25 Jahresbeginn
25 Jahresbeginn
Harry erwachte am nächsten Morgen. Er hatte das Buch nun ausgelesen und die Markierung bei dem Kapitel über die Salem Schule gelassen.
Der Berichte hatte ihn gereizt, Magie aller Arten und Formen, das war nicht einfach nur ein Name, sondern sie meinten es wörtlich.
„Da würde ich wirklich gerne mal vorbeischauen“, murmelte er und packte das Buch in seinen Koffer zurück.
Es gab ja noch einige Ferien, in denen er auch Urlaub machen konnte.
Nachdem er im Badezimmer war und sich umgezogen hatte, machte er sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum, während seine Mitbewohner gerade erst aus ihren Betten kamen.
Im Gemeinschaftsraum waren bereits einige wenige Schüler auf den Beinen, die schwatzten und entweder alleine oder auch in Gruppen zum Frühstück gingen.
Er ließ den Blick über die anwesenden Schüler wandern und machte sich ebenfalls auf den Weg hinunter zum Frühstück.
Als er gerade an der Treppe zu den Mädchen vorbeiging, kam Parvati diese hinunter.
Die Inderin wirkte etwas verschlafen streckte sich, während sie die Treppe hinunterstieg.
„Guten Morgen Parvati, gut geschlafen?“
„Guten Morgen Harry. Ja ganz gut, danke der Nachfrage. Die Nacht war entspannt, aber der Abend war…“
Parvati stoppte ihre Erklärung und warf einen Blick die Treppe hinauf. Harry folgte ihrem Blick.
„Wollen wir vielleicht zum Frühstück gehen? Dann kannst du mir unterwegs erzählen, was du hier wohl nicht sagen kannst.“
Parvati dachte einen Moment nach und lächelte ihn dann an. „Gerne, Lavender braucht morgens immer etwas länger, sie wird schon nicht sauer sein, wenn ich einmal vorgehe.“
„Das freut mich zu hören.“
Parvati trat zu ihm und Harry bot ihr seinen Arm an.
Sie schaute kurz auf seinen Arm, fing dann an zu kichern und harkte sich bei ihm unter.
Die beiden verließen den Gemeinschaftsraum und gingen ein Stück, bevor Harry wieder fragte: „Warum war der Abend nicht so schön?“
„Ach weißt du, Hermine war komisch, also uns gegenüber. Sie wollte wissen warum du bei uns gesessen hast und mit uns gegangen bist.
Was wir miteinander zu tun haben und ob wir im Sommer mit dir Zeit verbracht haben.
Total merkwürdig, wenn du mich fragst.“
Harry schwieg einen Augenblick, bevor er antwortete: „Und was habt ihr ihr gesagt?“
„Das du dich zu uns setzen wolltest und uns hinaufbegleitet hast. Warum sollten wir ablehne, wenn du uns bittest dich zu uns setzen zu dürfen?
Wir haben in der DA doch viel Spaß zusammen gehabt.“
„Das stimmt, die Zeit was schön. Leider würde es sich nicht lohnen sie weiterzuführen. Der Unterricht wird wohl wieder normal werden… also so normal wie Snapes Unterricht sein kann.
Ich würde dir vorschlagen es nicht zu beachten. Wenn ich mit euch Zeitverbringen möchte, brauch ich doch keinen Grund, oder Hermines Erlaubnis dafür, oder?
Es ist immer noch mein Leben und die beiden… ach egal.“
Parvati lehnte sich gegen ihn und schmunzelte.
Mit einem leichten stoß schob Harry sie vor ein Porträt und fuhr mit der Hand über den Ramen, bis er an der unteren linken Ecke einen kleinen Schalter betätigte.
Das Bild bewegte sich zur Seite und gab eine Treppe frei.
„Damit kommen wir schneller nach unten.“
„Woher weißt du davon?“, fragte Parvati überrascht, während sie die Stufen hinunterstiegen.
„Fred und George Weasley haben mir etwas unter die Arme gegriffen vor einigen Jahren. Daher kenne ich eine Menge Geheimgänge in diesem Schloss.“
„Das erklärt eine Menge… auch woher du den Raum der Wünsche kanntest.“
„Ja… das ist eine andere Geschichte, aber lassen wir das. Wie denkst du wird dieses Jahr?“
Parvati überlegte einen Moment. „Ich weiß nicht, also außerhalb von Hogwarts ist die Stimmung bedrückend.
Snape als unseren neuen Lehrer für Verteidigung… darauf hätte ich verzichten können. Allerdings denke ich wir sind in Hogwarts immer noch am sichersten.
