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75 Unterricht

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75 Unterricht

Fröhlichen Samstag wünsche ich euch allen, seid ihr auch so eingeschneit gewesen am Anfang der Woche?

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Nachdem Harry sich den Rest des Abends entspannt und vor allem sich gewaschen hatte, ging er in sein Bett, wo er seine Verbindung wieder öffnete, um mit Voldemort zu sprechen.

Wieder erwartete dieser ihn in dem Büro des Schulleiters. „Was kannst du mir heute berichten Harry?“, fragte Tom direkt und ohne Umschweife.

Sein Gegenüber hatte sich dafür entschieden ihm in seinen Erinnerungen und während ihrer Gespräche über die Verbindung weiterhin in seinem menschlichen Selbst gegenüberzutreten.

Das machte es angenehmer mit ihm zu reden, als wenn er in die Schlangenfratze blicken müsste, wie bei den wenigen Malen wo er ihm in diesem Jahr begegnet war.

„Nun, der Test den Dumbledore mit mir gemacht hat war wirklich einmal lehrreich und ich habe ihn bestanden. Allerdings hat er mir dann noch etwas aufgetragen. Ich soll eine Erinnerung für ihn beschaffen… von Professor Slughorn.“

Sein Gegenüber lehnte sich in seinem Stuhl zurück und dachte einen Moment nach. „Welche Erinnerung?“

„In dieser fragte du ihn nach Horcruxen. Professor Slughorn hat ihm eine verzehrte Erinnerung gegeben und ich soll nun die richtige besorgen.

In dieser wird er dir wohl gesagt haben was ein Horcrux ist und wie man ihn erschafft.“

Tom nickte zustimmend, während er sich erhob und durch das Büro ging.

„Da liegst du ganz richtig. Mein alter Lehrer scheint sich dafür zu schämen und teilt die Wahrheit darum nicht mit Dumbledore.

Oder aber du sollst sie holen, weil jemand ein Geheimnis vor Dumbledore hat, was ihn stört.“

„Hat sich Professor Slughorn darum vor dir versteckt? Weil er dachte du würdest ihn wegen dieser Erinnerung jagen?“

Tom dachte einen Augenblick nach. „Wahrscheinlich, aber Horrace war einer der wenigen Lehrer, die ich damals mochte. Außerdem ist er ein begnadeter Zaubertrankmacher.

Für ihn hätte ich immer einen Platz, sowohl in meinen Reihen als auch in diesem Land.“

Harry nickte nur.

„Wie gedenkst du vorzugehen?“, fragte Tom weiter.

„Ich weiß es nicht… du sagtest das Dumbledores Zeit abläuft also dachte ich daran nichts zutun und es auszusitzen… oder aber es wenigstens einmal zu versuchen.“

„Tu was du möchtest, ich werde ebenfalls darüber nachdenken. Öffne von zeit zu Zeit deine Verbindung. Wenn ich einen Plan habe, oder aber es in unsere Pläne einfädeln kann, dann werde ich mich bei dir melden.“

„Wenn du das für das Beste hältst, gut. Es sind immerhin deine Erinnerungen und wenn Professor Slughorn mir die Erinnerung sofort gibt, wenn ich ihn darum bitte?“

Tom lächelte ihn an. „Glaube mir, Horrace wird es nicht tun. Er hat diese Erinnerung so viele Jahre beschützt und niemandem auch nur ein Wort darüber erzählt.

Da wird er nicht sofort nachgeben, wenn du zu ihm bitte sagst.“

Harry konnte ihm nur recht geben und verabschiedete sich von seinem Gegenüber, bevor er die Verbindung wieder auflöste.

Am Sonntag ging Harry in die Bibliothek. Er hatte am letzten Tag eine Sache gelernt: Er sollte dringend wenigstens einfache Heilzauber lernen.

Warum dieses Fach oder diese Zauber in Hogwarts nicht unterrichtet wurden fragte er sich seit dem er sich für die anderen Zaubererschulen informiert hatte.

Madam Pince gab ihm bereitwillig Auskunft über das, was er suchte. Mit einem Buch zu diesem Thema und einer Rolle Pergament suchte er sich einen freien, aber abgelegenen Tisch.

Im hinteren Bereich der Bibliothek fand er einige Tische aber von denen war einer belegt.

Parvati saß dort mit Daphne und wenn er sich recht erinnerte Astoria Greengrass.

„Hey Harry, warum hast du mir nicht gesagt das du heute auch hier herwolltest?“, fragte die Inderin zur Begrüßung und umarmte ihn.

