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47 Warum tut sie das ?

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47 Warum tut sie das ?

Parvati und Daphne plauderten, noch eine Weile darüber, wie sie nun vorgehen sollten. Daphne wusste, wie sie Pansy zu etwas bewegen konnte.

Zu ihrem Leidwesen hatte Parvati die schwerere Aufgabe, nämlich Harry auf die ganze Sache aufmerksam zu machen.

Schließlich verabschiedeten sie sich voneinander um es pünktlich vor der Ausgangssperre, oder aber wie in Daphnes Fall pünktlich zu ihrem Rundgang als Vertrauensschülerin zu schaffen.

Wenn sie glück hatte, konnte sie danach sogar noch mit ihrer Schwester reden und so ihren Deal mit Pansy einhalten.

Das Einzige, was sie störte war, dass sie die Kontrollgänge fast immer mit Malfoy machen musste.

Sie konnte diesen einfach nicht ausstehen, die Länge der Gründe dafür aufzuzählen würde zu viel ihrer Zeit in Anspruch nehmen.

Der Kontrollgang ging zu ihrer Freude viel schneller für sie vorbei als sie es sich hätte wünschen können.

Ihr „Partner“ hatte sich in den letzten Monaten ziemlich zurückgehalten. Immerhin hatte man seinen Vater vor Gericht gestellt und so weit sie wusste stand die ganze Familie unter Beobachtung.

Ein schöner Schlag in das Arrogante Gesicht des Malfoyerben.

Leider schien er diese Lektion langsam wieder zu vergessen oder es einfach zu ignorieren, da er in alte Muster zurückfiel und diese waren zu Daphnes Leidwesen, das er sich eingeredet hatte, dass sie ihn heiraten würden.

Dass sie kein Interesse an ihm hatte, störte ihn hingegen nicht. Er war der Meinung das sein Vater einen Ehevertrag zwischen ihren Familien schließen würde und egal was sie sagte oder tat er war davon nicht abzubringen gewesen.

Ihre Rettung an diesem Tag kam in Form eines Huffelpuff Viertklässlers der außerhalb der Sperrstunde durch die Gänge schlich.

Sie zogen ihm 10 Punkte ab und die Slytherin meldete sich freiwillig ihn zu einem Lehrer zu bringen.

Dieser konnte ihm dann Nachsitzen oder eine Strafarbeit verpassen, wenn er es wollte.

Auch musste dieser Schüler in seinen Gemeinschaftsraum und die beiden Slytherins wussten nicht, wo dieser war.

Ein weiterer Grund, warum sie den Schüler zu einem Lehrer bringen musste.

Sie konnten den Jungen nicht weiter herumlaufen lassen, sonst würde er dem nächsten Paar Vertrauensschüler in die Arme laufen und wieder Punkte abgezogen bekommen.

Nicht das es die beiden stören würde, aber sie mussten sich an diese Regel halten da sie auch zum Schutz ihres Hauses war.

Das nächste Büro wäre das von Professor Mcgonagall, aber sie hatte absolut keine Luft bei der Hauslehrerin der Löwen anzuklopfen.

Außerdem wäre sie dann sehr schnell wieder bei Malfoy und das würde sie gerne vermeiden. Darum entschied sie sich für das Büro, das nach dem der Verwandlungslehrerin am nächsten war.

Das war das von Professor Flittwick, leider musste sie zu diesem einen Umweg gehen da der kürzeste Weg dorthin durch einen Gang führte, der in einen Sumpf verwandelt wurde.

Ein Interessanter Scherz oder Missgeschick wie sie fand, weil die beiden Lehrer seit einigen Tagen daran arbeiteten diesen Zauber oder was immer es war, wieder aufzuheben.

Als sie den Schüler bei dem kleinen Professor abgeladen hatte, überprüfte sie die Uhrzeit und entschloss sich dann sich auf den Weg zurück zu ihrem Gemeinschaftsraum zu machen.

Sie würde wegen des Umwegs eh nicht mehr rechtzeitig bei Malfoy sein oder aber gerade noch rechtzeitig, um dann mit ihm zurück gehen zu müssen da ihr Dienst vorbei war.

