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55 Einladen oder nicht einladen

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55 Einladen oder nicht einladen

Guten Morgen allerseits.

Ah endlich mal wieder langes Wochenende… sehr langes Wochenende für mich, aber leider fiel zutun. Daher kommt es heute sehr früh, da ich gerade aus der Nachtschicht komme und fürchte das ich es sonst noch vergesse und es Sonntagabend hochlade.

Nun denn viel Spaß.

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Harry sah Mr. Parkinson nach der zu seiner Familie zurückging und diese offensichtlich von seiner Idee unterrichtete das Harry am zweiten Feiertag zu ihnen kommen würde.

Wenn Harry richtig sah, war nun auch das letzte bisschen Farbe aus dem Gesicht seiner Freundin gewichen.

„Er wird sie bestimmt über alles aufklären“, dachte er und wandte sich Mrs. Weasley zu die dem Mann ungehalten nachschaute.

„Das war ziemlich unhöflich“, sagte sie nur und wandte sich dann Harry zu.

„Wie bitte?“

„Dieser Mann, mich einfach zu ignorieren und mich zu unterbrechen.“

„Ja… nun, wie ich bereits sagte bin ich während der Ferien völlig eingespannt und so wie es aussieht bin ich auch am letzten Weihnachtsfeiertag verplant.“

„Aber Harry… es wäre doch so viel schöner, wenn du zu uns kommst. Du könntest die Ferien mit deinen Freunden verbringen.“

Harry rollte mit den Augen.

„Danke, aber wie gesagt nein danke. Ich bin mehr als verplant und die Chance einen der Feiertage mit meiner Freundin zu verbringen und ihre Eltern einmal richtig kennenzulernen werde ich nicht aufgeben.“

Molly sah ihn enttäuscht an und er konnte bei der Erwähnung seiner Freundin sehen das sie nicht glücklich war. „Gut Harry, wenn du dich umentscheidest unsere Tür steht dir immer offen.“

„Danke, sollten sich meine Pläne ändern werde ich mich melden. Grüßen sie ihren Mann und die Zwillinge von mir.“

„Das mache ich sehr gerne.“

„Schön, da fällt mir ein, wie geht es Fred und George eigentlich? Läuft ihr laden gut?“

„Er läuft… gut, ja. Auch wenn ich ihnen schon öfters gesagt habe das sie sich lieber einen vernünftigen Job suchen sollten. Ein Scherzartikelladen, ist doch kein guter Beruf. Außerdem rennen ihnen die Kunden den Laden nur ein, weil sie gerade neu eröffnet haben.

Das habe ich schon oft gesehen, wenn ein Laden neu eröffnet, will jeder hinein, aber wenn er erstmal eine Weile da ist, oder das nächste neue Geschäft aufmacht dann werden die Kunden auch immer weniger.“

„Nun, ich denke der Ruf der beiden spricht für sich, sie werden bestimmt noch lange Kunden aus Hogwarts haben, so bekannt wie sie durch ihre Arbeiten dort waren.

Aber gut, ich wünsche ihnen schon einmal frohe Weihnachten.“

„Frohe Weihnachten Harry und versprich mir das du nochmal darüber nachdenkst.“

Harry nickte und verabschiedete sich.

In einer ruhigen Ecke rief er nach Kreacher, welcher Harry zurück zum Grimmauldplatz brachte.

„Danke Kreacher, ich hoffe es ist alles In Ordnung?“

„Alles unverändert Meister Harry. Ihre Post habe ich in ihrem Schlafzimmer hinterlegt.“

„Post? Welche Post?“, fragte er verwundert.

„Die Briefe, die sie in den letzten Monaten erhalten haben und an ihr Postfach geleitet wurden“, erklärte der Elf.

„Oh ja… die Briefe, danke Kreacher.“

Mit einem unguten Gefühl ging Harry in sein Schlafzimmer und sah dort einen größeren Haufen Briefe auf seinem Schreibtisch liegen.

Er holte seinen Koffer hervor und öffnete ihn, um seine schmutzige Wäsche aus diesem zu entfernen.

