LNCrawler

64 Weihnachten 2

Zerstörung Von Innen — www.fanfiktion.de · All chapters

64 Weihnachten 2

Der Rest des Abends war dann vergnüglicher, sie wendeten sich unterhaltsameren Themen zu während des Abendessens.

Danach gingen sie wieder ins Haus, weil die wärme Zauber langsam nachließen.

Harry half ihnen schnell beim Abräumen des Tisches und sie deponierten alles in der Küche. Der Grimmauldplatz bot ihm zwar inzwischen ein schönes Zuhause aber wegen der Schutzzauber gab es einige Probleme mit elektrischen Geräten.

Das Licht funktionierte normal aber Dinge wie ein Geschirrspüler hatten wie er erfahren musste, öfters Fehlfunktionen. Auch musste diese eingebaut werden, was etwas das er nicht allein machen konnte.

Wegen der Schutzzauber würde es schwerer werden für einen Handwerker sein Haus zu finden und dort der Arbeit nachzukommen.

Außerdem wäre das Porträt von Sirius Mutter das nächste Problem genau wie Kreacher.

Darum reinigte der Elf alles mit den Händen oder aber mit seiner Magie. Wie genau Kreacher das machte wusste er nicht.

Als sie alles verstaut hatten, setzten sich die Vier ins Wohnzimmer. Während sie noch über Merlin, Gott und die Welt redeten begann sie mit einem Kartenspiel.

In den nächsten Stunden wechselten zwar die Spiele wobei keiner klar bei den siegen dominierte. Andromeda unterhielt dabei Harry in dem sie ein Best off der Peinlichkeiten ihrer Tochter ausplauderte.

Die Haarfarbe ihrer Tochter wechselte immer zwischen schwarz und rot und passte sich erstaunlich genau der röte in ihrem Gesicht hat.

Harry grölte vor Lachen bei einer Geschichte und konnte sich kaum noch auf das Spiel vor sich konzentrieren.

„MUM! Das muss er nicht wissen!“, jaulte Blacki bei der dritten Geschichte.

„Ich bin da anderer Meinung Dora. Als neues Oberhaupt der Familie Black sollte der gute Harry doch wissen, was so alles in den letzten Jahren passiert ist“, erklärte Andromeda.

Blacki knurrte und widmete sich wieder den Karten in ihrer Hand.

„Mach dir nichts draus Blacki, ich werde nicht schlechter von dir denken nur da ich das jetzt alles weiß.“

Ihre Haare wurden wieder schwarz und sie atmete durch, um sich zu beruhigen. „Danke Harry“, murmelte sie.

„Ich meine, es ist ja auch nicht so, das ich Ginny das erzähle“, fügte er hinzu.

Blackis Haare wechselten von Schwarz zu rot und dann zu weiß. „DAS WAGST DU NICHT!“, kreischte sie und war auf den Beinen.

Harry lachte und schüttelte den Kopf. „Nein, natürlich nicht“, antwortete er nur.

Er wusste das sie gerade nicht sicher war, ob sie ihm das glauben sollte oder nicht. Aber sie konnte ihn ja nicht einfach verfluchen.

Egal wie schön der Abend auch war er musste schließlich enden. Harry verabschiedete sich immer noch mit einem breiten Lächeln im Gesicht von der Familie Tonks wobei Blacki und Andromeda ihn umarmten.

Er erwiderte diese und trat dann in den Kamin um zurück zum Haus der Blacks zu flohen.

Eine Wiederholung eines solchen Abends würde er sich wirklich wünschen und auch hoffte er das seine Aussage der Familie im Gedächtnis bleiben würden.

Das Land würde spätestens am ende des nächsten Jahres einen Wandel erleben, ob sie wollten oder nicht.

Tom konnte Dumbledore aussitzen und dann würde auch der Orden einbrechen. Der alte Mann hielt immer noch nichts davon seine Pläne oder Geheimnisse mit anderen zu teilen.

Von seinem neuen Partner wusste Harry das dieser auch nichts alles an die große Glocke hing. Sein engster Kreis wusste immerhin über das meiste Bescheid und einige wenige aus diesem wussten mehr.

Das hatte wenigstens in Harrys Augen den Vorteil das wenn Tom jemals vernichtet werden sollte, verschwinden, oder aber für einie gewisse Zeit außer Gefecht gesetzt werden sollte, konnten seine engsten Untergebenen immer noch alles lenken da jeder über einige Aufträge und Projekte unterrichtet war da er mit diesen zutun hatte.

Sobald Dumbledore sein Ende gefunden hätte, würde der Orden zusammenbrechen, weil niemand über etwas informiert war.

Im Grimmauldplatz war es bei seinem Eintreffen so ruhig wie immer. Er betrat den Flur, im vorbeigehen grüßte er das Porträt von Sirius Mutter und stieg dann die Stufen hoch.

