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86 Slytherins Medallion

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86 Slytherins Medallion

Guten Morgen, euch allen.

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Harry musste feststellen das Astorias unschuldige Frage gereicht hatte damit Hermine ihn in den nächsten Tagen völlig ignorierte.

Vielleicht lag es aber auch daran das er sich geweigert hatte ihr zu helfen, ihren Ruf wiederherzustellen.

Das er dies konnte bezweifelte er sowieso außerdem war er an der ganzen Sache nicht ganz unschuldig.

Schließlich war es seine Schuld das Ron und Lavender erwischt worden waren. Pansy und Daphne hatten dann das Gerücht mit Hermine verbreitet.

Der genaue Grund entzog sich ihm dafür zwar immer noch, aber ihm sollte es recht sein, so hatte er seiner ehemaligen besten Freundin, nochmal eine reingedrückt und das wieder, ohne erwischt zu werden.

Astorias Auftritt war natürlich auch nicht unbemerkt geblieben, allerdings mehr als das unschuldige Opfer, denn sie war nett und freundlich zu Hermine gewesen bevor diese versucht hatte sie zu verfluchen.

Sie war in vielerlei Hinsicht das reine Gegenteil zu ihrer älteren Schwester und zu jedem freundlich und nett, wenn auch mit einigen Ausnahmen.

Ein kleiner Teil von Harry wünschte sich tatsächlich kurz er hätte Hermine nicht aufgehalten. Nachdem sie ihm an Anfang des Schuljahres vor Daphnes Rache gewarnt hatte, würde er gerne einmal sehen, wie diese aussehen würde.

Das diese es nicht hinnehmen würde, wenn der Schulbiber ihre kleine Schwester verfluchte oder gar verletzte, hatten ihm mehr als eine Person bestätigt, nun hieß es also nur noch Abwarten und Tee trinken.

Dumbledore jagte einem losen Faden hinterher, der nichts bringen würde, dabei lief seine Lebenszweit im rasanten Tempro ab. Während er Harry sich in der Schule auf die faule Haut legte und sich nur um den Unterricht und seine Freunde bzw. seine Freundin kümmerte.

So hätte es von Anfang an laufen sollen, zumindest wenn es nach ihm gegangen wäre.

Nun hatte er aber noch einige Pläne, in der nächsten Woche war wieder einmal ein Ausflug nach Hogseamde geplant zu dem er Tonks versprochen hatte, dass er sie und Ginny dort treffen würde.

Natürlich in Begleitung von Pansy, als er ihr das erzählte, hatte sie gelacht und zugestimmt.

Seine Freundin kam mit Ginny überraschend gut aus und auf Tonks schien sie neugierig zu sein.

Kurz hatte er Angst, dass sie das ganze Kippen würde, als er Andeutungen machte das Ginny und Tonks zusammen waren, aber das hatte sie abgewunken:

„Harry, wenn du in einer Kultur aufwächst in der 17-jährige Mädchen mit Männern um die 40 in eine politische Ehe getrieben werden, dann freust du dich für jeden der einen Partner findet…

Außerdem habe ich ein oder zwei Theorien das in unserem Jahrgang, der eine oder andere auch nicht ganz Hetero ist.“

Harry hatte das so stehen lassen und nicht nach ihren Theorien gefragt. Er würde die Personen wahrscheinlich kennen und wollte keine Bilder im Kopf haben, oder ständig an das denken, wenn er sie näher kannte und sich dann mit ihnen unterhielt.

Das nächste, was noch auf seiner Liste stand, war das Quidditchspiel Ende Februar. Es würde ihr zweites werden und ihr Gegner waren die Huffelpuffs.

Ginny hatte er so wie es ihre beiden Zeiten zuließen weiterhin geholfen und sie wurde immer besser.

Das sie die Huffelpuffs schlugen stand für ihn inzwischen außerfrage, außer der Schnatzfang würde sich sehr in die Länge ziehen und Ron würde einen sehr, sehr schlechten Tag haben.

Wobei er gerade nicht einmal das glaubte, seit er wieder mit Lavender zusammen war schien er im Quidditch zu Höchstformen aufzulaufen, weil er sie wohl unbedingt mit seinem können beeindrucken wollte.

Was die Psyche eines Menschen so alles bewerkstelligen kann, erstaunte ihn immer wieder.

Dumbledore zerknüllte den Brief von Gringotts und warf ihn mit einem wütenden Schnauben in das prasselnde Feuer seines Kamins.

Er hatte einige Gefallen eingefordert und ein paar Leute bestochen damit man ihm Informationen über die Verliese der beiden Blackschwestern zukommen ließ.

