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54 Die Heimreise

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54 Die Heimreise

Harry wusste das er am Vorabend Dumbledore verärgert hatte und das merkte er am nächsten Tag daran das Ron und Hermine ihn darauf ansprachen.

„Harry, das ist ein großer Fehler, aber du scheinst dich davon ja nicht abbringen zu lassen. Hast du aber wenigstens Professor Dumbledore gesagt, wo du deine Ferien verbringst?“

„Natürlich, ich verbringe sie Zuhause“, antwortete er.

„Harry du weißt, was ich meine!“, meckerte Hermine.

Dieser rollte mit den Augen. „Ja, aber mein Haus ist sicherer als Hogwarts. Nicht einmal Dumbledore hat es gefunden, da wird es Voldemort auch nicht schaffen es zu finden.“

„Das mag sein Harry, aber du solltest es ihm sagen damit er den Schutz noch mehr verstärken kann.“

„Das ist nicht möglich.“

Die Braunhaarige knurrte ihn fast schon an. Harry mochte es ihr das zu verweigern, was sie wollte.

„Warum verbringen wir die Ferien nicht wieder zusammen im Fuchsbau Harry? Gut es wäre sehr kurzfristig, aber Mum würde sich bestimmt freuen, wenn wir kommen.“

„Danke für das Angebot aber nein danke. Ich habe einige Termine über die Ferien oh und ich denke ich verbring etwas Zeit mit meiner Freundin.“

„Du hast ihr doch nicht verraten, wo du hingest!“, platztes es aus Hermine heraus.

„Das musst du rausfinden“, antwortete er grinsend und warf einen Blick auf die Uhr.

„Wir sollten uns langsam mal auf den Weg nach unten machen, das Frühstück hat schon angefangen und ich wollte heute noch ein paar Sachen erledigen, bevor ich morgen fahre.“

Damit machte sich Harry auf den Weg zum Frühstück. Schneller als er es sich gedacht hätte, folgten ihm die beiden.

Beide wollten das Gespräch fortsetzen, zumindest bis er ihnen zusagte das er Pansy nicht sagte, wo genau er lebte.

Zumindest damit sie ihn in ruhe ließen. Er könnte es Pansy sagen da er wusste das weder von ihr noch von ihrer Familie eine Gefahr ausging, aber leider konnte er das nicht tun.

Die Chance das einer von Dumbledores Leuten oder aber er selbst Pansy abfing und die Informationen aus ihrem Kopf heraushielte war zu groß.

Genauso groß war die Chance das jemand von Toms Untergebenen erfuhr das Harry und Pansy zusammen waren.

Dann würde dieser wahrscheinlich versuchen zu erfahren, wo er Harry finden konnte und das könnte er aus Pansy herausholen.

Das war etwas das er vermeiden wollte. Schließlich hatte Tom ihm gegenüber zugegeben, dass es einige Extremfälle unter seinen Leuten gab und vor allem Lucius Malfoy würde er zutrauen das er sich über Voldemorts Anweisung hinwegsetzt um versuchen würde ihn zu erledigen, um wieder in Voledmorts Gunst aufzusteigen.

Harry tröstete sich mit dem Gedanken das er morgen um diese Zeit wahrscheinlich schon im Hogwarstexpress sitzen würde.

Den Rest des Tages versuchte er so gut wie möglich seinen beiden Anhängseln aus dem Weg zu gehen.

Die Karte des Rumtreibers kannte er inzwischen so gut wie auswendig, außer wenn er nicht gerade jemanden suchte, brauchte er sie nicht mehr.

Ginny konnte die Karte hin und wieder gebrauchen, genau so wie Pansy und ihre Freundinnen.

So lange diese ihm versprachen das er die Karte zurückbekam, und das hatte er bis jetzt immer bekommen, lieh er sie ihnen.

Den Rest des Tages verbrachte er mit einem Abstecher in die Bibliothek und in den Raum der Wünsche.

Ein wenig seinen Frust über seine beiden Anhängsel und Dumbledore abzulassen konnte er gut gebrauchen.

Er verwandelte dort ein gutes dutzend Puppen zu Staub. Zumindest war am Ende nicht mehr von ihnen übriggeblieben.

