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59 Heiligabend

Zerstörung Von Innen — www.fanfiktion.de · All chapters

59 Heiligabend

Hey,

einen ruhigen Freitag und ein schönes Wochenende wünsche ich euch. Die Story hat die 200 Reviews überschritten und dafür wollte ich mich ganz Herzlich <3 bei euch bedanken.

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Harry hatte Fred beschrieben, was genau er sich vorstellte und dann auch noch ob er ihm sagen könnte: Wo er den letzten Teil davon kaufen könnte.

Der gefragte war erstaunlich begeistert und auskunftsfreudig. Zu dem Gegenstand der Harry noch fehlte konnte er ihm zwar keine Auskunft geben, aber die restlichen Sachen waren in Freds Augen kein Problem.

Sein Bruder und er hatte sogar selbst schon einmal über so etwas nachgedacht.

Harry war zufrieden und bestellte es bei den beiden, das letzte fehlende Teil würde er schon auftreiben können. Wozu gab es die Nocturngasse.

Wenn er nach etwas Spezifischen suchte, konnten ihm die Ladenbesitzer bestimmt helfe und wenn alle stricken reißen sollten dann würde er es Pansy erstmal ohne das besondere Extra schenken.

Die kleine Notlüge: „Das bestelle hat länger gedauert als ich dachte“, würde sie ihm nicht verübeln. Natürlich würde er schauen, ob er den Gegenstand im Ausland bestellen konnte.

Er verabschiedete sich von den Zwillingen und machte sich auf den Weg zurück in die Nocturngasse machte.

Natürlich nicht ohne sich wieder einen Glamour aufzuerlegen.

Im Dritten laden wurde er zu seiner großen Freude endlich fündig und kaufte es, ohne groß zu verhandeln. Bei den Farben war er zwar etwas eingeschränkt, aber silbern passte in seinen Augen.

Er gab den Gegenstand bei den Weasley Zwillingen ab, damit sie es mitverarbeiten konnten. Sein Treffen mit Pansy und ihren Eltern war erst in ein paar Tagen und er hoffte das seine Bestellung bis dahin fertig war.

Da es noch nicht so spät war ging er zu Gringotts um sich um das Problem mit seiner Postsperre zu kümmern.

Nach über einer Stunde Wartezeit wurde er schließlich zu Griphook geführt.

Sein Verliesmanager entschuldigte sich kurz wegen der langen Wartezeit und den Sicherheitsinspektionen, bevor er sich erkundigte, wobei er Harry helfen konnte.

„Danke für ihre Zeit Griphook, es geht um ein kleines Problem mit der Postsperre. Wäre es möglich die Briefe einiger Personen direkt zu mir zu leiten, ohne dass sie in dem Briefkasten gesammelt und von meinem Hauselfen geholt werden?“

„Natürlich Lord Potter, das ist nur eine Kleinigkeit. Dieser Service steht jedem unserer Kunden für einen geringen Aufpreis zu.“

Harry rollte kurz mit den Augen. Er hätte es wissen müssen. Davon hatte ihm nie jemand etwas erzählt, aber es brachte nichts sich mit den Kobolden anzulegen.

Da war es einfacher die Gebühr zu bezahlen als lange herum zu argumentieren, dass es ihm nicht gesagt wurde.

Wahrscheinlich stand etwas ganz unten oder im Kleingedruckten in dem Vertrag, den er unterschreiben hatte.

Harry zahlte eine Gebühr und ließ so Ginny, Tonks, Andromeda, Madam Meloma, Professor Slughorn, die Weasley Zwillinge, Pansy und ihre Eltern in eine Liste von Personen eintragen deren Briefe an ihn nicht umgeleitet wurden.

Diese Briefe würde er nun bekommen, nachdem sie kontrolliert wurden.

Ein Vorteil wie er dachte. Harry verabschiedete sich von dem Kobold, nachdem er sich bedankt hatte und machte sich auf den Weg zum Grimmauldplatz 12.

Er ging durch die Eingangstür und grüßte im vorbei gehen Mrs. Black. Die aufsah, als er das Haus betrat.

Während er durch den Flur ging, stieg ihm schon der Geruch des Abendessens in die Nase. Kreacher hatte also schon mit dem Kochen angefangen.

Gerade als er sich der Küche zuwandte, erschien der alte Kobold vor ihm im Gang.

