85 Die Eisprinzessin von Slytherin
85 Die Eisprinzessin von Slytherin
Dumbledore sah dem Jungen hinterer. Dieser hatte ihm heute einen guten Dienst erwiesen. In mehrfacher Hinsicht, nicht nur wusste er nun das Tom wirklich Horcruxe erschaffen hatte.
Da er Horace danach gefragt hatte, würde er sogar sagen das es sieben waren und zwei von ihnen waren bereits vernichtet. Einer war Harry, somit musste er noch vier finden und vernichten.
Einer von ihnen war hier in diesem Schloss, die letzten drei würde er noch finden müssen in den nächsten Monaten. Der Fluch machte ihm zu schaffen, aber es gab immer noch mehr als einen Weg sich zu schützen, oder zumindest den Versuch den Fluch zu brechen.
Ein weiterer Vorteil aus diesem Gespräch war das Harry zugegeben hatte in den Geist von Tom einzudringen. Das konnte er später noch ausnutzen.
Sollte der Junge siegen könnte er mit diesem Wissen behaupten, das er von Tom korrumpiert wurde und eine Gefahr bestünde das er auf die dunkle Seite wechselte.
Egal wie es ausginge am Ende würde er, der große Albus Dumbledore erneut als Retter dieses Landes dastehen und dann konnte er endlich die dunklen Künste völlig verbieten lassen.
Nun hieß es die letzten Horcruxe zu finden und sie zu zerstören.
Dumbledores Blick fiel auf seine geschwärzte und von dem Fluch absterbende Hand. Er hatte nicht mehr lange Zeit, bis der Bann sich auflöste bzw. den Fluch nicht mehr halten konnte.
Entweder fand Severus einen Gegenfluch, er musste seine Hand abtrennen und hoffen das der Fluch sich damit nicht weiter ausbreitete oder er musste zu anderen Mitteln greifen, um sein überleben zu sicher.
Er holte seine Aufzeichnungen über Toms Leben aus seinem Schreibtisch und begann nach weiteren Orten zu suchen an denen dieser einen Horcrux versteckt haben könnte.
Es bestand die Möglichkeit das einer dieser Gegenstände in den Verliesen oder dem Haus eines seiner treusten Anhänger war.
Schließlich hatte er auch Malfoy damals das Tagebuch gegeben, aber wie sollte er diese finden?
Es gab bestätigte Todesser, die auch gefangen waren, aber viele waren freigekommen und sie konnten nicht einfach die Häuser von diesen durchsuchen lassen ohne triftigen Grund.
Auch sein Orden konnte es nicht, die Schutzzauber du brechen wäre ein großer Aufwand und bis sie durch diese hindurch gebrochen sind, wäre das Ministerium bereits bei ihnen um sie zu verhaften.
Gringotts konnte er auch nicht einfach einsehen. Die Kobolde waren nicht bereit jemanden in das Verlies einer anderen Person ohne ihre Erlaubnis oder ihr Beisein zu lassen.
Eine lächerliche Regel, immerhin war er Albus Dumbledore. Er war der Anführer der Hellen Seite und der mächtigste Zauberer seit Merlin.
Auch als er das Amt des Großmeisters im Zaubergammot hatte, wurde ihm das verwehrt. Da er in die Verliese der Black hineinwollte, um sicher zu gehen das Sirius nichts hinterlassen hatte das seine Pläne mit Harry durchkreuzen könnte, falls er im Gefängnis gestorben wäre.
Langsam strich er sich nachdenklich über seinen Bart. Vielleicht gab es eine Möglichkeit. Als Lord der Familie Black konnte Harry auf die Verliese der anderen Familienmitglieder zugreifen.
Natürlich wäre es unnötig in das von Andromeda zu schauen, aber Narzissa Malfoy und Bellatrix Lestrange waren Blacks bei ihrer Geburt gewesen.
Durch Harry würden sie in die Verliese der beiden schauen können und wenn dort etwas schwarzmagisches lag dann könnten sie es beschlagnahmen.
Auch wäre es im Falle der Familie Malfoy ein weiterer Schlag, da dieser wieder den Kopf aus der Schlinge gezogen hatte, als er im Ministerium verhaftet worden war.