Um das ganze etwas zu beschleunigen hatte er Harry um die Erlaubnis gebeten diese Informationen einsehen zu können.

Wobei eigentlich hatte er Harry aufgetragen diese anzufordern und seine Kontakte in der Bank hatten diese statt an Harry an ihn geschickt.

So konnte er gleich einen Blick auf alles werfen und vielleicht gab es etwas das er nutzen konnte.

Ein völliger Fehlschlag wie er feststellen musste. Scheinbar hatte seine Marionette, die seine Trotzphase scheinbar endlich wieder verließ und auf seine Ratschläge hörte und seine Befehle wieder ausführte nur Einsicht in die Verliese der beiden Frauen, die sie vor ihrer Eheschließung eröffnet hatten.

Das Familienverlies der Malfoys und der Lestrange war für ihn nicht einsehbar und somit auch nicht für ihn.

Sowohl Bellatrix als auch Narzissa hatten in ihrer Jugend Schulverliese und diese niemals geschlossen, darum konnte Harry auch in diese Einblick verlangen.

Während Bellatrix ihres seit etwa 18 Jahren nicht mehr benutzt hatte, ruhte dort nur ein Goldbetrag, der von Jahr zu Jahr durch die kleinen Zinsen stieg.

Narzissa hingegen hatte seit einigen Jahren begonnen immer mal wieder kleine Goldbeträge in dieses Verlies einzuzahlen, da es noch auf den Namen der Familie Black lief vermutete Dumbledore eine Rückversicherung, falls man die Verliese der Malfoys sperrte.

Der Goldbetrag in diesem war um einiges größer, aber sonst waren diese Räume leer.

Somit hatte er Ressourcen verloren, um nutzloses Wissen zu erhalten und das machte ihn gerade wütend.

Diese Gefallen und Bestechungsmöglichkeiten hätte er besser für andere Dinge verwenden können.

Nun hieß es sich wieder der Jagd nach den Horcruxen zu widmen. Er hatte noch einige Mögliche Ideen, wo Tom diese versteckt hatte.

Einige Tage später erschienen an einem Abend zwei in schwarze Umhänge kleidete Männer auf einem Felsen über der rauen See.

Unter der Kapuze des einen lugten lange blonde Haare heraus und er blickte sich um. Er konnte eine große Felsenklippe sehen, während unter ihnen die See immer wieder gegen den Felsen schlug.

„Mein Lord, wo sind wir und was machen wir hier?“, fragte er mit einem unterwürfigen Ton in der Stimme.

Seit seinem Sturz in den reihen des dunklen Lords hatte er viel zu schlucken gehabt, aber da dieser ihn nun für eine Mission ausgewählt hatte, war er der Meinung das es für ihn wieder nach oben ging.

„Geduld Lucius, es wird sich alles fügen“, sprach Voldemort und blickte auf die Klippe in der Ferne wo der Eingang zu einer Höhle zu sehen war.

„Dorthin müssen wir“, fügte er hinzu und verschwand in einem Strom schwarzen Rauchs, der sich mit hoher Geschwindigkeit auf die Öffnung im Stein zubewegte.

Lucuis Malfoy beeilte sich, um seinem Lord sofort zu folgen, aber während der dunkle Lord sicher in der Öffnung landete und wieder festen Boden unter den Füßen spürte, hinderte den Todesser etwas in die Höhle hineinzufliegen.

Der Rauch löste sich plötzlich auf und er landete in der rauen See, die ihn Unterwasser drückte, bevor er sich unter größter Anstrengung wieder an die Oberfläche kämpfte.

Die See war rau an diesem späten Abend und er schaffte es sich an die Felswand zu retten, wobei ihn eine Welle gegen diese drückte.

Mit einer Hand hielt er sich an einem kleinen Vorsprung fest, während er mit der anderen Hand immer noch seinen Zauberstab hielt.

Diesen führte er zu seinem Mund und klemmte ihn sich zwischen die Zähne, um beide Hände frei zu haben, damit er hinauf klettern konnte.

Mühsam zog er sich aus dem Wasser und die etwa zwei Meter der Wand hinauf, bis er den Vorsprung erreichte, auf dem sein Lord gelandet war.

Dieser wartete am Eingang zur Höhle auf ihn und blickte auf den durchnässten Lucias hinab.

„Folge mir Lucius, wir haben hier Pläne.“

Der Blonde Aristokrat kniete keuchend am Boden, den Zauberstab wieder in seiner Hand, während er einen Moment brauchte, um sich zu sammeln.