Den Rest des Abends nutzte er, um mittels eines Zaubers seinen Koffer zu packen, während er sich in seinem Himmelbeet zurücklehnte.

Trixxi hatte sich auf seinem Bauch zusammengerollt, während er sich das Kapitel über die Schule in Salem noch einmal durchlas.

Zu seinem Missfallen reichten weder die Oster noch die Weihnachtsferien, um die Schule zu besichtigen.

Die Kleinstadt Salem war für seine Hexenprozesse im früheren 16 Jahrhundert bekannt. Das wusste er noch aus Geschichte der Zauberei.

Auch wenn er die meisten dieser Stunden verschlafen hatte, musste er seine Hausaufgaben in diesem Fach erledigen, vor allem in den Ferien.

Leider waren seine Erinnerungen an das, was er damals geschrieben hatte, mehr als schwammig.

Das Fach hatte ihn niemals interessiert, was aber auch an ihrem Lehrer lag.

Schneller als er gedacht hatte, war am nächsten Tag im Hogwartsexpress. Pansy und er hatten sich ein Abteil zu zweit geschnappt.

Pansy lehnte mit einem Lächeln auf den Lippen an ihm. Auf der Bank gegenüber von ihnen lagen ihre beiden Seelentiere beieinander.

Harry konnte nur spekulieren, ob es daran lag das er mit Pansy zusammen war, oder aber weil Schlangen Kaltblüter waren und diese vor allem im Winter wärme brauchten.

Aktuell war das Fell der übergroßen Katze der wärmste Ort in diesem Raum.

Die Tür hatte er mit einem Zauber verschlossen damit sie nicht gestört wurden. Die Süßigkeitenfrau brauchten sie auch nicht, da sie sich am vorherigen Wochenende mit einigen Kleinigkeiten aus dem Keller des Honigtopfes eingedeckt hatten.

„Was hast du über Weihnachten geplant?“, fragte Harry, während sein Blick der Landschaft im Fenster folgte.

„Gar nichts“, antwortete die Slytherin mit geschlossenen Augen.

Harry war kurz verwirrt, bis ihm etwas einfiel das er im Sommer gelesen hatte. „Oh… ich vergas, du bist reinblütig. Ihr feiert das Jule Fest.“

Die Lippen der Slytherin verzogen sich zu einem kleinen lächeln.

„Genau… meistens ist dies mit einem Ball verbunden, aber sonst hätte ich Zeit.“

„Das hört sich gut an… leider habe ich ein oder zwei Termine.“

„Zwei Termine in zwei Wochen. Selbst mit meinem sind das drei Trage an denen wir keine Zeit füreinander hätten.

Ich denke diese Zeit kann ich ohne dich ertragen.“

Harry lachte kurz auf. „Zu kitschig“, sagte er amüsiert.

Sie kicherte leise. „Ich weiß, aber einen Versuch war es wert. Außerdem muss ich…“

Pansy blickte auf den Kopf seiner Freundin hinunter. „Außerdem musst du was?“, fragte er.

Sie biss sich auf die Lippe. „Ach nichts…“

Die Fahrt war sehr ruhig. Beide verbrachten einige Zeit hinter einem Buch, wobei Pansy auch kurzzeitig an Harry gekuschelt weg döste.

Als es auf den Abend zu ging erhob sich Pansy und streckte sich ausgiebig.

„Ich muss mal kurz verschwinden“, sagte sie. Harry entriegelte die Tür mit einem Schwung seines Zauberstabs.

„Oh Moment, Wiesel und Biber sind nicht im Zug, oder?“

Harry dachte einen Moment nach und verneinte es dann.

„Hmm, man kann nicht vorsichtig genug sein.“

Sie trat zu der Bank auf der Gegenüberliegenden Seite und hob Trixi dort vorsichtig auf, um sie auf Harry abzulegen. Danach nahm sie Cleo auf den Arm.

„Pass schön auf, meine Süße“, murmelte sie und drückte ihr Seelentier an sich.

Im nächsten Moment verschwand das Tier in Pansy selbst.

