70 Rückkehr nach Hogwarts
70 Rückkehr nach Hogwarts
FROHE WEIHNACHTEN
HAPPY HANUKA
UND FÜR DIE ATHEISTEN UNTER EUCH: SCHÖNE TAGE
NOCH EINMAL.
Ich hoffe ihr konntet die Feiertage mit euren Freunden und Familie genießen. Heute erscheint das letzte Kapitel dieser Geschichte.
Für dieses Jahr. Damit haben wir es tatsächlich geschafft die Zeit in der Story der wahren Zeit anzupassen.
Viel Spaß mit dem heutigen Kapitel.
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Dumbledore fand Severus Snape in seinem Zaubertranklabor, wo er gerade an einem Trank arbeitete. Er unterrichtete ihn darüber das das Ministerium gerade im Schloss war und was diese von ihnen wollten.
Zu sagen das Snape nicht begeistert war, wäre eine Untertreibung. Während Dumbledore ihn hinauf zu seinem Büro begleitete schimpfte, dieser pausenlos über Potters Dreistigkeit ihn beim Ministerium anzuschwärzen.
Dazu hatte er vor einigen Tagen noch ein offizielles Schreiben erhalten, das ihn darüber informierte das ihm der Merlinorden aberkannt wurde.
Es war nicht schwer eins und eins zusammen zu zählen. Potter steckte bestimmt auch dahinter.
Gerade wünschte er sich zum ersten Mal, dass der Junge in seinem Unterricht wäre, er würde ihn dafür bestrafen.
Nicht nur mit Nachsitzen und Punktabzug, nein er würde ihn für jede Zaubervorführung vor die Klasse holen.
In Severus Augen war Potter nur der Sohn seines Vaters und das würde er noch allen beweisen. Der Junge war ein fauler, dummer und arroganter Bengel, der glaubte die Welt drehe sich nur um ihn.
Dumbledore brauchte sie aber leider beide, um Voldemort zu besiegen.
Was er nicht verstehen konnte. Potter war nur ein Arroganter Bengel, der niemals gelernt hatte Regeln und Grenzen zu erkennen.
Was auch immer der Direktor in dem Jungen sah war falsch und selbst wenn dieser es schaffte den dunklen Lord zu besiegen war Severus als Doppelagent auch noch auf der Seite des Gewinners, auch wenn er nicht glaube das Potter das jemals schaffte.
Lillys Fehler sich damals mit diesem arroganten Idioten einzulassen, würde den tot ihres Jungen und das ende der Zauberergemeinschaft bedeuten, wie sie sie kannten.
„Severus, bei Merlinsbart! Wenn du einen anderen Schüler unterrichtet hättest, dann würdest du dich auch an diese Vorgaben halten!
Das ist ein Gesetz, das du die Geheimnisse oder aber alles, was du von deinem Schüler durch den Unterricht erfährst, nicht mit anderen Personen teilen darfst!“, maulte Dumbledore neben ihm.
Snape wirkte davon nicht mildert gestimmt. „Sie haben mich doch beauftragt auf alles ungewöhnliche zu achten und sie zu unterrichten. Mit diesen schwüren wäre das ja nicht möglich gewesen“, blaffte er zurück.
Dabei behielt er im Hinterkopf das Voldemort immer noch in den Kopf des Jungen schauen konnte, auch wenn dieser inzwischen das Fach etwas beherrschte.
Gegen den dunklen Lord konnte er sich nicht verteidigen, dafür war das Gör nicht fähig genug und würde es auch niemals sein.
Das war auch ein weiterer Grund, warum er diesen Schwur nicht leisten konnte, wenn Voldemort erfuhr das er in den Geist von Potter eingedrungen war dann würde er ihn nach möglichen schwächen des Görs befragen.
Wenn er darauf nicht antwortete, würde sein Lord ihn foltern und wenn er antwortete, würde er wegen des Schwures in Bedrängnis kommen.
„Direktor, sie müssen verhindern das diese Göre das durchsetzt. Der Dunkle Lord hat immer noch einen direkten Draht zu ihm. Wenn er in seiner Erinnerung, die findet, wo ich ihm Unterricht gebe, dann wird er mich befragen und wenn ich ihm…“
Albus stöhnte leise. „Das ist mir bewusst Severus, aber Tom hat diese Kunst vor Jahrzenten auch gelernt unter normalen Umständen, daher wird er dich nicht zwingen.
Du bist sein Spion… zumindest denkt er das, während du ihn ausspionierst. Darum muss ich dich bitten jetzt den normalen Schwur zu leisen, sonst wirst du deinen Status als Meister der Okklumentik verlieren und noch mehr.“
Snape brummte leise, aber leider musste er dem Direktor rechtgeben.