Damit wäre einer der einflussreichsten Anhänger von Voldemort endlich aus dem Verkehr gezogen.
Bellatrix hingegen war ohnehin schon als wahnsinnigste und treuste Hexe unter all seinen Anhängern bekannt. Es war unmöglich das man nichts in ihrem Verlies fand, das verboten war.
Leider würde es bei ihr keinen Unterschied machen, aber es bestand die Chance das es einen Horcrux dort drin gab den sie dann zerstören konnten.
„hmmm, wenn das funktioniert, kann ich mir vielleicht auch die Kobolde zunutze machen“, überlegte Dumbledore.
Die Magie dieser kleinen Wesen war anders als ihre, vielleicht hatten sie eine Möglichkeit, um die anderen Horcruxe aufzuspüren, wenn sie einen davon in einem der Verliese fanden.
Dann würde es nur noch Tage dauern, bis alles vorbei war. Toms Seele würde nach und nach zerstört werden und dann war er sterblich, naja abgesehen von dem Teil in Harry.
Sollte das möglich sein würde auch Harry als Horcrux gebrandmarkt werden und somit würde die magische Welt sein ende verlangen und auch bejubeln.
Ein fieses Lächeln erschien auf dem Gesicht des alten Mannes.
Er würde sich morgen in der Bank darüber erkundigen ob oder inwieweit Harry Einfluss auf die Verliese der anderen Black Familienmitglieder hatte und dann seinen Plan in die Tat umsetzen.
In den nächsten Tagen ging Harry seinem normalen Tagesablauf nach. Unterricht, Gespräche und Unterricht mit Ginny und Parvati, Hausaufgaben in der Bibliothek und natürlich Dates oder Treffen mit Pansy.
Da er Dumbledore das gegeben hatte, was er wollte, würde er ihn nun für einige Zeit in Ruhe lassen. Tom hatte er in der Nacht darüber unterrichtet und dieser würde bestimmt etwas gegen den alten Ziegenbock unternehmen.
Harry bezweifelte das Bellatrix etwas in ihrem Verlies aufbewahrte. Zumindest nicht in ihrem alten Verlies, das sie hatte, als sie noch eine Black war.
Harry konnte die Verliese sehen. Narzissa und Bellatrix hatten nur einen Goldbetrag in ihren ehemaligen Schulverliesen. Im Sommer hatte er sich eine Auflistung von all seiner Besitztümer geben lassen.
Darunter waren nicht nur die Gegenstände aus dem Hauptverlies, sondern auch eine kurze Liste der Blackschwestern.
Andromeda wurde von der Familie verstoßen, darum bekam er über sie keine Auskunft aber von den anderen beiden.
Dazu auch die Kopien ihrer Eheverträge. Genau genommen nur den von Narzissa. Bellatrix war aus ihrem mit dem tot ihres Mannes und seines Bruders befreit worden.
Gerade saß Harry mit seinem Zaubertrankaufsatz in der Bibliothek, ihm gegenüber Astoria Greengrass. Die jüngere der Greengrassschwestern hatte sich zu ihm gesellt und arbeitete an einem Aufsatz für Verteidigung gegen die dunklen Künste, wobei sie ihn hin und wieder nach seiner Meinung oder Fachwissen fragte.
Bereitwillig gab er jüngeren sogar Auskunft. Nicht das er ihr den Aufsatz vorschrieb oder ähnliches nur einige kleine Änderungen über die Beschreibung der Zauberstabbewegung oder aber die Auswirkung der Zauber.
Snape nahm mit ihnen gerade die Verteidigung gegen Verzauberungen und Verwünschungen durch.
Einige von diesen konnte durch Körperliche Kraft gebrochen werden, beispielsweise der Beinklammerfluch.
Das war etwas das Harry bis dahin nicht wusste, er hatte immer gedacht die Beine wären so lange aneinandergeklebt, bis der Zauber nachließ oder aber jemand den Gegenzauber sprach.
Dankbar für die Information das es Zauber gab, die man durch pure Kraft brechen konnte, gab er ihr als ein weiteres Beispiel für eine Verzauberung: Den Levikorpuszauber.
