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57 Gespräche

Zerstörung Von Innen — www.fanfiktion.de · All chapters

57 Gespräche

Guten Morgen,

schönen Feiertag wünsche ich euch.

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Harry verließ das Büro des Ministers wo Tonks, oder Blacki, wie Ginny sie nannte noch wartete.

„Hast du auf mich gewartet Blacki?“, fragte er, während er auf sie zukam.

Die angesprochene lehnte am Schreibtisch von Fudge Sekretärin und war wohl bis eben in ein Gespräch mit dieser vertieft.

„Natürlich Harry, du bist ein Gast des Ministers. Da ist es doch selbstverständlich das ich mich um deine Sicherheit und dein Wohlergehen kümmere.“

Harry zog eine Augenbraue hoch. „Natürlich… und ehrlich gesagt freue ich mich sogar darüber. Könntest du mich zu Madam Bones oder einem Vertrauenswürdigen Mitglied der Strafverfolgung bringen?

Vertrauenswürdig in deinen Augen.“

Tonks sah ihn fragend an. „Worum geht es denn? Wenn du möchtest, kümmere ich mich darum.“

„Liebend gern, aber wir sind irgendwie verwandt oder aber sind unsere Familien Verbunden. Ich möchte nur das es sauber abläuft und niemand sagen kann du wärst voreingenommen.“

Tonks grinste ihn breit an. „Oh danke Harry, das ist sehr lieb von dir. Außerdem verschont es mich von dem Papierkram, den dein ominöser Fall verursachen wird.“

„Dann haben wir uns ja gegenseitig geholfen, nun denn Frau Staraurorin, ich folge dir.“

Tonks lachte kurz auf und ging mit ihm zusammen zu den Fahrstühlen. Als die beiden in diesem standen wandte sich Tonks wieder an sie:

„Also, was hast du verbrochen?“, fragte sie interessiert.

„Nichts, ich bin dieses Mal absolut unschuldig. Eigentlich möchte ich jemanden anzeigen, oder aber sichergehen das sich jemand an das Gesetz hält.“

Tonks schwarze Haare färbten sich plötzlich rot und ihr grinsen wurde breit.

„Erzähl mir alles!“, verlangte sie.

„Ich möchte dich nicht langweilen. Sagen wir einfach ich habe vor Snape das heimzuzahlen, was er mir in den letzten Jahren angetan hat“, erklärte er.

„Ohh, du hast die Liste der Personen, zu denen ich dich bringen könnte, gerade verdoppelt. Weiß du wie viele unserer Auroren oder aber Anwälte etwas gegen diesen Mann haben?

Du bist nicht der einzige Schüler, dem er das Leben zur Hölle gemacht hat, oder aber dem er seinen Berufswunsch versaut oder behindert hat.“

„Sprichst du aus Erfahrung?“, fragte er neugierig.

Er wusste um Tonks Ungeschicktheit, wie sie die Qualifikation zum Auror geschafft hatte fragte er sich schon länger.

„Nicht sonderlich… Ravenclaw und Huffelpuff hat er nicht bevorzugt, aber mit einer gewissen Neutralität behandelt. Das hat mir wahrscheinlich geholfen meinen Job hier zu bekommen.“

„Das wollte ich dich schon länger fragen. Wie du das geschafft hast bei deiner Ungeschicktheit?“

Tonks überlegte einen Moment. „Also, wenn es um das brauen von Zaubertränken geht, dann bin ich mir nicht sicher. Vielleicht weil ich mich vollständig auf den Trank konzentriert habe.

Dabei über nichts stolpern konnte. Das brauen an sich war nicht so schwer. Verteidigung gegen die dunklen Künste war da schwerer, da man sich dort mehr bewege musste.

Die Chance dort über meine eigenen Füße zu stolpern war größer.

Das komische ist aber, seit du uns in die Familie zurückgeholt hast habe ich weitaus weniger Unfälle.“

Harry grinste sie bei ihrer Erklärung an. „Du baust weniger Unfälle?“, fragte er interessiert.

„Ja, keine Ahnung, eigentlich hat sich nichts verändert. Naja, außer meiner Erscheinung. Ich versuche eine Gestallt zu halten und bin der schwarzen Haarfarbe der Black Familie treu.“

„Ich freue mich für dich.“

Sie grinste ihn an, während ihre Haarfarbe wieder schwarz wurde.

