80 Der Heuler
80 Der Heuler
Guten Morgen,
Ich hoffe ihr hattet eine entspannte Woche.
Viel Spaß beim Kapitel.
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Harry und Ginnys Übungsstunde zog sich dann doch etwas in die Länge. Nach etwa zwei Stunden verließen beide den Raum der Wünsche und machten sich auf den Weg hoch in ihren Gemeinschaftsraum.
Beide mit dem Gedanken an eine warme Dusche und frische Klamotten.
„Darf ich dich noch etwas fragen Harry?“
„Was möchtest du wissen?“
Ginny überlegte einen Moment bevor sei weitersprach: „Es schien dich nicht überrascht zu haben was den Punkteabzug verursacht hat… warst du auch dabei?“
Harry zuckte leicht. „Merlin und Morgana Ginny! Ich bin vergeben, glaubst du wirklich ich würde mit deinem Bruder und Lavender zusammen…“
„NEIN! Himmel, das wollte ich nicht andeuten. Ich meinte das du es schon vorher wusstest, was den Punkteabzug verursacht hat.“
Harry atmete erleichtert auf. „Wenn ich ganz ehrlich sein soll… ja. Pansy und ich haben es aus der ersten Reihe mitbekommen, wie Professor Mcgonagall die beiden erwischt und dann aus ihrem Klassenzimmer geschleift hat.“
Ginnys Mund zuckte kurz zu einem Lächeln. „Zufällig?“, fragte sie weiter und zog eine Augenbraue hoch.
„Vielleicht hat jemand einen Hauselfen gebeten unsere Hauslehrerin darüber zu informieren, dass zwei ihrer Schüler gerade etwas unsittliches, in ihrem Klassenzimmer machen, was er sah als er das Zimmer putzen wollte.“
Ginny sah ihn geschockt an. „Das ist nicht dein Ernst!? Du hast… Merlin Harry, das ist grausam. Die beiden werden nicht mehr froh werden dieses Jahr, außer sie gleichen den Punkteverlust aus.“
Er zuckte nur mit den Schultern.
„Ich sagte dir doch das ich Ron und Hermine für… du weißt schon, noch etwas zurückzahle und die Chance war zu gut, um sie nicht zu nehmen.“
Ginny stöhnte leise. „Ich verstehe dich ja… aber… nun, ich habe ja auch unter diesen Plänen gelitten oder sollte manipuliert werden, aber das betrifft das ganze Haus.
Den Hauspokal können wir dieses Jahr vergessen.“
„Stimmt, aber wen interessiert dieser Pokal nach Hogwarts?“
Ginny öffnete den Mund, um zu antworten, nickte dann aber nur zustimmend.
Er hatte recht, wenn sie sich auf einen Job bewarb, würde es ihren Arbeitgeber nicht kümmern, ob ihr Haus in den sieben Jahren, in denen sie in Hogwarts war, 5- oder 2-mal den Hauspokal gewonnen hatten.
„Wo wir aber gerade wieder bei dem Thema das Sexleben deines Bruders sind, kann ich dir dazu noch eine Frage stellen?“
„Ich würde nur ungern über dieses Thema reden oder aber darüber nachdenken“, antwortete Ginny sofort.
„Keine Sorge, ich möchte nicht wissen, was er mag oder wie. Meine Frage ist: Haben dich oder viel mehr euch, eure Eltern aufgeklärt?“
Ginny sah ihn schief an und errötete. „Mum hat uns Bücher zu dem Thema gegeben… und mir eindringlich ins Gewissen geredet, wie wichtig es ist sich zu schützen… außer natürlich bei dir, sobald wir zusammen sind, da ein Erbe eine Ehe überflüssig machen würde.“
Harry murmelte einen der Flüche, die er von Bellatrix gelernt hatte, was Ginny zum keuchen brachte.
„Merlin Harry, meine Mum hätte dir dafür den Mund mit Seife ausgewaschen.“
Er grinste nur. „Oh ja, erinnere mich daran es einmal vor ihr zu wiederholen. Das ihr wahrscheinlich nur Bücher bekommen habt ist gut zu wissen. Denkst du Ron hat die Bücher gelesen… bzw überhaupt aufgeschlagen oder dass eure Eltern nochmal mit ihm über alles geredet haben?“
Ginny zuckte mit den Schultern, da sie darauf nicht antworten konnte, ohne zu mutmaßen.