So schnell es ihm möglich war, erhob er sich und folgte seinem Meister, während er sich selbst mit einem Zauber trocknete.

Sein Blick wanderte die Höhle hinauf und hinunter, alles sah hier drin aus, als ob seit Jahrzehnten niemand mehr hier gewesen war.

Schweigend gingen sie immer tiefer in die Höhle hinein, bis sie schließlich vor einer Felswand standen.

Voldemort trat vor und strich über die Wand, als ob er nach etwas suchte.

„Hier ist es Lucius, komm näher“, sprach er und trat zurück.

Lucius gehorchte und trat näher an die Wand, wie sein Lord streckte er seine Hand aus, um diese zu berühren, da er erwartete hindurchtreten zu können, aber er berührte nur festen Stein.

Als er gerade seine Hand zurücknehmen wollte, packte sein Lord seinen Arm und richtete seinen Zauberstab auf diesen.

Bevor Lucius Malfoy etwas sagen konnte, spürte er einen steckenden Schmerz als eine Wunde von seinem Handrücken bis zur Mitte seines Unterarms auftat.

Blut begann sofort zu fließen und er schrie vor Schmerzen.

Der Versuch seinen Arm aus dem Griff seines Meisters zu reißen, scheiterte kläglich, dieser führte seinen blutenden Arm nur wieder zu der Wand und verteilte Blut auf der Steinwand.

Diese löste sich nur wenige Sekunden später in nichts auf, woraufhin Voldemort ihn losließ.

Der Blonde fiel auf die Knie und jaulte vor Schmerzen, kaum das er befreit war begann er die Wunde mit seinem Zauberstab zu schließen.

„Komm endlich Lucius, wir sind noch nicht am Ziel unseres Ausflugs. Der Wegzoll mag bezahlt sein, aber er wird diesen Eingang nicht lange offenhalten.

Wenn du also nicht noch mehr von deinem Blut spenden möchtest, rate ich dir, dich aufzuraffen und mir zu folgen.“

Voldemort ging mit diesen Worten weiter und ein immer noch blutender Lucius Malfoy folgte ihm. Während er zwei Schritte hinter seinem Lord ging, wiederholte er einen Heilzauber immer wieder, um die Wunde zu schließen.

„Wo waren sie hier?“

„Warum waren sie hier?“

Diese Fragen gingen Lucius immer wieder durch den Kopf. Wenn sein Lord ihn hinrichten wollte, dann hätte er es vor dem engsten Kreis getan, oder zumindest so öffentlich in ihren Reihen wie möglich, um zu zeigen das Versagen nicht gebilligt wird.

Das hier hingegen, klang im ersten Moment wie eine Chance sich zu beweisen und wieder in der Gunst seines Lords aufzusteigen.

Nun aber hatte er das Gefühl, das sein Lord ihn an einen Ort brachte, um ihn dort für ein dunkles magisches Ritual zu opfern, oder aber ihm seine Kräfte zu entziehen.

Als er sah, wie der Gang einige Meter vor ihnen sein Ende fand hatte er es geschafft die Wunde zu schließen, was allerdings eine große Narbe zurückließ.

Er dankte Lady Magic das er sich in seiner späten Jungend dazu entschieden hatte einige Heilzauber zu lernen, bevor er sich den Reihen seines Meisters angeschlossen hatte.

Vor allem in seinen Anfangszeiten war er bei vielen Überfällen dabei gewesen, natürlich immer maskiert, aber wie sollte er mögliche Verletzungen einem Heiler im Sankt Mungo erklären, wenn er im Kampf gegen Auroren verletzt worden wäre?

Als sie das Ende des Gangs erreichen, befanden sie sich in einer großen Höhle, vor ihnen erstreckte sich ein See in dessen Mitte er eine Insel sehen konnte.

In der Mitte der Insel befand sich etwas das ein grünes Licht verströmte, das die Stimmung noch gespenstischer machte.

Sein Lord hatte sich in Bewegung gesetzt und ging um den Runden See herum. Dabei schwang er seinen Zauberstab und sprach leise Beschwörungen vor sich hin.

Das Oberhaupt der Malfoys folgte ihm, aber wagte nicht etwas zu sagen, um ihn zu stören.

Schließlich hatten sie den ganzen See einmal umrundet und begannen die zweite Runde nach etwa einem weiteren Viertel blieb Voldemort endlich stehen.

Seine Hand umfasste etwas unsichtbares in der Luft und er zog daran. Aus dem Nichts erschien eine Kette, die von seiner Hand in den See hineinführte.

Aus dem dunklen Wasser erschien ein Hölzernes Boot, welches der dunkle Lord an das Ufer des Sees zog.

