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28 Hochzeitsfrage und Frühstück

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28 Hochzeitsfrage und Frühstück

Während Harry das Gespräch mit Dumbledore hatte waren Ron und Hermine bei Ginny.

Dafür waren sie in den Raum der Wünsche gegangen, da dies der wohl sicherste Ort im Schloss war. Die wenigsten kannten ihn und die Chance dort belauscht zu werden, war somit gleich null.

„Ginny, du musst etwas unternehmen. Harry und Parvati verhalten sich komisch, du weißt das es Teil des Plans ist das du ihn heiratest damit unsere Familie an das Gold kommt, das wir verdienen.“

„Ich werde mich ihm nicht an den Hals werfen! Das ist peinlich und erbärmlich. Ich will sein Gold nicht und ich liebe ihn auch nicht!“, erklärte Ginny.

„Aber Ginny! Mum hat gesagt…“

„Das ist mir egal, ich werde ihn nicht heiraten, ich werde mich nicht an seinen Hals werfen oder sonst etwas. Wenn du es unbedingt willst, dann heirate du ihn doch Ron.

Mir ist das Gold egal, lieber such ich mir einen Job als mich so billig zu fühlen.“

„GINNY!“

Die jüngste stand auf. „Kannst das gerne Mum schreiben, wenn ich auch nur noch ein Wort darüber höre werde ich Harry alles erzählen!“

Damit wandte sich die der Tür zu und lief hinaus.

„Toll und was jetzt? Mum wird durchdrehen und Professor Dumbledore wird auch nicht erfreut sein.“

Hermine schaute Ginny nach und nickte.

„Ja das ist…“, begann sie als ihr dann etwas klar wurde.

Ein Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht, was Ron bemerkte.

„Was ist so lustig?“, fragte er.

„Ach gar nichts. Weißt du was, ich erzähle es Professor Dumbledore.“

„Wirklich? Du weist das er nicht glücklich sein wird?“

Hermine winkte ab. „Kein Problem, ich wollte eh mit ihm reden.“

„Danke, du bist die beste.“

Hermine rollte mit den Augen. „Kein Problem“, sagte sie. Damit machten sich die beiden auf den Weg.

Während Ron sich freute das er sich die predigt des Direktors nicht anhören zu müssen hatte Hermine andere Pläne.

Sie bezweifelte das der Direktor und Mrs. Weasley Harry und Ginny unter Tränke oder Zauber setzen würden.

Harry vielleicht, aber das Mrs. Weasley, dass ihrer Tochter antun würde glaubte sie nicht. Allerdings konnte sie aus Ginnys verhalten vielleicht einen Vorteil für sich selbst ziehen.

Der Plan sah vor das die Weasleys einen großen Teil des Vermögens der Potters und Blacks bekamen. Dumbledore hingegen würde die Stimmen im Ministerium und dem Schubeirat verwalten.

In Hermines Augen war es viel besser, wenn sie Ginnys Platz einnahm. Sie wusste was der Direktor plante und könnte ihn besser unterstützen als einfach nur das Gold auszugeben.

Außerdem war der Direktor ein viel beschäftigter Mann, sie verstand ihn und wusste, was er wollte. Sie könnte ihm Arbeiten im Gammot abnehmen und mit dem Gold konnte sie auch viel mehr anfangen als die Weasleys.

Sie könnte ihre Ausbildung damit finanzieren. Ihre B.elfe.r Organisation damit unterstützen und noch so vieles Mehr.

Wenn sie dafür Harry von sich überzeugen musste, war das ein Opfer, das sie bringen konnte und auch bringen würde.

Immerhin war sie eine schöne junge Frau und seit ihrer kleinen „behandlung“ während der sie ihre Zähne hatte in einen normalen Zustand hatte versetzen lassen hatten viele Jungen ein Auge auf sie geworfen.

Viktor Krum, der Internationale Quidditchspieler war nur einer davon. Sie hatte die Blicke in der DA von einigen Jungen bemerkt, aber unter ihnen war keiner den sie als passend empfunden hätte.

