24 Hogwarts und der dunkle Orden
24 Hogwarts und der dunkle Orden
Eine Stunde später verließ Harry zusammen mit Ginny und Blaise Zabini das Abteil. Er hätte nicht gedacht das ihm das Treffen Spaß machen würde.
Er hatte einiges über seine Eltern erfahren und sich auch mit eingingen der anderen Anwesenden Unterhalten.
Cormag Mclagen war dort allerdings einer der wenigere unsympathischen. Dieser hatte ihn, nachdem er sich mit Slughorn und Ginny unterhalten hatte sofort in ein Gespräch verwickelt, oder es zumindest versucht.
Wie beiläufig hatte er dann das Quidditchteam erwähnt. Harry hatte dieses Thema sofort beendet da er weder im Team noch der Kapitän war.
Diese Antwort hatte sowohl Mclagen als auch Ginny getroffen, wie eine Bombe und beide starrten ihn mit offenen Mündern an.
Mclagan hatte sich dann von ihm abgewendet. Scheinbar war sein Interesse an ihm damit verflogen.
„Du spielst dieses Jahr nicht?“, fragte Ginny.
„Ja, ich habe keinen Besen… und fang jetzt nicht damit an, dass ich mir einen leisten könnte. Ich habe anderes zu tun. Ich muss mich auf wichtigere Dinge vorbereiten.
Außerdem habe ich einen Vorsatz: Ich möchte dieses Jahr nicht im Krankenflügel landen… als Patient.“
„Also wirst du uns nicht die Chance auf den Pokal vermasseln?“, fragte Zabini der neben ihm lief.
„Wenn eure Mannschaft weiter so schlecht ist, könnte sogar ein Affe den Schnatz vor Malfoy fangen“, antwortet Harry. Ginny brach in Gelächter aus.
„Was hat mein Vater mit dir gemacht? Du wirkst anders als früher?“, fragte Zabini.
„Nichts, er hat mich geimpft und untersucht… etwas das man eigentlich schon vor meinem ersten Jahr hätte tun sollen.
Denkt dir deinen Teil. Ginny, wenn ich dir einen Feuerblitz zu Weihnachten Schenke damit du Malfoy fertig machst wäre das zu viel, oder würde deine Mum dann schon anfangen ein Hochzeitskleid zu nähen?“
„Meine Mum würde alles, was du für mich tust, überbeurteilen. Lass es besser, ich habe einen… Besen, der reicht mir. Ein guter Besen ist nicht alles, Talent ist wichtiger.
Denke ich zumindest.“
„Da muss ich dem kleinen Rotfuchs rechtgeben. Kosten oder Herkunft ist nicht alles. Das habe ich von meinem Dad auf die unschönste Art und weiße lernen müssen.“
Harry sah den dunkelhaarigen Slytherin fragend an. Dieser redete aber nicht weiter und auch Ginnys sagte nichts mehr.
Schließlich trennte sich Ginny von ihnen und Harry betrat einige Minuten später mit Zabini zusammen das Abteil.
Er ließ sich auf seinen Platz fallen und lehnte sich an das Fenster. Es dauerte keine Minute, bis die Tür aufgezogen wurde.
„Harry, was machst du hier?“, keifte Ron Weasley.
„Ich wollte mich entspannen“, maulte er.
„Er meint, warum du hier bei denen sitzt“, meldete sich Hermine zu Wort.
„Ich war sehr früh heute im Zug, war übermüdet, bin eingeschlafen und die drei haben sich zu mir gesetzt.
Sie waren ruhig, haben mich nicht gestört. Also war es mir egal, dass sie hier waren. Und wenn ich das richtig sehe, sind wir auch in kürze da, oder?“
Malfoy gab ihm recht, auch wenn das komisch für Harry war.
Die beiden Neuankömmlinge blickten ihn kurz an, bevor sie sich verabschiedeten.
„Du überraschst mich Potter, warum wolltest du nicht das das Wiesel und der Biber bei dir bleiben?“, fragte Parkinson.
„Warum hätte ich? Für die 15 Minuten, bevor wir im Hogwarts sind?
Da nehme ich mir doch lieber den Spaß und bedrohe dich mit der Befriedigung durch deinen eigenen Zauberstab.
Oh nein warte, das würdest du dir ja wünschen.“
Parkinson knurrte ihn an.