Danach wandte er sich dem Stapel an Post zu. Die meisten Sachen waren belanglos: Fanpost dominierte dabei und dann noch ein Paar schreiben von anderen Lords einiger Familien wohl in Gammotsitzungen Anträge vorbrachten und ihn baten sie zu unterstützen, wobei sie dafür einige kreative gründe erfanden.

Diese Briefe war er sofort in den Müll.

Eine größere Menge an Briefen stammte auch von Andromeda.

Diese hatte ihn über alle Gammotsitzungen auf dem Laufenden gehalten und auch darüber informiert, wie sie in seinem Namen gestimmt hatte.

„Scheiße, diese Sperre hat wohl auch einige Probleme“, murmelte Harry, als er den vierten Brief von ihr überflog.

Er interessierte nicht sonderlich für Politik und war im großen und ganzen damit einverstanden wie sie seine Stimme verwendet hatte.

Wenn er Kreacher auftrug die Briefe an ihn zu schicken würden sie wegen der Sperre wieder in seinem Postfach landen. Ob Kreacher einfach in Hogwarts erscheinen konnte, um ihm die Briefe selbst zu geben wusste er nicht und das könnte auch Probleme geben.

Nicht das Dumbledore auf dumme Ideen kam und Kreacher verzauberte oder aber ähnliches.

Dobby war zwar damals in Hogwarts aufgetaucht um ihn zu „beschützen“, aber Kreacher würde bestimmt von Dumbledore abgefangen werden.

„Mal schauen was Gringotts für alternativen hat“, murmelte er.

Während er die Briefe durchging, stellte er fest das darunter auch eine andere Art Fanpost war.

Heiratsgesuche von Hexen jedes alters oder aber deren Eltern die sich damit eine Besserung ihres Standes oder aber politische Vorteile versprachen oder aber ihm.

Scheinbar war er seit seiner Jungend von solchen Briefen verschont worden, das war wenigstens etwas für das er Dumbledore dankbar sein könnte.

In seinem Kopf machte er sich eine Notiz am nächsten Tag, nach dem Treffen mit dem Minister in die Winkelgasse zu gehen, um das Problem mit seiner Postsperre zu lösen.

Zu dem Treffen mit dem Minister würde er im Tropfenden Kessel abgeholt werden.

Der Rest des Abends war sehr ruhig. Harry machte es sich mit einem Buch in seinem Bett bequem, nachdem er gegessen hatte und schlief schließlich mit besagtem Buch in der Hand ein.

Während Harrys Abend sehr ruhig und friedlich zu Ende ging war Pansy zu einem wandelnden Nervenbündel geworden.

Sie hatte Harrys Worten im Zug glauben geschenkt und die Art wie ihr Vater mit ihm gesprochen hatte war auch nicht auffällig gewesen, aber trotzdem.

Ihr Freund würde sie am 26. Dezember besuchen und sie wollte sich nicht vorstellen, was dort alles schief gehen konnte.

Angefangen von dem Punkt das sie wusste, was ihr Vater „nebenberuflich“ machte. Er war zwar immer sehr diskret, aber sie war nicht dumm.

Seit dem ende ihres vierten Schuljahres hatte er sich merklich verändert. Auch hatte sie lange keine kurze Kleidung mehr an ihm gesehen.

Dann kam noch dazu das er manchmal spontan zusammenzuckte, als würde ihm etwas schmerzen zufügen und nicht selten griff er sich dabei oder danach reflexartig an den linken Unterarm.

Wenn Harry nicht an diesem Tag in eine Falle lief und sie betete zu Lady Magic das ihr Vater nicht plante ihn an den dunklen Lord zu verkaufen, dann kam das nächste übel.

Sie hatte noch nie einen Jungen ihren Eltern als ihren „Freund“ vorgestellt. Aus der Sicht eins Reinblüters war Harry…

Nun, das kam ganz darauf an wie radikal man erzogen war. Halblüter waren von vielen akzeptiert, aber nicht unbedingt für den oder die erstgeborene.

Harry war zwar ein Halbblut aber immerhin der Erbe oder nun mehr Lord von zwei sehr alten und noblen Familien.

