37 Die Geheimsten Räume von Hogwarts
37 Die Geheimsten Räume von Hogwarts
Das nächste Wochenende kam, da Ron Quidditchtraining hatte und Harry es durch sein frühes aufstehen schaffte Hermine zu entgehen machte er sich auf den Weg zum Raum der Wünsche.
Das Frühstück ließ er ausfallen, dafür rief er Dobby der auch sofort erschien und ihm dann mit großer Freude einige belegte Brötchen brachte, die er auf dem Weg in den siebten Stock essen konnte.
Vor der Wand, die den versteckten Eingang zum Raum der Wünsche beherbergte, blieb er stehen und überlegte. Erst jetzt fiel ihm ein das Voldemort ihm nicht gesagt hatte in was er den Teil seiner Seele versteckt hatte.
Nach einem kurzen Moment des Nachdenkens ging er drei Mal an der Wand vorbei. „Ich brauche den Raum mit dem Horcrux“, dachte er dabei immer wieder.
Als er das Dritte Mal an dieser vorbeiging, erschien eine Tür aus dunklem Holz.
Er öffnete sie, vor sich erstreckte sich ein kreisrunder Raum aus schwarzem Stein, der von einem großen Kronleuchter erhellt wurde.
In der Mitte des Raumes befand sich ein ebenfalls Rundes Podest, auf dem ein silbernes Diadem lag. Links und Rechts, von dem Podest befanden sich zwei Schlangenstaturen, die mit geöffneten Mäulern auf das Diadem blickten.
Vorsichtig trat er ein und schloss die Tür hinter sich. „Ist das der Horcrux?“, fragte sich Harry und betrachtete das Diadem.
Die Schlangen waren aus dem gleichen Stein wie das Podest und der Raum. Das einzige, was an den Schlangen Farbe besaß, waren die blutroten Augen.
Harry trat vor das Podest und blickte auf die Schlangen. Das Ganze sah viel zu einfach aus.
Er konnte nicht glauben das Voldemort einen Teil seiner Seele ohne Schutz hier liegen ließ. Vorsichtig griff er nach dem Diadem und behielt dabei die Schlangen im Auge.
Diese machten keine Anzeichen sich zu bewegen, oder aber ihn auf andere Art und Weise aufzuhalten.
Schließlich waren seine Finger nur noch wenige Zentimeter von dem Diadem entfernt, er nahm seinen Mut zusammen und griff zu.
Seine Finger schlossen sich um das Metall und er zog es an sich. Immer noch geschah nichts.
Er spürte auch keine Auswirkungen gegen sich, das Diadem war nicht verflucht, sonst würde er bereits Ziel des Fluches sein.
„Oder ich bin immun, weil ich einen Teil seiner Seele in mir habe?“, überlegte Harry und drehte das Diadem in den Händen.
Er erkannte das Wappen des Hauses Ravenclaw darauf was ihn noch mehr verwunderte.
Gehörte dieses etwa der Gründerin des Hauses?
Um sicher zu gehen das das Diadem nicht doch verflucht war packte er es in seine Tasche und ging dann Rückwärts aus dem Raum.
Sein „Partner“ oder was auch immer Voldemort und er waren würde ihn nicht blind in eine Falle laufen lassen, aber er wollte trotzdem nicht das ihm eine der Schlangen plötzlich in den Rücken fiel.
Zu seiner Überraschung passierte auch das nicht, also schloss er die Tür zum Raum der Wünsche und machte sich auf den Weg hinunter in die Kammer des Schreckens.
Dank der Karte des Rumtreibers konnte er einigen Mitschülern entgehen, darunter Hermine die wohl auf der Suche nach ihm war.
Im Badezimmer der Maulenden Myrte öffnete er den Eingang und fügte auf Parsel das Wort: „Stufen“ hinzu.
Sofort erschien in dem Rohr eine Treppe, die er hinunterstieg. Genau wie Voldemort es ihm gesagt hatte. Als er einige Stufe hinuntergegangen war, wandte er sich noch einmal um und zische: „Schließe dich“.
Das Rohr verschloss sich und er stieg hinab.
Als er am Ende des Rohres durch den Tunnel lief, fühlte er sich kurz wie in seinem zweiten Schuljahr, nur wusste er dieses Mal das hier unten nichts war, das ihn töten wollte.