Als der Fahrstuhl anhielt, ging Tonks voraus und Harry folgte ihr.

„Ich bringe dich direkt zu Madam Bones, nicht etwa, weil du so ein besonderer Gast bist, sondern damit sie dich an den richtigen vermittelt.

Wenn ich dich jemandem gegenübersetze, dann wird er oder sie dich erstmal verhören über unsere Beziehung und ich habe genug von Gerüchten über mich.“

„Oh? Was meinst du damit?“, fragte er neugierig.

Tonks schnalzte mit der Zunge. „Wegen meiner Gabe haben sich viele in Hogwarts das Maul über mich zerrissen und das möchte ich im Job nicht weiter.“

„Verstehe, also von mir erfährt niemand etwas. Außerdem bist du doch in festen Händen.“

Er zwinkerte ihr bei diesen Worten zu. Tonks sah ihn einen Moment verwirrt an, bevor sie verstand.

„Woher bei Merlin weißt du das?“, zischte sie.

„Ginny ist redselig, wen man sie bei den richtigen Themen in die Enge treibt“, gestand er.

Tonks schnalzte mit der Zunge. „Okay, ja ich Date Ginny… Irgendwie. Wenn du damit ein Problem hast, oh großer Lord Black dann sag es jetzt.“

„Ich? Hey, ich mag Ginny, mach sie glücklich das ist alles, was ich will. Sie hat… du weißt von diesem verdammten Eheversprechen, das keiner von uns wollte.

Wenn du den kleinen Rotschopf gut behandelst und verhinderst das ihre Mum oder ihre Familie sie in die nächste Ehe zwingen, dann hast du meinen Segen.“

„Ich werde mein Bestes tun“, versprach Tonks.

Sie führte Harry zwischen einigen Schreibtischen hindurch und schließlich bis zu einer braunen Holztür. Auf dem Schild stand: Amelia Bones Leiterin der magischen Strafverfolgung.

Tonks klopfte und sie wurde hineingebeten.

„Aurorin Tonks, was kann ich für sie tun?“

„Ich bringe ihnen Harry Potter, er hat ein anliegen an sie“, erklärte Tonks.

Die Leiterin blickte von Tonks zu Harry und bot ihm an sich zu setzen.

„Es freut mich sie wieder zu sehen Mr. Potter, Auror Tonks sie sind dann entlassen.“

Tonks nickte und verabschiedete sich von Harry, während sie hinausging.

„Was kann ich für sie tun?“, fragte Madam Bones, nachdem sich die Tür hinter Tonks geschlossen hatte.

„Ich hatte heute einen Termin bei Minister Fudge wegen einigen persönlichen Anliegen. Bei meinem letzten verwies er mich an ihre Abteilung“, erklärte er.

Sein Gegenüber wies ihn durch eine Handbewegung an fortzufahren.

„Im letzten Jahr hat Professor Dumbledore veranlasst das mich Snape in Okklumentik unterrichten sollte. Zu meiner Sicherheit wegen Voldemort.

Wie ich vor kurzem erfahren habe, verstößt es gegen das Gesetz in den Geist eines Schülers einzudringen. Außerdem habe ich erfahren das ein Lehrer für diese Kunst einen Eid ablegen muss das er die Geheimnisse des Schülers nicht ausplaudert oder gegen ihn verwenden kann.“

Madam Bones hatte sich, während er gesprochen hatte einige Notizen gemacht. „Da haben sie recht… wenn ich recht informiert bin, bietet Hogwarts dieses Fach oder ehr die Kunst nicht mehr an, wie kam es genau dazu, dass es ihnen beigebracht wurde?“

„Wie ich bereits sagte ging es darum mich gegen Voldemort zu schützen, um ihn daran zu hindern in meinen Geist einzudringen.“

„Verstehe und was genau ist nun ihr Anliegen?“

„Ich weiß nichts darüber das Snape einen solchen Eid geleistet hat, auch wurde mir nichts über solche Dinge erzählt.

Es waren zwar nur wenige Sitzungen bis er sich weigerte mir weiter zu helfen, aber trotzdem hat er viele Dinge aus meiner Vergangenheit gesehen.“

Madam Bones nicht verstehend, während sie mitschrieb.

„Könnte es möglich sein das er den Eid vor Professor Dumbledore geleistet hat? Nur weil sie nicht anwesend waren, als er den Eid gesprochen hat, bedeutet das nicht das er ihn nicht gesprochen hat.“

„Das kann ich ihnen nicht beantworten. Gibt es eine Möglichkeit das herauszufinden?“, fragte er hoffungsvoll.