„Potter, darf ich dir einen Rat geben?“
„Ich bitte darum.“
„Ein Zauberstab ist zu schmal für unseres liebe Pansy, ich würde dir...“
„BLAISE, ICH SCHWÖRE DIR BEI MORGANA, HALT DEINE FRESSE, ODER ICH WERDE DIR ALLES ANTUN WAS POTTER MIR ANDROHT.“
„Solange du dafür seinen Zauberstab verwendest und nicht meinen ist es mir egal wie du ihn oder dich befriedigst“, warf Harry ein.
Parkinson warf ihm einen bösen Blick zu genau wie Zabini und die beiden schwiegen.
Kurz darauf hielt der Zug schon in Hogsmeade und die Schüler konnten diesen verlassen. Harry suchte sich die nächstbeste Kutsche. In dieser waren einige schwatzende Drittklässler, die ihn aber nach einem bösen Blich in Ruhe ließen.
Schließlich erreichten die Kutschen das Schlossportal. Harry stieg aus seiner aus und ließ seinen Blick über das Schloss und die Ländereien wandern, während die anderen Schüler sich auf den Weg in die große Halle machten.
Harry schloss sich ihnen nach einigen Minuten an. Kurz musterte er die große Halle. Abgesehen von dem neuen Lehrer am Lehrertisch gab es keinen Unterschied.
Am Tisch der Gryffindors ging er entlang und überlegte, wo er sitzen sollte. Freie Plätze zu suchen wäre eine Verschwendung, jetzt wo er wusste wie Ron und Hermine zu ihm standen.
Ginny saß zusammen mit ihren Freunden und Freundinnen aus ihrem Jahrgang.
Er ging einige Meter weiter und tippte schließlich einem schwarzhaarigen Mädchen auf die Schulter.
„Darf ich mich zu euch setzen?“, fragte er freundlich.
Parvati Patil drehte sich zu ihm um und nickte schließlich.
Sie rutschte zur Seite und er nahm zwischen ihr und Lavender Brown platz.
„Danke ihr beiden.“
„Nichts zu danken Harry“; antwortete Lavender.
Er musterte sie kurz.
„Bevor ich es völlig vergesse.“ Harry wandte sich zu Parvati.
„Parvati, habe ich mich jemals für mein Verhalten auf dem Weihnachtsball entschuldigt?“
Sis sah ihn kurz überrascht an, bevor sie den Kopf schüttelte.
„Es tut mir wirklich leid. Wenn ich es wieder gut machen kann dann sag es mir.
Ich wusste damals nicht, wie es in der Welt der Reinblüter vorgeht… Wenn ich dich auf dieser Ebene beleidigt habe tut es mir Leid.
Wenn es um etwas anderes geht, dann tut es mir um so mehr leid.
Parvati, ich weiß nicht warum du damals zu mir ja gesagt hast. Wenn du wirklich mit mir gehen wolltest dann tut es mir um so mehr leid.
Bitte verzeih mir und ich werde es wieder gut machen.“
Dabei neigte er den Kopf.
Die Inderin schenkte ihm ein lächeln und legte plötzlich den Arm um ihn.
„Du hast es letztes Jahr wieder gut gemacht, durch die Nachhilfe… oder überhaupt den Unterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste.“
Harry schenkte ihr ein Lächeln. „Trotzdem möchte ich mich entschuldigen, auch bei deiner Schwester. Sie ging mit Ron, weil ich dich darum gebeten habe… bzw du sie sie darum gebeten hast.“
„Sie nahm es dir übler als ich dir. Wir hatten einen Tanz. Das war mehr als sie bekommen, hat.“
„Das hatte ich mir schon gedacht. Darum will mich auch noch bei ihr entschuldigen“, antwortete Harry.
„Nun… von mir aus sind wir quitt… denke ich. Was meine Schwester angeht, werde ich sie fragen.“
„Das wäre sehr nett.“
Kurz darauf kamen auch schon die Erstklässler in die Halle und die Auswahlzeremonie begann. Harry sah wie Ron und Hermine sich am Tisch der Gryffindors niederließen. Beide waren mehrere Plätze von ihm entfernt was er als Vorteil empfand.
Die Auswahl und auch das Begrüßungsessen verlief ganz ruhig. Wenn man von den Tatsachen aussah, das Dumbledores Hand eine schwarze Farbe Farbe angenommen hatte.
