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43 Die erste Unterrichtsstunde

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43 Die erste Unterrichtsstunde

Schönen Samstag wünsche ich euch und schöne Grüße aus Belgien von der der Nordsee. Sogar diesmal mit gutem Wetter hahaha.

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Das Spiel am kommenden Wochenende war für Harry nicht leicht mit anzusehen. Gryffindor spielte gut, das war keine Frage aber die Slytherins waren besser.

Ginny versuchte so gut wie möglich seine Ratschläge zu befolgen, aber schlussendlich war Malfoy vor ihr am Schnatz.

„Sie braucht einen besseren Besen“, dachte er, als er sah, wie der Blonde seine Ehrenrunde um das Stadion drehte.

Schlussendlich war dieser nur wegen der höheren Geschwindigkeit und Beschleunigung seines Besens früher an dem kleinen goldenen Ball gewesen.

Der Rest war genauso wie Harry es erwartet hatte, die Jäger der Slytherins scheuten keine Fouls oder Unsportlichkeiten und Ron gingen die Nerven durch.

In der ersten Viertelstunde war dieser tatsächlich ziemlich gut gewesen, doch dann passierten ihm einige Fehler und er schien sich selbst daran aufzuhängen und machte dadurch immer mehr.

Harry schüttelte den Kopf und verließ das Stadion mit den anderen zusammen, um in ihren Gemeinschaftsraum zu gehen.

Die Stimmung war im Allgemeinen ganz annehmbar, natürlich waren viele traurig aber die Mannschaft war neu. Fred und George hatten im letzten Jahr ihren „Abschluss“ gemacht.

Die Ersatztreiber, die sie für die letzten beiden Spiele hatten, hatten sich dieses Jahr nicht beworben.

Somit blieb Kathi die Einzige, die aus dem Quidditchteam noch übrig war, in das Harry in seinem ersten Jahr eingetreten war.

Ginny, welche im letzten Jahr seine Position übernommen hatte und Ron waren dann noch die mit Spielerfahrung.

Zwei neue Jäger und neue Treiber mussten also erstmal in die Mannschaft eingeführt werden und das würde dauern.

Die Frage warum sie ausgerechnet immer zuerst gegen Slytherin spielten lag ihm nicht zum ersten Mal auf der Zunge.

In den letzten Jahren war es immer ein Kopf an Kopf rennen ihren Häusern gewesen, warum setzte man dieses Spiel nicht als Finale an?

Das würde für viel mehr Spannung sorgen, aber auch wenn er fragte: Würde er bestimmt keine brauchbare Antwort bekommen.

Während das Haus ihre Niederlage betrauerte, konnte Harry hin und wieder einige Vorwurfvolle Blicke auf sich sehen. Einiger seiner Hauskameraden waren wohl der Meinung sie hätten gewonnen, wenn Harry für sie gespielt hätte.

In der darauffolgenden Stunde Pflege magischer Geschöpfe bedankte sich Pansy bei Harry und Parvati.

Bei der Inderin dafür das sie Daphne nicht verraten hatte, Harry dafür das er ihnen durch seine Nichtteilnahme den Sieg geschenkt hatte.

Während Parvati den Dank annahm konnte Harry über die Worte der Slytherin nur mit den Augen rollen.

Diese kicherte vergnügt und widmete sich wieder Trixi. Harry nutzte einige der Stunden, um seiner Vertrauten Proben ihres Giftes zu entnehmen.

Ein Unterfangen, an dem sich die beiden Mädchen beteiligten.

Caleb sprach inzwischen fast perfekt und Parvati würde, wenn es ihre Zeit erübrigte, gerne noch versuchen ihm eine Fremdsprache beizubringen.

Pansys „Katze“, eine Bezeichnung, von der sie sich nicht abbringen ließ, war noch ein gutes Stück gewachsen.

„Womit fütterst du diesen Tiger eigentlich?“, fragte Parvati, während sie dabei zusah, wie Pansy eine Phiole an die Giftzähne der Schlange hielt.

„Ganz normale Sachen: Fleisch… Milch… hin und wieder ein paar Früchte aber meistens nur Fleisch und Milch.“

„Das klingt nicht nach etwas, was normale Katzen fressen… zumindest nicht in den Mengen.“

„Sie futtert für ihre Größe normale Mengen.“

Die beiden Gryffindors tauschten einen Blick und schüttelten dabei die Köpfe.

