82 Falle
82 Falle
Alloh,
zur Feier meines 30. Geburtstags, schenke ich euch diese Woche ein Extra Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch und bis zum Wochenende.
LG
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Das Gespräch von Harry und Dumbledore verlief danach fast schon kreisförmig. Dumbledore versuchte noch einige male Harry zum umdenken zu bewegen.
Dieser ließ sich aber nicht davon abbringen, bis er sich schließlich mit dem Vermerk auf die Sperrstunde verabschiedete.
Diese Ausrede kam ihm gerade recht, da er sich das Grinsen nicht mehr lange verkneifen konnte.
Schnell nahm er den nächstgelegenen Geheimgang nach Oben, zu seinem Gemeinschaftsraum. Als er in diesem war, atmete er durch.
„Bei Merlin, hat er sich schon immer so schwer getan ein Nein zu akzeptieren?“, murmelte Harry und strich sich mit der Hand über das Gesicht.
„Ein Glück ist mir die Uhrzeit eingefallen, sonst hätte er mir sein Argument von wegen: Vergebung und sie könnten uns täuschen noch 100-mal vorgetragen.“
Er schüttelte sich bei dem Gedanken. „Ob Tom wohl genau so ist?“, fragte sich Harry, während er weiterging.
„Das werde ich Bella mal fragen. Er wird mir ja bestimmt keine brauchbare Auskunft geben.“
Während er die Stufen hochstieg, fiel ihm ein das Tom wahrscheinlich keinen Wiederspruch hinnehmen würde.
Zumindest nicht von einem normalen Untergebenen. Bei seinem engsten Kreis könnte es da vielleicht doch anders sein.
Dumbledore hingegen saß schlechtgelaunt in seinem Büro, Harry hatte seinen Rat abgelehnt und weigerte sich diesen Fehler zu berichtigen.
Es gab einige Stimmen aus der dunklen Fraktion, die für das Gesetz waren. Unteranderem von Malfoy, aber bei ihm ging er davon aus das er es tat, um sich wieder in ein gutes Licht zu rücken.
Schließlich würde kein wahrscheinlicher Todesser dafür stimmen das er oder einer seiner Kumpanen getötet werden sollten.
Bei den restlichen sah das anders aus, entweder hatten sich einige von ihnen von Tom abgewandt, oder aber dieser verfolgte einen Plan.
Unterwanderte Heiler, oder Auroren und Tom könnte dieses Gesetz nutzen, um Feinde durch den Schleier zu schicken.
Er war sich sicher das dieses Gesetz ein Fehler war, aber weder Harry noch Fudge wollten seinem Urteil folgen, was ihm mehr als störte.
In dieser Nacht nutzte er seine Verbindung zu Tom um ihn über das Gesetz zu befragen. Wieder saß er der normalen Version seines ehemaligen Feindes im Büro des Schulleiters von Hogwarts gegenüber. Tom hatte es verneint das sie die Heiler und oder die anderen Personen unterwandert hatten.
„Es ist unnötig Harry, wenn jemand gefangengenommen werden sollte von unserer Seite können wir ihn zurückholen. Soll Dubledore ruhig Misstrauen gegen die Mitarbeiter des Ministeriums sähen.
Das spielt unserer Seite nur in die Karten.
Natürlich kann ich es nicht völlig verneinen das keiner meiner Untergebenen mit diesen in Verbindung steht.
Die Zahl meiner Anhänger wächst stetig und das durch freiwilligen Anschluss oder durch Imperioflüche.
Mein engster Kreis ist informiert das wir dem Ministerium freie Hand lassen, was die Überprüfung der Gefangenen betrifft.“
Harry lächelte zufrieden. „Das wird bestimmt eine Überraschung für Dumbledore sein“, dachte Harry, als er die Verbindung trennte.
Die nächsten Tage ging er seinem normalen Tagesablauf nach. Nach einigen Tagen öffnete er die Verbindung zu Tom erneut.
Schnell fand er sich im Büro des Schulleiters wieder. Tom hatte er sich zurückgehlehnt und lächelte Harry an.
„Schön das du unsere Bindung wieder öffnest. Gibt es etwas neues?“, fragte er interessiert.
„Nicht sonderlich, ich dacht mir nur das ich mich einmal Pro Woche melden sollte… schließlich hängt Dumbledore mir im Nacken.“
„Das stimmt und du weißt gar nicht wie sehr.“
Harry sah überrascht auf. „Wie bitte?“
„Er hat erneut beim Minister einen Antrag gestellt, um deine Emanzipation unwirksam zu machen. Wegen unserem Gesetz, das du unterstützt hast“, antwortete Tom und fing laut an zu lachen.