Einige Geheimgänge nehmend war sie schnell wieder unten in den Kerkern und betrat ihren Gemeinschaftsraum.

Sie nutzte den Rest des Abends für das Gespräch mit ihrer Schwester, dass sie Pansy versprochen hatte.

Es dauerte zwar etwas, aber sie konnte Astoria überzeugen sich aus Pansys Liebes und Sexleben rauszuhalten.

Schlussendlich war die Drohung: „Wenn du es nicht tust, werde ich mich in deines einmischen!“, dafür am förderlichsten.

Daphne dankte Lady Magic das diese Drohung bei ihrer Schwester gezogen hatte, das war eigentlich das letzte, was sie wollte.

Sollte ihre Schwester jemals einen Freund oder Freundin haben war das letzte, was sie wollte zu wissen was die beiden wie, wann und wo miteinander trieben.

An diesem Abend ließ sich die älteste Greengrass ziemlich zufrieden mit sich in ihr Bett fallen.

Sie hatte es nicht nur geschafft das Parvati mit ihr zusammenarbeitete, um Pansy zu helfen, nein sie hatte auch noch ihr Versprechen an Pansy gehalten.

„Jetzt liegt es an dir Parvati… oder aber an Potters Dummheit“, dachte sie und schloss die Augen.

In den nächsten Tagen behielt Parvati ein Auge auf Harry. Dieser machte nach außen hin zwar den Eindruck, als wäre alles wie immer, aber ihn schien etwas zu beschäftigen.

Auch bemerkte sie das Pansys Vertraute Cleopatra sich immer wieder bei ihm aufhielt. Das stellte sie vor ein Rätsel.

„Warum schickt Pansy ihren Begleiter immer wieder zu ihm?“

Es war nicht so als ob sie ihm Briefe schrieb, das Tier lag auf seinem Schoss, ließ sich kraulen oder aber erschien immer wieder in seiner Nähe.

Meistens drehte sie dann nur eine oder zwei Runden, wobei sie sich an seine Beine schmiegte, und verschwand dann wieder.

Pansy hingegen machte immer noch keine Anstalten sich wieder mit ihnen zu treffen und auch in ihren Pflege Magischer Geschöpfe Stunden hielt sie sich von ihnen fern und beschäftigte sich mit ihrem Seelentier allein.

Dazu kam das Professor Hagrid ihnen abgekündigt hatte das die Seelentiere demnächst erst einmal abschließen würden.

Zumindest was den Unterricht anging. Die Tiere würden natürlich weiter bei ihnen bleiben, nur konnten sie sich nicht bis zum Ende des Jahres nur mit den Tieren beschäftigen.

Ihr Lehrer hatte ihnen bereits angekündigt das sie sich als nächstes mit Hippogreifen beschäftigen würden.

Nun waren sie mehr geübt im Umgang mit magischen Kreaturen und es würde wohl hoffentlich zu keinen Verletzten kommen.

Das gefiel Parvati überhaupt nicht, aktuell war es ihrem Lehrer recht, wenn sie in Gruppen arbeiteten. Damit würde eine weitere Möglichkeit wegfallen, um die beiden zum reden zu bekommen.

Leider machte die Tatsache das Pansy sich abschottete die Sache umso schwerer

Kurz kam ihr die Idee Daphne zu ignorieren und die beiden einfach durch eine List in einem Zimmer einzuschließen, aber wer wusste schon was dann passieren würde.

Die Inderin stöhnte leise und kaute auf ihrer Feder herum, bis sie ein krächzen aus ihren Gedanken riss.

Ihr Seelentier Caleb hatte sich auf ihrer Rückenlehne niedergelassen. „Was hast du denn? Bist du hungrig?“, fragte Parvati interessiert.

„NEIN!“, krächzte der Vogel und sprang auf ihre Schulter.

Das Nächste, was Parvati spürte war der Kopf ihres Vertrauten, der sich an ihre Wange schmiegte.

Sie konnte nicht anders als zu lächeln und ihm durch das Gefieder zu streicheln.