Im Oberen Stockwerk warf er einen Blick in das Zimmer von Sirius, dieser lag tief schlafend in seinem Bett.

Auf dem Nachttisch stand eine leere Flasche und zwei Gläser. Ein Grinsen schlich sich auf Harrys Gesicht. Er hatte eine kurze ungefähre Ahnung was hier passiert war und das würde am nächsten Morgen lustig werden.

Darum ließ er seine Paten schlafen und ging in sein Zimmer, wo er sich seine übliche Routine ablief und sich dann in sein Bett legte.

Sein Blick wanderte zu den Geschenken, die noch auf seinem Schreibtisch lagen. Ein paar Bücher, etwas aus dem Laden der Zwillinge das er noch nicht genauer in Augenschein genommen hatte, einige Süßigkeiten und eine kleine schwarze Schachtel, die er von Pansy bekommen hatte.

In der Schlachte befand ich ein silberner Ring an einer Kette. Auf der beiliegenden Karte wünschte sie ihm nur frohe Weihnachten und das der Ring ihm vielleicht noch einmal sein Leben retten könnte, wenn er ihn bei sich trug.

Kurz hatte er überlegt den Ring auf die Zauber, die wahrscheinlich auf ihm lagen zu testen aber hatte sich dann dagegen entschieden. Er vertraute seiner Freundin und wenn sie meinte das ihm der Ring einmal helfen könnte dann würde er das ihr glauben.

Als er den Ring am Morgen durch die Finger hatte gleiten lassen, überlegte er wie Pansy auf sein Geschenk reagiert hatte. Ihr Gesicht hätte er gerne gesehen, aber das würde er wohl bald herausfinden.

Mit einem Grinsen im Gesicht schloss er seine Augen, wobei er sich vornahm den Ring… oder ehr die Kette mit dem Ring am nächsten Tag zu tragen.

Am nächsten Morgen war er der erste in der Küche, das war seit dem Sommer nur sehr selten vorgekommen.

Als er sein Frühstück zur Hälfte beendet hatte erschien Bellatrix in der Tür in ihrem üblichen schwarzen Kleid und Umhang.

„Morgen“, sagte Harry als er die Frau sah, die sich ihm gegenübersetzte.

„Morgen“, murmelte sie, während eine Tasse Kaffee vor ihr erschien.

„Wie war dein Abend?“, fragte Harry amüsiert über den zerzausten Zustand der Frau vor sich.

„Gut… ruhig“, murmelte sie und trank einen Schluck.

„DU hast dich also mit Sirius unterhalten?“

Sie nickte und ein kurzes Lächeln huschte über ihre Lippen.

„Scheinbar sogar gut“, fügte Harry hinzu.

„Ja… kann man so sagen, wir werden zusammenleben können, ohne uns gegenseitig umzubringen. Ob er mir alles verziehen hat oder es wird weiß ich nicht, aber wir werden auskommen. Er scheint mir auch dankbar zu sein wegen Wurmschwanz.“

Das freute Harry zu hören, wenn die beiden zusammen auskamen, dann konnte er sie gefahrlos allein lassen. Außerdem hatte Sirius bereits zugestimmt das er sich behandeln lassen würde.

„Wie geht es mit Sirius weiter?“, fragte Bellatrix, während sie ihren Kaffee trank und sich dem Frühstück zuwandte das zwischen ihr und Harry auf dem Tisch stand.

„Er hat zugestimmt sich behandeln und untersuchen zu lassen. Außerdem denke ich das er nicht zurück zu Dumbledore und dem Orden gehen wird, jetzt wo er weiß wie es mir ergangen ist… und mir von euch geholfen wurde.“

Bellatrix grinste ihn leicht an. „Du bist doch nicht zu tief ins Detail gegangen, wie ich dir geholfen habe, oder?“

„Nein und ich hoffe du auch nicht Bella.“

Die schwarzhaarige Frau grinste und schüttelte den Kopf. „Ich wollte ihm diesen Schock ersparen, auch wenn es lustig wäre seinen Blick zu sehen.“

„Lass es lieber, ich habe kein Interesse daran das ihr euch hier duelliert und mein Haus in Schutt und Asche legt.“

„Eigentlich ist es Sirius Haus. Er ist ja wieder am Leben.“

Harry lachte kurz auf. „Was denkst du wird das Ministerium tun, wenn ein toter plötzlich wieder vor ihnen steht… nein, Sirius wollte niemals wieder in dieses Haus kommen.

Mein Rat an ihn war das er sich ins Ausland absetzt, hier gibt es nichts, was ihn mehr hält.“

Bellatrix schwieg, während sie ihren Kaffee betrachtete.

