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31 Pflege magischer Geschöpfe

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31 Pflege magischer Geschöpfe

Der Rest des Wochenendes verging sehr ruhig und ohne große Vorkommnisse. Harry kümmerte sich um seine Hausaufgaben, wobei er feststellte das die Bibliothek der beste Ort war, um zumindest Ron aus dem Weg zu gehen.

Der Rotschopf war mehr darauf aus seinen alten Posten in der Quidditchmannschaft wieder zu bekommen als daran seine Hausaufgaben zu machen.

Kathi Bell, war die letzte aus dem Quidditchteam in das Harry in seinem ersten Jahr eingetreten war und nun war der Posten der Kapitänin ihr zugefallen.

Diese war mehr als verwundert als sie das Abzeichen einige Tage nach ihrem Hogwartsbrief bekam.

Natürlich war sie nicht erfreut darüber das Harry nicht wieder in die Mannschaft kommen wollte, aber sie verstand seine Beweggründe.

Schließlich war in fast jeder Zeitung etwas über ihn, den Auserwählten zu lesen gewesen der sie vor du weißt schon wem retten würde.

Harry war froh, dass sie den Posten bekommen hatte. Sie war eine gute Spielerin und nicht so besessen von einem Sieg wie beispielsweise Olliver Wood.

Hermine hingegen war öfters in der Bibliothek anzutreffen, aber diese war groß und so konnte er ihr dort auch gut aus dem Weg gehen.

Den Sonntagmorgen verbrachte er mit einer weiteren Suche nach Geheimräumen. Leider blieb diese Erfolglos, auch traf er diesmal auf niemanden.

Schließlich kam der Montag und nach zwei Stunden Verwandlung in denen ihre Hauslehrerin Professor Mcgonagall ihnen einbläute das nun der ernst des Lebens immer näher rücke.

Schließlich würden einige von ihnen nach dem sechsen Jahr ihren Abschluss machen und beginnen zu arbeiten. Außerdem wies sie noch einmal darauf hin, dass es sich bei Verwandlung um einen der schwierigsten Zeige der Magie handelte.

Sie beglückwünschte sie aber auch, dass sie ihren ZAG bestanden hatten und sich für diesen UTZ-Kurs qualifiziert hatten.

Danach folgte die Theorie des nächsten Verwandlungszaubers das ändern eines Aggregatzustandes.

Fest in flüssig

Flüssig in ein Gas

Und natürlich umgedreht.

Danach kam eine weitere Doppelstunde Zauberkunst, wo sich Harry mit Parvati zusammentat, um den Zauber weiter zu üben.

Nach dem Mittagessen kam seine erste Stunde Pflege magischer Geschöpfe in diesem Jahr.

Wie Harry erfahren hatte, war auch Parvati in dieser Klasse und somit konnte er sich wenigstens damit trösten das er eine gute Gesellschaft hatte.

Hagrids Unterricht war entweder gefährlich oder aber totlangweilig. Dabei klammerte er die paar Stunden über Einhörner aus. Diese waren für ihn aber weniger interessant gewesen.

Einhörner zogen nun einmal Frauen/Mädchen vor und darum konnten Harry und die anderen Jungen nur zusehen.

Harry und Parvati gingen zusammen hinunter zu Hagrid Hütte. Als sie dort ankamen, wartete der Wildhüter und Lehrer für die Pflege magischer Geschöpfe bereits auf sie.

„HARRY!“, rief dieser mit donnernder Stimme und zog Harry in eine knochenbrechende Umarmung.

Harry versuchte garnichterst sich dagegen zu wehren. Darum erwiderte er so gut es ging die Umarmung.

Als er sich von ihm löste bemerkte Harry auch einen dunkelhäutigen Mann in blutrotem Umhang, der hinter Hagrid stand.

Harry sah diesen fragend an, welcher ihm zunickte. Bevor er wieder zu Hagrid hochschaute.

„Später Harry“, brummte der Halbriese. Harry und Parvati ließen sich nebeneinander auf dem Boden nieder und warteten auf die anderen.

Diese kamen auch in kürze. In Form eines Huffelpuffs und einer Ravenclaw. Kurz vor dem Beginn der Stunde kamen auch noch Crabby, Coyle und Pansy Parkinson.

Die drei grüßten niemanden, aber Harry war sich sicher das Parkinson kurz in seine Richtung gelächelt hatte.