Diesen Zauber hatte er im Buch des Halbblutprinzen gefunden und ihn im Raum der Wünsche erst an einer Puppe und dann an seiner ahnungslosen Freundin ausprobiert.
Er konnte sich das lachen nicht verkneifen als die ahnungslose Pansy Kopfüber über dem Bett hing und wild und hemmungslos fluchte, bis er sie wieder hinunterließ.
Neben dem Zauber stand als Notiz das Wort: „Ungesagt.“
Harry war noch nicht dazu gekommen herauszufinden ob der Zauber nur nonverbal funktionierte, aber teilte dies seinem wissbegierigen Gegenüber mit.
Der Zauber klang nach Spaß und er war sich sicher das Astoria ihn bei Gelegenheit ausprobieren würde.
Die Information das auf nonverbal verwiesen wurde versetzte ihrer Aufregung einen kleinen Dämpfer, aber Harry schätzte sie als intelligent ein. Wahrscheinlich würde sie ihre große Schwester bitten ihr die Grundlagen dieser Art der Magie beizubringen oder aber den Zauber mit Worten ausprobieren.
Harry hatte sich gerade wieder seinem Aufsatz zugewandt, während Astoria völlig begeistert von dem Zauber ihrem Aufsatz beendete, als jemand neben ihn trat.
„Harry!“
Sein Blick wanderte hoch und er sah Hermine neben dem Tisch zum Stehen kommen. Sie wirkte sichtlich gestresst, ihr Haar war noch buschiger als sonst und sie hatte dunkle Augenringe.
„Hallo Hermine, geht’s dir gut? Du siehst nicht besonders gut aus… wenn ich das so sagen darf.“
Sie rollte mit den Augen. „Ob es mir gut geht? Hast du das Gerücht über mich nicht gehört? Das ist ein Alptraum!“, zischte sie ihn an.
Für einen kurzen Moment war Harry beeindruckt das sogar die wütende Hermine es trotzdem noch für wichtig hielt in der Bibliothek leise zu sprechen.
„Oh, ja das habe ich gehört… wirklich schlimm, dass man dich dafür verantwortlich macht“, antwortete er.
Sein Blick wanderte zurück zu seinem Aufsatz und blieb an Astoria hängen die ihre Feder beiseitegelegt hatte und Hermine und ihn musterte.
„Verzeihung wo sind meine Manieren: Hermine, das ist Astoria Greengrass, Astoria das ist Hermine Granger.“
Hermine warf dem Mädchen einen kurzen Blick zu. „Du bist Daphnes kleine Schwester?“, fragte sie was die jüngere nickten ließ.
Sofort wandte sich Hermine wieder an Harry. „Du musst mir helfen. Das ganze Haus meidet mich… nein, nicht nur das, einige hassen mich sogar.
Du weißt das ich so etwas niemals tun würde!“
„Naja, du und Ron seit euch nach seiner Trennung wirklich schnell sehr nahegekommen. Ihr habt quasi aneinandergeklebt, da ist die Vermutung…“
„Ja! Eine Vermutung, aber jeder stellt es als Tatsache hin. Bitte Harry, du musst mir helfen. Auf dich hören die anderen. Du musst ihnen sagen das ich nichts getan habe und so etwas auch niemals tun würde.“
Harry unterdrückte ein Lachen, innerlich grinste er breit. Schließlich war er an Hermines Situation nicht unschuldig und nun kam sie ausgerechnet zu ihm, um das gerade zu biegen.
Er schwieg einen Moment, auch um sich zu beruhigen, bevor er antwortete: „Hermine, wir kennen uns jetzt lange. Wie oft haben unsere Mitschüler auf mich gehört, nachdem sie sich eine Meinung gebildet haben?
Ich bin der Erbe Slytherins. Niemand wollte glauben das ich es nicht bin, bis ich den Basilisken erschlug.
Ich habe meinen Namen in den Feuerkelch geworfen. Niemand glaubt mir, bis sie gesehen haben mit was für Gefahren ich konfrontiert werde.