„Was wirst du eigentlich tun, wenn…“

„Wenn unser Lord gesiegt hat?“, beendete Bellatrix den Satz und Harry nickte.

„Das werde ich sehen, wenn es so weit ist. Im Ausland werde ich wohl immer noch gesucht, aber hier werde ich wohl dann alles tun und lassen können, was ich will.“

„Du denkst also das du frei sein wirst und vielleicht einen guten Posten im Ministerium bekommst?“, fragte er und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.

„Natürlich nicht. Also Freiheit werde ich erlangen, aber ich werde nicht hinter einem Schreibtisch sitzen. In den Monaten habe ich für unseren Lord besondere Ziele getötet. Vielleicht mache ich das weiter.“

„Es würde zu dir passen und du müsstest nicht wahllos foltern oder Muggeljagen.“

„Hmm, Muggeljagen, gute Idee“, murmelte Bellatrix mit ihrem verrückten Grinsen.

„Nein!“, sagte er mit Bestimmtheit.

Sie rollte mit den Augen und ließ sich in ihrem Stuhl zurücksinken. „Du gönnst mir gerade keinen Spaß“, maulte sie was Harry zum lachen brachte.

„Gut, ich werde mal nach Sirius sehen.“

„Tu das und viel spaß heute Abend… oh wie geht es meiner werten Schwester und ihrer Tochter? Hat sie sich von dem kleinen Schock erholt?“

„Kann man so sagen, sie wirkte so gut gelaunt wie immer.“

Bellatrix wirkte zufriedener als sie sich wieder ihrem Kaffee zuwandte und Harry konnte nur vermuten warum.

„Oh bevor ich es vergesse, wenn du auf diesen Job aus bist Verräter zu bestrafen oder zu jagen… dann behalte dir Snapes Namen schon einmal im Hinterkopf, er scheint deinen Lord verärgert zu haben, wie ich herausgefunden habe.“

Bellatrix Gesicht zierte ein teuflisches Lächeln. „Gut zu wissen, dann wird wohl wieder ein Platz im engsten Kreis frei. Vielleicht empfehle ich dich, wenn du weiter so gut arbeitest.“

Harry schüttelte den Kopf, auch wenn er lächeln musste bei dem Gedanken wie das Land reagieren würde, oder aber die anderen Anhänger von Tom, wenn er neben ihm am Tisch säße.

„Nein danke, du kennst den Deal, den ich mit ihm habe. Ich will meine Ruhe und er kann seine Ziele verfolgen, aber sollte ich jemals nicht mehr weiter wissen in meinem Leben, dann komme ich auf das Angebot zurück.“

„Das höre ich gerne, außerdem würdest du die Familientradition der Familie Black damit aufrecht erhalten… oh wo wir gerade von diesen Reden. Nimm dir für nach den Feiertagen nichts vor. Ich habe noch ein paar Zauber, die du lernen solltest. Wir Blacks waren sehr aktiv, wenn es um das erschaffen von schwarzer Magie geht.“

Das wahnsinnige Funkeln in ihren Augen hätte ihn vor einem Jahr noch abgeschreckt, aber nun fühlte er eine gewisse Vorfreude auf das was sie ihm zeigen wollte.

„Nur zu gerne“, antwortete er.

Harry stieg die Stufen wieder hinauf und warf einen Blick in Sirius Zimmer. Der ältere lag immer noch in seinem Bett, wieder fiel sein Blick auf die leere Flasche und die Gläser.

Er konnte es sich nicht verkneifen und zog seinen Zauberstab. Er trat noch einen Schritt näher heran und ließ dann einige Knallbonbons erscheinen die lautstark vor Sirius Bett explodierten.

Der Schwarzhaarige Mann schreckte schlagartig mit einem Schrei hoch und rutschte aus dem Bett. Sirius fiel aus dem Bett und landete unsanft auf dem Boden woraufhin er laut stöhnte und begann sich den Kopf zu halten.

Harry konnte bei dem Anblick nicht anders als zu lachen, sein Pate hielt sich den Kopf und lag stöhnend auf dem Boden.

Er ließ für seinen Paten noch ein letztes dieser Knallbonbons erscheinen das Konfetti über ihm verteilte und kniete sich dann neben Sirius hin.

„Guten Morgen, Sirius hast du gut geschlafen?“, fragte er freundlich aber mit einem breiten Grinsen.

„Morgen Harry… was habe ich dir getan?“, stöhnte der Mann und rieb sich die Schläfen.

„Nichts… ich dachte nur das du einen Weckruf gebrauchen könntest damit du das Frühstück nicht verpasst.

Sirius Augen waren leicht gerötet und er schleppte sich zurück in sein Bett. „Wie hast du geschlafen?“

„Bis eben wie ein Stein… das wird aber nicht zur Gewohnheit von dir, oder?“

„Nur wenn es zu deiner Gewohnheit wird dich täglich zu besaufen“, antwortete Harry und setzte sich ans Fußende des Bettes.

