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58 Weihnachtseinkäufe

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58 Weihnachtseinkäufe

„Wie bitte?“, fragte Harry.

„Habe ich so undeutlich gesprochen? Ich möchte den Zauberstab, den ich dir verkauft habe.“

Harry schnickte sich den Zauberstab in die Hand und richtete ihn auf die Frau.

„Warum willst du ihn?“

Ihr Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Ist das nicht offensichtlich? Er ist ein Prototyp, ich möchte ihn untersuchen. Vielleicht hat er Beschädigungen oder Schwachstellen, jetzt wo sie ihn über mehrere Wochen benutzt haben.“

„Oh“, antwortete Harry und ließ den Zauberstab sinken.

„Ich dachte du wolltest…“, begann er.

Sie kicherte kurz und trat einen Schritt näher. „Es ist rein geschäftlich. Bitte lass mich mein Meisterwerk sehen.

Ich muss sichergehen das er nicht doch noch in deiner Hand explodiert oder es zu anderen Nebenwirkungen kommt.“

Harry nickte und übergab den Kristallstab. Sie ließ sich wieder an ihrem Tisch nieder und begutachtete ihn.

Langsam drehte sie den Stab zwischen ihren Händen und begutachtete jeden Millimeter von diesem.

Wieder sah er das Funkeln in ihrem Auge hinter dem Monokel.

„Madam Melloma, dürfte ich ihnen eine Frage stellen?“

„Wenn du es möchtest, ich muss sie ja nicht beantworten“, antwortete sie, ohne ihren Blick von dem Zauberstab zu wenden.

„Ihr Auge oder ihr Monokel, ich sehe immer ein Funkeln.“

„Da siehst du richtig“, war alles, was sie sagte, bevor sie den Stab wieder drehte.

„Nein, also ja. Ich meine, meine Frage war: Was hat es damit auf sich?“

Ihr Lippen verzogen sich zu einem kurzen lächeln. „Die meisten, wenn sie es überhaupt bemerken, glauben das es eine Reflektion der Kerzenlichter ist… oder etwas ähnliches.“

„Das beantwortete aber meine Frage nicht.“

„Ich weiß, aber es ist nichts Aufregendes… ein Spielzeug, das schon ewig in Familienbesitz ist. Es ist eine Lupe, die den Teil vergrößert, auf den sich mein Blick fokussiert.

Warum es dabei funkelt, ist oder viel mehr war eine Entscheidung des Erfinders.“

„Oh“, antwortete Harry nur.

Er beobachtete sie, während die Frau jeden Zentimeter seines Zauberstabes begutachtete.

Unbewusst fühle er sich komisch, bei dem Gedanken das sie ihn einige Male von oben, bis unten gemustert hatte.

Ohne den Blick weiter von seinem Zauberstab zu nehmen, redete sie weiter: „Mein Monokel kann nur die Bereiche meines Blickes vergrößern. Ich kann weder in deine Taschen sehen noch sonst etwas…

Um mich selbst zu zitieren, mit den Worten, mit denen ich eine Kundin beruhigte, die das gleiche bemerkt hat: Nein ich kann deine Hautunreinheiten, wie Pickel, nicht erkennen, bevor sie entstehen… Oder unter Make up sind.“

Harry wusste nicht, ob er lachen sollte, aber er konnte sich das Grinsen nicht verkneifen.

„Er scheint mir in tadellosem Zustand zu sein. Das ist sowohl gut für dich als auch für mich. Es würde bedeuten das es funktioniert hat.

Wenn ich es Jetz schaffe die Verbindungen stabil zu halten dann könnte ich damit berühmt werden.“

„Dann hoffe ich das dir die Giftzähne dabei helfen werden.“

Sie drehte den Stab noch eine letztes Mal und reichte ihn Harry dann zurück.

„Perfekter Zustand, pflege ihn weiter, damit ich meinen Verkauf an dich nicht bereue.“

„Natürlich Madam“, antwortete Harry pflichtbewusst.

„Schön, dann… hmm… ich würde sagen komm doch im Sommer noch einmal wieder, damit ich noch einmal einen Blick auf ihn werfen kann.

Oder früher, wenn du Probleme feststellst, oder aber Beschädigungen.“

Harry versprach spätestens im Sommer wieder zu kommen und wünschte ihr beim Gehen noch frohe Weihnachten.

Sie erweiterte den Gruß und er verließ den Laden. Vor der Tür erneuerte er den Glamourzauber und zog sich die Kapuze wieder über den Kopf.