„Bis gleich“

Damit verschwand sie durch die Tür und hinterließ einen verwirrten Harry. „Hat sie gerade ihr Seelentier in sich selbst aufgenommen?“

Sein Blick lag auf der Schlange, die auf seinem Schoss lag und sich bei seinen Worten aufrichtete.

Einige Minuten später kam Pansy wieder und setzte sich zu ihm. Als sie sich setzte, erschien Cleo wieder und rollte sich auf der anderen Bank zusammen.

„Pansy? Hast du Cleo gerade… in dich selbst aufgenommen?“

Die Slytherin lächelte leicht und schüttelte den Kopf.

„Nein, das ist… wie soll ich dir das erklären?“

„Versuch es, glaube mir mich kann nichts erschüttern.“

Sie überlegte kurz. „Okay, du hast Trixi doch immer unter deinem Umhang und ich vermisse Cleo, wenn ich im Unterricht bin.

Darum nehme ich sie hoch und sie verschwindet in meinen Armen.

Versteh mich nicht falsch, ich weiß nicht, ob sie wirklich immer bei mir bleibt, oder ob sie direkt wieder auf dem Dach eines der Gewächshäuser erscheint und dort schläft, aber ich finde den Gedanken schön.“

Harry schmunzelte dabei. „Das klingt eigentlich ganz süß.“

Pansy zuckte mit den Schultern und lehnte sich wieder an ihn. „Zu wissen das sie immer bei mir ist beruhigt mich. Auch kann ich es immer im Hinterkopf behalten, dass sie immer bei mir ist, damit sie mich nicht wieder zu Tode erschreckt.“

Harry lachte kurz auf. „Das habe ich schon gehört das Cleo dich hin und wieder erschreckt, wenn du im Unterricht bist.“

Pansy rollte mit den Augen, sagte aber nichts. Ihr war das wirklich öfters passiert anfangs. Je länger Cleo aber bei ihr war, desto weniger wurde es, auch wenn das Tier hin und wieder in ihrem Unterricht auftauchte.

Zu ihrer Freude hatte sie kein Zaubertränke mehr belegt, Professor Slughorn hätte es nicht so toll gefunden wenn ein Tier mitten in seinem Klassenzimmer wäre.

Schließlich erreichten sie am Abend London und Harry machte sich daran die Koffer der beiden aus der Gepäckablage zu holen.

Seinen verkleinerte er sofort und steckte ihn in die Tasche seiner Jeans. Während er Pansys herausnahm.

„Soll ich dir beim tragen helfen?“, fragte er, als er auf den Koffer blickte, auf welchem nun Cleo thronte.

„Ja… wobei… also…“, begann Pansy unsicher. Sie hatte sich vor diesem Moment etwas gefürchtet, es war ihr klar, dass ihre Eltern sie abholen würden und sie hatte ihre neue Beziehung immer noch nicht verraten.

Unteranderem weil sie eben wusste, wie ihr Vater war, oder aber auf wessen Seite er war.

„Weißt du es ist die…“, begann fuhr sie fort.

„Du hast Angst, wegen deiner Eltern?“, fragte Harry und ließ das Mädchen überrascht Aufsehen.

„Woher… woher weißt du das?“

Er lächelte sie an und trat näher zu ihr. Dabei legte er ihr eine Hand an die Wange.

„Vertrau mir Pansy, dein Vater wird mir nichts tun. Ich bin vollkommen sicher und er wird auch nichts gegen unsere Beziehung sagen.“

Pansy wusste nicht, was es war, aber sie glaubte Harry. Sie schenkte ihm lächeln, streckte sich und küsste ihn sanft.

„Ich glaube dir.“

Er nahm ihren Koffer und sie harkte sich bei ihm unter, während Trixi unter seiner Kleidung verschwand. Cleo sah den beiden noch so lange nach, bis sie das Abteil verließen und sprang dann hinter ihnen her, wobei sie in Pansys Schatten verschwand.

Die beiden ließen dein meisten ihrer Mitschüler so weit den Vortritt, um dem meisten des Gedrängels zu entgehen. Während sich Pansy an ihn lehnte gingen ihr seine Worte durch den Kopf.

Sie überlegte, wie er das gemeint haben könnte. Zu ihrem Leidwesen fiel ihr keine brauchbare Erklärung ein, bis sie schließlich den Zug verließen.

