26 Der erste Schultag
26 Der erste Schultag
Mit einem lächeln auf den Lippen verließ Harry den Kerker, in seiner Hand drehte er die Phiole mit dem Felix Philizis. 12 Stunden Glück in der Phiole. Das Jahr fing mehr als nur gut für ihn an.
Die Anregungen und Änderungen, die der Vorbesitzer seines Buches gemacht hatte, hatten sich als goldrichtig erwiesen.
Sein Trank war perfekt und nahm genau das Aussehen und Zustand an das nach jedem Arbeitsschritt beschrieben war.
Während er braute, konnte er aus dem Augenwinkel den zum Teil ungläubigen als auch angefressenen Gesichtsausdruck von Hermine sehen.
Ihr Trank war gut, so hatte es Slughorn gesagt, aber seiner war eben perfekt. Als er ihm den Trank überreichte erzählte er Harry das er ganz nach seiner Mutter kam, diese war eine der besten Zaubertrankbrauerrinnen die er jemals unterrichtet hatte.
„Wie hast du das gemacht Harry?“
Hermines Stimme holte ihn aus seinen Gedanken und er wandte seinen Blick zu ihr.
„Das habe ich euch doch vorhin schon erklärt. Ich habe in den Ferien gelernt und auch Nachhilfe bekommen. Im Ministerium kann man Kurse machen… sogar einen ZAG oder UTZ nachholen.“
„Aber du kannst doch nicht in so kurzer Zeit so gut werden!“
„Warum nicht? Brauen hat Ähnlichkeiten mit kochen und das tue ich seit meinem fünften Lebensjahr. Hätten wir einen brauchbaren Lehrer gehabt, wäre ich schon seit dem ersten Jahr besser. Dazu kommt das ich ein E in meiner ZAG Prüfung hatte.
Auch wenn du es nicht glaubst, aber scheinbar ist es hilfreich, wenn einem beim brauen nicht jemand über die Schulter sieht der nur darauf wartet das du einen Muskel falsch bewegst um dich dafür anzufahren, zu verspotten oder zu beleidigen.“
„Und was hast du da genau gelernt?“
„Tipps zum Verarbeiten von Zutaten zum Beispiel.“
Hermine blickte ihn scharf an, aber Harry achtete nicht darauf.
„Hermine, bist du wirklich sauer, weil ich heute besser war als du? Wenn wir es dir jedes Mal vorwerfen würden, wenn du besser warst als wir, dann…“
„Das ist doch etwas völlig anderes! Es muss noch etwas anderes sein. Du bist anders als früher, was ist mit dir los?“
„Was soll mit mir los sein?“
„Du verbringst die Fahrt mit den Slytherins. Du hängst dich an Parvati und Lavender ran und dann deine Kommentare während Professor Slughorns fragen.
Ich habe dein Grinsen gesehen, als du das mit der Tierverwandlung beim Vielsafttrank erwähnt hast.“
Harry schmunzelte sie an.
„Tut mir leid, dass ich an deinen haarigen Schwanz denken und lächeln musste.“
„HARRY!“
Ron der bis jetzt geschwiegen hatte musste nun auch grinsen.
„RON, das war schrecklich! Ihr wisst gar nicht wie sehr ich damals gelitten habe.“
„Es war lustig Hermine… also, wenn man nicht selbst der betroffene ist.“
„Harry, lass sie in Ruhe.“
„Bevor ich es vergesse du solltest hier unten nun besser aufpassen. Dein Kommentar über Daphne Greengrass könnte ihr übel aufgestoßen sein.“
„Nenne mir eine Slytherin die mir nicht ans Leder will nur weil ich in Gryffindor bin“, antwortete Harry.
„Das ist was anderes. Sie ist nicht so wie Malfoy, sie ist verschlagen, intelligent und trägt nicht umsonst den Namen Eiskönigin von Slytherin.“
„Eiskönigin von Slytherin? Wie ist sie zu diesem Namen gekommen?“
„Scheinbar hat sie ein Talent für einen Eiszauber, den sie mit Präzision und Freude auf den Schritt von Jungen schießt.“
Harry lachte auf als er sich vorstellte, wie sie Malfoy damit belegte.