Oh und was Hermine angeht, da habe ich mir leider schon Gedanken zu gemacht. Wenn ich es nicht besser wüste, würde ich sagen sie wäre eifersüchtig.“
Harry fing laut an zu lachen und schüttelte seinen Kopf.
„Der war gut. Hermine ist nicht in mich verliebt. Sie hat wenn überhaupt ein anderes Interesse an mir.“
Parvati fing an zu kichern, als er das sagte.
Dann verstand Harry auch, was er gerade gesagt hatte.
„Nicht dieses Interesse!“
„Das würde aber die Reaktionen von ihr erklären.“
„Bestimmt, aber ich habe kein Interesse an ihr weder im Romantischen noch Körperlichen Sinne.“
„Oh gut zu wissen“, antwortete Parvati und grinste ihn an.
In diesem Moment hatte Harry das Gefühl etwas gesagt zu haben das ihm später noch einiges an Problemen oder Spaß bereiten würde.
Als sie durch die Eingangshalle gingen, blicke Harry zu dem großen, offenstehen Schlossportal. Bevor sie am Vorabend eintreten durften, hatte der Hausmeister Argus Filch jeden von ihnen mit einem magischen Werkzeug auf gefährliche oder schwarzmagische Gegenstände überprüft.
Von ihm war gerade nichts zu sehen und das Schlossportal wirkte wie immer.
Harry hatte schon befürchtet das sie diese Art der Kontrolle jedes Mal über sich ergehen lassen mussten, wenn sie das Schloss betreten oder verlassen wollten.
Das hätte die Stunden die sie außerhalb des Schlosses verbrachten ziemlich unerträglich gemacht, da Filch jeden Schüler gründlich mit diesem Gegenstand kontrollierte.
Kurz darauf betraten die beiden zusammen die Große Halle. Während sie zum Tisch der Gryffindors gingen, wandten sich die meisten Köpfe zu ihnen um.
Plötzlich fing Parvati an zu kichern.
„Lass mich doch mitlachen“, bat Harry.
„Ach, ich hatte gerade ein Deja-vu. Es erinnert mich daran, wie wir auf den Weihnachtsball gegangen sind. Da haben uns auch alle nachgeschaut.“
„Da hast du recht.“
Die beiden ließen sich am Tisch der Gryffindors bei Ginny nieder.
„Morgen ihr beiden, das war ja ein Auftritt.“
„Morgen Ginny, ist es verboten eine Mitschülerin zum Frühstück zu führen?“
„Nein, ich denk nur das es niemand erwartet hätte.“
Parvati grinste und ließ sich die Brötchen reichen.
„Warum bist du eigentlich schon wach?“
„Ich habe mir in der Woche bei Tonks das frühe aufstehen angewöhnt. Meistens fiel sie kurz darauf aus dem Bett, oder ich hab sie auf liebliche Weise mit einer kleinen Verhexung geweckt… oder anders.“
Harry sah sie fragend an und wollte gerade nachharken, aber Parvati war schneller: „Was meinst du mit anders? Oh und um wen geht es eigentlich?“
„Eine Freundin von uns und Tonks ist kitzelig… mehr muss ich wohl nicht sagen“, erklärte Ginny.
„Oh das werde ich bei Gelegenheit einmal selbst testen oder sie darauf ansprechen.“
Ginny kicherte und nickte.
Die drei fingen an sich zu unterhalten während sie frühstückten. Im Laufe des Essens kamen Lavender und Neville zu ihnen.
„Warum bist du so schnell verschwunden heute Morgen Harry?“, fragte Neville.
„Ich war früh wach und hatte hunger, Parvati hab ich dann zufällig im Gemeinschaftsraum getroffen und wir sind zusammen gegangen.“
„Achso, naja Hermine schien auf euch zu warten, als ich gegangen bin, saß sie im Gemeinschafstraum und wartete auf dich und Ron.“
„Oh, da wird sie auf Harry aber lange warten können“, kicherte Parvati.
„Du hättest ruhig auf mich warten können Parvati. Du warst vielleicht zwei Minuten vor mir im Gemeinschaftsraum, wie wart ihr so schnell hier unten?“, meldete sich Lavender zu Wort.
„Ich dachte du bräuchtest länger. Harry kennt einige Geheimgänge, darum waren wir so schnell.
Wärst du vielleicht so nett und kannst mir die nochmal zeigen, oder vielleicht aufzuschreiben, wo welcher ist und wie man sie öffnet?“
„Ich denk drüber nach.“
„Danke Harry.“
Die Gruppe unterhielt sich über ihre Ferien, bis Ron und Hermine schließlich die Große Halle betraten. Die beiden ließen ihren Blick über den Tisch der Gryffindors wandern.
