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52 Tonks und Bellatrix

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52 Tonks und Bellatrix

Schönen Sonntag wünsche ich euch und viel Spaß beim Kapitel

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Bellatrix Lestrange durchschritt das kleine Einfamilienhaus, von dem sie wusste, dass sich dort Wurmschwanz aufhielt.

Oder sollte sie Peter sagen? Nein, Wurmschwanz war ein passenderer Name für diesen Mann.

Dies war der Name, den er sich selbst gegeben hatte, als er sich mit seinen damaligen Freunden in Animagi verwandelt hatte.

Er hatte so lange in dieser gestallt gelebt das auch sein Menschlicher Körper langsam, aber sicher die Züge einer Ratte angenommen hatte.

Oder sah er damals schon so aus? Sie erinnerte sich nicht mehr genau daran.

Trotzdem, Wurmschwanz war der Name eines Tieres, eines schwachen kleinen Wesens und darum passte er zu dem Mann.

Ihre Untergebenen waren draußen und beschäftigten sich mit den Dorfbewohnern. Das sorgte für reichlich Ablenkung, die sie ausnutzen konnte.

Die Bewohner dieses Hauses waren Zauberer, das hatte sie bereits beim eintreten bemerkt. Das lag an dem Hausfriedenszauber, der geheult hatte.

Schnell hatte sie den Zauber wieder zum verstummen gebracht.

Nun stieg Bellatrix die Stufen des Treppenhauses hoch. In der einen Hand den Zauberstab in der anderen Hand die Kugel mit der sie Wurmschwanz aufspüren konnte.

Ein schönes Spielzeug, wie sie fand. Der Rote Rauch waberte immer in die Richtung der Person für deren Aufspüren sie erschaffen wurde.

Leider hatten sie nichts von der Ratte persönlich aber ihr Lord hatte ihn mit einer magischen Hand belohnt.

Dieser Rauch führte sie gerade zu der Hand oder aber der Magie von dieser.

Da der Rauch sich immer weiter verdunkelte musste sie nahe dran sein.

Langsam bewegte er sich in eines der Schlafzimmer. Bellatrix betrat es und ließ den Blick umherwandern. Ein Ehebett mit weißen Bezügen, an jeder Seite stand ein Nachttisch.

Ein Schrank und ein Bücherregal, genau wie das Bett und die Nachttische waren sie beide aus hellem Holz gefertigt.

Von einer Ratte war keine Spur zu sehen. Aber die Kugel sagte ihr das er nahe war.

Schnell schwang sie ihren Zauberstab und schleuderte das Ehebett, das in dem Raum stand, an die Decke.

Mit lautem scheppern zerbrach es und stürzte wieder auf den Boden. Ein lautes quietschen ertönte und sie sah hinter einem der Nachttische etwas kleines erscheinen, das nun durch den Schrotthaufen, der einmal ein Bett war, auf sie zu flitzte.

Bellatrix schwang ihren Zauberstab und es flogen weitere Splitter des Holzes durch den Raum.

„Widerliches kleines Biest“, dachte die Schwarzhaarige Hexe und trat nach der Ratte.

Diese schaffte es gerade noch abzubremsen, um den Fuß der Frau zu entgehen.

Dafür traf sie aber ein Fluch und die Ratte begann zu zucken.

Langsam wurde sie größer und auch ihr Körper verformte sich.

Nur wenige Augenblicke später kniete an der Stelle wo eben noch die Ratte gewesen war ein erwachsener Mann.

„Bellatrix! Nein, bitte! Du verstehst nicht!“, sprach er mit wimmernder Stimme.

Einen Schwung ihres Zauberstabes später hing Wurmschwanz kopfüber und strampelte umher.

„Du hast uns ziemlichen Ärger gemacht“, sprach sie und trat auf den Mann zu.

Ihre dunklen Augen wanderten über ihn. Seine Kleidung war dreckig und kaputt. Durch den fehlenden Ärmel an seinem linken Arm sah sie eine Wunde.

Die Haut an der Stelle, wo sie alle ihr dunkles Mal trugen, war entfernt worden. Die Wunde war mehr schlecht als recht verheilt.

Es hatte sich schon wieder Schorf gebildet und sie hatte begonnen sich zu schließen. Das interessanteste für Bellatrix war das sich das dunkle Mal auch leicht auf seinem sichtbaren Fleisch zeigte.

„BITTE BELLATRIX! DU VERSTEHST DAS NICHT!“, schrie Wurmschwanz.