Harry sah sie wohl nur als beste Freundin, aber das konnte sie bestimmt ändern. Parvati passt einfach nicht zu ihm und das würde ihm schon schnell klar werden.

Sie und Harry kannten sich seit ihrem ersten Tag und waren die meiste Zeit zusammen. Wenn es den Plan nicht gegeben hätte, hätte sie ihn vielleicht schon früher eingeladen.

Hermine überlegte, wie sie das Thema bei Dumbledore ansprechen sollte und auch wie sie Harry von sich überzeugte.

Etwas war seit dem Ende des letzten Jahres anders an ihm, das hatte sie bemerkt. Er wirkte selbstsicherer und das er seien Freizeit mit dem lernen des Schulstoffs verbracht hatte sprach auch für ihn.

„Bin gespannt, ob er mich dieses Jahr auch wieder bittet seine Aufsätze zu korrigieren oder ob er das nun alleine schafft“, dachte sie.

Eigentlich würde es ihr sogar entgegenkommen, wenn er sie um Hilfe bitten würde, dann könnte sie ihn bitten mit ihr alleine nach Hogsmeade zu gehen oder ähnliche Dinge.

Ron konnte sie bestimmt für einen Tag loswerden, wenn sie ihm eine glaubhafte Geschichte auftischte, oder aber ihm ihre Unterlagen gab.

Das Gespräch mit Professor Dumbledore musste sie aber auf den nächsten Tag verschieben. Schließlich war Harry gerade bei ihm und da konnte sie nicht einfach reinplatzen.

Einige Zeit später war Hermine zusammen mit den anderen Mädchen aus ihrem Jahrgang in ihrem Schlafsaal.

Parvati und Lavender hatten sich bereits umgezogen und saßen in ihren Betten. Wegen dem Gespräch mit Ron war sie heute die letzte im Badezimmer.

Etwas das sie gerne verhinderte da ihre beiden Mitbewohner sich oft viel Zeit im Badezimmer ließen.

Nach einer entspannenden Dusche stand sie nun vor dem Spiegel und putzte ihre Zähne.

Dabei ging sie alles, was sie heute erfahren, hatte noch einmal im Kopf durch.

Das Harry ungesagte Zauber bereits beherrschte hatte sie beeindruckt. Das bedeutete wohl das sie dieses Jahr mehr Zeit in der Bibliothek verbringen würden und nicht alle Arbeit an ihr hängen blieb, wenn der dunkle Orden wieder etwas in Hogwarts versuchte.

Die Zeit die sie mit Harry, meistens allein verbringen würde, darauf konnte sie wetten, würde sie nutzen, um ihm näher zu kommen.

Sie spuckte die Zahnpasta aus und spülte ihren Mund aus. Ihr Blick fiel auf ihr Spiegelbild. Als sie sich gerade abwenden wollte, und ließ sie innehalten.

Hermine öffnete ihren Mund und offenbarte so ihre Zähne. Sie sahen anders aus, als noch am Morgen.

Ihre Vorderzähne waren aus der Reihe geraten und etwas länger als die anderen.

Sie sahen so ähnlich aus wie am Anfang ihres vierten Schuljahres bevor Malfoy sie mit dem Fluch getroffen hatte der die Zähne wachsen ließ.

Aber wie konnte das sein, verlor der Zauber von Madam Pomfrey seine Wirkung? Nein das konnte sie nicht glauben, die einzige andere Erklärung war…

„HARRY!“, knurrte sie und stürmte aus dem Badezimmer.

In ihren Schlafsaal saßen ihre Mitbewohnerinnen zusammen und blickten beide auf als Hermine aus dem Badezimmer kam und sich auf den Weg zur Zimmertür machte.

„Hermine alles Okay?“, fragte Parvati von ihrem Bett aus.

„NEIN! Ist euch nichts an mir aufgefallen?“

Die beiden Mädchen sahen sich an und beide schüttelten die Köpfe.

Hermine offenbarte ihre leicht gewachsenen Vorderzähne. Es dauerte einen kleinen Moment bis Lavender es bemerkte und anfing zu kichern.

