51 Überfall
51 Überfall
Harry konnte in den darauffolgenden Tagen sein unbeschwertes Schulleben genießen, das nur unterbrochen wurde von Hermine und Ron die seine neue Beziehung unbedingt besprechen wollten.
Harry blockte das hingegen immer wieder ab. Dafür hielt er sich an Parvati und bat sie auch um ihr Seelentier.
Die Erste Nachricht schickte sie an den Minister, um ganz sicher zu sein sollte Caleb die Antwort gleich wieder mitbringen.
Den an den Minister adressierten Brief hatte er auf dem Umschlag unterschrieben.
Parvati war einverstanden ihm Caleb zu leihen, wenn er ihr dafür ein paar Zaubertricks zeigte.
Harry wusste zwar nicht, was genau seine Hauskameradin sehen wollte, aber er kannte inzwischen genug Zauber und magische Kunststücke, um Parvati etwas bieten zu können.
Natürlich hielt er sich in seiner freien Zeit mehr an Pansy. Eine Tatsache, die mehreren seiner Mitschüler aufgefallen war, aber die wenigsten sagten etwas dazu.
Pansy war meistens begleitet von Daphne Greengrass und Tracy Davis, die beiden Mädchen erwiesen sich als umgänglich, wie Harry empfand.
Bei einigen Gelegenheiten leistete ihnen Parvati Gesellschaft. Die Inderin kam mit der Eiskönigin von Slytherin erstaunlicherweise sehr gut aus.
Der Brief an den Minister kam nach nicht einmal zwei Tagen zurück. Harry war in seinem Brief höfflich und bat den Minister um seine Mithilfe, da er gerne die letzten Erbstücke seines Paten Sirius hätte.
Dazu gehörten auch die Dinge, die man ihm bei seiner Festnahme abgenommen hatte.
Fudge sicherte Harry in seiner Antwort sofort seine Unterstützung zu und bat ihn um ein persönliches Treffen dafür.
Dafür würde er seine persönliche Assistentin schicken, um ihn abzuholen. Dies würde die Frau vom Tropfenden Kessel aus machen, soviel hatte er Harry schon in seinem ersten Brief geschrieben.
Er dachte das es besser wäre, wenn er Fudge gleich sagte das er über Weihnachten in London war und sie dann alle Zeit der Welt für ein Gespräch oder ähnliches hätten. Dies hatte Harry gleich in seinem ersten Brief geschrieben um Fudge so einen Zeitraum für ein mögliches Treffen anzubieten.
Damit wollte er verhindern das der Minister ihn aus Hogwarts abholen ließ um ihm den Stab und was auch immer sie Sirus noch abgenommen hatten, zurückzugeben.
Dumbledore würde sich bestimmt einmischen und das wollte Harry verhindern.
Nun galt es die letzte Zeit auszusitzen bis die Ferien begannen und sich dann zwei entspannte Wochen zu machen.
Wie er erfahren hatte, würde Pansy auch Weihnachten bei ihren Eltern verbringen. Das bedeutete sie würden die Rückfahrt nach London zusammen verbringen.
Derweil im Hauptquartier des schwarzen Ordens:
Narzissa Malfoy hatte sich in den letzten Wochen damit arrangiert das sie im Hauptquartier ein und ausging, um Informationen zu bekommen, oder aber mögliche Aufträge.
Ihr Mann wurde immer noch überwacht, damit hatten sie schon genug Probleme und der Gefahr, der sie sich aussetzte, wenn er an den wichtigsten Treffen teilnahm, war in ihrer Sicht schon groß genug.
Lucius hatte gerade keine aktive Aufgabe und sie erhoffte sich Informationen oder aber etwas mit dem sie ihren Stand verbessern konnten.
Gerade stieg sie die Treppen in der Eingangshalle hoch, als ihr ihre Schwester entgegenkam.
Bellatrix hüpfte fast schon die Treppe hinunter und summte vor sich hin.
Narzissa war über diesen Anblick mehr als verwundert. Wenn ihre Schwester so guter Laune war, konnte das nur zu Problemen führen.
Das hatte sie schon in ihrer Schulzeit und auch in den Jahren davor herausgefunden.