Dies fiel sofort ins Auge, als er wie bei jeder seiner Reden die Arme vor der Schule ausbreitete und sie willkommen hieß.
Als er das Gemurmel deswegen bemerkte, zog er den Ärmel seines Umhangs über die Hand und begann mit seiner Rede ,als ob nichts passiert wäre.
Der nächste Schock war als Dumbledore schließlich Professor Slughorn, als neuen Lehrer für Zaubertränke vorstellte. Snape hingegen würde die Stelle als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste übernehmen.
Nach dem Essen machten sich die Schüler auf den Weg zu ihren Häusern.
Harry begleitete Parvati und Lavender während Ron und Hermine sich um die Erstklässler kümmerten.
„Wisst ihr zufällig, wie das aktuelle Passwort ist?“, fragte Harry in die Runde, als sie den Eingang zu ihrem Gemeinschaftsraum erreichten.
Parvati nannte das Passwort und das Portrait der fetten Dame klappte beiseite. Die drei stiegen hindurch und konnten so für dieses Schuljahr zum ersten Mal den Gemeinschaftsraum betreten.
„Dann wünsche ich den beiden Damen eine gute Nacht, bis Morgen.“
Parvati und Lavender wünschten ihm ebenfalls eine gute Nacht die drei trennten sich.
Harry betrat sein Schlafzimmer und blickte auf sein Himmelbett. Sein neuer Koffer stand völlig unangerührt vor seinem Bett.
Durch die Schutzzauber, die nun auf diesem lagen, war er sich sicher, dass ihn keiner geöffnet hatte. Nachdem er sich umgezogen hatte, öffnete er das Fach seines Koffers mit seinen Büchern und zog das über die Zaubererschulen in aller Welt heraus.
Mit diesem legte er sich in sein Bett und schloss die Vorhänge. Er hatte das Buch fast vollständig gelesen und musste zugeben das er gerne einmal eine der anderen Schulen sehen würde.
Er suchte die markierte Seite, wo er beim letzten Mal aufgehört hatte.
„Salem Institut für Magie jeder Art und Form“, las Harry die Überschrift des nächsten Kapitels.
Er blätterte weiter, um zu sehen, wie lang der Bericht über die Schule war und ihm klappte der Mund auf. „Das sind ja 35 Seiten, was lehren die da alles?“, murmelte er.
Der Bericht über diese Schule war der letzte in dem Buch, da er bereits im Zug geschlafen hatte konnte er sich auch die Zeit nehmen und das alles noch lesen.
Während er den Bericht las, hörte er seine Mitbewohner eintreten und sich bettfertig machen.
Der Bericht war genau und vor allem die Informationen über Elementarmagie, Voodoo, Ritualkunde, Duellmagie, Geistesmagie und Nekromantie ließen ihn schlucken.
„So etwas lehren die an dieser Schule?“, murmelte er und stellte sich vor wie Zombies über das Schulgelände schlenderten, weil einige Schüler für den Unterricht in Necromanti übten.
Ein lachen konnte er sich bei dieser Vorstellung nicht verkneifen.
„Harry bist du noch wach Kumpel?“, fragte Ron und steckte den Kopf durch den Vorhang.
„Ja, noch… was gibt Ron? Wie war der Dienst?“
„Oh, eigentlich langweilig. Geht’s dir gut? Wir haben uns in den Ferien sorgen um dich gemacht und vorhin warst du bei diesen schleimigen Schlangen.“
„Wie gesagt, sie hatten sich in das Abteil gesetzt, während ich geschlafen habe und was hätte ich machen sollen?
Ich kann mich ja schlecht mit ihnen allen drei anlegen, am ende hätten sie mich rausgeworfen.“
„Ja okay das verstehe ich, denke ich. Was war aber in den Ferien los?“
Harrys Blick ging an Ron vorbei uns er sah das die anderen ihrem Gespräch lauschten.
„Nun, wie du bestimmt gehört hast war das, was meinen Verwandten passierte ein Unfall. Zu meinem Glück bin ich gegangen, bevor das passierte.
DU weißt ja, wie es mir dort ergangen ist, darum bin ich zu einem heiler, um mich behandeln zu lassen.