„Natürlich, er wiederholt den Eid. Wenn er ihn bereits geleistet hat, wird es kein Problem für ihn sein das zu tun. Wenn er sich allerdings weigert, dann bedeutet es das er keinen gesprochen hat und es wohl auch nicht vorhat.

Natürlich würde dies Konsequenzen haben, jeder Meister dieses Fachs ist über diese Themen informiert und hat sich an diese Regel zu halten.

Auch würde es ihnen freistehen den Mann wegen Verletzung seiner Pflicht anzuzeigen.“

„Sehr schön, dann werde ich genau das machen. Wie genau läuft das ab?“

„Ihre Beschwerde habe ich aufgenommen. Da sie sagten das dies im letzten Jahr passiert ist werden sie denke ich nicht auf besondere Eile bestehen.

Nach den Feiertagen werde ich Hogwarts mit einem meiner Mitarbeiter besuchen, zum einen, weil ich ein Gespräch mit Professor Dumbledore führen muss. Dabei werden wir uns auch um dieses Problem kümmern.“

„Vielen Dank Madam. Ich hoffe das ich ihnen damit keine zu großen Umstände mache?“

„Natürlich nicht Mr. Potter. Ich wollte sowieso noch mit Professor Dumbledore reden. Es ist also nur ein kleiner Umweg und außerdem ist das eine interessante Information.

Wenn sie mir die Frage gestatten: Haben sie schon öfters solchen extra Unterricht erhalten, der nicht Teil des Lehrplans ist?“

Harry dachte einen Moment nach. „Sie meinen ob mich Professor Dumbledore öfter bevorzugt behandelt, bei meiner Ausbildung?“

„Ja, es verstößt nicht gegen das Gesetz aber da meine To… Nichte auch auf Hogwarts ist möchte ich sichergehen das alle Schüler fair behandelt werden bei ihrer Ausbildung und nicht einzelne bevorzugt werden.“

„Nein, da kann ich sie beruhigen. Diese extra Stunden waren nur um mich gegen Voldemort zu schützen. Das Einzige, was ich ansonsten als Sonderunterricht hatte, war in meinem Dritten Schuljahr.

Professor Lupin war ein Freund meiner Eltern, wegen meiner Vergangenheit war ich besonders anfällig gegen die Dementoren, die damals in Hogwarts waren.

Er hat mir beigebracht, wie ich mich gegen diese verteidigen kann.“

Sein gegenüber machte eine weitere Notiz und nickte dann.

„Gut, Mr. Potter das sollte alles sein.“

„Danke Madam Bones und ich hoffe das bei unserem nächsten zusammentreffen es schönere Umstände sind.“

„Das hoffe ich auch Mr Potter. Sie einmal entfernt von meiner Arbeit zu treffen wäre schön. Meine Nichte spricht in den höchsten Tönen von ihnen, seit der Geschichte mit Dumbledores Armee.“

Harry erinnerte sich an Susan, die rothaarige Huffelpuff war in seinem Jahrgang und in der DA. Wenn sich Harry recht erinnerte, war sie talentiert gewesen, da er nun wusste, wer ihre Tante war, konnte er sich ableiten wer dafür verantwortlich war.

„Sehr gerne, Susan war immer freundlich und talentiert aber bei ihnen als ihrer Tante kann ich das verstehen.“

Sein Gegenüber lächelte ihn an. „Susan ist ein gutes Kind und ich habe versucht ihr so viel mitzugeben, wie ich kann. Sowohl was die Einstellung angeht als auch die Selbstverteidigung.“

„Das hat sie in der DA gezeigt.“

„Über einige Umwege konnte ich erfahren das sie sich für eine Ausbildung zum Auroren interessieren. Wenn sie mit 15 ihre Mitschüler in Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten, das Trimagische Turnier mit 14 gewonnen haben und seit sie 13 sind einen gestaltlichen Patronus beschwören könne würde ich mich glücklich schätzen sie hier bei uns zu haben.“

„Danke für das Angebot, allerdings werde ich erstmal meine Schulzeit beenden und bevor ich mich weiter um eine Karriere kümmere.“

„Natürlich, nur keine Eile, sie werden bei uns immer einen Platz finden, wenn sie danach fragen.“

„Danke Madam Bones.“

Während sie redeten hatte Harry das Büro betrachtet und dabei waren seine Augen an dem Fenster hängen geblieben, das Hinter Madam Bones war.