Ihre Schwester so guter Laune zu sehen konnte nur bedeuten, dass sie entweder einen amüsanten Auftrag bekommen hatte oder aber etwas passiert war, das sie mehr als erheiterte.
Kurz hoffe Narzissa darauf das der dunkle Lord ihre Schwester mit ihrem jungen Partner wieder zusammengesteckt hatte.
„Bella, was stimmt dich denn so fröhlich?“, fragte sie als ihre Schwester vor sie getreten war.
„Zissa, schön dich wieder zu sehen. Unser großzügiger Lord hat mir eine wundervolle Aufgabe anvertraut.“
Bellatrix sprach mit sing sang Stimme und kicherte nur noch.
Narzissa zog eine Augenbraue hoch.
„Wurmschwanz wurde gefunden… du weißt schon, der elende Verräter.“
Bellatrix kicherte laut. „Ich darf alles mit ihm tun was ich möchte und auch jeden mitnehmen, um sicher zu stellen das wir den Verräter auch wirklich fangen.“
Die dunkle Hexe klatschte in die Hände und leckte sich die Lippen.
„Bella, was… warum erheitert dich das so? Er ist ein Verräter aber…“
Die Schwarzhaarige trat nahe an ihre Schwester heran. „Zissa, wenn ich dir die Wahrheit sage, müsstest du mir einen unbrauchbaren Schwur leisten damit du niemandem erzählst um was es hier wirklich geht.
Wenn du dich dazu entschiedest, wirst du verstehen, warum mich das so sehr erheitert und erfreut… Oh das ganze geht so viel tiefer als du und dein Mann glauben und ich werde es genießen diese Ratte zu richten.
Sei dir sicher, dass ich es auf eine Art tun werde, die jedem Anhänger unseres Lords zeigt, was mit Personen passiert, die ihn verraten.“
Narzissa sah ihre Schwester nur an. „Bella, du wirst noch zu der Henkerin unseres Lords. Das kann doch nicht das sein, was du möchtest!“
Bellatrix lachte laut auf. „Was? Gefürchtet und geachtet werden? Verrate unseren Lord und ich komme dich holen. Damit kann ich leben.
Wenn du mich nun entschuldigen möchtest, ich muss mir ein paar Jäger von Greyback leihen, schließlich muss ich sicher sein dass uns die Ratte auch in die Falle geht.“
Narzissa sah ihrer Schwester nach, die die Stufen hinunterstieg und dabei eine mit weißem Rauch gefüllte Glaskugel aus ihrem Kleid zog.
„Mit diesem Schmuckstück werde ich ihn aufspüren, begleitet von einigen Werwölfen.
Wenn er mir entkommt, dann verdient er seinen Merlinorden.“
„Bella, übertreibe es bitte nicht. Er wird wahrscheinlich in einem Dorf sein…“
Die angesprochene blickte zu ihr hoch. „Zissa, ich habe Dinge getan, auf die ich nicht Stolz bin.
Wurmschwanz verdient alles, was ich mit ihm tue und wenn sich uns Muggel entgegenstellen werden sie Kollateralschaden sein.
Versteh mich nicht falsch, ich möchte keinen Massenmord, aber ich befolge den Befehl und im nächsten Sommer wird dein Sohn vor unseren Lord treten müssen.
Du würdest alles tun, um ihn zu schützen oder zu Rächen.“
Bellatrix verschwand durch die Eingangstür des Anwesens, während Narzissa ihr nachschaute.
„Was soll das denn jetzt beuteten?“, fragte sich Narzissa.
Bellatrix Abstecher zu Greyback und seinen Leuten war schnell erledigt. Das Rudel um den Mann war hin und weg von der Aussicht auf eine Jagt.
Eigentlich wollte sie nur eine kleine Gruppe mittnehmen, um möglichst unauffällig zu sein, aber nun stand sie mit 15 Personen hinter sich am Rande eines kleinen… nun ja Dorf war schon zu viel gesagt.
Es gab vielleicht 15 Häuser in der kleinen Ortschafft. Bellatrix musterte die Kugel, ein Teil des Nebels war rot und waberte in eine Richtung.