Harry bemerkte die Blicke der beiden und winkte ihnen, bevor die beiden sich auf zwei Plätze am Tisch setzten.
Harry hatte sich zufällig genau in die Mitte der Runde gesetzt, damit er wenigstens noch am Morgen ruhe vor den beiden hatte.
Während des Frühstücks ging Professor Mcgonagall den Tisch entlang und verteile an die Schüler ihre Stundenpläne. Bei der sechsten Jahrgangsstufe dauerte es länger da ihre Lehrerin mit jedem Schüler einzeln sprach welche Fächer er nun weiter belegen wollte oder könnte.
Lehrer wie beispielsweise Professor Snape hatten für ihren Kurs eine Notenanforderung. Bei ihm wäre es ein Ohnegleichen in Zaubertränke gewesen.
Schließlich war Harry an der Reihe. Die Professorin ging Unterlage durch und verglich sie mit den Fächern die er für seinen Berufswunsch brauchen würde.
„Zauberkunst, Kräuterkunde, Verteidigung gegen die dunklen Künste und Verwandlung scheinen alle in Ordnung zu sein. Ich muss sagen Mr. Potter ich war über ihre Note in Verwandlung sehr erfreut.“
„Vielen dank.“
„Ich kann ihnen auch noch eine gute Nachricht überbringen. Zaubertränke können sie auch belegen. Professor Slughorn genügt ein Erwartungen übertroffen für seine Klasse.
Wenn sie noch die Intention haben Auror zu werden?“
„Das freut mich zu hören, aber ich habe keine Zutaten oder Bücher.“
„Das ist nicht weiter schlimm. Ich rede mit Professor Slughorn, er wird ihnen da bestimmt helfen können.“
„Vielen Dank Professor. Dann nehme ich gerne noch Zaubertränke und verzichte auf Verteidigung gegen die dunklen Künste.“
„Wie bitte? Sie sagten doch sie wollten Auror werden. Dafür ist dieses Fach unerlässlich“, antwortete seine Hauslehrerin.
„Dem bin ich mir bewusst. Wie sie aber sehen habe ich in dem Fach ein O, in der ZAG-Prüfung. Jetzt da ich weiß das Snape.“
„Professor Snape“, ermahnte Professor Mcgonagall ihn.
„Professor Snape dieses Fach unterrichtet sehe ich keinen Sinn mehr es weiter zu belegen.“
Harrys Blick ging an seiner Hauslehrerin vorbei und hoch zum Lehrertisch, wo der Mann mit den fettigen schwarzen Haaren saß.
„Nach fünf Jahren Zaubertränke und eingingen Monaten in denen er mir… nun das sollten sie Professor Dumbledore fragen, beibringen sollte, kann ich ihnen sagen:
Das er weder fahrig ist mir oder sonst einem Schüler etwas beizubringen.“
„Mr. Potter!“, rief sie empört.
Harry lächelte leicht. „Professor, das ist nicht nur meine Meinung und außerdem eine Tatsache. Darum denke ich das der Unterricht bei ihm Zeitverschwendung wäre.“
„Also, das können sie nicht einfach behaupten.“
„Doch eigentlich schon und da es meine Wahl ist, werde ich auf den Unterricht bei ihm verzichten. Allerdings… Ja, allerdings würde ich gerne Pflege magischer Geschöpfe dazu nehmen.“
Seine Hauslehrerin sah ihn weiter empört an, bevor sie mit ihrem Zauberstab einige male auf seinen Stundenplan tippte. Dann reichte sie ihm Harry und er ließ ihn in die Tasche gleiten.
„Danke Professor.“
Nach einem kurzen Blick wusste er das er in der ersten Stunde gleich Zaubertränke hatte.
Professor Mcgonagall wandte sich dann an Neville, um mit ihm über seine Kurse zu reden. Dass sie über Harry Verhalten, nicht glücklich war, war ihr immer noch anzusehen.
Harry verabschiedete sich von den anderen und machte sich auf den Weg hinunter in die Kerker.
Er hoffte das der Mann besser unterrichtete als Snape, wobei es ein schlechter bestimmt nicht geben konnte.
Zumindest hoffte Harry das.
Abgesehen von Malfoy waren nur zwei Ravenclaw jungen anwesend. Er erwartete noch Hermine, bei Ron war er sich nicht sicher.
Einige Minuten später kamen Ron und Hermine zu ihm.