„Bella hat mir schon erzählt das ihr euch gestern wohl gut unterhalten habt.“

Ein schmales Lächeln erschien kurz auf Sirius Gesicht.

„Kann man so sagen, sie wirkt verändert… zum Positiven.“

„oh ja, was es für einen Unterschied macht, wenn man alle Zauberbanne von ihr nimmt. Sie ist wirklich umgänglich aber immer noch etwas verrückt, aber das macht sie symphytisch… finde ich zumindest.“

Sirius schüttelte den Kopf. „Ja… sie hat mich an früher erinnert… sie war immer etwas verrückt, aber nicht so wahnhaft wie ich sie in den letzten Jahren kennengelernt habe.“

„Sie hat sich zum Guten verändert, da gebe ich dir recht.“

Sirius lehnte sich zurück und massierte sich seinen Kopf. „Ich weiß jetzt immerhin, wie es sein kann das du mit ihr so viel Zeit verbringst.“

Harry grinste ihn breit an. „Oh du hast ja keine Ahnung, Andy und dem Rest ihrer Familie geht es übrigens sehr gut. Sie hat mir ein paar Dinge aus Blackis… ich meine Nymphadoras jungend erzählt.“

Sirius lachte schallend auf und verstummte dann schlagartig, bevor er sich wieder an den Kopf fasste.

„Fuck… mein Kopf bringt mich um.“

„Sie es als Lektion für Leben. Wie geht es dir eigentlich? Ich meine abgesehen von den Kopfschmerzen. Hast du Probleme?“

„Nein, also abgesehen von dem Kater. Hin und wieder habe ich ein Stecken im Bauch, aber das habe ich, seit ich aus Askaban entkommen bin.“

Harry sah ihn überrascht an. „Wie bitte? Hast du dich nicht untersuchen oder behandeln lassen in dem Jahr als du hier im Haus gefangen warst?“

Sirius schüttelte den Kopf „Nein, ich war ja schon eine Weile entkommen und mir ging es so weit ganz gut. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten“, erklärte er.

„Darum werden wir uns kümmern. Ich bin mir sicher, wenn sie mich heilen konnten, dann bekommen sie dich auch wieder hin.“

„Da bin ich mir sicher Harry, bei dir war mehr Kaputt“, antwortete Sirius woraufhin Harry ein weiteres Knallbonbon neben Sirius platzen ließ, was den Mann zum schmerzlichen Stöhnen brachte.

„Hast du das auch bei Bellatrix gemacht?“, fragte Sirius als Harry die Reste des Bonbons verschwinden ließ.

„Ich wollte aber sie hatte eine Tasse heißen Kaffee in der Hand und ich wollte es nicht riskieren den abzubekommen“, gestand Harry.

Er beseitigte schnell auch das restliche Chaos, das er verursacht hatte und steckte dann seinen Zauberstab weg.

„Schlau, Familienoberhaupt hin oder her, ich denke inzwischen würde sie das nicht davon abhalten das zu tun.“

„Meine Rede.“

Harry erhob sich. „Denkst du, du kannst etwas essen?“

„Ja, mit ging es schon schlimmer und ich musste zum Unterricht“, gestand Sirius und ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht.

„Gut, dann bitte ich Kreacher dir etwas zu bringen. Versucht euch heute zusammen zu reißen, wenn ich nicht da bin. Sonst werde ich dich weiterhin so wecken.“

„ICH BIN KEIN KIND!“, rief Sirius ihm nach als Harry mit einem breiten Grinsen aus der Tür ging.

Den Kommentar dazu behielt er für sich, während er in sein Zimmer ging und anfing in seinem Kleiderschrank nach etwas zu suchen von dem er glaubte das er es für das Treffen mit Pansys Eltern anziehen konnte.

Mr. Parkinson hatte ihm gesagt er solle sich nicht zu förmlich kleiden, aber was das? Eine Robe hatte ihm gleich abgelehnt, aber was war für ein Treffen mit den Eltern der Freundin angebracht und gleichzeitig nicht zu förmlich.

Bei den Dursleys hatten seine Onkel und seine Tante Dudley immer einen Anzug gegeben, wenn wichtige Kunden oder ähnliches bei ihnen zu Besuch kamen.

Harry wusste ja das die Zauberergemeinde rückständiger war als die Muggel.

Fragen konnte er gerade auch niemanden mehr da er bezweifelte das Sirius oder Bella ihm da eine große Hilfe sein würden. Beide saßen über ein Jahrzehnt in Askaban und Harry hoffte das sich die Gesellschaft in dieser Zeit wenigstens ein bisschen weiterentwickelt hatte.