„Sehen wir es mal positiv, wenn sie noch weiter wächst, dann wird das doch noch was mit dem Reisen durch ihr Talent.“

„Da hast du auch wieder recht“, sagte Parvati.

„Ja ja“, murmelte Pansy und konzentrierte sich weiter auf die Schlange.

„Wo wir deine Mieze gerade aber als Thema haben, hast du ihre genaue Gattung jetzt eigentlich herausgefunden?“

Die Slytherin schwieg nur.

„Pansy?“

„Nicht direkt… also ich habe es eingegrenzt… Wenn sich im nächsten Jahr Reißzähne und zwei weitere Schwänze bilden weiß ich es sicher.“

Beide Gryffindors schauten sie sprachlos an.

„Aber ich glaube doch ehr an eine Schattenkatze.“

Parvati sah auf die Katze, die sich gerade auf Harrys Schoss ausruhte vom nichts tun. „Heißen die nicht Schattenpanther? Padma und ich hatten einmal über diese Wesen gelesen.“

„Die gibt es auch. Die Schattenkatze gibt es seit einigen Jahren ist wohl eine eigene Züchtung, die kleiner und ungefährlicher ist als der Panther“, erklärte Pansy.

Schließlich war die Stunde vorbei und die beiden Gryffindors betraten das Schloss.

Harry begleitet Parvati noch einige Stockwerke nach oben da sie Wahrsagen hatte.

„Okay, wenn du es nicht sagst, dann mache ich es. Ihr Stubentiger ist ein Panther.“

„Jap“, antwortete Harry nur.

„Wie kann sie das nicht sehen?“

Harry zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, aber es macht mir immer noch sorgen wie verschmust dieses Tier ist.

Stelle dir mal vor wie das aussieht, wenn die Kleine ausgewachsen ist.

Ich meine, sie war etwas kleiner als Hermines Krumbein, aber inzwischen ist sie etwas größer als er.“

Harry lächelte plötzlich.

„Was ist so lustig?“

„Mir kam gerade ein Bild in den Kopf. So weit ich weiß springt Cleo ihr immer auf den Schoss. Meistens aus dem Nichts, wenn sie erstmal 50 Kg wiegt, dann könnte das unangenehm werden.“

Jetzt lachte auch Parvati. „Da haben wir ja doch glück gehabt mit unseren Kleinen. Was hast du heute noch vor?“

„Nichts, also zumindest habe ich nichts geplant“, antwortete er und machte sich dann auf den Weg hinauf zum Gemeinschaftsraum, wo er sich um seine Hausaufgaben kümmerte.

Beim Abendessen wurde ihm die Entscheidung um seine Abendplanung abgenommen.

Auf seinem Teller erschien ein Briefumschlag, nachdem sich die Platten und Schüsseln vor ihnen füllten.

Er nahm den Brief in die Hand, in enger, aber feiner Schrift stand darauf sein Name. Die Schrift erkannte er als die seines Schulleiters.

Schnell riss er den Brief auf und warf einen Blick hinein.

„Hallo Harry, bitte komm nach dem Abendessen in mein Büro zu deiner ersten Unterrichtsstunde.

Dumbledore

PS: Ich mag Nougat“

Er rollte mit den Augen und stopfte den Brief in seinen Umhang. Fast schon hatte er vergessen das Dumbledore ihn unterrichten wollte.

Lange Zeit gelassen hatte dieser sich, etwas Erwartungen hatte er nun doch.

Die Vorbereitungszeit war lang gewesen also würde er ihn vielleicht doch in Duellzaubern unterrichten oder aber über andere wichtige Dinge.

Während des Essens überlegte er was er gleich sehen und lernen würde, dabei achtete er nicht auf die Gespräche um sich herum.

Als er schließlich fertig war, verabschiedete er sich schnell und stieg die Stufen hoch zum Büro des Schulleiters.

Als er in einen Geheimgang eintrat, schloss er kurz die Augen und öffnete seine Schilde.

Die Verbindung herzustellen auf diese Distanz hätte er vielleicht einmal üben sollen, aber wenn Voldemort es in seinem letzten Jahr immer wieder geschafft hatte, dann würde er das hier auch schaffen.

Immerhin hatte er von Bellatrix gelernt und egal wie verrückt diese Hexe auch war, sie wusste, was sie tat und vor allem in Geistesmagie waren die Blacks unschlagbar.

