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56 Ministeriums Besuch

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56 Ministeriums Besuch

Am nächsten Morgen machte sich Harry auf den Weg zum Tropfenden Kessel, wo er von einem Mitarbeiter des Ministers abgeholt werden sollte.

Er hätte auch über den Kamin direkt ins Ministerium reisen können, aber der Minister hatte es ihm angeboten und wer war er schon dem Minister zu widersprechen?

In der Nacht hatte es angefangen zu schneien, also entschied er sich zum Tropfenden Kessel zu laufen.

Der Schnee fiel ruhig und es waren wenige Passanten unterwegs. Er zog den Mantel um sich enger und zog sich seinen Schal ins Gesicht, um sich vor der kalten Luft zu schützen.

Den Spaziergang zu dem alten Pub genoss er, es hatte etwas ruhiges durch die verschneite Hauptstadt zu laufen.

Am Pub angekommen schüttelte er sich den Pulverschnee, von seinen Schultern, bevor er eintrat und sich umblickte.

Das Lokal war ebenso wenig besucht wie die Stadt auf dem Weg.

An einem Tisch in der Ecke sah er eine bekannte Person. Die Aurorenkleidung in Verbindung mit dem langen schwarzen Haar und die Tatsache das sie ihm zuwinkte sagten ihm das das wohl seine Abholung war.

Harry schlängelte sich durch die wenig besetzten Tische zu ihr durch.

„Hey Harry, frohe Weihnachten schon mal.“

„Blacki, schön dich zu sehen. Dir auch frohe Weihnachten. Bist du meine Abholung?“

Die Schwarzhaarige schüttelte den Kopf. „Jaein, also nicht so richtig. Ich bin mehr euer Begleitschutz, sie müsste gleich zurück sein, du bist etwas zu früh.“

„Ich dachte es wäre unhöflich zu einem solchen Termin zu spät zu kommen. Wer ist denn die mysteriöse Abholung? Der Minister selbst?“

Tonks konnte nur auflachen. „Nein, seine Sekretärin. Einer der Gründe, warum auch ich hier bin. Personenschutz und weil der Minister tatsächlich erkannt hat das wir beide uns kennen und verstehen.

Schließlich hast du meiner Mutter deine Stimmen im Gammot übertragen.

Oh, bevor ich es vergesse: Kannst du um 18 Uhr bei uns sein? Meine Mum wollte dir schreiben, aber du hast bis jetzt auf keinen Brief geantwortet.

Probleme mit der Postsperre?“

„Ja… woher weißt du das?“, fragte er überrascht.

„Bitte Harry, auch wenn du es nicht glaubst, ich bin gut in meinem Job… außerdem hat meine Mutter etwas darüber mitbekommen.

Da war der Gedankengang das es mit dieser ein Problem gibt ziemlich logisch.“

„Okay und ja du hast recht. Ich werde das aber heute noch versuchen zu lösen.“

„Das freut mich zu hören, das wird auch meine Mutter freuen und… Oh schau mal.“

Tonks deutete an ihm vorbei auf eine Frau in einer schwarzen Hose und einem ebenso schwarzen Blazer über einem weißen Hemd.

Die dunkelbraunen Haare waren zu eine Zopf geflochten und sie trug eine grüne Bille mit runden Gläsern.

„Harry, das ist die Sekretärin des Ministers Mellissa Hawk.“

Die Frau in den Dreißigern erreichte sie und streckte Harry ihre Hand entgegen die er ergriff und ihr einen leichten Kuss auf den Handrücken gab.

„Eine Freude sie kennen zu lernen.“

„Die Freude ist ganz Meinerseits. Minister Fudge bat mich sie abzuholen und ins Ministerium zu begleiten.“

„Dann muss ich mich bei ihm für diese beiden netten Begleiter bedanken. Nur aber damit ich ganz sicher bin, sind sie Umbridge Vorgesetzte gewesen oder ihr Ersatz?“

Das Gesicht der Frau verzog sich. „Schwer zu sagen, offiziell ihre Vorgesetzte, aber davon habe ich leider nicht viel gehabt. Dafür hat sie zu sehr geschleimt.“

„Oh sie mögen sie nicht, dann werden wir gut miteinander auskommen.“

Die Frau lächelte leicht und deutete auf den Kamin.

