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44 Der nächste Tag

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44 Der nächste Tag

Schönen Samstag, diese Woche wieder zurück in Deutschland. Ich hoffe ihr hattet eine schöne Woche und seit noch nicht geschmolzen.

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Harry verabschiedete sich kaum das er im Gemeinschaftsraum war sofort von Ron und Hermine die zu ihm kamen, um ins Bett zu gehen.

Er legte einen Schutzzauber auf sein Bett und schloss die Augen.

Als er schließlich eingeschlafen war und sich wieder in Toms Kopf wiederfand lief er durch die Gänge auf der suche nach dem dortigen Schlossherren.

„Tom? Bist du da? Ich weiß das du mich hören kannst und ich weiß das du das gleiche gesehen hast wie ich“, rief er.

Erst passierte nichts, dann begann das Schloss zu beben und der Korridor um ihn herum veränderte sich.

So schnell wie es begonnen hatte war es auch schon wieder vorbei. Er stand nun im Büro des Schulleiters, nur war dieses in Slytherin Farben gehalten.

Die Porträts der ehemaligen Schulleiter waren verschwunden, dafür sammelten sich allerhand Wertvoll aussehende Gegenstände in Vitrinen vor den Wänden.

Ringe, Diademe, Halsketten, mehrere Flaschen mit Inhalten die er nicht bestimmen konnte, goldene Kelche und einige mit Juwelen besetzte Dolche.

Auf einem großen Thron, hinter einem schwarzen Schreibtisch saß der dunkle Lord.

„Du bist schneller da als ich dachte“, war alles, was dieser sagte als er Harry sah.

Der Jugendliche trat vor den Schreibtisch, wo plötzlich ein silberner Stuhl mit grünen Bezügen erschien.

Harry setzte sich und blickte sein Gegenüber abschätzend an. Der dunkle Lord wirkte nicht viel anders als sonst.

„Hatte Zeit, du machst dir wohl keine Sorgen um die Erinnerungen die Dumbledore mir zeigt?“

Ein schmales Lächeln erschien auf Toms Gesicht.

„Nicht im Geringsten. Dumbledore scheint einen Verdacht zu haben, aber das ist nichts, was dir oder mir Sorgen bereiten sollte.

Wenn ich es mir so überlege, könntest du etwas für mich erledigen.“

Harry sah ihn schief an. „Und was bekomme ich dafür?“

Toms lächeln wurde breiter. „Du klingst immer mehr wie ein Slytherin. Wenn du das herausfindest, was ich glaube, mein kleiner Spion, dann werde ich mit Snape einiges zu besprechen haben.“

Harry unterdrückte ein Grinsen. „Und diese Besprechung wird nicht zufällig das Wort: Cruzio enthalten?“

„Mehrfach“ antwortete Tom.

„Okay, was möchtest du dieses Mal?“

„Dumbledores Hand. Es ist die Nachwirkung von einem Fluch, den ich vor Jahrzenten gesprochen habe, um etwas zu beschützen.

Eigentlich müsste der Fluch ihn bereits getötet haben, auf eurer Seite gibt es nicht viele Personen, die diesen Fluch eindämmen können.“

Harry nickte verstehend. „Du glaubst also das Snape Dumbledore gerettet hat? Etwas das natürlich gegen deine Pläne ist.“

Tom nickte nur.

„Und wie soll ich das herausfinden?“

„Du bist doch sonst so schlau, denk dir etwas aus.“

Harry rollte mit den Augen und erhob sich. „Ich werde mal sehen, was ich herausfinden kann.“

„Gut und versuche mich beim nächsten Mal vorzuwarnen. Es ist merkwürdig, wenn sich plötzlich dein Sichtfeld und deine Wahrnehmung zweiteilt.“

„Dieses Ritual war deine Idee, aber ich werde mal sehen ob ich es das nächste Mal schaffe dir eine Eule zu schicken.“

Statt zu Antworten erbebte das Schloss und im nächsten Moment fand sich Harry in völliger schwärze wieder.

Voldemort hatte ihn wohl aus seinem Geist geworfen. Er schüttelte den Kopf und schlug die Augen auf.

Leise stöhnte er. „Na ganz super. Bin gespannt wie ich das hinbekommen soll“, murmelte er und drehte sich auf die Seite.

Der nächste Morgen kam für Harrys Verhältnisse viel zu früh. Er hatte noch lange wach gelegen und sich überlegt, wie er an dieses Wissen kommen sollte.