Der Vogel gab einen freundlichen laut von sich. „Warum ist Herrin so in Gedanken?“

„Eine Freundin hat Probleme… du bist zwar immer für mich da… Wir reden viel… und du versuchst mir zu helfen, aber das ist nichts wo du…“, Parvati unterbrach sich selbst.

Ihr Blick lag auf dem Vogel, der auf ihrer Schulter thronte.

Während sie so darüber nachdachte, war er immer für sie da. Sie konnte mit ihm Nachrichten übermitteln und er schien zu wissen, wenn es ihr nicht gut ging.

Dazu kam das er immer versuchte ihr zu helfen, auch wenn sie ihm nichts auftrug.

Parvati zog ein Pergament hervor und beschrieb es. „Kannst du den zu Daphne Greengrass bringen?“

„Ja natürlich!“, verkündete der Vogel und nahm das Pergament in den Schnabel.

Die Inderin trug den Vogel zum Fenster und öffnete dieses woraufhin dieser aus dem Fenster flog.

Am nächsten Morgen beim Frühstück landete Parvatis Tukan auf Tisch der Slytherins.

Pansy, welche neben ihr saß, dachte das der Brief für sie wäre und griff danach, aber der Vogel weigerte sich ihn ihr zu geben.

Dafür kam er Daphne näher.

Die Blonde war überrascht und nahm den Brief an sich und öffnete ihn.

„Was will Parvati denn von dir?“, fragte die Schwarzhaarige.

Daphne überflog den Zettel, zerknüllte ihn und stopfte ihn in ihre Tasche.

„Sie hat mich um einen Gefallen gebeten“, antwortete Daphne.

„Oh und was genau?“

„Einen Test… mit du weißt schon welchem Zimmer“, log Daphne und widmete sich wieder ihrem Frühstück.

„Was wollt ihr denn da machen?“, fragte Pansy weiter. Die Blonde rollte mit den Augen. „Hättest du dich für Arethmantik entschieden würdest du wissen das es gewisse Einschränkungen gibt, was man mit Magie erschaffen kann.

Ich wüsste gerne, wie das bei diesem Raum ist oder aber was in diesem Raum noch alles möglich ist.

Wer auch immer ihn erschaffen hat war ein Genie, wahrscheinlich Ravenclaw… stell dir einmal vor wir finden heraus, wie dieser Raum genau funktioniert und wir könnten ein Duplikat erschaffen!“

Pansy sah sie mit großen Augen an. „Das wäre wirklich genial.“

Daphne schmunzelte. Sie hatte sich das wirklich gefragt oder aber überlegt, ob sie es herausfinden konnten, nun war es aber die perfekte Ausrede für Parvatis anliegen.

„Da fällt mir gerade ein, dass ich dich noch etwas fragen wollte: Wie verhält sich Cleo in den letzten Tagen eigentlich?“

Pansy legte den Kopf schief. „Warum interessierst du dich jetzt plötzlich dafür?“

„Seelentiere sind interessant und wenn ich gewusst hätte das ihr diese in Pflege magischer Geschöpfe behandelt hätte ich mich zumindest für dieses Projekt dort eingeschrieben.“

„Sie ist so wie immer… also sie war ja schon immer sehr auf meine Aufmerksamkeit versessen, aber… nun es ist fast so als ob sie wüsste das ich mich nicht gut fühle und darum extra viel und nahe bei mir bleibt…

Allerdings gibt es auch Zeiten wo sie einfach verschwinden und wer weiß wo im Schloss oder der Umgebung herumstreunt… ich denke das tut sie, wenn sie Hunger hat. “

„Verstehe“, murmelte Daphne.

Die beiden hatten nach dem Essen eine ihrer gemeinsamen Freistunden. Als Pansy sich gerade verabschieden wollte folgte Daphne ihr zurück in den Kerker.

„Gehst du nicht in die Bibliothek?“, fragte Pansy überrascht.

