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68 Black-Familien-Aktivitäten

Zerstörung Von Innen — www.fanfiktion.de · All chapters

68 Black-Familien-Aktivitäten

Schneeflöckchen hoch das Röckchen wann kommst du… äh Moment das Lied ging anders.

Ich wünsche euch allen einen gesegneten vierten Advent und damit stehen wir kurz vor dem Ende des Jahres 2025.

Heute geht es mit den Blacks weiter und wie versprochen kommt an den Feiertagen auch noch ein Kapitel an welchem der drei weiß ich noch nicht das kommt drauf an wann ich Zeit und Lust finde.

Bis dahin aber viel Spaß mit dem Kapitel.

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Sirius hatte sich nach dem Ausflug wieder in sein Zimmer zurückgezogen, um sich dort auszuruhen, während Harry überlegte, ob es nicht noch eine andere Möglichkeit gab ihm einen neuen Zauberstab zu beschaffen.

Leider kannte er sich damit nicht so gut aus und ihn von heute auf Morgen außer Landes zu schaffen sollte nicht so einfach sein.

Auch wenn gerade nicht viel los war, da das Jahresende nur noch einen Steinwurf entfernt war, aber trotzdem würde es auffallen, wenn Harry nun versuchte, einen Internationalen Portschlüssel für zwei Personen zu bekommen.

Auch wenn er dann alleine zurückkam. Er wusste das das Ministerium in der Lage war Portschlüssel aufzuspüren und er stand gerade sehr gut mit Fudge und seinen Leuten, darum wollte er sich nicht in Schwierigkeiten bringen, in dem er einen eigenen erschuf.

Dumbledore würde auch davon erfahren, wenn er auf dem legalen Weg einen für sich anforderte und dann konnte er sich wieder bei ihm einfinden und sich etwas ausdenken, warum er das Land verlassen hatte, statt in Sicherheit zu bleiben.

Würden sie erwischt werden würde natürlich die Frage aufkommen, warum Sirius noch oder wieder am Leben war. Das würde auch Tom in die Suppe spucken, was dieser auch nicht besonders gut aufnehmen würde.

Harry stöhnte während er in der Bibliothek des Hauses in einem Buch über Schildzauber lass.

„Du scheinst keine gute Laune zu haben“, erklang eine Stimme hinter ihm und er wandte sich um.

Bellatrix betrat den Raum, über ihrem Arm hing ein langes Kleid zusammen mit einem Mantel.

Unter der schwarzen Farbe des Mantels sah er noch ein wenig Farbe: Slytherin grün und silber.

„Ja, Madam Melloma hat es abgelehnt Sirius einen neuen Zauberstab zu machen.“

Bellatrix ließ sich in einen der anderen Sessel ihm Gegenüber nieder. „Was hat er getan“, fragte sie interessiert und mit ihrem üblichen lächeln.

„Weiß ich nicht, er wollte wohl seinen Charm spielen lassen, um sie zu überzeugen. Sie bat mich zu gehen und er kam später angeschlagen zu mir.“

Sie lachte laut auf. „Oh, ich mag diese Frau immer mehr, was hat sie ihm angetan?“

„Verhext, aber er will nur mit einem Heiler darüber reden… jetzt haben wir immer noch das Problem, das er keinen Zauberstab hat.“

Bellatrix dachte einen Moment nach. „Warum nimmt er sich nicht einen der hundert anderen?“

Harry horchte bei diesen Worten auf. „Welche hundert anderen?“

„Die bei Ollivander, der Laden steht noch, er wurde nur entführt. Seine ganzen Zauberstäbe sind noch da. Wir müssten dort nur eintreten und sie durchprobieren.“

Sofort war Harry von der Idee begeistert. „Kannst du das machen?“, fragte er hoffnungsvoll.

„Natürlich Harry, für den großen Lord Black würde ich mir doch immer Zeit nehmen.“

Er schmunzelte über die Höflichkeit, die sie nur sehr selten bei ihm verwendete. Etwas worüber er dankbar war, als sie sich hier zum ersten Mal trafen und sie anfangs nur so war, hätte er sie am liebsten erwürgt.

Es passte nicht zu der verrückten, aber dennoch interessanten Hexe, die er nun seit einigen Monaten näher kannte.

„Allerdings muss ich darauf bestehen mit ihm allein zu gehen. Wir apparieren und brechen dann ein. Zwei Personen kann ich nur schwer mitnehmen.

