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41 Umbridge

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41 Umbridge

Hermine legte die Zeitung zwischen ihnen auf den Tisch, damit alle den Artikel sehen konnten.

Neben einem großen Bild von Doloros Umbridge sah man einen längeren Bericht auf der Titelsite der Zeitung:

Dolores Jane Umbridge, erste Untersekretärin des Zaubereiministers Cornelius Fudge, ehemalige Großinquisitorin sowie Schulleiterin von Hogwarts wurde am gestrigen Abend Tot in ihrem Haus in der Nähe von Wales aufgefunden.

Cornelius Fudge, sowie das ganze Ministerium und alle ihre Freunde trauern um sie. Dolores Umbridge galt in den Reihen des Ministers als eine beliebte und auch intelligente Hexe.

Seitdem sie ihre Stelle an der Seite des Ministers innehatte, unterstützte sie diesen bei allen wichtigen Angelegenheiten von Wahlkämpfen bis dahin das sie selbst einige der Gesetze vorschlug, die in den letzten Jahren durch den Zaubergammot verabschiedet wurden.

Ihr letztes Gesetz, welche gerade diskutiert wird, sollte dabei helfen die Werwolfrudel die auf unserer Insel leben mit einem extra für sie vorhergesehenen Lebensraum sowie den Tränken zu versorgen die sie so dringend nötig hätten.

Ein Sprecher des Ministers wies am gestrigen Tag daraufhin das Zaubereiminister Cornelius Fudge nicht zu einem Interview zur Verfügung stehe, da er um den Verlust einer seiner ältesten und treusten Beraterinnen trauerte.

Frau Umbridge besaß keine lebenden Verwandten oder Familie mehr, aus diesem Grund würde sich der Minister selbst um die Beisetzung und weiteren Angelegenheiten seiner Kollegin kümmern und stehe wohl erst in wenigen Tagen zu einem Interview zur Verfügung.

„Sie hat mir in den vergangenen Jahren sehr viel Arbeit abgenommen und mich immer unterstützt, darum sehe ich es als meine Pflicht, ihr nun etwas zurückzugeben“, so zitierte der Sprecher dem Minister.

Aus einer Quelle die ungenannt bleiben wollte, konnten wir für sie erfahren, wie es zum tragischen Tod von Dolores Umbridge kam:

Auroren waren am späten Nachmittag zu ihrem Haus gerufen worden, weil über diesem das dunkle Mal am Himmel erschienen war.

Als die Auroren schließlich dort eintrafen fanden sie die pure Zerstörung vor. Die „geschmackvolle“ Einrichtung des Hauses war zerstört worden.

Wände waren teilweise völlig zerstört, was das durchqueren, der Räume, erschwerte.

Die „Leiche“ von Dolores Umbridge fanden die Auroren schließlich in ihrem Schlafzimmer im oberen Stockwerk.

Unsere Quelle berichtete: „Leiche ist hierbei allerdings zu viel des Guten. Die Frau Untersekretärin war fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und verstümmelt worden.

Es bedarf einiger Zauber, um sicherzustellen das es sich bei der toten wirklich um Dolores Umbridge handelte.“

Die Auroren begannen sofort danach mit ihrer Arbeit um herauszufinden, wie und warum es zu diesem tragischen tot, gekommen war.

Das dunkle Mal über dem Haus zeigte ihnen das es das Werk von Todessern war. Eine Tatsache die bei den Befragungen der Bürger des naheliegenden Muggeldorfes noch gefestigt wurde.

Laut diesen war eine Gruppe von sechs Personen gesehen worden, welche am Nachmittag auf dem Weg zum Haus der Verstorbenen war.

Fünf dieser Personen konnten nicht identifiziert werden, da sie schwarze umhänge und silberne Masken trugen.

Die Muggel feiern das Halloweenfest mit Masken und Verkleidungen, darum erschien dies niemandem Verdächtig.

Die befragten gingen davon aus das Dolores Umbridge eine Party mit/für ihre Freunde veranstalte und diese Personen ihre Gäste waren.

Die letzte Person aus der Gruppe wurde schließlich als Bellatrix Lestrange identifiziert.

Sie war die einzige Person, die keine Maske getragen hatte und ging an der Spitze der Gruppe.

Im Augenblick versuchen die Auroren herauszufinden, wer noch an dem Angriff beteiligt war und aus welchem Grund der Angriff stattfand.

Im Namen des Tagespropheten sprechen wir allen trauernden Freunden und Kollegen der verblichenen unser tiefstes Beileid aus und hoffen das die Auroren ihre Mörder bald festnehmen.“

Harry hatte zu Ende gelesen und blickte in die Gesichter der anderen.