„Wie gesagt unser Ziel ist der Verräter Wurmschwanz. Wenn sich uns jemand in den Weg stellt, ist er ein Kollateralschaden, das hier soll schnell ablaufen, also kein unnötiges abschlachten.
Außer es ist unvermeidbar. Wenn er versucht uns zu entkommen dann fangt ihn wenn möglich lebend.
Ich habe ein persönliches Interesse daran seinem Leben selbst ein Ende zu setzen.“
Die Personen hinter ihn nickten verstehen und Bellatrix machte einen Schritt nach vorne, als ihr etwas einfiel.
„Damit ich mich nicht falsch ausgedrückt habe: Lebend, nicht unverletzt.“
Nymphadora Tonks saß an ihrem Schreibtisch in der Aurorenzentrale und unterdrückte ein Gähnen.
Am Vortag gab es ein Treffen des Phönix Ordens, welches sich ziemlich in die Länge gezogen hatte.
Nach einem langen Arbeitstag hatte sie sich mal wieder aufgerafft und war zu einem der Treffen gegangen.
Wenn sie bei dem angriff der Todesser auf das Ministerium nicht dabei gewesen wäre, würde sie inzwischen selbst glauben das der unnennbare nicht wieder zurück war.
Es gab keine großen Vorkommnisse in den letzten Monaten, warum auch immer verhielten sich die Todesser still.
Die einzige Ausnahme war der Angriff auf Dolores Umbridge, nach allem, was Tonks aber über diese gehört hatte, musste sogar sie sagen, dass die Frau es verdient hatte.
Nun ja nicht verdient, aber nach allem, was sie in Hogwarts getan hatte, müsste sie eigentlich in Askaban sitzen.
Zu ihrem Glück war sie immer noch eine hochrangige Ministeriumsangestellte. Fudge… ihre Stelle im Ministerium, das hatte ihr den Arsch gerettet.
Tonks blickte auf die Akte vor sich und las erneut das sie geschrieben hatte Korrektur.
Ihr aktueller Fall war nervig, Es ging um einen bzw, mehrere Verkäufer von Schutzamuletten. Diese waren seitdem die Rückkehr des Unnennbaren bestätigt war wie Unkraut aus dem Boden geschossen.
Das sorgte für viele Probleme, es gab einige die alles taten, aber jemanden Beschützen war das letzte. Scheinbar nutzten einige Händler die Angst, um verfluchte Gegenstände zu verkaufen die sich in ihrem Besitz befanden.
Dann wiederum gab es einige die einfach nur billigen Schmuck verkauften, in den sie etwas das halbwegs nach einer Rune aussah, hineingeritzt hatten.
Diese taten dann überhaupt nichts und konnten auch unter Schülern zu Verletzungen führen.
Tonks erinnerte sich daran das einer ihrer Mitschüler solche Sachen in Alte Runen hergestellt hatte und dann seine Mitschüler aufgefordert hatte ihn zu verhexen.
Diese waren dann völlig überrascht als der Zauber, natürlich kein besonders starker Zauber einfach an ihm abprallte.
Die Chancen das Schüler sich einige davon gekauft hatten war immer noch vorhanden und Tonks fragte sich, ob der Schulleiter die Warnung bereits herausgegeben hatte.
Sonst könnte sich die Krankenstation in Hogwarts füllen, da diese Händler auch in Hogsmeade waren.
Sich damit einen Scherz zu erlauben war natürlich lustig, aber wenn man dann mit einer Verwünschung zur Heilerin musste… oder besser noch einer Sache, die einem peinlich war, dann war der Spaß vorbei.
Die letzten hatten tatsächlich funktionierende Talismane oder aber Schmuckgegenstände. Das waren aber die wenigsten, die Produktion von diesen Gegenständen dauerte eine gewisse Zeit, aber wenn man den dreh heraushatte, dann ging das bestimmt auch schnell.
Solche Personen ließen Tonks und ihre Kollegen laufen, wenn sie sich bei der Kontrolle als kooperativ erwiesen.