„Meister Harry ist zurückgekehrt, ist alles zur Zufriedenheit des jungen Meisters verlaufen?“, fragte der Elf.

„Danke Kreacher, ja das ist es. Gab es hier Probleme?“, antwortete Harry, während er seine Hand nach der Tür ausstreckte.

„Nein, alles ruhig… Miss Bellatrix ist vor etwa 40 Minuten eingetroffen und erwartete sie nun in der Küche.“

Das hob Harrys Stimmung sogar noch etwas weiter. Er öffnete die Tür und sah die ältere Hexe in ihrem üblichen schwarzen Kleid am Küchentisch sitzen.

„Bella, das ist aber eine schöne Überraschung. Was führt dich heute zu mir?“, fragte er und ließ sich grinsend der Frau gegenüber nieder.

„Die Arbeit mein lieber. Der dunkle Lord hat veranlasst das wir Sirius nach dem Experiment mit dem Schleier bei dir unterbringen.

Jemand muss auf ihn aufpassen, wenn er von den Heilern untersucht wurde und auch wenn er aufwacht.

Da habe ich mich zur Verfügung gestellt.“

„Verstehe, nun ich freue mich immer dich zu sehen, aber bist du nicht etwas zu früh dran?“

„Vielleicht, aber da ich hier einige Zeit leben werde, dachte ich mir etwas früher zu kommen, um mich schon einmal einzurichten.

Du störst dich doch nicht an der Anwesenheit von mir, oder könnte Sirius es tun?“

„Nichts läge mir Fernen, als mich darüber zu beklagen… du erwähntest Heiler? Bitte sag mir das es Parkinson und Zabini sind“, antwortete Harry wahrheitsgetreu.

„Natürlich, sie sind in alles eingeweiht und werden keine Probleme machen. Ein weiterer Grund ihn hierher zu bringen war auch das du ihn beruhigen und alles erklären kannst.“

Harry nickte verstehend und freute sich auf sein erstes richtiges Weihnachten mit Sirius. Im letzten Jahr hatte er das zwar auch irgendwie verbracht, aber da war das Haus voller Ordensmitglieder und dann noch die Verletzung von Mr. Weasley. Das hatte ihnen die Stimmung ruiniert.

Bellatrix befragte ihn zu seinem bisherigen Schuljahr und er ließ es sich nicht nehmen ihr zu erzählen, wie er Dumbledore und Snape bloßstellte und nervte.

Das verrückte Lachen der Hexe hatte er vermisst und sie gab ihm Anregungen wie er es hätte anders oder besser machen können.

Die Frau war zur gleichen Zeit wie Sirius und sein Vater in der Schule und hatte eine Menge ihrer Streiche mitbekommen.

Für positiven Input war er immer dankbar.

Während sie redeten, landete Trixi auf seiner Schulter, die durch die Tür, welche er offengelassen hatte, hereingeflogen kam.

„Was ist das?“

„Trix, oder eigentlich Trixi, sie ist mein Seelentier. Keine Angst, sie ist zwar giftig aber solange du mir, oder ihr nichts tust wird sie dir auch nichts tun“, erklärte er.

„Verstehe, gut ich werde es mir merken. Der Name gefällt mir Harry, wie bist du nur auf ihn gekommen?“

„Ableitung von Bellatrix, die nicht auffiel. Einen guten Namen für eine Schlange zu finden war schwer und ich wollte nichts mit vielen S lauten.

Da kam mir diese Idee. Die Erklärung: Er gefiel mir hat gereicht, außerdem würde uns beide niemals jemand in Verbindung bringen.“

Die Frau grinste breit und Harry war sich sicher, dass sie sich wirklich über das gesagt freute.

Der Rest des Gespräches verlief dann recht gewöhnlich, unterbrochen nur davon das Kreacher das Abendessen servierte. Er erwähnte seine neue Freundin, was Bellatrix wohl dazu veranlasste einige ihrer Aktivitäten zu überdenken.

Sie hingegen erzählte lang und breit vom Ableben der Kröte Umbridge und Peters. Auch erwähnte sie ihr kurzes Duell mit Tonks.

Harry fiel einmal mehr ein Stein vom Herzen das Tonks ihre Kräfte in diesem Moment nicht zügeln konnte und sich ihr damit versehentlich offenbart hatte.

