65 Weihnachten 3
65 Weihnachten 3
Einen wunderschönen 1. Advent wünsche ich euch und auch wenn es keinen Schnee bei uns gibt, kommt langsam, aber sicher die richtige Weihnachtsstimmung auf.
Wie jedes Jahr erscheinen die Kapitel dieser Story nun immer an den Adventssonntagen. Außerdem ein Kapitel zwischen dem 24 und dem 26 Dezember.
Plus eines an Silvester oder Neujahr.
So genug von mir, viel Spaß beim heutigen Kapitel.
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Harry wühlte sich durch seinen Kleiderschrank und entschied sich schließlich für ein einfaches weißes Hemd und eine schwarze Hose.
Die Zeit, bis er sich auf den Weg machen musste überbrückte er damit das er sich um einige seiner Hausaufgaben kümmerte. Diese hatte er in den letzten Tagen vernachlässigt, sich aber dafür durch Bellatrix weiterbilden lassen.
Während er die Aufsätze für Zaubertränke und Verwandlung schrieb hörte er, von unten, plötzlich lautes Geschrei.
Harry stöhnte leise und rieb sich die Schläfen. Waren Bella und Sirius doch aneinandergeraten? Er schüttelte den Kopf. „Das ist nicht mein Problem, die beiden sind erwachsen“, murmelte er.
In den nächsten Minuten versuchte er sich auf den Aufsatz vor sich zu konzentrieren aber das Geschrei wurde lauter und aus den Fetzen, die er verstand, auch um einiges unflätiger.
„Bei Merlin, was haben die?“, murmelte er und stand auf. Beim verlassen des Zimmers zog er seinen Zauberstab. Die lauten Stimmen kamen aus dem Erdgeschoss.
Während Harry erwartete Sirius mit Bellatrix streitend vorzufinden wurde er überrascht, als er Sirius vor dem Porträt seiner Mutter fand.
Die Vorhänge waren wie üblich geöffnet. „Dreckiger Abschaum und Enttäuschung meines Lebens!“, kreischte die alte Hexe.
„Sei still du wertlose alte Sabberhexe! Niemals wollte ich freiwillig hier her zurückkommen!“, schrie sein Pate zurück.
Als er die beiden sah und hörte wusste er, was er vergessen hatte.
Harry hob seinen Zauberstab und schwang ihn. Zwei Zauber später herrschte ruhe am Treppenabsatz unter ihm.
Beide Münder bewegten sich noch aber kein Laut kam mehr über ihre Lippen.
„GUT! Was bei Merlin, ist hier los?“, sagte Harry und stieg die Stufen runter. Bei seinem Ruf sah Sirius auf und versuchte auf Harry einzureden, nur bekam dieser kein Wort über seine Lippen.
Harry löste den Zauber auf, als Sirius kurz den Mund hielt.
„Okay, was ist hier los?“, wiederholte Harry die Frage.
„Diese kranke alte Hexe ist das Problem!“
„Sirius, ich habe einen großen Teil des Sommers hier verbracht und einige Tage bevor du hierhergekommen bist.
In all dieser Zeit hatte ich keine Probleme mit deiner Mutter und kaum das du hier bist schreit sie sofort los wie eine Furie!“
„Natürlich, sie hat mich schon immer gehasst. Dachtest du das ändert sich nach meinem tot und meiner Rückkehr?“
„Nein, aber es wäre einfacher, wenn ihr versucht euch zu vertragen oder aber ignoriert euch.“
Sirius schnaubte und Harry konnte ihm das nicht verübeln. Als sie vor seinem fünften Schuljahr hier gewesen waren, schrien die beiden sich auch nur an.
Bevor Sirius weiter diskutieren konnte, wandte sich Harry an Walpurga und nahm den Zauber von dem Bild.
„Es tut mir leid was hier passiert ist. Nur Sirius kann aktuell an keinen anderen Ort da er offiziell als tot gilt. Er wird sie nicht mehr belästigen und ich verspreche das er diesmal dieses Haus nicht ver… ich meine zerstören wird.
Die Frau blickte von Harry zu Sirius und dann wieder zurück. „Nun gut Harry. Ich verlasse mich auf dich.“
Mit diesen Worten zogen sich die Vorhänge von selbst zu.
