23 Im Hogwartsexpress
23 Im Hogwartsexpress
Einen wunderschönen guten Tag, endlich geht es nach Hogwarts in dieser Story. Wurde auch langsam Zeit, wenn ich das selbst so sagen darf hahaha.
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Der 1. September war gekommen und Harry lehnte in seinem Abteil im Hogwartsexpress an einem Fenster.
Es war noch nicht einmal Zehn Uhr. Bellatrix hatte ihn am vorherigen Tag im wahrsten Sinne des Wortes geschunden. Angefangen von einer völlig auslaugenden Duellstunde.
Sie hatten sich nichts geschenkt, die Frau war ihm immer noch mehr als ebenbürtig und bewies ihm immer wieder neue Kreativität.
Nach diesen schweißtreibenden Duellen wollte er eine heiße dusche nehmen, zu der sie ihn begleitete.
Dem folgte ein Abstecher in das nächste Bett und dann zurück unter die Dusche.
Harry war sich sicher, dass er jede Flüssigkeit in seinem Körper in diesen Stunden verloren hatte, abgesehen von tränen.
Durch einige einfache Heilzauber, die er inzwischen beherrschte, konnte er nicht nur Schnittwunden oder Prellungen heilen, sondern auch die Biss- und Kratzspuren die Bellatrix auf seinem Körper hinterließ.
Da er nicht viel geschlafen hatte war er sehr früh zum Bahnhof gekommen. Dank Kreacher landete er auf dem versteckten Gleis und suchte sich ein Abteil.
Der Bahnhof war abgesehen von wenigen Personen verlassen, er war einer der ersten Schüler im Zug. In seinem Abteil hatte er sich direkt seine Hogwartsrobe angezogen.
Seitdem lehnte er am Fenster und driftete immer mehr ins Land der Träume.
Kurz nach 11 öffnete sich die Abteiltür und drei Personen blickten in das fast leere Abteil.
„Nein“, erklärte Draco Malfoy nach einem Blick auf Harry.
„Ich werde nicht die ganze Fahrt stehen, nur weil wir spät dran waren und kein Abteil finden“, mischte sich Pansy Parkinson ein.
„Da hat Pansy recht, aber unsere Eltern“, begann Blaise Zabini.
„Ja, wir sollen keinen Streit mit ihm anfangen, oder sonstige Sachen aber wir müssen uns mit ihm allein schon wegen dem Unterricht in einem Raum aufhalten, also geht das in Ordnung“, antwortete Pansy Parkinson und betrat das Abteil.
Malfoy und Zabini blickten sich kurz an und folgten ihr dann.
Die drei packten ihre Koffer in die Gepäckablage und nahmen dann Platz. Blaise Zabini bekam dabei den Platz neben Harry.
Malfoy blickte Harry einige Momente an. „Ich hoffe das er die ganze Fahrt durchschläft“, murmelte er und zog ein Buch hervor.
Die beiden anderen blickten sich kurz an und schwiegen.
Selbst wenn er aufwachte, konnte er sie nicht rauswerfen, sie waren in der Überzahl, obwohl sie es wohl alle bevorzugen würden, wenn er durchschlafen würden.
Malfoy verabschiedete sich schließlich von den anderen beiden, weil er zum Treffen der Vertrauensschüler musste.
Die beide verbleibenden unterhielten sich leise und lasen dabei. Zabini in einem Buch über Giftpilze, während Parkinson die Hexenwoche vor sich hatte.
Schließlich kam Malfoy zurück und erzählte, was es bei dem Treffen der Vertrauensschüler Neues gab. Harry war zwischenzeitlich wach, aber öffnete nicht die Augen.
Die drei Slytherins in seinem Abteil hatte er bemerkt, aber es war besser sich schlafend zu stellen und ruhig zu bleiben als mit ihnen zu diskutieren.
