LNCrawler

72 Dumbledores Test 2

Zerstörung Von Innen — www.fanfiktion.de · All chapters

72 Dumbledores Test 2

Harry ging einen Gang entlang und horchte auf mögliche Geräusche, die aus dem Raum kommen könnten, der kurz vor ihm liegen müsste.

Als sie während ihres ersten Schuljahres diesen Weg gegangen waren, hatten sie etwa ab diesem Punkt das schlagen der Flügel der unzähligen verzauberten Schlüssel gehört.

Vor der Tür zum nächsten Hindernis konnte er immer noch nichts hören. Dies war damals der Raum von Professor Flittwick gewesen, eine Zauberkunstaufgabe.

Entweder hatte Dumbledore die Reinfolge geändert, oder aber es gab diesmal keine fliegenden Schlüssel.

Verwundern würde es ihn nicht, er war der beste Sucher der Schule und ihn damals zu fangen hatte keiner Magie gebraucht.

Wenn er so darüber nachdachte, fragte er sich wie Quirrell es seiner Zeit geschafft hatte. Diesen Mann konnte er sich nicht auf einem Besen vorstellen.

Es gab bestimmt einige Zauber, mit denen er den richtigen Schlüssel aufgespürt und dann zu sich gerufen haben könnte.

Harry öffnete die Tür und spähte hinein. Im inneren sah er mehrere Podeste auf denen verschiedene Gegenstände lagen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes konnte er die Tür sehen.

Während Harry den Raum betrat, betrachtete er die einzelnen Podeste und die Gegenstände darauf:

Eine Feder, Die Büste eines Mannes den Harry nicht kannte, eine silberne Waage mit zwei Waagschalen, eine erloschene Kerze.

Wie er feststellte, war die Tür, um voranzukommen, wieder verschlossen und er blickte sich in dem schwach erleuchteten Raum um.

Abgesehen von den vier Gegenständen, die in der Mitte des Raumes drapiert waren, konnte er nichts sehen.

Harry trat vor die Gegenstände und betrachtete sie. Feder und Kerze waren Teil des Unterrichts in Zauberkunst gewesen.

Die Waage hingegen stellte ihn vor Fragen. In einer der Waagschalen war in das Material ein Gewicht eingearbeitet, das dafür sorgte, das diese Seite schwerer war als die andere.

Als er vor die Büste trat und diese genauer musterte bemerkte er das sie sich bewegte. Der Mann schnarchte leise vor sich hin. Am unteren Ende der Büste las er den Namen:

Barthemius der niedergeschlagene.

„Hallo?“, fragte Harry laut und der Mann zuckte zusammen.

„Hallo“, murmelte die Büste verschlafen.

„Sie sind Barthemius? Was machen sie hier?“

Der Mann sah ihn einen Moment stumm an. „Ich wurde hier zurückgelassen… wegen einem Schlüssel“, antwortete die Büste mit monotoner und trauriger Stimme.

Harry betrachtete ihn von allen Seiten, aber er konnte keinen sehen.

„Ob der Schlüssel in ihm ist?“, fragte sich Harry aber schüttelte sofort den Kopf.

„Nein, wenn ich die Büste zerstöre, dann werde ich hier wohl nicht weiterkommen“, dachte er.

„Das freut mich zu hören, ich suche nämlich einen Schlüssel. Können sie mir vielleicht sagen, wo ich den Schlüssel finden kann?“

Die Büste murmelte etwas kaum Verständliches, ohne ihn anzusehen.

Harry stöhnte leise und wandte sich den anderen Gegenständen wieder zu.

„Was soll ich hier nur machen?“, murmelte Harry, während er alle Podeste ablief.

Die Feder erinnerte ihn an sein erstes Schuljahr. Der Schwebezauber war einer der ersten Zauber, den sie in diesem Fach gelernt hatten.

Da er nichts zu verlieren hatte ließ er die Feder mit diesem schweben. Kaum hatte sich diese in die Luft erhoben veränderte sich das Podest.

Aus dem dunklen Stein wurde ein spiegelndes Material.

Harry löste den Zauber auf und die Feder fiel langsam zurück. Als sie das Podest wieder berührte, wurde das Material wieder zu dunklem Stein.

