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63 Weihnachten 1

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63 Weihnachten 1

Guten Morgen und schon einmal ein schönes Wochenende. Ich hoffe ihr hattet eine ruhige und nicht zu anstrengende Woche, um diese ausklingen zu lassen, oder aber um euch für den Freitag zu motivieren hier das neuste Kapitel.

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Harry ging nachdem er Sirius verlassen hatte zu seinem Schlafzimmer, wo er sich duschte und sich dann anzog.

Tonks und ihre Familie würden nicht erwarten das er in der feinsten Robe auftrat. Wie er wusste, war Tonks Vater ein Muggel also entschied er sich für eine lange schwarze Hose und weißes Hemd.

Es war nicht so steif wie eine Robe aber dennoch schick. Schließlich war es ein Feiertagsessen. Das Blacki ihm im Kleid gegenüber sitzen würde bezweifelte er stark, aber in einer Jogginghose wollte er auch nicht bei der Familie Tonks auftauchen.

Nachdem er mit seinem Outfit zufrieden war, machte er sich auf den Weg die Treppe hinunter. Kreacher hatte er angewiesen etwas Festliches zu kochen.

Sirius würde sich über den Braten freuen und wenn Bella zurückkam, würde sie dazu auch nicht nein sagen.

Er betrat den Kamin und flohte zum Haus der Familie Tonks.

Kaum war er aus dem Kamin getreten wurde er schon erschlagen von einem Meer aus Lichterketten, die um einen Weihnachtsbaum gewickelt waren.

Von dort aus gingen einige wenige zu den Regalen über, wo sie sich fortsetzen. Dazu gesellte sich künstlicher Schnee, auf den Regalbrettern.

Auf dem Wohnzimmertisch lag ein Adventskrans, an dem alle vier Kerzen brannten. Daneben stand eine große Schale voller Kekse. Ihm stieg sofort der Duft von dem Gebäck und einem Braten in die Nase.

Sein Blick wanderte in die Küche, wo er den Braten bereits sehen konnte. Auf der Anrichte standen mehrere Schüsseln in denen er Salat, Klöße und Soßen erkennen konnte.

Bereits der Geruch ließ ihm das Wasser im Munde zusammenlaufen, auch weil er heute noch nicht viel gegessen hasste.

Harry hatte nur wenige Schritte in Richtung der Küche unternommen, als er auch schon Schritte hörte und Tonks durch eine Tür zu seiner Linken kam.

Sie trug einen Knielangen schwarzen Rock und einen gestrickten gelben Pullover, auf dem der Dachs von Huffelpuff zu sehen war.

„Frohe Weihnachten Blacki, schön dich zu sehen!“

Mit diesen Worten umarmte Harry die junge Frau, welche die Umarmung erwiderte.

„Freut mich auch Harry und dir auch frohe Weihnachten. Ginny konnte ich leider nicht hier her schmuggeln… auch wenn ich es versucht habe.“

Harry grinste sie kurz an. „Hat der Honigtopf über die Feiertage geschlossen?“

„Ja, leider… aber gut. Du weißt ja schon, was wir miteinander haben… oder so halb haben. Meine Eltern sind im Garten, da werden wir Essen und feiern, ich hoffe du hast dir für heute nichts mehr vorgenommen.“

Er erwiderte ihr Lächeln. „Ich gehörte heute ganz dir… nur muss ich morgen Nachmittag Fit bei meiner Freundin und ihrer Familie antreten, um diese kennenzulernen.“

Tonks kicherte und winkte ab. „Ach das bekommen wir schon hin. Folgen sie mir Lord Potter-Black.“ Sie machte einen knicks und deutete dabei auf die Tür zur Terrasse.

„Seit wann so förmlich Blacki?“, fragte er verwundert, während er ihren Arm ergriff.

„Warum denn nicht? Du bist immer noch offiziell das Oberhaupt der Familie Black. Da muss ich wenigstens so tun, als ob ich dich respektiere.“

Harry schüttelte den Kopf. „Sei so frei wie immer. Sage und tue was immer du möchtest, das habe ich lieber als dieses falsche steife gehabe.“

„Nur zu gerne Harry.“

Tonks öffnete die Verandatür und führte Harry in den Garten. Dort stand ein Tisch, der bereits gedeckt war. Jemand hatte den Schnee zum großen Teil aus dem Garten entfernt, zumindest dort wo der Tisch stand.

Dort standen noch zwei Heizpilze, in denen bereits ein wärmendes Feuer loderte.