„So, da nun alle da sind fangen wir an. Ich begrüße euch alle zu eurem ersten UTZ-Jahr in pflege magischer Geschöpfe und dieses Jahr habe ich mir, nach Rücksprache mit Professor Dumbledore etwas ganz besonderes für euch ausgedacht.“

Die Stimmung war nach dieser kurzen Ansprache von Hagrid zwiegespalten. Was dieses Besondere war, konnte keiner ahnen und einige befürchteten bereits das schlimmste.

„Das hier ist Mr. Wallom. Er ist vom Zaubereiministerium, aus der Abteilung für die Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe. Bei unserer ersten Stunde wird er uns helfen und euch auch bei weiteren Fragen zur Seite stehen.“

Der Mann nickte Hagrid zu und trat dann neben Hagrid. „Ich wünsche ihnen allen noch einmal einen guten Tag. Wie Professor Hagrid ihnen bereits gesagt hat, arbeite ich im Ministerium in der Abteilung für die Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe.

Ich muss ihnen mitteilen das das das Projekt, mit dem sie heute beginnen, das letzte Mal vor etwa 10 Jahren an dieser Schule durchgeführt wurde.

Sie sind bereits über alles informiert worden?“

Ein einstimmiges Kopfschütteln war die Folge darauf.

Der Mann warf Hagrid einen kurzen Blick zu, bevor er leise stöhnte.

„Es ist wie gesagt die erste Stunde. Ich hatte noch keine Gelegenheit dazu sie zu informieren“, erklärte Hagrid.

„Nun gut, wer von ihnen hat schon einmal etwas von magischen Vertrauten oder aber Seelentieren gehört?“

Kurzes schweigen war die Folge. Schließlich hob Parkinson ihre Hand.

„Ja, bitte Miss?“

„Parkinson, ich glaube das ich darüber mal etwas gelesen habe. Es sind Tiere, einige können magisch sein andere wiederum sind ganz gewöhnlich.

Diese Kreaturen sind mit dem Zauberer verbunden. Sie gehören zusammen.“

„Richtig Miss, nicht jeder Zauberer oder Hexe verfügt über ein solches Wesen. Das erste Problem ist, das sie dieses Wesen finden müssen.

Es könnte ein Frosch sein, der in einem Sumpf in Südamerika lebt oder aber…“

Sein Blick fiel auf Crabby und Goyle. „Ein Gorilla in Afrika.“

Harry hob seine Hand. „Sir, wenn das wahr ist, wie sollen wir diese dann finden? Oder werden sie mit uns eine Weltreise machen?“

„Natürlich nicht Mr. Potter. Es gibt ein Ritual, um diese Wesen herbeizurufen. Also wenn es ein Wesen gibt, das zu ihnen gehört.

Sie gehen nun bitte zu zweit und einmal zu dritt zusammen und dann werden sie sich an die Beschwörung dieser Kreaturen machen.

Ich habe ihnen dafür eine Anleitung mitgebracht, sowie die fraglichen Zutaten für die Beschwörung.

Mit einem Schwung seines Zauberstabes verteilte er Pergamentblätter an die Schüler.

„Wie sie sehen, ist für die Beschwörung ein Ritualkreis erforderlich. Ich weiß das dieses Fach nicht mehr in dieser Schule unterrichtet wird aber das Zeichnen eines Kreises auf den Boden sollte jeder von ihnen schaffen.

Die Runen, die um den Kreis gezeichnet werden müssen, sollten denen unter euch die „Alte Runen“ belegt haben ansatzweise bekannt vorkommen.

Sie werden erst einmal nur den Kreis mit den Runen zeichnen und dann bis auf mein Okay warten. Wenn sie bei der Zeichnung der Runen einen Fehler gemacht haben, dann kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben.“

Die Klasse begutachtete ihre Pergamente und las die Anweisungen.

Der Kreis sollte mit Salz gezogen werden. Die Runen, welche in einer Skizze auf der Rückseite zu sehen waren ebenfalls. Nur sollten in dieses Salz zerstoßene und zermahlene Kräuter mit hineingemischt werden.

„Arbeiten wir zusammen?“, fragte Parvati und sah zu Harry hinüber.

„Liebend gerne.“

„Gut Kinder, dann fangt an. Wenn ihr Fragen oder Probleme habt wendet euch an uns. Die Materialien für den Kreis und die Runen werde ich euch holen“, sagte Hagrid und stapfte in seine Hütte.

Harry und Parvati gingen die Liste durch was sie wie zusammenmischen mussten. „Das erscheint mir machbar… also, wenn man genau arbeitet“, sagte Parvati.