Dieses zeigte eine große grüne Wiese.

„Verzeihen sie Madam, aber der Blick aus ihrem Fenster… und dem des Ministers. Wie kommt es das…“

Ohne einen Blick nach hinten zu werden antwortete sie: „Das ist einfach, die meisten Leiter der Abteilungen haben von ihrem Fenster aus, einen Ausblick auf einen Ort ihrer Wahl.

Minister Fudge hatte dies vor einigen Jahren durchgesetzt, um seinen Raum oder aber unsere Büros von den normalen Räumen abzuheben.

Oder aber einen passenden. Ich erinnere mich daran das es einmal Streit zwischen einem Abteilungsleiter und dem Leiter des Zentralrates gab.

Zu seinem Pech bestimmt der Zentralrat welches Wetter wir haben, oder aber was er aus seinem Fester sieht. Er hatte dann das Glück sich zwei Wochen lang Askaban ansehen zu dürfen bei stürmischen Wetter.“

„Klingt ja einladend“, antwortete Harry.

Die beiden redeten noch einige Minuten, bis Harry sich verabschiedet und das Büro verließ.

Als er durch die Abteilung lief, blieb er an Tonks Schreibtisch stehen. „Hey Harry, wie war es?“, fragte sie.

„Nicht schlecht, er wird demnächst Besuch bekommen“, antwortete er.

„Oh, der arme Kerl. Naja, dagegen werde ich nichts machen können… oder wollen. Was hast du heute noch vor? Es ist noch recht früh.“

„Da hast du recht, er hat es verdient. Darum werde ich mich nicht schuldig fühlen. Was deine Frage angeht: Ich muss noch einkaufen.

Meine Freundin braucht ein Geschenk und ich habe keine Ahnung, was ich ihr schenken soll.“

Tonks fing an zu lachen. „Keine Sorge Harry, das geht vielen Männern so. Was mag deine bessere Hälfte?“

„WARTE! Warum ist sie die bessere Hälfte? Du kennst sie nicht einmal!“

Tonks grinste ihn an. „Das sagt man einfach so, also was mag dein Schatzi?“

Harry stöhnte und führ sich mit der Hand durch die Haare. „Sie steht auf Klatsch und Tratsch, hat einen gemeinen Humor, der wirklich lustig ist, wenn man nicht ihr Ziel ist.

Dafür kann sie aber auch Kommentare einstecken, so wie sie sie austeilt.“

Tonks grinsen wurde breiter. „Oh das klingt nach jemandem mit dem man spaß haben kann. Stell sie mir doch bitte vor. Ich denke wir würden uns wunderbar verstehen.“

„Davor hätte ich Angst, aber gut. Ich schlage es ihr vor. Hast du eine Geschenk Idee?“

Tonks zuckte mit den Schultern. „Parfüm? Ein Plüschtier? Ein kurzer Wochenendtrip, schließlich bist du ein Lord. Hmm… was weißt du sonst noch über sie?“

Harry überlegte einige Momente. „Wie gesagt, sie steht auf Klatsch und Tratsch. Ein Fan von Rita Kimkorn… zumindest früher laut einer ihrer Freundinnen.“

„Hmm… klingt nach einem netten Mädchen. Wie wäre es, wenn du ihr ein Gespräch bei dieser Kimkorn Tante besorgst? Sie ist doch ein Fan von ihr, das hast du selbst gesagt.“

„Ja schon, aber Kimkorn ist nicht mehr so aktiv… wobei Pansy sagte…“, Harry unterbrach sich selbst.

„Oh, Pansy heißt deine geliebte. Gut zu wissen, naja ich werde dir nicht reinreden. Sei kreativ, egal was du ihr schenkst sie wird es mögen, solange du dir Gedanken machst.“

Harry lächelte Tonks breit an. „Danke für deine Worte. Ich glaube ich habe gerade eine gute Idee bekommen.“

„Immer wieder gern Harry. Wir sehen uns dann spätestens an den Feiertagen.“

„Ja, darauf freue ich mich schon.“

„Dann viel spaß… brauchst du noch etwas anderes als dieses Geschenk?“

„Noch ein paar besondere Kleinigkeiten.“

Tonks sah ihn schief an. „Du willst also wieder in die Nocturngasse?“

„Ja, da kann man tatsächlich gut einkaufen und ich habe einen Deal, du erinnerst dich an meinen Zauberstab?“

Tonks schnaubte abfällig. „Du redest von dieser Zicke eines Zauberstabherstellers?“, fragte Tonks.