„Du hast uns betrogen, verraten und bist geflohen… Dachtest du wirklich das du dafür nicht bestraft wirst?“, sprach Bellatrix spottend.

Sie richtete ihren Zauberstab auf die schwebende Person vor sich.

„BITTE, nein! Unser Lord belügt und betrügt uns!“

Bellatrix zog eine Augenbraue hoch, als sie das hörte. „Was wusste diese Ratte denn alles?“

„Cruzio!“, zischte sie und der Mann fing an wie am Spieß zu schreien.

Sie hielt den Zauber einen Moment aufrecht und löste ihn dann wieder auf.

„Nein, bitte nicht! Unser Lord… er… er verrät uns. Ich bin geflohen, bevor er mich töten lassen konnte.“

„Wurmschwanz du warst noch nie der klügste, aber selbst du hättest wissen müssen das du für deine Flucht und den Verrat getötet wirst.

Du hattest nur zu viel angst vor Askaban, um ins Ministerium zu gehen. Darum hast du dich hier versteckt. In der Hoffnung das dich niemand findet.“

„NEIN! Das ist nicht…“

„Cruzio.“

Wieder hielt Bellatrix den Zauber einige Momente aufrecht, bevor sie ihn wieder löste.

Wurmschwanz schrie sich die Seele aus dem Leib, bis sie ihm die Gnade gab den Zauber wieder zu lösen.

„Also Wurmschwanz, warum behauptest du das unser Lord dich töten will und uns alle betrügt?“, fragte sie neugierig.

Der Angesprochene hing immer noch Kopfüber und wimmerte, sie ließ ihn durchatmen, bevor er anfing zu sprechen.

„Er hat Potter… Potter und er haben sich verbündet! Dieser Krieg… Potter stand immer hinter Dumbledore.  Ich weiß nicht was hier geplant wird… aber Bellatrix du musst mir glauben!“

Schwarzhaarige Hexe ließ die Kugel in ihre Tasche gleiten und schritt um den schwebenden Mann herum.

Sie schien über das gehörte nachzudenken.

„Woher weißt du das?“

„Ich habe sie belauscht! Sie waren im Anwesen… Du musst mir glauben Bellatrix, die beiden haben geredet. Unser Lord hat ihn beraten, was er tun sollte… Zabini und Parkinson haben den Jungen behandelt.

Es ist egal welches Spiel hier gespielt wird, ich kann nur sterben… auch wenn Potter wirklich übergelaufen sein könnte. Der Junge hasst mich!“

Bellatrix fing laut an zu lachen. „Du dumme Ratte! Was genau vor sich geht ist für dich wirklich nicht mehr von Interesse.

Potter hat sich aus dem Krieg mit Dumbledore selbst entlassen. Darum dürfen wir ihn nicht mehr anrühren.

Du hast weitere Monate als Ratte im Müll gelebt und wofür? Weil du angst von einem Teenager hattest?

Ich gebe zu er ist sehr stark… vor allem nachdem ich mich persönlich um ihn gekümmert habe.“

„DU HAST WAS?!“

„Ich habe meinen Lord Black trainiert und unterrichtet. Eine sehr schöne Aufgabe, die ich mit Freude fortsetzen werde.

Nun kommen wir aber zu deinem Ende.“

Wurmschwanz Blick spiegelte eine Mischung aus Angst und Unglauben.

Bellatrix schwang ihren Zauberstab wie ein Schwert und es gab einen Knall.

Tonks schlich durch das leere Haus und machte sich langsam auf den Weg die Treppen hinauf.

Von oben hatte sie komische Geräusche gehört und erwartete nun das schlimmste.

Tonks hatte das obere Ende der Treppe erreicht und warf einen Blick in jedes der Zimmer.

Die ersten beiden waren ein leeres Kinderzimmer und das zweite ein Badezimmer.

Nun erreichte sie das letzte Zimmer. Die Tür stand offen und dahinter zeigte ich ihr ein grausamer Anblick.

Die Einrichtung des Raumes war zerstört.

In der Mitte des Raumes lag der bewegungslose Körper eines Mannes auf dem Boden, unter diesem hatte sich eine Blutlache gebildet.

Dann fiel ihr Blick auf die Frau, die am anderen Ende des Raumes mit gezogenem Zauberstab stand.

„Bellatrix Lestrange“, hauchte Tonks.

Das war das erste Mal, das sie ihrer Tante gegenüberstand.

Sie atmete tief durch und hob ihren Zauberstab.