„Das werde ich Potter zurückzahlen“, schwor er sich. Dieser Schwur konnte ihm noch gewaltige Probleme bringen, aber dennoch hob er seinen Zauberstab und schwor auf seine Magie das er alles, was er in Pottergeist gesehen hatte, nicht mit dritten teilen würde, ab jetzt.
Dabei war er froh, dass er in den Erinnerungen des Görs nichts gesehen hatte, was sich als wichtig oder interessant herausstellen würde.
Bei dem Gespräch mit Amelia Bones war er dann sehr kurz angebunden. Er beantwortete die Fragen schnell und konkret, bevor er den Schwur wiederholte und sie somit milder stimmte.
Danach kam sie noch auf seine Lehrmethoden des Fachs zu reden, aber das schob er schnell beiseite.
„Potter steht im Fokus des dunklen Lords, wenn er sich beschwert das ich keine Samthandschuhe bei ihm anlege, dann hat er seine Situation noch nicht verstanden.“
Madam Bones nickte dies zu seiner Zufriedenheit ab. „Über ihre Lehrmethoden hat er sich nicht in dem Sinn beschwert das sie zu hart waren, sondern ehr das sie unfähig waren die Kunst zu vermitteln.
Allerdings ist dies nichts, was wir anzeigen können. Es ging heute nur um den Schwur, von dem er nicht wusste, ob sie ihn geleistet haben, aber da sie ihn bereitwillig wiederholten wird er sich freuen, wenn wir seine Bedenken ausräumen können.“
Snape nickte stumm und erhob sich wieder. „Wenn sie mich nun entschuldigen würden, ich habe einen Trank, der auf mich wartet.“
„Natürlich, sie sind entlassen. Albus, danke für deine Gastfreundschaft, wir hoffen das wir sie nicht mehr in Anspruch nehmen müssen.“
Albus schenkte Amelia und den Auroren ein Lächeln, das seine Augen nicht ganz erreichte, bevor er sie verabschiedete. Innerlich war er nicht erfreut darüber das Harry seinen Spion und Zaubertrankmeister in diese Situation gebracht hatte.
Vielleicht wurde es Zeit Harry einmal wieder zu testen, nicht nur sein Talent, sondern auch seine Einstellung.
Er nahm sich ein leeres Pergament von seinem Schreibtisch und begann sich eine Prüfung zu überlegen. Das gute war das er Harry dafür keine Hinweise geben musste.
Jetzt da er ihn offiziell „unterrichtete“ konnte er ihn direkt zu seiner Prüfung geleiten und sehen wie er mit diesen umging.
Natürlich würde er es ihm diesmal nicht so leicht machen wie in seinem ersten Schuljahr.
Das war auch eine Gelegenheit, um dem jungen einmal zu zeigen wie viel er noch zu lernen hatte.
Für Harry hingegen gingen die Ferien schließlich zu Ende und er fand sich im Hogwartsexpress ein, wo er sich ein Abteil für sich alleine holte und Trixi aus seinem Pullover ließ.
Die Schlangendame landete direkt wieder auf ihm. Lächelnd ließ er seine Finger über die weißen Schuppen gleiten, während er seine Füße hochlegte.
Gerade als sich der Zug in Bewegung setzt, öffnete sich die Abteiltür und Pansy kam hinein. In ihrer Hand hatte sie einen leeren Katzenkorb.
Sie trug bereits ihre Hogwartsrobe, allerdings keinen Koffer bei sich.
„Hey Harry, ist ihr noch frei?“, fragte sie mit einem freundlichen Lächeln.
„Für dich doch immer“, antwortete er, während sich Pansy über ihn beugte und ihm einen Kuss auf die Lippen gab.
Sie löste sich mit einem Lächeln von ihm und holte einen Koffer aus ihrer Tasche, den sie in die Gepäckablage legte und mit ihrem Zauberstab vergrößerte.
Den Korb legte sie auf die gegenüberliegende Bank, bevor sie sich zu Harry setzte.
„Warum hast du einen leeren Katzenkorb bei dir?“
Pansy rollte mit den Augen und ließ ihren Blick durch den Raum wandern, als erwarte sie das Cleopatra gleich hier erscheinen würde.
Wie als ob sie nur darauf gewartet hätte erschien die schwarze Katze zu ihren Füßen und sprang mit einem miauen direkt in Pansys Arme.