Harry atmete erleichtert auf, bevor er sich an Sirius wandte. „Gut, das wäre geklärt.“
„Was… wie hast du das gemacht?“
„Deine Mum ist umgänglicher als du denkst. Naja, dank Bella sie hat wohl ein gutes Wort für mich eingelegt…. Außerdem war eine meiner ersten Anweisungen für Kreacher als ich hier einzog das er alles, was er aus dem Müll gesammelt hat wieder an seinen alten Platz bringen soll.
Das war auch einer der Gründe, warum er so bereitwillig begonnen hat für mich zu arbeiten… oh und weil ich ihm als alternative angeboten habe ihn raus zu werfen, da es mir egal ist was er über den Orden ausplaudern könnte.“
Sirius lachte bei Harrys Worten auf, bis er merkte dieser es ernst meinte.
„Naja, mir war es egal ob er bleibt oder nicht. Kochen kann ich selbst und das Haus hätte man mit Magie viel einfacher putzen können, als wie wir es letztes Jahr von Hand tun mussten.“
„Da hast du recht Harry… Dumbledore und Molly wollten euch beschäftigen damit ihr nichts von den Arbeiten des Ordens mitbekommt.“
„Hat schlecht funktioniert, aber ich habe das ernst gemeint, was ich deiner Mutter gesagt habe. Bis jetzt kam ich sehr gut mit ihr aus. Bitte ignoriere sie okay?“
„Meinetwegen… aber sie ist nicht sehr aktiv, oder?“
Harry schüttelte den Kopf. „Nein, sie redet auch nur selten mit mir, auch wenn der Vorhang offen ist.“
Sirius schien sich darüber zu freuen und nickte.
Harry und Sirius gingen in die Küche wo sein Pate sich auf einen der Stühle fallen ließ.
„Wie geht’s dir Sirius?“, fragte er und setzte sich ihm gegenüber.
„Ganz gut, aber ich konnte nicht mehr einfach nur im Bett liegen. Ich brauchte Bewegung… vor allem nach den ganzen Monaten wo ich wer weiß wo verbracht habe.“
„Gut… dann lass dir doch etwas von Kreacher bringen, ich bin wieder oben.“
Sirius nickte und rief nach dem alten Elfen während Harry wieder hoch zurück auf sein Zimmer ging.
Der Tag zog nur so an ihm vorbei während er sich mit seinen Hausaufgaben beschaffte und schneller als er es sich hätte wünschen können, war es schon Zeit sich fertig zu machen.
Er ging duschen und zog sich dann an, wobei er sich auch die Kette mit dem Ring umlegte. Als er das tat spürte er keine besonderen Auswirkungen oder eine Veränderung.
Kurz dachte er an einen der Schutzgegenstände, die die Weasleys Zwillinge produzierten. Was genau dieser konnte würde er wohl erst herausfinden, wenn er einmal in der fraglichen Situation war, wo er ihn brauchte.
Kurz hatte er auch überlegt Pansy zu fragen welche Zauber auf dem Ring lagen, aber dann hatte er beschlossen sich einfach überraschen zu lassen.
Er verabschiedete sich von Sirius, welcher ihm viel Spaß wünschte und dabei ein wissendes Grinsen aufsetzte. Bellatrix war ausgegangen, wie Sirius ihm beiläufig bitteilte.
Harry betrat den Kamin und landete in einem Kaminzimmer vor einem schwarzen Sofa und drei Sesseln, die vor einigen Glastischen standen.
Die Wände waren vollgestellt mit Regalen und Vitrinen in denen sich Bücher, sowie die verschiedensten Gegenstände sammelten.
In einem der Sessel hatte es sich Pansy bequem gemacht und schien bereits auf ihn zu warten.
Als er den Kamin verließ und sich umblickte sah sie von dem Buch in ihren Händen auf und erhob sich.
„Harry, schön das du es geschafft hast“, sagte sie und umarmte ihn. Harry erwiderte die Umarmung und löste sich von seiner Freundin.
Sie trug ein einfaches schwarzes Kleid, mit ellenbogenlangen Ärmeln das ihr bis zu den Knien reichte.
„Ich hab mich über die Einladung wirklich gefreut. Mich hat es mehr gewundert das der Brief, wie ich euch erreiche, überhaupt oder rechtzeitig bei mir ankam“, antwortete Harry amüsiert.