„Lass deinen Zauberstab fallen und ergib dich“, befahl Tonks.

Die Schwarzhaarige drehte sich um, und grinste sie nur breit an.

Jetzt bemerkte Tonks auch den Schriftzug hinter der Frau an der Wand.

„Verräter“, stand dort groß und deutlich geschrieben.

Bellatrix schwang ohne Vorwarnung ihren Zauberstab und schoss einen Fluch auf Tonks. Diese machte einen Schritt hinter die Tür und damit prallte der Zauber am Türrahmen ab.

Tonks kam wieder in den Raum und warf einige Schockzauber auf die Frau.

Das Zimmer war klein, das machte das Duellien schwer, da sie beide kaum die Möglichkeit hatten sich zu bewegen.

Die Schwarzhaarige Frau blockte den Zauber und machte einen Schritt zurück. Danach folgten zwei Flüche die Tonks nur zu gut kannte.

Der erste war ein Schnittfluch, der nächste war ein Knüppelfluch. Tonks blockte sie beide.

Gerade wollte Tonks zum Konter ansetzen, als ihr Gegenüber in einer flüssigen Bewegung ihres Zauberstabes von dem Knüppelfluch in einen weiteren Zauber überging.

Aus der Spitze des Stabes schoss eine Flamme, der Tonks gerade noch ausweichen konnte.

Die Funken der Flammen stoben umher und entzündeten das Holz auf dem Boden.

Tonks setzte zum Gegenschlag an und versuchte gar nicht erst die Frau zu schocken.

Sie ging direkt zu angriffszaubern über. Einige Schnittflüche, welche ihre Gegenüber blockte.

Bellatrix machte einen Schritt Rückwarts und stand nun direkt an der Wand.

Tonks warf weiter Zauber auf die Frau vor sich die die Frau blockte.

Bellatrix machte einen schnellen Schritt zur Seite und warf Zauber zurück.

Tonks blockte diesen. Es kamen wieder einige Schnittflüche, gefolgt von einem weiteren Brandzauber.

Die Schnittflüche blockte Tonks. Bei dem Brandzauber war sie zu unsicher und machte eine schnelle Bewegung zur Seite.

Zu ihrem Pech meldete sich ihr Talent über alles zu stolpern genau in diesem Moment und sie fiel über einen kleinen Teil des zerstörten Bettes.

Tonks landete auf den Resten des Bettes, ihr Zauberstab flog ihr aus der Hand und sie spürte, wie sich das Holz in ihren Körper drückte.

Sie spürte keine schwere Verletzung und versuchte auf die Beine zu kommen. Die Holzlatte auf die sie sich stützt, um sich hochzustemmen, zerbrach und sie landete wieder unsanft auf dem Boden.

Tonks hob den Blick und sah sich plötzlich einem Zauberstab gegenüber.

Sie spürte die Angst in sich hochsteigen und zitterte leicht.

Ihre Gegnerin hob den Zauberstab, aber stoppte plötzlich als sie sah, wie sich Tonks Haarfarbe von schwarz zu grau-weiß änderte.

Tonks atmete schwer, ihre Gegnerin hatte ihren Zauber unterbrochen und sah sie nur an.

„Du bist ein Methamophmagus… bist du Andys Tochter?“, fragte Bellatrix.

Tonks nickte nur. Sie konnte nicht abschätzen, wie die Frau das meinte.

Im nächsten Augenblick hörte sie von unten Gepolter und ein gerufenes: „Tonks?!“

Ihr Blick flog zur offenen Tür, aber wagte es nicht zu antworten.

Sofort sah sie zurück zu Bellatrix, die auch zur Tür geschaut hatte. Dann schwang sie ihren Zauberstab, das Fenster zerbrach und wurde aus der Wand gerissen.

„Grüß deine Mutter“, sagte sie nur und verschwand in einer schwarzen Nebelwolke, die aus dem Fenster flog.

Tonks schlug das Herz immer noch bis zum Hals, als sie schnelle Schritte auf der Treppe hörte und im nächsten Moment ihren Vorgesetzten Kingsley in der Tür stehen sah.

„Tonks, ist alles in Ordnung? Was ist hier passiert?“, fragte er und blickte sich um.

Die leicht brennenden Trümmer löschte er sofort, mit einem Schwung seines Zauberstabes, während Tonks wieder auf die Beine kam.

„Bellatrix Lestrange“, antwortete sie nur immer noch leicht zitternd.

Sie hatte schon ihr Leben in diesem Kampf enden sehen.