„Jetzt lachst du, aber wenn du den Zauber kennengelernt hast, erwarte kein Mitleid von mir.“
„Erwarte ich nicht und warum sollte sie mich damit belegen? Ich habe nur die Wahrheit gesagt. Vielleicht würde es ihr ja gefallen. Ich könnte sie genauso verfluchen, weil sie behauptet hat es würde ihr nicht gefallen, ohne es vorher zu testen.“
„HARRY!“
Er rollte mit den Augen.
„Ich sag ja nur.“
„Lasst es doch gut sein. Was haben wir als nächstes?“, warf Ron ein, um das Thema zu beenden.
„Zauberkunst“, antworteten Hermine und Harry gleichzeitig.
Fast schweigend machten die drei sich auf den Weg zu ihrem Klassenzimmer für Zauberkunst, wo Professor Flittwick bereits auf sie wartete.
Die drei setzen sich, wie auch in Zaubertränke blieben die Häuser mehr geschlossen beieinander, wenn es um die Tischverteilung ging.
Ihr Lehrer begrüßte sie freundlich und beglückwünschte sie zum erreichen der Qualifikation um das Fach auf UTZ-Niveau zu studieren.
Kurz nachdem die drei Gryffindors sich gesetzt hatten betrat Parvati den Raum und setze sich zu Harry. Die meisten der anderen Mitschüler waren aus Ravenclar, zu Harys Verwunderung war Parvatis Schwester nicht unter den Schülern aus dem Haus der Raben.
Professor Flitwick begann die Stunde mit einer kurzen Erklärung darüber was es nun für sie bedeutete dieses Fach zu studieren und das der Unterricht nun anspruchsvoller werden würde.
„Wir werden die erste Stunde in diesem Jahr damit beginnen den Silenciozauber zu wiederholen und dann auf diesem aufzubauen“, erklärte Professor Flitwick.
Harry, saß zusammen mit Ron, Hermine und Parvati an einem Tisch. Sein Blick wanderte über die drei anderen und er grinste.
„Gehen sie paarweise zusammen und versuchen sie sich gegenseitig mit dem Zauber zu belegen um den jeweils anderen zum Verstummen, zu bringen.
Der Mensch ist komplexer als ein Rabe oder eine Kröte und bedarf daher einer genaueren Ausführung des Zaubers.“
„Parvati, wollen wir zusammenarbeiten?“ fragte er die Inderin welche sofort zustimmend nickte.
„Harry, hältst du das für eine gute Idee?“, warf Hermine ein.
„Ihr beide habt doch wieder einmal fast den ganzen Sommer zusammen verbracht und seit daher aneinander gewöhnt, ich würde mich schlecht fühle ein so inniges Band zu trennen.“
Parvati blickte zu Ron und Hermine und fing an zu kichern.
„KOMM NICHT AUF DUMME IDEEN! ICH WAR NUR ZU BESUCH BEI IHM!“, rief Hermine was einige Aufmerksamkeit auf sie lenkte.
„Natürlich, also dann Parvati ich würde sagen: Ladys first.“
Er deutet eine Verbeugung an was sie mit einem Schwung ihres Zauberstabs beantwortete.Nachdem die anderen Paare sich auch verzaubert hatten, nannte Professor Flittwick ihnen den Gegenzauber und somit fand die hälfte der Klasse schließlich ihre Stimme wieder.
Beim dritten Versuch gelang es Harrys Partnerin und er konnte wieder sprechen.
„Danke, dann bin ich wohl an der Reihe“, sagte Harry und schnickte seinen Zauberstab in seine Hand.
„Was ist das?!“, fragte Hermine, als sie seinen Stab sah.
„Ein Zauberstab Hermine“, antwortete er und belegte Parvati mit dem Schweigezauber.
Sie öffnete ihren Mund aber kein Laut kam aus diesem.
„Das ist doch kein Zauberstab“, rief Hermine
„Doch, Meine Verwandten haben meinen Zauberstab zerstört, darum musste ich mir einen neuen besorgen und das ist dieser.“
Harry löste den Zauber von seiner Partnerin, die sofort ihre Hände ausstreckte. „Darf ich mal anfassen?“, fragte Parvati.