„Ich habe bereits mit Tom, dem Wirt, gesprochen, wir können den Kamin benutzen um ins Ministerium zu flohen.“

„Sehr gerne.“

Die drei nutzen den Kamin um ins Ministerium zu flohen. Wie auch bei seinen früheren Besuchen herrschte im Atrium des Ministeriums geschäftiges Treiben.

Fudge Sekretärin führte Harry begleitet von Tonks zu den Aufzügen, wo Fudge bereits wartete.

Als sie den Empfang passierten, erhob sich ein dort sitzender Zauberer. Tonks winkte aber schnell ab.

„Muss ich mich nicht registrieren oder ausweisen?“

„Eigentlich schon, aber du bist ein Gast des Ministers also können wir uns das sparen und da du bewiesen hast das du kein Todesser in Verkleidung bist erst recht.“

Harry sah sie verwirrt an. „Wie hab ich das denn gemacht?“

„Eigentlich wollte ich dir eine Frage stellen, die nur du beantworten könntest, aber du bist mir zuvor gekommen in dem du mich Blacki genannt hast.

Nur Ginny nennt mich so und ich weiß das du das weißt.“

Harry lächelte sie an. „Wow, ich bin wirklich ein Naturtalent. Wer hätte gedacht das ich den Test eines Auroren bestehe, ohne es überhaupt zu wissen.“

„Herzlichen Glückwünsch dazu Mr. Potter“, sagte Miss Hawk über die Schulter.

„Harry, eine Freude dich zu sehen. Dein Brief hat mich überrascht, lass uns in meinem Büro reden“, sagte Cornelius Fudge zur Begrüßung als die drei die Aufzüge erreichten.

„Die Freude ist ganz meinerseits Herr Minister, ich danke ihnen das sie mich so kurzfristig empfangen können. Da ich nicht wusste an wen ich mich sonst wenden sollte.“

Die beiden schüttelten sich die Hand, während Harry sich fragte, warum der Minister ihn hier unten abholte.

Bevor er diese Frage stellen konnte, hörte er von hinter sich das Klicken einer Kamera, gefolgt von einem Blitzlicht.

„Ah, das erklärt es“, dachte er. Scheinbar war es durchgesickert das er kommen würde. Oder aber der Reporter war ein angestellter des Ministeriums.

„Das ist doch das mindeste, kommen sie, wir besprechen ihr Anliegen in meinem Büro.

Mellissa, Miss Black es gab doch keine Probleme, oder?“

„Nein Herr Minister“, antwortete Tonks sofort.

„Das freut mich zu hören. Folgen sie uns beiden bitte.“

Die vier betraten den Fahrstuhl und Fudge Sekretärin betätigte einen der Schalter und sie fuhren nach oben.

Die Fahr war still und bei den wenigen Zwischenstopps, die sie machten, stieg niemand ein, als sie sahen, wer in dem Aufzug stand.

Das Büro des Ministers war im obersten Stockwerk, bevor sie das Büro selbst betraten, standen sie in einem Raum mit vier Schreibtischen.

Einer davon direkt neben seiner Tür, war leer. Am zweiten Tisch saß Percy Weasley, welcher Aufsah als die Gruppe eintrat.

Der letzte Schreibtisch war ebenfalls leer und bei den vielen Rosa Platzdeckchen und Katzenbildern konnte Harry erahnen wer dort gesessen hatte.

Harry winkte Percy, als sie durch die Tür hinter dem ersten Schreibtisch gingen. Ihre beiden Begleiter blieben draußen.

Sein Blick wanderte durch das Büro. Hinter dem Schreibtisch war ein großes Fenster, das einen Blick auf London aus dem Stockwerk eins hohen Gebäudes zeigte.

An den waren viele Schränke, in denen sich Dokumente stapelten. Der Schreibtisch war groß und aus dunklem Holz gefertigt.

Im Gegensatz zu den anderen Büros, die er bis jetzt gesehen hatte, standen beim Minister keine Fotos von Familienangehörigen.

So weit Harry wusste war der Minister nicht verheiratet, oder zumindest hatte er noch nie etwas davon gehört, das er eine Frau hatte.

Fudge ließ sich hinter seinem Schreibtisch nieder und bot Harry den Platz vor seinem Tisch an.

Dieser setzte sich, während Fudge einige Pergamente aus seinem Schreibtisch holte.