Harry sah ihn schief an. „Ich verstehe nicht was daran so lustig ist?“, gestand er.
Tom grinste umso breiter.
„Oh, es hat sich herumgesprochen das der große Albus Dumbledore deine Emanzipation rückgängig machen möchte, weil du ein falsches und barbarisches Gesetz unterstützt hast.“
„Das ist… hmmm… warum ist das gut für euch?“
Tom lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Dein Direktor hat mit diesem Antrag gesagt das du nicht reif oder erwachsen genug bist um dein Amt als Oberhaupt der Familie Potter innezuhaben.
Dreiviertel des Zaubergammots haben für dieses Gesetz gestimmt. Damit hat er alle Lords und Ladys unreif und nicht fähig erklärt über die Zustände dieses Landes zu entscheiden.“
Harry klappte der Mund auf.
„Das ist natürlich nur eine Interpretationssache, aber gerade Personen wie Lady Longbottem, die ihren Sohn und Schwiegertochter im letzten Krieg verloren hat findet diese Aussage mehr als beleidigend.
Schließlich sind die Täter, die ihrer Familie solchen Schaden zugefügt haben, wieder auf freiem Fuß… eigentlich nur noch eine von ihnen aber das lassen wir nun einmal außenvor. Hätte es dieses Gesetz früher gegeben wären nun viele Menschen noch am Leben.
Familien wie die Bones und Greengrass die im letzten Krieg neutral oder sogar ihn unterstützt haben und in diesem Gesetz einen Sinn sahen viele unschuldige Tote zu verhindern kochen vor Wut.“
„Das ist gut, können wir ihn mit noch etwas beschäftigen damit er mich nicht weiter nervt?“, fragte Harry hoffnungsvoll.
„Hmm, ich könne Bella ein kleines Massaker veranstalten lassen.“
Harry rollte mit den Augen und schüttelte den Kopf.
Tom hatte sich erhoben und ging an ihm vorbei, während er nachdachte.
„Wie weit bist du mit der Beschaffung der Erinnerung?“, fragte dann.
„Hab es einmal versucht und dann aufgegeben. Ich wollte nur sagen können das ich etwas versucht habe, damit Dumbledore hoffentlich ruhe gibt“, gestand er
„Sehr schön. Ich habe mir etwas überlegt, was wir bei diesem Problem machen können.“
„Oh, jetzt bin ich gespannt? Soll ich Professor Slughon vergiften?“, scherzte Harry.
„Natürlich nicht, er könnte noch nützlich sein. Ich möchte das du Dumbledore die echte Erinnerung gibst.“
Harry lachte laut auf. „Und woher soll ich die bitte nehmen? Es ist ja nicht so als könnte ich sie plötzlich aus dem Hut zaubern.“
Toms Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Du musst noch viel lernen Harry.“
Mit diesen Worten begann der ganze Raum zu beben und sich aufzulösen. Er hörte Toms Stimme, die von den sich verformenden Wänden wiederhalte: „Schau dir alles genau an. Damit du Dumbledore alles zeigen kannst!“
Der Raum hatte nun die Form von Professor Slughorns Büro angenommen. Aus Rauchwolken erschienen immer mehr Schüler und Professor Slughorn selbst die an einem langen Tisch, voller Speisen und Getränke saßen.
Harry schloss kurz die Augen, während das Stimmen Gewirr und die Essgeräusche der Personen am Tisch einsetzten.
Die Erinnerung begann genau wie die in Dumbledores Denkakrium. Das Essen endete eine Minute später und die Schüler verabschiedeten sich einer nach dem anderen.
Den Anfang des Gesprächs kannte Harry bereits. Wieder stellte Tom die Frage nach den Horcruxen aber diesmal wurde der Raum nicht nebelig.
Slughorn antwortete ihm und sagte ihm genau was ein Horcrux war.
Das Gespräch der beiden ging weiter und Tom fragte immer eindringlicher nach Informationen über diese dunkle Kunst.
Was nötig ist, um den Zauber durchzuführen und ob ein Horcrux wirklich genug sei?
Schließlich sei sieben ja die mächtigste magische Zahl.
