27 Dumbeldore lädt ein
27 Dumbeldore lädt ein
Aloha,
ja ich weiß, es ist gerade außerhalb meiner normalen Upload Zeit, aber ich poste ja auch zu Feiertagen und wenn ich schon zu so Kleinigkeiten wie Weihnachten etwas hochlade dann muss ich doch auch an meinem eigenen Geburtstag etwas hochladen, oder seht ihr das anders?
Naja, genug der Vorrede viel spaß bei dem Kapitel ich denke der Titel spricht für sich.
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Das Mittagessen und auch die zwei Stunden Kräuterkunde verliefen ziemlich ereignislos. Hermine und Ron schlossen sich ihm sofort wieder an.
Beim Essen gesellte sich auch Lavender zu ihnen, diese schien aber mehr an einem Gespräch mit Ron interessiert zu sein als an ihrer besten Freundin Parvati.
Diese saß neben Harry und gab ihm, nachdem er ihr ein Pergament beschrieben hatte, wo die Geheimgänge waren und wie man sie öffnete, einen Kuss auf die Wange.
Etwas das Hermine mit einem missbilligenden Blick kommentierte. Allerdings ließ sich keiner der beiden davon stören.
In Kräuterkunde war er mit Hermine und Ron alleine, der einzige andere Gryffindor der das Fach noch belegte war Neville. Das war etwas das er nachvollziehen konnte.
Dieses Fach war schon seit der ersten Klasse seine Stärke.
Auf dem Rückweg ins Schloss redeten sie über den Tag und das kommende Wochenende.
„Der erste Schultag an einem Freitag ist etwas das wir immer haben sollten. Wir arbeiten einen Tag und dann können wir zwei Tage ausspannen.
Damit können wir uns besser an das Klima von Hogwarts gewöhnen“, sagte Harry.
„Der Beginn des Jahres ist immer an einem anderen Tag. Nächstes Jahr müssten wir an einem Wochenende anreisen.
Was meinst du aber auf das einstellen auf das Klima in Hogwarts? Bereitest du dich nicht auf das Schuljahr vor?“
„Mehr als du denken würdest… zumindest in diesem Jahr, naja ich bin froh, dass wir jetzt Wochenende haben“, antwortete Harry.
Hermine sah ihn schief an.
„Harry, du musst deinen Stundenplan falsch gelesen haben. Wir haben noch zwei Stunden Verteidigung gegen die dunklen Künste bei Professor Snape“, belehrte ihn Hermine.
„Falsch, du oder ihr habt dort noch zwei Stunden. Ich habe dieses Fach abgewählt dafür nehme ich pflege magischer Geschöpfe.“
„DU HAST WAS?!“, brach es aus beiden hervor.
„Ich habe das Fach abgewählt“, wiederholte Harry.
„Warum? Harry dieses Fach ist unerlässlich, wenn du auch Auror werden möchtest.“
„Ich weiß, aber wie ich bereits Professor Mcgonagall gesagt habe, bin ich der Meinung das Snape weder mir noch sonst jemandem etwas beibringen kann.“
Hermine sah ihn empört an, während Ron lachte.
„Harry, das ist respektlos!“
„Hermine, wir hatten diesen Mann über mehrere Jahre in Zaubertränke, wo er grauenvoll war. Das Lernen aus Büchern in meiner Freizeit hilft mehr, als meine Zeit mit ihm zu verschwenden.“
Hermine sah ihn immer noch empört an, während Ron weiter schmunzelte.
„Harry, das kann nicht dein Ernst sein. Im Kampf gegen du weißt schon wen wirst du jede Hilfe brauchen und auch alles was dir an Übung gegeben wird.
Dieses Fach abzuwählen ist dumm.
Du solltest zu Professor Mcgonagall oder Professor Dumbledore gehen und sie bitten das du an dem Unterricht teilnehmen willst… oder ehr musst.“
„Hermine, da bin ich andere Meinung und wenn du mich nun entschuldigen würdest, ich werde nun zwei Freistunden genießen, während ihr beide euch mit Snape herumschlagen dürft“, antwortete Harry.
Hermine wollte weiterdiskutieren, aber Harry blockte ab und verschwand in der Bibliothek. Hermine wollte das Thema weiter ausdiskutieren aber um nicht zu spät zum Unterricht zu kommen, musste sie es aufschieben.
Harry nutzte den freien Nachmittag um zum einen den Aufsatz für Zauberkunst du schreiben den Professor Flittwick ihnen noch gegeben hatte.
