45 die zweite (ungewöhnliche) Unterrichtsstunde
45 die zweite (ungewöhnliche) Unterrichtsstunde
Guten Morgen, Ja ich habe es mal wieder geschafft an einem Freitag zu posten JUHU… man merkt das ich wieder arbeite und mir es darum möglich ist. Haha
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Während Pansy den Abend mit Astoria Greengrass verbracht nutzte Harry seine Chance um Ginny um einen kleinen Gefallen zu bitten.
Ihm war das Geschenk von ihren Brüdern wieder eingefallen. Wenn Dumbledore ihn zu seiner nächsten „Unterrichtsstunde“ bat, würde sie den Sumpf in der Box nahe seines Büros zünden.
Das sollte Dumbledore lange genug ablenken damit er einen Blick in das Denkarium werfen konnte. Durch das der Familie Black hatte er Übung im Umgang mit diesem magischen Gegenstand.
Ginny war sogar ziemlich einfach davon zu überzeugen, sie war immer noch kein Fan von Dumbledores Plan. Den wahren Grund nannte er ihr natürlich nicht, das würde sie zu sehr schockieren.
Als sie ihn nach dem Grund fragte, antwortete er: „Ich muss einen Blick in sein Denkarium werfen, ob er Verträge für uns aufgesetzt hat, oder noch andere Pläne.
Wenn wir beide sechzehn sind, würden Eheverträge greifen und ich kann nichts mehr dagegen tun, ohne dir einen sehr großen Teil meines Besitzes zu geben… oder was auch immer sonst als Strafe vorgesehen war.
Das würden natürlich Dumbledore und deine Mum einsacken, da du noch nicht volljährig bist.“
Ginny nickte zustimmend und er sagte ihr: Wo sie das Päckchen finden würde.
Nun mussten sie nur noch warten bis Dumbledore ihn wieder zu einer Stunde einlud.
Wie lange das dauerte, würde sich noch zeigen. Harry rechnete erneut mit über einem Monat, auch wenn Dumbledore sagte das es diesmal schneller gehen würde.
In den nächsten Tagen ging Harry seinem normalen Tagesablauf nach. Pansy hingegen ging das Gespräch mit Astoria durch den Kopf.
Die kleine war fast schon so schlimm wie ihre Schwester und das war nichts, was sie sich wünschen würde.
Daphne konnte sie immer überzeugen und austricksen, jetzt machte ihre Schwester das gleiche bei ihr.
Sie hatte doch tatsächlich zugegeben das sie Harry sehr mochte im Laufe des Gesprächs.
Gut, sie hatte das schon lange eingesehen, aber sie wollte ihn nicht nach einer Beziehung fragen. Sie hatte das ganze schon mit Draco durch und was war daraus geworden?
Ein halbes Jahr körperlicher Spaß nur damit er sie dann sitzenließ, als sie ihm ihr Herz geöffnet hatte?
Bei allem, was ihr heilig war, so etwas würde ihr niemals wieder passieren.
Daphne und Tracy ritten auf dem Thema sie und Harry schon seit Wochen herum und langsam nervte sie es.
Sie würde sich nicht noch einmal diese Blöße geben oder aber sich das hier versauen.
Mochte sie Harry? Ja, sogar sehr. Würde sie es ihm sagen? Nein. Schließlich hatten sie sich unausgesprochen auf etwas lockeres geeinigt.
Harry gähnte und streckte sich. Es war Sonntagmorgen und er lag im Raum der Wünsche in einem großen Himmelbett.
Pansy hatte sich einen großen Spiegel gewünscht und richtete ihre Haare. Hin und wieder ging ihr Blick in das Bett wo ihr… sie wusste selbst nicht so genau wie sie und Harry offiziell zueinander standen, lag.
„Freunde?“, würde sie wahrscheinlich tippen. „Oder sieht er mehr in mir?“, fragte sie sich. Sie schüttelte den Kopf. „Oder bin ich für ihn auch nur ein Stück Fleisch?“
Es wurmte sie doch mehr und durch das ständige ansprechen ihrer Freunde hatte sie sich diese Frage in den letzten Tagen viel zu oft gestellt.
Wäre es nicht klüger es jetzt hinter sich zu bringen? Je später sie es erfuhr, desto schlimmer würde es werden.