Slughorn war entsetzt über diese Frage und Tom ruderte schnell zurück. „Nicht doch Professor. Ich meine das nur theoretisch.“
Die jüngere Version seines Lehrers atmete erleichtert auf. „Mein Herz, Tom, tuen sie so etwas nie wieder. Diese Fragen könnten ihnen noch große Probleme verursachen.“
„Verzeihung, ich wollte sie nicht beunruhigen. Bis zu unserer nächsten Stunde Professor.“
Die Erinnerung hörte auf und der Raum löste sich in Rauch auf. Es dauerte einen Moment, in dem sich alles um ihn herum wieder in Form brachte.
Harry befand sich wieder im Büro des Schulleiters, wo Tom auf dem Stuhl des Direktors saß. „Hast du alles gesehen?“, fragte er.
„Ja, aber ich verstehe nicht, worauf du damit hinarbeitest?“
Der Mann hinter dem Schreibtisch lächelte böse. „Wir geben Dumbledore einen Knochen, einen Köder, wenn du so möchtest. Er vermutet es bestimmt bereits aber möchte eine Bestätigung.“
„Okay, schön und gut. Du willst ihn ködern und in eine Falle locken, so viel verstehe ich, nur wie erkläre ich woher ich die Erinnerung habe?
Professor Slughorn wird es verneinen sie mir gegeben zu haben, falls Dumbledore ihn darauf anspricht, um ihm beispielsweise dafür zu danken oder aber nach weiteren Informationen zu fragen?“
„Warum glaubst du habe ich darauf bestanden das Bellatrix dir Okklumentik beibringt? Deine Schilde sind dank deines Trainings und den Blackgenen äußerst stark.
Da Snape und Dumbledore an ihnen scheiterten wird dem alten Mann die Erklärung das du über unsere Verbindung Zugang zu meinen Erinnerungen bekommen hast, nicht unglaubwürdig erscheinen.“
Harry gab seinem Gegenüber stillschweigend recht. Das könnte tatsächlich funktionieren, da war er sich sicher.
„Darum hast du mich am Anfang der Ferien all diese Erinnerungen von dir erkunden lassen? Weil du wusstest das es auf so etwas hinauslaufen würde?“, fragte er.
Toms Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Bitte Harry, ich bin gut aber nicht einmal ich bin so gut. Nur jetzt können uns diese Erinnerungen helfen.
Dumbledore wird die Antwort bekommen, die er will und dann weitersuchen. Da er meine Vergangenheit durchforstet wird er bald auf eines der Verstecke stoßen.“
„Ein weiteres wolltest du sagen“, murmelte Harry und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Der Ring war am schlechtesten Gesichert, der Fluch tötete nicht sofort was ihm die Gelegenheit gab sein Leben zu retten. Leider hatte er Zugang zu jemandem der tatsächlich dazu in der Lage war, sonst wäre er innerhalb von 24 Stunden langsam und qualvoll gestorben.“
„Toll, erinnere mich daran ihn auf dieser Suche nicht zu begleiten“ maulte Harry.
„Das solltest du dir selbst merken. In den nächsten Tagen solltest du ihn wieder besuchen damit es nicht zu auffällig ist, dass du direkt nach deinem letzten Gespräch mit ihm einen anderen Weg gefunden hast, um die Erinnerung zu bekommen.“
Harry nickte zustimmend und fragte sich insgeheim was die anderen Bruchstücke von Toms Seele beschützte und was diese waren.
Neben dem Ring war Harry selbst einer. Das waren zwei und Bellatrix hatte etwas aus dem Haus am Grimmauldplatz entfernt und zu ihrem Meister gebracht, das könnte auch einer gewesen sein, macht drei.
Während Harry überlegte, kamen ihm der Kelch und das Medalion in den Sinn, das könnten zwei gewesen sein, und somit kannte er fünf.
Nun blieben zwei übrig, wenn nicht das, was Bella ihm gebracht hatte, eines der beiden war.
Aus dem Raum der Wünsche hatte er ein Diadem geholt, von dem Tom ihm bestätigt hatte das es einer war. Dieses lag nun in der Kammer des Schreckens zur noch sichereren Verwahrung.
Harry war in seine Gedanken versunken, bis Tom sprach: „Worüber denkst du so angestrengt nach?“
Harry sah auf. „Oh, ich versuche zu erraten was deine… ich denke einmal es sind sieben Horcruxe sind“, gestand er.
Auf dem Gesicht des Mannes zeichnete sich ein Lächeln ab.
„Bitte, versuch es. Du bist der erste fehlen noch sechs.“
Harry nickte und begann: „Also der Ring, den Dumbledore trägt war einer, das hast du zugegeben. Dann hat er mir eine Erinnerung gezeigt, wo du einer alten Frau zwei Erbstücke der Gründer abgenommen hast.