Sine Blick wanderte die Straße hinauf und hinunter, während er überlegte: Wohin er als nächstes gehen sollte.

Zurück in die Winkelgasse wäre eine Idee und dann vielleicht zu Fred und George.“

Andererseits brauchte er noch ein paar Geschenke und vielleicht fand er in dieser Straße ehr etwas das Pansys schwarzes Slytherin Herz vor Freude hüpfen ließ.

Statt zurückzugehen folgte er der Gasse weiter und sah sich die Auslagen der Geschäfte an.

Eine Apotheke, ein Buchladen, ein Sekond Hand Shop, viele Geschlossene Geschäfte und Wohnhäuser.

Schließlich blieb er vor einen Laden stehen der Zaubertränke verkaufte.

„Walter C´s exotische Gebräue“, lass er auf dem Schild neben der Tür.

Im Schaufenster stand ein Kessel mit dickflüssigem Inhalt. Weiter hinten im Laden sah er geschlossene Glasvitrinen in denen Phiolen lagen.

Einen Versuch war es Wert, also trat er ein und ließ seinen Blick umherwandern. Vor jeder Phiole in den Schränken stand ein kleines Schild mit dem Namen des Tranks und einem preis.

Die Verkaufstheke am anderen Ende des Raumes war verlassen, aber er konnte einen schwarzen Vorhang sehen, der den Durchblick in einen Raum hinter der Theke versperrte.

Da er sonst auch niemanden im Laden sah betrachtete er die Auslage in der ersten Vitrine.

Im ersten Regal zu seiner rechten sah er einige einfache Heiltränke und ein Mittel gegen Furunkel.

Als er weiterging, kam er an einigen Liebestränken vorbei über die er Aufsätze für Zaubertränke geschrieben hatte.

Eine ganze Flasche Scelewax, stand in einem Regal mit mehreren Phiolen deren Namen ihm nichts sagten.

„Gibt’s hier keine Beschreibungen, was die Tränke bewirken?“, fragte er sich, während einen Kobaltfarbene Trank musterte.

„Warten sie schon lange?“, erklang eine Stimme und Harry sah auf.

Hinter der Theke stand nun ein Mann mittleren Alters mit zerzausten braunen Haaren. Er trug eine schwarze Robe die Harry entfernt an den Umhang von Snape erinnerte.

„Nein, ich bin gerade erst gekommen“, antwortete Harry.

Der Mann musterte ihn von oben bis unten. „Gut, ich verpasse ungern einen zahlenden Kunden. Kann ich ihnen denn helfen? Suchen sie etwas bestimmtes?“

Harrys Blick wanderte über einige der Phiolen deren Wirkungen er nicht kannte.

„Ich weiß nicht, eigentlich suche ich nach einem Weihnachtsgeschenk für meine Freundin. Mehr der Zufall hat mich hier hineingeführt… oder die Verzweiflung“, gestand er.

Über das Gesicht des Mannes huschte ein Lächeln.

„Dann kommen sie, schauen sie sich um, wenn es nötig ist, erkläre ich ihnen gern, was meine Tränke bewirken.“

„Danke sehr“, antwortete Harry und ging weiter zwischen den Vitrinen umher. Hin und wieder wanderte sein Blick zu dem Verkäufer, der an der Theke über einige Dokumente gebeugt war.

Wie als ob er Harrys kurze Blicke gespürt hätte sprach dieser: „Wenn sie eine Beratung wünschen, stehe ich ihnen gerne zur Verfügung. Ich muss ihnen aber davon abraten die Vitrinen selbst zu öffnen.“

„Danke… und ja, wenn sie eine Idee haben, was ich meiner Freundin schenken könnte, dann ja.“

Der Mann kam um die Theke herum und betrachte seine Auslagen.

„Wie wäre es mit einem Liebestrank? Falls es noch sehr frisch ist, könnte das zur Festigung beitragen.“

Harry drehte sich schlagartig um. „Ich hoffe das war ein Scherz!“

„Natürlich, hmm… ich könnte ihnen einige Creams oder Pflegeprodukte herstellen. Diese sind besser als alles, was sie von der Stange kaufen können.

Natürlich würden diese einen gewissen Preis haben, da ich sie extra für sie herstellen muss.“

Harry lachte kurz auf. „Ich kenne meine Freundin und ich glaube es würde ihr nicht gefallen.