„Harry, darf ich dich etwas fragen?“
„Natürlich“ Er drehte sich auf die Seite, um sie anzusehen, oder zumindest ihren Rücken.
„Wie stehen wir eigentlich zueinander? Ich meine, sind wir Freunde? Bin ich für dich nur ein freier fick? Oder…“
„ähhhh“, war alles, was Harry herausbrachte.
„Wo kam das denn plötzlich her?“, dachte er sich.
„Wie kommst du jetzt darauf? Hast du keinen Spaß mehr?“
„Nein… also, doch… es ist nur… ach nichts weiter“, antwortete Pansy und erhob sich.
Sie richtete noch einmal ihren Umhang und ging zur Tür.
„Bis demnächst im Unterricht“, rief sie noch über die Schulter und verschwand.
Ein sichtlich verwirrter Harry sah ihr hinterher. „Was war das nun wieder?“, fragte er sich und schüttelte den Kopf.
Frauen verstehen war immer noch eine Kunst, die er nicht beherrschte, wahrscheinlich konnte das niemand.
Er streckte sich und schaute an die Decke, während er über die Frage nachdachte.
„Was war Pansy für ihn?“
Das war eine Frage, die er sich noch nie gestellt hatte. Sie war sehr nett, lustig, intelligent, sexy…
„Freunde… oder…“, murmelte er.
Harry lag noch einige Zeit in dem Himmelbett und dachte über die Situation nah. Genau wie über die Frage die Pansy im gestellt hatte.
Die nächste Stunde Pflege magischer Geschöpfe ließ Pansy ausfallen. Sie wollte ein paar Tage Abstand von Harry.
Parvati hatte dafür aber ein besonderes Auge auf Harry.
Die Inderin hatte relativ schnell gemerkt das etwas nicht stimmte. Nicht nur weil Pansy die Doppelstunde pflege magischer Geschöpfe schwänzte und danach wieder zum Unterricht ging.
Ein weiterer Hinweis war das sie auch ihr Treffen am darauffolgenden Freitag absagte, weil sie sich nicht wohl fühlte.
Harry kam dies allerdings sogar gelegen, da Dumbledore ihn zu einer weiteren Stunde eingeladen hatte.
Heil froh darüber Ginny, von ihrer Mithilfe überzeugt zu haben gab er die Information an sie weiter. Dazu natürlich auch das Päckchen mit dem Scherzartikel.
Nun stand er in Dumbledores Büro und sah die erste der beiden Erinnerungen. Wie auch beim letzten Mal hatte er seine Verbindung mit Voldemort freigegeben.
Dieser sollte und wollte auch wissen was Dumbledore mit ihm beredete.
Diese Erinnerung war von einem von Voldemorts Vorfahren. Der auf Tom mit, Harry schätzte ihn auf sechszehn oder siebzehn, traf.
Dort erfahr Voldemort das sein Vater ein Muggel war und auch etwas über seine Abstammung von der Familie seiner Mutter.
Schließlich endete die Erinnerung sehr plötzlich. Harry und Dumbledore landeten wieder im Büro des Schulleiters.
„Am nächsten Morgen waren Voldemorts Eltern und Großeltern tot. Die Leichen wiesen keine Verletzungen auf und die Auroren des Ministeriums wussten, das auf der anderen Seite des Hügels ein bekannter und Vorbestrafter Muggelhasser lebte.
Dieser gab bei der Befragung auch sehr schnell und vor allem mit Stolz in der Stimme zu sie getötet zu haben.“
„Das ist… woher haben sie dieser Erinnerung?“, fragte Harry interessiert.
„Ich habe Morphin in den letzten Monaten mehrfach besucht und es geschafft diese Erinnerung von ihm zu bekommen. Außerdem noch einige Beweise dafür das man ihm die Erinnerung verändert hat.
Voldemort tötete seinen Vater und den Rest seiner Muggelverwandten und ließ seinen Onkel dafür nach Askaban gehen.
Als ich genug Beweise hatte, um sie dem Ministerium vorzulegen verstarb er in Askaban.“
„Das ist wirklich…“, begann Harry. Er wurde aber unterbrochen als es unter ihnen einen lauten Knall gab und der Boden erbebte.
„Was war das?“, fragte Harry mit gespielter Überraschung.