Bis zum Abendessen war er fertig geworden und ging direkt zu diesem, wo er sich neben Ginny setzte.
„Hey Harry, wie war dein erster Tag?“, fragte die Rothaarige neben ihm.
„Ach, ganz gut, nur Hermine hat es nicht gut aufgenommen das ich kein Interesse habe, Verteidigung gegen die dunklen Künste bei Snape zu lernen.“
Ginny wollte gerade antwortete als Harry weitersprach:
„Tut mir leid, ich meinte: Meine Zeit mit seiner Fars eines Unterrichts zu verschwenden.“
„Das war schon ehr das, was du heute Morgen gesagt hast. Denkst du sie wird nach der ersten Stunde lockerlassen?“
Harry schnaubte „Niemals, sie hat auch Lockhart damals immer verteidigt. Der Einzige Unterschied ist das ich ihr zeigen kann das ich recht habe.“
Ginny sah ihn schief an. „Und wie möchtest du das machen?“, fragte sie neugierig.
Harry grinste verschlagen. „Oh, lass das meine Sorge sein.“
Ginny schwieg und dachte einen Moment nach. „Eine Frage habe ich noch… also eine Frage und eine Bitte.“
„Dann frag und bitte und ich sehe was ich dir antworten oder machen kann.“
„Gut, das erste wäre…“
Ginny blickte sich um, aber die Plätze neben ihnen waren nicht besetzt und die anderen Personen um sie herum achteten nicht auf sie.
„Du weißt das Ron und Hermine…“
„Ja das weiß ich und ich werde mich dafür revanchieren, wenn es das ist, was du wissen möchtest.“
Ginny grinste plötzlich breit. „Das hatte ich gehofft zu hören, also ist das alles…“
„Damit sie keinen Verdacht schöpfen. Lass einfach alles meine Sorge sein… Was ist den deine Bitte?“
„Wir müssten uns einmal unter vier Augen Treffen nur wir beide.“
Ginny rutschte näher an ihn heran. „Ich habe von meinen Brüdern etwas für dich bekommen“, flüsterte sie in sein Ohr.
„Nur zu gerne, Raum der Wünsche am Wochenende?“
„Okay, ich freu mich drauf zu sehen was es ist. Sie haben mir gesagt ich solle es nicht öffnen und eine Warnung von unseren Chaoszwillingen nehme ich immer ernst.“
„Ist wirklich besser so, dann am Samstag um 17 Uhr?“
Ginny nickte und rutschte wieder von ihm weck, um ein normales Gespräch wieder aufzunehmen.
Kurz darauf kamen Ron und Hermine zu ihnen und setzten sich ihnen Gegenüber.
„Was hast du in deiner Freistunde so gemacht Harry?“, fragte Hermine wie beiläufig, nachdem sie sich begrüßt hatten.
„Unseren Aufsatz für Zauberkunst geschrieben und bis eben mit Ginny geredet. Wie war die Stunde? War sie eine so große Zeitverschwendung wie ich es vorausgesagt habe?“
„Nein, eigentlich war sie sehr gut. Der Unterricht war interessant und wir haben etwas wirklich wichtiges gelernt“, antwortete Hermine sofort. Für Harry klang sie sehr von sich oder aber ihren Worten überzeugt.
„Ach wirklich?“
„Ja, sogar ich muss gestehen das die Stunde wirklich gut war“, warf Ron ein.
„Was hat Snape den mit euch durchgenommen?“, fragte Ginny interessiert.
„Nonverbale Magie“, antwortete Hermine stolz.
Ginny sah sie schief an.
„Das bedeutet…“, begann Hermine.
„Kurz gesagt das wirken von Zaubern ohne das aussprechen der Zauberformen“, warf Harry ein und Ginny nickte verstehend.
„Es ist schwieriger als es sich anhört, Hermine war die Einzige von uns die es geschafft hat.“
„Wer hätte das gedacht“, murmelte Harry.
Hermine funkelte ihn einen Moment an. „Du solltest dich wirklich wieder beim Kurs einschreiben. Das ist etwas, was du auch können solltest.“
„Ja, ja… hat er gesagt das ihr: ohne zu sprechen zaubern sollte und dann habt ihr es tun sollen. Keine Hilfe, keine Anleitung, keine Hilfestellungen, keine Ratschläge, oder ähnliches?“
„Naja…“, begann Ron.
„Das tut doch nichts zur Sache Harry. Du kannst dort Dinge lernen, die du brauchen wirst.“
Harry schmunzelte und schnickte sich unter dem Tisch seinen Zauberstab in die Hand. Ein stummer Zauber später leuchtete es kurz unter dem Tisch.