„Frohe Weihnachten Harry, schön das du gekommen bist“, wurde er von Andromeda begrüßte die ihn sanft umarmte.

Er erwiderte die Umarmung und wünschte dem Ehepaar auch frohe Weihnachten.

Vorsorglich hatte er Trixi bei sich zuhause gelassen, zum einen um sich wegen einer Umarmung keine Gedanken machen zu müssen und zum anderen, weil er wusste das die Nachbarn der Familie Tonks Muggel waren.

Eine fliegende Schlange würde da fragen aufwerfen, auf die er keine Antworten geben konnte.

„Setzt dich Harry, Dora hilfst du mir mit dem Essen?“

„Ja Mum“, antwortete Tonks und folgte ihr ihr zurück ins Haus.

Harry setzte sich an den Tisch, während Ted noch einige Flaschen auf dem Tisch stellte, bevor er sich zu Harry setzte.

Es war angenehm warm, aber die wärme schien nicht nur von den Heizpilzen zu kommen.

„Es ist sehr warm hier, haben Tonks und ihre Frau da etwas mit zutun?“, fragte er interessiert.

„Meine Frau hat einen Wärmezauber um den Tisch gelegt, die Pilze sind nur dafür da damit wir unseren Nachbarn, die vielleicht aus dem Fenster schauen nicht erklären müssen warum wir ohne Jacke ende Dezember im Garten sitzen.“

„Gut mitgedacht.“

Ted erkundigte sich bei Harry darüber wie es in der Schule lief und Harry fragte nach der Arbeit des Mannes. Wie er wusste, war dieser Anwalt in der Muggelwelt.

Gerade vertritt dieser eine Frau, die gegen ihren Arbeitgeber vorging, weil sie grundlos gekündigt worden war.

Dora und ihre Mutter kamen kurz darauf zurück und verteilten das Essen auf dem Tisch, bevor sie sich dazu setzten. Tonks dabei neben Harry.

„Danke für das Geschenk Harry, woher hast du das bekommen?“, fragte sie interessiert.

„Nokturngasse, aus einem Buchladen. Ich dachte es könnte dir helfen während deiner Arbeit.“

„Da hast du ganz recht Harry, ich brenne jetzt schon darauf diese Zauber auszuprobieren“, antwortete Tonks und rieb sich die Hände.

Harry konnte darüber nur grinsen.

„Wie ergeht es dir den inzwischen in Hogwarts? Ist es besser als letztes Jahr?“, erkundigte sich Andromeda.

„Viel besser, seit wir Umbridge los sind ist es viel angenehmer und wir müssen uns nicht mehr selbst alles beibringen.“

„Du warst doch wie Ginny erzählt hat, mehr als erfolgreich als Lehrer.“

Harry lächelte zufrieden bei dem Lob und bedankte sich.

„Danke Blacki“

Sie beluden sich ihre Teller während die Flaschen umhergereicht wurden.

„Nicht doch. Aber da du gerade hier bist, ist das wahr was du zu Mcgonagall über Snape und seinen Unterricht gesagt hast?“

„Was meinst du genau? Das ich mich trotz eines Ohnegleichens nicht in seinen Kurs eingeschrieben habe da ich weiß das er absolut unfähig ist mir oder überhaupt jemandem etwas beizubringen?“

Tonks lachte und nickte, während ihre Eltern die beiden mahnend anschauten.

„Dora, das ist respektlos… So solltest du nicht über deine Lehrer reden Harry“, ermahnte Ted die beiden.

„Ted, Severus Snape ist da eine Ausnahme. Es gibt unzählige Beschwerden über diesen Mann. Auf jeder anderen Schule wäre er bereits seinen Job los.“

„Da hast du recht. Hermine ist darüber sogar noch unglücklicher.“

„Wirklich? Warum das denn?“, fragte Tonks interessiert.

„Es passt ihr nicht das ich im Unterricht besser bin als sie, auch wenn ich das Fach nicht belegt habe. Du hättest ihren Blick sehen müssen, als ich ihr Nonverbales Zaubern fortgeführt habe, nachdem sie es in der ersten Stunde angefangen haben.“

Tonks lachte kurz auf. „Du scheinst sie in diesem Jahr wirklich zu ärgern.“

„Ich tue nicht einmal viel dafür. Nur seit meiner Nachhilfe und dem Zugriff auf die Bücher der Familie Black konnte ich schnell und vor allem gut lernen.

