07 Bei Voldemort
07 Bei Voldemort
Inzwischen war es Abend. Harry hatte sich beim Einkaufen und dem Schaufensterbummel zeit gelassen. Das sah er daran das die Sonne bereits am untergehen war.
Er ging in eine Seitenstraße und stopfte seine Einkaufstüten in den Rucksack. Zum Grimmauldplatz war es noch ein gutes Stück zu laufen.
Harry überlegte und gähnte, bevor er die Kerze aus seiner Tasche zog.
Er konnte sich auch heute noch mit Voldemort treffen. Schließlich wusste er nicht wie lange der oder die Zauber auf der Kerze aktiv sein würden.
Er entzündete die Kerze erneut und im nächsten Moment spürte er ein ziehen. Dieses Mal war die Reise wie die eines normales Portschlüssels.
So schnell wie es begonnen hatte war es auch wieder vorbei. Harry befand sich nun in einem kleinen Raum, in diesem Stand ein Himmelbett, ein Schreibtisch und ein leeres Bücherregal.
Das Bett war mit grüner Bettwäsche bezogen. Zu seiner linken war eine geöffnete Tür, die in ein Badezimmer führte und eine weitere Tür war ihm gegenüber.
Sie war verschlossen. Harry vermutete das es dort auf den Flur ging. Er wollte sich bewegen aber musste feststellen das er sich nicht bewegen konnte.
„Was bei Merlin?“, fragte er sich und warf einen Blick nach unten. Zu seinen Füßen war ein Kreis aus weißem Pulver gezogen.
Harry wurde das Herz schwer. „War das doch eine Falle?“, fragte er sich. Dann schüttelte er den Kopf. „Nein, das wäre zu viel Aufwand gewesen“, dachte er.
Harry stand in dem kleinen Kreis für einige Minuten bevor sich die Tür öffnete und Voldemort persönlich in den Raum kam.
Er war in einen langen schwarzen umhäng gehüllt und hatte wieder seine Schlangenfratze.
„Potter“, sagte er zur Begrüßung.
„Tom, es ist lange her.“
„Nenn mich bei meinem richtigen Namen“, knurrte der dunkle Lord.
„Habe ich das nicht gerade?“, antwortete Harry.
Voldemort richtete seinen Zauberstab auf den Kreis in dem Harry stand und dieser löste sich auf.
„Ich musste verhindern das du durch mein Anwesen wanderst und Leuten begegnest, die dich nicht sehen sollten“, erklärte Voldemort.
Harry nickte und stellte seine Tasche ab.
„Da du nun hier bist, wie war es bei Gringotts?“
„Ich habe die Lordtitel angenommen…“
„Gut, dann setz dich. Es ging um die Bindung zwischen uns, bei unserem letzten Gespräch. Ich würde diese gerne untersuchen lassen.“
„Und wie gedenkst du das zu tun?“, fragte Harry.
„Ich habe zugriff auf Unsägliche, Heiler und Geistheiler, die können dich von innen und außen durchleuchten.
Wenn es etwas gibt das unnormal ist, dann finden sie es an dir.“
„MOMENT! Warum soll etwas mit mir nicht stimmen?“, fragte Harry empört.
„Dieser Körper ist auf magische Art entstanden. Wenn es an dem Ritual liegt, da wir dein Blut damals missbraucht haben dann können wir diese Verbindung nicht trennen.
Wenn es aber etwas anderes ist, dann können wir es finden und lösen.“
Harry biss sich auf die Lippe.
„Aber… dann würden mich deine Anhänger hier sehen und sie wüssten…“
„Zwei meines engsten Kreises, die völlig verschwiegen sind. Dieser Körper hatte auch einige Defizite, die die beiden beheben mussten.“
Harry verzog das Gesicht. „Du redest nicht von Snape, oder?“
Voldemort ließ ein lautes Lachen ertönen. „Nein“
„Gut, dann ruf sie her. Wenn wir diese Bindung lösen können, dann lasse ich mich untersuchen.“
Voldemort lächelte bei seinen Worten und richtete seinen Zauberstab auf das dunkle Mal auf seinem eigenen Arm.
