ist, dann werden sie ihren Job an den Nagen hängen können… und froh sein wenn sie nicht nach Askaban kommen.
Er hätte sterben können und auch noch unzählige andere Schüler mit ihm auf die Intensivstation des Sankt Mungos schicken können!“
„Nymphadora, ich werde das alles regeln, sobald ich mit Harry gesprochen habe. Es sind nur Missverständliche. Beruhige dich und beim nächsten Mal, wenn du von so etwas erfährst, dann unterrichte mich sofort.“
„Das habe ich heute erst und wenn es wahr ist dann verdienen sie es!“
„SO REDEST DU NICHT MIT DEM DIREKTOR!“, brüllte Molly dazwischen.
„Und wenn doch? Wir wissen kaum etwas, wenn der ach so tolle Direktor morgen an Altersschwäche stirbt, dann stehen wir vor dem nichts, weil er zu viele Geheimnisse hat!“
„Die notwendig sind. Wir haben im letzten Krieg schwere Verluste erlitten, weil wir einen oder mehrere Spione hatten“, warf Dumbledore ein.
„Mag sein, aber Personen wie Moody oder Kingsley sollten doch über alles informiert werden. Personen auf die verlass ist und die auf der richtigen Seite stehen!“
„DAS GEHT ZU WEIT! DU BIST HIER IN MEINEM HAUS UND ICH ERWARTE RESPKT!“, brüllte Molly Weasley.
Tonks schnaubte und erhob sich.
„Ich gehe, meine Teilnahme am Samstag bleibt, aber ich kann das hier nicht ertragen. Betet das dieses Kartenhaus nicht zusammenfällt, denn sonst werden wir gegen du weißt schon wen untergehen.“
Damit rauschte sie aus der Küche. Draußen fand sie auf den Treppenstufen Ginny sitzen.
„Hey… was machst du den hier?“, fragte sie mit sanfterer Stimme und trat auf Ginny zu.
„Ich habe mir sorgen gemacht, du warst bis oben zu hören“, gestand Ginny.
Tonks blickte sie kurz an und gab ihr einen Kuss auf Wange. „Mir geht es gut, mir ist nur der Kragen geplatzt. Denk nicht drüber nach, du bist zu jung für all das hier.
Am Samstag gehen wir in die Winkelgasse, um eure Bücher und alles andere zu kaufen. Du hältst dich dabei an mich okay.“
Sofort nickte Ginny und umarmte sie. Tonks lächelte, während sie die Umarmung erwiderte.
„Ich weiß nicht, was du weißt schon wer plant, oder sonstiges aber ich werde Harry nicht sterben lassen und der Plan mit euerer Ehe der wird auch nicht funktionieren.“
Ginny lächelte dankbar.
„Du könntest mich heiraten dann wäre das Problem gelöst“, scherzte Ginny.
Tonks blickte ihr in die Augen und lächelte.
„Gute Idee… behalt das im Hinterkopf, wenn alle Fäden reißen, dann sage ich schneller ja, als du mich fragen kannst.“
Ginny wurde so rot wie ihr Haar und wusste nicht, was sie sagen sollte.
„Bevor ich es vergesse, wir machen einen Umweg über den Laden deiner Brüder und du suchst dir Scherzartikel aus, die ich dir bezahle, solange du sie bei deiner Mum benutzt.
Sie geht mir tierisch auf die Nerven… sieh es als verspätetes Geburtstagsgeschenk.“
Ginny nickte begeistert und konnte sich auch ein Lachen nicht verkneifen.
Tonks lächeln wurde breitet, sie liebte es einfach ihr gegenüber Lachen zu hören.
„Also wir sehen uns am Samstag… und… und…“
„Ja?“ Fragte Ginny.
„Ich werde Harry schreiben wegen dem Versuch euch zu verheiraten. Er soll es unterbinden, egal wie.“
„Oh… ich dachte…“
Tonks lächelte kurz. „Was?“, fragte die ältere.
Ginny beugte sich vor und gab ihr einen schnellen Kuss auf die Lippen. „Tut mir leid“, sagte sie sofort.“
„Nicht dafür“, antwortete Tonks und erhob sich. Sie ging zur Tür und öffnete diese.
„Wir sollten das wiederholen“, rief sie über die Schulter und verschwand auf den Hof.