In der Kammer fand er die Leiche des Basilisken, den er vor Jahren erschlagen hatte. Wie Madam Melloma es vorausgesagt hatte, war die Leiche noch völlig erhalten.
Der Mund von Salazar Slytherins Statur war noch geöffnet, mit einem einfachen Schwebezauber ließ er das Diadem in diesen Mund fliegen und wandte sich dann der toten Schlange zu.
Mit einigen Schnittflüchen brach er 10 Zähne aus dem Maul der Schlange und wickelte sie einen Umhang, den er sich aus der Wäsche geklaut hatte.
Das Knäul packte er in seine Tasche und machte sich dann auf den Weg zurück. Hier unten war das Diadem sicher, niemand außer ihm kam hier hinein.
Außerdem hatte er nun auch sein Geschäft mit der Zauberstabmacherin abgeschlossen, da er dieses Jahr über Weihnachten zurück nach London fahren würde.
Als ihm dieser Gedanke kam, musste er den Kopf schütteln.
„Das wird bestimmt die nächste Diskussion mit Dumbledore“, murmelte er.
Die verstaubte Kammer hinter sich lassend stieg er wieder hinauf in die Flure des Schlosses. Von dort aus wählte er den kürzesten Weg auf die Ländereien.
Das Wetter war noch gut und für Anfang Oktober auch noch nicht zu kalt, er ließ Trixi aus seinem Umhang und machte einen Spaziergang.
Sein Seelentier flog neben ihm her während er seinen Gedanken über das, was er gerade gesehen und getan hatte nachging.
Auf dem Diadem war unverkennbar das Zeichen von Ravenclaw gewesen, wenn das echt war, dann musste es der Gründerin des Hauses gehört haben.
So etwas wertvolles und Einzigartiges für einen Aufbewahrungsort, von einem Teil seiner Seele zu nehmen passte zu Voldemort.
Harry wusste das er selbst ein Horcrux war, dann der Ring den Dumbledore trug, dazu das Diadem, das er gerade versteckt hatte und wenn er raten müsste, dann war das Tagebuch auch einer gewesen.
Zumindest hatte er noch nichts gesehen oder gehört das diesem Tagebuch ähnlich gewesen wäre.
„Vier… nein Fünf Teile. Ein Teil war ja in ihm selbst… Merlin und Morgana, gut, das ich auf seinen Vorschlag eingegangen bin“, murmelte Harry.
Trixi neben ihm zischte und flog eine Runde um seinen Kopf.
Während er seinen Gedanken nachging und sich fragte, ob er wirklich Sirius wiedersehen würde, was er hoffte, merkte er gar nicht wie die Zeit verflog.
Nach dem Mittagessen ging er in die Bibliothek, wo er zu seinem Leidwesen von Hermine begrüßt wurde.
Da er seine Hausaufgaben machen musste setzte er sich zu ihr und versuchte so schnell wie möglich fertig zu werden.
Vor allem ihr komisches Grinsen und das sie immer wieder, wie beiläufig über seinen Arm streichelte störten ihn.
„Was hat sie denn?“, fragte er sich und versuchte es so gut wie möglich zu ignorieren.
In einem anderen Teil der Bibliothek saßen Pansy und Daphne Greengrass zusammen mit ihrer kleinen Schwester Astoria und Tracy Davis.
„Und Pansy? Wie läuft deine…“, begann Tracy und schwieg dann.
„Was auch immer du mit Potter und Patil hast“, beendete sie schließlich ihren Satz.
„Ziemlich gut und es nicht so wie ihr es glaubt.“
„Wirklich? Also habt ihr keine wilden…“
„TRACY!“, unterbrach Daphne die Dunkelhaarige.
„Daph, Tori ist fast fünfzehn. Denkst du sie weiß nicht, worauf wir anspielen.“
Die jüngste am Tisch wurde rot.
„Ich weiß es, Pansy ist schon immer zweideutig gewesen. Ihr könnt das gerne ausdiskutieren, aber bitte nicht, wenn ich dabei bin“, bat die ältere Greengrassschwester.