„Also Harry, was kann ich für dich tun?“

Der angesprochene überlegte einen Moment bevor er antwortete: „Danke erstmal dafür sie sich die Zeit nehmen. Es geht um meinen Parten Sirius Black und seinen tot.“

Fudge zuckte etwas zusammen. „Woher wissen sie davon? Wir haben das unter Verschluss gehalten.“

„Wie bitte?“, fragte Harry verwundert.

„Peter Pettigrew“

Harry legte den Kopf schief. „Ich glaube da ist mir etwas entgangen.“

Fudge warf ihm einen merkwürdigen Blick zu. „Nun, vor einigen Tagen kam es zu einem Überfall durch Todesser in einem kleinen Dorf.

Unsere Auroren erfuhren davon und rückten sofort aus, um diese festzunehmen.

Im Verlauf der Mission wurde Peter Pettigrew gefunden… Tot.“

Harry sah ihn völlig verwundert an. Davon wusste er nichts, er versuchte sich aber ein Grinsen zu verkneifen.

„Das ist… nun, ich bin natürlich nicht froh über seinen tot, aber dennoch ist es eine Art von Strafe für seine Verbrechen.“

„Ja… das kann man so sagen, eigentlich hatte ich vor ihnen das heute mitzuteilen.“

„Danke, aber wenn sie mir die Frage gestatten. Wie ist er gestorben? Hat einer ihrer Auroren ihn im Eifer des Kampfes getötet?“

Fudge schüttelte den Kopf. „Nein, als unsere Auroren eintrafen war er wohl schon tot. Nach allem was Miss Black, sie war diejenige die ihn fand uns sagen konnte war wohl Bellatrix Lestrange die Mörderin des Mannes.“

Harrys Augen weiteten sich. „Wie bitte?“

„Ja, wir wissen auch nicht genau was dort vor sich gegangen ist. Es ist aber anhand der Art und Weise wie seine Leiche aussah anzunehmen das Pettigrew Du-weißt-schon-wen verraten hat.

Lestrange musste wohl geschickt worden sein, um diesen für seine Flucht oder seinen Verrat zu töten.“

„Erst Umbridge? Jetzt Pettigrew… Fuck, ich muss Bella wohl doch Blumen kaufen, oder vielleicht doch ein Buch über schwarz magische Flüche?“, dachte er.

„Wow… das hätte ich nicht gedacht… das es so mit ihm zu ende geht. Wie ist er gestorben, wenn ich fragen darf?“

Fudge stöhnte leise und überlegte ob er das Wissen so weit mit Harry teilen sollte.

„Lestrange entschied sich ihn mit einem Fluch hinzurichten, der seinen gesamten Brustkorb spaltete. So weit mir berichtet wurde sah seine Leiche so aus, als ob man ihn mit einem Schwert angegriffen hätte.

Der Mann ist wohl innerhalb von wenigen Sekunden verblutet. Das wird er aber nicht bemerkt haben. Die Heiler sagten: Es wäre ein Wunder, wenn er durch den Schmerz nicht sofort ohnmächtig geworden wäre.“

Harry nickte verstehend. Das klang nach Bellatrix. Sie musste wohl eine Abneigung gegen die Ratte gehabt haben, sonst hätte sie zum einfachen Todesfluch gegriffen. Außer sie wollte als so etwas wie Voldemorts Henkerin in der Geschichte verewigen.

„Davor wurde er unter den Cruziatusfluch gestellt und gefoltert. Wir sind gerade noch am abwägen, ob es wirklich gut wäre dieses Wissen zu veröffentlichen.

Es könnte für Panik sorgen und das ist etwas das wir in diesen schweren Zeiten verhindern sollten.

Die Bevölkerung ist verunsichert und es gibt schon genug Unfälle durch Händler die ominöse Gegenstände verkaufen.“

„Da haben sie recht Herr Minister, aber wie kamen sie darauf, dass es wirklich eine Hinrichtung von Bellatrix Lestrange war?“

„Miss Black hat sie bei dem Mann gefunden, während sie mit dem Blut des Mann das Wort: Verräter, an die Wand hinter seiner Leiche schrieb.“

Harry versuchte sich die Szene nicht bildlich vorzustellen und dankte Lady Magic und allen Göttern das Tonks lebend von dort entkommen war.

„Und wenn sie dieses wissen veröffentlichen? Quasi als Warnung?“, fragte Harry.