Danach wandte er sich der Kerze zu. Ein schneller Incendio später und schon brannte die Kerze. Kaum war das Feuer entzündet wurde genau wie bei der Feder das Podest unter der Kerze zu einem spiegelnden Material.

Damit blieben nur noch zwei Podeste. Die Waage und die Büste. Der Mann beachtete ihn kaum und murmelte leise etwas vor sich hin, was Harry als Klagen über den dunklen Raum verstand.

Harry blendete das Gejammer der Figur aus und ging erstmal zu der Waage.

Sie war nicht ausgeglichen, also ließ er seinen Blick umherwandern.

Als er nichts fand, durchwühlte er seine Taschen und zog eine Galione aus einer Tasche seines Umhangs.

Diese legte er in die Waagschale. Sie senkte sich auf der anderen Seite.

Wieder ließ er seinen Blick durch den Raum wandern. Es musste etwas in diesem Raum geben das genau das richtige Gewicht hatte, um die Waage genau in Einklang zu bringen.

Während er nachdachte, löschte er die Kerze und blickte sich weiter um. Es musste eine Antwort geben, die ihm nur noch nicht klar war.

Wenige Minuten des Suchens später, war er sich sicher: Es gab nichts in diesem Raum außer die fraglichen Gegenstände.

„Vielleicht muss ich die Kerze abbrennen lassen, bis sie das genaue Gewicht hat?“, überlegte Harry.

Das würde aber stunden dauern, wenn er Pech hatte, da er nicht wusste welches genaue Gewicht er brauchte.

Leise stöhnte Harry genervt und drehte seinen Kristallstab in den Fingern.

Dabei ging er in seinem Kopf die Zauber durch, die er in Zauberkunst gelernt hatte.

Es musste etwas aus dem Unterricht sein, zumindest war dies die Lösung der anderen beiden Podeste.

Schließlich entschied er sich für den Engorge Zauber und ließ die Münze langsam wachsen.

Die Schalen bewegten sich immer mehr in die Nullstellung, während die Münze immer größer wurde.

Als sich das Podest in das spiegelnde Material verwandelte unterbrach er den Zauber und konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen.

„Das sind drei, jetzt fehlt nur noch eines“, murmelte Harry und trat vor die Büste.

Dieser meckerte immer noch leise vor sich hin. Einerseits darüber das man sie hier zurückgelassen hatte und andererseits das Harry ihn ignoriert hatte.

„Barthemius der niedergeschlagene. Was soll ich nur mit ihm machen?“, dachte Harry und umrundete das Podest.

„Soll ich die Büste entzaubern? Nein, das hatten wir noch nicht im Unterricht und der Zauber müsste UTZ-Niveau sein, wenn überhaupt…“

Harry schnalzte mit der Zunge, während er einige Zauber im Kopf durchging.

Schließlich kam ihm eine Idee, die ihn lächeln ließ. Wenn diese Aufgabe hier wirklich von Professor Flittwick kam, dann könnte es klappen.

Zumindest sollte es dem Humor des kleinen Zauberers entsprechen.

Harry richtete seinen Zauberstab auf die Büste und sprach den Aufmunterungszauber auf die Büste.

Das Gemurmel verstummte einen Moment später und die Mundwinkel des Mannes zogen sich nach oben.

Im gleichen Moment veränderte sich das Podest unter ihm, in die spiegelnder Oberfläche.

„HA! Ich wusste es!“, rief Harry glücklich und entzündete die Kerze, bevor er die Feder fliegen ließ.

Alle vier Podeste waren nun zu dem spiegelnden Material geworden.

Er rechnete damit das sich die Tür nun öffnete oder aber der Schlüssel erscheinen würde, aber nichts passierte.

„Hab ich was übersehen?“, fragte sich Harry gerade.

„Es ist nicht alles immer gleich zu sehen. Vielleicht betrachtest du es mal in einem anderen Licht“, sagte die Büste bester Laune und lächelte ihn breit an.

„Wie soll ich…“, begann Harry aber unterbrach sich selbst.

Spiegel, reflektierten Licht. Er sprach einen Lumos und erhellte den Raum mit seinem Zauberstab.

Wenn er den Stab direkt auf einen der Sockel richtete, dann reflektierte er die Lichtstrahlen in alle Richtungen.