Er wollte sich nicht vorstellen was passiert wäre, wenn Bella noch ein Mitglied ihrer Familie auf dem Gewissen gehabt hätte.

Gut Tonks wusste nichts davon, aber er würde sie am ersten Weihnachtsfeiertag sehen und konnte darüber mit mir sprechen.

Bellatrix hatte sich wohl in den letzten Monaten oder ehr Wochen einige Gedanken gemacht, was sie ihm noch zeigen wollte.

Harry hatte ihr auch von Ron und Hermine erzählt und was er Hermine angehext hatte. Der Frau war dabei eine Verhexung eingefallen die Harry ein teuflisches Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Der Wachstumsfluch war dezent, aber lustig gewesen. Der neue Zauber hingegen würde Hermine fast schon foltern.

Danach ging es weiter um Verteidigungszauber und einige weitere Zauber, die man im Leben gebrauchen konnte.

Die Duelle waren für Harry noch ansträngender als in den Sommerferien. Die Frau vor ihm hatte ihn entweder im Sommer noch geschont oder aber war selbst besser geworden in den letzten Monaten.

Harry machte sich den Rest des Abends an seine Hausaufgaben, während sein Hausgast sich in die Bibliothek zurückzog. Kreacher hingegen hatte sie angewiesen ein Zimmer für Sirius bereitzustellen.

Harry hatte dem zugestimmt und Sirius „Kinderzimmer“ vorgeschlagen. Er war zwar während des letzten Jahres in das Zimmer des Familienoberhautes umgezogen, aber dieses stand nun Harry zu.

Kreacher kam der Aufgabe mit der gleichen Hingabe nach wie er alles für sie tat.

Beim Frühstück am nächsten Morgen las Harry den Tagespropheten, bevor Bellatrix eintrat.

Sie begrüßten sich und Harry schob ihr einen Kaffee zu.

„Danke“

Sie sprachen beim Frühstück darüber, was Harry in den nächsten Tagen geplant hatte. Eine Frage, die er kaum beantworten konnte, da er nichts mehr geplant hatte.

Alle seine Erledigungen und Termine bis Weihnachten hatte er erledigt. Das nächste war das Essen bei den Tonks.

Da ihm nichts anderes einfiel machte er nur einen kurzen Abstecher zu dem Laden der Weasley Zwillinge, um ihnen zu sagen das sie ihm das Geschenk für Pansy zuschicken konnten.

Auch sonst konnten sie ihm jetzt alles mit der Post schicken, da er sie von der Postsperre entbunden hatten.

„Gut, dass du das sagst Harry, wir haben gestern noch überlegt wie wir dir das Packet zukommen lassen sollen vor dem zweiten Weihnachtsfeiertag.“

„Oh, denkt ihr ihr bekommt das hin?“, fragte er hoffnungsvoll.

„Jap, Madam Melkin macht uns den ersten Teil und der Teil von uns ist schneller erledigt als du denkst.“

„Das freut mich“, antwortete Harry glücklich.

„Woher wisst ihr eigentlich von meiner Postsperre?“,

Die Zwillinge warfen sich einen kurzen Blick zu. „Ordenstreffen“, gestand George.

„Oh, hat Dumbledore sich darüber beklagt?“, fragte er neugierig.

„Nicht nur er, Mum war auch nicht begeistert davon das du verschwunden bist. Oder aber auf keine Briefe mehr antwortest.“

Harry erinnerte sich dunkel, dass er einige Briefe von Mrs. Weasley ungeöffnet entsorgt hatte.

„Ah ja, die habe ich gefunden. Ich hoffe ihr beide habt mir nichts geschickt das Gringotts einkassiert haben könnte?“

„Nein, wir haben es Ginny gegeben. Das erschien uns als sicherer, nachdem Dumbledore ein Bußgeld bekommen hat.“

Bei diesen Worten musste Harry grinsen.

„Versucht besser nicht so weit in Dumbledores Pläne hineingezogen zu werden. Es könnte schlecht für euch enden.“

„Wir sind nicht mehr so oft wie letztes Jahr anwesend auf den Treffen. Nach der Sache mit Ginny und Tonks…“

„Moment? Ihr wisst das die beiden was miteinander haben?“, platzte Harry dazwischen.