„Ich werde dir einen Vertrauensbonus geben Potter. Malfoy ist dank euch völlig unbrauchbar, er wurde im Ministerium verhaftet und auch wenn er freikommt, wird er weiter unter Beobachtung stehen.
Bellatrix ist ein nervliches Wrack, seit einiger Zeit. Die Lestrange Brüder sind tot und Snape… nun mein Giftmischer… ich denke in letzter Zeit das er mir nicht so treu gegenübersteht, wie ich dachte.“
Harry zog eine Augenbraue hoch. „Wirklich?“
„Deine Erinnerungen waren für mich wie ein offenes Buch. Er sollte dich Oklumentik lehren, zu einer Zeit in der ich dich gefangen nehmen wollte.
Es wäre ein Einfaches gewesen dich mit einem Schockzauber zu belegen und durch den Kamin in mein damaliges Hauptquartier zu befördern.“
Harry entglitten die Gesichtsmuskeln. „So einfach wäre es mich gefangen zu nehmen?“
„Natürlich, Snape nutzte den Kamin immer, um zu unseren Treffen zu kommen. Er beschattet mich im Auftrag Dumbledore und ihn in meinem Auftrag.
Da stellt sich doch die Frage, auf wessen Seite steht er wirklich?“
Harry nickte verstehend. „Also…“, begann Harry und dachte über das eben gesagt nach.
„Wenn ich dir helfe, dann könnte es Snape Probleme bereiten, wenn ich etwa rausfinde das er dich betrügt?“
„Du weißt, was Probleme durch mich bedeuten?“, fragte Voldemort zurück.
„Ja und ich hasse Snape.“
Voldemort lachte kurz auf. „Das weiß ich, genau so sehr wie du deine Verwandten gehasst hast.“
„Ja, genau… denke ich.“
In diesem Moment klopfte es.
„Kommt rein!“
Die Tür wurde geöffnet und zwei Männer betraten den Raum. Beide waren großgewachsen, durch die schwarzen Roben konnte Harry ihre Figuren nicht erkennen. Die silbernen Masken die Todesser sonst trugen, hatten sie nicht auf.
Der erste der beiden hatte kurzes schwarzes Haar, während der andere bereits eine Halbglatze hatte. Die verbliebenden Haare dieses Mannes waren braun.
Beide stoppten, als sie Harry auf dem Bett sitzen sahen.
„Zabini, Parkinson kommt rein. Ich habe einen Auftrag für euch.“
„My Lord, was wünscht ihr?“, fragte der Mann mit der Halbglatze.
„Warum ist Potter hier?“, fragte der andere.
„Mein Wunsch, oder ehr Befehl Zabini ist das ihr Potter von oben bis unten untersucht. Ich möchte genau wissen was ihm fehlt: Zauber, Verletzungen, Fluchmale, magische Rückstände…
Dokumentiert alles, bis ins kleinste Detail.“
Dann wandte er sich an den Schwarzhaarigen. „Parkinson du tust das gleiche aber auf seinen Geist bezogen.
Ich erwarte schnelle und gründliche Arbeit und natürlich das ihr an niemanden ein Wort hiervon verraten. Das hier unterliegt der höchsten Geheimhaltung.“
Die beiden Männer warfen sich einen kurzen Blick zu.
„My Lord, ich… wir verstehen nicht…“, begann Parkinson.
„Ihr sollt es nicht verstehen, ihr sollt meine Befehle ausführen und das ist mein Befehl. Befolgt ihn oder lebt mit den Konsequenzen… wobei leben werdet ihr nicht mehr, wenn ihr euch nicht an die Arbeit macht.“
Beide nickten sofort und gingen mit gezogenen Zauberstäben zu Harry hinüber während Voldemort den Raum verließ.
Harry blieb ruhig sitzen, den Blick auf die beiden Männer gerichtet. Er kannte die Namen der beiden aus Hogwarts.
„Stehen sie auf Potter, damit wir sie von allen Seiten sehen können“, bat Zabini und Harry gehorchte.