„Du wirst auch noch die Vorteile von etwas spaß erkennen“, murmelte Pansy.
„Was wisst ihr schon“, dachte Daphne und schlug ihr Buch zu.
Harry schaffte es schließlich Hermine zu entkommen. Auch wenn er den Aufsatz für Professor Slughorn noch nicht ganz fertig hatte, konnte er sich in ihrer Gegenwart nicht richtig Konzentrieren.
Seine Sachen hatte er schnell gepackt und war aus der Bibliothek verschwunden.
Immer noch mit den Giftzähnen in seiner Tasche machte er sich auf den Weg in den Dritten Stock, dort hatte Professor Slughorn sein Büro.
Snape wollte seines in den Kerkern wie er gehört hatte nicht aufgeben und darüber war Harry auch ganz froh.
Das verkleinerte die Chance dem Mann während der freien Zeit über den Weg zu laufen.
Harry klopfte an die Bürotür, welche einige Momente später geöffnet wurde und den gewachsenen Bauch von Professor Slughorn preisgab.
Als dieser Harry sah, hellte sich sein Gesicht auf und mit einem strahlenden Lächeln öffnete er die Tür nun ganz.
„Harry mein Junge! Das ist aber eine angenehme Überraschung. Was kann ich für dich tun?“
„Guten Tag Professor, ich war gerade in der Nähe und da fiel mir unser Gespräch von der Anreise ein. Sie sagten sie kannten meine Mutter und ich hatte gehofft ihre Einladung endlich einmal annehmen zu können.“
„Wunderbar, kommen sie herein, nur herein Harry. Ich hatte schon angst sie hätten mich vergessen oder es sich anders überlegt.“
Der Zaubertrankmeister ließ Harry eintreten und bot ihm den Stuhl Gegenüber von seinem Schreibtisch an.
Harry ließ den Blick durch das Büro wandern, er hatte schon einige Vorgänger von Slughorn hier gesehen, allerdings unterrichteten diese Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Nun hatte das Büro Ähnlichkeit mit dem von Snape unten in den Kerkern, es gab auch hier verschiedene Phiolen und einige Eingelegte Tiere, allerdings fiel durch die Fenster Licht in den Raum und es gab dutzende sich bewegende Fotos.
„Ich hoffe doch sehr das ich nicht ungelegen kommen…“
„Nicht doch Harry, für ein Gespräch mit einem meiner begabtesten Schüler nehme ich mir doch immer Zeit.
Wo sie aber gerade schon hier sind…“
Slughorn öffnete eine Schublade seines Schreibtisches und zog einen weißen Umschlag hervor den er Harry reichte.
„An Halloween feiere ich meinen Räumlichkeiten eine kleine Party. Der Tag hat in unserer Geschichte ja immerhin eine besondere Bedeutung und ich würde mich freuen, wenn sie kommen.“
Harry nahm die Einladung entgegen und betrachtete den Umschlag.
„Das ist sehr nett von ihnen, aber an Halloween ist wie sie wissen auch der Todestag von…“
Slughorns breites Lächeln fiel plötzlich in sich zusammen.
„MERLIN, nein Harry. So war das nicht gemeint. Das Samheinfest ist schon seit Jahrhunderten an diesem Tag. Dort ist wie sie wissen, die Wintersonnenwende.
Die alten Familien feiern dieses Fest als ein Fest der Reinigung ihrer Magie.
Keine Sorge, keine Sorge, ich…wir werde hier keine Rituale abhalten. Natürlich ist es auch der Tag, an dem sie den Unnennbaren vertrieben und auch ihre Eltern verloren.
Ich wollte ihnen nicht vorschlagen ihren Verlust zu feiern. Natürlich würde ich mich freuen, wenn sie vorbeikommen.“
„Ich denke darüber nach, danke Professor. Nun, sie sagten sie kanten meine Eltern, oder ehr meine Mutter sehr gut. Können sie mir vielleicht etwas mehr über sie erzählen?“
Slughorn klatschte in die Hände. „Natürlich Harry, ich schwelge so gerne in Erinnerungen. Ihre Mutter Lilly, war eine Herzensgute Person, intelligent, talentiert, bescheiden, aber sie konnte auch für sich einstehen.