„Ich fasse es nicht. Warum haben diese Verrückten das getan?“, fragte Hermine in die Runde.

„Keine Ahnung, ich hätte ehr gedacht das sie eine von ihnen ist“, warf Ron ein.

„Vielleicht war sie es ja und hat etwas Falsches getan… oder wollte aussteigen“, überlegte Hermine.

„Möglich, aber wenn sie eine Todesserin gewesen wäre, dann hätten sie auf ihrem Arm das dunkle Mal gefunden“, warf Harry ein.

„Harry, du musst besser lesen. Sie haben sie verbrannt und verstümmelt. Wahrscheinlich damit die Auroren das Mal nicht finden.

Sonst töten sie ja mit dem Avada. Ich denke sie haben das getan damit nicht bekannt wird was denen blüht die Fehler machen oder aber aussteigen wollen.“

„Hermine das ist das Dümmste, was ich jemals aus deinem Mund gehört habe“, sagte Parvati.

„Was fällt dir ein!“, protestierte diese sofort.

„Es ist wahr, warum sollten sie das tun? Denkst du wirklich das man bei Du weißt schon wem einfach ungestraft aufhören kann?

Oder aber nicht für Fehlverhalten bestraft wird? Ich würde mich niemals einem Verrückten anschließen der schon wer weiß wie viele Menschen getötet hat.

Da ist es doch logisch das man mit seinem Leben spielt, weil er dich für einen Fehler umbringen würde. Das Verstümmeln war vielleicht nur weil die Person, die sie töten sollte, sie hasste, oder aber um andere mögliche Aussteiger abzuschrecken.“

„Da muss ich Parvati recht geben. Die einzigen Zauber, die ich Voldemort jemals habe, aussprechen hören, waren die Unverzeihlichen.

Außerdem halte ich ihn nicht für jemanden der sehr wohlwollend ist, wenn einer seiner Leute einen Fehler begeht.“

„Danke Harry.“

„Trotzdem, warum sollte du weißt schon wer ausgerechnet Bellatrix Lestrange und dann auch noch mehrere andere seiner Anhänger schicken nur um Umbridge zu töten?

Diese Frau war die Unfähigkeit in Person, jeder aus unserem Jahrgang hätte sie fertig machen können.“

„Punkt für Hermine. Diese Frau war keine Gefahr warum so viele Todesser zu ihr schicken?“, sagte Ron.

Die anderen schwiegen, bis Ginny als erstes antwortete: „Weil sie zu Fudges engsten Leuten gehörte?“

„Wie meinst du das Ginny?“, fragte Harry die jüngste Rothaarige.

„Naja, sie ist dem Zaubereiminister nahe und könnte ihn jederzeit vergiften oder aber unter einen Zauber stellen.

Das Ministerium wäre dumm, wenn sie so engen Vertrauten des Ministers keinen besonderen Schutz bieten.

Ihr Haus war bestimmt mit Schutzzaubern umgeben, um zu verhindern das sie überfallen und unter einen Imperius gestellt wird.“

„Da könnte Ginny wirklich recht haben. Der Minister hat einige Berater und Sekretäre. Diese ständig zu kontrollieren wäre zu umständlich.

Da wäre es doch einfacher ihnen besonderen Schutz zur Verfügung zu stellen. Schutzzauber auf ihren Häusern und ähnliches“, sagte Harry.

„Ich schließe mich der Meinung von Ginny und Harry an“, sagte Parvati sofort.

„Also ich finde das ganze sehr merkwürdig. Da könnte doch noch mehr dahinterstecken, oder was meinst du Harry?“, fragte Hermine.

„Und selbst wenn, wir werden es nicht erfahren. Sie wurde etliche Kilometer weit weg von uns ermordet. Selbst wenn wir es wollten, könnten wir nichts tun“, antwortete er.

Den Nachsatz: „Etwas das ich auch nicht tun würde, wenn man mich dafür bezahlte. Vielleicht sollte ich Bella dafür Blumen schicken“, dachte er und grinste.

„Warum grinst du jetzt so komisch“, fragte Ron, dem sein lächeln aufgefallen war.

„Ach mir kam gerade nur ein Gedanke… nicht so wichtig“, log er.

Die Vorstellung wie Bellatrix auf ein Bündel Blumen reagierte erheiterte ihn. Er konnte sich nicht vorstellen das sie die Frau für so etwas war.

„Wahrscheinlich wäre ein Buch über Flüche oder Verzauberrungen besser“, dachte er weiter und schob Hermine die Zeitung zurück.