Sein linkes Auge zuckte und er begann durch dieses erst verschwommen und dann wie durch einen Schleier zu sehen.

Schnell legte er einen Glamourzauber über sein Auge, da er wusste das dieses nun eine Rote Pupille hatte. Nach dem Zauber hatte es nun wieder seine gewohnte grüne Farbe.

So verließ er den Geheimgang wieder und ging bis vor den steinernen Wasserspeier. „Nougat“

Sofort setzte sich dieser in Bewegung und Harry bestieg die Treppe die sich nun, wie eine Wendeltreppe nach oben bewegte.

Keine Minute später stand Harry vor Dumbledores Bürotür, er klopfte und wurde hineingebeten.

„Guten Abend Professor, ich hatte schon gedacht sie hätten mich vergessen“, sagte Harry und ließ sich nach einer einladenden Geste von seinem Schulleiter auf dem Stuhl gegenüber von ihm nieder.

„Nicht doch Harry. In den letzten Wochen gab es viel zu tun für unsere Seite. Leider kann ich nicht an allen Sachen gleichzeitig arbeiten, aber deine Ausbildung, um dich Voldemort zu stellen hat immer noch höchste Priorität.“

Dumbledore lächelte ihn auf seine großväterliche Weise an und Harry nickte.

„Gut, worin wollen sie mich unterrichten? Heilzauber? Duellieren? Kampfmagie?“

„Nicht doch Harry. Es gibt etwas wichtigeres, das du lernen musste.“

Dumbledore deutete auf sein Denkarium und trat mit Harry zu diesem. Daraufhin zog er einige Phiolen aus seinem Umhang und goss die erste in das kleine runde Becken.

(Harry sieht die Erinnerungen an das Treffen von dem Ministeriums Angestellten mit der Familie Gaunt.

Das Gespräch von Dumbledore und Tom im Waisenhaus, wobei auch die Leiterin des Waisenhauses von der Höhle erzählt.)

Schließlich landen die beiden wieder im Büro von Dumbledore. Harrys Blick lieg auf der silbernen Flüssigkeit im Denkarium.

„Warum zeigen sie mir das?“, fragt er schließlich.

„Es ist wichtig das du weißt, gegen wen du kämpfst Harry. Dieses Wissen über ihn und sein Leben kann noch zu einem Vorteil werden.“

Harry schluckte einen Kommentar hinunter und schwieg weiter.

„Aber… nichts davon war hilfreich… Gut, er ist ein Halblut aus einer scheinbar reinblütigen Familie, das in einem Waisenhaus der Muggel aufgewachsen ist.

Das könnte seinen Hass erklären, aber nützen würde mir das nicht viel.

Natürlich beweisen diese Erinnerungen das, aber auch wenn ich die Möglichkeit habe, das öffentlich zu machen, werden sich seine Anhänger nicht von ihm abwenden.“

„Du missverstehst mich Harry. Seinen Gegner zu kennen kann eine mächtige Waffe sein.

Ich habe außerdem noch eine Theorie, für die ich gerade beweise suche. Diese Erinnerungen werden diese auch unterstützen“, erklärte Dumbledore.

Das ließ Harry aufhorchen. „Was glauben sie denn mit ihnen beweisen zu können?“, fragte Harry neugierig.

„Alles zu seiner Zeit Harry, alles zu seiner Zeit. Wir werden uns denke ich in einigen Tagen wiedersehen. Es ist spät geworden und du musst dich auch an die Ausgangssperre halten.“

„Natürlich“, murmelte Harry. Dumbledore wusste, wie oft Harry schon außerhalb von dieser Sperrzeit im Schloss unterwegs war.

Harry könnte problemlos zurück in den Gemeinschaftsraum gelangen ohne erwischt zu werden, aber scheinbar wollte Dumbledore nicht weiter mit Harry reden.

„Dann ihnen noch eine gute Nacht Professor. Aber bevor ich gehe, könnte ich vielleicht noch erfahren, was sie so beschäftigt hat, in den letzten Monaten?“

Dumbledore stöhnte leise. „Der Krieg Harry, die Politik, das Ministerium, der Orden, das leiten der Schule. Dies sind alles Dinge, die ich im Auge behalten muss.

Die Todesser verhalten sich merkwürdig. Die Korruption im Ministerium erschwert es mir für uns wichtige Angelegenheiten anzusprechen.