„Oh davon kannst du ausgehen“, dachte Ginny und ging breit grinsend zurück in ihr Zimmer.
Tonks apparierte zum Haus ihrer Eltern und betrat dieses sofort durch die Hintertür. Da sie in einem Muggelwohngebiet lebten apparierte sie immer in den Garten.
„Dora, da bist du ja schon wieder, das war aber ein kurzes Treffen.“
„Hey Mum, ja… es ist noch nicht vorbei. Ich habe mich mit Molly Weasley und Dumbledore gestritten und musste da weg.“
„Liebes, warum tust du dir das an? Du arbeitest schon sehr viel und von allen Treffen kommst du schlecht gelaunt zurück.“
„Ja… es ist… Ich bin mit den Plänen nicht einverstanden, aber ich will auch nicht das reinblütige Fanatiker dieses Land regieren und... und…“
„Dora, geht es wider, um die Pläne mit Harry und Ginny?“
Sie nickte. „Und das Dumbledore denn Missbrauch von Harry noch immer leugnet und ihm geglaubt wird. Weißt du wie gerne ich meine Erinnerungen geben würde, damit alle wüssten, wie sehr er gelitten hat?“
„Ich kann dich verstehen, aber denkst du das dies der richtige Weg wäre? Wenn du Albus Dumbledore nach Askaban bringst, dann steht die helle Seite ohne Führung da.“
Tonks biss sich auf die Lippe. „Nein… ich meine… ja… ich meine… Mum du stellst mich vor die Wahl etwas Richtiges zu tun um einen Freund zur Gerechtigkeit zu verhelfen aber damit verurteile ich die Seite des Phönixordens zum Scheitern!“
„Da kann ich dir nicht helfen Schatz. Tu was du für richtig hältst.“
Tonks nickte stumm. Die beiden schwiegen einige Minuten während Andromeda ihnen Tee einschenkte.
„Ich begleite Ginny und die anderen am Samstag zum einkaufen“, sagte Tonks schließlich.
„Pass gut auf sie auf, ich mag deine kleine Freundin.“
„Das werde ich“, antwortete Tonks.
„Oh und denk dran was ich dir gesagt habe sie ist zu jung für…“
„MUM! DAS WAR EIN MISSVERSTÄNDNISS!“, brüllte Tonks sofort, ohne ihre Mum ausreden zu lassen.
Die lächelte nur breit. „Natürlich, Dora, rede dir das nur selbst weiter ein“, dachte sie und trank einen Schluck Tee.
Die beiden verstanden sich zu gut und waren sich in der Woche auch sehr nahegekommen. Andromeda wusste, das aus den beiden noch etwas mehr werden würde als nur Freunde.
Sie hatte die Freunde und auch zwei „Freunde“ ihrer Tochter kennengelernt, aber so schnell und so vertraut wie Ginny und sie waren noch kein Junge mit ihrer Tochter geworden.
Ihre Tochter verzieh der jüngeren alles, natürlich rächte sie sich für einige Späße aber die beiden hatten sie nie wirklich gestritten.
Dazu kam noch das ihre Tochter genau wie die Rothaarige immer sehr schnell rot wurden in der Nähe der anderen.
Andromeda hatte zu ihrer Schulzeit einige Klassenkameraden gehabt die schlussendlich mit Personen verlobt wurden, die sie kaum kanten oder überhaupt nicht kannten.
Die Tatsache das diese Personen teilweise 15-20 Jahre älter waren kümmerte die Eltern dabei nicht.
Sie hatte sich damals geschworen das ihrer Tochter nicht anzutun und wenn sie mit einem Mann zu ihnen kam der um so vieles älter war dann war es wenigstens freiwillig.
Da konnte sie über die acht Jahre, die zwischen den beiden lagen hinweg sehen.
Die Tatsache das Ginny ein Mädchen war, war natürlich etwas anderes aber der Rotschopf war lustig, intelligent und hilfsbereit und sie verstand sich auch gut mit ihr.
Dazu kam noch dass sie eine Küche betreten konnte ohne das die Gefahr bestand das das ganze Haus ein Opfer der Flammen wurde.
Etwas das sie Ginny schon gesagt hatte, wenn sie einmal mit Tonks alleine war, sollte sie ihr niemals mehr als Fertiggerichte zutrauen, oder aber das Schneiden von Gemüse.