Dabei ließ er seinen Blick durch die Halle wandern und sah auf die Personen, die gerade ebenfalls eine Zeitung in den Händen hielten.

Die von ihnen, deren Gesichter er sehen konnte wirkten nicht traurig oder bedrückt. Diese pinke Kröte war die Pest gewesen und wahrscheinlich würden einige Leute ihr ableben feiern, wenn man dazu einlud.

Ihm kam der Satz: „Eine beliebte und intelligente Hexe“ aus dem Artikel in den Sinn und er schüttelte kaum merklich den Kopf.

Die größte Lüge, die er dieses Jahr in der Zeitung gelesen hatte, so viel war sicher.

Harry streckte sich einmal. „Es ist aber auch egal. Wir werden eh nicht herausfinden, warum sie es getan haben.

Vielleicht hat sie den falschen dumm angemacht. Ein Schüler, den sie letztes Jahr bestraft hat, ist nun Mitglied bei Voldemort und hat sich gerächt…

Oder Voldemort will alle Personen, die dem Minister nahe sind aus dem Weg räumen, um sie durch seine eigenen Leute zu ersetzen.

Wie schon gesagt es gibt zu viele Möglichkeiten und egal was es war, die Frau hat es entweder selbst verschuldet oder es verdient.“

„HARRY! Das kann nicht dein Ernst sein. Ja, sie hat sich falsch verhalten und uns allen hier das Leben schwer gemacht, aber das rechtfertigt keinen Mord“, meldete sich Hermine zu Wort.

Harry rollte mit den Augen.

„Ich sage nicht das ich sie dafür getötet hätte, sie hat Schüler gefoltert und wie wurde sie bestraft? Soweit ich weiß, überhaupt nicht.

Dieser Kröte weine ich keine Träne nach und ich denke damit werde ich nicht der einzige sein.“

„Das geht zu weit Harry. Jeder verdient eine zweite Chance und…“

„Fang nicht damit an, die Predigt kenne ich auswendig.“

Damit erhob er sich und verließ die Große Halle, bevor Hermine doch noch den Vortrag von Dumbledore über Vergebung herunterbeten konnte.

Als er durch die Eingangshalle lief, bewegte sich etwas in seinem Augenwinkel und Trixi landete auf seiner Schulter, wo sie sich um seinen Hals legte.

„Da bist du ja meine kleine, hast du mich vermisst?“, fragte er die Schlange und streichelte ihr über den Kopf.

Er hatte schon vor einiger Zeit beschlossen das es unpassend wäre, sie zu den Treffen mit Pansy mitzunehmen.

Sie blieb im Schlafsaal der Jungen und folgte meistens seinen Mitschülern aus diesem, am nächsten Morgen.

In der Eingangshalle oder auf dem Weg zu seinem nächsten Unterricht fand sie ihn dann.

Sie zischelte und schlängelte sich seinem Arm hinunter, um dort in seinen Ärmel zu kriechen, während er sich auf den Weg hinauf zur ersten Stunde des heuten Tages machte.

Als er vor dem Klassenzimmer für Verwandlung stand, holten ihn Ron und Hermine ein.

„Was sollte das den gerade Harry? Weißt du wie du dich angehört hast?“, fragte Hermine sofort.

„Wie jemand der die Wahrheit sagt?“, antwortete er.

„Nein, du klingst, wie jemand der vom guten Weg abkommt. Sie war nicht auf unserer Seite, aber trotzdem war sie ein Mensch“, protestierte Hermine.

„Ich dachte sie wäre eine Kröte“, scherzte er und sah das Ron grinsen musste.

„Ron!“, protestierte Hermine.

„Das war lustig und auch wahr“, antwortete er zu seiner Verteidigung.

Hermine rollte mit den Augen. „Ihr seid unglaublich“, maulte sie.

„Tja, aber bei mir ist es charmant.“

Hermine wollte Harry gerade antworten als Professor Mcgonagall ankam und die Tür öffnete.

Den Rest des Tages gab es nur noch ein Thema: Umbridges Tot.

Harry hatte recht, die Trauer über das ableben dieser Kröte hielt sich unter den Schülern in Grenzen.

Am Abend saß Pansy mit Daphne Greengrass und Tracy Davis in der Bibliothek. Die drei Slytherins waren in ihre Hausaufgaben vertieft, während sie sich dabei unterhielten.

„Also… wenn es von euch keine fragen will, dann mach ich es: warum glaubt ihr wurde diese Kröte getötet?“, fragte Tracy in die Runde.