Auch weil Sirius noch etwas angeschlagen ist, will ich nicht auf euch beide aufpassen müssen.“

„Kein Problem, pass nur auf ihn auf und wenn es Probleme gibt, komm sofort zurück… bitte.“

„Natürlich, das können wir direkt heute Abend erledigen.“

„Je ehr desto besser, falls es länger dauert“, antwortete Harry.

„Gut, da wir aber gerade beim Thema gefallen sind: Morgen ist der letzte Tag des Jahres darf ich dich um einen kleinen Gefallen bitten?“

„Nur zu, wenn ich ihn erfüllen kann, werde ich sehen, was ich tun kann.“

Sie lächelte ihn an. „Ich würde morgen gerne dein Geschenk einlösen und einmal wieder in die Winkelgasse gehen… da wäre mir aber eine Begleitung ganz lieb, falls…“

„Du brauchst nicht weiterreden, ich begleite dich gerne“, antwortete er.

„Das freut mich Harry.“

Der Tag ging schnell vorbei. Sirius hatte von Bellatrix einen ihrer Umhänge und eine Maske bekommen.

„Ich hätte niemals gedacht das ich jemals einen dieser Umhänge und eine Maske tragen würde“, maulte er.

„Es ist halb so schlimm Sirius. Ich habe es auch getan“, antwortete Harry ihm.

Bellatrix unterbrach die beiden: „Vertagt das bitte auf morgen, wir haben viel zu tun.“

Sie packte Sirius an der Schulter und apparierte mit ihm in die Nokturngasse.

Von dort aus gingen sie zu Fuß weiter. Sirius bewegte sich immer noch sehr steif.

„Was hat sie mit dir gemacht?“, fragte Bellatrix, während sie nebeneinander hergingen.

„Darüber rede ich nicht mit dir“, knurrte der maskierte.

„Das solltest du, vielleicht kann ich dir ja helfen… Ich kenne wie du weißt, viele gute Flüche und kann sie auch wieder aufheben.“

Sirius schüttelte den Kopf. „Ich weiß wozu du fähig bist, aber das werde ich euch nicht erzählen.“

Ihr grinsen wurde breiter. Was auch immer die Frau mit ihm gemacht hatte, war entweder sehr schmerzhaft oder sehr peinlich.

Wenn es aber stimmte, was Harry gesagt hatte, könnte es sein das ihr Cousin einen Heiler brauchen würde. Da war es einfacher sich bei Zabini zu erkundigen.

Schließlich sollte sie ja ein Auge auf Sirius haben und da sollte sie schon wissen, was genau mit ihm los war.

Als sie vor dem alten Laden des Zauberstabmachers standen, zog Bellatrix ihren Zauberstab und richtete ihn auf die Tür.

Sie schwang ihn und zog dann überrascht eine Augenbraue hoch. „Nicht gesichert, nur verschlossen“, sagte sie und öffnete sie mit einem weiteren Zauber.

Die beiden traten ein und sahen ein einziges Chaos vor sich. Bellatrix Gefährten waren beim abholen des Zauberstabmachers wohl nicht gerade zimperlich.

Der ganze Boden lag voller Schachten und auch Zauberstäben. Eines der Regale war umgestoßen worden und lag auf dem Boden.

Gerade waren beide froh das nicht der ganze Laden zusammengestürzt war, oder aber das ihre Kollegen ihn nicht angezündet hatten.

Bellatrix schloss die Tür wieder und verschloss sie von innen. Dazu legte sie einen Zauber auf die Tür und ließ sich dann auf der Verkaufstheke nieder.

„Gut, dann mach dich mal an die Arbeit.“

Sirius nahm die Maske ab und ließ seinen Blick über das Chaos vor sich wandern.

„Und wie soll ich das machen?“, fragte er.

„Probiere sie auf gut glück durch“, antwortete sie achselzuckend.

Sirius stöhnte und ging an das erste der Regale und betrachtete die Schachteln. Zu seinem Glück waren die hunderten Schachteln beschriftet.

In kleinen goldenen Lettern standen die Bestandteile des Zauberstabes auf den Kästchen.

Bellatrix saß auf der Theke und sah ihm dabei zu wie er die Regale ablief und nach den Bestandteilen seines alten Zauberstabes suchte.

„Du könntest mir helfen“, sagte er, als er sich stöhnend bückte, um weiter unten nach einem passenden Zauberstab zu suchen.