Blaise Zabini und Pansy Parkinson waren beide in seinem Jahrgang und in Slytherin.
Mit Blaise hatte er nie etwas zutun gehabt, er hielt sich aus den Anfeindungen der Häuser meistens heraus.
Pansy war frech, zickig und oft mit Malfoy unterwegs gewesen. Sie hatte mittellanges schwarzes Haar. Ihr Gesicht, welches in den ersten Jahren an einen Mops erinnerte, hatte in den letzten Jahren seine vorm verändert.
Harry musste sich sogar eingestehen das sie ziemlich hübsch geworden war.
Neben Harry auf dem Bett erschien ein Stapel Pergamente und der erste, Mr. Zabini wie er nun wusste richtete seinen Zauberstab auf ihn.
Die Spitze begann zu leuchten und das erste der Pergamente erhob sich in die Luft und begann sich mit Worten zu füllen, während er den Zauberstab langsam über Harrys Körper wandern ließ.
Sein Blick ging dabei zu den sich immer schneller füllenden Pergamentblättern und Harry konnte sehen, wie er langsam blass wurde.
„Bei Merlin! Mr. Potter, wie können sie eigentlich noch Leben?“
„Wie bitte?“, antwortete Harry überrascht.
„Spuren von Unterernährung, ihre Lunge weist einige Schäden auf für die ich noch keine Erklärung habe. Mehr oder weniger gut verheilte Knochenbrüche… Prellungen, blaue Flecke, Verstauchungen… auch alles mehr oder weniger gut verheilt.“
Harry schluckte vor Entsetzen. „Das ist aktuell alles an mir?“, fragte er.
„Nein, nicht aktuell, das meiste ist wie gesagt mehr oder weniger gut verheilt. Das ist alles, was ihren Körper jemals gezeichnet hat und…“
Zabini stoppte und wiederholte den Zauber. „Seltsam… in ihrem linken Arm finde ich keine Verletzungen.“
„Das kann ich ihnen beantworten, in meinem zweiten Jahr wurde er in einem Quidditchspiel gebrochen und unser damaliger Verteidigungslehrer hat mir versehentlich alle Knochen aus meinem Arm entfernt.
Die mussten dann erst wiederhergestellt werden.“
„Verstehe… nun wenigstens ist ein Teil ihres Körpers in Takt.“
Harry konnte einen gewissen Hauch von Hohn in der Stimme des Mannes feststellen. Dieser hatte den Zauber nun fortgesetzt.
Es dauerte 10 Minuten, bis dieser den Stab sinken ließ und sich den Stapel Pergamente nahm.
„Ich wäre so weit, du kannst übernehmen, während ich das hier durchgehe.“
Parkinson bat Harry sich hinzulegen und Harry kam der bitte nach.
Dieser legte seinen Zauberstab auf seine Stirn. „Schließen sie die Augen und entspannen sie sich.“
Harry kam der Bitte nach und schloss die Augen. Er empfand es als schwer sich zu entspannen, immerhin war er im Hauptquartier seines früheren Erzfeindes und zwei seiner Todesser hatten gerade ihre Zauberstäbe auf ihn gerichtet.
Die beiden schwiegen, während Parkinson sich nun um seinen Geist kümmerte. Hin und wieder spürte Harry ein ziehen in seinem Kopf, als wenn dieser versuchte in seine Gedanken einzudringen wie Snape es im letzten Jahr oft getan hatte.
„Schau mal hier“, hörte er Zabini sagen und dann das rascheln von Pergament.
Ein Schnauben war die Antwort. „Es wäre leichter den Jungen zu töten und einen neuen Erzfeind für unseren Lord zu finden…“
Bei Parkinson Antwort verkrampfte er sich. „Halten sie still, das war ein Scherz… wir töten keine Patienten.“
Harry war sich nicht sicher, aber er versuchte sich zu beruhigen.
Schließlich durchzuckte ein Schmerz seine Narbe und er setzte sich schlagartig auf.
„Was haben sie gerade getan?“, brüllte er und rieb sich die Stirn.