Harry hielt sich spielerisch erschrocken die Hand vor den Mund. „Bei Merlin, Ginny! Das ist ja fürchterlich.“
Die Rothaarige sah ihn schief an. „Wie bitte?“
„Ron ist mein bester Freund. Ich kann doch nicht zulassen das er sein Leben wegwirft, weil er seine Freundin in einem unbedachten Moment, oder aber, weil er zu schlecht informiert ist, schwängert.
Als sein bester Freund halte ich es für meine Pflicht eurer Mutter zu schreiben und sie über die Umstände hier in Kenntnis zu setzen.
Schließlich mache ich mir sorgen darüber, das Ron sein Leben wegwirft, weil er vor dem Ende seiner Ausbildung seine Freundin schwängert und sie darum beide die Schule abbrechen müssen.“
Ginny blieb stumm. Alles in ihr schrie förmlich danach das es eine schlechte Idee war das zu tun.
„Ich bin mir sicher deine Mum wird ihm einen Brief schicken und ihn noch einmal über alle Gefahren von Schwangerschaft bis hin zu Geschlechtskrankheiten aufklären. Es ist mir wichtig das mein bester Freund darüber bestens informiert ist.“
„Harry! Du kennst unsere Mutter, sie wird keinen Brief schicken, sie wird ehr aus Zorn und Enttäuschung, über das was er getan hat, einen Heuler schicken der dann all diese Themen…“, Ginny unterbrach sich selbst als es ihr klar wurde.
„Ginny alles Okay? Du hast mitten im Satz aufgehört zu reden.“
„Merlin und Morgana… Fuck Harry, du bist wirklich bösartig. Du willst das Mum das tut… nach dieser Demütigung würde ich die Schule… nein das Land verlassen.“
„Ich habe keine Ahnung wovon du redest Ginny, ich bin nur ein besorgter bester Freund.“
Die Rothaarige kicherte und boxte ihm gegen die Schulter. „Tu was du nicht lassen kannst, aber wenn dieser Heuler auch nur ein Wort in meine Richtung verliert, dann…“
„Dann werde ich ihn sofort verstummen lassen. Du hast mein Wort als dein Lehrer!“, schwor Harry.
„Gut, dann sind wir uns ja einig.“
Die nächsten Tage waren langweilig. Der Unterricht verlief vollkommen normal abgesehen davon das Ron und Lavender noch mehr aneinanderklebten als sonst schon.
Die bösen Blicke ihrer Mitschüler schienen sie auf Abstand zu halten, wobei es von den Slytherins vereinzelt Jubelrufe und Pfiffe gab.
Ein Siebtklässler ging tatsächlich zu den beiden und gratulierte ihnen. Rons ältere Geschwister hatten eine Menge Streiche und Chaos gestiftet, aber nicht einmal sie waren so dreist gewesen so etwas abzuziehen.
Harry hatte Mrs. Weasley in seiner Funktion als der beste Freund, der sich sorgen machte, geschrieben und wartete nun auf eine Antwort.
Von Pansy erfuhr er das sie das Geheimnis der verlorenen Punkte bereits beim Frühstück verraten hatte. Das Haus der Schlangen war verschwiegen und wartete bis die Information an einer anderen Stelle durchsickerte bevor sie anfing, die beiden Beschuldigten damit aufzuziehen.
Das Pansy genau wusste, warum dieser Punkteverlust erfolgt war, bedeutete das sie etwas damit zu tun hatte und ihr Haus zollte ihr dafür Respekt.
Das jemand es schaffte das ein anderes Haus 100 Punkte verlor war selten und Pansy nahm das Lob an, auch wenn es eigentlich Harrys verdienst war.
Schließlich schwebte die Familieneule der Weasley in die Große Halle, mit einem roten Umschlag in ihren alten Krallen.
Statt ihn auf Rons fast leeren Teller fallen zu lassen machte die Eule eine Bruchlandung auf dem Tisch. Sie schlitterte über mehrere Platten und Teller bevor sie vor Ron zum liegen kam.
Dieser nahm den mit Marmelade verschmierten Umschlag zitternd in seine Hände. Der Heuler war unverkennbar und nur Lady Magic wusste was seine Mum zu sagen hatte.
Kaum das er ihn berührt hate begannen die Ecken des Umschlags zu brennen. Ron hielt ihn an seine Brust gedrückt und erhob sich von der Bank an ihrem Haustisch.
Unter diesem richtete Harry seinen Zauberstab auf Ron und schickte einen Stolperfluch auf Ron, der gerade dabei war den Gang zwischen den Haustischen hinunterzurennen.