„Nein, ich dachte mir, dass ich etwas bei dir bleibe. Du bist seit der Sache mit Potter, wieder so wie…“

„Erinnere mich nicht daran Daphne.“

„Tut mir leid… ich dachte nur, die Sache mit Potter ist…“

„Es ist aus, ich hätte es besser wissen müssen als zwei Mal den gleichen Fehler zu machen.“

Daphne runzelte die Stirn. „Wirklich? Und darum schickst du dein Seelentier immer wieder zu ihm?“

Pansy blieb plötzlich stehen. „Ich soll was? Was redest du da? Ich habe Cleo seit Wochen nicht mehr zu ihm geschickt.“

Das ließ Daphne aufhorchen. „Cleo streift ständig um ihn herum oder lässt sich von ihm Streicheln. Ich dachte vielleicht zieht ihr eine komische Show ab um…“

„NEIN! Cleo, komm her!“

Wie aufs Stichwort erschien ihre Vertraute vor ihnen und drehte eine Runde um Pansys Beine. Diese kniete sich hin.

„Cleo, stimmt es das du immer wieder zu Harry gehst?“

Als Antwort bekam sie nur ein Maunzen.

„Warum machst du so etwas?“

Das Tier sah sie nur schief an was Pansy den Kopf schütteln ließ.

„Sag mal, kannst du wirklich mit ihr reden?“, fragte Daphne interessiert.

„Jaein, also es ist mehr ein Wissen, was sie mir sagen möchte oder was sie braucht. Das Ganze basiert natürlich auf Gegenseitigkeit. Es ist also keine direkte Unterhaltung.“

Daphne überlegte und ein Leichtes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.

„Das wäre weit hergeholt, aber warum nicht“, dachte sie.

„Gut Pansy, ich denke du hast mit deinem Seelentier noch etwas zu bereden. Ich habe doch noch etwas zu erledigen.“

Daphne verabschiedete sich von Pansy und verschwand um die nächste Ecke.

Parvatis Gedanken hatten sich tatsächlich bestätigt, scheinbar handelte Pansys Seelentier mit den Besuchen bei Harry von selbst aus.

Es war schon interessant das dieses Wesen wohl erkannt hatte was genau Pansy so zusetzte. „Ob das Tier die beiden wohl wieder näher zusammenbringen will… oder aber, weil Pansy ihn meidet Harrys nähe und Aufmerksamkeit sucht, um ihn an Pansy zu erinnern?“, fragte sich Daphne.

Seelentiere waren schon interessante Wesen und wenn es möglich wäre, würde sie versuchen auch noch eines zu finden.

Sie müsste es doch schaffen, zumindest hatte es Pansy geschafft. Nicht dass sie ihre Freundin unterschätzte, aber sie war Pansy in fast allem überlegen.

Nun musste sie ihre Information an Parvati weitergeben, was sich als einfache Übung herausstellen. Sie hatte zwar keine gemeinsame Stunde mit der Inderin an diesem Tag, aber sie begegnete ihr öfters im Schloss.

Die Wege zu ihren Klassenzimmern gingen, wie sie wusste aneinander vorbei. Zumindest begegneten sie ihr öfters, nun hieß es nur noch ein Auge offenhalten.

Zwei Stunden später wurde sie tatsächlich fündig, als sie zusammen mit Tracy auf dem Weg in die Große Halle war.

Die Inderin kam ihr zu ihrem Glück in Begleitung von Lavender Brown entgegen.

Daphne zog das Pergament, das sie zusammengerollt hatte aus ihrer Tasche.

„Parvati!“, sagte sie und hielt die angesprochene so auf.

„Ja, bitte?“

„Du hast das hier gestern in der Bibliothek liegen gelassen, ich war so frei es einzupacken.“ Damit hielt Daphne ihr die Rolle entgegen.

Diese sah kurz auf die Rolle und lächelte dann. „Danke, dass du meinen Aufsatz mitgenommen hast. Ich habe ihn schon überall gesucht.“

Sie nahm die Rolle entgegen und packte ihn in ihre Tasche.

„Deine Vermutung war übrigens richtig… oder ehr dein Gedankengang. Ich würde es genau so weiterverfolgen“, fügte Daphne hinzu.

Parvatis lächeln wurde breiter. „Danke dafür, ich hatte schon angst ich würde in die ganz falsche Richtung gehen.“

Daphne winkte es höfflich ab. „Nichts zu danken, ich habe dir doch angeboten dir zu helfen, wenn du nicht mehr weiterweißt.“

„Sag mal Parvati, verbrüderst du dich jetzt mit allen Slytherins?“, fragte Lavender und unterbrach die beiden so.