„Harry, geht’s dir gut?“, fragte Hermine ohne Umschweife.
„Sehr gut und dir?“
„Natürlich, was war den in den Ferien los? Wir haben uns sorgen gemacht. Wo warst du? Was ist passiert?“
„Das hab ich doch in dem interview gesagt und gelebt habe ich in meinem Haus. Ansonsten war ich bei einem Heiler, um mich endlich einmal richtig versorgen zu lassen… meine Augen wurden geheilt… und ich hatte Nachhilfe in eingingen Fächern, bzw. Habe ich gelernt und geübt.“
„Du weißt genau, was wir meinen. Harry das war gefährlich. Du weißt schon wer sucht nach dir du hättest tot sein können.“
Er schmunzelte leicht. „Bin ich aber nicht und weißt du auch warum? Weil ich in einem vollkommen sicheren Haus war.“
„Es war trotzdem gefährlich. Was wäre, wenn dich einer seiner Handlanger gefangen hätte als du draußen warst.“
Harry winkte das nur ab. „Mir passiert nichts und…“
Weiter kam er nicht da Professor Slughorn den Gang entlangkam.
Er schloss die Kerkertür auf und die Schüler traten ein, wobei sie sich an die Tische verteilten.
Mit dem läuten betrat noch die Blonde Slytherin aus dem Slugclub den Kerker und setzte sich an einen der leeren Tische.
Zu ihrer aller Verwunderung standen bereits einige Kessel im Raum, aus denen es dampfte.
Slughorn stellte sich ihnen noch einmal vor und ging dann die Namensliste durch.
Als er bei Harry ankam, hob dieser die Hand. „Professor, ich habe leider weder ein Buch noch Zutaten. Da ich nicht wusste das ich Zaubertränke dieses Jahr doch belegen kann.“
„Kein Problem Harry mein Junge, kein Problem. Professor Mcgonagall hatte so etwas bereits erwähnt. Wir haben einige alte Ausgaben hier und sie können sich an dem Vorratsschrank bedienen.
Schreiben sie aber an die Apotheke in der Winkelgasse und an Flourish an Blouts.“
„Danke, Sir.“
„Bitte Professor, mir geht es ähnlich“, warf Ron ein.
„Gut, während ich ihnen die Bücher heraussuche, betrachten sie alle doch schon einmal die Zaubertränke, die ich für sie vorbereitet habe.“
Die Klasse musterte die Kessel aus denen Dämpfe in verschiedenen Farben aufstiegen und auch die Gerüche die im Kerker herrschten waren anders als sonst.
Einer der Tränke in Harrys nähe hatte einen rosa-ton und der Geruch kam ihm vertraut vor, er wusste aber nicht, woher er ihn kannte.
Auf dem Pult von Professor Slughorn stand der kleinste Kessel, welcher eine goldene Flüssigkeit enthielt.
Vor dem Pult des Slytherin Mädchens das als letztes kam stand ein Trank der Harry nur al zu bekannt war.
Es war der Vielsafttrank, diesen Trank hatten sie oder viel mehr Hermine in ihrem Zweiten Schuljahr gebraut.
Durch die Einnahme des Trankes konnte man sich für etwa eine Stunde in eine andere Person verwandeln. Dafür brauchte man aber Haare oder etwas ähnliches von der Person.
Er sah immer noch so unappetitlich aus wie Harry ihn in Erinnerung hatte. Den Geschmack hatte er verdrängt vor allem da er sich mit ihm in Golye verwandelt hatte, um Malfoy auszuhorchen.
„Ob der Geschmack wohl besser wird, wenn man sich beispielsweise in ein schönes Mädchen verwandelt?“, fragte er sich und musste leicht lachen.
„Worüber lachst du?“, fragte Hermine neben ihm.
„Ach mir kam nur gerade ein Gedanke bezüglich des Vielsafttrankes“, antwortete er.
Sie zog eine Augenbraue hoch, aber er ging nicht weiter darauf ein.
Schließlich trat Professor Slughon zu ihnen an den Tisch und reichte sowohl Harry als auch Ron eine alte und abgenutzte Ausgabe von: Zaubertränke für Fortgeschrittene.
Harry schlug das Buch auf und las auf der Rückseite des Einwands, in einer sehr kleinen und engen Schrift die Worte: „Dieses Buch ist Eigentum des Halbblutprinzen.“
Er schüttelte kaum merklich den Kopf. Wem auch immer das Buch zuvor gehört hatte, wollte wohl nicht, dass man es ihm zurückgab, wenn er es verlor.
Außer es wäre ein Spitzname, den jeder kannte. Wobei der Name an sich gar nicht so schlecht war.