„Und wonach suchst du genau?“, antwortete sie.

„8-Zoll, Buchenholz und Drachenherzfasern.“

Die Schwarzhaarige Hexe erhob sich und ging eine Regalreihe weiter, um sich dort umzusehen.

Die beiden suchten die nächste halbe Stunde schweigend nach einem passenden Zauberstab, bis Sirius sich endlich bemerkbar machte.

„Hier in dem Regal liegen Zauberstäbe aus Buchenholz!“

Bellatrix kam zu ihm und ging an die andere Seite Regals und sie suchten nach einem mit Drachenherzfasern.

Sirius zog schließlich einen heraus und schwang ihn.

Ein goldener Schauer ergoss sich in der Mitte des Raumes und er konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

„Zufrieden?“, fragte Bellatrix und schaute auf den Braunen Stab in Sirius Hand.

„Er ist länger als mein alter, aber er fühlt sich genau richtig an“, antwortete er.

Die Hexe ließ es sich nehmen das zu kommentieren: „Über einen längeren Stab beklagt sich doch sonst kein Mann.“

Sirius rollte mit den Augen, aber entschloss sich darauf nicht weiter herumzureiten.

„Wollen wir dann wieder zurück? Oder hast du noch etwas anderes vor?“

„Nichts, wir können aber auch zurücklaufen… wenn du dazu fähig bist“, antwortete Bellatrix.

„Ich bin nicht so angeschlagen, aber um diese Zeit werden wir hier nichts mehr tun können und wenn wir im Tropfenden Kessel auftauchen, wird es eine Panik geben.“

Bellatrix fing schallend an zu lachen, als sie sich das vorstellte.

„Die Idee gefällt mir.“

Während sie das sagte, hatte sie ein funkeln in den Augen das Sirius aus ihrer Schulzeit und jungend her kannte. Meistens erschien dieses, bevor etwas passierte.

Je älter sie wurde, desto größer war das Chaos, das sie verursachtet.

Dazu kam noch das meistens er wegen seines Rufes dafür beschuldigt und bestraft worden war.

„Nein danke, aber ich wäre dir dankbar, wenn du mich zurückbringen würdest.“

Bellatrix nickte und löste den Zauber von der Tür.

„Keine Spuren“, sagte sie nur und apparierte, als sie seinen Blick sah.

Bellatrix setzte ihn im Grimmauldplatz ab und verschwand dann wieder.

Harry hatte auf die beiden gewartet und kam sofort in den Eingangsbereich, als er die Schritte hörte.

„Und?“, fragte er.

„Haben einen gefunden, nicht ganz genau wie mein alter, aber daran gewöhne ich mich. Die Inhaltsstoffe sind dafür die gleichen.“

„Freut mich für dich, dann können wir ja vielleicht mal zusammen üben, wenn du wieder fit bist.“

Sirius ließ ein bellendes Lachen hören. „Harry, du vergisst das ich vor meine Zeit in Askaban Auror war, der noch von Moody ausgebildet worden ist.

Denkst du, dass du mit mir mithalten kannst?“

Harry lächelte ihn an.

„Keine Sorge, ich habe ein Talent für Verteidigung und wurde von Bella sehr gut trainiert.“

„Später Harry, vielleicht im Sommer. Kümmere dich erstmal um dein Schuljahr und ich mich darum wieder richtig fit zu werden.“

„Gerne, dann übe mal schön. Nicht das du dich vor mir blamierst“, scherzte Harry und erntete dafür wieder ein Lachen von Sirius.

Bellatrix betrat einige Minuten später den tropfenden Kessel. In der späten Abendstunde waren kaum noch Gäste im Schankraum.

Als sie eintrat und ihren Zauberstab durch ihre Finger drehte erstarben fast schlagartig die Stimmen der wenigen Personen und alle Augen waren auf sie gerichtet.

Ihr Blick wanderte von Tisch zu Tisch und sie ging langsam an die Bar, wo Tom, der Wirt, gerade ein Glas trockenwischte.

Sie trat vor ihn und ließ sich auf einem der Barhocker nieder. Immer noch drehte sie den Zauberstab in ihren Fingern und blickte ihn an.

Sie war noch keine zwei Minuten im Schankraum und schon standen dem Wirt vor ihr die Schweißperlen im Gesicht.