„Gerne, aber willst du mich wirklich hier vor allen befummeln?“, antwortete Harry mit einem Lächeln.
Parvati wurde rot, aber musste kichern.
„HARRY! So was gehört sich nicht!“, meldete sich Hermine sofort zu Wort.
„Ich meinte den Zauberstab“, fügte Parvati hinzu.
Harry ignorierte Hermines Einwand und reichte seiner Partnerin den Zauberstab. „Um dir deine Frage gleich vorwegzunehmen. Er ist aus Kristall.“
Parvati betaste den Zauberstab und schwang ich einmal, bevor sie ihn Harry zurückgab.
„Wunderschön“, sagte sie nur.
„Harry was ist das für ein Stab?“, fragte Hermine streng.
„Mein Zauberstab, warum?“
„Das ist kein Zauberstab!“,
„Hermine, er wurde für mich gefertigt und ja es war ein Experiment aber nur weil er nicht genau so aussieht wie die meisten ist er nicht weniger brauchbar“, merkte Harry an
„Ich finde ihn wunderschön“, warf Parvati ein und betrachtete mit großen Augen den Zauberstab den Harry in der Hand hielt.
„Das ist doch nicht wichtig. Harry, bist du dir wirklich sicher das dieser Zauberstab ungefährlich ist?“
„Er ist genau so gefährlich wie dein Zauberstab Hermine. Wir sollten aber langsam einmal weiter machen.“
„Da gebe ich ihnen recht Mr. Potter“, sagte Professor Flittwick. Der kleine Zauberer war zu ihrem Tisch getreten während Hermine nicht gerade leise Harry auf seinen neuen Zauberstab angesprochen hatte.
Harry lächelte und wandte sich wieder Parvati zu.
„Wenn sie mir die Frage gestatten, dieser Zauberstab erscheint mir auch sehr ungewöhnlich.“
Harry zuckte mit den Schultern. „Da es Ollivanders Zauberstabladen nicht mehr gibt musste ich mir anderswo Ersatz besorgen.
Der Stab war ein Experiment und wie es der Zufall so wollte war es erfolgreich.“
„Ich denke du solltest dir wieder einen normalen Zauberstab kaufen. Wenn er nun doch plötzlich eine Fehlfunktion hat, dann könntest du schwer verletzt werden.“
„Das Risiko gehe ich ein, dafür funktioniert er zu gut.“
„Aber…“
„Miss Granger, ich würde vorschlagen sie kümmern sich um ihre Aufgabe und verschieben ihre Private Unterhaltung auf nach dem Unterricht“, tadelte sie Professor Flittwick.
Nachdem alle den Zauber an ihren Partnern geübt hatten räusperte sich Professor Flittwick.
„Sehr gut, nun kommen wir zum eigentlichen Zauber der heutigen Stunde. Er heißt Silenzioso. Dieser Zauber sorgt nicht nur dafür das die betroffene Person verstummt, NEIN. Die Person kann überhaupt keinen Laut mehr von sich geben weder mit der Stimme noch mit seinen Taten.“
Ihr Lehrer führte ihnen die Zauberstabbewegung vor und überließ es dann der Klasse den Zauber zu üben.
„Dieses Mal fängst du an Harry“, bat Parvati.
Harry nickte und richtete seinen Zauberstab auf die Inderin. Er kopierte die Stabbewegung, die ihnen ihr Lehrer vorgemacht hatte und sprach die Formel.
Parvati leuchtete kurz blau auf und öffnete dann ihren Mund, kein Wort kam aus diesem. Sie grinste und begann ohne Punkt und Komma zu reden, aber kein Ton kam über ihre Lippen.
„Sehr gut Mr. Potter.“
Parvati klatschte in die Hände aber auch das gab machte keinen laut.
„Nehmen sie fünf Punkte für Gryffindor.“, fügte ihr Lehrer hinzu richtete dann seinen Zauberstab auf Parvati.
Sie leuchtete noch einmal auf.