Kingsley wollte gerade weiter nachharken als sein Blick auf den leblosen Körper fiel.

Der schwarze Mann trat an die Person heran und betrachtete ihn. Er erkannte Peter Pettigrew, Auch die Schrift an der Wand, die wohl mit dem Blut des Mannes geschrieben worden waren, waren eine klare Nachricht.

„Bist du verletzt?“  fragte er seine Kollegin und riss sich damit von dem toten los.

„Ja… ich… sie ist gegangen, nachdem wir dich gehört haben“, antwortete Tonks.

Sie war sich nicht sicher, ob sie das mit ihrer Mutter öffentlich zugeben sollte.

Wenn das der falsche hörte und es entsprechend auslegte dann würde ihre Mutter und wahrscheinlich auch sie noch Probleme bekommen.

„Okay… Was ist hier genau passiert?“

Tonks zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht, als ich kam, war er schon tot.“

„Okay, dann wissen wir schon einmal, warum sie hier waren. Ich würde sagen das hier war eine Hinrichtung… aus dem offensichtlichen Grund.“

Mit diesen Worten deutete Kingsley auf den Schriftzug an der Wand.

„Da gebe ich dir recht.“

Kingsley betrachtete den Körper. An der Stelle, wo das dunkle Mal sonst war, hatte jemand, wahrscheinlich Peter selbst sich die Haut weggeschabt.

Die Spuren des Males waren aber noch auf dem Fleisch des Mannes zu sehen, nicht so stark wie auf der Haut, aber es war unverkennbar da.

Die nächste Ungewöhnlichkeit war das ihm eine Hand fehlte.

Wie auch bei Umbridge hatte man dieses Mal zu einem anderen Zauber als dem Avada gegriffen, um ihn zu töten.

„Denkst du, Du weißt schon wer setzt Lestrange jetzt als seine persönliche Henkerin ein?“, fragte Tonks während Kingsley die Leiche schweben ließ.

„Hierbei würde ich dir recht geben, scheinbar hat er versucht auszusteigen. Nur wissen wir immer noch nicht, warum er Umbridge hat töten lassen.

Ihr Körper wurde untersucht, sie trug kein Mal… Ich bin aber erstmal froh, dass dir nichts passiert ist.

Wir haben einige Probleme mit den anderen Todessern gehabt.“

Tonks sah überrascht auf. „Was ist passiert?“

„Ein paar verletzt und unter den Dorfbewohnern einige Tote. Scheinbar waren einige Werwölfe unter den Angreifern.

Wahrscheinlich genau deswegen, sie haben Peter hier gejagt und wer ist für so etwas besser geeignet als ein Werwolf?“

Tonks konnte ihm nur mit einem nicken zustimmen.

„Meine Gruppe hat zwei von ihnen Festsetzen können, außerdem zwei verletzte Anwohner mitgenommen… Darum war ich auch alleine hier.

Ich habe die beiden vorgeschickt um die gefangenen und verletzten ins Ministerium bzw. ins Sankt Mungo zu bringen.

Als ich mich dem nächsten Team anschließen wollte, hörte ich schreie und ein lautes krachen aus dem Haus. Da bin ich nachsehen gegangen.“

„Okay… damit erspare ich mir schon einmal die Frage, warum du hier alleine warst.

Das das sehr leichtsinnig war muss ich dir nicht sagen…“

Tonks nickte und mied den Blick ihren Kollegen. „Ich weiß, aber ich wollte helfen.“

Kinglsey schenkte ihr ein lächeln und legte ihr eine Hand auf die Schulter.

„Das ist mir klar, aber bedenke beim nächsten Mal in welche Lage du dich bringst. Hier hätten auch drei Todesser auf dich lauern können.“

Tonks schluckte und gab ihm stillschweigend recht.

„Wir bringen Peter von hier weg… das ganze hier wird noch Schlagzeilen machen und ich hoffe inständig das wir das vor den Muggeln vertuschen können.“

Die beiden trafen sich mit den Resten der anderen Auroren und apparierten zurück ins Ministerium. Abgesehen von den beiden die Tonks und ihre erste Gruppe gefangen hatten waren ihnen noch drei andere Todesser ins Netz gegangen.

Kingsley schob Tonks, unter Protesten von dieser, zu einem ihrer Heiler in der Aurorenzentrale.

Sie hatte nur ein paar blaue Flecke von dem ungünstigen Sturz aber war sonst völlig gesund.

Sie sie dann endlich entlassen war ging sie zurück an ihren Schreibtisch und ließ sich dort auf ihren Stuhl fallen.