Ihr Blick blieb auf den Wirt gerichtet, der sich endlich aus seiner starre löste.

„Guten… guten Abend, Lady Lestrange. Was… was kann ich für sie tun?“, fragte er mit brüchiger Stimme.

„Einen Whiskey“, antwortete sie knapp und wirbelte den Zauberstab erneut durch die Finger.

Ihr Blick ging hinter sich. Immer noch waren alle Blicke auf sie gerichtet. Keiner wagte es aber sich zu bewegen oder etwas gegen sie zu unternehmen.

Jeder Gast hatte ein sehr weißes Gesicht und einige zitterten auch leicht.

Tom der Wirt hatte derweil ein Glas mit einem Drink gefüllt und es vor sie hingestellt.

„Darf es sonst noch etwas sein?“, fragte er.

„Nein, ich werde sie rufen, wenn ich noch etwas brauche.“

Tom schluckte und trat mit einer Verbeugung von ihr weg.

Bellatrix leerte langsam ihr Glas, während sich innerhalb einiger Minuten die anderen Gäste wieder anfingen sich leise zu unterhalten.

Die Blicke die ständig zu ihr flogen bemerkte sie trotzdem. Sie fragte sich ob einer von ihnen mutig genug wäre sie anzugreifen.

Die Schwarzhaarige trank ihr Getränk aus und drehte sich auf dem Stuhl um und erhob sich. Als sie aufstand, verstummten alle wieder, während sie zur Tür ging.

Als sie diese erreichte, warf sie noch einen Blick über die Schulter und verließ das Gebäude mit einem breiten Lächeln.

Es hatte sich seit damals nichts verändert. Es waren mit dem Wirt gerade acht Personen in dem Raum und keiner traute sich etwas gegen sie zu unternehmen.

Letztes Jahr im Ministerium hatten sich ihnen Teenager entgegengestellt, es war fast schon lachhaft, dass diese Kinder mehr Courage und Mut hatten als acht Erwachsene.

Hinter der Tür nahm sie noch einige Schritte und apparierte dann zurück zum Grimmauldplatz.

Am nächsten Tag hatte Bellatrix den Vielsafttrank genommen und lief neben Harry durch die Winkelgasse. Sie hatte sich in langes Slytherin-grünes Kleid mit silbernem Saum von ihrer Schwester geliehen und dazu einen schwarzen Mantel.

Harry hatte sich nicht die Mühe gemacht zu Fragen woher sie die Haare oder was auch von der schwarzhaarigen Frau, in die sie sich verwandelt hatte, bekommen hatte.

Nun war sie ende zwanzig mit einer durchschnittlichen Figur und blauen Augen. Das Kleid hatte sie, bevor sie gingen, mit einigen Zaubern angepasst, damit es ihr nicht zu groß war.

Nun ging sie an Harrys Arm neben ihm her und ließ interessiert den Blick über die Geschäfte und die wenigen Menschen wandern.

Heute war Silvester und es waren ein paar Menschen mehr unterwegs. Scheinbar um noch letzte Besorgungen zu machen.

Als sie den Tropfenden Kessel durchquerten standen dort zwei Personen in Aurorenkleidung. Wohl wegen Bellatrix spaß vom letzten Abend.

„Hast du ein besonderes Ziel?“, fragte Harry interessiert, während sie durch die magische Straße gingen.

„Nicht wirklich, ich genieße es einfach einmal mittags hier zu sein, ohne das Panik ausbricht“, gestand sie.

Harry wusste das ihre Zeit begrenzt war, aber Bella hatte keine genauen Ziele für heute. Sie wollte wohl nur einmal wieder unter Menschen gehen ohne das Panik ausbrach.

Während sie vor dem Buchladen standen, hörte Harry seinen Namen. Bevor er reagieren konnte, warf sich ihm schon jemand an den Hals.

Er erkannte sofort den Haarschopf seiner Freundin, die sich an ihn drückte. „Hallo Pansy, ich hätte nicht gedacht das ich dich hier heute treffe“, sagte er, während er die Umarmung erwiderte.

„Ich auch nicht“, antwortete sie und löste sich von ihm. Pansy gab ihm noch einen Kuss auf die Lippen, bevor ihr Blick auf die Frau neben Harry fiel.

„Oh… störe ich gerade?“, fügte Pansy hinzu, während sie die Frau musterte.

„Nein, alles gut. Wir machen nur einen kleinen Schaufensterbummel“, antwortete er.