„Ich werde nachsehen Harry, das klang nicht nach einem einfachen Zauberscherz.“
Der alte Schulleiter verließ das Büro und nun war Harry allein mit dem Phönix und den Porträts der ehemaligen Schulleiter.
Er wartete einen Moment und ließ den Blick umherschweifen, bevor er seinen Zauberstab zog.
Er rührte mit der Spitze seines Zauberstabes durch das Denkarium und konzentrierte sich auf Erinnerungen über Dumbledores Hand.
Als er seinen Zauberstab herauszog, erschien ein Bild in der silbernen Flüssigkeit der Erinnerungen.
Sie zeigte Dumbledore und Snape.
Harry konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, er hätte Gold darauf wetten können.
Er tauchte in die Erinnerungen ein und fand sich im Büro des Schulleiters wieder.
„Der Fluch ist nicht zu brechen, aber ich konnte ihn in ihrer Hand versiegeln. Das wird seine Ausbreitung aber nicht auf ewig aufhalten.
Ich denke im nächsten Sommer wird der Fluch sich weiter ausbreiten und seinen Tribut fordern. Warum haben sie sich diesen verfluchten Ring nur angesteckt?“
„Severus mein Junge, es war ein Moment der Schwäche. Das wird aber nichts zur Sache tun. Bis nächsten Sommer sagtest du? Dann ist noch genug Zeit ein Heilmittel zu suchen.“
„Aber Direktor, der Fluch ist…“
„Schwarzmagisch und wie jeder andere auch nicht unaufhaltbar. Wir werden eine Möglichkeit finden, auch wenn ich mich von meiner Hand trennen muss.“
Snape blickte auf die schwarze Hand hinunter.
„Als letzte Lösung könnten sie dies wirklich versuchen“, sagte er mit ausdrucksloser Stimme.
„Dann mache dich nun an die Arbeit, du bist der einzige, den ich in diesen Dingen um Rat fragen kann.“
Harry hatte genug gesehen und tauchte wieder aus dem Denkarium auf.
Innerlich konnte er nur jubeln. Snape hatte also wirklich etwas mit der Hand zu tun und so wie es aussah war er es der Dumbledores Leben gerettet hatte.
Tom würde nicht sehr erfreut darüber sein, oder vielmehr er war es nicht. Durch die Verbindung zwischen ihnen konnte er den Zorn des dunklen Lords gerade deutlich spüren.
Harry stieß einmal mit seinem Zauberstab gegen das Denkarium und die Erinnerung verschwamm wieder.
Nun hieß es abwarten bis Dumbledore zurückkam.
Dieser ließ nicht lange auf sich warten.
„Was ist passiert Professor?“, fragte Harry kaum das der alte Mann das Zimmer betreten hatte.
„Der nördliche Flur wurde in einen Sumpf verwandelt“, antwortete Dumbledore nur.
„Bitte was?“
„Der Boden ist eine einzige Schlämmpfütze, die Wände sind voller Pflanzen… dazu ein äußerst fauliger Geruch.“
Harry musste lachen. Die Erfindung der Zwillinge hatte besser funktioniert als er es gedacht hatte.
„Wie konnte das passieren?“
Dumbledore stöhnte und rieb sich die Schläfe.
„Ich vermute das es ein Scherzartikel aus dem Laden der Weasleyzwillinge war… oder aber etwas anderes.
Mir fallen gerade keine Zauber ein, die bei Kollision ein solches Chios anrichten können.“
„Ich verstehe, aber es auf Fred und George zu schieben halte ich für etwas übereilt. Jetzt wo die beiden die Schule verlassen haben, ist der Platz als Scherzboldkönig frei.
Vielleicht haben wir neue Anwärter auf diesen Platz.“
Dumbldeore sah nun alles andere als glücklich aus, es gab genug um das er sich sorgen machen musste. Da konnte er neue Scherzbolde nicht gebrauchen.
„Machen wir weiter, oder wollen sie sich dem Problem mit dem Sumpf annehmen?“
Dumbledore überlegte einen Moment. „Wir fahren fort. Fillius und Minerva kümmern sich um den Sumpf. Das hier ist im Augenblick wichtiger.“
Harry nickte, während Dumbledore eine zweite Phiole mit einer Erinnerung aus seinem Umhang holte.