Das könnte oder sollte das ausgleichen, aber dennoch war er Dumbledores Gallionsfigur und es war ein offenes Geheimnis, was ihre Familie von dem alten Mann hielt.

Pansy war sich mit vielen Ansichten ihrer Eltern einig, der Mann sollte endlich in allen Bereichen abgesetzt werden.

Etwas das schon viele versucht hatten, aber leider scheiterte es immer an Dumbledores gutem Ruf und all seinen Unterstützern.

Wobei diese in den letzten Jahren gesunken waren.

Pansy stöhnte und schüttelte den Kopf. „Vielleicht schreib ich Harry, das er absagen soll? Oder ich schreibe ihm gar nicht… Er hatte einmal etwas von einer Postsperre erwähnt.

Ja, das könnte klappen. Der Brief wurde umgeleitet und hat ihn nicht rechtzeitig erreicht.“

Das war ja nicht einmal böse gemeint, sie liebte Harry aber das Abendessen musste einfach schiefgehen. Entweder würde er es nicht überleben oder aber ihre Eltern würden ihn nicht akzeptieren. Egal welches Szenario eintrat, könnte sie ihren Abschluss in Hogwarts vergessen.

Fast schon lachte sie bei dem Gedanken daran, wenn sich in Hogwarts herumsprach das Harry Potter verschwunden war, nachdem er sie besucht hatte.

Oder besser noch, dass ihre Eltern die Beziehung der beiden verboten. Sie würde vor Scham sterben, nachdem sie Malfoy so offen gesagt hatte das Harry besser war als er.

Was sollte sie dann aber bitte noch tun? Sich ihren Eltern widersetzen? Oder es hinnehmen und wieder zusehen, wie sich Granger an ihn hängte.

Wenn dieser Biber das noch einmal vor ihr tat, würde sie das Mädchen auf eine Art und Weise bestrafen, das sie es sich zweimal überlegte Hand an Harry zu legen.

Natürlich gab es die verschwindend kleine Möglichkeit das alles gut werden würde, aber vorher würde der Nachtisch ihres Abendessens von einem Rosa Einhorn serviert werden.

Was eigentlich ein lustiger oder auch denkwürdiger Anblick wäre.

Ein Klopfen erregte Pansys Aufmerksamkeit. Sie sah zu ihrer Zimmertür.

„Ja bitte“, sagte sie laut und deutlich.

Ihre Mutter trat ein. „Pansy, kommst du bitte runter zum Abendessen?“

„Oh, ich habe keinen großen…“, begann sie wurde aber unterbrochen.

„Wir wollen uns auch mit dir über Harry Potter unterhalten. Dein Vater und ich brennen darauf zu erfahren, wie genau ihr zusammengekommen seid.“

„Oh Scheiße“, dachte Pansy.

„Natürlich, ich komme sofort“, antwortete sie.

Ihre Mutter verließ den Raum, nachdem sie einen Moment gewartet hatte, raufte sie sich die Haare.

„FUCK FUCK FUCK!“, flüsterte sie.

„Ich dumme Kuh, warum habe ich nicht daran gedacht mir eine glaubhafte Geschichte auszudenken?“

Sie tigerte in ihrem Zimmer auf und ab. „Ich kann ihnen nicht die Wahrheit sagen, sie werden durchdrehen… mich enterben…“

Sie hatte mit der Reaktion ihrer Eltern auf die Tatsache das sie und Harry zusammen waren Glück gehabt, wie aber würden die beiden reagieren, wenn sie erzählte das sie erst eine rein körperliche Beziehung hatten?

„Ich konvertiere zu Parvatis Glauben… nach dieser Scheiße, die ich hier durchmache, werde ich laut dem Hinduismus als Königin wiedergeboren… zumindest, wenn ich Parvati richtig verstanden habe“, dachte sie und musste tatsächlich kurz grinsen.

Sie blickte auf ihre Uhr. Lange konnte sie nicht mehr hierbleiben. Es half nichts, eine Geschichte konnte sie sich nicht mehr zurechtlegen, dafür hätte sie mehr Zeit gebraucht, nun hieß es improvisieren und wenn Harry wirklich hier zu ihr kam, dann würde sie ihn vorher über ihre Geschichte informieren.