„Und?“, fragte Harry sie.
„Es ist ein komisches Gefühl, aber auch lustig“, antwortete sie kichernd.
„Dann bist du dran.“
Parvati richtete ihren Zauberstab auf Harry und sie versuchte es ebenfalls. Während sie den Zauber ausführte, beobachtete Harry Ron und Hermine.
Hermine war der Zauber kurz nach ihm gelungen und nun war Ron an der Reihe.
Harry fand das Hermine nervös wirkte, was er teilweise verstehen konnte.
„Harry, hat es funktioniert?“
Parvatis Stimme erregte seine Aufmerksamkeit und er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber kein Wort kam über seine Lippen.
Das Mädchen wirkte von ihrer Leistung zufrieden und nachdem Harry auch auf andere Weise versucht hatte Geräusche zu machen, die keinen Ton von sich gaben nahm ihr Lehrer den Zauber wieder von ihm.
Harry konnte sich vorstellen das dieser Zauber als Arbeit bei den Auroren oder Fluchbrechern bestimmt nützlich sein könnte.
Oder wenn man plante in ein Haus einzubrechen.
Wenn man Nonverball zaubern konnte, dann konnte man den Zauber auch selbst von sich nehmen und war nicht auf die Hilfe eines anderen angewiesen.
Schließlich beendete Professor Flittwick die Stunde und entließ die Schüler zum Mittagessen.
„Das hat spaß gemacht, wollen wir öfters zusammenarbeiten?“, fragten Parvati beim Aufstehen.
Harry überlegte einen Moment und warf Hermine und Ron einen kurzen Blick zu. „Gerne, also wenn es Partnerarbeiten sind.“
„Was soll das denn Harry?“
„Es kann öfters vorkommen das wir nur als Partner in einem Fach zusammenarbeiten sollen. Das wird zu dritt nicht möglich sein ohne das einer übrig bleibt und ihr zwei verbringt so oft und viel Zeit im Sommer miteinander, da wollte ich euch nicht im Weg stehen.“
„So stehen wir nicht zueinander!“, warf Hermine ein.
„Ach nicht?“, fragte Harry und zog eine Augenbraue hoch.
Ron war rot geworden was auch Parvati auffiel und sie zum kichern brachte.
„Ja!“
„Ich finde das sollten Ron und du erstmal untereinander ausdiskutieren. Harry gehen wir zum Mittagessen? Ich könnte wirklich was zum essen vertragen“, warf Parvati ein.
„Gerne“,
„Da gibt es nichts, was wir ausdiskutieren müssten! Das ist eine Tatsache!“, sagte Hermine und funkelte die Inderin böse an.
„Das sieht er wohl anders“, antwortete Parvati und blickte Harry erwartungsvoll an.
„Wa… oh ja“, Harry bot ihr seinen Arm an und sie harkte sich bei ihm unter.
Die beiden machten sich auf den Weg aus dem Zimmer während Hermine und Ron ihnen nachschaute. Sie gaben ihnen zwei Minuten Vorsprung und folgten ihnen dann.
„Danke für deine Hilfe“, knurrte Hermine ihn an.
„Was hätte ich den sagen sollen?“
„Wir müssen mit Professor Dumbledore reden. Harry verhält sich komisch, etwas ist im Sommer passiert das spüre ich.“
„Ja… das war alles etwas merkwürdig, aber was sollte bitte passiert sein? Denkst du er hat es rausgefunden?“
„Nein… so weit würde ich nicht denken…. Trotzdem mache ich mir sorgen. Oh und mit Ginny sollten wir auch reden.
Wenn Harry nun der Lord der Familie Black ist, dann kann Professor Dumbledore ihn nicht mit ihr verloben und das bedeutet aus der Ehe der beiden und dem Versprechen, das er deiner Familie gab wird nichts.“
„WAS? Das geht doch nicht, wir haben mit dem Gold gerechnet und verdienen es.“
„Dann sag das mal Harry, bestimmt ein guter Grund für ihn Ginny zu heiraten“, antwortete Hermine sarkastisch.