Ihr Vater hingegen war da schon mehr der aufsässigere junge Mann, aber selbst er hat vor Lilly den Schwanz eingezogen, wenn er es zu weit getrieben hat.
Sie war nicht umsonst die beste ihres Jahrgangs und ja, dass obwohl sie Muggelstämmig war. Nicht das ich etwas gegen diese hätte.
Als Hauslehrer von Slytherin, habe ich versucht meine Schüler damit zu motivieren.
Dies ist auch einer der Gründe für den Slugclub. Freundliche Wettbewerbe und Wettkämpfe, suchen sie sich einen Rivalen, der vielleicht ähnlich talentiert ist, aber weil er ein Jahr über ihnen ist wissen sie nichts davon… Sie können sich so weiter steigern und vielleicht auch neue Freunde gewissen…
In der darauffolgenden Stunde hörte Harry mit wenigen Worten seinerseits einigen Anekdoten seines Lehrers über seine Mutter und auch über seinen Vater und seinen Freunden zu.
Dabei bemerkte Harry etwas. Slughorn schien den Namen Sirius Black so gut wie möglich umgehen zu wollen.
„Verzeihung Professor, aber wenn ich mich nicht irre ist der beste Freund meines Dads, Sirius Black gewesen und die beiden…“
Slughorn sah ihn betrügt an und unterbrach ihn. „Natürlich, ich dachte nur sie wollten vielleicht nichts über den Mann hören der daran Schuld war das sie ihre Eltern verloren haben.
Wenn sie wollen, kann ich ihnen natürlich auch etwas über ihn erzählen. Wir waren alle von seinem Verrat betroffen und bestürzt. Er und James Potter waren wie Brüder, niemand hätte geglaubt das er…“
Slughorn beendete den Satz nicht.
„Ich habe Sirius kennengelernt, er war nicht der Geheimniswahrer der Potters.“
„Sie haben… ja, ich glaube etwas in diese Richtung gehört zu haben. Nun, das war sehr gefährlich das sie diesen Mann gesucht haben. Black ist…“
„Er ist unschuldig und wenn Snappe nicht gewesen wäre hätte ich… wir es auch beweisen können“, unterbrach Harry seinen Professor.
Slughorn sah Harry nachdenklich an. „Waren sie nach dem Treffen von ihm im Krankenflügel? Das klingt wie ein Verwirrungszauber.“
Harry schnalzte mit der Zunge. „Ich wurde im Krankenflügel behandelt, außerdem war ich in diesem Sommer bei einem Geistheiler und einem normalen Heiler, um mich endlich einmal vollkommen behandeln zu lassen.
Ich kann es ihnen gerne zeigen, beherrschen sie Oklumentik, oder haben sie ein Denkarium?“
„Nun Harry, es ist nicht so, dass ich dir nicht glauben möchte, aber ich besitze kein Denkarium und das Eindringen in den Geist eines Schülers verstößt gegen das Gesetz.“
Dieser Satz ließ Harry aufhorchen.
„Wirklich?“
„Natürlich Harry. Das Eindringen in den Geist eines anderen Menschen verstößt gegen das Gesetz. Sie sind dadurch in der Lage alles aus der Vergangenheit des anderen herauszufinden.
Diese Art der Magie wird schon seit dreißig Jahren nicht mehr in Hogwarts unterrichtet. Eine Meisterschafft in Geisteskünsten können sie nur im Ministerium erlangen.
Natürlich wird dies unter strengen Auflagen und magischen Verträgen durchgeführt damit man das Wissen, das man erlangt nicht verbreiten oder missbrauchen kann.“
„Das ist ja höchst interessant, aber das war gerade nicht Thema. Gibt es sonst noch eine andere Möglichkeit? Sirius ist unschuldig, das weiß ich.“
Slughorn schwieg einen Augenblick. „Nun, das nächste wäre ein Schwur, aber wenn wir davon ausgehen das sie von Black verwirrt worden sind, dann wird das nicht zählen.
Schließlich glauben sie das dies die Wahrheit ist und darum ist ein Schwur nicht aussagekräftig.
Sie könnten zum Ministerium gehen, dort könnten sie ihre Erinnerungen bereitstellen, aber Black ist tot.