Dazu kommt noch die Sicherheit und die Aufgaben der Ordensmitglieder.“

„Ich verstehe das ist natürlich viel das sie da alles alleine leiten und unter ihrer Kontrolle halten müssen. Bis zu unserem nächsten Treffen.“

Harry verabschiedete sich und stieg die Treppe hinter der Bürotür hinunter.

Seine Gedanken drehten sich um das gerade gesehene. Alles ging um das Leben von Voldemort, bevor er Voldemort war.

Einen richtigen Reim konnte sich Harry aber nicht darauf machen. Nichts davon würde ihm in einem Kampf helfen.

Zurück in den Gängen des Schlosses nahm er den nächsten Geheimgang und löste dort die Verbindung wieder, genau wie den Zauber.

„Vielleicht kann Tom mir Auskunft darüber geben“, dachte er, während er sich auf den Rückweg zum Turm der Gryffindors machte.

Derweil saß Dumbledore in seinem Büro und brütete darüber nach wie Harry reagiert hatte.

Tom und Harry waren sich in einigen punkten ähnlich. Harry hätte genauso werden können, wie es Tom geworden war.

Das wollte Dumbledore dem Jungen aufzeigen, aber dieser schien es entweder nicht begriffen zu haben oder aber er ignorierte es.

Leise stöhnte der ältere Zauberer und blickte auf das Denkarium.

Die letzten Wochen waren anstrengend gewesen, im Ministerium legte man ihm bei seinen Nachforschungen Steine in den Weg.

Etwas womit er immer gerechnet hatte, aber da er nun seine Stimmen durch die Häuser Potter und Black verloren hatte war es noch schwerer.

Andromeda weigerte sich die Stimme für das Haus Black zurückzugeben, auch nachdem er noch einige male an sie und auch an ihre Tochter appelliert hatte.

Dazu kam das sie die Stimme für Harry und die Potters verwaltete. Ob sie Harry über alles Informierte wusste er nicht, dazu kam auch noch das der junge seit diesem Jahr kein großes Interesse an etwas anderem als der Schule zu haben zu schien.

Das gute daran war natürlich das seine Noten sich verbesserten und er lernte sich zu verteidigen. Somit könnte er Voldemort vielleicht doch schlagen und sich erst danach opfern.

Leider bedeutete dies auch das er freier dachte und das könnte sich störend auf Dumbledores Pläne auswirken.

Er hatte schon überlegt, ob er ihm nicht wieder einige Prüfungen und Rätsel stellen sollte. Nur schien er auf nichts anzuspringen.

Auch seine beiden Spione und Anhänger, durch die er ihn immer in die richtige Richtung leiten konnte, waren da keine große Hilfe.

Um Hermine und Ron machte er auch einen Bogen und schien sich nur wenn es nötig war mit ihnen zu beschäftigen.

Die Idee: Das Sirius ihn über einiges aufgeklärt hatte, hatte er schon gehabt, aber dann wäre der Junge anders.

Er hätte das Gespräch gesucht, oder aber wäre vielleicht streitlustig gewesen.

Sirius konnte ihm keine Beweise geliefert haben und nur auf das Wort seines Paten würde er sich nicht verlassen.

Er selbst hatte Harry öfters geholfen und auch seine beiden Freunde würde er nicht fallen lassen nur weil sein Pate ihm etwas geschrieben hatte das er nicht beweisen konnte.

Fast schon glaubte Dumbledore dass es die reine Pubertät des Jungen war. Vor allem da er sich scheinbar mehr für zwei Mädchen aus seinem Jahrgang interessierte als für seine besten Freunde.

Das war etwas das vorbei gehen würde, so viel wusste Dumbledore.

Schließlich war er schon seit langer Zeit Schulleiter. Das Einzige, was ihn beunruhigte war das das Parkinson Mädchen eine reinblütige Slytherin war.

Ihre Familie war neutral gewesen, zumindest gab es niemals Beweise oder aber Anschuldigungen gegen sie.

So wie es in Gryffindor ein schwarzes Schaf gab könnte es auch bei ihnen ein weißes geben, aber die Chance war gering.

Nur konnte er Harry keine Vorschriften machen, er war nicht mehr sein Vormund.

Das war auch eine Sache, die er in den letzten Wochen versucht hatte, ändern zu lassen.

Nur waren sowohl das Ministerium als auch die Kobolde fiel zu stur.

Fudge hatte ein persönliches Interesse daran Harry auf seiner Seite zu wissen.