Es scheint sie mehr zu ärgern das es nun noch eine weitere Person gibt, die ihr im Unterricht überlegen ist, oder aber mit ihr mithält.“

Tonks kicherte nur. „Harry, das kannst du nicht machen. Hermine ist die klügste Hexe dieser Generation.“

„Natürlich“, antwortete er mit einem lächeln.

Danach wechselten die Gesprächsthemen über Tonks Arbeit, das Ministerium, wobei Harry sich entschuldigte keine Briefe von Andromeda beantwortet zu haben.

Sie nahm es ihm aber nicht übel, als er auf nichts reagiert hatte, sie hatte schon so etwas erwartet. Die Postsperre war ein paar Mal Thema in den Sitzungen gewesen.

Nicht zuletzt, weil Professor Dumbledore wollte das diese aufgehoben wird.

Allerdings waren die Abstimmungen nicht auf seiner Seite gewesen.

Andromeda hatte auch dagegen gestimmt diese Sperre aufzuheben, sie wusste durch ihre Tochter über einiges Bescheid was Harry betraf, und fand das der Junge Privatsphäre und Freiheit verdiente.

„Wo wir gerade dabei sind. Andromeda könntest du mir einen Gefallen tun?“

„Um was geht es denn Harry?“

„Im neuen Jahr wird so weit ich gehört habe eine weitere Angelegenheit zur Absprache gebracht und darum möchte ich gerne das du zumindest für die Familie Potter in meinem Willen abstimmst.“

Eine seltsame Bitte, aber sie verwaltete nur die Stimmen und wenn Harry wollte das zumindest seine Stimme nach seinem Willen vergeben wurde konnte sie ihm das nicht abschlagen.

„Es geht in dem Gesetz darum das Gefangene Todesser… deren Schuld bewiesen wurde durch den Schleier des Todes geschickt werden, statt wie üblich nach Askaban zu gehen, wo sie wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit wieder von Voldemorts Leuten befreit werden.

Ich halte das für eine gute Idee.“

Am Tisch herrschte kurz stille bevor Tonks als erste das Wort ergriff: „Ist das dein Ernst?“

„Leider ja… Was nützt es jemanden einzusperren, wenn die Gefangenen einfach wieder von dort verschwinden können. Dumbledore glaubt das jeder eine Zweite Chance verdient, aber wie viele von diesen haben diese auch genutzt?

10 Jahre Askaban… 15 Jahre, wie viel glaubst du ist dann noch von einem übrig? Mental gesehen. Die Personen, die dem standgehalten haben, haben sich ihm sofort wieder angeschlossen.

Hätte man etwas unternommen hätten viele Opfer vermieden werden können.“

„Ja schon Harry, aber hältst du es für eine gute Idee? Ich meine sie haben getötet und schlimmeres, aber sie selbst dafür zu töten?“, warf Tonks ein.

„Es wäre eine Notlösung… Damit hätte man die Zahl der Opfer geringer halten können. Seine Anhängerzahlen wären nicht so groß und die schlimmsten von allen wären nicht in seinen Reihen.“

„Ich muss dir da leider rechtgeben Harry… nur bedenke das dieses Gesetz Sirius damals auch in den Tod geschickt hätte.“

Das ließ Harry zusammenzucken. „Ja… das ist…“, begann er und dachte über eine Antwort nach.

„Das ist nicht ganz richtig. Sirius wurde niemals angezeigt oder verurteilt. Bei einem Prozess wäre er für unschuldig befunden worden. Seine ganzen Qualen waren die Schuld der Inkompetenz von Dumbledore und dem Ministerium.“

„Da hat er recht Mum“, murmelte Tonks und schob sich schnell eine Gabel voll in den Mund, als Andromeda sich ihrer Tochter zuwandte.

„Ich sage ja nicht das dieses Gesetz ewig bestandhaben soll, oder aber für jeden angewendet werden soll.

Wenn es bewiesen ist das jemand ihm dient und auch Menschen tötet oder foltert dann können wir ihn nicht einfach an einem Ort einsperren wo die Wächter Voldemort folgen.“

„Gut ihr drei, das ist wirklich kein passendes Thema für den heutigen Abend. Schatz du hast Harrys Wunsch gehört also gib die Stimme der Potters so wie er für richtig hält.

Wenn du anderer Meinung bist, kannst du die Stimme deiner Familie dagegensetzen“, sagte Ted.

„Du hast recht, wir sollten heute feiern und uns nicht damit befassen.“

Harry war froh, das zu hören, er hatte keine großen Argumente für eine weitere Diskussion.