Sie sah ihre Eltern kaum das sie aus der Tür gestiegen waren und blickte zu ihrem Freund, der sie nur kurz anlächelte.

„Bis die Tage Pansy und mach dir keine Sorgen, alles wird gut“, flüsterte er, bevor er ihr einen Kuss auf die Lippen gab.

„Ja, bis dann“, antwortete sie glücklich und nahm ihm den Koffer ab. Sie konnte den Blick ihrer Eltern auf sich spüren als sie zu ihnen hinüber ging.

Harry hatte sich verabschiedete und ging den Bahnsteig entlang, er hatte geplant sich eine ruhige Ecke zu suchen und dann nach Kreacher zu rufen. Dieser würde ihn zurück zum Grimmaulplatz bringen.

Dieser Plan wurde aber zu seinem Leidwesen schnell durchkreuzt als Mrs. Weasley vor ihn trat.

Die füllige Rothaarige Frau begrüßte ihn und wollte ihn umarmen, aber er schaffte es dieser auszuweichen. Dabei war er sich sicher, dass Trixi ihm mehr als dankbar dafür war.

„Harry, mein Lieber. Schön dich zu sehen. Wie war das Schuljahr bis heute?“, fragte sie.

„Sehr gut Mrs. Weasley, danke der Nachfrage“, antwortete er.

Sie musterte ihn von oben bis unten, dabei bemerkte sie wohl das er auf Abstand zu ihr blieb.

„Ist alles in Ordnung mit dir?“

„Alles bestens, ich denke nur das meine Vertraute… welche unter meinem Pullover ist, eine Umarmung von ihnen nicht sehr gut aufnehmen würde… wobei das nicht böse gemeint ist“, antwortete er höfflich und versuchte sie entschuldigend anzusehen.

„Oh ja… ich habe schon davon gehört, dass du dir seit neustem eine Schlange als Haustier hältst.“

Harry rollte mite den Augen. „Ich halte mir keine Schlange als Haustier, Trixi ist mein Seelentier, meine Vertraute, das ist etwas vollkommen anderes“, antwortete er.

Dabei wanderte sein Blick den Bahnsteig hinauf und hinunter. Dann fiel ihm ein das weder Ron noch Ginny dieses Jahr zurück nach London gefahren waren.

Warum also war Mrs. Weasley hier?

„Wir werden sehen, aber das ist nun auch egal. Ich habe gehört das du die Weihnachtsferien nicht in Hogwarts verbringen möchtest und da dachte ich, dass ich komme und dich abhole.

Du kannst Weihnachten bei uns im Fuchsbau verbringen. Ginny und Ron werden bestimmt auch noch spontan über den Kamin anreisen, wenn sie hören das du bei uns bist.“

„Ach daher weht der Wind“, dachte Harry.

„Tut mir leid Mrs. Weasley, aber ich bin bereits ziemlich verplant. Da möchte ich euch nicht stören. Einige Termine im Ministerium, Gringotts… Das wird Zeit in Anspruch nehmen.“

„Harry, das sind doch keine Umstände. Du musst einfach zu uns kommen. Über die Feiertage kannst du nicht alleine bleiben, dort haben sowohl Gringotts als auch das Ministerium geschlossen.“

Harry wollte ihr eigentlich widersprechen, aber leider hatte sie recht und das wusste er genau wie sie.

„Nun… ich bin eigentlich schon verabredet…“, begann er.

Pansy war derweil vor ihre Eltern getreten. Sie hatte sich selten so beobachtet gefühlt. Ihre Mutter umarmte sie, genau wie ihr Vater, nachdem sie ihren Koffer abgestellt hatte.

„Pansy liebes, war das nicht Potter der dich gerade geküsst hat?“, fragte ihre Mutter.

Sie spürte, wie sie rot wurde und leicht nickte. Dabei versuchte sie ihrem Vater der sie fast schon durchdringend ansah nicht in die Augen zu blicken.

„Also… ich weiß ihr habt mir gesagt ich soll keinen streit mit ihm suchen… bzw. ihm aus dem Weg gehen… aber… naja… es ist eigentlich eine recht komische Geschichte… wir… also er, Parvati und ich haben ein Projekt zusammen ge… äh ich meine, machen müssen.