Pansy blickte kurz zu ihm und machte dann einen knicks. „Es freut mich sie kennen zu lernen. Mein Name ist Pansy Parkinson und ich bin seine Freundin.“

Bellatrix schenkte ihr ein kleines Lächeln, während sie das Mädchen von oben bis unten Musterte.

„Beatrice Blackmoon, die Freude ist ganz Meinerseits. Ich war im Sommer seiner Heilerin.“

„Oh, daher kennen…“, begann Pansy, als sie sich an etwas erinnerte.

Sofort machte sie einen Schritt zurück von den beiden.

„Pansy alles Okay?“, fragte Harry.

„Was? Ja, mir geht es gut. Ich wollte etwas abholen und muss leider weiter. Es war mir ein Vergnügen! Bis in Hogwarts und Madam Blackmoon, danke dass sie ihn so verbessert haben.“

Damit verschwand Pansy in dem Buchladen, während ihr die beiden hinterherschauten.

„Was war das?“, fragte Harry völlig verwirrt, während seine Begleiterin leise kicherte.

„Deine Freundin weiß wohl um mich… also sie weiß, wer ich wirklich bin. Scheinbar hat sie großen Respekt vor mir.“

Harry schmunzelte da er ihr recht geben musste. Bellatrix blickte in den Buchladen. „Glaubst du sie kommt noch einmal raus, wenn wir hier stehen bleiben?“

Harry folgte ihrem Blick. „Ja, aber sie wird sich nicht lange bei uns aufhalten.“

„Schade, ich hätte deine Auserwählte gerne einmal näher kennengelernt.“ Dabei grinste Bella breit. Auch wenn sie nun ein anderes Gesicht hatte, war ihr verrücktes Lächeln unverkennbar.

„Lass uns weitergehen, deine Zeit ist begrenzt und ich kann sie in den nächsten Ferien gerne einmal Einladen, wenn du sie kennen lernen möchtest.“

„Oh sehr gerne.“

Die beiden machten sich wieder auf den Weg und betrachteten einige der Schaufenster. Schließlich führte Harry sie in eine magische Menagerie, wo er sich mit dem Verkäufer über Trixi unterhielt.

Harry war sich zwar sicher das er sich gut um sie gekümmert hatte, aber er wollte trotzdem nochmal eine professionelle Meinung.

Da er mit Trixi reden konnte wusste er das sie glücklich war und das war das Wichtigste, aber er wusste auch das Schlangen sich häuteten und dafür wollte er unbedingt einige Tipps.

Der Verkäufer konnte ihm allerdings nur allgemeine Auskünfte darüber geben da seine Schlangenart sehr selten war.

Harry machte sich einige Notizen und kaufte sich eine Cream, die er Trixi auf die empfindliche Haut auftragen konnte, wenn sie ihre Schuppen abgeworfen hatte.

Dazu bestellte er noch ein Fachbuch, in dem der Umgang mit dieser Schlangenart besser beschrieben wurde.

Bellatrix betrachtete unterdessen die verschiedenen Tiere in den Käfigen, mit mehr oder auch weniger Interesse.

Als Harry fertig war, stand sie vor einer Wand mit verschiedenen Spielsachen für Tiere.

„Harry, wie wäre es, wenn wir Schnuffel ein neues Halsband und eine Leine kaufen… oh und ich sehe hier ein Anti-Floh-Mittel. Das könnte er auch noch gebrauchen.

Als Antwort prustete Harry los vor Lachen, was den Verkäufer verwirrte.

„Nein, er ist versorgt“, japste Harry und bezahlte das Buch im Voraus. Es würde ihm, sobald es ankam, zugeschickt werden.

„Du bist unmöglich“, zischte Harry der Frau zu als sie vor der Tür standen.

„Das macht aber meinen Charm aus“, antwortete sie grinsend. Er musste aber zugeben das die Idee für diesen Scherz verlockend war.

Während sie weitergingen, behielt Harry seine Uhr im Auge. Der Trank sollte ca. zwei Stunden halten und da er den Trank in seinem zweiten Jahr selbst eingenommen hatte wusste er auch das die Rückverwandlung langsam passierte.

Bei ihm und Ron begann es damals mit den Haaren. Da Bella sich für eine Frau entschieden hatte, deren Haare ebenfalls schwarz waren konnte er davon ausgehen das sie mehr Zeit hatte als Ron und er damals.