Dumbledore war nun wirklich kein Mensch der Dinge mit anderen teilte und Snape konnte er nicht fragen.

Sich bei allen anderen Lehrern zu erkundigen, würde auch nicht gehen, er bezweifelte das ihm überhaupt jemand Auskunft geben würde.

Da bliebe nur noch Madam Pomfrey die Schulheilerin und diese würde bestimmt auch nicht Informationen über Patienten herausgeben.

Harry bezweifelte außerdem, dass sie sich mit schwarzer Magie auskannte, um so einen Fluch zu bannen.

Nun saß er gähnend über seiner dampfenden Tasse Kaffee und kaute auf seiner Scheibe Toast.

Er hörte kaum auf das Gespräch von Ron und Hermine neben ihm.

Als es Zeit für ihre erste Unterrichtsstunde war, machte er sich auf den Weg zum Klassenzimmer.

Er merkte kaum das Hermine und Ron bei ihm waren.

„HARRY!“, riss ihn Hermines Stimme dann doch aus seiner Müdigkeit.

„Ja? Was hast du gesagt“, antwortete er.

„Ich wollte wissen, wie deine Stunde bei Professor Dumbledore war?

Du wirkst so abwesend, seit du von dort zurück bist.“

„Ah… nun, ich muss sagen, dass ich die Stunde als ziemlich unnütz empfand.“

„Was?“

„Er hat mir einige Erinnerungen aus Voldemorts Leben gezeigt… also von Menschen, die mit ihm zutun hatten, bevor er Voldemort wurde.

Das ist nicht hilfreich in meinen Augen.“

„Harry, das kann nicht dein Ernst sein! Professor Dumbledore weiß, was das Beste ist. Du musst vertrauen und tun, was er sagt. Sonst wirst du Voldemort nicht besiegen können“, predigte Hermine.

„Natürlich“, murmelte Harry und gähnte.

„Du nimmst deine Mission nicht ernst!“

„Doch Hermine, ich bin nur müde. Ich weiß, was ich tue und was getan werden muss.“

Damit hatte er nicht einmal gelogen nur würde das Ende des Krieges anders sein als es die meisten erwarten würden.

„Also ich muss Harry rechtgeben. Wäre es nicht besser Zauber zu lernen mit denen er sich verteidigen kann?“

„Meine Rede“, murmelte Harry.

„Wenn er Zauber zur Verteidigung lernen wollte, dann hätte er sich in Verteidigung gegen die dunklen Künste einschreiben sollen.

Ich bin mir sicher das hinter diesen Erinnerungen ein tieferer Sinn steckt. Es ist nie verkehrt seinen Gegner zu kennen und es könnte dir einen Vorteil geben.

Vielleicht zeigt eine der Erinnerungen eine schwäche von Voldemort. Du musst nur genau hinsehen und sie finden.“

Harry zwang sich zu einem kurzen lächeln.

„Das einzige, was ich gesehen habe, war das er schon als Kind vor Hogwarts unausstehlich war. Er hat die anderen Kinder drangsaliert und sich Andenken an seine Taten von ihnen genommen.“

Hermine klatschte in die Hände. „Das ist doch schon einmal etwas. Er könnte einmal einem seiner Opfer etwas abgenommen haben das man gegen ihn richten kann.“

„Möglich“, murmelte Harry. Er wusste bereits das Tom wahrscheinlich aus einigen der Wertvollen Stücke, die er seinen Opfern genommen hatte Horcruxe gemacht hatte.

Das Diadem war da ein gutes Beispiel, dieses gehörte, wie er inzwischen wusste wirklich einst der Gründerin des Hauses Ravenclaw.

„Können wir das vielleicht wann anders weiter diskutieren? Ich habe gestern noch lange wach gelegten und nochmal über alles, was ich gesehen habe, nachgedacht.“

„Das ist gut Harry. Wenn du willst, kann ich für dich heute mitschreiben“, bot Hermine an.

„HEY! Warum willst du ihm deine Notizen geben aber mir nicht“, meckerte Ron dazwischen.

„Danke Hermine, aber ich denke ich schaffe das schon.“

„Ganz einfach Ron, weil er seit diesem Jahr selbstständig arbeitet und lernt. Da mache ich eine Ausnahme.“

Ron schnaubte abfällig, während Harry kurz lächelte.

Die Verwandlungsstunden und auch die Doppelstunde Kräuterkunde schaffte Harry noch.