„Nein… also, nicht mit allen… Ich habe Daphne nur um Hilfe gebeten, weil ich nicht weiterwusste und du weißt ja, wie Hilfe von Hermine ist.“

Lavender verzog bei der Nennung von Hermines Namen das Gesicht.

„Ja… aber wenn… wenn sie dir hilft, dann…“

„Tut mir leid Brown, ich bin gebildet aber kann keine Wunder vollbringen. Wärst du einige Jahre früher gekommen hätte ich dir vielleicht helfen können.“

„WAS SOLL DAS BEDEUTEN?!“, fauchte diese Daphne an.

Tracy blickte zwischen den beiden hin und her, bevor sie Daphne am Arm packte. „Fahr deine Krallen wieder ein Daphne, es gibt Zeiten, um sie zu verspotten und es gibt eine Zeit, um sich Richtung Abendessen zu bewegen.“

Ohne auf eine Antwort oder Reaktion zu warten, zog sie Daphne an den beiden vorbei.

Als sie um die nächste Ecke waren, sprach Tracy weiter: „Das war gerade kein Aufsatz, oder?“

„Nein, wir haben… nun wir arbeiten an einem Projekt.“

Tracy stöhnte leise. „Daph, lass dir nicht alles aus der Nase ziehen. Du weißt das ich es aus dir herauskitzeln kann und es würde uns beiden Zeit ersparen…

Außerdem weißt du das ich dir bei jeder Schandtat helfen würde.“

„Recht hast du… gut, wir wollen Pansy und ihrem Lover etwas unter die Arme greifen.“

Tracy legte den Kopf schief. „DU meinst ihr sucht ihr einen neuen… oder wollt ihr sie von ihm ablenken?“

„Weit gefehlt Tracy. Scheinbar ist Potter ein Idiot, was dass verstehen von uns Damen angeht… oder aber Beziehungen. Darum wollen wir ihm oder ihnen einen Wink geben, um sich einmal auszusprechen.“

Es dauerte einen Moment, aber dann prustete Tracy los vor Lachen.

„DU? Ausgerechnet du willst Pansy wieder mit Potter verkuppeln?“

Daphne löste sich aus dem Griff von Tracy und drückte sie mit sanfter Gewalt an die nächste Wand.

„Tracy, wenn es uns in den nächsten Wochen von einer Pansy rettet die nur schlecht drauf ist. Wir dafür eine Pansy, die uns weitere Geheimnis von Hogwarts besorgen kann bekommen, dann würde ich die beiden sogar unter Wahrheitstränke setzen und zusammen einsperren.“

Tracy schluckte und wand sich aus Daphnes Griff.

„Okay… okay… tut mir leid. Du hast ja recht. Wenn das ganze aber nach hinten losgeht, dann steht ihr dafür grade.“

Daphne lächelte sie kurz an und legte ihr eine Hand an die Wange. „Tracy, wann hat jemals ein Plan von mir nichts funktioniert?“

„Oh, da fallen mir die eine oder andere Sache ein. Ich erinnere an die Sache mit der Selbstgebrauten Cream aus Nachtnelken. Die am Ende…“

Weiter kam Tracy nicht mehr, da Daphne ihr den Mund zu hielt.

„Du hast mir versprochen das niemals wieder zu erwähnen!“, Daphnes Stimme wurde, während sie sprach, immer höher, während ihr röte ins Gesicht stieg.

„Hihi, ja schon, aber du hast mir eine Frage gestellt und die muss ich doch beantworten.“

Daphne funkelte sie böse an.

„Hast du dich auch daran erinnert, was ich dir angedroht habe, wenn du diese Sache noch einmal ansprichst?“

Tracys Lächeln erstarb plötzlich. „Nicht mehr so wirklich“, gestand Tracy.

„Dann lass mich deinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen… aber erst kümmern wir uns um Pansy und ihren Harry.“

„Gut…“, antwortete Tracy unsicher.