Ihre Freundinnen hatten das Thema bis jetzt umgangen und ihr brannte die Neugier unter den Nägeln.

„Tracy… bei aller liebe, aber das können wir uns schenken“, warf Daphne ein und blätterte die Seite ihres Buches um.

„Warum?“

„Weil die Liste der Gründe die Frau zu hassen länger ist als die Liste der verbotenen Gegenstände dieser Schule. Allein letztes Jahr, wo sie hier war, hat sie sich bestimmt dutzende Feinde gemacht“, erklärte Daphne.

„Glaubt ihr wirklich jemand ist so nachtragend?“, fragte Tracy.

„Entweder das oder Bellatrix Lestrange hatte einen persönlichen Groll gegen sie. Vielleicht wegen ihrer rosa Strickjacke“, scherzte Pansy.

„Die war wirklich grässlich.“

„Da gebe ich euch beiden sogar recht… Nur… versteht mich nicht falsch, ich konnte sie auch nicht leiden, aber…“

„Tracy, niemand konnte sie leiden. Warum sie getötet wurde, weiß niemand außer Bellatrix Lestrange und vielleicht sie selbst.

Es nützt nichts sich darüber den Kopf zu zerbrechen… wenn du es natürlich wissen willst, rate ich dir Bellatrix Lestrange zu befragen.“

Tracy lachte bei den Worten der Blonden auf. „Ich hänge an meinem Leben Daphne… niemand wäre so selbstmörderisch, um das zu tun.“

„Du vergisst Potter, wenn es um selbstmörderische Aktionen geht, ist er der Beste“, warf Daphne ein und grinste Pansy an.

„Was willst du damit sagen?“, fragte diese.

„Ach nichts weiter.“

Pansy wollte gerade etwas dazu sagen, als sie jemand von hinten antippte.

„Hey Pansy“, sagte Parvati.

„Hallo Parvati“

„Ich wollte dir das Buch zurückgeben, das du mir geliehen hast.“

Die Inderin reichte ihr den Roman zurück, den sie aus ihrer Tasche zog.

„Danke… und? Hat er dir gefallen?“, fragte Pansy interessiert.

„Er war… ziemlich gut.“

„Schön… ähm willst du dich nicht setzen?“

Parvati ließ den Blick über die drei Slytherins wandern und überlegte.

„Ich weiß nicht…“, begann sie.

„Wir beißen nicht… also nicht immer“, scherzte Pansy was die beiden anderen dazu brachte mit den Augen zu rollen.

„Jetzt komm schon, wir tun dir nichts und außerdem könnte ich deine Hilfe gebrauchen.“

Parvati nickte schließlich und ließ sich neben Daphne nieder.

„Also… wobei könntest du Hilfe brauchen?“, fragte Parvati.

„Pflege magischer Geschöpfe… der Aufsatz über andere alternative Beschwörungen von Vertrauten.“

Parvati grinste sie an. „Den habe ich fertig… in Indien gibt es ein ähnliches Ritual. Allerdings ist dafür eine Gruppe von Personen erforderlich.“

„Gesang und Tanz sind auch erforderlich? Neben den bunten Kostümen“, scherzte Tracy und kicherte.

Parvati funkelte sie böse an. „Das ist ein Klischee aus Filmen“, maulte die Inderin.

„Ich konnte nicht wiederstehen, auch wenn die Vorstellung lustig ist.“

„Da muss ich ihr Recht geben“, warf Daphne ein.

„Was sind Filme?“, fragte Pansy in die Runde.

„Hmm… wir könnten dir das jetzt erklären, aber es wäre doch besser, wenn wir es dir einmal zeigen.“

„Jetzt sei nicht so eingebildet Daphne, wenn du nicht mit mir befreundet wärst, wüsstest du es auch nicht“, warf Tracy ein.

Daphne warf ihr einen bösen Blick zu und verschwand wieder hinter ihrem Buch.

„Ihr habt euch ja wirklich gern.“

„Die beiden lieben sich abgöttisch, du weißt ja was sich liebt das neckt sich“, erklärte Pansy.

Tracy errötete während Daphne das Buch sinken ließ. „Pansy, wenn das wirklich so wäre, würdest du uns auch lieben.

Du bist die von uns mit der schärfsten Zunge.“

„Oh, das wird Harry dir bestätigen.“

„Zwei Knut in die Kasse für perverse Witze“, sagte Tracy und hielt ihr die Hand hin.

„Ich habe kein Gold bei mir gerade, erinnere mich die Tage noch einmal daran.“

„Moment! Sie bezahlt euch, wenn sie solche Sachen von sich gibt?“, fragte Parvati verwundert.