Die Schüler, die den Brief bemerkt hatten, begannen bereits zu lachen.
Ron landete der Länge nach auf dem Boden und dabei flog der Brief aus seiner Hand und landete einen Meter vor ihm, wo er vor sich hin brannte.
Während Ron wieder auf die Beine kam, hatte der Umschlag vollkommen angefangen zu brennen, der Brief befreite sich aus dem Umschlag und erhob sich in die Lüfte, wo er einen Mund bildete.
Mrs. Weasleys magisch verstärkte Stimme donnerte daraufhin durch die große Halle: „Ronald Billyus Weasley, wie kannst du es wagen unsere Familie so in Verlegenheit zu bringen?
Ich konnte es kaum glauben, als ich gelesen habe, was du getan haben sollst! Dein Vater und ich sind mehr als enttäuscht von dir!
Selbst Fred und George haben sich nicht so eine Respektlosigkeit geleistet. Du und deine Freundin solltet euch schämen.
Das du es nicht für nötig gehalten hast uns zu erzählen das du in einer Beziehung bist und ich hoffe das ihr beide ein Paar seid und nicht eine rein Körperliche Beziehung führt, ist auch eine Frechheit!“
In der Großen Halle wurde das Gelächter immer lauter während Ron und Lavenders Gesichter immer röter wurden. Harry fragte sich warum keiner von ihnen auf die Idee kam den Brief zu vernichten?
„Egal wie ihr zueinander steht bete ich dafür, dass ihr beide an Verhütung gedacht habt. Die Schmach das du… ihr von eurer Lehrerin erwischt worden seid, als ihr es in einem Klassenzimmer getan habt war schon schlimm genug.
Darum hoffe ich das ihr nicht auch noch eure Schulzeit abbrechen müsst weil ihr beide Eltern werden.“
Harry blickte den Tisch hinauf und hinunter. Unter den jüngeren Schülern sah er das einige von ihnen einen roten Kopf hatten, da ihnen dieses Thema peinlich war.
„Hoffentlich ist es dir ernst mit dem Mädchen und es war keine einmalige Sache, denn in der heutigen Zeit verbreiten sich auch schon Sexuelle Krankheiten unter Schülern, wie ich vor einer Weile gelesen habe.
Verhütung schützt auch vor solchen Dingen und nicht nur vor der Schwangerschaft.“
Harrys Blick wanderte durch die Halle. Die Gesichter der jüngeren waren peinlich berührt, wogegen die meisten der älteren Schüler lachten oder aber einige versuchten es noch zu unterdrücken.
Lavender die einige Plätze von ihm entfernt saß hatte inzwischen Tränen in den Augen, als der Heuler erneut anfing zu sprechen sprang sie auf und stürmte aus der Halle.
Es ging noch einige Minuten mit dem Monolog von Mrs. Weasley weiter in dem sie Ron öffentlich und lautstark über Verhütungsmethoden und Respekt belehrte.
Harrys Blickte zum Tisch der Slytherins, Pansy, Tracy und Blaise hielten sich den Bauch vor Lachen, während Daphne und ihre Schwester sich den Mund zu hielten und sogar auf diese Entfernung konnte er sehen das sie beide Tränen in den Augen hatten, von dem Versuch das Lachen zurückzuhalten.
Warum Astoria nicht lachte, konnte er nur spekulieren, sie war um einiges freier als Daphne, was solche Sachen anging. Vielleicht fand sich eine Gelegenheit das demnächst einmal anzusprechen.
Vielleicht hatte Pansy die beiden gewarnt, weil er bei einem ihrer Treffen erzählt hatte, das er Rons Mutter einen Brief geschickt hatte, um sie darüber zu informieren, was ihr Sohn getan hatte und man wusste wie sie war.
Der Heuler war vorauszusehen gewesen nur das es so lange dauern würde hatte Harry nicht erwartet.
Ron saß immer noch völlig Stahr am Boden der Halle, sein Gesicht so weiß wie Marmor und auch so unbeweglich, während um ihn langsam, aber sicher das Gelächter immer leiser wurde.
Betonung lag auf langsam da einige ihrer Mitschüler es für lustig hielten immer wieder etwas aus dem Brief zu zitieren und dadurch das Gelächter wieder von neuem zu entfachen.
In den nächsten Tagen ging es auch noch weiter. Harry war beeindruckt davon das sich so viele seiner Mitschüler ganze Passagen aus dem Brief gemerkt hatten, während sie sich vor Lachen krümmten.