Derweil hatten sich der Huffelpuff und die Ravenclaw zusammengetan. Während die drei Slytherins zusammen saßen.

Parkinson musterte die beiden Gorillas neben sich, bevor sie aufstand.

Sie legte auf dieses Fach keinen großen Wert, aber sie wusste aus Zaubertränke und Alte Runen, das genaues Arbeiten wichtig war und da sie scheinbar die Beschwörung selbst durchführten, wollte sie sich nicht in Gefahr bringen.

Die Gruppe mit der Ravenclaw und dem Huffelpuff konnte sie wegen einer persönlichen Vorgeschichte vergessen. Darum trat sie zu Potter und Parvati hinüber.

„Darf ich mit euch arbeiten?“, fragte sie.

Harry und Parvati schauten zu der Slytherin hoch die verlegen neben ihnen stand und mit einer Strähne ihrer Haare spielte.

„Was ist denn in dich gefahren Pansy?“

Die angesprochene stöhnte leise. „Okay, ich habe kein Interesse an diesem Fach und bin nur hier, weil ich eine gewisse mindeststunden Anzahl haben muss.

Aber ich möchte mich nicht selbst in Gefahr bringen, weil ich mit diesen beiden dort drüben arbeiten muss, oder aber ganz alleine während die beiden nur dumm herumsitzen.

Mein Leben und meine Unversehrtheit, ist mir da zu wichtig, außerdem würdet ihr davon profitieren. Immerhin hatte ich drei Jahre „Alte Runen“ und Runen Zeichnen ist etwas das ich gut kann.“

Harry und Parvati schauten sich kurz an, bevor Harry zustimmend nickte. Er konnte den Gedankengang von Parkinson verstehen und er würde auch nur ungern mit einem von Malfoys Gorillas arbeiten.

Vor allem wenn genaues arbeiten erforderlich war.

„Gut, setz dich, aber glaube nicht, dass wir die ganze Arbeit für dich machen.“

„Keine Sorge Parvati, so faul bin ich nicht, wie du weißt.“

Hagrid hatte unterdessen die Materialien aus seiner Hütte geholt und auf einem Tisch bereitgestellt.

Die drei holten sich die Gegenstände und setzten sich zusammen. Während Harry den Kreis auf den Boden zeichnete, machten sich die Mädchen daran die Blätter von den Zweigen zu zupfen.

„Wie viele Lorbeerblätter?“, fragte Parvati.

„Vier und die müssen wir zermahlen“, antwortete Parkinson.

„Danke Pansy, aber etwas netter könntest du sein, schließlich wolltest du mit uns arbeiten.“

Die Slytherin rollte mit den Augen und legte die Blätter in den Mörser vor ihr, zusammen mit einigen weiteren Kräutern und Salz.

„Sorry“, murmelte die Slytherin und begann die Sachen zu zermahlen.

Harry war inzwischen fertig und sah den beiden Mädchen dabei zu wie sie die Kräuter zermahlten.

„Darf ich euch eine Frage stellen?“

„Klar Harry.“

„Warum nennt ihr euch beim Vornamen? Wenn ich mich recht erinnere seit ihr die einzigen Gryffindors und Slytherins die sich so ansprechen.“

Die beiden Mädchen warfen sich einen kurzen Blick zu.

„Wir kennen uns, seit wir klein waren, zum Beispiel hatten wir zusammen Privatunterricht vor Hogwarts“, erklärte Parvati.

„Ja, aber dann hat sie beschlossen sich nach Gryffindor sortieren zu lassen und wegen dem Häuserkampf… naja du weißt ja“, führte Parkinson die Erklärung fort.

„Das ist… damit hätte ich nicht gerechnet“, gestand Harry.

„Eigentlich kamen wir immer gut zusammen aus… und tun es auch jetzt noch. Wenn sie nicht gerade die Zicke raushängen lässt oder an Malfoys Rockzipfel hängt.“

Parkinson schnaubte abfällig und konzentrierte sich weiter auf ihre Arbeit.

„Und wie kommt es das du kein Problem mit Pansy hattest?“, fragte Parvati.

„Sie ist hierbei wirklich nützlich und außerdem weiß ich wie ich sie unter Kontrolle halten kann. Nicht wahr?“

Parkinson wurde kurz rot. „Du wirst noch ewig darauf herumreiten, oder?“

„Nur solange es dich aufregt“, gestand Harry.

„Ich bin fertig“, sagte die Slytherin schließlich und betrachtete das Gemisch in ihrer Hand.