„Von wem ist sie dieses Mal?“
„Der Elfe einer alten reichen Dame namens Hepzibah Smith. Voldmemort besuchte sie oft, nachdem er mit Hogwarts fertig war. Er arbeitete nach seinem Abschluss für Borgin und Burkes.
Seine Aufgabe war es alte reiche Personen davon zu überzeigen sich von ihren wertvollsten Besitztümern zu trennen.“
„Das klingt… okay, ich sage lieber nichts dazu“, antwortete Harry.
Gerade stellte er sich vor wie der 17-jährige Tom Riddle versuchte mit einer Rentnerin zu flirten, um diese zu überzeugen sich von ihrem Teeservice zu trennen.
Dumbledore ging nicht auf Harrys Aussage ein, sondern gab die Erinnerung in das Denkarium wo sie sich mit dem Strom der anderen Erinnerungen vermischte.
Er schwang die Schale einmal und bot Harry dann an ihn zu begleiten.
Dieser trat an ihn heran und im nächsten Augenblick befanden sie sich in einem vollgestellten Wohnzimmer.
Die ältere Dame wurde wirklich von Tom Riddle besucht, welche ihm ihre „Wertvollsten Kostbarkeiten“ zeigte, wie sie es nannte.
Diese stellten sich als der Becher von Helga Huffelpuff und das Medaillon von Salazar Slytherin heraus.
Das Medaillon kannte er bereits aus der Erinnerung von der Familie Gaunt.
Voldemorts Mutter hatte es an sich genommen und wohl verkauft, um sich und ihr ungeborenes Kind zu ernähren.
Schließlich endete die Erinnerung damit das Tom Riddle sich von der Frau verabschiedete. Harry und Dumbledore landeten wieder im Büro des Schulleiters.
„Was ist danach passiert?“, fragte Harry.
„Hepzibah Smith verstarb kurz darauf. Hokey, ihre Hauselfe gab bei einer Befragung zu das sie in den abendlichen Tee ihrer Herrin etwas gegeben hatte das kein Zucker war.
Sie wurde für den Mord an Hepzibah Smith bestraft… Die Familie von Hepzibah Smith wusste um ihre Schätze, allerdings hatte sie viele Verstecke.
Als sie sich schließlich sicher waren das sowohl der Kelch als auch das Medaillon verschwunden waren hatte Tom Riddle bereits gekündigt.“
„Warum er das Medaillon genommen hat, verstehe ich, aber warum auch den Kelch? Nur weil er ihn besitzen wollte?“
„Nein… ich denke das dort noch mehr dahinter steckt, aber das soll erst einmal genug für heute sein.“
„Aber Professor, was genau denken sie denn was Voldemort damit bezweckt?“
„Alles zu seiner Zeit Harry, du wirst es schon erkennen, wenn die Zeit reif ist.“
Der Schwarzhaarige biss sich auf die Lippe. Er wusste was genau passiert sein musste, aber gerade musste er den unwissenden und neugierigen Teenager spielen.
„Gut, dann ihnen noch eine gute Nacht.“
Damit verabschiedete er sich und verließ das Büro.
Da er wusste wo Ginny, ihre kleine Überraschung abgelegt hatte machte er einen Bogen um diesen Gang und betrat einen Geheimgang, wo er die Verbindung zu Voldemort wieder trennte und außerdem auch den Glamour von sich entfernte.
Dumbledore hate sich wieder an seinem Schreibtisch gesetzt und dachte über Harrys Reaktion nach.
Dieses Mal schien es so, dass er das Interesse des Jungen wirklich geweckt hatte.
Etwas anderes hätte ihm nun auch gewundert.
„Albus! Es gibt da etwas das du wissen musst!“, drang die Stimme eins seines Vorgängers an seine Ohren.
„Was gibt es Phineas?“
„Als du gegangen bist, war der Junge erneut am Denkarium!“
Das ließ Dumbledore aufhorchen.
„Was hat er sich angesehen?“
„Das wissen wir nicht, aber es kann nur eine Erinnerung gewesen sein, da er vor dir wieder aus dem Denkarium zurück war.“
Dumbledore überlegte. Der Junge wusste nicht wie genau ein Denkarium funktionierte, darum musste er in eine willkürliche Erinnerung hineingetreten sein.
Scheinbar war die Neugier doch noch in dem Jungen vorhanden. Vielleicht sollte er den Jungen doch noch einem weiteren Test unterziehen.