Dabei mussten wir natürlich Zeit miteinander verbringen und da haben wir uns angefreundet… und… ja… und… daraus wurde mehr.“

Pansy beendete damit ihre Erklärung und wartete auf den Knall, der nun gleich folgen würde. Das ihre Eltern ihr in aller Öffentlichkeit eine Predigt halten würden bezweifelte sie.

Wenn sie aber zuhause waren, würde sie sich auf langes Gespräch einstellen können.

Ihr Vater blickte auf sie hinab und dann zu Harry hinüber, bevor er sich wortlos von ihr abwandte und auf den Jungen zuging.

Pansy wollte ihn gerade aufhalten als ihre Mutter sie stoppte.

„Pansy, es ist gut… Dein Vater weiß, was er tut“, murmelte sie.

Da war sich die junge Slytherin aber nicht so sicher.

„Ich bin eigentlich schon verabredet Mrs. Weasley, aber danke für das Angebot. Allerdings könnte ich am…“, begann er wurde aber unterbrochen, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte.

Er drehte den Kopf und sah Pansys Vater hinter sich stehen. Dieser blickte mit einem kleinen Lächeln auf ihn hinunter.

„Mr. Potter, es freut mich sie wiederzusehen. Ich hoffe doch ihnen geht es gut?“

„Mich ebenfalls Mr. Parkinson, so gut wie es mir nur gehen kann und ihnen?“

„Bestens, danke der Nachfrage. Mir ist es nicht entgangen, wie sie sich eben von meiner reizenden Tochter verabschiedet haben und ihre Reaktion auf unsere Nachfrage…“

Harry konnte spüren, wie er errötete. Er wusste das er keine angst vor dem Mann haben musste, zumindest aus der Sicht eines Todessers ging von ihm keine Gefahr aus, aber er war immer noch der Vater seiner Freundin und das machte ihm mehr Sorgen als alles andere.

„Ja Pansy und ich haben uns näher kennengelernt… Also eigentlich sind wir seit einigen Wochen zusammen“, gestand er und konnte hören, wie Mrs. Weasley darüber die Nase rümpfte.

Ihren Missbilligenden Blick, als Mr. Parkinson zu ihnen getreten war hatte er auch bemerkt.

„Das ist eine schöne Nachricht, wir haben schon lange gehofft das unsere Tochter einen netten jungen Mann findet. Es mag vielleicht etwas kurzfristig sein, aber haben sie schon Pläne an den kommenden Feiertagen?

Wir würden sie gerne einmal näher kennenlernen.“

„Nun, wie ich Mrs. Weasley bereits sagte, bin ich leider etwas eingespannt in den Ferien und am ersten Weihnachtsfeiertag bereits bei Freunden eingeladen…“

„Das passt ja wunderbar. Wir feiern, wie sie bestimmt wissen kein Weihnachten, sondern das Julefest. Der zweite Feiertag ist für uns ein Tag wie jeder andere auch, wenn es keine Veranstaltung gibt.

Wenn ihnen nichts dazwischenkommt, würden wir sie gerne zum Abendessen auf unser bescheidenes Anwesen einladen.“

„MOMENT MAL! Wenn überhaupt verbringt Harry die Feiertage bei uns!“, mischte sich Mrs. Wealsey ein. Da sie nicht besonders leise gesprochen hatte drehten sich einige Köpfe zu ihnen um.

Harry stöhnte innerlich auf, bevor er sich wieder an Pansy Vater wandte. „Danke für die Einladung, die nehme ich sehr gerne an. Es freut mich das ich doch einen der Feiertage… auch wenn es keiner für sie ist mit meiner Freundin verbringen zu können.“

„Bestens, wir freuen uns auf sie. Ich bitte Pansy, dass sie ihnen alle nötigen Inforationen zukommen lässt… oh und bitte ziehen sie sich nicht zu formell an.

Wir möchten sie kennenlernen und nicht steif beieinandersitzen.“

Harry konnte bei diesen Worten nur erleichtert aufatmen. Das versüßte ihm den Tag schon ungemein.

„Natürlich Mr. Parkinson. Ich freue mich schon darauf.“