Harry begann in dem Buch umher zu blättern. Es war alt und abgenutzt, das hatte er sofort erkannt. Dazu kam noch das sein Vorbesitzer das Buch als Notizblock verwendet hatte.
Die Schrift der Person war klein und sehr eng, was Harry auf die Platzgründe schob, aber er konnte sie dennoch gut lesen.
In jedem Rezept standen an den Rändern Anmerkungen zur Herstellung oder Verarbeitung der Zutaten. Mengen angaben waren geändert worden oder aber durch etwas anderes ersetzt worden.
Wenn Harry raten müsste, dann hatte sein Vorgänger ein Händchen für Zaubertränke gehabt, denn die Anmerkungen waren kurz und präzise gehalten.
In einer Zeile beispielsweise sollte man Bohnen zerschneiden, um so an den Saft von diesen zu kommen. Der Vorherige Besitzer riet dazu mit der Klinge eines Messers die Bohnen zu zerdrücken, das würde den Saft leichter herauspressen.
„Gut, das sollte genug Zeit gewesen sein. Beginnen wir nun mit dem Unterricht, ich habe ihnen einige Tränke vorbereitet. Wer von ihnen erkennt einen von ihnen und kann mir sagen um welchen es sich handelt und welche Fähigkeiten der Trank hat?“, fragte Slughorn in die Runde.
Hermine hob sofort ihre Hand, genau wie Malfoy und das Slytherin Mädchen.
Harry tat es ihnen als letztes gleich.
Slughorn der sich gerade an Malfoy wenden wollte entschied sich dann für Harry.
„Nun Harry, welchen Trank kannst du uns nennen?“
„Der Trank, der aussieht wie dickflüssiger Matsch“, er deutete auf den Kessel vor dem Slytherin Mädchen. „Das ist Vielsafttrank. Gibt man beispielsweise Haare hinzu ermöglich es dieser Trank dem Einnehmer sich für ca. eine Stunde in die Person zu verwandeln von der die Haare stammten.
Der Trank sollte aber nicht für die Verwandlung in ein Tier verwendet werden. Dies führt zu unerwünschten und teilweise auch lustigen Nebenwirkungen.“
Bei diesen Worten lächelte er Hermine an die erst rot wurde, ihn dann aber empört anschaute.
„Ausgezeichnet, ausgezeichnet. Da haben sie vollkommen recht. Dieser Trank bedarf einer langen Vorbereitung können sie mir vielleicht noch sagen wie lange die Herstellung ungefähr dauert?“
Harry überlegte einen Moment und versuchte sich zurückzuerinnern, wie lange sie damals gebraucht hatten.
„Ich glaube es ist etwa ein Monat Sir, da einige Zutaten unteranderem zu bestimmten Zeiten geerntet werden müssen.“
„Auch das ist korrekt. Sie nannten als Beispiel Haare als Probe der Person, in die man sich verwandeln möchte.
Haare sind natürlich einfach zu beschaffen, aber haben auch gewisse Nachteile, können sie mir sagen welche das sind und welche Art der Probe am besten geeignet ist?“
„Tut mir leid Professor, das kann ich ihnen nicht beantworten.
Slughorn lächelte ihn an. „Kein Problem Harry. Haare sorgen für eine Körperliche Verwandlung. Ihre Stimme wird sich dadurch nicht verändern.
Für eine Perfekte Verwandlung würde ich ihnen eine Blutprobe empfehlen. Wenn sie Harry den Trank mit etwas Blut von… nehmen wir die reizende Mrs. Greengrass einnehmen, würden nicht einmal ihre Eltern sie beide unterscheiden können, wenn sie sie beide nicht nach Privaten dingen befragen.“
Die Blonde Slytherin schmunzelte kurz. „Ich kann mir schönes Vorstellen als das Potter in meinem Körper steckt“, sagte sie und einige lachten.
„Das sagst du jetzt, bevor ich in dir gesteckt habe“, warf Harry ein und sorgte für weiteres Gelächter. Die blonde Slytherin hingegen warf ihm dafür einen bösen Blick zu.
_____________________________________________________________Hiermit beende ich das Kapitel, die restlichen Tränke erklärt der Allwissende Biber und dann kommt das Wettbrauen um den Glücktrank. Welches Harry dank dem Buch des Halbblutprinzen gewinnt.
Ich werde das nun nicht alles abschreiben, wer nicht mehr genau weiß wie es ablief der möchte es bitte in seinem Buch nachlesen.
Ich wünsche euch ein Schöns Wochenende.
LG