Danach wurden die Themen vergnüglicher, es ging kurzzeitig um die Arbeiten des Tonks Ehepaares, Blacki erzählte Harry von dem, was sie und Ginny in den letzten Wochen miteinander in Briefen besprochen hatten.

Der Rotschopf wollte sich an ihren Zwillingsbrüdern ein Beispiel nehmen und mit Streichen für Gelächter sorgen.

Dazu brauchte sie ein wenig kreativen Input. Der Streich mit dem Sumpf war bei Blacki gut angekommen und sie erzählte das Dumbledore Fred und George auf einem der Treffen auf den Sumpf angesprochen hatte.

Die beiden haben natürlich jede Anschuldigung von sich zurückgewiesen. Der Sumpf würde nicht in ihrem Laden verkauft werden.

„Dumbledore war mehr als unzufrieden mit dieser Antwort“, kicherte Tonks.

„Sie war aber nicht gelogen. Ebenso wie alles andere was Ginny von mir zu Weihnachten bekommen hat, nichts davon steht im Laden der Zwillinge zum verkauf, demnach ist es auch nicht verboten.“

Tonks lachte laut auf.

„Du drehst dir die Schulregeln auch so wie sie dir gerade passen, oder Harry?“, fragte Ted.

„Das habe ich von unseren Lehrern gelernt. Eines der ersten Dinge, die wir jedes Jahr bei der Ansprache von Professor Dumbledore hören ist das der Wald auf dem Schlossgelände für alle Schüler verboten ist.

Trotzdem wurden wir mehr als einmal dort hineingeschickt oder begleitet. Gut es war in nicht tief, nur bis zu einer Pferdekoppel oder ähnlichem aber trotzdem.

Für eine Strafarbeit hat man uns im ersten Schuljahr in den Wald geschickt, um Hagrid dabei zu helfen herauszufinden was dort herumschleicht und Einhörner tötet.

Im zweiten war es dann Hagrid der uns gesagt hat wir sollen den Spinnen in den Wald folgen, wenn wir herausfinden wollen, was damals bei seinem Rauswurf passiert ist.

Siehe da wir landeten in einer Senke, wo eine Kolonie Acromantulas lebt.“

Andromeda verschluckte sich und begann zu husten.

„Man hat euch in eurem ersten Jahr in den Wald geschickt und es gibt eine Kolonien Acromantulas in diesem Wald!“

„Jap“, antwortete Harry knapp.

„Warte in eurem ersten Schuljahr? War das die Strafe, weil ihr euch mitten in der Nacht auf den Astronomieturm geschlichen habt?“, warf Tonks ein.

„Jap, aber wir hatten einen guten Grund dafür.“

Andromeda rieb sich die Schläfen. „Welchen Grund sollte es geben sich auf den Astronomieturm zu schleichen? Mitten in der Nacht?“

„Hagrid hatte ein Drachenei in seiner Hütte ausgebrütet und wir haben das Küken..“

„Welpe, Drachenbabys nennt man Welpen“, warf Tonks ein.

„Okay, den Drachenwelpen an Charlie Weasleys Freunde übergeben. Diese haben damals schon mit Drachen gearbeitet und konnten sich besser um den kleinen kümmern als Hagrid.“

„Das wusste ich gar nicht, aber warum habt ihr das auf dem Astronomieturm gemacht?

Es ist verboten den Turm zu besteigen, wenn kein Lehrer dabei ist. Viel einfacher wäre es gewesen, wenn ihr es auf den Ländereien gemacht hättet… nein, das hätte Hagrid sogar selbst machen können.

Ihr hättet das Risiko mit dem Turm vermeiden können und selbst wenn man euch im Schloss erwischt hätte, wäre das auch nicht schlimm gewesen.

Es schleichen sich fast täglich Schüler aus dem Betten.

Merlin allein weiß wie viele ich habe laufen lassen auf meinen Rundgängen, oder aber wie oft ich nachts unterwe…“, Tonks unterbrach sich selbst als sie den Blick ihrer Eltern sah.

„Ich glaube ich habe genug gesagt. Wie waren deine Ferien bis jetzt Harry?

Es könnten deine letzten Weihnachtsferien sein, wenn du dich entschließt, das siebte Jahr nicht zu machen.“

„Da hast du recht… Wer weiß was nächstes Jahr sein wird. Vor allem wegen der Sache mit Dumbledore“, Harry versuchte bei diesen Worten so beiläufig wie möglich zu klingen.