„Vielleicht hätte ich ihn doch direkt nach Beginn des Sommers dieses Jahr zu den Weasleys geben sollen, aber ich dachte es wäre besser, wenn er noch etwas mehr Führung lernt“, dachte Dumbledore und schaute auf seine Hand.

Diese war vollkommen schwarz und wirkte nun auch knochig.

Ihm war ein Fehler unterlaufen, ein gewaltiger Fehler und das ausgerechnet zu einer Zeit wie dieser.

Es half nichts über einen verschütteten Zaubertrank zu jammern, aber er würde noch einen Weg finden diesen Fluch zu brechen.

Er hatte noch genug Zeit und Anhaltspunkte. Ein kleiner Moment der Schwäche würde seine Pläne nicht ruinieren.

Der Stein, weswegen er den Fluch ausgelöst hatte, lag nun in einer kleinen Schatulle versteckt in seinem Büro.

Mit diesem, dem Zauberstab, den er seit Jahrzehnten nutzte und dem Umhang der Potters würde er als der Bezwinger des Todes gelten und damit musste er diesen schwarzmagischen Fluch doch lösen können, oder etwa nicht?

Der dunkle Lord saß derweil in seinem Anwesen und dachte über das gesehene nach.

Das Timing seines neuen Spions hätte nicht ungünstiger sein können. Gerade war er in einer Besprechung gewesen als sich plötzlich sein Sichtfeld veränderte.

Nun sah er Potter auf dem Weg zum Büro des Direktors auf einem Auge und er hörte, was dieser hörte.

Die „Unterrichtsstunde“ von Dumbledore war lachhaft gewesen.

Warum zeigte er Potter nur das alles, aber eine Sache hatte er aus dieser Erinnerung erfahren: Dumbledore hatte einen seiner Horcruxe.

Der Fluch, mit dem er diesen beschützt hatte, war auf den alten Knacker übergegangen. Der Fluch hätte denjenigen der den Ring berührt töten sollen.

Scheinbar hatte aber jemand den Fluch in seiner Hand versiegelt. Er hätte inzwischen längst den ganzen Körper des alten Mannes befallen und ihn getötet.

So einen mächtigen schwarzmagischen Zauber konnte man nicht einfach so versiegeln. Nur jemand der sich mit schwarzer Magie auskannte konnte dies tun.

Das grenzte die Auswahl der Personen, die das getan hatten, stark ein. Das Dumbledore es selbst getan hatte bezweifelte er, dieser lehnte alles schwarzmagische ab.

Darum wollte er auch alles verbieten, was auch nur annährend damit in Verbindung stand.

Die Erinnerungen die Dumbledore dem jungen zeigte waren weniger interessant, außer vielleicht die über das Treffen des Ministeriumsangestellten mit der Familie Gaunt.

Dem Todessertreffen dem er zeitgleich beiwohnte konnte er auch nur mit einem Ohr zuhören.

Es gab nicht sonderlich fiel neues zu berichten. Ihre Übernahme des Ministeriums ging gut voran, auch ihre Suche nach den Mitgliedern des Phönix Ordens.

Das einzige, wo es noch keine Erfolge gab war bei der Suche nach Wurmschwanz.

Diese Ratte war geflohen und versteckte sich wer weiß wo.

Eine Tatsache die er nicht einfach ignorieren konnte. Wenn ein einfacher Todesser plötzlich aus seinen Reihen verschwand, war dies kein Problem.

Nur er kannte die Namen aller seiner Anhänger, da er jedem von ihnen das dunkle Mal selbst eingebrannt hatte.

Nur Wurmschwanz war da ein ganz anderer. Nur Lady Magic wusste wie viel diese Ratte von seinen Plänen wusste.

Wie er feststellen musste, hatte die Ratte das dunkle Mal von seinem Arm entfernt, sonst wäre er längst sich vor Schmerzen krümmend zurückgekrochen gekommen, oder aber wäre an diesen gestorben.

Die Verbindung, die er zu jedem seiner Anhänger durch das Mal hatte, war bei Wurmschwanz gestört.

„Findet endlich diese Ratte, wenn er Dumbledore und seinen Anhängern in die Hände fällt ist das eine Katastrophe!“, befahl der dunkle Lord und verschwand dann viel zu schnell aus der Besprechung.

Er wollte sie mehr auf das Konzentrieren was Dumbledore seinem Spion zeigte.