Oh und letztes Jahr muss ich wohl gar nicht erst erwähnen. Gut unsere DA Mitglieder waren auf meiner Seite aber trotzdem. Wenn sich einmal eine Meinung in den Köpfen hier festgesetzt hat, dann wirst du es nur mit Fakten und Taten widerlegen können und nicht mit Worten.“
Hermine knurrte leise.
„Das war etwas anderes bei dir, außerdem… bitte Harry hilf mir, ich ertrage das nicht mehr lange.“
Er konnte sich irren, aber das war das erste Mal, das er Hermine fast schon flehen hörte. Kurz war er versucht ihr zu helfen, wenn da nicht die Dinge wären, die er über sie wusste.
Die Antwort auf seine Frage wurde ihm allerdings abgenommen als Astoria sich zu Wort meldete.
„Darf ich dir eine Frage stellen Granger?“
Die angesprochene Wandte sich ihr zu.
„Was willst du wissen?“
„Das Haus in Hogwarts ist ja gleich der Familie von jedem von uns… so hat es uns Professor Mcgonegall gesagt. Nach dem, was ich in den letzten Tagen über dich gehört habe, hast du aus Eifersucht deinem Haus bzw. deiner Familie geschadet.
Jetzt wüsste ich gerne: hasst du dein Haus hier in Hogwarts oder kannst du deine richtige Familie auch nicht leiden und würdest ihr solch einen Schaden zufügen, wenn es für dich von Vorteil ist?“
Hermine sah das jüngere Mädchen einen Moment sprachlos an, bevor sie ihren Zauberstab zog. Harry reagierte blitzschnell und packte das Handgelenk der Braunhaarigen um sie daran zu hingen die jüngere zu verfluchen.
„Hermine, das kannst du nicht tun!“, zischte er.
Einige umstehende hatten sich zu ihnen umgedreht und blickten nun auf die Szene an ihrem Tisch.
„Lass mich los Harry, ich werde ihr das nicht durchgehen lassen!“, knurrte Hermine und versuchte ihre Hand zu befreien.
„Nein, du kannst keine jüngeren Schüler verfluchen“, antwortete er.
„Hab ich was falsches gesagt? Es hat mich einfach interessiert, warum sie das getan hat und ob sie auch…“
„DAS SIND ALLES LÜGEN! ICH WÜRDE SO ETWAS NIEMALS TUN UND AUCH NIEMALS MEINER FAMILIE SCHADEN, WERDE MEINER RICHTIGEN NOCH DER IN HOGWARTS!“, brüllte Hermine und riss ihren Arm los.
Harry stellte sich zwischen die beiden und sah sich nun Hermines Zauberstab gegenüber.
Hermine funkelte ihn genau so böse an wie Astoria und suchte wohl gerade eine Möglichkeit die jüngere zu verfluchen ohne Harry zu verletzen.
Ihr Zauberstab war immer noch auf ihn gerichtet als sie ein scharfes Zischen hörte und Trixi sich aus Harrys Umhang wand und zwischen ihnen in der Luft schwebte.
Beim Anblick der geflügelten Giftschlange wich sie einige Schritte zurück und stolperten über einen Stuhl am benachbarten Tisch, wodurch sie auf dem Boden landete.
Fluchend richtete sie sich wieder auf und sah sich immer noch Harry und seinem Seelentier gegenüber.
Ihr Blick wanderte über ihre eigene Schulter und sie stellte fest das sie der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit war.
Ein Duell mit Harry würde sie verlieren mit oder ohne diesen geflügelten Tod.
„10 Punkte Abzug für Slytherin wegen Respektlosigkeit gegenüber eine Vertrauensschüler!“, knurrte sie Astoria an.
„Was? Ich habe doch nur eine Frage gestellt“, antwortete diese.
„IST MIR EGAL! DU VERDIENST DAS. DU DEINE SCHWESTER! SIE IST EINE…“
Hermien wollte gerade weitersprechen als Madam Pince sie unterbrach:
„Miss Granger, ich muss mich wirklich über sie wundern. Beruhigen sie sich oder verlassen sie meine Bibliothek!“
„Aber Madam Pince, das ist nicht meine Schuld sie hat mich provoziert und beleidigt!“
„GENUG! Sie beide auseinander, das hier ist ein Ort des Lernens und keiner für Streits. Wenn sie sich duellieren wollen, dann tuen sie das woanders, aber nicht in meiner Bibliothek.
