67 Zauberstab kaufen 3
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Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester verbrachte Harry im Grimauldpaltz 12. Er kümmerte sich um Sirius und erledigte seine Hausaufgaben.
Mr. Zabini und Parkinson kamen in diesen Tagen beide zweimal vorbei und untersuchten Sirius.
Laut den beiden Heilern ging es seinem Paten gut. Mr. Zabini hatte ihm einige Tränke verschrieben, die er eigentlich schon letztes Jahr hätte bekommen sollen.
Dadurch kam er auch über einige seiner Beschwerden hinweg, die er seit dem Tag seiner Flucht hatte. Seine Unterernährung und seine geschwächte Muskulatur hatte er im letzten Jahr schon fast vollständig in den Griff bekommen.
Trotzdem bestanden die beiden Heiler darauf das er noch einige Tränke zu sich nehmen sollte. Der Schaden, den die Dementoren an ihm angerichtet hatten, war auch nicht sonderlich groß gewesen.
„Wenn ich es so sagen darf, sie sind mental in einem besseren Zustand als Bellatrix nachdem sei freigelassen wurde“, hatte Mr. Parkinson gesagt, als er mit seinen Untersuchungen fertig war.
„Ja freigelassen, so kann man es auch nennen, aber danke. Das höre ich wirklich gerne. Was sagen sie, kann ich das Haus verlassen?“, fragte er hoffnungsvoll.
Die beiden Heiler verglichen kurz einige ihrer Notizen. „Gesundheitlich geht es ihnen so weit gut genug, ich würde ihnen aber davon abraten selbst zu apparieren oder aber von größeren Anstrengungen.
Wenn sie nur spazieren wollen, oder ähnliches dürfte das aber kein Problem sein. Nehmen sie aber Harry mit, falls es ihnen doch zu viel wird.“
Pansys Vater hingegen zog erneut seinen Zauberstab. „Ich denke ich sollte die Untersuchung noch einmal beginnen. Sie scheinen doch verwirrt zu sein. Sie gelten als tot und waren davor ein gesuchter Massenmörder.“
Sirius ließ sein bellendes Lachen hören und schüttelte den Kopf. „Natürlich trage ich einen Glamourzauber oder etwas das meine Erscheinung verändert.“
Pansys Vater ließ den Zauberstab wieder sinken. „Natürlich, aber achten sie darauf nicht erwischt zu werden. Es könnte für aufsehen sorgen, wenn sie erkannt oder erwischt werden.“
„Natürlich“, antwortete Sirius. Die beiden Heiler verabschiedeten sich und Mr. Zabini versprach die letzten Tränke per Eule zu schicken, während sie gingen.
Harry verabschiedete die beiden Heiler und fragte die beiden auch noch einmal nach Sirius Zustand.
Sie wiederholten alles, wobei Pansys Vater ihm auch gleich sagte, dass Sirius das Haus verlassen könnte aber nur in Begleitung.
Am nächsten gab Harry Sirius einen Glamourzauber und die beiden machten sich auf den Weg in die Winkelgasse.
Bellatrix war am frühen Morgen verschwunden, Harry fragte die Hexe nicht, was sie in Toms Auftrag tat oder aber was bei ihren Treffen vor sich ging. Je weniger er wusste desto besser, auch wenn er sich fragte: Ob Snape schon sein „Gespräch“ mit Tom hatte.
„Ich hätte mich auch verwandeln könne Harry, mit meiner Hundegestallt konnte ich mich zwei Jahre vor dem Ministerium verstecken“, sagte Sirius als sie das Haus der Blacks verließen.
Sein Pate hatte nun braune Haare während Harry sich nur einen Wintermantel mit Kapuze übergeworfen hatte.
„Das hast du, aber was denkst du passiert, wenn wir Remus über den Weg laufen, oder einem anderen Ordensmitglied das weiß wie du verwandelt aussiehst?
Wie erklärst du deine Rückkehr?“
Sirius öffnete den Mund und schloss ihn wieder. Er würde sich freuen den letzten seiner Freunde endlich wieder zu sehen, aber er bezweifelte das Remus Verständnis, für das alles hier haben würde.