Er erwiderte die Umarmung und legte das Pergament zusammen mit dem Buch auf den Tisch. „Spontaner Einfall… außerdem wollte ich ausschlafen. Was führt dich hier her?“

Parvati bot ihm den Platz sich gegenüber an und Harry setzte sich.

„Lavender klebt mal wieder an Ron und ich wollt mir das nicht ansehen. Beim Frühstück habe ich Daphne gesehen und mich ihr und ihrer Schwester angeschlossen.“

Harry ließ den blick über die beiden Slytherin Mädchen wandern. „Nun, du hast dich für die bessere Gesellschaft entschieden.“

Daphne schenkte ihm ein kurzes Lächeln. „Richtig, darum verbringt sie auch einen Großteil ihrer Zeit mit uns seit dem Beginn der Ferien.

Oh ja, wo sind meine Marineren. Harry, das ist meine kleine Schwester Astoria. Tori, ich denke du hast schon einmal von Harry Potter gehört.“

Die jüngere Greengrassschwester grinste ihn breit an. „Ich glaube jemand hat ihn mal erwähnt“, antwortete sie.

Harry unterdrückte ein lachen, bei dieser Vorstellung. „Es freut mich dich einmal offiziell kennenzulernen“, sagte er und reichte ihr die Hand.

Astoria legte ihre in die seine, bevor er ihr einen Handkuss gab.

„Ganz Meinerseits Harry.“

Harry ließ sie los und wandte sich wieder den anderen beiden zu.

„Also ihr macht das hier öfter?“, fragte er interessiert.

„Parvati bat mich um Nachhilfe in einigen Dingen, da du sie ja über die Ferien allein gelassen hast“, erklärte Daphne.

„Nachhilfe in Sachen Liebe“, kicherte Astoria. Wurde aber nach einem bösen Blick von ihrer Schwester wieder still.

„Höre nicht auf sie Harry.“

Er nickte und schlug sein Buch auf.

„Eine Einführung in die Kunst der Heilzauber?“, fragte Astoria die auf das Buch in seiner Hand blickte.

„Ich wollte mich weiterbilden in wichtigen Themenbereichen. Ich gehe nicht davon aus das sich einer von euch damit auskennt?“

Die drei Mädchen schwiegen. „Blaise Vater ist Chefheiler im Sankt Mungo. Der könnte dir helfen“, erklärte Daphne.

„Danke, ich behalte es im Hinterkopf.“

Die vier unterhielten sich, während sie lasen, oder aber in Astorias Fall ihren letzten Aufsatz in Verteidigung gegen die dunklen Künste schrieb. Daphne und Harry halfen dieser hier und da bei diesem, wenn sie nicht weiterwusste.

Wenn Harry an die letzten Jahre zurückdachte, musste er sich eingestehen das Snape das Pensum oder aber die Ansprüche um einiges erhöht hatte.

Astoria war den beiden dankbar für die Hilfe, auch wenn Daphne ihre Schwester tadelte, weil sie ihre Hausaufgaben so lange aufgeschoben hatte.

Die vier verabschiedeten sich schließlich voneinander. Harry hatte aus dem Buch einige Erklärungen und Anwendungen zu leichten Heilzaubern abgeschrieben und sich vorgenommen diese zu üben.

Prellungen und kleinere Schnittwunden sollten damit behandelt werden können.

Parvati und Harry machten sich auf den Weg hinunter zum Mittagessen, während die beiden Schwestern einen Umweg über den Gemeinschaftsraum der Slytherins machen wollten, um ihre Taschen abzulegen und sich mit Pansy und Tracy zu treffen.

„Kann es sein das Daphnes Spitzname etwas zu… wie soll ich sagen: Übertrieben ist?“, fragte Harry, während die beiden die Treppen hinunterstiegen.

„Oh nein, der ist gerechtfertigt. Sie hat in den Ferien Malfoy verflucht, weil er zu aufdringlich geworden ist.

Ich habe ihn noch nie so schreien gehört. Du kannst ihr ja mal an den Hintern fassen oder ähnliches, aber dann wirst du ein kaltes Wunder erleben.“

„Verdammt und ich habe das verpasst… das würde ich außerdem niemals tun. Weißt du was Pansy mit mir machen würde, wenn sie das erfährt? Das wird schlimmer sein als der Fluch von Daphne“, maulte Harry, was Parvati grinsen ließ.