„Ja, unteranderem. Glaube mir sie ist eigentlich ganz nett“, antwortete Harry.

„Ja weil du ihr ein kleines Vermögen bezahlt hast. Aber gut, es ist dein Gold. Reden wir die Tage darüber.“

„Natürlich Blacki bis die Tage und sei brav zu Ginny.“

Die Schwarzhaarige lachte und winkte ihm, während er das Büro verließ.

Im Atrium nahm er einen der Kamine um von dort aus zum Grimmauldplatz zu flohen.

Im Wohnzimmer hatte er in einer Tasche die Zähne des Basilisken deponiert.

Gerade war er froh über die Zauber auf seinem Koffer, der Geheimnisdetektor, mit dem alle Schüler die Hogwarts betraten und verließen reagierte zwar auf die Zauber, aber es war nichts Ungewöhnliches das Koffer verzaubert waren.

So hatte er seine Schätze und wichtigsten Besitztümer in und aus Hogwarts schmuggeln können, zumindest, solange er sie mit dem Koffer transportierte.

Das bedeutete aber auch das er sie nur zum beginn und dem Ende Ferien hinein und hinaus bringen konnte.

Nachdem er wieder einen Glamour auf sich gelegt hatte, machte er sich mit der Tasche auf den Weg wieder in die Winkelgasse.

Dieses Mal nutzte er wieder den Kamin. Der Schankraum war so leer wie noch einige Stunden zuvor, als er sich hier mit Tonks getroffen hatte.

Ohne von jemandem bemerkt zu werden schritt er durch den Schankraum des Pubs und ging in den Hinterhof. Schnell öffnete er den versteckten Eingang zur Winkelgasse und ging diese Entlang.

Es hatte sich seit dem Sommer nichts verändert außer der Tatsache das nun Schnee lag und es immer noch weiter schneite.

Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit bog er in einem unbeobachteten Moment in die Nocturngasse ein und zog sich dabei die Kapuze über den Kopf.

Den Laden der Zauberstabmacherin hatte er schnell erreicht und blieb vor ihm stehen. Es wirkte noch genauso wie im Sommer.

Wie beim letzten Mal klopfte er und die Tür öffnete sich von selbst. Der vertraute silberne Vorhang hing dahinter.

Harry trat hindurch und wusste das sein Glamourzauber nun gebrochen war.

Die Tür zog er hinter sich gleich wieder zu als er in die Dunkelheit des Raumes trat.

„Basiliskenzahnlieferung für meine liebste Zauberstabmacherin!“, sagte er laut und deutlich.

Es herrschte für einen Augenblick stille, dann hörte er ein Klatschen und der Raum wurde von mehreren dutzenden Kerzen erhellte.

Die Besitzerin des Ladens stand hinter dem Tisch, und blickte ihn mit einem großen Lächeln an.

Ihr Auge hinter dem Monokel schien wieder zu funkeln. „Lord Potter, welch wunderbare Überraschung. Ich hatte schon angst sie hätten mich und unsere kleine Abmachung vergessen.“

„Nicht doch, es ging nur nicht schneller. So etwas verschickt man doch nicht mit der Eulenpost.“

Sie streckte die Hand aus und Harry holte die Zähne aus der Tasche. Diese waren in einen alten Umhang eingewickelt, den er aus der Wäsche geklaut hatte.

Schnell hatte sie die Giftzähne entrollt und betrachtete sie. „Wunderschön, danke und damit sind wir wohl quitt“, sagte sie, ohne die Augen von den Zähnen zu nehmen.

Einen nach dem anderen musterte sie von oben bis unten und legte sie dann zurück auf den Umhang.

„Das hoffe ich doch, nun ich wünsche ihnen frohe Weihnachten und bis zum nächsten Mal“, antwortete Harry, während sie die Zähne betrachtete.

Dies riss die Frau aus ihrer Arbeit und sie blickte auf. „MOMENT!“

Harry blieb stehen und wandte sich wieder um. „Ja bitte?“

„Zauberstab bitte“, sagte sie mit ausgestreckter Hand und sah ihm dabei in die Augen.