Schließlich musste er nur noch die Zauberkunststunden überstehen. Beim Mittagessen trank er noch einmal einige Tassen Kaffee, um es auch bis zum Abend zu schaffen.

Begleitet von Ron, Hermine und Parvati machten sie sich auf den Weg hinauf zum Klassenzimmer.

Als sie die Treppen verließen, sprang eine schwarze Katze aus dem Schatten einer der Ritterrüstungen und landete vor ihnen.

Diese maunzte und schmiegte sich an Parvatis Beine, bevor sie zu Harry hinüberging und sich dann vor ihn setzte.

„Hallo Cleo, warum bist du denn hier?“, fragte er das schwarze Fellknäul und hob sie hoch.

Parvati war sofort an seiner Seite und streichelte dem Tier über dem Kopf.

Cleo schmiegte sich gegen die Hände der beiden. Dabei bemerkte Harry auch die Pergamentrolle, die an das Smaragdgrüne Halsband gebunden war, welches Cleo um den Hals trug.

Da sich das Tier in seinen Armen aufhielt, bat er Parvati die Rolle abzumachen. Cleo ließ das ohne widerstand geschehen.

„Was möchte Pansy?“, fragte Harry, während die Katze unter seinen Fingern schnurrte.

„Keine Ahnung, der ist an dich adressiert“, antwortete Parvati und schob die Pergamentrolle in seine Tasche.

Sie wusste schon warum sie nicht lesen wollte was Pansy ihm geschrieben hatte.

„Haltet ihr das hier wirklich für eine gute Idee?“, fragte Hermine mit Blick auf die große Katze.

„Warum? Es ist nur eine Katze Hermine“, antwortete Harry.

„Das ist nicht nur ein KATZE! Hast du vergessen, was sie kann?“

„Nein, aber was stört es dich?“, antwortet Harry. Die vier machten sich derweil wieder auf den Weg zu ihrem Klassenraum.

„Was mich stört ist, dass dieses Ding sich hier im Schloss… ich nenne es mal apparieren kann. Sie könnte dich mit sich ziehen und wer weiß wo hinbringen.“

„Kann sie nicht“, antwortete Parvati ruhig.

„Woher willst du das wissen?“

„Pansy hat versucht mit Cleo zu reisen, wie ich sie kenne, um Zeit zu sparen, aber das hat nicht funktioniert“, erklärte Harry.

„Und ihr glaubt ihr? Das könnte auch eine Lüge sein, um dich in Sicherheit zu wiegen.“

„Hermine, wir haben uns so oft mit ihr getroffen und ich mich auch allein mit ihr. Wenn sie mir ans Leder will, dann hätte sie genug Gelegenheiten dafür gehabt.“

„Da hat er recht“, stimmte Parvati ihm zu.

„Ich mache mir nur sorgen. Du weißt das die Todesser verdächtig ruhig sind und…“

„Und was hat das mit Pansy zu tun? Nur weil sie in Slytherin ist, heißt das nicht das ihre Familie ihm dient. Du erinnerst dich vielleicht nicht mehr, aber ich war bei seiner Rückkehr dabei.

Er hat jeden seiner Anhänger mit Namen angesprochen und dort war weder einer ihrer Eltern oder sie noch einige andere Slytherins dabei.“

„Nein, natürlich habe ich das nicht vergessen aber… das bedeutet nicht das sie es jetzt nicht sind.“

Harry rollte mit den Augen. Er wusste um die Treue von zumindest Pansys Vater, aber der Mann hatte ihm wirklich geholfen und außerdem war sein Leben ja nicht mehr in Gefahr durch die Todesser.

„Dann dürfte ich niemandem vertrauen. Wer sagt mir das nicht einer von euch mich hintergangen hat für Gold?“, fragte er im Scherz.

„HARRY! So etwas würden wir niemals tun!“, protestierte Hermine.

„Das ist mir klar, war auch nur ein Beispiel“, antwortete er, um diese Diskussion zu beenden.

Die Katze auf seinem Arm schien scheinbar bemerkt zu haben das sie nicht mehr genug Aufmerksamkeit bekam und sprang aus seinen Armen, um gleich darauf im nächsten Schatten zu verschwinden.

Die vier Teenager blickten ihr nach.

„Dieses Biest ist mir unheimlich.“

„Du hast doch etwas gegen jeden unserer Vertrauten Hermine“, warf Parvati ein. Bevor sie sich bei Harry unterhakte und ihre Schritte beschleunigte.