„Es ist nur… diese Engelsgeduld mit der sie ihrer Schwester den Verteidigungszauber erklärt hat, den Snape gerade mit der vierten Jahrgangsstufe durchnimmt.“

Parvati lächelte ihn an. „Ja, aber das ist ihre Schwester. Sie hat auch mir in den Ferien geholfen und war dabei fast genau so freundlich.“

„Verstehe, ich dachte schon das es nur Gerüchte wären.“

Beim Mittagessen setzten die beiden sich zu Ginny und Neville, wenn auch nur um keinen genauen Blick auf Lavender und Ron zu haben.

Die Ferien in Hogwarts waren sehr ruhig gewesen, wie Harry von den anderen nun hörte.

„Hast du noch etwas geplant für Heute Harry?“, fragte Ginny ihn während des Hauptgangs.

„Nicht sonderlich, ich habe den Morgen damit verbracht Informationen über einige Zauber zu finden, vielleicht probiere ich ein paar von ihnen aus.“

„Oh… ich dachte wir könnten mal wieder zusammen aufs Quidditchfeld. Vielleicht kannst du mir noch ein paar Tipps geben?“, fragte sie hoffnungsvoll.

Harrys Mund verzog sich zu einem breiten Lächeln. „Nur wenn du mich ein paar Runden fliegen lässt.“

„Aber gerne!“

Damit hatte Harry für den Rest des Tages eine Beschäftigung gefunden. Er und Ginny trafen sich nach dem Mittagessen auf den Ländereien, da das Feld gerade gebucht war.

Er gab ihr einige Tipps, sah ihr beim fliegen zu und drehte selbst einige Runden auf ihrem Besen.

Wie schon beim letzten Mal erinnerte sich schmerzlich an seinen Nimbus 2000 und seinen Feuerblitz. Ginnys Besen war langsamer und weniger wendig aber es war wie die letzten Male auch ein wunderbares Gefühl wieder in der Luft zu sein.

Zum Abendessen gingen die beiden zurück, mit genug Zeit damit Ginny ihren Besen nach oben, in ihren Schlafraum bringen konnte.

Für Harry war es ein schöner letzter Ferientag, bevor am nächsten Morgen wieder der Stress des Unterrichts beginnen würde.

In der ersten Doppelstunde Zaubertränke begann Professor Slughorn mit dem Thema Gegengifte.

Es gab eine Faustformel, mit der man die Zutaten, die für das brauen des Gegengiftes galt. Natürlich musste man davor das Gift erkennen.

Harry hatte diese Formel genau so wortwörtlich bereits im Buch des Halbblutprinzen gesehen.

Nur standen dort keine weiteren Tipps oder Ratschläge, der Halbblutprinz hatte wohl keine Probleme mit diesem Bereich des Unterrichts gehabt.

Das nervte Harry, vor allem weil Professor bereits in seinen Kessel geschaut hatte, bereit wie üblich sich positiv über seine Leistungen auszulassen.

Dabei hatte er nicht mehr getan als die Giftprobe in den Kessel zu geben und unter diesem ein Feuer zu entzünden.

Er kaute auf seiner Unterlippe, während er in dem Buch des Halbblutprinzen umherblätterte.

Selbst wenn er heute kein gutes Ergebnis erzielte, jeder konnte mal einen schlechten Tag haben, das war doch kein Verbrechen? Oder aber Probleme mit einem Zauber oder einer Art von Tränken haben?

Leider genoss er es in den letzten Monaten zu sehr Hermine zu übertreffen und dabei zuzusehen, wie sie das verrückt machte, vor allem in Zaubertränke.

Das ihr Lehrer so von seinem Talent schwärmte machte es nur noch besser.

Er war schon kurz davor aufzugeben als er sich an das letzte Wochenende erinnerte und er Grinsen musste.

„Bezoare sind Steine aus dem Magen einer Ziege, die einen von den meisten Giften retten“, dachte er.

„Noch fünf Minuten!“, rief Professor Slughorn in die Runde.

Harrys Blick wanderte zu Hermine hinüber die sich nur noch auf ihren Trank konzentrierte. Ihre Haare wirkten durch den Dampf, der aus ihrem Kessel stieg, sogar noch buschiger als sonst.

In den ersten zwanzig Minuten hatte sie immer wieder zu ihm hinübergeschaut. Er vermutete das sie schauen wollte, wie gut er vorankam.

Da er aber seit dem Beginn der Unterrichtsstunde nicht viel getan hatte, konzentrierte sie sich nur noch auf ihren Trank.