Ein Maunzen erregte ihre Aufmerksamkeit, Cleo drehte eine Runde um ihre Beine und schmiegte sich an sie.

„Danke süße, ich hoffe das der Abend heute gut geht und dann noch die nächste Woche… also, wenn ich ihn nicht verhindern kann“, murmelte sie.

Cleo drehte noch eine Runde um ihre Beine und folgte ihr dann aus dem Zimmer.

Als sie die Treppe erreichte, fiel ihr auch ein, dass sie ihren Begleiter ihren Eltern noch nicht vorgestellt hatte.

Das könnte ihr gerade recht kommen, ein so seltenes Tier sah man nicht jeden Tag und vielleicht lenkte es ihre Eltern von der Sache mit Harry zumindest für diesen Abend ab.

Dann könnte sie sich eine Geschichte ausdenken, wie sie zusammengekommen waren, die nichts mit Sex zu tun hatte.

Ihr Plan mit Cleo funktionierte viel besser als sie es erwartet hatte. Vor allem ihr Vater interessierte sich für das magische Wesen.

Besonders nachdem sie ihren Eltern Cleos besondere Begabung vorgeführt hatte.

Das gab ihr mehr oder wenigstens etwas Zeit, um sich eine kurze, glaubhafte und nicht zu kitschige Geschichte auszudenken wie das zwischen ihr und Harry passiert war.

Sie hielt es einfach, sie hatten zusammen an dem Projekt für pflege magischer Geschöpfe gearbeitet und dadurch mehr Zeit miteinander verbracht.

Sich verstanden, gelacht, daraus wurden weitere Treffen… wobei es nicht nur um die Schule ging.

Schließlich kamen sie sich näher, was schließlich in einem Kuss und einer Beziehung endete.

Es war nichts Übertriebenes und so einfach, dass es jedem hätten passieren können und keinen großen Raum für Fragen aufwarf.

In dieser Geschichte steckte zum einen ein Teil Wahrheit und zum anderen und das hasste sie es sich selbst einzugestehen, hatte sie einen großen Teil davon aus einem Liebesroman, den sie in einer ihrer frühsten Teenagerphasen gelesen hatte.

Mit der Geschichte waren ihre Eltern wohl erstmal zufriedengestellt, zumindest dachte Pansy das, als die beiden nicht weiter über Details nachfragten.

„Pansy, entschuldige die Frage, aber du hast begriffen mit wem du dich triffst?“, fragte ihr Vater.

Als Antwort nickte sie einmal.

„Und was genau hat er dir erzählt?“, bei diesen Worten beugte er sich näher zu ihr.

„ähm, ich bin mir nicht sicher worauf du anspielst Dad.“

Er musterte sie einen Augenblick länger, bevor er sich mit einem kleinen Lächeln zurücklehnte.

„Interessant, um dir die Angst zu nehmen Pansy. Niemand von uns plant deinen Freund zu töten oder an unseren Lord auszuliefern.

Du musst also nicht versuchen das Abendessen zu sabotieren in dem die Einladung zu spät ankommt, oder du versuchst es ihm auszureden.“

Pansy war verwirrt, als sie das hörte.

„Das ist doch nicht wichtig gerade, bist du glücklich mit ihm liebes?“, warf ihre Mutter ein.

Das verwirrte Pansy nur noch mehr.

„Ja…“, antwortete sie.

„Gut, das reicht mir erstmal. Ich freue mich schon deinen Freund kennen zu lernen.“

„Ehm… ja… wie ich vorhin schon sagte, bin ich nicht sonderlich hungrig. Ich werde Harry schreiben und dann ins Bett gehen, bis morgen.“

Ihre Eltern wünschten ihr eine gute Nacht während Pansy sich erhob.

„Cleo, kommst du bitte“, sagte sie. Ihr Seelentier sprang der Bitte folgend von dem Stuhl, auf dem sie gesessen hatte und verschwand in Pansys Schatten.

Die Schwarzhaarige verschwand aus dem Speisesaal, während ihre Eltern ihr nachsahen.