Pansy errötete leicht und trat an seine Seite, wobei sie sich bei ihm unterharkte. „Ich habe einige Fragen an dich, aber da meine Eltern mir versichert haben das sie dich weder umbringen noch verkaufen wollen dachte ich mir das ich es drauf ankommen lasse…
Außerdem hast du es mir ja auf der Rückfahrt auch gesagt. Darum denke ich das dir wirklich nichts passiert.“
Harry lächelte sie an. „Da hast du ganz recht… Naja passieren könnte mir etwas, wenn deine Eltern mich nicht mögen, oder du ihnen zu viel erzählt hast.“
Pansy kicherte und lehnte sich an ihn. „Harry, wir Slytherins haben einen großen Selbsterhaltungstrieb. Denkst du wirklich ich würde das ausplaudern, was mir selbst Probleme machen könnte?“
„Nein, da hast du recht.“
Pansy setzte sich in Bewegung und führte ihn durch eine Tür am anderen Ende des Raumes. Diese führte in eine Eingangshalle.
Harry sah einige Porträts an den Wänden, dazu Blumen, die in verschiedenfarbigen Vasen blühten.
Eine Treppe führte in ein höheres Stockwerk und so wie er es sehen konnte als sie an dieser vorbeigingen, gab es mindestens noch eine weitere die noch höher führte.
„Ich erwarte aber das du mir die Wahrheit sagst, sonst werde ich die Wahrheit über dich ausplaudern.“
Harry musste ein lachen unterdrücken. „Welches Geheimnis meinst du?“
„Das werde ich noch rausfinden.“
„Also drohst du mir ein Geheimnis über mich herausfinden und es zu verbreiten, wenn ich dir nicht mein Geheimnis erzähle?“
Pansy kicherte und nickte. „Ich weiß es ist nicht meine beste Drohung.“
„Aber ich kann es dir sagen. Wobei ich eigentlich dachte dein Vater würde es dir sagen.“
„Mir was sagen?“, fragte Pansy interessiert und ging auf eine große Doppeltür zu.
„Ich erzähle es dir nach dem Essen, oder dabei je nachdem wie das Essen läuft. Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen.“
„Ich vertraue dir, aber bitte versuch dich zu benehmen und zeig dich von deiner besten Seite.“
„Mache ich doch immer“, antwortete Harry grinsend.
Pansy öffnete die Tür und sie betraten einen leeren Speisesaal. Über dem langen Tisch hing ein leuchtender Kronleuchter du und an den Wänden hingen weitere Porträts.
Harrys Blick wanderte durch den Raum. „Sind wir zu früh?“, fragte er.
„Nein, wir sind mehr als pünktlich, wir haben uns entschlossen das wir das Abendessen umlegen.
Unser Haus hat einen Wintergarten mit perfektem Blick auf unseren verschneiten Garten. Das ist viel gemütlicher als hier in diesem großen Raum.“
Harry gab ihr recht, während Pansy ihn zu einer Seitentür dirigierte.
„Hab ich schon einmal gesagt das mir dein oder euer Geschmack gefällt?“
„Nicht oft genug“, antwortete Pansy und öffnete die Tür.
Dahinter befand sich ein halbrunder gläserner Raum. Durch die Fenster konnte er einen großen, eingeschneiten Garten sehen. Ein Weg führte durch diesen und außerhalb seines Sichtfeldes, flankiert war dieser mit kleinen silbernen Laternen.
In dem Raum selbst stand ein Runder Holztisch, auf dem ein weißes Tischtuch ausgelegt war, gefüllt war mit Platten voller Speisen und Besteck für vier Personen.
An Rund um den Tisch standen sechs weiße Sessel, in denen bereits das Ehepaar Parkinson auf sie wartete.
„Guten Abend Harry, willkommen in unserem bescheidenen Anwesen“, sagte Mr. Parkinson und erhob sich zusammen mit seiner Frau.
Der Mann trug zu Harrys Verwunderung ein ähnliches Outfit wie er selbst. Nur das er vollständig weiß trug. Seine Frau hingegen trug ein grünes Kleid.
„Danke für die Einladung Mr. und Mrs, Parkinson, ich hoffe es geht ihnen gut?“
„Ausgezeichnet, danke der Nachfrage. Setzt euch doch Kinder, das Essen ist bereits angerichtet“, antwortete er, nachdem Harry ihm die Hand gegeben hatte und er Pansys Mutter einen Handkuss gegeben hatte zur Begrüßung.
Die vier setzten sich und Harry ließ seinen Blick über die Auswahl an Gerichten wandern. Eintopf, eine Gans mit Beilagen, Salate und eine Auswahl an Getränken.