Fudge sah ihn verwirrt an. „Wie meinen sie das?“

„Nun, Peter war ein Anhänger Voldemorts.“ Fudge zuckte kurz beim klang des Namens, was Harry wieder mit den Augen rollen ließ.

„Das ist eine Tatsache, niemand weiß, warum er ihn wirklich hat töten lassen. Es könnte für eine Kleinigkeit gewesen sein.

Ab wann ist man seinen Augen ein Verräter? Stellen sie es doch so hin, dass er jeden Fehler sofort mit dem Tode bestraft. Vielleicht schreckt das zumindest weitere Hexen und Zauberer ab sich ihm anzuschließen.“

Fudge dachte einige Momente darüber nach. „Wir werden darüber nachdenken. Ich habe sie aber vorhin unterbrochen, was war den nun ihr Anliegen?“

„Wie gesagt, es geht um meinen verstorbenen Paten, er hat mir in seinem Testament alles hinterlassen was ihm gehörte. Wie mir beim durchsehen dieser Besitztümer aufgefallen ist fehlen die Dinge, die ihm bei seiner Verhaftung abgenommen wurden.

Nur damit sie es nicht falsch verstehen, ich möchte nicht seine Kleidung, sondern ehr etwas Persönliches wie seinen Zauberstab.“

Harry konnte ihm ansehen das ihn diese Bitte verwunderte.

„Man hat ihnen das nicht zugestellt? Nachdem wir über ihren Antritt als neuer Lord Black informiert wurden, hätte man ihnen das zuschicken müssen.“

„Ich habe nichts bekommen Herr Minister“, antwortete Harry wahrheitsgetreu.

Fudge machte sich eine Notiz und versprach dem nachzugehen. Es sollte nur ein Gespräch dafür nötig sein.

„Sie sollten den Stab noch vor den Feiertagen erhalten, wenn er nicht schon an Andromeda Black geschickt worden ist.“

„Oh, das hatte ich gar nicht bedacht. Danke Herr Minister.“

„Nicht doch Harry, das ist doch nur eine Kleinigkeit.“

„Gibt es sonst noch etwas, wobei ich dir helfen kann?“

„Nicht das ich…“, begann Harry, als ihm noch zwei Dinge einfielen. Schnell verbarg er teuflische Lächeln, das sich auf seinen Lippen abzeichnete.

„Da sie Peter nun gefunden haben, werden sie einsehen müssen das Hermine, Ron und ich in unserem Dritten Schuljahr die Wahrheit gesagt haben.

Sirius war unschuldig und hat niemals versucht mir etwas anzutun. Auch starb er im Ministerium im letzten Sommer, beim Versuch mich zu retten im Kampf gegen die Todesser.“

„Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Das Ministerium ist tief betroffen das Sirius Black so gelitten hat. Leider können wir nichts mehr tun, um es wieder gut zu machen.

Eine Entschuldigung, um seinen Namen reinzuwaschen können wir Aufsetzen aber wie sie wissen war er aus der Familie verstoßen und er würde darum nicht in der Gedenkstätte der Blacks begraben werden, auch weil es wegen den Umständen seines Todes keine Leiche gibt.“

Harry biss sich auf die Lippe. Der Minister war ihm gegenüber sehr wohlgesonnen. Die Entschuldigung würde Sirius Namen reinwaschen, aber er war tot und wenn er plötzlich wieder auftauchte, dann hätten sie andere Probleme.

„Nein, nein, ich verstehe das dies nur ein schlag für das Ministerium wäre. Es würde nichts mehr an seiner Situation ändern, hätte man Peter früher gefunden wäre dies natürlich etwas anderes gewesen.

Bei meinem Anliegen ging es um den Merlinorden den sie Snape zugestanden haben, weil dieser uns vor ihm „gerettet“ hat.“

Das Wort gerettet setzte er bewusst sehr deutlich in Anführungszeichen.

„Es ging niemals eine Gefahr von Sirius uns gegenüber aus. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist dieser Orden eine der höchsten Auszeichnungen, die verliehen werden kann und dieser Mann hat ihn für nichts bekommen.

Sirius und Snape waren seit ihrer Schulzeit verfeindet und darum hat er ihn damals angegriffen und nicht einmal versucht uns oder ihm zuzuhören.“

„Da muss ich ihnen recht geben. Diese Auszeichnung hatte ich vollkommen vergessen. Wir werden Professor Severus Snape darüber informieren, dass ihm diese Auszeichnung, wegen der neuen Erkenntnisse aberkannt wird.“

Harry grinste kurz.