Nach dem Heuler hatte sich die Beziehung von Ron und Lavender erledigt, so viel konnte jeder sehen. Zumindest hatte die beiden keiner mehr zusammen gesehen.
Ob es wegen der Peinlichkeit war oder aber weil immer wieder Schüler zu ihnen kamen und weiter darauf herumritten.
Aus einer sicheren Quelle: Ginny. Hatte Harry erfahren das eine Siebtklässlerin aus Ravenclaw Ron zwischen zwei Stunden zwei Phiolen Verhütungstrank gegeben hatte mit den Worten:
„Es ist schlimm, wenn die Familie nicht viel Gold hat, aber trotzdem sollte niemand sein Leben wegen eines Fehltritts wegwerfen.“
Der Rothaarige war so überrascht das er nichts darauf erwidern konnte, bevor sie sich verabschiedete und weiterging.
Das Ron nun mit zwei Phiolen Verhütungstrank dastand sorgte wieder für Gelächter.
Harry musste sich sogar eingestehen das er etwas Mitleid mit den beiden hatte. Allerdings mehr mit Lavender als mit Ron, schließlich hatte sie ihm nichts getan und war ins Kreuzfeuer geraten.
An einem Nachmittag in der Bibliothek saß er mit Pansy und Daphne zusammen. Die Blonde und er arbeiteten an ihren Aufsätzen für Zaubertränke, während Pansy in einem Buch über magische Tiere blätterte.
Wie er am Beginn des Treffens erfahren hatte, war der Grund für Astorias versuch bei dem Heuler ruhig zu bleiben ein Wettstreit mit ihrer Schwester.
Pansy hatte sie vorgewarnt das ein Heuler kommen würde, weil sie nicht wollte das die jüngere Greengrassschwester lachend mit dem Oberkörper auf dem Tisch lag.
Astoria hatte sich angegriffen gefühlt davon das Pansy und die anderen nicht glaubten das sie so viel Willenskraft besaß, woraufhin Daphne anfing Beispiele aufzuzählen.
Schlussendlich waren beide sehr nahe an ihrer Grenze gewesen, aber es geschafft nicht vor Lachen zusammen zu brechen.
Auch wenn es den Hauch Make-Up den beide an diesem Tag um die Augen getragen hatten ruiniert hatte.
„Wonach suchst du eigentlich Pansy?“, frage Daphne als Pansy das Buch beiseiteschob und sich ein neues nahm.
„Informationen über Schattenpanther“, murmelte sie nur.
Harry und Daphne lächelten sich an. „Hast du es endlich eingesehen?“, fragte er interessiert.
„Cleo hat die Transportbox zerlegt… als sie die Stäbe durchgebissen hat, musste ich es mir eingestehen“, maulte Pansy.
Daphne legte ihrer Freundin einen Arm um die Schultern. „Mach dir nichts draus, wir haben es alle schon gewusst, aber ein Panther, der dich so bedingungslos liebt, wie Cleo dich ist etwas das dir niemand nachmachen kann.
Bedenke aber nur zwei Dinge:
Erstens: Pass auf das sie nicht auf Harry eifersüchtig wird.
Zweitens: Fange an Sport zu machen, du musst bedenken das Panther, wenn sie ausgewachsen sind viel mehr wiegen, als diese süße Fellkugel die du da hast.
Wenn dich ein ausgewachsener Panther anspringt, reißt er dich um oder könnte dich verletzten, wenn er auf deinem Schoss landet.“
Pansy rollte mit den Augen. „Cleo ist sehr gut erzogen… auch wenn sie nicht in einer Transportbox reisen möchte.
Harry wird sie nichts tun, da er sie sehr gut behandelt… genau wie mich.
Beim letzten Punkt muss ich dir leider Teilweise recht geben, nur halte ich sie für klug genug, um zu merken, wann ich sie nicht mehr auf meinem Schoss oder auf dem Arm halten kann.“
„Da gebe ich Pansy recht, Cleo ist schlau und weiß, was sie tut… Damit ist sie klüger als viele andere an dieser Schule.“
Daphne schmunzelte bei seinen Worten. „Da hast du recht Harry… wo wir aber gerade von klüger als andere Personen reden…“
„Und sie streichelt ihr eigenes Ego“, murmelte Pansy kichernd.
„Eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus: Aber es ist schön zu sehen, dass du nicht müde wirst mich so lange zu ärgern, bis ich meine Krallen in dir versenke und du wieder bettelst das ich...“
Pansy öffnete den Mund, um etwas zu sagen aber ihr bleiben die Worte im Hals stecken.
„Das klingt unbeabsichtigt versaut“, warf Harry ein.
„Gut, aber kommen wir zum Wesentlichen zurück. Klüger als man denkt. Wie geht’s Brown?“
„Was hast du mit Lavender zu tun?“, fragte Harry verwirrt.
Daphne schnalzte mit der Zunge. „Mehr oder weniger als ihr glaubt. Also, wie geht’s ihr?“
„Den Umständen entsprechend. Sie wurde doppelt… dreifach… fünffach gedemütigt und hält sich nun bedeckt“, warf Harry ein.
„Hmm… verständlich. Könnt ihr mir sagen, wo ich sie finden kann?“, bei dieser Frage blickte sie Harry an.
Dieser erwiderte ihren Blick, bevor er in seine Tasche griff und die Karte des Rumtreibers hervorzog.
Einige Minuten später sagte er: „Fünfter Stock, rechter Flügel das dritte Klassenzimmer auf der linken Seite.“
Die Blonde lächelte ihn an und erhob sich, während sie ihre Tasche nahm.
„Danke Harry“, mit diesen Worten schob sie ihm ihren Aufsatz zu.
„Gib ihn Pansy damit ich ihn zurückbekomme. Bis nachher.“
Sie verließ die Bibliothek, während ihr beide nachschauten.
Harry zog den Aufsatz zu sich und begann ihn zu lesen, um seinen fertig zu stellen.
„Verstehst du sie?“, fragte er, während er die beiden Aufsätze verglich.
„Jap, kann mir denken, was sie will“, antwortete Pansy und lehnte sich an ihren Freund.
„Typisch Daphne“, murmelte sie dabei.
„Erklärung?“, bat Harry.
„Nichts um das du dich kümmern solltest… und das mit dem Betteln vergiss das bitte. Das war einmal und da ist es wirklich zu weit gegangen.“
„Du machst es mit dieser Erklärung nicht weniger Zweideutig“, warf Harry kichernd ein.
„Perversling“, murmelte Pansy nur.
Daphne nutzte derweil die Geheimgänge die sie durch Pansy, oder aber Harry kannte und erreichte das fragliche Klassenzimmer.
Lavender saß an einem der pulte das Gesicht in einem Buch vergraben und blickte auf als die Slytherin eintrat.
„Was willst du hier Greengrass?“, fragte sie sofort.
Daphne schenkte ihre ein Lächeln und trat vor das Pult, an dem sie saß.
„Ich habe dich gesucht Brown“, antwortete die Slytherin und setzte sich auf das Pult vor ihr.
„Wenn du mich verspotten willst, kommst du zu spät. Ich höre seit Tagen nichts anderes“, knurrte Lavender sie an.
Daphne lächelte leicht.
„Ich bin nicht hier, um dich zu verspotten“, Daphne schwieg nach diesen Worten einen Moment, weil ihr Gegenüber sie ungläubig anschaute.
„Wirklich, ich mag Parvati… wirklich schade, dass sie in Gryffindor gelandet ist wir wären schon früher gute Freunde geworden. Du bist ihre beste Freundin. Darum dachte ich, ich sollte zumindest versuchen mit dir auszukommen.
Der beste Weg wäre dafür wohl, dir aus dieser Peinlichkeit herauszuhelfen.“
Lavender schnaubte abfällig.
„Willst du meine Hilfe oder willst du bis zum Ende des Schuljahres das Gespött der Schule sein?“
Lavender senkte den Blick und streckte ihre Hand aus. „Hilf mir… bitte.“
Daphne schenkte ihr ein Lächeln und nahm ihre Hand.
„Gute Wahl, ich werde dir zeigen warum Pansy mich den Eisdämon von Slytherin nennt.“
„Ich dachte du bist die Eiskönigin?“, murmelte Lavender, während die Slytherin sie auf die Beine zog.
„Ja… für die meisten. Meine besten Freunde und meine Schwester wissen das ich ein Dämon sein kann und es liebe.“
Lavender öffnete den Mund und schloss ihn wieder, bevor sie nickte. Alles war besser als die Aussicht diese Schmach noch fünf weitete Monate mit sich herumzutragen und von allen daran erinnert zu werden.
_______________________________________________Ich hoffe es hat euch gefallen.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, bis nächste Woche.
LG Infernalsniper