Sie würden nur versuchen die Ehre eines toten wiederherzustellen, der bereits von seiner Familie verstoßen wurde, bevor er diese Tat beg… angeblich begangen hat.
Und selbst wenn… nun wenn sie das bewerkstelligen, es wahr… ist… würde das Ministerium das niemals veröffentlichen.
Das würde nämlich bedeuten das sie jemanden über ein Jahrzehnt unschuldig nach Askaban gesperrt haben.
Jeder Gefangene müsste neu befragt werden, das Ministerium würde alles tun, um das zu verhindern. Der Schaden, den das Ministerium dadurch nehmen würde, wäre für sie nicht hinnehmbar und ich rede nicht vom Finanziellen, sondern vom Ruf.“
Harry nickte verstehend. Das Ministerium hatte sich auch im letzten Jahr gegen alles, was schädlich gegen sie war, gewehrt.
Slughorn musterte sein Gegenüber kurz. „Gut Harry… Es… wollen wir das Thema vielleicht wechseln? Auch wenn es wahr ist, werden weder du noch ich etwas dagegen tun können.
Manchmal ist es besser die Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich mit den Begebenheiten des hier und jetzt abzufinden.
Wissen sie, der Slugclub den ich leitete… durch ihn brachte ich viele außergewöhnliche Hexen und Zauberer zusammen.
Ein Gefallen hier, ein vorstellen da und schon wurden die begabten noch besser und erhielten mehr Chancen.
Ihr Vater beispielsweise… ja, er war ein begnadeter Quidditchspieler. Wäre er damals teil meines Clubs gewesen hätte ich ihn an einen Verein vermitteln können.
Jedes Mitglied aus dem Club hat auch lange nach dem Abschluss den Kontakt gehalten. Freikarten zu Quidditchspielen wann immer ich eine brauche.
Geschenkkörbe aus dem Honigtopf… der Besitzer ist auch ein ehemaliger Schüler, dem ich etwas unter die Arme gegriffen habe.
Ich kann ihnen sagen, mein Leben nach Hogwarts war sehr gut.“
„Das… ist sehr schön für sie, aber ich verstehe nicht, was sie mir sagen wollen.“
Slughorn schwieg und schien nachzudenken. „Ich weiß das die Anhänger von du weißt schon wem an mir ein Interesse haben.
Als der Tagesprophet die Meldungen über dich und Dumbledore zu drucken begann wusste ich das ihr die Wahrheit sagt und darum wusste ich auch das sie hinter mir her sein würden.
Darum musste ich mich verstecken. Seit anderthalb Jahren ziehe ich ständig um. Von einem Tag auf den anderen musste ich mein Leben ändern.
Bis zu diesem Sommer als Albus vor meiner Tür stand und mir diesen Job anbot.“
„Sie haben… also, das tut mir leid.“
Slughorn nickte. „Ich hatte die Wahl, mein Leben so weiterzuführen und darauf zu warten das sie mich holen oder ich versuche ihnen zu entkommen.
Ich entschied mich für das zweite und nun bin ich wieder hier, weil Albus mich überzeugen konnte das dieser Ort sicherer ist als alle paar Tage meine Wohnung zu wechseln.“
„Da haben sie mit kleinen Ausnahmen nicht unrecht“, murmelte Harry.
„Schön, aber genug von der traurigen Vergangenheit. Es ist nicht gut sich nur auf das negative zu beschränken. Alles hat auch seine guten Seiten und es ist besser sich an diese Zeiten zu erinnern.
Ich für meinen Teil erinnere mich da an eine sehr unterhaltsame Geschichte. Ihr Vater und Sirius Black wurden dabei erwischt, wie sie vor dem Festessen zu Weihnachten einen Trank in die Kelche der Lehrer gaben, der bewirken sollte, dass diese…“
_____________________________________________________________Schönen Freitag, ich hoffe es hat euch gefallen.
Was genau dieser Trank macht und weitere Anekdoten, die dieser gefolgt wären, überlasse ich eurer Fantasie. Wenn Fred und George zur Zeit der Rumtreiber in Hogwarts gewesen wären, wäre das bestimmt eine lustige Zeit gewesen.
Naja für alle außer für di Lehrer.
Ich wünsche noch eine Woche.
LG