„Das ist nicht lustig! Harry hat sie wachsen lassen!“, maulte sie und packte die Türklinke.

„Willst du wirklich im Nachthemd in den Gemeinschaftsraum und dann weiter zu den Jungen?“, fragte Parvati, um Hermine aufzuhalten.

Diese stoppte in der Bewegung und sah an sich hinunter.

Die Inderin hatte recht, so konnte sie nicht nach unten gehen.

„Außerdem ist es doch halb so schlimm, ich bin mir sicher Harry korrigiert es dir wieder… wenn du ihn nett darum bittest“, fügte Lavender hinzu.

„Das will ich ihm auch raten. Zauberei außerhalb der Klassenzimmer ist verboten!“

„Woran sich natürlich jeder Schüler hält“, murmelte Parvati leise.

„Was hast du gesagt?“

„Ich habe dir nur recht gegeben Hermine“, log die Inderin.

Hermine blickte noch einmal auf die Tür und verschwand dann in ihrem Himmelbett. Wo sie wütend die Vorhänge zuzog.

„Von wegen nur ein Lichtzauber“, maulte sie.

Am nächsten Morgen machte sie sich fertig und ging gleich rüber in den Schlafsaal der Jungen. Harry sollte den Zauber korrigieren, sie würde es ja selbst tun, aber sie wusste nicht, welcher es gewesen war.

Wenn sie nur einen Schrumpfungszauber auf ihre eigenen Zähne sprach, könnte es zu einer unangenehmen Nebenwirkung führen. Außerdem war es schwer seine eigenen Zähne richtig zu verzaubern.

Sie brauchte jemanden der den Zauber sprach und sie würde dann, wie auch in ihrem vierten Jahr sagen, wann es genug war.

Ohne groß anzuklopfen, stieß sie die Tür zum jungen Schlafsaal auf. „HARRY! Ich muss mit dir reden!“, rief sie dabei.

Die Reaktion, die sie damit hervorrief, hatte sie nicht erwartet. Neville der wohl noch geschlafen hatte schreckte hoch beim Versuch, sich auf seiner Matratze abzustützen griff er ins leere und fiel mit dem Oberkörper aus dem Bett.

Dean, war sich gerade neben seinem Bett am umziehen. Zu seinem oder auch ihrem Glück trug er bereits seine Hose.

Seamus streckte seinen Kopf aus dem Badezimmer während Ron nur ein genervtes Stöhnen von sich gab.

Der jüngste der Weasleys war in einem Gewühl aus Laken die wohl mal seine Bettdecke gewesen waren kaum zu erkennen.

Hermines Blick fiel auf Harrys Bett. Dieses war leer.

„Harry!“, rief sei erneut.

„Der ist vor 10 Minuten gegangen, schien es eilig gehabt zu haben“, antwortete Seamus.

„Hat er gesagt, wo er hinwill?“, fragte Hermine und blickte genervt in die Runde.

Neville war wieder ins Bett zurückgeklettert während Ron langsam aus seinem kam.

„Nein, aber wenn ich ihn sehe richte ich ihm aus das du ihn suchst, aber würdest du jetzt bitte gehen damit wir uns weiter umziehen können“, bat Dean an.

Hermine Blickte von ihm zu Harrys Bett, kurz kam ihr die Idee sich die Karte des Rumtreibers zu holen und ihn selbst damit zu suchen.

Beim Blick auf seinen Koffer stutzte sie allerdings. Er hatte sich im Sommer wohl einen neuen gekauft, der neue hatte drei Schlüssellöcher um welche Runen eingelassen waren.

Diesen würde sie nicht einfach öffnen können, also gab sie es auf.

„Okay und danke Dean“, damit verschwand sie aus dem Zimmer der Jungen.

Harry unterdessen durchstreifte das Schloss mit der Karte des Rumtreibers in der Hand.

In den Jahren seit er sie hatte, nutzte er sie, um durch das Schloss zu streifen, oder aber in seinem dritten Jahr nach Hogseamde.

Dabei hatte er sich immer auf die Geheimgänge innerhalb des Schlosses konzentriert.