Bis vor ein paar Wochen hätte er es selbst nicht gehabt, aber nun konnte er nicht anders. Er fühlte sich freier nun da Harry und nicht mehr Dumbledore das Haus kontrollierte.
Sogar seine verrückte Cousine machte ihm keine großen Probleme, auch wenn sie in ihr Muster aus Schultagen verfallen war und immer mal wieder einen bissigen aber meistens lustigen Kommentar gegen ihn vorbrachte.
Das war etwas das er an Bella als sie jünger waren, mochte, er konnte von ihr immer neue Schimpfworte oder bissige Kommentare aufgreifen.
Außerdem war sie eine der wenigen Personen die nicht nur austeilen, sondern auch einstecken konnte.
„Wie sind eigentlich die Häuser der Blacks miteinander verbunden?“, fragte Harry, um das Thema zu wechseln.
„Kamine im Inland, aber wenn du in eines im Ausland möchtest dann musst du einen Internationalen Portschlüssel verwenden und dann von dort aus apparieren?
Warum fragst du?“
„Ich dachte nur, wenn das hier vorbei ist… könntest du wo anders neu anfangen.“
„Und wo? Wir haben viele Häuser, aber es besteht immer die Chance das Narzissa und ihr Mann…“
„Das kann ich ändern, eigentlich warte ich nur noch auf einen Grund, um Malfoy nochmal eine reinzuwürgen. In dem ich ihre Ehe auflöse.
Das habe ich Malfoy schon gesagt du hättest sein Gesicht sehen sollen als er erkannte das sein Ruf und seine Ehe nun in meiner Hand liegt.
Vor Bella brauchst du dich nicht fürchten und Andy mit ihrer Familie würden sich freuen, wenn sie wüssten das du noch lebst.“
Sirius lachte darüber das Harry die Malfoys in der Hand hatte und konnte ihm nur rechtgeben was Bellatrix und Andromeda anging.
„Du hast recht, aber wir sehen erstmal weiter. Hast du für heute etwas Besonderes im Sinn?“
Harry grinste ihn breit an. „Ich dachte mir wir besorgen dir erstmal einen neuen Zauberstab.“
Das hob Sirius Laune gleich noch einmal. Nicht nur der Gedanke das Haus endlich wieder normal zu verlassen, sondern nun könnte er auch wieder einen richtigen Zauberstab bekommen.
Harry und Sirius gingen durch die Straßen von London bis zum Tropfenden Kessel. Der Schankraum war kaum besucht. Nur zwei Personen saßen jeder für sich an einem Tisch und stocherten jeder in einem Teller.
Von Tom dem alten Wirt fehlte gerade jede Spur. Sie nahmen von den Personen im Raum so wenig Notiz wie diese von ihnen und gingen direkt in den Hinterhof.
An der Backstein Mauler öffnete Harry den versteckten Durchgang mit seinem Zauberstab.
Sirius Blick wanderte die Straße hinunter und über alle Geschäfte, die meisten waren gerade geschlossen und in den Schaufenstern hingen immer noch die Steckbriefe der entflohenen Todesser vom letzten Jahr.
„Es hat sich nicht viel verändert, seit ich vor meiner Gefangenschaft hier war“, sagte Sirius, während sie an den Geschäften vorbei gingen.
Vereinzelt kamen ihnen einige Leute entgegen, die aber wenig auf sie achteten.
„Warst du nach deiner Flucht nicht einmal hier?“, fragte Harry interessiert.
„Einmal, kurz bevor ich das Haus meiner Familie bezog. Danach habe ich das Haus nur noch zwei-mal verlassen.“
Die Stimmung schien zu kippen, als sich Sirius an die Zeit im Haus seiner Verwandten verbrachte. Dort war er die ganze Zeit ein gefangener gewesen.
„Tut mir leid das erwähnt zu haben, denk positiv, du könntest bald wirklich richtig frei sein.“
Sirius grinste ihn an. „Allein das ich mit dir hier her gehen kann ist mehr als ich mir im letzten Jahr noch hätte erhoffen können.