„Das freut mich zu hören, Snape hat das nicht verdient aber da wir gerade von ihm reden. Mein letztes Anliegen hat mit diesem Mann zu tun.

Ich weiß nicht, wie genau ich auf die Begründung eingehen darf, aber Professor Dumbledore hat veranlasst das er mir in unserem Letzten Jahr Unterricht in Oklumentik gab.

Wie ich nun herausgefunden habe, muss ein Meister bevor er es unterrichtet einen Schwur ablegen, damit er die Geheimnisse, die er bei den Unterrichtsstunden von dem Schüler erfährt, nicht ausplaudert, verbreitet oder gegen diesen verwendet.

So weit ich informiert bin hat er dies nicht getan, zumindest habe ich niemals etwas davon gehört oder gesehen.“

Fudge sah ihn stumm an, während er nachdachte. „Da bin ich leider überfragt. Wenden dich doch besser an unsere magische Strafverfolgung.

Dort kann man dir eine bessere Auskunft geben und Beratung geben. Madam Bones hat in dieser Abteilung die Leitung, ich bin mir sicher ihre Freundin kann sie begleiten und an einen kompetenten Kollegen vermitteln.“

„Freundin?“, fragte er verwundert.

„Aurorin Tonks… oder Black.“

„Achs, Verzeihung. Ich war gerade verwirrt, darüber woher sie von meiner Beziehung wissen.“

Fudge lächelte ihn an. „Ah die junge Liebe, aber darauf wollte ich nicht hinaus. Sie wird dir helfen können, da bin ich mir sicher.“

„Vielen danke Herr Minister, dann wende ich mich an sie.“

„Nicht doch Harry, ich bin froh, dass ich dir helfen konnte, nachdem wir dir so viele Unannehmlichkeiten bereitet haben.“

Harry lächelte den Mann an, er hatte mehr bekommen und erfahren als er es sich erhofft hatte. Eigentlich war seine Intention nur Sirius Zauberstab zu bekommen, damit sie ihn vielleicht zurückholen konnten.

Die Dinge über und gegen Snape waren nur ein lustiger Bonus, mit dem er etwas Spaß und Chaos stiften konnte.

Der Gedanke über den Gesichtsausdruck des Mannes erheiterte ihn bereits.

Er wusste das Snape vor Wut kochen würde und wahrscheinlich würde er innerhalt der ersten 24 Stunden nach seiner Rückkehr nach Hogwarst wieder bei Dumbledore sein.

Dieser würde ihm wahrscheinlich wieder eine Predigt über Vertrauen und das gute in Snape halten, die er ignorieren würde.

„Da fällt mir ein, da sie gerade die Hilfe erwähnen. Ich würde gerne, nun da ich der Lord der Familie Potter bin und auch so halb der Lord der Familie Black bin, anderen Menschen helfen.

Gibt es neben dem Sankt Mungo Hospital noch weitere Institutionen, die man Unterstützen kann?“

Fudge Gesichtsausdruck hellte sich plötzlich auf. „Natürlich Harry. Das Sankt Mungo Hospital ist in den meisten Fällen die beste Anlaufstelle.

Natürlich gibt es auch freiberufliche Heiler, die sich bestimmt über Unterstützungen freuen würden.

Hogwarts steht natürlich auch auf der Liste. Es gibt Schüler aus finanziell schlecht aufgestellten Familien die Unterstützungen bekommen.

Zuletzt gibt es noch einige Wohltätigkeitsorganisationen.“

„Vielen Dank, dann wird es wohl beim Sankt Mungo Hospital bleiben. Zumindest für dieses Jahr.“

Fudge klatschte begeistert in die Hände.

„Sehr schön, wenden sie dich dann an die Leitung des Instituts… Chefheiler Zabini ist im Gammot. Am besten Reden sie mit ihm, er ist ein vertrauenswürdiger Mann. Du musst dir keine Sorgen machen, das deine Spenden nicht ankommen.“

„Dann befolge ich ihren Ratschlag und schreibe ihm. Vielen Dank noch einmal für alles Herr Minister.“

„Nicht doch Harry, das ist das mindeste, was ich tun kann, und über Hilfe werden sich die Patienten immer freuen.“

Harry nickte zustimmend, bevor er sich nochmal für die Hilfe bedankte und dann verabschiedete.