Er wusste nicht, wie lange er geschlafen hatte, oder wie spät es war. Aus dem Augenwinkel sah er wie die Landschaft wilder wurde.
Die drei redeten über alltägliches, was ihm nicht viele Informationen gab.
Schließlich ergriff Malfoy das Wort: „Schläft er immer noch?“
„Ich denke schon“, antwortete Zabini.
„Wir könnten ihn ja mal aufwecken, es wäre doch eine Schande, wenn der Auserwählte die Ankunft verschläft, oder aber den Imbisswagen“, merkte Parkinson an.
Die beiden Jungen nickten.
Pansy Parkinson zog ihren Zauberstab. „Also ich habe ja gelernt das der Aquamentizauber, am besten dafür geeignet ist, um jemanden zu wecken.“
Harry hatte sie gehört und er wusste das die beiden anderen Jungen im Abteil gerade anfingen zu grinsen.
Ein kurzes Rascheln sagte ihm das, das Mädchen, das ihm gerade gegenübersaß, ihren Zauberstab hervorgezogen hatte.
Ohne die Augen zu öffnen, begann Harry zu sprechen: „Parkinson, wenn du das tust, was du gerade gedenkst zu tun, werde ich dir deinen eigenen Zauberstab so tief und hart in dich hinein rammen.
Das nicht einmal du wissen wirst, ob das stöhnend das du von dir gibst von der daraus entstehenden Lust oder den Schmerzen verursacht wird.“
Harry öffnete seine Augen und blickte einer völlig sprachlosen Pansy Parkinson ins Gesicht.
Die beiden andern Jungen um Raum waren ebenso stumm, wie die angesprochene.
„Habe ich dir die Sprache verschlagen?“, fragte Harry amüsiert.
„Ich… ähhhh…“, begann sie.
„Sie denkt über dein Angebot nach Potter“, merkte Blaise Zabini an was Harry schmunzeln ließ, was noch breiter wurde als Parkinson tatsächlich rot wurde.
„Leckt mich doch!“, maulte sie und steckte ihren Zauberstab weg.
„Das würdest du dir wünschen, weil es das eindringen des Zauberstabs erleichtern würde“, merkte Harry an.
Das Mädchen, das ihm gegenübersaß war empört, das sah er an ihrem Blick während Blaise Zabini inzwischen lauthals lachte.
„Das war super Potter, wie lange bist du schon wach?“
Harry streckte sich einmal. „Ich weiß nicht, ich bin immer mal wieder eingeschlafen, dass ihr hier seid, weiß ich schon länger.“
„Und warum hast du nichts gesagt?“, fragt Malfoy.
„Was hätte ich machen sollen? Ihr wart ziemlich ruhig und habt mich schlafen lassen. Das waren die besten Mitfahrer, die ich mir hätte wünschen können.
Also, schlage ich euch einen Deal vor, ihr bleibt aber geht mir nicht auf die Nerven.“
Die drei blickten sich abwechselnd an bevor sie nickten.
„Schön, dass wir uns da einig sind, eine Frage hab ich aber noch: Sind alle reinblüter so versaut wie Parkinson oder ist sie die Ausnahme?“
„ICH BIN NICHT VERSAUT!“, maulte diese.
Malfoy und Zabini warfen sich einen Blick zu. „EIN WORT, EIN WORT UND ICH WERDE EUCH VERFLUCHEN“, knurrte sie angriffslustig mit gezogenem Zauberstab.
Harry grinste in sich hinein, während die drei sich anfunkelten und ihre Chancen abwogen.
Harry entschied sich einzugreifen. Er schnickte den Zauberstabstab aus seinem neuen Holster in seine Hand und entwaffnete das Mädchen.
Der Zauberstabholster war vor knapp einer Woche per Eule bei ihm angekommen. Er gehörte zu der Überraschung, die ihm seine Zauberstabmacherin versprochen hatte.
Dabei waren noch einige Sachen, um seinen Kristallstab zu reinigen, polieren und eine Anleitung auf was er bei dem Stab achten sollte.