Soweit er wusste, sollte es auch Geheimräume geben und diese wollte er sich einmal anschauen, die Frage war nur wo waren diese.

Darum durchstreifte er das Schloss und beobachtete dabei die Karte des Rumtreibers.

Wobei er mehr nach Lust und Laune vorging, einige Stockwerke ließ er aus weil sich in diesen vermehrt Schüler aufhielten.

Die meisten Räume waren Besenkammern, Badezimmer und natürlich Klassenräume, von diesen waren die meistens allerdings unbenutzt.

Im dritten Stock fand er in einem alten Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste eine versteckte Kammer hinter dem Lehrerpult.

Zu seiner Enttäuschung war diese nur als Lagerraum für bewegliche Puppen genutzt worden.

Die Tür war hinter einer Wand, die man bloßen Hand zur Seite schieben konnte.

Wieder staunte er über die Genauigkeit der Karte. Es musste Jahre gedauert haben, um das ganze Schloss zu durchsuchen und auch die Geheimräume zu finden.

Schließlich landete er in den Kerken, in diesem Teil des Schlosses war die Karte sehr leer wie er fand.

Entweder gab es in diesem Stockwerk keine Geheimgänge und Räume oder aber sein Vater und seine Freunde hatten sich nicht zu tief in das Gebiet der Slytherins vorgewagt.

Da Harry sich aber nicht scheute es notfalls mit einem von ihnen aufzunehmen und er durch die Karte auch wusste das diese gerade alle beim Frühstück waren ging er die Gänge ab und spähte in die Türen.

Klassenzimmer und Abstellräume fand er auch hier unten zur Genüge.

Der Gemeinschaftsraum der Slytherins war nicht in der Karte verzeichnet, das bedeutete das selbst die Rumtreiber es nicht in diesen hineingeschafft hatten.

Wo die Räume von Huffelpuff und Ravenclaw waren, wusste er nicht, aber er bezweifelte das auch diese verzeichnet waren.

Gerade Tastete Harry eine Wand ab als ihm tatsächlich ein Punkt entgegenkam.

Der Beschriftung nach Pansy Parkinson. Kurz überlegte er seinen Tarnumhang aus der Tasche zu holen, aber die Entscheidung wurde ihm abgenommen als das Mädchen um die Ecke kam.

Als sie ihn vor sich im Gang stehen sah, stoppte sie.

„Potter, hast du dich verlaufen?“

„Keineswegs Parkinson. Ich bin hier, weil ich hier etwas erledigen möchte. Was ist aber mit dir, solltest du nicht beim Frühstück sein?“

„Das geht dich ja wohl nichts an. Vielleicht hab ich keinen Hunger oder mache Diät“, antwortete sie. Dabei kam sie ihm näher, bis sie genau vor ihm stand.

„Diät?“, wiederholte er und musste tatsächlich lachen.

Das ließ das Mädchen innehalten.

„Ja, Problem damit?“

„Ja, also du und eine Diät?“, fragte er und konnte nur den Kopf schütteln.

„Was? Glaubst du nicht das ich so viel Willenskraft habe, um das durchzuhalten?“

„Doch, doch natürlich es ist nur…“, er ließ den Blick über das schlanke Mädchen wandern.

„Wo würdest du noch abnehmen wollen? Oder können?“

„Ich…“, begann sie wurde aber von einem komischen Geräusch unterbrochen.

„War das dein Magen?“, fragte Harry und musste immer mehr grinsen.

„Nein!“

Er wusste das sie log. Das sah er an dem Rotton, der sich auf ihren Wangen abzeichnete und weil er das Geräusch eines knurrenden Magens aus seiner Zeit bei den Dursleys nur zugut kannte.

Harry stöhnte leise. „Okay, okay, ich werde dich nicht weiter aufhalten, geh zum Frühstück und ich geh hier unten meinen Sachen nach“, antwortete er.

„Ich…“, begann sie aber schwieg dann.

Das ließ Harry stutzen. „Bitte sag nicht du bist so eine verrückte die sich halb tot hungert, weil sie einem Jungen gefallen will“, fragte er spöttisch.