„Das war meine Idee, meine Eltern haben, als ich noch ein Kind war, ein Fluchglas gehabt. Wenn ich geflucht habe, musste ich einen Knut hineinwerfen.

Also eigentlich jeder von uns. Sollte wohl dabei helfen das ich eine feine Dame werde“, erklärte Tracy.

„Das hat wunderbar funktioniert“, sagte Daphne und erntete einen bösen Blick.

„Wie gesagt, sie lieben sich… irgendwie, denke ich… naja ist ja auch egal.“

„Behaupte es nur weiter, mich stört es nicht Daphne ist süß, stark und schlau. Warum sollte ich nicht mit ihr ausgehen wollen.“

Die Blonde grinste sie an.

„Okay… um das letzte Thema nochmal aufzunehmen. Pansy, was ist mit dir und Harry? Ihr haltet es wohl ziemlich locker, zumindest hat es so gesagt.“

„Jaaaaa… also kann man so sagen. Hat er sonst noch was dazu gesagt… oder über mich?“, fragte sie wie beiläufig.

Plötzlich merkte Pansy, dass sie von allen drei anderen Mädchen angeschaut wurde. „Was denn? Ich will nur wissen, ob er Gerüchte über mich verbreitet… oder Lobeslieder.“

„Ja natürlich Pansy“, murmelte Daphne und versteckte ihr Grinsen hinter ihrem Buch.

Parvati bemerkte es und sah die Blonde schief an.

Die vier unterhielten sich, während sie sich um ihre Hausaufgaben kümmerten. Parvati wusste das sie einige aus ihrem Haus dafür an den Pranger stellen würden, aber die drei Slytherin Mädchen waren tatsächlich umgänglich.

Vor allem Daphnes fast schon eiskalte Ehrlichkeit fand sie interessant. Wobei es nicht immer Ehrlichkeit war, öfters war es auch fies, aber lustig.

Die drei Mädchen schienen in ihren Augen wirklich gut befreundet zu sein, zumindest würde das die kleinen aber auch hin und wieder fiesen Gemeinheiten erklären.

Niemand von ihnen nahm diese ernst und die Konter waren auch komisch.

Schließlich versuchte Parvati auch ihr Glück, die Blonde Slytherin funkelte sie böse an.

„Wiederhole das“, knurrte sie.

Plötzlich fühlte sich Parvati unwohl in ihrer Haut. „Eiskönigin von Slytherin“ war auch ihr ein Begriff.

„Ich… äh… ich… ich sagte, dass du nicht eifersüchtig auf Pansy sein musst, nur weil sie einen Kerl hat.“

Daphnes Mund verzog sich zu einem Grinsen. „Mutig“, dachte sie.

„Da gebe ich dir recht. Ich bin auch nicht eifersüchtig auf Pansy. Schließlich habe ich genug Verehrer… oh tut mir leid ich wollte nicht in der offenen Wunde bei dir Bohren.“

Parvati schnaubte abfällig. „Ich…. Äh… also…“, stammelte sie.

Daphne grinste sie hochnäsig an. „Leg dich niemals mit mir an, sonst wirst du weinen.“

Parvati schluckte, während sie der Blonden in die Augen sah.

Ihr blickt flog zu Pansy die versuchte ihr Lachen zu unterdrücken.

„Ich… ich… und wenn ich es doch tue? Hunde die Bellen beißen nicht, das ist ein altes Sprichwort und nur weil du hier so giftig… oder kalt bist heißt das nicht das du deinen Worten Taten folgen lässt.“

Daphne zog in beeindruckender Geschwindigkeit ihren Zauberstab und richtete ihn auf Parvati.

Die Spitze leuchtete und im nächsten Moment erschien über Parvati eine Wolke.

„Was ist das?“, fragte die Inderin.

„Das wirst du schon sehen, genieße mein Geschenk einfach.“

____________________________________________________________Juhu, diese Woche wieder vor dem Sonntag. Ich bessere mich haha.

Ich hoffe es hat euch gefallen. Eigentlich wollte ich den Bericht über Umbridge ein ganzes Kapitel widmen oder aber ein kleines als Bonuskapitel für unter der Woche, da ich eigentlich dachte das hier würde auf die Woche nach meinem Urlaub fallen.

Als ich den Bericht und das Gespräch von Harry, Wiesel und Biber fertig hatte, habe ich mich dann aber doch dazu entschieden noch die Slytherin Seite hineinzunehmen.

LG Infernalsnipr