„Haben wir Pinsel?“

„Ja, da lagen welche auf dem Tisch. Ich hole ihn dir, Moment.“

Parvati erhob sich und ging zum Tisch. „Also habt ihr eure Freundschaft aufgegeben, weil ihr in unterschiedlichen Häusern seid?“, fragte Harry.

Parkinson schwieg und kaute auf ihrer Unterlippe.

„Wäre es so schlimm Zeit mit einer Gryffindor zu verbringen? Oder willst du lieber nochmal mit mir essen gehen? Ich kenne noch weitere Geheimnisse von Hogwarts die dich begeistern und dein kleines schwarzes Slytherin Herz erfreuen könnten.“

Parkinson schwieg ihn noch einen Moment an. „Du verstehst es wirklich mich neugierig zu machen“, murmelte sie.

„Jeder hat ein Talent.“

Die Slytherin lächelte ihn kurz an.

„Bei Morgana Harry! Du hast sie zum lächeln gebracht.“

„Ist gar nicht so schwer“, antwortete er Parvati, die gerade wieder bei ihnen angekommen war und Parkinson nun den Pinsel reichte.

„Ja ja… okay, ich fang dann einmal an.“

Parkinson nahm den Pinsel und begann die Runen auf dem Pergament abzuzeichnen.

„Worüber habt ihr gesprochen?“, fragte Parvati, nachdem Parkinson sich an die Arbeit gemacht hatte.

„Ach über dies und das, aber das ist doch egal. Was glaubst du welches Geschöpf könnte für uns erscheinen?“

Parvati zuckte mit den Schultern und ließ den Blick umherwandern.

„Also bei den beiden bezweifle ich das überhaupt etwas passiert.“, sie deutete auf Crabby und Golyle die gerade von Mr. Wallom zur Schnecke gemacht wurden.

Ihr kreis ähnelte mehr einem Oval und die Kräuter waren nicht zermahlen, sondern lagen auf dem was die beiden als „Runen“ bezeichneten.

„Bei den anderen beiden könnte es alles oder nichts sein. Bei mir… hmmm... ich weiß nicht, ein Tiger wäre schön… oder ein Vogel.

Bei dir könnte ich mir einen Löwen vorstellen. Stark und mutig, das passt zu dir. Bei Pansy hingegen… puh das ist schwer.

Sie ist frech, kann zickig sein und steht auf Tratsch. Früher war sie auch warmherzig und eine wirklich gute Freundin.“

Harry schluckte den Kommentar darüber hinunter, dass er sich die Slytherin nicht so vorstellen konnte.

15 Minuten später winkte Parkinson sie beide zu sich und auch Mr. Wallom um den Kreis zu inspizieren.

Dieser nahm sich einige Minuten Zeit und gab ihnen schließlich sein Okay weiterzumachen.

„Gut, wer fängt an?“, fragte Parkinson in die Runde. Harry und Parvati schauten sich nur stumm an. Schließlich fing die Slytherin an zu kichern.

„So viel zum großen Gryffindormut, dann fang ich eben an.“

Parkinson gab den beiden keine Chance einzugreifen, also trat sie in die Mitte des Kreises. Warf noch einen Blick auf das Pergament in ihrer Hand und kniete sich dann hin.

In der Mitte des Kreises gab es eine Rune, auf die sie ihre Hand legte und anfing sich zu konzentrieren.

Sie versuchte ihre Magie in die Rune zu übertragen, wie sie es im Unterricht gelernt hatte.

Nach einigen Augenblicken fing die Rune an erst weiß und dann schwarz zu leuchten, woraufhin sie die Hand von dieser nahm und einen Schritt zurück machte.

Harry und Parvati sahen ihr stumm zu. Die Rune in der Mitte verschwand und an der Stelle erschien eine schwarze Kugel, die in der Luft vor Parkinson schwebte.

Diese berührte die Kugel, welche anfing zu leuchten.

Schließlich veränderte die Kugel ihre Größe und auch die Form änderte sich. Im nächsten Augenblick machte sie einen schnellen Schritt nach vorne, um das, was auch immer es war, aufzufangen, bevor sie auf den Boden fiel.

„Was ist es Pansy?“, fragte Parvati aufgeregt und schaute auf das schwarze Etwas in den Armen der Slytherin.

Das etwas bewegte sich. Ein Schwanz war erkennbar und ein Kopf, der sich an Parkinson drückte.

Diese kam wieder auf die Beine und betrachtete das etwas. „Eine Katze?“, sagte diese schließlich.