„Also erstens habe ich Verehrer, auch wenn dich das nichts angeht und zweitens… nein, ich kann nicht zum Frühstück“, gestand sie.

„Bitte was?“, fragte Harry zurück da er glaubte das sie einen Scherz gemacht hatte.

„Hausregeln, Außerhalb der Gegend um unseren Gemeinschaftsraum sollen wir immer mindestens zu zweit unterwegs sein.

Ich habe heute Morgen verschlafen und kann daher nicht einfach so hoch gehen, ohne unsere Regeln zu brechen.“

„hmm“, machte Harry und dachte an die letzten Jahre zurück. Es stimmte die Slytherins kamen zum Frühstück immer geschlossen als ganzes Haus.

In all den Jahren hatte er nie gesehen das ein vereinzelter Slytherins noch zum Frühstück kam.

„Und du bist die Einzige in eurem Haus die nicht zum Frühstück gegangen ist?“

Sie zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, ich habe nicht alle Zimmer abgesucht, aber das geht dich eigentlich nichts an.“

„Stimmt mein Fehler, also spazierst du nun hier unten herum in der Hoffnung die Zeit zum Mittagessen zu überbrücken und nicht an deinen knurrenden Magen zu denken?“

Wieder errötete das Mädchen aber nickte stumm.

Während Harry sie betrachtete tat sie ihm leid. Er wusste, wie schlimm es war zu hungern und ihr Vater hatte ihm geholfen.

Gerade hatte er die Chance sich zu revanchieren, auch wenn das Mädchen nicht wusste, warum er es tat.

Schnell warf er einen Blick auf seine Uhr.

„Okay Parkinson ich mache dir ein Angebot: Du vergisst das du mich hier unten heute gesehen hast und dafür sorge ich dafür, dass du alles zum Frühstück bekommst, was dein kleines schwarzes Slytherins Herz begehrt.“

Jetzt lachte das Mädchen vor ihm tatsächlich laut auf. Harry war sich nicht sicher, ob er sie schonmal wirklich lachen gehört hatte, es hatte einen hellen und schönen klang.

„Der war gut Potter, ich bezweifle das du Teller und Getränke aus der großen Halle raustragen kannst, ohne dass es jemand bemerkt und dich aufhält, bzw. Fragen stellt.“

Harry schenkte ihr charmantes Lächeln. „Parkinson, du hörst mir nicht zu. Wer hat etwas von der großen Halle gesagt? Ich nicht.“

Er machte eine Verbeugung und bot ihr seine Hand an.

„Ich dachte eigentlich an einen kleinen Abstecher in die Schulküche, um uns dort von den hilfsbereiten Hauselfen bekochen zu lassen.“

Sie musterte ihn und dann seine Hand, bevor sie an sich hinuntersah und einen Blick über die Schulter war.

„Und du… du weißt wirklich, wo die ist und wie wir hineinkommen?“, fragte sie argwöhnisch.

„Natürlich, außerdem hab ich auch noch nichts gegessen und könnte einen happen vertraten.“

Das Mädchen vor ihm schwieg und wog scheinbar ihre Chancen ab, bevor sie ihre Hand in seine legte.

„Es ist wahr, Hunger treibt Menschen in den Wahnsinn“, murmelte sie.

„Oh, wenn das wahr wäre, wäre ich verrückter als Moody“, antwortete Harry und führte das Mädchen zum versteckten Eingang der Küche.

Immer noch die Hand der Slytherin haltend erreichten sie den Gang mit den Porträts mit den Obstkörben. Er sah wie Parkinson sich umblickte.

„Ich locke dich nicht in eine Falle… außerdem sind wir da.“

Harry hob seine Hand und begann die Birne auf dem Porträt vor sich zu kitzeln. Sie fing an zu kichern und gab dann die Tür zu den Küchen frei.

Er öffnete die Tür und ließ dem Mädchen den Vortritt. Diese warf erst einen unsicheren Blick in den Raum, aber als sie sah das sie tatsächlich vor dem Eingang der Schulküche standen trat sie an ihm vorbei.