Egal auf welchen von ihnen er den Zauberstab richtete es passierte nichts aufregendes, außer das eine andere Ecke des Raumes beleuchtet wurde.

Harry biss sich auf die Lippe und schluckte einen Fluch hinunter. Er musste etwas übersehen, aber was sollte das sein?

Er richtete das Licht seines Zauberstabs in alle Ecken des Raumes, aber es passierte nichts.

„Das ist doch ein Witz! Was übersehe ich?“, knurrte Harry.

Er hatte alle vier Gegenstände auf den Sockeln richtig verzaubert. Das sah er daran das sich die Sockel verändert hatten.

Trotzdem passierte nichts. Etwas musste er übersehen, nur was war es?

Die veränderten Podeste reflektierten das Licht in die jeweilige Ecke, aber das brachte nichts.

„Vielleicht muss ich die Sockel in einer bestimmten Reinfolge verändern?“, murmelte er.

„Nein, das würde doch nur unnötig Zeit in Anspruch nehmen.“

Harry war sich sicher das er etwas übersah. Sein Zauberkunstlehrer würde einen Hinweis hinterlassen, da war er sich sicher.

Die vier Gegenstände auf den Podesten ignorierte er, da er diese und die Podeste bereits untersucht hatte. Dafür betrachtete er die Wände und Ecken des Raumes noch einmal nach Zeichen.

Dort fand er nichts. Schließlich ließ er seinen Zauberstab über die Decke wandern. Genau in der Mitte der vier Podeste sah er einen Kristall an der Decke.

Harry ließ die Feder wieder schweben und richtete dann den Lichtstrahl seines Zauberstabs auf den Kristall.

Das Licht fokussierte sich für einen Moment in dem Kristall und wurde dann in alle Richtungen umgeleitet.

Die Podeste wurden von einigen Lichtstrahlen getroffen und reflektierten sie auch wieder in mehrere Richtungen.

An Acht Punkten an den Wänden wurden die Lichter von den Podesten erneut reflektiert und zurück zu dem Kristall geleitet.

Das Licht verharrte dort einen Moment bis der Kristall zu Staub zersplitterte. Aus den Resten davon fiel ein Schlüssel zu Boden, der auf der Höhe von Harrys Brust zu schweben begann.

Er streckte seine Hand aus und nahm diesen an sich.

„Herzlichen Glückwünsch mein junger Freund“, sprach Barthemius freudig.

„Danke, dann werde ich mich von ihnen verabschieden müssen, hoffentlich findet Dumbledore einen anderen Platz im Schloss für ihre Büste.“

„Danke mein junger Freund, das hoffe ich auch.“

Harry wandte sich der Tür zu und schloss diese auf.

Das Klicken des Schlosses war Musik in seinen Ohren als die Tür aufschwang.

Bester Laune ging er weiter, im Licht seines Zauberstabes fand er schnell die nächste Tür. Harry öffnete sie und sah ein gigantisches Schachbrett.

Er konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. „Wirklich? Noch ein Schachbrett? Dann fangen wir an.“

Harry trat in die Mitte des Feldes und betrachtete die weißen Figuren, die die Gegenüberliegende Tür bewachten.

Er erinnerte sich noch an das Spiel während ihres ersten Jahres. Sie hatten damals die Plätze von drei Figuren eingenommen, während Ron alles koordiniert hatte.

Nun aber war er nicht mehr nur ein Erstklässler und kannte sich besser mit Zaubern aus.

Harry richtete seinen Zauberstab auf den König auf der weißen Seite und sprach einen Schnittfluch gegen ihn.

Der Zauber trennte den Kopf des Königs ab und dieser fiel zu Boden, wo er zerbrach.

„Schachmatt“, murmelte Harry amüsiert und machte sich auf den Weg zu der Tür hinter den weißen Figuren.

Als er auf der Höhe der weißen Bauern war, zogen diese ihre Schwerter und versperrten ihm den Weg.

„Was soll das? Der König ist doch besiegt?“, fragte er sich und machte einen Schritt zurück.

Der weiße Bauer, der ihm am nächsten stand, bewegte sich zwei Felder nach vorne und begann dabei sich blutrot zu färben, genau wie alle anderen weißen Figuren.