Harry ging zum Vorratsschrank und begann die Schubladen eine nach der anderen zu öffnen, auf der Suche nach einem Bezoar.

Schublade um Schublade öffnete er, bis er schließlich eine kleine Kiste mit der Aufschrift Bezoare fand. In dieser lagen mehrere Steine, wovon er einen herausnahm.

Der Vorratsschrank stand allen Schülern offen und die meisten waren an ihm gewesen während ihres Brauprozesses.

Harry wollte gerade die Schachtel zurücklegen, als ihm eine lustige Idee kam.

Dafür nahm er sich noch einen zweiten und ging den langen weg am Rande des Raumes zurück.

Als er an dem Tisch an welchen Daphne arbeitete, vorbei ging, sagte er: „Zeige das hier Professor Slughorn.“

Dabei legte er den Stein auf ihren Tisch und ging weiter.

Die Slytherin warf ihm einen Blick nach, bevor sie leicht lächelte und den Stein in ihrer Hand drehte. Sie war sich nicht sicher, was das genau war, dafür konnte sie den Gegenstand nicht genau genug betrachten ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Harry war aber Pansys Freund und sie war in den letzten Wochen ganz gut zusammen ausgekommen. Außerdem war er nett zu ihrer Schwester gewesen.

An die Vorteile, die sie aus der Beziehung von ihm und Pansy gezogen hatte, wollte sie gar nicht erst denken.

Darum vertraute sie ihm. Harry würde nicht eine der besten Freundinnen seiner Freundin betrügen oder aber in eine schlechte Situation bringen.

Während sie ihr Gegengift weiter umrührte, klatschte Professor Slughorn in die Hände. „Die Zeit ist um! Lasst mich sehen, was ihr vollbracht habt!“

Er ging reihum zu jedem Kessel und betrachtete die Inhalte. Hier und da rührte er in einem Kessel, oder sagte ein paar Worte.

Hermines Leistung lobte er, da sie ein perfektes Gegengift gebraut hatte.

Dann kam er zu Harry. In seinem Kessel sah er nichts.

Bevor Professor Slughorn etwas sagten konnte streckte Harry seine Hand aus und hielt ihm den Stein entgegen.

Sein Lehrer betrachtete ihn einen Moment, bevor er in schallendes Gelächelter ausbrach. „Sie sind mir vielleicht einer!“

Harry war kurz unsicher, bevor sein Lehrer ihm den Stein aus seiner Hand nahm.

„Dieser Stein ist ein Bezoar. Ein Stein aus dem Magen einer Zeige der den Einnehmer vor den meisten Giften rettet. Er würde gegen jedes der Gifte, die ich ihnen allen heute gegeben habe, wirken, aber dennoch sollten sie wissen, wie man Gegengifte mischt.“

„Dem bin ich mir bewusst Professor, aber ich konnte nicht wiederstehen“, antwortete Harry schmunzelnd.

Damit ging ihr Lehrer weiter und somit zu den Kesseln der Slytherins. Malfoys Trank lobte er ebenfalls, bevor er sich an Daphne wandte.

Dieser war nicht weniger gelungen als die von Malfoy und Hermine.

Während er den Trank von ihr betrachtete hielt sie ihm noch den Bezoar hin.

„Ich wusste nicht, ob sie das Gegengift für den Trank wollten, den sie mir gegeben haben, oder eines gegen alle.“

Ihr Lehrer begann noch mehr zu lachen als bei Harry zuvor. „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Nehmen sie 10 Punkte für Slytherin und Harry für dich auch noch einmal 10 Punkte für Gryffindor. Weil sie beide die Aufgabe auf so eine vorrausschauende Weise gelöst haben, für den es keinen Trank benötigte.

Miss Granger und Mr. Malfoy nehmen sie ebenfalls 10 Punkte für ihre Häuser für die Perfekten Tränke… oh und für sie natürlich auch Miss Greengrass.“

Die Slytherin grinste breit, als sie das hörte. Harry schaute kurz zu Hermine hinüber die mehr als empört wirkte.

Professor Slughorn beendete die Stunde schließlich, während alle zusammenpackten, erhob er erneut die Stimme: „Daphne und Harry, bitte bleibt doch noch einige Minuten.“

Die beiden packten ihre Sachen fertig und blieben an ihren Tischen, während der Rest der Klasse aus dem Zimmer ging.