Das ihr Haus niedergebrannt ist, habe ich auch erst erfahren, als ich entlassen wurde. Natürlich war ich geschockt und brauchte etwas Zeit für mich… auch wegen Sirius.“
„Verstehe, ähm nun… ich hoffe du konntest dich erholen“, antwortete Ron verlegen.
Er wollte Harry eigentlich weiter zur rede stellen aber die anderen waren bereits im Raum und wenn er ihm nun Vorwürfe machte das sie aus dem Hauptquartier des Ordens geworfen wurden dann würden diese Fragen stellen.
„Ja, danke der Nachfrage. Wir sehen uns dann Morgen.“
„Gute Nacht Harry.“
Ron schloss den Vorhang und ging zurück zu seinem Bett, wo er hineinstieg und den Vorhang schloss.
Harry blickte ihm nach und lächelte kurz.
„Ihr werdet euch noch wundern“, dachte er und lehnte sich wieder zurück.
Zur gleichen Zeit im Hauptquartier des dunklen Ordens.
Bellatrix betrat in ihrer Todesserrobe den Speisesaal und Schritt auf den langen Tisch in der Mitte von diesem zu. An diesem saßen bereits etwa zwei Dutzend maskierte Personen.
Sie ließ ihren Blick über die Personen wandern, abgesehen von ihr trug jeder eine Maske, aber einige Personen wie etwa ihre Schwester und ihren Mann erkannte sie trotzdem sofort.
Ihr Lord war noch nicht da, aber das Treffen würde auch erst in kürze beginnen. Ihr üblicher Platz zur linken ihres Meisters war frei, wie sie es erwartet hatte, auch wenn sie schon länger nicht mehr bei den Treffen anwesend gewesen war.
„Na sie mal einer an, wer ist denn da wieder aus seinem Loch gekrochen?“, sagte einer der maskierten, als sie am Tisch entlang ging.
Ihre dunklen Augen fixierten die Person vor sich, welche sich zu ihr umgedreht hatte. Die Stimme klang sehr jung und war ihr unbekannt.
„Bist du endlich fertig dich über die Tode deiner Verwandten auszuheulen, oder willst du…“
„Cruzio“, zischte Bellatrix und der junge Mann fiel sich vor schmerzen krümmend von seinem Stuhl während sie ruhig auf ihn zulief. Den Zauber hielt sie dabei aufrecht. Der junge Mann krümmte sich vor ihr am Boden.
Die meisten der Anwesenden schauen dem Schauspiel still zu während einige wenige sich wegdrehen.
„Erbärmlich, wage es niemals wieder so das Wort gegen mich zu richten!“, knurrte die dunkle Hexe und trat vor den Mann, der am Boden kauerte und immer noch unter dem Zauber jaulte.
„Es reicht Bellatrix“, ertönte die kalte Stimme Voldemorts von der anderen Seite des Raums. Der dunkle Lord betrat diesen durch eine Tür sich hinter ihm von selbst schloss.
„Nimm platz, ich denke er und jeder andere hat begriffen was ihm blüht, wenn er sich versucht sich gegen dich zu stellen.“
Die dunkle Hexe blickte auf den Mann unter sich und löste schließlich den Zauber auf, bevor sie an die Linke Seite ihres Meisters trat und sich setzte.
„Wie ihr gesehen habt ist unsere Bellatrix zurück von ihren Sonderaufgaben. Deine Berichte waren durchaus erfreulich.“
„Danke Herr“, antwortete sie.
Der junge Mann, den sie gerade bestraft hatte, kam mit zitternden Knieen, wieder auf die Beine und ließ sich auf seinen Stuhl zurück fallen.
„Herr, wenn ihr die Frage erlaubt: Mit was habt ihr Bellatrix beauftragt?“, erklang eine Stimme zwei Plätze rechts des dunklen Lords.
„Ich fürchte Malfoy das dieses Wissen nichts für jemanden deines Standes ist“, antwortete Voldemort und einige begannen leise zu lachen wegen der Demütigung der einstigen rechten Hand des dunklen Lords.
Dieser wurde in seinem Stuhl eine spur kleiner als diese Worte hörte. Vor wenigen Wochen noch war er die rechte Hand des dunklen Lords gewesen und nur wegen seinem Scheitern im Ministerium und vor allem wegen Potter musste er beten das sein Leben nicht bald ausgelöscht werden würde.