„Wie bitte?“, antworteten beide wie aus einem Mund und sahen ihn überrascht an.

Harry hatte das Gefühl das er gerade etwas Falsches gesagt hatte.

„Ihr wusstet das nicht, oder?“

„Nein, wir meinten wegen dem Plan Ginny in eine Ehe mit dir zu treiben, das Tonks sich immer lautstark mit Dumbledore streitet und jetzt ist sie wieder in der Familie Black, die von ihrer Mutter geführt wird.“

„Oh ja, da bin ich wirklich stolz auf mich. Tonks Mutter das zu ermöglichen war ein Geniestreich. Vor allem da es Dumbledore ziemlich geärgert hat das sie ihre Ämter nicht einfach so wieder an ihn abgetreten hat.“

„Das stimmt, aber kannst du uns erklären, was das eigentlich alles sollte?“

Fred klang für Harry ziemlich wissbegierig.

„Ist nicht so schwer, ich habe keine Lust mehr das Leute mein Leben bestimmen, wenn du es jetzt versuchst, werde ich etwas tun um dir das Leben schwer zu machen… oh und ihr glaubt gar nicht wie sehr ich das genieße.

Ein Beispiel: Als Lord Black, bin ich in der tollen Situation die Ehe von Lucius und Narzissa Malfoy aufzulösen. Wenn sie sich weigert ihn zu verlassen dann entferne ich sie aus der Familie.“

Die Zwillinge grinsten ihn breit an.

„Wie hat Malfoy reagiert, als du ihm das gesagt hast?“, fragten sie gleichzeitig.

„Draco Malfoy hat noch keine 10 Sätze mit mir in diesem Jahr gewechselt… und mich noch nie beleidigt.

Als ich es Lucius Malfoy gegenüber angedeutet habe, stand der Minister neben uns, darum musste er äußerst höfflich bleiben.“

Fred und George fingen an zu lachen. „Bitte Harry, mach es. Wir würden gerne sein Gesicht sehen.“

„Ich überlege es mir noch, aber leider hat er sich mir gegenüber noch nicht negativ geäußert… naja meine Freundin hat er genervt, aber sie hat ihn in seine Schranken verwiesen.“

„Schade… Moment, du hast eine Freundin?“

„Ja, Pansy Parkinson. Ja sie ist in Slytherin, das werdet ihr übrigens auch noch zu hören bekommen, wenn ihr zu Weihnachten zu eurer Familie geht.“

„Danke für den Tipp Harry und herzlichen Glückwunsch. Halt sie ja an der kurzen Leine. Slytherins können hinterhältig sein.“

Harry fing an zu lachen. „Oh das ist sie, aber das ist etwas das ich an ihr liebe.“

Die Zwillinge lachten mit ihm, bevor er seinen Blick weiter durch den Laden wandern ließ.

„Ich wollte doch Ginny etwas von euch schenken. Könnt ihr mir noch etwas empfehlen?“

Sie grinsten ihn an. „Das kommt drauf an wie viel du ausgeben möchtest und ob du Grenzen hast, was die Art des Streichs angeht.“

„Oder den Schaden, den er anrichtet“, antworteten die Zwillinge abwechselnd.

Harry überlegte kurz. „50 Gallionen, nein und um euch zu zeigen auf was ich aus bin. Hier ist das Buch der Rumtreiber.“

Während er das sagte, holte er das Buch aus seiner Tasche und reichte es Fred. Beide sahen es mit großen Augen an. Er konnte in ihren Augen sehen das die Zwillinge es sofort lesen wollten.

„Harry wir schwöre dir, dass du es unbeschadet zurückbekommst. Wir zeigen dir unsere besten Sachen. Ginny gehört zur Familie, da können wir dir doch auch einige exotische Dinge zeigen, mit denen sie Chaos stiften kann, oder?“

„Da hast du recht George. Wir hatten schon angst das nach uns niemand aus unserer Familie mehr streiche spielt.“

„Darüber braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, aber soweit ich weiß, hat sie noch nie ärger für etwas bekommen.“

„Ein wahres Naturtalent“, schwärmte Fred und legte sich eine Hand aufs Herz.

„Da gebe ich euch recht und eure Mum hat sie im Sommer auch ordentlich gequält.“

Die Zwillinge lachten kurz und schüttelten die Köpfe.