„Ihre Narbe untersucht… würden sie sich noch einmal zurücklehnen, ich möchte das wiederholen. Versuchen sie den Schmerz zu ertragen, es dauert nur einen Moment.“
Harry warf dem schwarzhaarigen einen bösen Blick zu aber kam der bitte nach. Wenn es ihn von der Bindung befreite, dann würde er es tun.
Der Schmerz kam so schnell wieder wie beim letzten Mal und Harry verkrampfte sich. „Halten sie still“, befahl Parkinson. Der Schmerz wurde stärker und dann verschwand er.
„Das wars, wir sind fertig“, sagte er und nahm sich die Pergamente, die neben ihm schwebten, um sie durchzusehen.
Harry setzte sich auf und wartete bis die beiden fertig mit ihren Pergamenten waren.
Hin und wieder zeigten sie einander etwas und berieten sich flüsternd. Schließlich berührte Zabini das dunkle Mal auf seinem Arm mit dem Zauberstab und kurz darauf erschien Voldemort persönlich wieder im Raum.
„Und?“, fragte dieser ohne Umschweife.
„My Lord, er hat nichts das nicht geheilt werden kann… aber es würde einige Stunden oder Tage dauern, je nachdem wie wir es angehen.
Scheinbar wurde er als Kind misshandelt und hat aus dieser Zeit noch einige Verletzungen die mehr schlecht als recht verheilt sind.“
„Das sagten sie bereits, aber müsste ich dann nicht schmerzen haben?“, warf Harry ein.
„Der Schmerz ist immer gleich und du hast dich an ihn gewöhnt und somit ausgeblendet. Du weißt auch die Spuren von Unterernährung auf.
Ich würde sagen dein magischer Kern hat dich über einen langen Zeitraum deines Lebens am leben erhalten.“
„Mein was?“, fragte Harry.
„Der magische Kern ist etwas das jeder Zauberer hat. Aus ihm ziehen wir unsere Kraft für das wirkten der meisten Zauber. Stelle ihn dir wie einen Muskel vor.
Wenn du ihn trainierst und du dich immer fast völlig verausgabst beim wirken von Zaubern dann wird er größer und stärker.
Als dein Körper geschunden und geschwächt war hat dein Kern begonnen deine Wunden mit Magie zu heilen oder aber dich davor bewahrt zu verhungern… zumindest bis du das nächste Mal etwas zu essen bekommen hast.
Es gibt Bücher die sich mit der Thematik des magischen Kerns beschäftigen, es gehört aber aus uns unerfindlichen Gründen nicht zum Unterrichtsstoff der in Hogwarts gelehrt wird.
Nun aber zu einem interessanteren Teil. In seinem Blut sind die Tränen eines Phönix und das Gift eines Basilisken. Eine interessante Kombination, wenn ich das so sagen darf.
Wie mir scheint sind sie dadurch unempfindlich gegenüber der meisten Gift. Eine nützliche Fähigkeit, wenn du mit magischen Geschöpfen arbeiten möchtest.“
„Gut Zabini, du sagst du kannst seinen Körper heilen?“
„Ja My Lord, aber die Art und Weise, wie ich es tue hängt von ihm ab. Ich kann es Stück für Stück machen oder aber in einem, aber das wird schmerzhaft.“
„Lieber alles auf einmal... dann habe ich es hinter mir und schmerzen bin ich gewohnt“, antwortete Harry.
Zabini schnalzte mit der Zunge und sah Harry mit einer Mischung aus Trauer und Mitleid an.
„Was ist?“
„Du magst wohl bis vor kurzem unser Feind gewesen sein, aber als Heiler und Vater ist das einer der Sätze, die ich nicht von einem Kind oder Jugendlichen hören möchte, oder kann.“
Darauf wusste Harry keine Antwort.
„Parkinson berichte“, kam es stattdessen von Voldemort.
„Ja My Lord: Geistig geht es ihm… nun er hat Blockaden auf sich, die seine Magie schwächen oder aber einige Fähigkeiten völlig blockieren.
Er hat das Blut der Blacks in sich, welche ein Talent für Geistmagie wie Oklumentik haben. Diese Gabe wird zum Beispiel fast völlig blockiert.