Ihre Stimme war sowohl überrascht als auch verwirrt.

„Eine ziemlich große Katze… die ist wohl schon ausgewachsen“, merkte Parvati an.

Die Slytherin schaute auf das Tier in ihren Armen, welche sie aus ebenfalls dunklen Augen anschaute und sich streckte, um ihren Kopf an Parkinsons Kinn zu reiben und dabei glücklich zu schnurren.

Ganz entgegen zu Harry Erwartung drückte die Slytherin das Tier an sich. „Du bist ja eine ganz brave“, murmelte sie und kraulte den Bauch des Tieres.

Harry und Parvati sahen erst einander und dann die Slytherin an die das Tier in ihren Armen kraulte.

„Damit hab ich nicht gerechnet“, gestand Parvati und Harry gab ihr recht. Derweil trat Parkinson aus dem Kreis. „Ich bin die nächste!“, verkündete Parvati daraufhin und trat in den Kreis.

Parkinson malte die Rune wieder in die Mitte und Parvati berührte sie.

Es passierte das gleiche wie bei der Slytherin. Nur dieses Mal war die Kugel und das leuchten in einem grellen Bunt gehalten.

Die Kugel flog bei ihr Höher als bei der Slytherin. Parvati berührte die Kugel, welche aus ihrer Hand flog und sich verformte. Schließlich berührte sie ihre Schulter, wo sie die Form eines Vogels mit buntem Schnabel annahm.

„UHH, was hast du den da?“, fragte Parkinson aufgeregt mit Blick auf den Vogel.

Parvati streckte ihren Arm aus und der Vogel wanderte diesen hinunter, damit die Gryffindor ihn sich anschauen konnte.

Die Federn des Tieres waren ein dunkles Blau, fast schon schwarz. Im Schnabel dominierten die Farben rot und golden, neben einem helleren blau.

„Ich glaube das ist ein Tukan, eine Vogelart aus Amerika“, sagte Parvati und fuhr den Vogel durch die Federn.

Pansy trat wieder in die Mitte des Kreises und malte die Rune ein drittes Mals.

Mr. Wallom winkte die beiden Mädchen schließlich mit ihren Tieren zu sich. Er war bei dem Huffelpuff und Der Ravenclaw die auch jeder ein Tier auf dem Arm trugen.

Harry erkannte eine Echse, welche über das Ravenclaw Mädchen flitze, was diese zu kitzeln schien. Der Huffelpuff hingegen hatte einen Hund bei sich.

Die Rasse würde Harry auf eine Bulldoge schätzen.

„Na dann wollen wir mal, mal sehen was mich erwartet“, dachte er und trat in den Kreis.

Harry legte seine Hand auf die Rune und genau wie dem Kristall bei Madam Melloma begann diese zu leuchten.

Die Kugel, die bei ihm erschien war weiß-silber. Kurz hob sie sich in die Luft und senkte sich dann wieder ab.

Dies wiederholte sich einige Male, bevor sie genau auf Harry zuflog und gegen seine Hand flog. Dort veränderte sie ihre Form. Sie löste sich auf und das silberne, was auch immer es war, glitt über seine Hand und seinen Arm hinauf.

Dort floss es zusammen, bis es einen etwa dreißig Zentimeter langen Strich bildete. Dieser wurde dicker und begann sich seinen Körper entlangzubewegen.

Erst gerade dann immer mehr schlängelnd.

Als Harry die Bewegungen sah wusste er, was sein Vertrauter sein würde.

„Das wird wieder für viel Gesprächsstoff sorgen“, dachte er, als er spürte, wie das Wesen über seine Schultern glitt.

Als es seinen anderen Arm hinunterglitt, sah er eine dreißig Zentimeter lange strahlend weiße Schlange.

Diese glitt bis auf seine Hand richtete sich dort auf, um ihm in die Augen zu sehen. Die Augen des Tieres waren golden und auf die seinen gerichtet.

Eine rote Zunge zuckte aus dem Mund der Schlange und zischte, bevor sich einige der Schuppen aufrichteten. Verwundert darüber betrachtete Harry, dass was er für schuppen hielt.

Bei genauerem Hinsehen erkannte er das es keine Schuppen waren, sondern silberne fast durchsichtige Flügel.“

Das überrascht ihn nun wirklich und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen trat er zu den anderen.

________________________________________________________Schönen Freitag, ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen.

Was haltet ihr von den neuen Tieren?

LG Infernalsniper.