Harry hatte etwas prächtigeres erwartet, das hier erinnerte ihn, ein wenig an die Weihnachten, die er noch bei den Dursleys verbracht hatte. Nicht das seine lieben Verwandten ihm jemals etwas abgegeben hätten.
Nachdem er in den letzten Jahren vor Hogwarts dieses Essen vollständig alleine zubereite, hatte er sich an den Beilagen und Salaten bedient da er wusste das er nur bei dem kleinsten Fehler und sie hatten immer etwas auszusetzen nichts bekommen würde.
Der Vogel war bereits zerlegt, Pansys Vater begann Teile des Vogels auf alle Teller zu verteilen, während sich die anderen anwesenden Personen an den Beilagen bedienten.
Das Essen verlief zuerst recht schweigsam, bis sich Pansys Mutter bei Harry über sein bisheriges Schuljahr erkundigte.
Dieser gab gerne Auskunft wobei er es sich nicht nehmen lies zu betonen das das zusammenkommen mit Pansy das beste in diesem Jahr war.
Danach ging es um den Unterricht und sonstige Aktivitäten, die die beiden ausführten. Schnell ging es um die Seelentiere der beiden.
Immer wenn eine der Schalen oder Flaschen leer war, verschwand sie, wie Harry vermutete durch einen der Hauselfen den die Familie hatte.
„Wie geht es ihrem Hausgast? Erholt er sich gut?“, fragte Mr. Parkinson als der Nachtisch vor ihnen erschien. Pudding mit verschiedenen Toppings.
Pansy sah ihren Vater fragend an. Sie hatte sich schon den ganzen Abend gefragt, wie es kam, das ihr Vater Harry nicht ausquetschte, sie hatte es sich immer anders vorgestellt, wenn sie einmal einen festen Freund mitbrachte.
„Es geht ihm den Umständen entsprechend denke ich. Klagen tut er nicht über übermäßige Schmerzen, nur ein leichtes Stechen in der Seite.“
„Ausgezeichnet, das höre ich gerne.“
Jetzt musste das Mädchen eine Augenbraue hochziehen. „Okay, ich kann das nicht mehr: Was ist hier wirklich los? Ihr beide habt mir versprochen das ihr Harry nichts tut, das glaube ich euch, aber ich will wissen was hier wirklich los ist! Du scheinst meinen Freund zu kennen und mit ihm in Kontakt zu stehen und ich will jetzt Antworten!“
Ihre Eltern sahen sich kurz an. „Bis zum Nachtisch, ich habe gedacht du hältst länger durch.“
Harry musste sich das Lachen verkneifen und legte schnell einen Arm um seine Freundin. „Es ist ein wenig kompliziert, eigentlich wollte ich dir das wirklich schon früher sagen aber in Hogwarts haben die Wände Augen und Ohren.“
„Ja ja, ich weiß und du vergisst, was meine Leidenschaft ist.“
Harry konnte ihr da nur zustimmen. „Dein Vater hat mich zusammen mit dem Vater von Blaise im Sommer behandelt, nachdem ich mich emanzipiert hatte.
Ich hatte einige kleiner Probleme.“
Pansys Vater schnaubte bei diesen Worten. „Es war ein Wunder, das du so lange überlebt hast und dabei rede ich nur von deinem Körper, ihr Geist war da ein ganz anderes Problem.“
Pansy schaute zwischen den beiden hin und her. „Oh… also… okay, aber das beantwortet meine Frage immer noch nicht. Wie kamst du an meinen Vater?
Wir waren ja nicht gerade befreundet und es gibt viele Geistheiler… natürlich ist mein Vater der beste aber die Wahl überrascht mich nun wirklich.“
Mr. Parkinson konnte nicht anders bei den Worten seiner Tochter zu lächeln.
„Naja ich hatte da nicht gerade eine Wahl, wer mir als Heiler vorgesetzt wurde“, gestand er ihr und überlegte, wie er den nächsten Teil am besten rüberbrachte.
Er entschied sich es kurz und schmerzlos zu machen. „Bevor ich mich behandeln ließ hatte ich… hatte ich… Ein Treffen mit Voldemort.
Wie du weißt, haben deine Eltern dir gesagt das du dich von mir fernhalten sollst vor dem Beginn des Schuljahres…“
„Nein, das ist falsch. Es wurde gesagt wir sollen mit dir keinen Streit anfangen oder dich angreifen. Sonst hätte ich nicht angefangen mit dir zu arbeiten oder aber mit dir auszugehen“, warf Pansy ein.