Hätten sie nicht etwas ausgefalleneres?“

Der Mann schnaubte. „Schülerin?“

„Ja, genau wie ich. Kurz vor dem Abschluss.“

Der Mann rollte mit den Augen. „Gut… was halten sie von einem Glücktrank? Schwer und aufwendig herzustellen, aber er ist jeden Knut wert.“

„Nein danke, davon habe ich selbst noch eine Phiole.“

„Wenn sie so etwas herstellen können, warum sind sie dann hier? Ist es Faulheit? Oder ist ihre Freundin ihnen die Arbeit nicht wert?“

„NEIN!“ brüllte Harry.

„Ich habe den Trank gewonnen, er ist nicht selbst gemacht. Ihr Laden war ein spontaner Impuls, wir sind noch nicht lange zusammen.

Ihre beste Freundin konnte mir auch nicht helfen.“

Der Mann musterte ihn einen Augenblick und nickte dann.

„Ich glaube nicht das ich ihnen helfen kann, aber sehen sie sich ruhig weiter um. Vielleicht finden sie doch etwas das sie interessiert, entweder für ihre Freundin oder für sie.“

Harry ließ seinen Blick weiter über die Auslagen wandern. Der Verkäufer hatte sich wieder einigen der Dokumente auf der Theke zugewandt.

So wie es aussah hatte er Harry als Kunden abgeschrieben.

Dieser betrachtete weiter die Auslagen, es gab weniges, was ihn interessierte. Während er die Heiltränke betrachtete, wurde ihm zum ersten Mal seit langem klar, das er es bis zu den Weihnachtsferien geschafft hatte, ohne den Krankenflügel zu betreten.

Schließlich bleib er vor einer der letzten Vitrinen stehen. Im obersten Regal lag ein Phiole, die augenscheinlich mit schlamm gefüllt war.

Auch ohne das Schild neben diesem zu lesen, wusste er was es war. „Vielsafttrank“

Harry blickte die Phiole eine Zeit an. Pansy könnte damit nichts anfangen, außer vielleicht um ihrer Vorliebe für Klatsch und Tratsch nachzugehen.

Allerdings gab es da jemanden der sich über diesen Trank freuen würde.

„Haben sie etwas gefunden?“

„Ja… ich denke das habe ich“, antwortete Harry, ohne seinen Blick von der Phiole abzuwenden.

Er hörte die Schritte des Verkäufers, bis dieser neben ihn trat und in die Vitrine sah.

„Was genau darf es sein?“

„Der Vielsafttrank, wie lange würde diese Menge halten?“

„Etwa zwei Stunden.“

„Das sollte genug sein, dann nehme ich ihn“, antwortete Harry.

Der Mann zog einen Schlüssel aus seinem Umhang und öffnete die Vitrine. Die Phiole nahm er heraus und Harry begleitete ihn zur Verkaufstheke.

„Das ist ein interessantes Geschenk für ihre Freundin“, sagte der Mann, während er das Preisschild entfernte.

„Ist nicht für sie. Ein Bekannter von mir ist Auror, der kann damit bestimmt etwas anfangen… außerdem schuldige ich ihm noch etwas“, erklärte Harry.

„Soll mir recht sein. 150 Gallionen sind das dann bitte.“

Harry nickte und holte die Karte von Gringotts aus seinem Mantel. Der Verkäufer nahm sie entgegen und warf einen kurzen Blick darauf. Gerade als er sich umdrehen wollte, stoppte er in der Bewegung.

„Potter?“, fragte er und wandte sich wieder Harry zu.

„Ja, haben sie ein Problem damit?“

„Nein, aber die Karte ist so wie es aussieht gestohlen und ich…“

Harry löste den Glamourzauber auf und sein Gesicht, sowie seine Haare nahmen wieder seine normale Form und Farbe an.

„Ich wollte nicht erkannt werden. Würden sie nun bitte weitermachen, oder muss ich Verkäufe in dieser Straße mit Blut besiegeln?“, scherzte Harry.

Der Mann lachte laut auf. „Bei mir nicht“, antwortete er und ging in den hinteren Teil des Ladens.

Einige Minuten später kam er zurück und reichte Harry die Karte zurück, zusammen mit der Phiole.

„Dann wünsche ich ihnen schöne Feiertage.“

„Danke ihnen auch und wenn mir noch einmal etwas einfällt das ich gebrauchen könnte werde ich auf sie zurückkommen“, antwortete Harry.

„Darauf freue ich mich Lord Potter, bis zum nächsten Mal.“

Harry packte die Phiole in seine Tasche und verließ das Geschäft.