Hermine hatte es bemerkt und blickte nach unten, bevor es wieder leuchtete.
„Was war das?“, fragte Hermine.
„Ein stummer Zauber, um dir zu zeigen das du falsch liegst“, antwortete Harry ruhig.
„Welcher Zauber war es?“, fragte Hermine unsicher.
„Nur ein kleines Leuchten“, log Harry.
Ginny musterte erst Harry und dann Hermine. Ihr Gegenüber sah auf den ersten Blick unverändert aus, aber etwas störte Ginny. Sie hatte einige Wochen mit Hermine verbracht und darum erkannte sie das etwas anders war, nur was es war, konnte sie nicht sagen.
Hermine sah Harry noch einen Moment an. „Professor Dumbledore möchte übrigens nach dem Essen mit dir reden.“
„Danke Hermine und wenn du mir die Frage erlaubst, woher weißt du das?“
„Wir haben ihn auf dem Weg hier herunter getroffen. Sein Passwort ist: Schokofrosch.“
„Danke Hermine, ich hatte gehofft mit ihm reden zu können.“
Nach dem Essen verabschiedete sich Harry und machte sich gemächlich auf den Weg hinauf zu Dumbledores Büro.
Bei dem Wasserspeier nannte er das Passwort und bestieg die Treppe hinauf zu dem Büro.
An der Bürotür klopfte er und wurde hereingebeten. Albus Dumbledore saß hinter seinem großen Schreibtisch und lächelte ihn mit seinem großväterlichen Lächeln an.
Harry fragte sich wie dieser Mann es geschafft hatte vor ihm hier oben zu sein. Als er die Halle verlassen hatte, war Dumbledore noch am Lehrertisch gewesen.
„Guten Abend Professor, Hermine sagte sie wollten mit mir reden“, sagte Harry und trat vor den Schreibtisch.
Auf seiner Stange saß Fawks, Dumbledores Phönix, welcher als Harry an ihm vorbei ging eine beruhigende Melodie von sich gab.
„Guten Abend Harry, das stimmt. Zuerst einmal wollte ich dir für dein Erscheinen danken und auch das ich sehr erleichtert bin das du in Sicherheit bis.
Allerdings muss ich dir auch meine Enttäuschung aussprechen. Du hättest nicht verschwinden und dich verstecken dürfen. Wir waren alle krank vor Sorge um dich.“
Mit seinem „ich bin enttäuscht von dir mein Junge Blick“, fixierte er Harry, welchen das aber nicht kümmerte.
„Ist dem so? Nun, ich bin froh abgehauen zu sein, denn sonst wäre ich nun tot“, antwortete Harry ruhig.
„Das weißt du nicht Harry, wir sind immer noch nicht 100% überzeugt ob an dem tragischen Tod deiner Verwandten nicht doch Voldemort und seine Anhänger beteiligt waren.“
„Das kann ich nicht beurteilen, da ich bereits gegangen war, ich habe die Situation und dass was sie mir angetan haben nicht mehr ertragen.“
Harry schluckte die Wut und die Abscheu, die er gegen diese Familie empfand, herunter. Bellatrix Unterricht hatte sich wirklich bezahlt gemacht, allem voran im Kontrollieren seiner Emotionen.
„Ich bin mir sicher du übertreibst wieder etwas. Deine Tante und dein Onkel haben sich immer um dich gekümmert und…“
„Wenn sie das glauben wollen, dann tun sie es“, warf Harry ein.
Dumbledore seufzte einmal. „Nun gut, da du nun wieder hier bist möchte ich das du mir verrätst, wo du deinen Sommer verbracht hast, damit wir Vorkehrungen treffen können, die deinen weiteren Schutz gewehrleisten.“
„Das wird leider nicht nötig oder aber möglich sein“, antwortete Harry trocken.
„Wie meinst du das? Wenn du den Ort nicht aussprechen kannst, dann werden wir einen anderen Ort für dich finden, der besser…“
„Nein, sie missverstehen mich. Der Ort, an dem ich mich befand, ist so sicher, dass nicht einmal sie ihn gefunden haben, was bedeutet das die Todesser es wohl auch nicht schaffen werden.
Warum sollte ich einen Ort, der so gut geschützt ist in Gefahr bringen in dem ich ihnen sage, wo er ist und somit mögliche Gefahren für mich zulassen.“
„Harry, alle Mitglieder des Ordens verdienen mein…“
„Ja, aber nicht das meine.“
„Ich weiß auf wen du anspielst Harry, aber Severus ist auf unserer Seite.“
„Natürlich“, murmelte Harry und grinste leicht.