„Es war ein Befehl des dunklen Lords Pansy, wie du dir bestimmt gedacht hast. Dein Freund hier hat einen Deal mit ihm geschlossen damit dieser ihn nicht weiter versucht zu töten.“
„WAS?!“, kreischte Pansy.
„Beruhige dich Schatz, es ist alles Okay. Es gibt Gründe, warum wir uns nicht gegenseitig töten sollten… oder können. Was genau Teil dieses Deals ist kann und darf ich aber keinem von euch sagen“, erklärte Harry.
Pansy sah ihm in die Augen und atmete kurz durch. „Ich habe mit vielem gerechnet aber nicht damit. Wie… du… wie hast du das geschafft?“
Harry grinste sie an. „Du solltest langsam wissen das ich immer das unmögliche schaffe. Keine angst übrigens, er wird mir weder in den Rücken fallen noch werde ich plötzlich ohne ein Wort ins Ausland verschwinden.“
Pansy atmete auf. „Ich nehme dich beim Wort und wenn du doch ins Ausland abhaust, werde ich dich finden und dafür bestrafen.“
Harry musste lachen, als er das hörte, bevor er in die dunklen Augen seiner Freundin schaute.
„Du meinst das ernst?“, fragte er verwundert.
Sie zuckte mit den Schultern. „Reisen ist immer etwas schönes für mich gewesen und nach dem Abschluss wäre dafür einmal mehr Zeit als nur die Paar Wochen im Sommer, die noch durch Feste und die ganzen Schularbeiten gekürzt werden.“
„Deal“
Das Ehepaar sah den beiden Kindern zu und beide mussten lächeln, beide hatten den gleichen Gedanken. „Jetzt wissen wir, was wir unserer Tochter zum Abschluss schenken werden.“
„Weißt du, wenn das passieren sollte, versuche nicht mich in Salem zu finden. Da werde ich ganz bestimmt nicht sein.“
Pansy kicherte über die schlechte Lüge. „Warum ausgerechnet Salem? Wegen den Hexenprozessen?“
„Nein, wegen der Schule dort. Ich wollte sie mir ansehen aber die Weihnachtsferien sind zu kurz für diese Reise, auch wenn ich mit Internationalen Portschlüsseln reise.“
„Verstehe, nun dann vielleicht im Sommer?“
„Oh darauf kannst du Gift nehmen.“
Mrs. Parkinson wartete schon gespannt darauf, wann Harry ihre Tochter einladen würde, aber die beiden schienen das Thema gemeinsame Reise hinten angestellt zu haben.
Pansy erkundigte sich mehr darüber, was ihn an der Schule interessierte und wie er auf sie gekommen war.
Das Thema Salem zog sich über den Rest des Abendessens und auch einige weitere Städte und Sehenswürdigkeiten in Amerika wurden erwähnt.
Die Familie war in den letzten Jahren einige Male in den Staaten. Pansy kannte von diesen Reisen einige Orte die bereits besuchte hatten und auch einige die sie noch gerne besuchen würde.
Mr. Parkinson hörte dem Gespräch gerne zu und schlug auch selbst einige ihm bekannte Städte und Orte vor, die sie in ihren Urlauben nicht mehr geschafft hatten zu besuchen.
Die Idee seine Tochter für einige Wochen in den Urlaub zu schicken hatte er vor einigen Wochen bei ihrer letzten Versammlung des dunklen Ordens bekommen.
Im nächsten Sommer würde es hier zu einigen großen Änderungen kommen da könnte es von Vorteil sein wenn seine Tochter gerade nicht im Land war.
Sie alleine in den Urlaub zu schicken hätte er nicht gewollt, seine Frau hätte ihre Tochter gerne begleitet, das wusste er.
Der Gedanke das seine Tochter mit ihrem Freund das Land für einige Wochen verließ sollte ihn stören, aber er wusste um das Leben von Harry und der Junge würde seine Tochter gut behandeln.
Darum hatte er nichts gegen die Beziehung der beiden. Harry hatte schlimmes erlebt und war kein Mensch der das, was er erlebt hatte, anderen Menschen antun oder wünschen würde.
Dazu kam noch das der Junge im Sommer von Bellatrix unterrichtet worden war. Darum würde er seine Tochter beschützen können, so viel war ihm klar.