Er nutzte ihn schon seit Wochen aber Madam Meloma war wohl immer noch nicht 100% sicher das nicht doch noch die eine oder andere Macke haben könnte.
Darum sollte er den Stab jede Woche auf Beschädigungen oder ungewöhnliches überprüfen und sie kontaktieren, wenn nötig.
Außerdem lag der Box noch eine Karte bei in der er an die Basiliskenzähne bzw. an das Gift erinnert wurde.
„Gib mir meinen Stab zurück“, maulte Parkinson. Harry hatte den Stab gefangen und drehte ihn in den Fingern.
„Dann haltet euch zurück“, er reichte ihr mit diesen Worten den Stab zurück und Parkinson ließ ihn in die Tasche gleiten.
Dabei fiel ihr Blick auf Harrys Zauberstab. „Was ist das denn?“
„Ein Zauberstab“, antwortete Harry und steckte ihn zurück in seinen Holster.
„Das war doch kein Holz.“
„Er besteht aus Kristall, wenn es das ist, was du wissen möchtest. Eine Sonderanfertigung, weil mein alter zerstört wurde.“
Die beiden Jungen sahen ebenfalls auf den Holster wo der Stab nun drinsteckte.
„Bei wem warst du Potter, um diesen Stab zu bekommen?“
„Einem Zauberstabmacher Malfoy.“
Der Blonde wollte gerade antworten, als die Tür aufgezogen wurde.
Die vier blickten auf und sahen ein jüngeres Mädchen mit blonden Haaren und blauen Augen.
„Greengrass, was gibt es?“, fragte Malfoy.
„Ich soll Blaise eine Einladung überbringen, unser neuer Lehrer, Professor Slughorn ist im Zug und er fragt, ob du ihm beim Mittagessen Gesellschaft leisten würdest.“
Blaise überlegte einen Moment und erhob sich dann. Dann viel der Blick des Mädchens auf Harry.
„Oh, Potter ist ja auch hier, für dich gilt die gleiche Einladung.“
Harry zog eine Augenbraue hoch. „Warum will er mich sehen?“, fragte er sie.
„Keine Ahnung, er hat mich nur gefragt, ob ich Blaise kenne und mich gebeten ihm diese Nachricht zu überbringen… und dabei auch dich erwähnt, weil dich ja jeder kennt.“
„Verstehe“, Harry überlegte einen Moment und erhob sich dann auch.
„Ich könnte was zum Essen vertragen, danke Greengrass, richtig?“, fragte er und schenkte dem Mädchen ein charmantes Lächeln.
Die jüngere errötete und verschwand, nachdem sie Zabini noch schnell gesagt hatte, wo sie hinkommen sollte.
Harry machte sich mit Zabini auf den Weg zu dem Abteil, dabei schwiegen sie, bis Harry etwas einfiel.
„Wenn du deinen Vater siehst, bedanke dich in meinem Namen nochmal bei ihm.“
Das ließ den Slytherin aufsehen. „Wie bitte? Woher kennst du meinen Vater?“
„Er hat mir im Sommer geholfen. Dein Vater ist Heiler wie du weißt.“
Blaise nickte zustimmend. „Ich werde es weitergeben“, antwortete er, auch wenn er sich fragte, wie das zustande gekommen war.
Einige Minuten später erreichten sie den Wagon mit dem fraglichen Abteil und traten nach einem Klopfen ein.
Dieses wohl durch einige Zauber vergrößert worden, es gab einen langen Tisch mit Stühlen, an denen bereits etwa ein Dutzend Personen saßen.
Am Kopfende der Runde saß ein älterer Mann mit lichterem grauen Haar. Dieser erhob sich als die beiden eintraten. „Ah, Mr. Zabini und Mr. Potter, wir haben sie schon erwartet setzen sie sich, setzen sie sich.