„Weil ich heute feststellen musste das Cleo es nicht mag in engen Räumen eingesperrt zu sein. Es dauert keine Minute, wenn die Tür zu ist und sie verschwindet einfach daraus.“
Harry unterdrückte ein lachen, bei dem Gedanken wie Pansy versuchte ihr Seelentier in diese Transportbox zu locken.
„Ich weiß das du lachen willst, mein Vater hat es schon den ganzen Morgen.“
„Warum hast du sie dann mitgenommen?“, fragte er nur.
„Meine Mum sagte etwas von Erziehung: Eines Tieres sei eine gute Übung für…“
Pansy unterbrach sich selbst und lehnte sich näher an Harry.
„Für?“, fragte Harry die Antwort bereits vermutend.
„Für… für den Freund, der mir einen halben Herzinfarkt beschert hat, als er mit einer gewissen Dame in der Winkelgasse war.“
Harry lächelte breit. „Oh, du hast sie doch erkannt? Sie mochte dich, auch wenn du sehr kurz angebunden zu sein schienst.“
„Danke, jetzt fühle ich mich sehr viel besser.“
Cleopatra nutzte die Gelegenheit, um zu Harry hinüberzuspringen und sich einmal kurz an ihn zu schmiegen.
„Ich glaube sie hat mich vermisst“, sagte er amüsiert, während er der Katze durch das Fell streichelte.
„Nicht nur sie… auch wenn du mir einige Herzinfarkte beschert hast“, antwortete Pansy und versuchte sich auf seinen Schoss zu setzen.
Harry hielt sie gerade noch auf, da er nicht wollte das seine Freundin sich auf seinem Seelentier niederließ.
„Alles Okay?“, fragte sie verwundert darüber das Harry sie aufgehalten hatte.
„Trixi liegt dort bereits.“
„OH, tut mir leid Trixi, ich habe dich nicht gesehen“, sagte sie entschuldigend und bot der Schlange ihre Hand an.
Das Seelentier sah ihre Hand einen Moment lang an und schlängelte sich dann auf ihre Hand und dort ihren Arm hoch.
Jetzt konnte Pansy sich gefahrlos setzen, ohne das Tier zu verletzen. Als sie es sich bequem gemacht hatte, hob sie ihre Hand und betrachtete die Schlange, die sich von ihrem Handgelenk bis zu ihrem Ellenbogen gewickelt hatte.
„Das sieht unglaublich schick aus, Schlangenleder kommt bestimmt wieder in Mode.“
Harry kniff ihr als Antwort in den Oberschenkel weswegen das Mädchen ein quietschen von sich gab.
„Trixi ist und wird kein Accessoire für dich.“
Pansy kicherte und lehnte sich an Harry. „Das war ein Scherz… wobei Schlangen häuten sich so weit ich weiß. Könntest du die Schuppen vielleicht aufheben?“, fragte sie hoffungsvoll.
„Vielleicht… was bekomme ich denn dafür?“
Pansy lächelte, schlang einen Arm um Harrys Nacken und küsste ihn.
Harry lächelte in den Kuss und schlang seine Arme um Pansy.
Während der fahrt, wiederholte sich diese küsse, während sie über ihre Ferien redeten.
Dabei fragte Pansy wie beiläufig, ob Harry ihr Unterricht geben könnte?
„Warum möchtest du denn mehr Unterricht? Bist du nicht ausgelastet?“
Pansy schnalzte mit der Zunge. „Mein Dad hat mir erzählt was in den Sommerferien bei dir los war… also nicht genau, was sie bei dir behandelt haben.
Das würde gegen seine ethnischen Schwüre verstoßen, aber das du wohl im Sommer Privatunterricht von Bellatrix Lestrange hattest.
Ich wüste gerne einiges von den Dingen, die sie dir beigebracht hat… Also was Flüche und anderes angeht.“
„Oh… nun da kann ich dir vielleicht bei einigen Dingen helfen, aber das meiste, was ich von ihr gelernt habe, war eine Möglichkeit meinen Geist zu verteidigen und normaler Unterrichtsstoff.“
„Wie bitte? Sie hat dich in normalem Unterrichtsstoff unterrichtet?“, fragte Pansy überrascht.
„Ja, hat mich auch überrascht, aber sie sagte: Es ist besser zu lernen meinen Geist zu beschützen und mich zu verteidigen als mir schwarzmagische Flüche beizubringen.“
„Klingt für mich nachvollziehbar… nur so ungewohnt. Ich habe immer gedacht sie wäre völlig verrückt. In der Winkelgasse sah sie gar nicht aus wie auf den Steckbriefen und wirkte gar nicht so verrückte.“
Harry schmunzelte kurz. „Vielsafttrank aus der Nocturngasse und sie ist nicht mehr so verrückt wie es ihr nachgesagt wird.“
„Oh, hast du sie geheilt?“, fragte Pansy halb im Scherz.