Er erneuerte den Zauber auf sich und ging die Straße entlang.

Nachdem er der Straße noch weiter gefolgt war, stand vor einer Steinmauer. Die letzten Geschäfte waren zwei Bekleidungsgeschäfte, ein Antiquariat und ein Laden ohne Namen oder Beschreibung.

In dem Schaufenster lag alles aber auch nichts. Es waren ein Dutzend Gegenstand, die verschiedener nicht sein könnten.

Darum ging er zurück in die Winkelgasse. Die Abzweigung, die er nahm, führte ihn zum Ende von dieser.

Dort waren fast nur noch Wohnhäuser. Das erste Geschäft, das er fand oder erkannte war das der Wesley Zwillinge.

Er ging in die Lücke zwischen diesem und dem nächsten Gebäude und nahm dort den Zauber von sich. Im Schaufenster stand immer noch das Schild über den Du-scheißt-nie-mehr Zauber.

Kaum hatte er das Geschäft betreten sah er eine pure Explosion aus Farben vor sich. Alles war voll von den buntesten Gegenständen.

Die die hinter der Schaufensterscheibe waren surrten, kreiselten und stoben Funken aus, aber die in den Regalen waren unverkennbar die gleichen nur gaben diese keinen Laut von oder Bewegung von sich.

Danach erkannte er ein großes Regal gefüllt mit den Nasch- und Schwänz Leckereien die von den Zwillingen, welche die beiden in ihrem letzten Hogwartsjahr perfektioniert worden waren.

Es dauerte nicht lange bis er von einem der Zwillinge gesehen wurde.

„Harry, schön dich zu sehen. Wie geht es dir?“

„Hallo Fred, mir geht es super und dir?“

„George und mir, bzw. uns geht es auch gut. Was führt dich denn heute zu uns?“

„Ich war in der Gegend, außerdem wollte in den Ferien schon einmal hier reinschauen.“

„Super dann folge mir, gerade ist wenig los.“

Harry folgte George durch den Laden und ließ sich die neusten Produkte zeigen. Im hinteren Teil hatte sie einen großen Raum voller Gegenstände für den Fachbereich Verteidigung gegen die dunklen Künste.

Er war mehr als beeindruckt, von dem Erfindungsreichtum der Zwillinge.

„Auf die Idee mit den Schildumhängen sind wir durch dich gekommen, oder ehr durch die DA. Du bittest einen Freund dich zu verzaubern, während du einen davonträgst und kannst dann zusehen, wie der Fluch einfach abprallt.

Sie waren eigentlich als ein Scherz oder Spielerei gedacht, allerdings hat das Ministerium in ihnen etwas gesehen und über 500 Stück für seinen gesamten Außendienst bestellt.

Darum sind wir dann in den gesamten Fachbereich Verteidigung gegen die dunklen Künste eingestiegen. Neben weiteren Schildkleidungsstücken noch Dinge wie unser Instantfinsternispulver.“

„Das freut mich zu hören, aber euer was bitte?“

„Instantfinsternispulver“, wiederholte George und holte eine Schachtel aus einem der Regale. „Du wirfst es auf den Boden und zack, sofortige Finsternis für den Raum oder zumindest für einen Teil davon. Das kommt auf die Menge des Pulvers und die Größe des Raums an.“

„Das klingt super“, antwortete Harry und betrachtete die Schachtel mit dem Pulver darin.

„Nimm nur so viel du brauchst, oder möchtest.“

Harry grinste ihn an. „Danke, ehm… wie kann ich das Transportieren?“

George reichte ihm einen Beutel aus dem Regal und Harry füllte diesen mit dem Pulver.

„Was bekommst du?“, fragte Harry.

„Nichts, du bezahlst hier nichts Harry. Du hast uns unseren Startkredit gegeben, das haben wir nicht vergessen und wenn du jemals eine Idee für Produkte hast, oder etwas brauchst wende dich nur an uns.“

„Danke!“

Harry packte den Beutel mit dem Pulver in seinen Mantel und ließ seinen Blick über die Regale wandern.

„Harry, schön dich hier zu sehen.“

Die beiden wandten sich um und beide blickten zum Eingang des Raumes.

„Fred…“, begann Harry.

„Nein, ich bin George“, antwortete der Neuankömmling.

Harry blickte zu dem anderen Zwilling, der neben ihm stand, welcher nur grinste.