Ihre Schicht war nun seit über zwei Stunden vorbei und sie musste noch einen Bericht schreiben, über den Einsatz.

Innerlich stöhnte Tonks und holte ein Pergament samt Feder aus ihrer Schublade.

Das konnte noch eine lange Nacht werden, so viel war sie sich sicher.

Während sie schrieb und sich den gefühlt zehnten Kaffee seit ihrer Rückkehr in den Rachen kippte spürte sie wie ihr trotzdem die Augen zufielen.

„Tonks? Was machst du denn noch hier?“, fragte jemand und sie sah auf.

„Wie? Was?“, murmelte sie und schüttelte den Kopf.

„Was du noch hier machst? Du hattest doch Spätschicht, oder irre ich mich?“

Tonks blinzelte zwei Mal und erkannte Kingsley bei ihr.

„Ja…, ich schreibe noch meinen Bericht über den Auftrag“, erklärte sie.

„Das sehe ich, aber warum? Madam Bones hat, die von uns die Spätschicht hatten nach Hause geschickt, nach der Rückkehr.

Es reicht, wenn du deinen Bericht morgen abgibst.“

Die jüngere brauchte einen Moment, um das zu verstehen und stöhnte dann.

„Wann war das?“

„Ich denke mal, als du bei unserem Heiler warst. Hat dir niemand Bescheid gesagt?“

Sie schüttelte den Kopf, während Kingsley ihr auf die Beine half.

„Lass das liegen und mach es morgen fertig. Ich rede mit Madam Bones, du übernimmst morgen die Nachtschicht. Schlaf dich aus und ich bring dich heim.

Ich denke nicht das du jetzt noch apparieren solltest.“

„Danke Kingsley“, murmelte sie.

Dieser lächelte sie kurz an und führte sie zum Apparierplatz. Dort nahm er sie am Arm und Sekunden später fand sie sich in der Straße ihres Elternhauses wieder.

„Ich danke dir, wir sehen uns Morgen… oder ehr heute“, gähnte Tonks.

Kingsley stimmte ihr zu und die beiden verabschiedeten sich.

Tonks machte sich schnell auf den Weg zu dem Haus ihrer Eltern und trat über die Schwelle.

„Endlich“, dachte sie und ließ sich im Wohnzimmer auf das Sofa fallen.

Sekunden später war sie eingeschlafen und erwachte erst als sie einige Zeit später hörte, wie sich jemand um sie herum bewegte.

Die wieder schwarzhaarige regte sich leicht und setzte sich verschlafen auf.

„Morgen Dora, was ist den mit dir passiert? Es ist selten das wir dich hier unten finden“, sagte ihr Mutter zur Begrüßung, während sie den Tisch deckte.

„Wir haben gestern noch einen Auftrag bekommen… oder ehr einen Notruf. Todesser haben ein kleines Dorf überfallen.

Als wir zurückgekommen sind, hat mich Kingsley zu einem Heiler geschleift… darum habe ich nicht mitbekommen das Madam Bones, denen unter uns die Spätschicht hatten, erlaubt hat den Bericht erst am nächsten Tag abzugeben.

Ich habe dann versucht mich wach zu halten und meinen zu schreiben, bis er es mir gesagt und mich hier abgesetzt hat“, fasste sie es kurz und knapp zusammen.

Sofort war ihre Mutter bei ihr auf dem Sofa.

„Du warst bei einem Heiler? Wurdest du verletzt? Ist etwas passiert?“

„Nein, alles okay… ich habe nur einige blaue Flecke und einen schrecken.“

Ihre Mutter atmete erleichtert auf.

Tonks Blick fiel auf den inzwischen gefüllten Frühstückstisch, bevor sie sich erhob.

„Ich werde mich oben nochmal hinlegen… Kingsley hat… oder wollte veranlassen das ich heute die Nachtschicht bekomme, also musst du mich nicht wecken.“

„Okay Dora, dann ruh dich noch etwas aus.“

Die Schwarzhaarige verließ das Wohnzimmer, blieb aber in der Tür noch einmal stehen.

„Oh, ich soll dich von deiner Schwester Bellatrix grüßen“, sagte sie noch bevor sie weiter ging.

Keine Sekunde später hörte sie ein krachen, da ihre Mutter wohl etwas fallen gelassen hatte.

„Fuck… das hätte ich wohl besser nicht sagen sollen“, dachte Tonks als sie hinter sich bereits die Schritte ihrer Mutter hörte.