Die Auroren die ihn immer wieder kontrollierten und sein Haus durchsuchten waren nervenaufreibend. Viele seiner Geschäftspartner hatten sich von ihm abgewandt und das Ansehen das er den Reihen des dunklen Lords verloren hatte machten ihm das Leben fast schon unerträglich.
Die Tatsache das Potter nun auch noch drohte ihn völlig zu demütigen in dem er seine Ehe beendete oder aber seine Frau in ein Nichts, eine Person ohne Namen und Familie verwandelte setzten allem die Krone auf.
Wenn seine Frau sich entschied zu gehen würde er erneut vor der ganzen Zauberergemeinde gedemütigt werden. Würde sie sich entscheiden bei ihm zu bleiben würde sie ein Nichts sein.
Eines Malfoys nicht würdig und egal ob er sie dann verlies oder bei ihr blieb es wäre beides eine Schande für seine Familie.
Dazu noch die Tatsache das sein Meister ihnen befohlen hatte Potter nichts anzutun. Warum wusste niemand und er war sich sicher, wäre er noch in seiner alten Position würde er es als einziger wissen.
Sein Blick wanderte über die beiden leeren Stühle zwischen sich und seinem Herrn. Einer von ihnen gehörte Severus, das wusste er aber für wen war der andere?
„Gibt es weiteres zu berichten?“
Nach einer kurzen Stille erhebt sich eine der Personen: „Verzeiht Herr, aber warum habt ihr uns verboten Potter zu ergreifen oder gar zu töten.“
Bellatrix ballte die Hände unter dem Tisch zu Fäusten als diese Frage gestellt wurde.
„Wie ich erfahren habe und jeder hier gesehen hat war Potter mindestens einmal im Ministerium und wäre dort ein leichtes Ziel gewesen.
Auch war er im Sankt Mungo Hospital wie mir… ein Freund mitteilte.
Wir hätten mehrere Gelegenheiten gehabt ihn zu fangen oder gar zu töten. Diese Gefahr hätte nun schon erledigt sein können.“
Voldemort musterte die Person unter der Maske einen Augenblick, bevor er antwortete:
„Potters tot, ist nichts, was uns in unserer aktuellen Lage von Vorteil wäre.
Wenn wir der Bevölkerung ihren Helden nehmen, könnte sie das schwächen und ihnen weitere Hoffnung nehmen oder aber es würde ein Feuer entfachen, das uns verschlingt.“
„Mein Lord, ihr seid der mächtigste Zauberer der…“, begann Lucius Malfoy.
„Als ihr Ollivander einführt habt war dies am helllichten Tag. Vor dem Geschäft standen zwei Dutzend Personen, die euch aus Angst haben gehen lassen.
Was hättet ihr getan, wenn diese Personen euch angegriffen hätten?
Dumbledore darf nicht mit einem Mal so viele Unterstützer bekommen. Wir werden das Ministerium unterwandern, seinen Orden, Hogwarts und dann zuschlagen.
Was Potter angeht, habe ich einen eigenen Plan, der bereits Früchte getragen hat. Er wird keine Gefahr mehr für uns sein.
Darum wird ihn keiner von euch angreifen. Wer sich diesem Befehl wiedersetzt, wird eine Strafe erhalten die schlimmer ist als der tot.“
In den letzten Satz legte er eine Kälte das alle anwesenden zusammenzuckten.
Danach begann ein nicken unter den Personen bevor sich der dunkle Lord zurücklehnte.
„Weitere berichte?“
Einige schüttelten die Köpfe oder ließen nur verlauten das es mit ihren Aufgaben gut voranging.
„Mein Lord, ich habe noch etwas zu berichten.“
„Was ist es Roockwood?“
„Trotz einiger Schwierigkeiten war ich in der Lage einige meiner alten Arbeitskollegen aus der Mysteriumsabteilung zu verhören oder aber unter den Imperiusfluch zu stellen.
Ich habe dadurch etwas erfahren das euch interessieren könnte.“
Der maskierte man mit dem Namen Roockwood sah sich um. „Allerdings würde ich sagen das es etwas nur für eure Augen ist.“
„Gut, bleibe nach dem Treffen und zeige mir deine Entdeckung.“
Der Mann warf Malfoy einen hämischen Blick zu, der von der Maske allerdings verschluckt wurde und setzte sich wieder.