Harry wich weiter zurück und stieß gegen etwas hartes. Die schwarzen Bauern hinter ihm hatten auch ihre Schwerter gezogen und versperrten ihm so den Weg.

Er machte einige Schritte zur Seite, um von beiden Seiten weg zu kommen.

Ein schwarzer Bauer bewegte sich nach vorne und genau auf Harry zu.

Als dieser das Feld hinter ihm erreichte, hob die Figur seine Schwerter und schlug nach Harry.

Dieser sprang zur Seite um so dem hieb zu entgehen.

Langsam glaubte Harry das es besser gewesen wäre sich durch das Schachbrett zu spielen.

Ein weiterer, nun roter, Bauer bewegte sich nach vorne und dieser Schlug nach ihm.

Harry wich zurück und sprach einen „Depulso“. Die Figur wurde zurückgeschleudert und stieß mit einem anderen roten Bauern zusammen, was beide Figuren beschädigte.

Harry wandte sich sofort um und sah das sich als nächstes ein Bauer von der schwarzen Seite auf ihn zubewegte.

Schnell ging Harry zur Seite und warf einen Knüppelfluch auf die Figur. Der Kopf zerbrach und die Figur erlahmte mitten in der Bewegung.

„Gut, damit kann ich arbeiten“, murmelte Harry und wandte sich wieder der nun roten Seite zu.

Ein Springer sprang über den Bauern vor ihm.

Sofort drehte sich Harry um und behielt die schwarze Seite im Auge. Einer der Läufer hob sein Zepter. Statt sich zu bewegen, glühte dieses auf und schoss über die Bewegungsfelder des Läufers jeweils eine Feuerkugel.

Für Harry war es leicht der Feuerkugel auszuweichen, dafür aber trafen die beiden Kugeln einmal einen roten und schwarzen Bauern.

Beide Figuren zerbarsten und Harry wandte sich der anderen Seite wieder zu.

„Das ist doch ein Witz!“, knurrte Harry und richtete seinen Zauberstab auf die ehemals weißen Figuren. Er kümmerte sich nicht um Fairness oder die Gelegenheit.

Darum sprach er einen „Bombada“ mitten in die Reihen der Figuren.

Die Explosion zerstörte einige der Figuren.

Sofort drehte er sich um und warf einen weiteren von diesen Zaubern.

Hinter ihm bewegte sich einer der schwarzen Bauern und er wich erneut aus.

Den Kopf der Figur zerstörte er mit einem Schnittfluch und drehte sich dann wieder um.

Einer der roten Türme fing an zu erzittern und erhob sich dann einige Zentimeter in die Lüfte. Schließlich stieß er nach vorne und rammte durch den Bauern, der noch vor ihm stand auf Harry zu.

Harry sprang zur Seite. Der Bauer und der Turm auf der anderen Seite wurden einfach über den Haufen gerannt und zerstoben in tausende Einzelteile.

Sofort warf Harry einen Zauber hinterher und der Turm zerbrach.

Der schwarze Läufer schoss erneut mit Feuerkugeln nach ihm und er nutzte einen Schildzauber, um das zu verhindern.

Harry stöhnte leise und sprach einen Bombada auf die rote Seite um einige Figuren zu Zerstören.

Sein Blick ging auf die schwarze Seite. Die Figuren bewegten sich nicht sofort was bedeutete das Harry einen Moment durchatmen konnte.

Plötzlich verschwand die schwarze Königin. Harry blickte sich um, hinter ihm erschien die schwarze Königin und schlug mit ihrem Morgenstern sofort nach ihm.

Harry wich aus und drehte sich zu der roten Seite. Die rote Königin verschwand und erschien direkt vor ihm. Sie schlug sofort nach ihm und Harry sprach einen Schutzzauber, um sich vor dem Hieb der Königin zu verteidigen.

Er stolperte etwas zurück und warf den nächsten Zauber auf die schwarze Königin. Mit seinem Fluch zerbrach der Kopf der Figur und sie erlahmte.

Von der schwarzen Seite aus bewegte sich nur einer der Bauern nach vorne.

Harry ging einige Schritte zur Seite und warf einen Knüppelfluch auf die rote Königin.

Sein Fluch riss einen großen Teil der Königin mit sich.