Ich würde dir zutrauen das du diese beiden in Horcruxe verwandelt hast. Auch weil deine Mutter das gleiche Amulette besaß.“
Tom nickte zustimmend. „Das sind vier, nicht schlecht.“
Harry überlegte weiter. „Bella hat im Sommer etwas aus meinem Haus zu dir gebracht, aber ich weiß nicht, was es war.“
„Es war einer meiner Horcruxe. Nur welcher werde ich dir nicht sagen.“
Harry stöhnte auf, die Vitrinen im Haus der Blacks waren im Sommer vor seinem fünften Schuljahr voll von Dingen gewesen, die Wertvoll und oder verflucht waren.
Damit konnte er diese Fährte vergessen.
„Damit bleiben noch zwei, einen kenne ich, das ist das Diadem, das ich für dich in die Kammer des Schreckens bringen sollte.“
„Sehr schön, da ich so nett bin verrate ich dir etwas: Einen meiner Seelensplitter kennst du bereits: das Tagebuch.“
Harrys Augen weiteten sich. „Das war ein Horcrux?“, rief er und sein Gegenüber nickte.
„Moment, sagtest du nicht das der Ring am schlechtesten Gesichter war?“
„Das stimmt, warum?“
„Also ich muss gestehen das ich einen Fluch der die Person die den Ring an sich nimmt innerhalb kürzester Zeit tötet sicherer ist als es einem Idioten zu geben der den Gegenstand schließlich verschenkt, um ihn loszuwerden.“
„Da hast du recht und Lucius hat seine Strafe dafür bekommen, so viel kann ich dir versprechen.“
„Oh welch eine Trauer das ich damals nicht dabei war“, murmelte Harry.
„Du magst diese Familie wirklich nicht, oder?“, spottete Tom.
„Mrs. Malfoy kann ich nicht einordnen, da ich noch nie mit ihr gesprochen habe. Die Männer der Familie sind eine Krankheit.“
„Luzius ist in meinen Reihen tief gefallen, er hofft auf jede noch so kleine Möglichkeit seinen Stand zu verbessern. Sein Sohn hingegen…
Ich habe in deinem Kopf einiges von ihm gesehen. Er scheint ganz der Sohn seines Vaters zu sein. Enttäuschend, aber wenn die Familie sich nicht beweist, dann wird sie bald aus meinem engsten Kreis abgelöst.“
Harry lachte laut auf. „Bella sagte sie würde mir einen Platz in diesem verschaffen, wenn ich sie fragte.“
Tom zog eine Augenbraue hoch. „Wenn du Interesse hast, würde ich nicht nein sagen. Dein Talent ist groß, du erfüllst deine Aufgaben schnell und effizient… du benutzt deinen Verstand und wirfst nicht blind mit dem Folter- und oder Todesfluch um dich.“
Harry wollte lieber nicht nachfragen was genau sein Gegenüber damit meinte. Er spekulierte aber darauf das vor allem neue Mitglieder bei ihren ersten Missionen die Unverzeihlichen testeten, was mehr schaden als nutzen verursachte.
„Ja die Unverzeihlichen“, sagte Tom der den schweigenden Harry beobachtete hatte. Dieser wurde aus seinen Gedanken gerissen und sah auf.
„Wie bitte?“, fragte er verwirrt.
„Ich habe viele untergebene die nur noch diese Zauber verwenden, sie haben kein Gespür für Duellkünste und denken nun da sie mein Zeichen tragen, das sie nur noch diese Zauber verwenden sollten.
Es ist ein Trauerspiel“, den letzten Satz stöhnte Tom schon fast.
„Hey, ich bin mir sicher, sobald sich das Land ändert und du deine wahren Ziele durchsetzt… was ich wirklich hoffe, das es dann besser wird.
Was sollst du denn sonst machen deine Todesser erstmal in ein Ausbildungslager schicken, wo sie erstmal in allem wichtigen unterrichtetet werden?“
Harry konnte sein lachen bei diesen Worten kaum unterdrücken, die Vorstellung war zu komisch für ihn.
Tom legte sich allerdings eine Hand als Kinn. „Eine Grundausbildung für meine Anhänger? Eigentlich keine Schlechte Idee…“, murmelte er.
Harry öffnete den Mund, um zu sagen das er nur einen Scherz gemacht hatte aber schloss ihn dann wieder.