Schnell bog sie mit ihm um die nächste Ecke.

„Weißt du, wenn du ein Gespräch beenden möchtest, wäre es einfacher zu schweigen und nicht ein Kommentar abzugeben und dann wegzulaufen.“

Die Inderin kicherte. „Ich weiß, aber jetzt liegt ihr was auf der Zunge und sie wird Ron die Ohren vollmeckern“, erklärte Parvati.

„Guter Punkt.“

„Was hat Pansy jetzt eigentlich geschrieben? Oder ist das nur für deine Augen bestimmt?“

Harry holte das Pergament aus seiner Tasche und begann zu lesen.

„Sie möchte etwas ausprobieren“, sagte er schließlich und steckte das Pergament zurück.

„Und was?“

„Ob Cleo in die Gemeinschaftsräume der anderen Häuser hineinkommt.

Sie schickt mir ihre Vertraute heute Abend nach dem Essen und ich soll schauen, ob sie bei mir auftaucht und das Pergament, das sie bei sich hat, beantworten.“

Parvati dachte kurz nach.

„Glaubst du wirklich sie kommt in unseren Gemeinschaftsraum rein? Sind die nicht noch extra gesichert, damit nicht jeder Schüler in diese eindringen kann?

Dann könnte sie ja vielleicht auch in die Büros unserer Lehrer, um dort zu klauen oder Chios anzurichten.“

„Stimmt, aber es ist kein Einbruch, schließlich erwarte ich sie und es gibt keine Schulregel, die es mir verbietet, eine Katze in unseren Gemeinschaftsraum zu lassen.

Was aber die Frage nach dem extra Schutz angeht, das könnte Hermine dir bestimmt beantworten.“

„Nein, ich denke das lese ich lieber selber nach.“

Schließlich erreichten die beiden das Klassenzimmer. Als Harry zurückschaute, sah er gerade noch Hermine und Ron um die Ecke kommen.

„Warte kurz, nur aus Neugier: Wer von den anderen Slytherins… also von den Eltern war damals auch nicht auf dem Friedhof?“

Diese Frage überrascht Harry nun doch. „Warum? Hast du dich in Malfoy verliebt?“, scherzte er und fing sich einen Seitenhieb von Parvati ein.

„Okay, tut mir leid.“

Kurz überlegte er. „Also Greengrass, Davis, Parkinson und Zabini waren nicht dort… also aus unserem Jahrgang, bei den anderen habe ich leider keine Ahnung.“

Parvati lächelte plötzlich. „Danke“

Gerade wollte er nachfragen als Ron und Hermine sie eingeholt hatten.

„Was sollte das denn?“, meckerte Hermine gleich los.

„Musste was mit Harry bereden“, antwortete Parvati und ließ sich auf ihrem Platz nieder.

Harry setzte sich zu ihr, an den Rand der Reihe. Damit jemand zwischen ihr und Hermine saß, diese schien nämlich daran interessiert zu sein dieses Gespräch weiterzuführen.

Die Stunde flog nur so an Harry vorbei. Der Zauber, den sie heute durchnahmen, wurde erst einmal lang und breit von Professor Flittwick erklärt und gehörte zu denen die Harry im Sommer bereits gelernt hatte.

Genauer gesagt handelte es sich um den Glamour.

Als sich schließlich selbst an dem Zauber versuchen durften, färbte Harry seine Haare so rot wie die von Ron und bekam dafür 10 Punkte von ihrem Lehrer.

Als Professor Flittwick die Stunde schließlich beendete hob Harry den Zauber wieder auf. Das würde nur zu einigen Witzen einladen.

In seiner Freistunde kümmerte er sich um einen Teil seien Hausaufgaben und brütete darüber wie er es schaffen sollte an das Wissen für Tom zu kommen.

Zumindest in diesem Bereich kam ihm eine Idee, nur brauchte er dafür Hilfe und er wusste schon, wo er dieser herbekommen könnte.

Nach dem Abendessen wartete er im Gemeinschaftsraum auf Pansys Experiment und tatsächlich erschien einige Zeit später Cleo bei ihnen.

Harry war überrascht, aber auch glücklich das es so schnell funktioniert hatte.

Er nahm der schwarzen Katze das Pergament hab und öffnete es.