„Nein, als ihr Mann und sein Bruder am Beginn des Sommers während eines Überfalls starben wurden die Zwänge und Zauber gebrochen, die seit ihrer arrangierten Ehe auf ihr lagen.“
Bei diesen Worten lief es Pansy kalt den Rücken herunter. Sie hatte gehört das einige reinblütige Familien sehr konkrete und auch übersetzerische Eheverträge schlossen.
Was genau in diesem Stand hatte ihr Vater nicht gesagt, aber so wie er sich ausgedrückt hatte war es wohl fast vorbei mit dem freien Willen.
„Das… nun, das tut mir leid für sie.“
Harry schmunzelte und zog Pansy an sich. „Keine Angst, ich denke nicht das deine Familie dir so etwas antun würde.“
Sie lehnte ihren Kopf gegen seine Brust und lächelte. „Da hast du recht.“
Die Fahr ging, wie im Flug, vorbei während sie sich unterhielten und Pansy die neuste Ausgabe der Hexenwoche las. Trixi blieb eine Weile an Pansy geschlungen und flog schließlich zu der anderen Sitzreihe.
Auf dieser thronte Cleo auf der Katzentranksportbox, als wollte sie Pansy damit verspotten.
Harry konnte sehen das Pansys Blick immer wieder zu der Box mit der Katze wanderte.
„Glaubst du sie möchte dich damit ärgern?“
„Würde ich ihr zutrauen, es wäre genau mein Humor und sie ist ja angeblich ein Teil von mir.“
Das brachte Harry zum lachen. Das erklärte auch, warum Cleo sie so oft erschreckt hatte.
Schließlich kamen sie am Abend in Hogwarts an, wo sie sich zu zweit eine der Kutschen suchten.
In der Eingangshalle trennten die beiden sich, während Harry in den Turm hinaufging, machte sich Pansy auf den Weg hinunter in die Kerker.
Im Gemeinschaftsraum war nicht viel los. Die Zeit für das Abendessen müsste gerade erst vorbei sein, entweder waren noch einige beim Essen oder anders wo im Schloss unterwegs.
Zu ihrer Freude fand sie Tracy und Astoria in einer Ecke. Während Tracy sich einen der Sessel genau vor dem warmen Kaminfeuer geschnappt hatte, lag Astoria auf einem Sofa für zwei Personen.
Astoria las in einem ihrer Bücher, während Tracy die Hexenwoche in Händen hielt.
„Guten Abend, wie waren eure Ferien?“, fragte Pansy, als sie die beiden erreichte.
„Hallo Pansy, schön das du wieder hier bist. Ziemlich gut, ein bisschen zu ruhig, fast schon“, antwortete Tracy.
„Hey Pansy, schön dich zu sehen. Ich kann Tracy nur zustimmen, es war fast schon zu langweilig. Wenn man bedenkt, was in den letzten Jahren immer los wahr.“
Pansy lächelte und ließ sich auf der Armlehne von Tracys Sessel nieder.
Sie tauschten sich darüber aus was sie in den Ferien gemacht haten und bedankten sich für die Geschenke, die sie untereinander ausgetauscht hatten.
Schließlich kam Daphne begleitet von zwei Drittklässlern in den Gemeinschaftsraum.
Sie kam zu den dreien, um Pansy zu begrüßen.
„Wie war dein Date Daphne?“, fragte Tracy wie beiläufig.
Pansys Kopf wanderte von Tracy zu Daphne und wieder zurück. „bitte was?“, fragte sie geschockt.
Daphne schnalzte nur mit der Zunge und blickte zu ihrer Schwester hinunter, die sich sofort aufsetzte damit ihre Schwester sich setzen konnte.
„Ich gebe Parvati Nachhilfe, das habe ich dir schon einmal erklärt. Vielleicht sollte ich das in deinem Kopf hineinfluchen?“
„Ach wirklich? Dann erkläre mir doch bitte einmal: Welche Nachhilfe Lippenstift auf deinem Hals beinhaltet?“
Die Lippen der Blondine zuckten kurz. „Ich weiß das dort kein Lippenstift ist.“
„Nicht wirklich? Daphne und Parvati?“, fragte Pansy in die Runde.
„Nein, das hat sich Tracy nur ausgedacht“, warf Astoria sofort ein.