Er hatte in den letzten Tagen überlegt, wie er dieses Thema anschneiden sollte und ihm war bis jetzt keine bessere Überleitung eingefallen.

„Was meinst du Harry?“, fragte Blacki.

„Wisst ihr es nicht? Okay, es war auch nur ein dummer Zufall das ich es herausgefunden habe, aber ich dachte er hätte es dem Orden mitgeteilt.“

Die drei anderen am Tisch sahen ihn verständnislos an. „Ich weiß nicht, worüber du reden könntest“, antwortete Blacki.

Harry wusste das sie die einzige der drei war die im Orden noch halbwegs aktiv war. Darum würden ihre Eltern es auf keinen Fall wissen.

„Na seine Hand… die schwarze? Das muss euch doch aufgefallen sein, oder?“

„Achso, ja er wurde auch dazu gefragt aber hat es mit einer seiner üblichen Floskeln abgetan, als wäre das nichts.“

Harry schüttelte den Kopf. „War ja klar, also gut. Aber bitte sag es nicht weiter, ich weiß das nur weil ich in sein Denkarium geschaut habe, um herauszufinden, ob es nicht schon einen Ehevertag für Ginny und mich gibt, oder sonst etwas.

Dabei habe ich versehentlich erfahren, was es damit auf sich hat.“

„Jetzt mach es nicht so spannend Harry“, verlangte sie.

„Es ist ein Fluch. Er hat einen schwarzmagischen Fluch von Voldemort abbekommen… dieser konnte aber in seiner Hand versiegelt werden… naja vor erst.“

Am Tisch herrschte Stille. „Und was tut dieser Fluch?“, fragte Andromeda.

„Er tötet ihn… im nächsten Sommer“, antwortete Harry.

„Du… du meinst…“, begann Andromeda.

„Ja, es gibt nun einen Zeitdruck für den Kampf gegen Voldemort. Hat er euch das nicht gesagt?“

Blacki schnaubte abfällig. „Nein, er sagt uns nie etwas. Warum sollte man uns auch so eine Kleinigkeit mitteilein?“

Harry unterdrückte ein grinsen. „Keine Ahnung, ich verstehe ihn auch nicht. Er gibt mir seit diesem Jahr Unterricht und der ist absolut nutzlos. Kein Training in Magie oder aber neue Zauber.

Das Einzige, was wir tun, ist das wir uns alte Erinnerungen von Voldemort Vergangenheit anschauen.“

Blackis Haare färbten sich rot.

„Der alte macht mich fertig. Warum habe ich mich auf diesen Mist nur eingelassen“, maulte sie und vergrub das Gesicht in den Händen.

„Du kannst ja kündigen“, sagte Harry halb im Scherz.

„Du wirst lachen, aber langsam halte ich das tatsächlich für die beste Idee. Wenigstens bezahlt mich das Ministerium für meine Arbeit.“

„Unseren Segen hättest du“, sagten ihr Vater. Andromeda gab ihrem Mann da nur recht.

Das ihre einzige Tochter Aurorin war, war eine Sache, aber nun brachte sie sich noch extra in Gefahr. Welcher Elternteil wollte das?

„Wisst ihr… wenn… nein, sobald hier alles zusammenbricht, und das wird es wenn Dumbledore so weiter macht dann denkt daran das euch jedes Haus unter dem Namen der Blacks offen steht, wenn ihr von ihr verschwinden wollt.“

Andromeda blickte den jüngeren einen Moment an, bevor sie nickte. „Diesen Gedanken hatten Ted und ich schon vor einigen Monaten.

Der Krieg damals war ein Alptraum und nun wiederholt sich alles. Wir waren schon froh das Dora aufwachsen konnte, ohne sich an die größten Schrecken des Krieges erinnern zu können.“

Ihre Tochter mied es ihre Eltern anzusehen. Sie konnte sich an einige Dinge erinnern, aber das sagte sie nun nicht.

„Allerdings muss ich euch eine Bedingung stellen“, sprach Harry weiter. Die drei anderen sahen zu ihm.

„Rettet Ginny, ihre Eltern sind Dumbledore treu und werden ihm immer folgen. Rette deine geliebte Blacki dafür hast du meinen Segen alles mit ihr zu tun, was du willst.“

„Das Verspreche ich dir gerne“, antwortete sie ohne darauf zu achten was ihre Eltern dazu sagen würden und wie zweideutig das gerade klang.