Die Bauern um ihn herum waren kein großes Problem, die Königin hingegen war gefährlich. Je länger es dauerte, desto langsamer würde er werden und ein Fehler in seinen Reflexen könnte ihm schwere Verletzungen zufügen.

Ein roter Läufer schoss mit den Feuerbällen auf ihn und er blockte sie mit einem Zauber, dafür aber wurde ein schwarzer Bauer zerstört.

Es waren nicht mehr viele Figuren übrig, aber diese drängten ihn langsam in die Enge.

Harrys Blick huschte zu beiden Seiten des Brettes, bevor er auf die schwarze Seite zulief und der Bewegung eines Springers auswich.

Nun hatte er die schwarzen Figuren zwischen sich und den roten Figuren.

Von der ehemals weißen Seite bewegte sich ein Läufer, um eine bessere Schussposition zu bekommen.

Harry nutzte einen der Bauern als Schutzschild und feuerte auf den Läufer, welcher sofort zerstört wurde.

Harry atmete durch, er war zwar nicht gerade der beste Schachspieler, aber er wusste das Bauern nur Vorwärts laufen konnten.

Wieder bewegte sich ein schwarzer Bauer stumpf gerade aus.

Das war für Harry der Moment, in dem er auf den letzten Turm feuerte. Dieser wurde zerstört, genau wie zwei andere Figuren.

Harry grinste breit. Keine Springer, Läufer, Königinnen oder Türme mehr. Nun galt es nur noch die Bauern und den einen König zu erledigen.

Die letzten nun roten Figuren erzitterten und drehten sich plötzlich alle zu ihm um.

Zwei der Bauern bewegten sich direkt auf ihn zu.

„Regeln sind wohl nicht mehr von Bedeutung“, murmelte Harry und sprang von dem Bauer, den er als Schild benutzt hatte, weg.

Während er seinen Zauberstab auf die Bauern richtete, erhob der König hinter ihm sein Schwert. Die Bauern erzitterten und begannen sich zu verformen.

„Was zum!“, brüllte er und sah sich um.

Der König hinter ihm leuchtete wehrend er mit erhoben Schwert dastand.

Damit hatte er sich als sein nächstes Ziel qualifiziert. Sofort sprach er einen leichten Sprengfluch auf den König, welcher zerbrach genau wie die beiden Bauern um ihm herum.

Nun bleiben nur noch fünf Bauern die sich gerade verformten.

Als diese Verformung beendet war, stand er sich fünf Königinnen gegenüber.

„Ach kommt schon!“, maulte Harry mit erhobenem Zauberstab.

Eine der Königinnen verschwand und erschien direkt vor ihm. Harry machte einen Sprung nach hinten, um dem Morgenstern auszuweichen.

Bevor er zurückschlagen konnte, sah er aus dem Augenwinkel wie wieder eine der Königinnen verschwand.

Harry dachte nicht nach und lief los. Hinter ihm musste eine von ihnen erschienen sein, die nach ihm geschlagen hatte.

Harry sprang vom Brett und richtete seinen Zauberstab auf die Figuren. Er wollte gerade einen Zauber sprechen als eine der Königinnen verschwand.

Auch wenn er neben dem Schachbrett stand, erschien die Figur neben ihm und schlug zu.

Harry konterte den Schlag mit einem Schildzauber blocken und schickte einen Schockzauber auf die Königin vor ihm.

Diese erlahmte für einen Moment aber neben ihm erschien eine neue.

Harry wich aus, aber er spürte den Morgenstern an seiner Seite. Dabei hörte er das zerreißen seines Umhangs.

Es war kein richtiger Treffer, aber er war sich sicher das eine Zacke ihn geschnitten hatte.

„Mir war das normale Schachspiel lieber“, maulte Harry, während er eine Hand auf die Wunde an seiner Seite drückte.

Guten Morgen,

ich hoffe euch hat gefallen, was ich aus der zweiten und dritten Prüfung gemacht habe. Leider musste ich aus Platzgründen hier unterbrechen.

Hat sich auch mal jemand von euch die Frage gestellt, wie Quirrell im ersten Buch den Schlüssel gefangen hat? Ich denke er nutzte dafür zwei oder drei Zauber, weil ich ihn mir nicht auf einem Besen vorstellen kann.

Ein schönes Wochenende.

LG