„Merlin noch mal ihr beiden. Daphne wie hast du deine Schwester so unter Kontrolle bekommen? Das musst du mir endlich sagen, das würde mein Leben mit Roger so viel schöner machen“, maulte Tracy.
„Tori weiß eben, was gut für sie ist und das klappt nur wenn man die Ältere ist… talentierter, stärker, klüger…“
„Du hast bescheidener vergessen Daphne“, warf Astoria kichernd ein.
Die Blonde legte den Arm um ihre Schwester und zog sie kurz an sich.
„Nachtragend, haben wir auch vergessen Schwesterherz.“
Astoria kicherte weiter, während sie sich wieder ihrem Buch zuwandte.
„Also haben Daphne und Parvati nichts miteinander?“, fragte Pansy, um ganz sicher zu sein.
„Nein und wenn du weiterhin Gerüchte über mich streust, wirst du es bereuen Tracy.“
„Ist ja schon gut, wo ist den heute dein Sinn für Humor geblieben?“
„Der ist heute im Bett geblieben… außerdem hab ich von der Stunde Kopfschmerzen also solltest du es nicht zu weit treiben.“
„Oh, ist es so schlecht gelaufen?“, fragte Astoria interessiert.
„Nicht unbedingt schlecht, aber anstrengend.“
„Gut, ich schweige… ist besser für meine Körpertemperatur“, sagte Tracy und hob entschuldigend die Hände.
Daphne schenkte ihr ein Lächeln. „Das ist nett Tracy, aber du solltest dir merken das der Kältezauber das kleinste Übel ist, das ich dir anhexen kann.
Als Beispiel könnte ich dir deine Zähne von innen heraus verfaulen lassen.“
Der braunhaarigen jagte ein kalter Schauer über den Rücken, bevor sie sich bei der bloßen Vorstellung an die Auswirkungen dieses Zaubers schüttelte.
„Botschaft angekommen Daphne.“
Die Blondine lächelte und wandte ihre Aufmerksamkeit dem Buch zu in dem ihre Schwester las.
Einige Zeit später machten sich die Slytherins auf den Weg zu ihren Zimmern. Tracy nutzte diese Chance, um sich Astoria zu greifen.
„Tori, ich könnte deine Hilfe gebrauchen“, sagte sie ohne Umschweife, während diese gerade dabei war ihre Zimmertür zu öffnen.
„Natürlich Tracy, dir helfe ich doch immer gerne.“
„Danke, diesen Zauber den Daphne vorhin erwähnt hat beherrscht sie… ihr nicht, oder?“
Astoria sah sie kurz nachdenklich an, bevor sie ihren Zauberstab zog und Tracy mit ihm an der Wange berührte.
„Finde es heraus, ich sage nur so viel, das sie ein schönes Buch in unserer Bibliothek gefunden hat.“
Tracy zuckte bei der Berührung mit dem Zauberstab zusammen.
„Gute Nacht“, verkündete Astoria und ging in ihr Zimmer.
Tracy sah ihr kurz nach und schüttelte dann den Kopf, bevor auch sie in ihr Zimmer ging.
Nachdem Tracy sich Bettfertig gemacht hatte, stand sie vor dem Spiegel ihres privaten Badezimmers. Ein Vorteil von Slytherin, ab der ZAG Klassenstufe hatten sie jeder ein eigenes Schlafzimmer mit Badezimmer.
Natürlich vermisste sie die Zeit mit Daphne und Pansy zusammenzuleben, aber die Privatsphäre, die sie nun hatte, war auch nicht zu verachten.
Wieder erinnerte sie sich an die Worte der Greengrassschwestern.
Schnell öffnete sie den Mund und betrachtete ihre Zähne im Spiegel. Sie sahen ganz normal aus.
„Bei Salazars heiliger Kammer, ich sollte aufhören mir so viele Gedanken zu machen. Daphne hat mich nicht verzaubert und Tori kann nicht zaubern, ohne den Zauber auszusprechen“, murmelte sie, während sie den Kopf schüttelte.
Mit diesem Gedanken löschte sie das Licht in ihrem Badezimmer und ging in ihr Bett. In zwei Tagen würde der Unterricht wieder losgehen, darum sollte sie sich an ihren normalen Schlafrhythmus wieder gewöhnen.
_____________________________________________________Hallo noch einmal,
damit endet dieses Jahr an dieser Stelle der Geschichte und wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.
Ich wünsche euch ein schönes Silvester und bitte übertreibt es nicht mit dem Knallen, denkt an unsere Vierbeinigen Freunde, die darunter zu leiden haben.
Ansonsten wünsche ich euch einen guten rutsch und fallt dabei nicht auf die Nase.
LG Infernalsniper