Wie willst du eigentlich Ollivander dazu bringen mir noch einen Zauberstab zu verkaufen? Schließlich war ich ein gesuchter Mörder und gelte nun als tot?“, fragte Sirius mit gesenkter Stimme.
„Ollivander ist aktuell nicht im Geschäft, aber es gibt da noch einen anderen Zauberstabmacher… in der Nokturngasse. Von da habe ich auch meinen.“
Sirius blickte auf den Holster in dem Harrys kristallener Zauberstab steckte.
„Sind alle Stäbe wie dieser?“
„Nein, der ist ein Einzelstück, keine Sorge Melloma ist verschwiegen… aber hat darum auch einen gewissen Preis.“
„Melloma?“, fragte Sirius und Harry nickte.
„Ist der alte Sack immer noch im Geschäft? Meine Mutter hat meinen Bruder und mich, als wir Kinder waren, einmal mit zu ihm genommen, da es sich von selbst erklärt das uns nur das Beste zusteht.
Er war nicht gerade besonders nett, als er uns vor die Tür gesetzt hat… oder zumindest unsere Mutter“, erzählte Sirius, während sein Grinsen dabei immer breiter wurde.
„Du hättest sie danach hören müssen, sie hat noch Wochen danach über diesen Mann geschimpft.“
Harry der wusste, wie Mrs. Black sein konnte musste auch grinsen.
„Ich kann dich da beruhigen, er hat sich vor einiger Zeit zur Ruhe gesetzt. Seine Enkelin hat den Laden und die Zauberstab Herstellung übernommen.
Sie ist aber genau so wählerisch was ihre Kunden angeht wie ihr Vorfahre.“
Sirius setzte ein Grinsen auf. „Keine Sorge Harry, ich habe mich immer gut mit Frauen verstanden. Sie wird mich bestimmt als Kunden haben wollen.“
„Oh da bin ich mir sicher. Sie wird dich lieben“, antwortete Harry mit leichtem Sarkasmus in der Stimme.
Harry hatte ein ungutes Gefühl, aber sein Pate würde schon wissen was er tut, zumindest hoffte er das.
Die wenigen Personen, die ihnen in der Winkelgasse noch begegnet waren, wurden in der Noktungasse durch gähnende Leere ersetzt.
Wenige Minuten später standen sie vor dem Zauberstabladen der Hexe und Harry klopfte an die Tür.
Als diese sich entriegelte und einen Spaltbreit öffnete, wie bei seinem ersten Besuch, nahm er die Türklinke und öffnete die Tür ganz.
Dahinter sah er den vertrauten Schleier, durch den er schon mehrfach gegangen war.
„Bevor du gleich erschrickst dieser Schleier löste jede Art von Verwandlung und magischer Tarnung auf. Also bist du gleich wieder ganz normal.“
„Gut zu wissen, daran kann ich mich nicht erinnern, dass sie es damals auch hatten.“
„Sie erwähnte glaube ich das ihre Eltern ihn vor einigen Jahren von einer Reine mitgebracht haben… aber gut, wollen wir reingehen?“
„Nach dir Harry.“
Dieser lächelte ihn an. „Hast du Angst?“
„Angst? Ich? Natürlich nicht, aber da du sie kennst lasse ich dir den Vortritt“, erklärte Sirius.
„Oh wie nett.“
Harry durchtrat den Schleier und fand sich in der bekannten Dunkelheit wieder. Wieder sah er nur eine Kerze, die im Raum flackerte.
Hinter sich hörte er Sirius ihm folgen und die Tür fiel ins Schloss.
„Harry, hast du so eine Sehnsucht nach mir, dass du diesmal keine vier Monate warten konntest?“, erklang die Stimme der Zauberstabmacherin.
Ein Klatschen war zu hören und es entzündeten sich wieder dutzende Kerzen im Raum.