„Ich möchte die Gelegenheit nutzen um sie beide zu meiner Jährlichen Weihnachts/Jule und Neujahrsfeier einzuladen.

Sie wird am nächsten Wochenende in meinem Büro Stadtfinden, wie auch die Halloweenfeier. Daphne sie waren ja an dieser schon anwesend.

Natürlich hoffe ich das sie beide eine Begleitung mitbringen, damit wir für etwas mehr Stimmung sorgen.“

Die beiden Teenager sahen ihn kurz überrascht an.

„Verzeihung Professor, aber ist das nicht etwas spät?“, fragte Daphne.

„Gewisse meine liebe. Allerdings habe ich wegen einiger Termine meiner extra Gäste… ehemaliger Schüler von mir, dieses Fest verlegen müssen.

Außerdem waren eine größere Anzahl der Mitglieder unseres Slugclubs abwesend. Früher habe ich diese Partys mindestens einmal im Monat und dazu noch an vielen Feiertagen veranstaltet, aber das erscheint mir in der heutigen Zeit unangemessen.“

Erklärte ihr Lehrer und reichte jedem von ihnen einen Umschlag, der wohl eine Formelle Einladung enthalten würde.

„Das ist verständlich Professor, dann freue ich mich sie am Wochenende wiederzusehen“, sagte Harry.

„Ich bedanke mich auch Professor und komme sehr gerne“, antwortete Daphne und steckte ihre Einladung in ihren Umhang.

„Wunderbar, ich freue mich sie beide dort zu sehen und natürlich auch ihre Begleitungen.“

Beine Teenager verabschiedeten sich und verließen den Raum.

„Danke übrigens für den Stein“, sagte Daphne.

„Kein Problem, ich dachte mir es könnte Hermine noch mehr ärgern als das nur ich sie in diesem Fall übertreffe.“

Die blonde Slytherin grinste ihn an. „Verdammt, ich will endlich wissen was ihr beide miteinander hattet das du sie so plötzlich fallen lässt!“

Harry zuckte mit den Schultern. „Pansy akzeptiert mein schweigen und sie steht auf Klatsch. Dann wirst du es wohl auch müssen.

Daphne knurrte leicht aber nickte.

„Gut, aber ich hoffe das du Pansy mit zu der Party nimmst!“

„Wen sollte ich den sonst mitnehmen?“

„Eben, nun denn, ich muss mir eine Begleitung suchen“, antwortete Daphne.

„Oh, mit wem warst du den auf dem letzten Fest?“, fragte er neugierig.

„Astoria, Professor Slughorn nimmt nur Schüler ab der fünften Jahrgangstufe in den Club auf, da auf diesen Partys auch Wein ausgegeben wird.

Darum ist sie nicht im Club, ich dachte mir aber, dass wir uns die Erste richtige Party zusammen ansehen sollten.“

„Wie nett von dir“

Sie schmunzelte und die beiden verabschiedeten sich an einem Geheimgang, um zu ihrem nächsten Unterricht zu gehen.

Für Harry war dies Zauberkunst, wo er sich auf die Bank neben Parvati fallen ließ.

Bevor er Zeit hatte sie zu begrüßen stand schon Hermine neben ihm.

„Was war das gerade in Zaubertränke?“, zischte sie ihn aufgebracht an.

„Ich verstehe nicht was du meinst, ich habe die Aufgabe gelöst“, antwortete er.

Die Augen der Braunhaarigen verengten sich.

„Du hast die ganze Doppelstunde nichts gemacht und am ende hast du anscheinend die perfekte Lösung vorgelegt!“

Harry konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

„Hermine du hast doch auch Punkte bekommen für deine Lösung. Außerdem bin ich nicht der Einzige, der auf diese Lösung gekommen ist. Daphne hatte die gleiche Idee, es ist also nicht meine Schuld, wenn du den schweren Weg genommen hast.“

Hermine wollte wohl weiter streiten als Professor Flittwick hereinkam und sie bat auf ihre Plätze zu gehen.

Sie warf ihm noch einen bösen Blick zu, bevor sie sich zu Ron setzte.

„Was hast du wieder angestellt?“, fragte Parvati.

„Nichts, sie ist nur sauer, weil ich mal wieder besser war als sie.“

________________________________________________________Hoffentlich hat euch das heutige Kapitel gefallen, es gab lange keinen Unterricht mehr und diese Stunde gab es ja so ähnlich wirklich im sechsten Buch.

Ein schönes restliches Wochenende wünsche ich euch.

LG Infernalsniper