„Harry, als dein magischer Vormund ist es unerlässlich das ich weiß, wo du deine Ferien verbringst, um nötigenfalls nach dir zu sehen und sicher zu gehen das es dir gut geht.“
„Das haben sie 15 Jahre nicht getan, als ich bei den Dursleys war, genau wie dafür zu sorgen das ich magische Impfungen oder ähnliches erhalte.
Lord Zabini war äußerst enttäuscht von ihnen.“
In das Wort „enttäuscht“ legte Harry eine besondere Betonung da Dumbledore es bereits mehrfach zu ihm gesagt hatte.
Die Augen des Schulleiters zuckten.
„Ein Missverständnis, weiter nichts und es ändert nichts an der Tatsache das ich…“
„Das nicht, aber durch das Erbe von Sirius und der Annahme der Lordtitel der Familien Black und Potter, sowie der Teilnahme am Trimagischen Turnier bin ich emanzipiert und das von der Magie selbst.
Demnach falle ich nicht mehr unter ihre Aufsichtspflicht. Ich könnte jetzt meine Sachen packen und dieses Schloss verlassen, ein Flugzeug besteigen und nach Dänemark fliegen, um dort zu leben, ohne dass sie etwas dagegen sagen oder tun könnten.“
Dumbledore seufzte und sah ihn wieder mit seinem „Ich bin von dir enttäuscht Blick“ an. „Gut Harry, wir werden dieses Gespräch ein anderes Mal fortsetzen.
Es gibt noch einige weitere Dinge, über die ich mit dir reden muss. Zum einen habe ich beschlossen das ich dir dieses Jahr Unterricht geben werde, um dich besser gegen Voldemort verteidigen zu können.“
„Gut“, antwortete Harry knapp.
„Als nächstes hast du mich durchaus überrascht, als du das Amt des Quidditchkapitäns abgelehnt hast. Ich bin stolz auf dich, dass du dein Hobby aufgibst, um dich mehr auf deine Aufgabe zu konzentrieren.“
Harry nickte nur, es war ja nicht so, dass er es nicht ohne Hintergedanken tat und ein oder zwei Jahre ohne Quidditch und damit entstehenden weiteren Stress oder Verletzungen würde er überleben.
„Allerdings erzählte mir deine Hauslehrerin Professor Mcgonagall heute Vormittag von deiner Entscheidung nicht weiter Verteidigung gegen die dunklen Künste zu besuchen.
Diese Entscheidung kann ich nicht versstehen und gerade du solltest…“
Es klopfte und im nächsten Moment trat Snape durch die Tür.
„Verzeihen sie die Verspätung Direktor, ich wurde aufgehalten“, schnarrte er, bevor er Harry verachtend anblickte.
„Das macht nichts Severus, wir waren gerade erst beim Thema angekommen. Also Harry, ich bin mir sicher, dass du mir recht geben wirst das dieses Fach dir helfen wird zu überleben.
Außerdem möchte ich das ihr beide eure Streitigkeiten begrabt da ich der Meinung bin das Severus dir weiter Oklumentig beibringen sollte.“
Harry Abneigung gegen diese Ideen spiegelte sich in Snapes Gesicht wider.
„Ich muss beides ablehnen Professor. Wie ich Professor Mcgonagall bereits sagte: bin ich der Meinung das Snape nicht fähig ist mir oder überhaupt jemandem etwas beizubringen.
Wobei das keine Meinung, sondern eine Tatsache ist, die ich auf fünf Jahre Zaubertränke und die Oklumentikstunden stützen kann.“
„WIE KÖNNEN SIE ES WAGEN!“, keifte Snape ihn an.
„Als Beispiel: Mich mit dem Legilimenszauber zu belegen und nach jeder erfolgreichen Anwendung immer nur den Satz: Verschließen sie ihren Geist, zu wiederholen ist kein Unterricht.
Ich könnte sie mit Messern bewerfen, die sie mit bloßen Händen fangen sollten und immer, wenn ich sie mit einem verletze ein Fars wie: sie müssen geschickter zugreifen, von mir geben.“
Harry konnte sehen das Snape wütend war und Dumbledore schien dies auch zu sein. Dieser hatte gehofft durch die Stunden mehr über das zu erfahren, was Harry im Sommer getan hatte.