„Hallo Madam, nun so gerne ich da auch ja sagen würde, bin ich nur als Begleitung hier. Jemand der mir nahesteht braucht einen neuen Zauberstab.“
Madam Melloma erhob sich von ihrem Stuhl. „Die Nymphomanin? Ihre… wie steht ihr nochmal genau zueinander? Die Frage hast du nicht beantwortet.“
Sirius prustete los, als er das hörte. „Du hast mir wohl was verschwiegen Harry.“
„Sie redet von Tonks. Aus ihrem Vornamen hat sie diesen Wortwitz gemacht“, antwortete Harry, um das Missverständnis sofort aus der Welt zu schaffen.
„Das war kein Wortwitz, die Frage hatte ich ernstgemeint, aber gut. Wer ist deine Begleitung?“
„Mein Pate Sirius Black, du hast bestimmt schon einmal von ihm gehört?“
Madam Melloma trat vor und an Harry vorbei, während sie ihn kurz anlächelte. Dann blickte sie auf Sirius.
„Zuletzt das er verstorben ist… was die Kobolde auch bestätigt haben in dem sie dich zum Lord der Familie ernannt haben. Das ist tatsächlich das erste Mal, das ich davon höre, dass die Kobolde einen Fehler gemacht haben.“
„Er war tot, die Kobolde haben keinen Fehler gemacht. Ich dachte er wäre interessant genug als Kunde für dich.“
Die Frau schmunzelte, während sie Sirius umrundete.
„Der Steckbrief wird ihnen wirklich nicht gerecht Mr. Black, sie sehen viel besser aus als auf ihm.“
Der Black schenkte der Frau ein charmantes Lächeln und verbeugte sich, während er ihr einen Handkuss gab.
„Es ist mir eine Freude sie kennen zu lernen Madam. Ich bin oder wahr ein großer Fan ihres Großvaters, er hat meiner Mutter damals auf sehr liebevolle Art erklärt das er niemals für eine Furie wie sie arbeiten würde… Das sind allerdings meine Worte und nicht seine.“
Madam Melloma kicherte leise, bevor sie sich wieder an Harry wandte: „Du hast ihm doch nichts von meinen Ansprüchen erzählt, oder?“, fragte sie und fixierte Harry mit ihrem Blick.
Wieder sah er das funkeln ihres Monokels, während sie ihn genau im Blick behielt.
„Natürlich nicht, das schwöre ich!“, antwortete er aufrichtig.
„Madam, ich versichere ihnen weder Harry noch ich würden eine reizende Dame wie sie jemals betrügen.“
Die Mundwinkel der Frau zuckten kurz, bevor sie näher zu Sirius trat. „Harry warum lässt du uns dieses Gespräch nicht alleine führen?
Für Verhandlungen habe ich gerne etwas Privatsphäre“, erklärte sie.
Harry verstand die Andeutung und verschwand so schnell er konnte aus der Tür. Er wollte das weder sehen noch hören, was gleich hier passieren könnte.
Die Gasse war noch so verlassen wie zuvor, darum lehnte er sich an die gegenüberliegende Hauswand und wartete darauf das Sirius zurückkam.
Bestenfalls mit der Bestätigung einen neuen Zauberstab zu bekommen.
Einige Minuten später öffnete sich die Tür und Sirius trat hinaus, er bewegte sich unnatürlich steif.
„Und wie ist es gelaufen?“, fragte Harry.
„Nun… sie ist eine interessante Frau, die weiß, was sie kann und tut“, antwortete er. Harry bemerkte das Sirius sich dabei den Schritt hielt.
„Also macht sie dir einen neuen Zauberstab oder habt ihr euch nur… ich sage einmal kennengelernt?“
Sirius stöhnte auf als er weiter auf ihn zuging.
„Also… Ich bekomme von ihr keinen neuen Zauberstab gemacht… und ich habe gelernt das mein Charm scheinbar etwas eingerostet ist.“
Harry lachte laut auf als er das hörte.
„Was hat sie dir angetan?“, fragte er interessiert.