Die anderen widersetzten sich mit allen mitteln der Verhaftung und versuchten meistens schon zu fliehen, wenn sie Tonks oder einen ihrer Kollegen sahen.
Lustlos nippte sie an ihrem Kaffee und legte die Akte beiseite. In 30 Minuten würde sie Feierabend haben und dann konnte sie es sich zuhause bequem machen.
Mehr als eine heiße Dusche und zu überlegen was sie Ginny und Harry, der einen der Weihnachtsfeiertage bei ihnen verbringen würde, schenken sollte würde sie heute nicht mehr tun.
Sie ließ ihre Gedanken zu den möglichen Geschenken abdriften. Beide mochten Quidditch, das wusste sie. Vielleicht konnte sie daraus etwas machen.
Freikarten für ein Spiel, ein Besenpflegeset… Für Ginny würde auch etwas schöneres Infrage kommen. Schließlich konnte sie ihr auch etwas schenken das sich mehr für eine junge Frau zierte.
Tonks schüttelte den Kopf. Sie konnte sich Ginny einfach nicht im Kleid oder High Heels vorstellen. Das war etwas das sie gemeinsam hatten.
Sie mochten beide mehr die gemütliche und praktische Kleidung.
„Ob sie eine Kette oder Armband von mir ablehnen würde?“, fragte Tonks sich nachdenklich.
„AUROR TONKS!“
Die angesprochene zuckte zusammen.
„Kingsley? Ähm, was gibt es?“
„Es gab einen Todesserangriff in einer kleinen Ortschaft in Cornwall. Bis jetzt wissen wir nur von Todessern, aber es könnten Werwölfe unter ihnen sein.“
Tonks nickte und sprang auf die Beine.
So etwas musste natürlich heute und jetzt noch passieren.
Sie folgte Kingsley in Richtung der Apparierplätze während er ihr und den Kollegen, die bei ihnen waren, den genauen Ort und ihr Vorgehen erklärte:
„Die Ortschaft ist sehr klein und so weit wir wissen gibt es dort nur eine Zaubererfamilie. Diese ist vor einigen Minuten über das Flohnetzwerk hier aufgetaucht.
Sie hatten Glück, ein Hausfriedenszauber hat sie gewarnt als die Gruppe in die Nähe ihres Gartens kam.“
„Wissen wir, was sie dort suchen? Haben sie es auf die Familie abgesehen oder…“
Kingsley schüttelte den Kopf. „Nein, wir gehen gerade mehr davon aus das sie nur Chaos stiften, bzw. Muggel jagen wollen.“
Tonks unterdrückte ein Stöhnen. „Ziel ist es die Anwohner zu beschützen, die Angreifer gefangen zu nehmen und dann die Anwohner zu befragen, was sie gesehen haben.
Natürlich müssen dann ihre Gedächtnisse angepasst werden.“
„Glaubst du das sie ein Ziel haben Kingsley? Also, gibt es dort etwas Besonderes… oder nur diese eine Familie?“
„So weit wir wissen nur diese Familie. Ich erwarte von euch allen höchste Vorsicht. Mit unseren Gegnern ist nicht zu spaßen.“
Die anwesenden nickten und sie erreichten den Punkt im Ministerium, von wo aus sie apparieren konnten.
Wenige Sekunden später stand Tonks auf einem Hügel und blickte auf ein kleines Dorf hinunter.
Drei der Häuser brannten, immer wieder flogen farbige Lichtblitze umher und es liefen Personen wild schreiend durch die Gegend.
Damit schien die Frage nach dem Grund des Besuchs der Todesser geklärt zu sein.
Sie sahen, wie eine der Personen von einem Lichtblitz getroffen wurde und zusammenbrach.
„Bleibt immer in Gruppen, wir wissen nicht wie viele es sind.“
Die Gruppe setzte sich in Bewegung und keine Minute später erreichten sie das erste der Häuser. Tonks hielt sich an zwei ihrer Kollegen, ihr erstes Ziel waren zwei maskierte Männer.
Der eine von ihnen drückte eine Junge Frau auf den Boden, deren Arme stark bluteten.
Der andere hatte seinen Zauberstab auf einen am Boden kauernden Mann gerichtet, dieser schrie und krümmte sich.