„Schön, dass du hier bist. Wie geht es dir?“

„Mir geht es gut. Ich habe gerade mit deinem Zwillingsbruder über geschäftliches gesprochen.“

„Oh, dann sollte ich doch dabei sein. Also was können wir für dich tun?“

Harry lachte kurz auf. „Falsche Frage. Ich bin in dem Besitz eins Buches, das mein Dad zusammen mit Sirus und den anderen Rumtreibern geschrieben hat.

Darin stehen Zaubersprüche, um Streiche zu spielen, genau wie einige Ideen für Streiche. Das Buch könnte ich euch vorbeibringen.“

Die Zwillinge warfen sich einen kurzen Blick zu, bevor sie beide nickten.

„Gut, das nächste ist, das ich ab diesem Moment von euch beiden nichts geschenkt haben möchte. Ihr benennt mich als Teilhaber eures Ladens, da ich in ihn investiert habe.

Wenn ihr wollt, bezahlt mich aus, wenn ihr keine Lust mehr auf mich habt.

Ich würde mich mit 5 % eures Umsatzes zufriedengeben, außerdem kann ich gerne einige Eurer Erfindungen in Hogwarts testen.

Der Sumpf war übrigens klasse. Der Korridor war mehrere Tage unpassierbar.“

„Das hören wir gerne, also wegen dem Sumpf, aber damit wir das richtig verstehen. Du willst offiziell unser Investor sein? Das bedeutet du würdest auch nochmal etwas investieren, wenn wir beispielsweise einen zweiten Laden eröffnen wollten?“, fragte Fred interessiert.

„Wenn euer Laden super läuft und es nicht um Unsummen geht, dann können wir gerne darüber reden“, antwortete Harry.

Die Rotschöpfe grinsten sich an.

„Und was möchtest du noch dafür? Also außer den 5 % Beteiligung an unserem Umsatz?“

„Nichts Großes… ich hätte nur noch zwei kleine Bitten. Die erste ist recht simple: Gebt Ginny Rabatte, oder aber schickt ihr hin und wieder einige Kleinigkeiten zu.

Sie würde sich darüber freuen und uns andere erheitern.

Das zweite hingegen… entfernt bitte diese Werbung für den Du-scheißt-nie-mehr.

Es ist lustig ja, aber wenn das der falsche sieht dann könnte euer Laden schneller brennen als ihr Quidditch sagen könnt, oder aber ihr seid die nächsten die verschwinden.“

Die Zwillinge dachten einen Augenblick nach. „Weißt du, wir wurden schon einige Male darauf angesprochen… natürlich nicht nur positiv aber aus Protest haben wir uns dafür entschieden es hängen zu lassen“, erklärte Fred.

„Ich verstehe euren Standpunkt aber ist es das wirklich wert?“

„Wir überlegen es uns nochmal, danke für den Rat und auf gute Zusammenarbeit.“

„Gleichfalls ihr beiden“, antwortete Harry.

Er hatte damit sein Bestes getan, um den beiden zu helfen. Es wunderte ihn, dass keiner der Todesser bis jetzt etwas gegen die Zwillinge getan hatte.

Wahrscheinlich weil Tom seine Männer immer noch damit beauftragt hatte die Füße still zu halten.

Harry hoffte das die beiden seinem Rat folgen würden. Sie waren immer nett zu ihm gewesen. Er hoffte einfach, dass sie nicht auch für diese Sache mit der Ehe zwischen ihm und Ginny waren.

Nachdem er noch ein wenig die Scherzartikel betrachtet hatte, die die beiden verkauften, kam ihm eine Idee. Er suchte nach einem der Zwillinge und wurde vor einem Regal mit Muggelzaubertricks fündig.

„Hey Fred, könntet ihr mir einen Gefallen tun?“

„Sollen wir dir etwas zurücklegen? Oder brauchst du eine weitere Geschenkpackung für Ginny?“

„Oh, das ist eine Gute Idee. Ich habe noch nichts für sie zu Weihnachten. Ist vielleicht etwas einfallslos, aber ich will nicht das eure Mutter auf komische Gedanken kommt.

Nein, es geht um meine Freundin. Könnt ihr mir vielleicht etwas herstellen? Ich brauche dringend noch ein Geschenk für sie und mir kam gerade eine Idee.

Der Preis spielt übrigens keine Rolle, also nehmt ruhig das Beste, was ihr finden könnt.“

Fred grinste ihn breit an. „Auf dein Wort Harry, der Preis spielt keine Rolle.“