„Harry, Severus Methoden mögen dir vielleicht nicht gefallen, aber…“
„Seine Methoden sind grauenhaft und ich habe durch Eigenstudium im Sommer mehr und vor allem schneller gelernt als durch ihn.
Wobei dies nicht schwer ist. Wahrscheinlich ist jeder Erstklässler ein genauso guter Lehrer für Zaubertränke wie er.“
„Das lasse ich nicht auf mir sitzen Potter, sie sind nur ein arroganter Bengel, der wenn es nach mir gegangen wäre, niemals die Anforderungen für meinen Kurs erfüllt hätte!“
Harry schmunzelte leicht. „Wollen sie beweise?“, fragte Harry höfflich.
„Heute brauen sie mir den Trank von Seite 55 aus ihrem Zaubertrankbuch, wenn sie fragen haben oder auch wenn sie noch nie gebraut haben, sind sie inkompetent.
Während sie brauen, werde ich alles, was sie tun, kritisieren und ihnen Punkte abziehen. So damit habe ich unterrichtet, wie er es tut, würden sie mir nun bitte eine Anstellung als Lehrer anbieten?
Ich bin scheinbar genauso qualifiziert als Lehrer wie er.“
Snape zog seinen Zauberstab, genau wie Harry.
„Genug ihr beiden!“, brüllte Dumbledore.
„Harry ich kann nicht gestatten das du so respektlos mit einem deiner Lehrer sprichst.“
„Mit einem guten Lehrer würde ich nicht so reden.“
„Du dumme Göre, das werde ich ihnen austreiben! Legelimens!“
Darauf hatte Harry gewartet und er freute sich schon zu sehen wie Snape gleich reagierte.
Sofort sah Snape wieder in Harrys Kopf und sah die Erinnerung vor sich die das Gör in seinem Denkarium gesehen hatte.
James Potter und Sirius Black die sich über ihn lustig machten und drangsalierten. Bevor die Erinnerung den Teil mit Lilly erreichten konzentrierte er sich, um diese zu wechseln und weiter in den Geist der Göre einzutauchen.
Er befand sich in der heulenden Hütte. Seinen Zauberstab auf Black gerichtet. Weasley, Granger, Potter und Lupin waren auch da.
Im nächsten Moment trafen ihn drei Flüche. Er flog durch den Raum und schlug gegen die Wand. Ein Rinnsal Blut floss seine Stirn hinunter.
Wieder wechselte er die Erinnerung, er musste noch tiefergraben.
Statt etwas aus der Kindheit des Jungen zu sehen, war er wieder bei Black und Potter, die ihn drangsalierten.
Mit einem knurren wurde er aggressiver bei seinem eindringen, aber wieder landete er in der heulenden Hütte.
Dann wieder bei Black und Potter.
Die heulende Hütte.
Lilly die er ein Schlammblut nannte.
Danach löste er den Zauber auf und funkelte den jungen Potter wütend an.
„Hat ihnen meine Verteidigung gefallen?“, fragte dieser mit Häme in der Stimme.
„Ich habe sie extra für sie entwickelt.“
„100 Punkte abzug für Gryffindor weil…“
„Weil sie feststellen mussten, dass sie meinen Geist nicht betreten können und ich durch Eigenstudium mehr und besser gelernt habe als durch sie?
Oh welch großartige Idee. Das wird morgen das Gesprächsthema Nummer 1 in Hogwarts sein.“
Snape hasste es das zuzugeben, aber Potter hatte recht. Wenn er ihn bestrafte, würde er eingestehen das er Potter weder unterrichten konnte noch das er in seinen Kopf schauen konnte.
„Damit habe ich wohl bewiesen das ich recht habe… oder hatte. Bin ich nun entlassen, oder möchten sie noch etwas besprechen?“, fragte Harry höfflich an Dumbledore gerichtet.
„Nun eigentlich nicht… obwohl… dein Zauberstab…“
„Mein alter wurde von den Dursleys zerstört, darum musste ich mir einen neuen kaufen“, antwortete Harry sofort.
Dumbledore seufzte und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
„Du bist für heute entlassen Harry. Was die Erben und deine Sicherheit in den Ferien angeht, darüber werden wir aber noch einmal reden… genau wie über einige andere Dinge.“
„Da bin ich mir sicher. Ich wünsche ihnen beiden noch eine gute Nacht.“
Damit verließ Harry das Büro und machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
Dabei amüsierte er sich köstlich über Snapes Wutanfälle und den Blick, als dieser Mann erkannte das Harry nicht gelogen hatte.
„Oh dieses Jahr verspricht tatsächlich lustig zu werden“, murmelte er.