Sie mussten gar nicht genau hinsehen, um zu wissen das er unter dem Cruziatusfluch stand.
Sofort begangen die drei die beiden maskierten mit Zaubern zu bewerfen.
Der seinen Zauberstab auf den Mann gerichtet hatte und diesen folterte bekam einen Schockzauber ab und geriet ins wanken.
Die anderen beiden Zauber verfehlten, den der sich auf die Frau gestürzt hatte, um wenige Zentimeter.
Dieser kam nun wieder auf die Beine und zog ebenfalls seinen Zauberstab.
Ein grüner Lichtblitz flog auf die drei zu dem Tonks auswich, der Zauber flog immer weiter. Sie hoffte das er an einer Hauswand oder etwas ähnlichem abprallen würde.
Sofort warf Tonks weitere Zauber auf die Person. Der Befehl lautete Gefangennahme, zu ihrem Glück war sie gerade nicht im Dienst des Phönix Ordens.
Dumbledore hatte bei einem ihrer letzten Treffen bekanntgegeben das sie um jeden Preis verhindern sollen die Todesser schwer zu verletzten, oder zu töten.
Das war auf einige Gegenwehr gestoßen, aber natürlich hatten die meisten seinen Worten zugestimmt.
Es flogen noch einige Zauber hin und her, bis sich Tonks endlich eine gute Gelegenheit bot.
Sie warf dem maskierten einen Knüppelfluch entgegen, der ihn mitten in die Rippen traf.
Tonks konnte sich wegen der Lautstärke um sie herum vielleicht irren, aber sie war sich sicher ein knacken gehört zu haben.
Der Todesser wurde auf den Rücken geworfen und blieb stöhnend am Boden liegen.
Schnell waren die drei bei den beiden besiegten und fesselten sie, nachdem sie, nachdem sie ihre Zauberstäbe eingesammelt hatten.
Der Geschockte war kein Problem dabei, der von Tonks überwältigte krümmte sich und als die Seile sich um seinen Körper schlangen wurde sein schreien Lauter.
„Ich glaube du hast ihm was gebrochen“, sagte einer von ihren Kollegen.
„Das kann passieren, er wird es überleben. Wie geht es den anderen beiden?“, fragte Tonks und blickte sich um.
„Nun, sie werden es überleben… aber wir sollten sie unbedingt mitnehmen. Wir müssen herausfinden was sie gesehen und gehört haben… ihre Erinnerungen löschen und sie müssen untersucht werden.“
Tonks gab ihrem Kollegen sofort recht. „Gut dann… dann bringt ihr die vier ins Ministerium. Ich werde mich einer anderen Gruppe anschließen.“
Ihre beiden Kollegen waren einverstanden mit ihrem Vorschlag. Der eine nahm die beiden gefesselten Todesser und apparierte mit ihnen.
Der Dritte aus ihrer Runde zauberte die beiden verletzten Personen in schlaf und tat dann das gleiche.
Tonks atmete durch und blickte sich mit gezogenem Zauberstab um. Sie war nun allein.
Schnell machte sie sich auf den Weg die kleine Straße entlang, der nächste Trupp von ihnen musste in der nähe sein. Sie hoffte nur, dass sie ihre Kollegen fand, bevor sie auf weitere Todesser traf.
Tonks erreichte das nächste Haus, sie wollte gerade weiterlaufen, als sie von schräg über sich einen knall und einen Schrei hörte.
Ihr Blick ging zu der aus den Angeln gesprengten Haustür, dann ging er zurück die Straße hinunter.
„Scheiße!“, murmelte Tonks. Ihr Blick fiel auf den Straßennamen und dann auf die Hausnummer.
Sie konnte, wen auch immer dort oben war nicht zurücklassen. Schnell richtete sie ihren Zauberstab in die Luft. „Expecto Patronum!“, sprach sie und ein silberner Fuchs erschien über ihr.
„Geh zu Kingsley, er muss mich hier abholen…“
Sie nannte dem Tier noch den Namen der Straße und die Hausnummer, bevor sie langsam mit gezogenem Zauberstab in das Haus ging.