„Sie begibt sich auf dünnes Eis bei Mum.“

„Das stimmt George, aber unsere Schwester wird entweder wissen, was sie tut, oder sie muss diese Lektion selbst lernen.“

Harry grinste George an, während er ihm einige ihrer „neusten“ und noch im Test befindlichen Scherzartikel zeigten.

Während sie Harry ihre Machwerke zeigten, erkundigten sie sich subtil über die Beziehung von Ginny und Tonks. Harry wusste zwar auch nicht besonders viel darüber, aber er konnte ihnen bestätigen das Ginny in guten Händen war.

Die beiden schienen sich zu freuen. Tonks hatte die beiden immer laufen lassen, wenn sie diese bei ihren Streichen erwischt hatte.

Der Metahamorphmagus mochte ihren Humor und das Chaos, das sie veranstalteten.

„Sagt Ginny aber nicht, dass ihr es wisst… und vor allem nicht, wen eure Mutter dabei ist, die würde durchdrehen.“

„Kein Problem Harry.“

„Ja, Lady Black ist ein Name der Ginny stehen würde“, antworteten die Zwillinge.

Harry war zufrieden und ließ sich noch etwas weiter von den beiden beraten, was Ginny gefallen könnte.

Die Tage bis Weihnachten vergingen ohne größere Vorkommnisse. Harry bekam den Brief in dem Pansy ihm die Uhrzeit für ihr Treffen mit ihren Eltern mitteilte und auch wie er sie erreichen würde.

Am späten Abend des 24. Dezembers tigerte Harry nervös durch den Salon im Grimmauldplatz.

Bellatrix war vor über zwei Stunde ins Ministerium aufgebrochen und er wartete nun auf ihre Rückkehr. Hoffentlich mit Sirius. Am liebsten wäre er mitgegangen, aber das wurde ihm ausgeschlagen.

Ein weiterer Einbruch ins Ministerium war eigentlich nichts, was er machen wollte. Es würde einige wenige Sicherheitsleute geben, so viel hatte Bella ihm gesagt.

Das nächste Problem, wären die Todesser, die an der Aktion beteiligt waren. Er konnte sich zwar wieder eine Maske und eine Robe von Bella leihen, aber er dürfte nicht sprechen und er traute sich selbst nicht still zu bleiben, wenn Sirius vor ihm stand.

Zum zwölften Mal erhob er sich aus dem Sessel und sah auf die Uhr, dann wieder zum Kamin, in dem das Feuer prasselte.

Das warten war die Hölle für ihn. Ein leises Stöhnen entkam seinen Lippen und er ließ sich wieder in den Sessel fallen.

Genau in diesem Moment änderte sich das Feuer des Kamins, es wurde grün. Sofort danach stolperte Bellatrix aus diesem, einen Arm um eine Person gelegt.

„Bella! Ist das Sirius?“

„Ja“, stöhnte die Frau. Harry eilte sofort zu ihr, um ihr zu helfen den Mann zu stützen.

„Sofa!“, befahl sie und die beiden schleppten den Mann zu dem Sofa, wo sie ihn hinlegten.

Kaum hatten die beiden ihn losgelassen blickte Harry auf seinen Paten hinunter. Er sah genauso aus wie an dem Tag im Sommer wo er durch den Schleier geschleudert worden war.

Der schwarze Umhang, die wilden Haare und ein paar Kratzer im Gesicht die wohl noch von dem damaligen Kampf waren.

„Was ist passiert? Was hat er?“, fragte Harry.

„Das Experiment war ein Erfolg… naja größtenteils. Er kam wirklich wieder aus dem Schleier, als wir mit der Beschwörung fertig waren.

Als er mich oder uns sah, war er nicht begeistert also musste ich ihn außer Gefecht setzen“, erklärte Bella.

Harry blickte sie erschrocken an. „Du hast was getan?“

„Ihn geschockt. Bei Morgana, denkst du etwa ich hole ihn zurück, um ihn dann sofort nochmal zu töten? Zabini und Parkinson haben ihn untersucht so gut es ihnen möglich war.

Keine Veränderungen oder Probleme, aber die richtige Untersuchung können sie erst durchführen, wenn er wach ist und nicht versucht jeden von uns anzugreifen.“

Harry atmete erleichtert auf. Das waren die besten Nachrichten, die er hätte bekommen können.