„Hey Harry,

ich hoffe das dich das wirklich erreicht. Wenn du Lust und Zeit hast können wir uns vielleicht heute noch einmal im Raum der Wünsche treffen?

Pansy“

So gerne er auch ja sagen würde, er war zu müde.

„Hallo Pansy,

sonst immer gerne, aber ich bin zu platt heute und muss noch etwas mit Ginny Weasley erledigen. Wenn du magst, sehen wir uns am Wochenende?

Harry.“

Er gab Cleo das Pergament zurück, kraulte ihr noch einmal über den Rücken und sah ihr beim Verschwinden zu.

Als er nach einigen Minuten noch immer keine Antwort bekommen hatte, trat er zu der Rothaarigen und bat sie um ein kurzes Gespräch unter vier Augen.

Kurz darauf erhielt Pansy die Nachricht durch ihre Vertraute. Cleo erschien in ihrem Schlafzimmer und sprang direkt auf ihren Schoss.

„Na meine kleine, warst du erfolgreich?“, fragte sie und streichelte dem Tier über den Rücken.

Diese schnurrte, während Pansy ihr das Pergament abnahm.

Da Harry es beantwortet hatte war ihr Experiment erfolgreich. Mit einem leisen stöhnen musste sie lesen das ihre mögliche Verabredung ihr abgesagt hatte.

„Verdammt, warum ausgerechnet mit der?“, murmelte sie und erhob sich.

Sie trug Cleo in den Gemeinschaftsraum und ließ ihren Blick über ihre Mitschüler wandern.

Weder Daphne noch Tracy waren zu sehen und Draco saß zusammen mit Theodore Not und seinen beiden Gorillas in einer Ecke.

Auf einem der Ledersofas hatte es sich Daphnes kleine Schwester gemütlich gemacht. Diese lag dort mit einem Buch in der Hand.

„Hey Tori“, sagte Pansy und trat zu ihr.

Die Blonde sah auf. „Guten Abend Pansy und Cleo.“

Pansy bat sie mit einer kleinen Geste das Zeichen aufzustehen. Die Jüngere setzte sich auf und machte ihr so Platz.

Pansy setzte sich zu ihr, während Cleo zu ihr hinüberstieg, wo sie von der Jüngeren gestreichelt wurde.

„Weißt du, wo deine Schwester ist? Oder Tracy?“, fragte Pansy interessiert.

„Tracy fühlt sich nicht gut und Daphne wollte heute einmal früh ins Bett… oder zumindest so tun. Sie hat heute einen Roman zugeschickt bekommen, den sie vorbestellt hatte.

Wie ich mein Schwesterherz kenne, wird sie die halbe Nacht damit verbringen den Roman zu verschlingen.“

„Da gebe ich dir recht.“

Pansy legte einen Arm um Astoria die sich an sie schmiegte.

„Warum bist du heute nicht bei deinem Freund?“, fragte Astoria interessiert, während sie der übergroßen Katze durch das Fell kraulte.

Selbst sie als großer Tierliebhaber empfand es als merkwürdig wie schnell die Katze wuchs. In den ersten paar Wochen hatte sie es auf die Seelentierbindung geschoben, aber nun glaubte auch sie das es sich um keine einfache Hauskatze handelte.

„Erstens sind wir nicht zusammen. Das habe ich Tracy und deiner Dämonin von einer Schwester auch schon erklärt und zweitens… ähm…“

„Mir nicht und warum eigentlich nicht? Ich finde ihn süß, also euch als Paar auch.“

Pansy zog eine Augenbraue hoch. „Wie bitte?“

„Ich sag ja nur. Er ist ein Lord, wie ich von Daphnes gehört habe sogar intelligent… zumindest, wenn sie nicht gerade darüber flucht das er sie in Zaubertränke ständig übertrifft…

Gutaussehend, mutig und stark.“

„Ich… du… Hände weg Tori!“

Die jüngere grinste verschlagen. Kreativität und Verschlagenheit lag in ihrer Familie und von ihrer Schwester hatte sie in den letzten Jahren eine Menge gelernt.

„Tori, du bist süß, aber keine Konkurrenz für mich. Du weißt das ich mit ihm schlafe und wenn du das auch tust, wird Daphne einen oder zwei von uns dreien vierteilen.“

„Da könntest du recht haben und natürlich sagst du das nicht damit du ihn ganz für dich haben kannst.“

„Verdammt du wirst Daphne langsam immer ähnlicher.“

„Ich weiß und da sind wir beide stolz drauf.“