Ich freue mich das sie meiner Einladung gefolgt sind. Kosten sie den Fasan, er ist köstlich.“
Harry und Zabini ließen den Blick über die Runde wandern und setzten sich. Einige kamen Harry bekannt vor, als er schließlich Ginny erblicke, zog er eine Augenbraue hoch.
Sie warf ihm einen komischen Blick zu und zuckte mit den Schultern.
Scheinbar wusste sie auch nicht genau, warum sie hier war.
„Nun da wir vollzählig sind möchte ich mich ihnen noch einmal vorstellen. Mein Name ist Horace Slughorn und werde sie ab diesem Jahr unterrichten.
Zu meiner damaligen Zeit als Lehrer war ich nicht nur der Hauslehrer von Slytherin, sondern auch der Leiter des Slugclubs.“
„Was ist der Slugclub?“, fragte Zabini.
„Eine Gruppe von ausgewählten Schülern mit großem Potential die ich zusammengebracht habe, um sich untereinander weiter zu fördern, zu steigern, zu übertreffen und auch neue Kontakte untereinander zu knüpfen.“
Harry ging das was er gerade gehört hatte im Kopf durch und schaufelte sich etwas von dem Fasan auf den Teller, bevor Zabini ihm den Kartoffelbrei reichte.
Danach begann Slughorn jeden in der Runde vorzustellen und mit jedem einige Worte zu wechseln.
Harry bemerkte das jeder der anwesenden mit jemandem Verwandt war der mit Slughorn bekannt war oder zumindest einflussreich im Ministerium war.
Warum Malfoy nicht hier war konnte Harry nicht verstehen, scheinbar war ihr neuer Lehrer darauf aus, Kinder von Einflussreichen Personen unter sich zusammen zu führen.
Schließlich kam er bei Ginny an. Er stellte sie ihnen vor. „Mrs. Weasley hier lernte ich kurz nach unserer Abfahrt kennen.
Interessanterweise in dem Moment, wo sie einen Klassenkameraden von sich mit einer sehr eindrucksvollen Verhexung belegt hatte.“
Einige der Anwesenden begannen zu lachen.
„Die meisten Lehrer hätten die junge Mrs. Weasley dafür bestraft einen ihrer Mitschüler zu verzaubern aber die Verhexung fand ich sehr eindrucksvoll und auch gelungen.
Darum ist sie hier, Talent sollte man fördern und nicht bestrafen.“
„Moment bitte Professor. Wenn ich das richtig verstehe, würden sie mich nicht bestrafen, wenn ich ein Talent für Duell und Kampfzauber habe und einen meiner Mitschüler in den Krankenflügel bringe?“, fragte ein Siebtklässler aus Ravenclaw.
„Nun das ist natürlich etwas plump gesprochen, es würde natürlich auf die Situation ankommen, oder aber auf das, was sie gezaubert haben.
Ich möchte nicht das sie umherlaufen und ihre Mitschüler verletzen. Mrs. Weasley war zur rechten Zeit am rechten Ort und hatte mich mit ihren Künsten beeindruckt.“
Die Schülergruppe schwieg nach dieser Erklärung.
„Sehen sie diesen Club und seine Mitschüler als Verbündete, Freunde und auch Rivalen.
Spornen sie sich gegenseitig an, knüpfen sie untereinander Kontakte.
Als Beispiel: Mr. Zabinis Vater ist ein Erfolgreicher Heiler und gehört zum Leitenden Personal des Sankt Mungo Hospitals.
Haben sie Interesse daran Heiler zu werden, freunden sie sich mit ihm an, lernen sie seinen Vater kenn. Erwähnen sie ihr Interesse wie beiläufig, für einen Freund seines Sohnes zieht er bestimmt einige Fäden.