„Unsere Tochter weiß nichts davon, was ihr Freund diesen Sommer gemacht hat, oder Schatz?“, fragte Mrs. Parkinson.

„Nein, ich denke nicht. Sonst hätte sie anders reagiert als ich ihr gesagt habe das ich Harry eingeladen habe.“

Mrs. Parkinson nickte verstehend. „Sollten wir ihr das vielleicht sagen?“

Ihr Mann dachte einen Moment darüber nach. „Das sollte Harry selbst tun. Wenn er es ihr verschwiegen hat, wird er einen Grund dafür gehabt haben.“

Pansy betrat derweil wieder ihr Zimmer und dachte über das Gespräch nach. Ihre Eltern hatten ihr Versichert das Harry nichts passieren würde, das war Gut…

Nur schien Harry gewusst zu haben, was ihr Vater tut und auch das ihm nichts passieren würde.

Das ließ der jungen Slytherin nur zwei Schlussfolgerungen zu:

Erstens: Ihre Eltern hatten sie belogen.

Zweitens: Jedem von ihnen verheimlichte etwas von ihr.

Wenn es das zweite war, würde sie herausfinden, was es war. Sie liebte klatsch, Tratsch und Geheimnisse und das man, welche vor ihr hatte, konnte sie nicht leiden.

Nicht das sie es jedem anderen Menschen erzählen würde. Merlin noch einmal, sie würde sich ihr eigenes Grab schaufeln, wenn einige Läute aus ihrem Haus und Jahrgang herausfänden, was sie über sie wusste und verbreitet hatte.

Pansy ließ sich an ihrem Schreibtisch nieder und zog ein Pergament sowie eine Feder hervor.

Schnell schrieb sie Harry einen Brief mit ihrer genauen Adresse und mit welchen Worten er den Kaminzugang von ihnen freischaltete.

Auch fragte sie ihn noch einmal, ob er wirklich sicher war, ob er kommen wollte, da er ja wusste, wie ihr Vater war.

Natürlich sagte sie kein Wort über den Nebenjob ihres Vater, oder sagte genau, was er war.

Immerhin bestand die Möglichkeit das die Eule abgefangen wurde, das war eine der ersten Sachen, die ihr ihre Eltern ihr nach der Rückkehr des dunklen Lords eingetrichtert hatten.

Eulen waren zwar zuverlässig, aber sie konnten abgefangen werden. Das war früher schon ein Problem, darum vermieden es die meisten Reinblütigen wichtige oder pikante Details in Briefen zu schreiben.

Eine Einladung zu einem persönlichen Treffen konnte alles oder nichts sein, das geschriebene Wort schwarz auf weiß hingegen war eindeutig.

Als sie den Brief fertig geschrieben hatte, faltete sie ihn zusammen und steckte ihn in einen Umschlag.

Danach rief sie nach einer ihrer Elfen und übergab den Brief damit diese ihn per Eule zustellen ließ.

In ihrem Badezimmer machte sich fertig, um schlafen zu gehen, während sie duschte, schwand auch langsam ihre Panik um das Abendessen.

Je mehr sie über alles nachdachte desto ehr kam ihr in den Sinn das entweder Harry oder aber ihre Eltern etwas verheimlichten und das würde sie nur herausfinden, wenn sie alle an einem Tisch saßen.

Oder spätestens, wenn sie und Harry einmal wieder nur zu zweit zusammen waren, aber das würde bis in den Januar dauern.

So lange würde sie ihre Neugier noch zügeln können, also musste sie es auf das Abendessen ankommen lassen.

Sie holte ein weiteres Kissen aus ihrem Schrank und legte es auf ihr Bett, bevor sie hineinstieg.

Kaum hatte sie es sich bequem gemacht, sah sie wie Cleo bereits auf dem Kissen neben ihr thronte.

„Gute Nacht und mach hier bloß keinen Unsinn, wenn du Schüler erschreckst, ist das lustig, aber verscherze es uns nicht mit meinen Eltern“, murmelte sie und streichelte dem Tier durch das Fell.

Dieses schmiegte sich gegen ihre Hand und legte sich dann ebenfalls auf das Kissen.