Oder aber das wirken, von schwarzmagischen Zaubern.
Alles dinge die ich lösen kann, auch scherzfrei was mir sorgenbereitet ist die Fluchnarbe die er auf der Stirn trägt.
Die Magie, die darin steckt, kenne ich nicht, aber sie ist schwarzmagisch.
Es sind keine Rückstände des Todesfluchs so viel kann ich sagen.“
Er reichte seinem Meister eines der Pergamente, dieser begann es zu lesen und Harry sah, wie sich die Augen des Mannes weiteten, bevor er auf Harry hinunterblickte.
Ein kaltes und hohes lachen erfüllte den Raum, bevor Voldemort das Pergament mit einem Schlenker seines Zauberstabes zerstörte.
„Wunderbar… wunderbar, das ist zu köstlich. Zabini, Parkinson ihr werdet diesen Jungen vollkommen wiederherstellen.
Heilt ihn vollständig und löst alle Blockaden. Unsere jagt nach ihm ist vorbei, das werde ich bei unserem nächsten Treffen auch den anderen mitteilen.
Ich erinnere noch einmal, was euch geschieht, wenn einer von euch beiden auch nur ein Wort über das hier verliert.“
„Ja My Lord“, antworteten beide wie aus einem Mund.
Dann wandte sich Voldemort zu dem immer noch überforderten Harry. Der dunkle Lord musste etwas erkannt haben das Parkinson nicht verstand, so viel war Harry klar.
„Du besitzt ein Anwesen, wenn ich richtig informiert bin. Beziehe es und gib mir auf dem üblichen Weg bescheid. Die beiden werden sich dann um dich kümmern.
Hier können wir dich nicht unterbringen es würde nur fragen aufwerfen, oder aber zu deinem tot führen und das wollen wir doch nicht.“
„My Lord, warum wollt ihr Potter plötzlich nicht mehr töten?“, fragte Zabini.
„Das Zabini ist nichts, worüber du dir Gedanken machen musst. Geht jetzt ihr beiden.“
Die beiden Männer machten eine Verbeugung und verschwanden aus der Tür.
„Ich gebe dir einen Portschlüssel, um dich zurück nach London zu schicken, das ist einfacher als selbst mit dir zu apparieren.“
„Gut, aber was genau hat es jetzt mit meiner Narbe auf sich?“
„Alles zu seiner Zeit. Kümmere dich um deine Unterkunft, lasse dich heilen und dann erfährst du alles.“
„Meinetwegen“, knurrte Harry.
„Ist etwas?“
„Das kenne ich schon von Dumbledore: nicht jetzt Harry. Das würdest du nicht verstehen Harry. Später wenn du bereit bist erzähle ich es dir Harry…“, äffte er den Schulleiter nach.
Voldemort lächelte kurz. „Er teilt nicht gerne sein Wissen, ich werde es aber. Ich möchte dich nur nicht mit zu viel auf einmal belasten.
Gewöhne dich an die neue Situation und dann erfährst du alles.“
„Gut, aber eine Frage: Gibt es noch mehr Zauberstabmacher in der Winkelgasse? Mein Phönixfederstab ist zerstört worden.“
„Nein, aber in der Nocturngasse gibt es einen. Er wird dir einen herstellen, der genau auf dich zugeschnitten ist, aber besuche ihn erst wenn deine Blockaden gelöst sind.“
„Okay, werde ich mir merken.“
„Reiche mir die Kerze noch einmal.“
Harry nahm seine Tasche und gab ihm die Kerze. Der dunkle Lord richtete seinen Zauberstab auf sie. „Portus“, danach gab er sie Harry zurück.
„Danke und bis bald“, sagte Harry ehrlich und berührte sie mit dem Zauberstab.
Voldemort sah noch einen Moment auf die Stelle wo sein früherer Erzfeind gerade verschwunden war und begann dann wahnsinnig zu lachen.
„Das ist zu köstlich. Merlin und Morgana, dieser Junge wird meinen ewigen Sieg sichern und Dumbledore hat ihn selbst dazu gemacht.“