„Wie waren die Gammotsitzungen?“, fragte Tonks, um das Thema zu wechseln.
„Die drei Fraktionen drehen sich um sich selbst in ihren Diskussionen. Jetzt weiß ich, was mein Vater immer gemeint hat.“
„Gut, dass du das übernimmst… das hätte mir bei meiner Arbeit gerade noch gefehlt… wobei, mit den Verliesen der Blacks in der Hand könnte ich mir das Arbeiten bestimmt sparen.“
„Ich habe dich nicht zu einem leben als fauler Snob erzogen Dora.“
„Nein und wer sagt das ich ein fauler Snob werden würde? Ich würde nur aufhören zu arbeiten… also die Überstunden.“
Harry gähnte und streckte sich ausgiebig. Er hatte den halben Tag im Sankt Mungo Hospital verbracht. Antonio Zabini hatte ihn zu einem Termin eingeladen und ihm unteranderem einige Impfungen gegen magische als auch gegen nichtmagische Krankheiten gegeben.
Etwas das die Dursleys für unnötig gehalten hatten. Nun fühlte sich schläfrig, eine Nebenwirkung die normal war, zumindest laut seines Heilers.
„Sie könnten Dumbledore verklagen, es würde viele Menschen sehr glücklich machen, wenn sie das tun.“
Harry schüttelte den Kopf. „Denken sie wirklich das das funktionieren würde?“, fragte Harry.
„Nein, es würde nur Gerede geben, aber er würde nicht in Askaban landen, oder seinen Job verlieren.
Seit dem Ministeriumsvorfall hat er seinen guten Ruf wieder und zu viele verbündete, die ihn retten würden.“
„Hmm, meinetwegen. Ich habe auf ein ruhigeres Jahr gehofft, aber das kann man bestimmt auch noch anders lösen.“
„Gut, dann würde ich ihnen nur noch vorschlagen sich heute zu schonen. Oh und was noch wichtiger ist, rufen sie nach einem Hauselfen, der sie aus meinem Büro hinausbringt.
Dort unten werden bestimmt schon einige Leute auf sie warten… natürlich rede ich von Reportern und ihren Fans und nicht etwa von Dumbledores Anhängern.“
„Natürlich Mr. Zabini, ich danke ihnen noch einmal für ihre Hilfe… wie kamen sie aber darauf das ich das brauchen würde?“
„Bei ihrer Untersuchung ist das Fehlen von Impfungen nicht auffindbar. Zu ihrem Glück war ihr freundlicher Schulleiter hier und verlangte zu erfahren, wo wir ihre Medikamente hingeschickt haben.
Leider musste ich so tun, als ob ich nachschaue, da ich wusste das ich nichts finden werde, schließlich war unsere Behandlung nicht offiziell.
Dabei bemerkte ich, dass es keine Akte zu ihrer Erstuntersuchung gab und nachdem ich einige Auszubildende unsere Akten habe durchsehen lassen wusste ich das sie ihnen fehlen.
Das wir das getan haben war auch zum Schutz meines und aller unserer Kinder in Hogwarts.“
Harry nickte verstehen.
„Danke nochmal Mr. Zabini, sollte ich auf etwas achten? Etwas meiden?“
„Heute und vielleicht morgen ausruhen. Danach können sie wieder alles tun was sie wollen.“
Harry bedankte sich nochmal und rief dann nach Kreacher, welcher ihn in den Grimmauldplatz brachte.
Sie landeten in der Eingangshalle. „Danke Kreacher, ich werde mich für heute ausruhen, würdest du mir das Abendessen in mein Zimmer bringen und Bella informieren, dass ich das heutige Training ausfallen lassen muss und morgen nur Mental trainiere.“
„Ja Master Harry.“
Der Elf verschwand und Harry machte sich auf den Weg nach oben. Die Vorhänge zu Mrs. Black Porträt waren wieder geöffnet.
„Guten Tag Madam Black“, sagte Harry, während er an ihr vorbei ging.
„Guten Tag Harry“, antwortete die Frau. Sie schien sich an ihn gewöhnt zu haben, etwas das er begrüßte, da er nun nicht immer von ihrem Geschrei begrüßt wurde, wenn er hier ankam.
Er nahm eine warme dusche und legte sich in sein Bett und schloss die Augen.