„Gut, dann gehe ich zu Ginny und du zu Professor Dumbledore. Sie ist meine kleine Schwester sie wird… nein sie muss auf mich hören“, sagte er überzeugt.
„Na wenn du dich da mal nicht irrst“, dachte Hermine aber nickte zustimmend.
Derweil liefen Harry und Parvati die Stufen hinunter zur Großen Halle.
„Sag mal haben die beiden dir etwas getan? Oder habt ihr euch gestritten? Du wirkst so abweisend ihnen gegenüber und scheinst auch keinen großen Wert mehr auf ihre Gesellschaft zu legen“, fragte Parvati interessiert.
„Oh… das ist dir aufgefallen?“
„Natürlich.“
Harry schmunzelte leicht. „Ich möchte dich nicht langweilen. Sagen wir einfach mir ist im letzten Sommer einiges klar geworden und ich habe noch ein paar Dinge herausgefunden, die mir überhaupt nicht gefallen haben.“
Parvati sah ihn fragend von der Seite an.
„Es ist besser, wenn ich dir nicht zu viel sage.“
„Na gut, aber denk bloß nicht das ich als Lückenfüller herhalte, bis ihr euch versöhnt… wegen was auch immer vorgefallen ist.“
„Darum musst du dir keine Sorgen machen. Ich habe anderes vor und dich ausnutzen würde ich niemals tun. Nur weil die beiden…“
Parvati grinste leicht. „Erstens bin ich froh, das zu hören und zweitens, schade das du nicht darauf reingefallen bist.“
„Wie gesagt: Ich habe im Sommer einiges gelernt und herausgefunden, so leichtgläubig bin ich nicht mehr.“
„Oh das höre ich gerne. Mein Angebot mit dem zusammenarbeiten bleibt übrigens bestehen.“
„Und ich nehme es dankend an.“
„Das freut mich… sag mal die DA…“
„Werden wir wohl dieses Jahr nicht mehr machen.“
„Schade, ich hätte mich gefreut. Auch weil ich ganz knapp an dem UTZ gescheitert bin. Snape hat die Anforderrungen auf mindestens ein E hochgenommen.
Leider hat es bei mir nur für ein A gereicht, ich war so nervös, dass ich zwei Zauber verwechselt habe und mir ein paar Flüchtige Fehler unterlaufen sind.“
„Das tut mir leid.“
„Du warst ja perfekt.“
Harry grinste sie an. „Hast du von deinem Lehrer etwas anderes erwartet?“
„Nein… ich wusste es schon als dein Patronus über meinen Tisch gelaufen ist, dass du diese Prüfung mit einem O bestehst und…“
Parvati warf einen Blick über die Schulter um sicher zu sein das Hermine und Ron nicht in Hörweite waren.
„Soll ich dir etwas verraten?“
„Aber gerne doch.“
„Hermine hat uns gestern noch über unsere ZAGs ausgequetscht. Sie hat außer in Verteidigung gegen die dunklen Künste überall ein O.
Dort hast du sie geschlagen und du belegst das Fach nicht weiter, weil: Wie hast du dich heute Morgen ausgedrückt? DU der Meinung bist das Snape weder dir noch einem anderen Schüler etwas beibringen kann?“
Harry erkannte, was sie meinte. „Jap und ich stehe dazu.“
„Du hast gesessen, als du das gesagt hast“, warf Parvati ein und Harry musste lachen.
„Ich mein das ernst. Pass auf, bevor du Hermine sagst oder es ihr unter die Nase reibst, das sie in dem Fach schlechter war als ich… denn ich habe so das Gefühl das du das tun wirst, wenn sie dich oder euch wieder nervt.
Frage sie doch bitte was Snape mit ihnen in der ersten Stunde oder in den letzten Stunden gemacht hat.
Dann werde ich dir gerne beweisen das meine Aussage absolut der Wahrheit entspricht.“
Die Inderin dachte einen Augenblick nach.
„Gut, das mache ich und ich hoffe du bist nicht zu traurig, wenn du deinen Worten keine Taten folgen lassen kannst.“
„Oh wenn du wüsstest“, dachte Harry und grinste in sich hinein.