Eigentlich war es besser, wen Toms Anhänger lernten nicht nur blind mit dem Todesfluch, um sich zu werfen, wenn sie auf einer Mission waren.
Vor allem wenn er dabei an Tonks dachte. Harry hoffte das sein kleiner Anreiz ihr und ihrer Familie geholfen hatte zu erkennen das es sich nicht lohnte für Dumbledore zu sterben.
Sie waren wieder Teil der Blacks, damit konnten sie leben, wie Könige, ohne zu arbeiten, was er eigentlich nicht hoffte, aber er wollte auch nicht das Tonks starb, weil sie einer Gruppe Idioten vor den Zauberstab lief die dachten: Ich diene nun dem dunklen Lord, darum darf ich nur noch den Todesfluch benutzten.
Leise stöhnte er. Es wäre das Beste für alle, wenn Tonks ihre beiden Jobs hinwarf. Beide waren mit tödlicher Gefahr verbunden, die absolut unnötig war. Das Ministerium wurde von innenheraus übernommen, darum war es keine große Gefahr mehr.
Dumbledores Orden würde fallen, bevor er es bemerkte und der alte Mann würde bis zu seinem letzten Atemzug seine Leute auf Missionen schicken, ohne ihnen zu sagen, warum oder worum es tatsächlich ging.
„Hast du mal darüber nachgedacht zu unterrichten?“, fragte Tom und riss Harry so aus seinen Gedanken.
„WIE BITTE!?“, rief er geschockt aus.
„Unterricht im Duellieren oder aber in Verteidigung? Denkst du, du wärst der einzige von uns beiden der die Erinnerungen des anderen betrachtet hat?“
„Ähhhh… nein, eigentlich nicht“, gestand er.
„Wenn du es dir anders überlegst, es wird Zeit das endlich wieder eine vernünftige Person Verteidigung an dieser Schule Unterricht. Ich wollte es damals selbst tun, aber unser gemeinsamer Freund hat das verhindert.
Darum habe ich mir die Freiheit genommen zu verhindern das er einen Lehrer für dieses Fach länger als ein Jahr behalten kann.“
Harry lachte laut auf. „Danke, aber ich glaube das ich nicht mit 17 unterrichten sollte. Zumindest würden es viele abweisen.“
„Dann warte noch einige Jahre und bilde dich weiter. Bellatrix kann das hier übernehmen bis du der Meinung bist bereit zu sein.“
Harry nickte zustimmend. „Gut, aber ich verspreche nichts.“
„Besser als nichts.“
Harry versuchte sich derweil nicht vorzustellen, wie Bellatrix Erstklässler unterrichtete, das konnte nur schief gehen.
„Nun aber zurück zum wesentlichen Harry. Dumbledores Zeit ist begrenzt, er wird nun schnell Erfolge erzielen wollen und auch wenn er zwei meiner Seelensplitter zerstört hat…
Oder ehr einen, weil du den anderen vernichtet hast, wird er bestimmt versuchen den nächsten so schnell wie möglich zu finden und zu vernichten.“
„Da könntest du recht haben, aber bist du dir mit diesem Sommer wirklich sicher? Gibt es keine Möglichkeit für ihn deinen Fluch zu überleben?“
Tom lehnte sich in seinem Stuhl zurück und dachte nach. „hmm es gibt Möglichkeiten, aber die wird er nicht nutzen, sie sind nicht gerade Weißmagisch.“
Harry bekam ein ganz ungutes Gefühl bei diesen Worten.
Dumbledore hatte ihn zu einem Leben unter den Dursleys verdonnert und jedes Jahr tödlichen gefahren ausgesetzt. Alles im Sinne des größeren Wohls, das er für dieses größere wohl auch bereit war, einen dunklen Zauber zu sprechen, oder sprechen zu lassen bezweifelte Harry nicht.
„Ja, weil er ja niemals etwas verbotenes Tun oder zulassen würde“, murmelte Harry.
„Vertrau mir Harry. Die Seelensplitter sind gut versteckt und beschützt, es gibt nur eine Spur, die er verfolgen kann und wenn er das tut dann wird er mir in die Falle laufen.“
„Ich hoffe sehr du hast recht.“
„Das habe ich. Wollen wir unser Gespräch hier fürs erste beenden? Ich denke es ist alles gesagt und besprochen.
Sag mir doch bitte wie Dumbledore reagiert hat als er die wahre Erinnerung gesehen hat“, bat Tom.
Harry nickte und versprach sich wieder zu melden, wenn er dieses Gespräch in einigen Tagen geführt hatte.