Seine Marionette war viel stärker als in den letzten Jahren, die Frage war wie stark er geworden war?
Auch musste er seine Kontrolle über den Jungen festigen. Wenigstens hörte dieser noch auf das, was er sagte, zumindest in den meisten dingen.
„Es ist gut Phineas, Neugier ist keine Sünde. Das habe ich ihm schon einmal gesagt. Ich werde aber beim nächsten Mal mit ihm reden.“
Harry war derweil auf dem Weg hinauf zu seinem Gemeinschaftsraum, als sich Trixi mit einem Zischen aus seinem Ärmel meldete.
„Hallo Ginny“, sagte er ruhig, während er weiter ging.
„Woher weißt du das ich hier bin?“, antwortete der Rotschopf und folgte ihm.
„Trixi kann dich wahrnehmen, auch wenn du unter meinem Tarnumhang steckst. Unser kleiner Spaß war ein Erfolg“, murmelte er.
Er musste gerade aufpassen das ihn niemand hörte oder sah. Sonst würde noch das Gerücht entstehen er würde Selbstgespräche führen.
„Du kannst normal mit mir reden. Laut der Karte des Rumtreibers ist keiner in unserer Nähe.“
„Oh… du denkst aber sehr gut mit.“
„PHA! Du hast wohl vergessen, wer meine Brüder sind, ich bin nicht so…“
Harry schmunzelt über ihre Worte.
„Du meinst so kleingeistig wie Ron?“, fragte er amüsiert.
„Jap“
In einem weiteren Geheimgang zog Ginny sich den Tarnumhang hinunter und reichte ihn Harry zurück.
Er packte ihn zusammen mit der Karte des Rumtreibers in seine Tasche.
„Danke übrigens Ginny, du hast mir wirklich sehr geholfen.“
„Bitte, aber wichtiger gibt es etwas das uns betrifft?“
Er schenkte ihr ein Lächeln. „Ich konnte nichts finden, also denke ich das wir sicher sind. Du hast mir wirklich geholfen, wir haben den Scherzartikel deiner Brüder ausprobiert und ich überlasse dir den Umhang, wenn du ihn mal wieder brauchst, um dich raus zu schleichen.“
Die Rothaarige neben ihm atmete erleichtert auf.
„Da hast du recht… aber auch wenn es lustig war, muss ich Fred und George von dem Sumpf abraten.
Professor Mcgonagall und Flittwick versuchen immer noch den Korridor wiederherzustellen. Als Scherz ist das wirklich ungeeignet, stell dir vor jemand zündet das versehentlich in seinem Zimmer. Die Eltern der Person werden sich bedanken.“
Harry nickte zustimmend.
„Da hast du ganz recht, ich schreibe deinen Brüdern auch noch einen Brief… bzw. sage ich ihnen genau das gleiche wie du.
Da fällt mir ein, wie hat es eigentlich mit dem Zünden geklappt?“
„Ganz gut… es war aber schwierig das ganze unter dem Tarnumhang aufzubauen und zu zünden.“
„Aber es war besser als das öffentlich zu machen, du weißt ja: Die Wände haben hier Augen. Wir wollen doch nicht das du erwischt und bestraft wirst.“
Harry zwinkerte ihr zu und sie grinste ihn an.
„Das stimmt auch wieder, aber wo du es gerade erwähnt hast: Wie oft darf ich mir deinen Umhang ausleihen?“
„Wenn du Streiche spielen oder ähnliches machen möchtest begrenz… Für Dates mit Tonks oder Blacki, wie du sie nennst so oft du möchtest.
Solange du dich nicht aussperrst oder aber durchfällst, weil du zu viel Zeit mit ihr im Bett verbringst.“
Ginny wurde so rot wie ihre Haare. „Das… ICH… WIR… Das geht dich ja wohl gar nichts an! Wann oder Ob… wir… oder…“
Harry schmunzelte bei ihrer Reaktion. Sie war wütend und beschämt, aber auch unsicher, ob sie und ihre… er wusste nicht, ob die beiden wirklich zusammen waren, schon so weit waren.
Als er an die beiden als Paar dachte, kamen ihm Pansys Worte wieder in den Sinn
„War das eine Anspielung darauf gewesen?“, fragte er sich.