Oh wie geht es ihrem Vater eigentlich? Haben sie ihn schon einmal auf die Jagt begleitet?“
Der angesprochene schluckte den Bissen Fasan hinunter. „Natürlich, in diesen Ferien kamen wir leider nicht dazu, aber vor diesen Zeiten sind wir oft mit Rufus Scrimgeor losgezogen.“
„Ach, den Rufi, kennen sie auch. Das ist ja interessant.“
Zabini widmete sich dann lieber seinem Essen, während Slughorn sich an Harry wandte.
„Zu unserem letzten Gast werde ich wohl nicht viel sagen müssen. Sie alle kennen ihn, aber sie sind nicht nur wegen ihres Namens hier.
Ich war in der glücklichen Situation ihre Eltern unterrichten zu dürfen. Ihre Mutter war eine der besten Hexen, die ich jemals kennengelernt habe.
Mehr als einmal habe ich ihr gesagt das sie in meinem Haus viel besser aufgehoben wäre, da habe ich immer einige sehr gehässige Antworten bekommen.“
Harry musste schmunzeln, als er das hörte.
„Ihre Mutter war eine erstaunliche junge Frau. Ich hoffe das es genauso ein Fest wird sie zu unterrichten und sie vielleicht auch im Slugclub anzutreffen?“
Harry überlegte einen Augenblich. „Was den Unterricht angeht da kann ich ihnen wohl eine zusage geben, was den Club hier angeht…“
Slughorn lächelte ihn breit an, bevor er anfing zu lachen.
„Ihre Mutter hat sich auch geziert, aber dann hat sie es geliebt an den Treffen des Clubs teilzunehmen… naja zumindest bis sie… sie wissen schon.“
Harrys erster Gedanke war das er auf ihren tot anspielen wollte, aber das wäre falsch gewesen. Seine Eltern hatten die Schule bereits einigen Jahren verlassen, als sie gestorben waren.
Slughorn ließ sich den Fasan von Ginny reichen und füllte seinen Teller. Die anderen begannen nun mehr oder wenige Gespräche da Slughorn die Vorstellungsrunde nun wohl beendete hatte.
Harry erhob sich schließlich und ging mit seinem Teller den Tisch entlang, bis er das Mädchen zwischen Ginny und Professor Slughorn erreichte.
„Wäre es für dich Okay, wenn wir die Plätze tauschen? Ich möchte etwas mit Ginny und dem Professor bereden“, bat er.
Die Blonde Slytherin sah ihn einen Augenblick an und blickte dann zu seinem freien Platz, schließlich erhob sie sich mit einem Nicken.
Sie hieß auch Greengrass wie er erfahren hatte und hätte es auch wegen der großen Ähnlichkeit zu dem Mädchen, das ihm die Nachricht überbracht hatte vermutete.
Warum aber nur sie hier war, wusste er nicht.
Harry nahm Platz und begrüßte Ginny mit einer Umarmung.
„Wie waren die restlichen Ferien?“
„Ach, ganz okay, aber leider sehr laut“, antwortete sie und stocherte in ihrem Kartoffelbrei herum.
„Oh, ist etwas passiert?“
„Ja, also nein… na du weißt doch wie Mum ist. Oh die Tatsache das jemand das Ofenrohr über dem Herd mit Feuerwerk gefüllt hat passte ihr nicht. Sie hat einen Braten in den Ofen geschoben und das hat ein Feuerwerk einige Minuten später über unserem Haus ausgelöst.“
Harry schmunzelte, als er das hörte, während Slughorn neben ihm anfing zu lachen, da er wohl zugehört hatte.
„Sie sind mir vielleichte eine.“
„Ich? Ich habe nichts getan, ich bin ein braves Mädchen“, antwortete Ginny in einem Ton, der keinen täuschte.
„Ginny, du hast über eine Woche mit Tonks, oder Blacki wie du sie nennst verbracht. Wenn sie dich nicht schon verdorben hat, dann deine Zwillingsbrüder und mein Geschenk…“, begann Harry aber Ginny schüttelte schon den Kopf.