„Das werde ich nur meinem Heiler erzählen.“
„Heiler oder Geistheiler?“, fragte Harry interessiert. Er hatte die Zauberstabmacherin bis jetzt nur Tonks außer Gefecht setzen sehen. Darum fragte er sich was sie mit Sirius gemacht hatte, der wohl versucht hatte sie mit seinem Charm zu bezaubern.
„Beide, der eine, um mich zu behandeln, der andere, um es aus meinem Geist zu löschen, damit ich mich nicht mehr daran erinnere das mir das passiert ist.“
„Das klingt unangenehm … gut, soll ich den beiden schreiben, dass du Probleme hast?“, fragte Harry. Sein Grinsen war größer geworden, während sie redeten.
„Nein, ich bin mir sicher, dass… es… weggeht. Außerdem darf ich mich nicht vor dem Vater deiner Freundin blamieren… oder vor ihr.“
„Schön, oh und du musst dir keine Sorgen machen, Pansy steht auf Tratsch, aber ihr Vater wird bestimmt keine Patientengeheimnisse an sie ausplaudern.“
Sirius atmete erleichtert auf. „Dein Problem ist, das ich es ihr erzähle“, fügte Harry hinzu und ging los. Etwas langsamer als zuvor damit sein angeschlagener Pate mit ihm mithalten konnte.
Dieser folgte ihm stöhnend, während er den Kopf schüttelte.
„Du hättest wirklich einen besseren Einfluss gebraucht.“
„Findest du? Pansy und Bellatrix waren sehr guter Einfluss, zumindest ist das meine Meinung.“
Sirius entschied sich zu schweigen und besser das Thema zu wechseln: „Harry, könntest du den Glamour wieder erneuern? Sonst ist in der Winkelgasse gleich die Hölle los.“
Harry zog seinen Zauberstab und richtete ihn auf seinen Paten. Das hätte er fast vor Lachen vergessen. Schnell hatte er Sirius wieder getarnt und die beiden machten sich auf den Rückweg zur Winkelgasse.
Sirius bewegte sich immer noch sehr steif und langsam. Harry fragte sich wirklich, was Madam Melloma mit ihm gemacht hatte.
„Hast du noch einen anderen Plan für den Zauberstab?“, fragte Sirius.
Harry überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf.
„Nein, ich denke aber, dass es nichts bringen würde, wenn ich es nochmal bei ihr versuche. Sie ist wählerisch bei ihren Kunden und da du es scheinbar versaut hast, wird sie ihre Meinung nicht so einfach ändern.“
„Das liegt in ihrer Familie, aber könnten wir den Rückweg über den Kamin im Tropfenden Kessel machen? Ich glaube einen längeren Spaziergang werde ich nicht überstehen.“
Harry stimmte ihm zu und die beiden machten sich auf den Rückweg in den Tropfenden Kessel, wo Harry sich an Tom wandte, um nach der Benutzung des Kamins zu fragen.
Diesmal war der Wirt im Schankraum anwesend und gestatte Harry und dem getarnten Sirius den Weg durch den Kamin.
Schnell waren beide zurück, im Grimmauldplatz, wo Sirius sich auf den nächsten Stuhl fallen ließ.
„Geht’s dir gut? Soll ich vielleicht Mr. Zabini rufen?“, fragte Harry besorgt.
„Es geht schon. Ich brauche nur etwas ruhe. Die beiden haben mich gewarnt das ich mich nicht überanstrengen sollte.
Wenn du aber kannst, bring mir einen der Schmerztränke gegen… du weißt schon.“
„Gegen das, was auch immer Madam Melloma mit dir gemacht hat. Schon klar, sie stehen noch in deinem Badezimmer?“
„Ja, genau“, antwortete Sirius.
Harry kam der Bitte nach und holte einen der Tränke aus dem Badezimmer seines Paten.
Dieser trank ihn in einem Ruck und ließ dann ein stöhnen der Entspannung von sich hören.
Harry ließ sich grinsend ebenfalls am Tisch nieder.
„Gut, das mit dem Zauberstab hat sich erstmal erledigt… möchtest du noch etwas tun?“
„Nein danke… ich werde mich erstmal ausruhen.“