Ich sehe über eine Strafe für sie beide heute hinweg, aber glauben sie nicht das, das zur Gewohnheit wird.“
„Ja Madam… es tut mir leid, ich wollte sie mit meiner Frage nicht beleidigen oder verletzen“, sagte Astoria reumütig und sah entschuldigend zu der Bibliothekarin und Hermine.
Die Braunhaarige stand immer noch mit gezogenem Zauberstab da und funkelte Harry und das Mädchen böse an.
„Mir tut es auch leid… Harry wir reden später weiter“, knurrte sie und verschwand aus der Bibliothek.
Er sah seiner Mitschülerin nach während Trixi wieder zu ihm flog und sich um seinen Hals legte.
„Ohhh, ich wollte sie nicht beleidigen oder sauer machen… das tut mir schrecklich leid“, kam es von Astoria die sich in ihrem Stuhl kleiner machte.
Harry schaute auf das Mädchen hinunter zog eine Augenbrauche hoch.
„Du bist entweder die Unschuld in Person, oder aber das verschlungenste kleine Mädchen, das mir jemals begegnet ist.“
Sie erwiderte seinen Blick und kicherte.
„Nichts von allem, ich bin nur die Eisprinzessin von Slytherins und Daphnes unschuldige kleine Schwester.“
Er schmunzelte und setzte sich ihr wieder gegenüber.
„Hermine hasst dich jetzt bestimmt genau so sehr wie Daphne.“
Sie zuckte mit den Schultern. „Es gibt viele Menschen, die mich nicht leiden können, einfach nur weil ich Daphnes Schwester bin.“
Harry kicherte und schüttelte den Kopf.
„Ich glaube ich habe dich gerade richtig verstanden… Wenn du Probleme mit ihr bekommst sag mir Bescheid, dann schaue ich, was ich machen kann.“
„Okay, danke Harry.“
Da nun endlich wieder ruhe eingekehrt war widmete sich Harry weiter seinem Aufsatz. Sein Gegenüber war mit ihrem fertig, aber hatte sich mit einem Buch wieder zu ihm gesellt.
Während er schrieb, unterhielten sie sich leise, wobei Astoria das Gespräch auf Trixi lenkte.
Die Schlangendame lag immer noch um seinen Hals und döste dort vor sich hin. Er sprach gerne über sein Seelentier, außer wenn es um ihren Namen ging, der eigentlich eine Anlehnung an Bellatrix war.
Das Astoria von magischen Wesen oder Tieren im Allgemeinen verzaubert war hatte er sehr schnell herausgefunden und darum teilte er sein wissen über Trixi nur zu gerne mit ihr.
Schließlich bat sie ihn mit großen Augen darum sie einmal halten zu dürfen war er ihr natürlich erlaubte und die Schlangendame, nachdem er sie gefragt hatte, ob es für sie okay war an sie übergab.
Vorsichtig streichelte die jüngere der Schlange über die Schuppel und ließ sie durch ihre Hände und ihren Arm hoch schlängeln.
Harry beobachtete Astoria bei ihrem Umgang mit Trixi.
„Du bist wirklich gut mit magischen Geschöpfen.“
Sie lächelte ihn an. „Das wäre mein Traumjob… also etwas mit magischen Tieren… oder generell mit Tieren. Mein Opa hat mir, als ich klein war, erklärt das, wenn man sich mit Tieren beschäftigt, man sich am besten immer den Hypogreif als Beispiel nimmt.
Diese Wesen sind sehr stolz und es ist wichtig ihnen mit Ruhe und Respekt zu begegnen. Das kann man auf alle Tiere ableiten. Ein ruhiges und respektvolles auftreten erschafft sofort einen guten ersten Eindruck bei dem Wesen.
Harry nickte zustimmend. Da war viel Wahres dran und er würde es beherzigen.
_____________________________________________________Schönen Freitag und frohe Ostern wünsche ich euch allen.
Hoffentlich hat euch das Kapitel gefallen.
LG Infernalsniper