„Du gönnst mir aber auch nichts, außerdem wolltest du doch das ich mit Mum etwas Schabernack treibe.“
„Stimmt und das hast du gut gemacht.“
Sie lächelte breit und schob sich einen Löffel voll in den Mund.
„Sich überraschen mich Mr. Potter, oder darf ich Harry sagen?“
„Harry wäre mir lieber. Was überrascht sie denn?“
„Nun, sie stiften jüngere Schüler an streiche zu spielen, das haben sie wohl von ihrem Vater und seinen Freunden.“
Harry biss ich kurz auf Lippe.
„Das war eine Ausnahme, ich habe… sagen wir einfach ich habe in den Ferien einige Dinge erfahren dir mir auf den Magen geschlagen sind. Ihre Mum und Ron… das ist ihr Bruder und in meinem Jahr waren daran nicht ganz unbeteiligt“, erklärte er.
Ginny warf ihm einen komischen Blick zu und auch Slughorn wirkte interessiert.
„Lassen sie uns aber nicht darüber reden. Sie sagten sie kannten meine Eltern. Ich muss gestehen ich hatte bis jetzt nur selten die Gelegenheit mit Leuten zu reden die sie mehr als flüchtig kannten.
Würden sie mir etwas mehr über sie erzählen?“
„Natürlich, ich schwelge gern in Erinnerungen, auch wenn es für sie vielleicht nicht so schön ist, da sie sie verloren haben, bevor sie sie kannten.“
„Machen sie sich darüber bitte keine Gedanken, ich möchte mehr von ihnen wissen und das meiste, was ich immer gehört habe, war: Sie waren tolle Menschen und beide sehr begabt.
Ich sehe aus wie mein Dad aber habe die Augen meiner Mutter.
Mein Dad spielte wohl gerne Streiche und Quidditch.“
Slughorn dachte kurz nach.
„Da kann ich ihnen bei allem recht geben. Ihre Mutter war sehr begabt in jedem Fach. Auch wenn sie eine Muggelstämmige war.
Nicht das ich etwas gegen diese hätte, sie hätten die Gesichter von ihren damaligen Reinblütigen Mitschülern sehen müssen, als ich sie immer über alle Wolken gelobt hatte für ihre Talente, während unsere Reinblüter gerade mal mittelmäßig waren.“
Harry fing an zu lachen, als er das hörte. „Das höre ich gerne, Blut ist nicht das, worauf es ankommt.“
Slughorn stimmte ihm zu, was Harry verwunderte. Sein Gegenüber war ja der Hauslehrer von Slytherin, er hätte ehr auf jemanden wie Malfoy oder Snape getippt.
„Meine Rede Harry. Ich richte für unseren Club öfters kleine Treffen oder zu festlichen Anlässen Partys aus. Warum kommen sie nicht zu der ersten in diesem Jahr.
Sie könnten neue Freunde finden, oder einen Rivalen in ihrem besten Fach, dann hätten sie dort einen Anspornt… oder einen neuen Partner.
Ich habe außerdem viele Bilder von den früheren Partys oder Treffen meines Clubs. Darunter sind auch viele von ihrer Mutter.
Nun ja, vor der sechsten Jahrgangsstufe.“
Harry legte den Kopf schief. „Warum nur vor dieser Stufe?“
Slughorn lächelte nun breit.
„Sie hat die Treffen gerne als Ausrede genutzt, um ihrem Vater einen Korb zu geben, als die beiden in ihrem sechsten Jahr zusammenkamen war ihr der Club nicht mehr von Nöten, um jedes Date auszuschlagen.
Natürlich freute ich mich für sie, auch wenn sie nicht mehr so oft an den Treffen teilnahm.“
____________________________________________________________Ich hoffe es hat euch gefallen, ja den Slughclub gibt es in dieser Geschichte auch… auch wenn ich den Namen immer noch nicht besonders gut finde.
Bis nächste Woche.
LG Infernalsniper.