Wieder richtete er seinen Zauberstab auf dieses, nach einigen Beschwörungen betrat er das Boot und wies Lucius Malfoy an ihm zu folgen.

Kaum war dieser in das Boot gestiegen setzte sich dieses langsam in Bewegung. Sie fuhren zu der Insel in der Mitte des Sees.

Das grünliche Schimmern, aus der Mitte der Insel wurde immer heller, je näher sie dieser kamen.

Lucius saß angespannt im hinteren Teil des Bootes, während sein Lord am Bug stand und seinen Blick auf Insel gerichtet hatte.

Er warf einen Blick über die Schulter zu seinem Untergeben. „Vorsicht Lucius, wenn du unachtsam bist, wirst du ihnen hier Gesellschaft leisten.“

Der Angesprochene sah auf. „Mein Lord, ich verstehe nicht…“

Der Blick des Blonden ging von seinem Meister zum Wasser des Sees, im Licht der grünen Lichtquelle sah er Bewegungen unter der Wasseroberfläche.

Was er erst für Fische hielt, entpupte sich bei steigender Beleuchtung als Leichen, die im Wasser des Sees schwammen.

Luciuas schrie auf und rückte vom Rand des Bootes Weg. In dem Moment ließ der dunkle Lord ein Amulett fallen, das in die dunklen tiefen des Sees hinabstieg und an einer der vorbeischwimmenden Leichen hängen blieb.

Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, er war vor einigen Tagen schon einmal hier gewesen, in dem Becken auf der Insel lag eine Fälschung, seines Horcruxes.

Nun versteckte er seinen wahren Horcrux im See voller Inferie. Das Medalion würde auf den Boden sinken und dort liegen bleiben, oder aber sich an einer der Leichen verfangen und sich bis in alle Ewigkeit in diesem See bewegen.

„Was hast du Lucius? Hast du dich niemals gefragt was aus den Überresten all jener geworden ist die ihr entführt habt? Oder aber mit meinen Anhängern, die versucht haben, mich zu hintergehen?

Sie sind alle hier! Eine Armee aus Inferie, beherbergt dieser See. Möchtest du ein Teil dieser Streitmacht sein, oder ihnen als Nahrung diesen?“

Lucius Herz schlug ihm bis zum Hals, während sein Blick von den im See schwimmenden Leichen zu seinem Meister wanderte.

Sofort fiel er so gut es ihm in dem Boot möglich war auf die Knie. „Bitte, eure Lordschaft. Ich schwöre das ich euch niemals wieder enttäuschen werde! Dieses ende verdiene ich nicht… bitte gebt mir noch eine Chance!“, flehte er.

Voldemort ließ sein dunkles lachen hören.

„Gedulde dich Lucius, du kannst mir immer noch nützlich sein… zumindest im Augenblick. Du bist heute nicht hier, um diese Armee zu verstärken.

Ein Ansporn, wenn du es so möchtest, du hast dich in den letzten Monaten bedeckt gehalten, du musst aktiver werden, zeige den anderen das du deinen Platz zurecht innehast.

Sonst wirst du hier bis in alle Ewigkeiten deine Runden drehen.“

„Natürlich mein LORD! Ich schwöre, ich werde alles tun, was ihr mir befehlt!“

Voldemort knurrte aber antwortete nicht da das Boot das Ufer der kleinen Insel erreichte.

Darum stieg er aus diesem und näherte sich dem Becken in der Mitte der Insel, von dem das grüne Leuchten kam.

Lucius folgte seinem Lord mit einem respektvollen Abstand. Dieser bleib vor den Kreisrunden Becken stehen und Lucius trat neben ihn.

Das Becken vor ihm, von dem das grüne Leuchten ausging erinnerte ihn an eine der Vogeltränkgen die er in seinem Garten aufgestellt hatte.

In diesem war eine dunkle Flüssigkeit, in der er gerade noch die Umrisse eines Gegenstandes erkennen konnte, der auf dem Grund des Beckens lag.

Der Blick des Blonden ruhte einen Moment auf dem Becken, bevor er über die kleine Insel und dem See wanderte. Niemand außer ihnen war hier und auch sonst schien es so, als ob es hier nichts gab.

Voldemort zog seinen Zauberstab und schwenkte ihn einige Male. Das Becken veränderte sich aber nicht.

„Mein Lord, was befindet sich in diesem Becken?“

Voldemort grinst seinen Diener an. „Das mein treuer Lucius ist ein Artefakt… ein Artefakt wie das Tagebuch, dass du törichterweise vor einigen Jahren verloren hast!“

Der Blonde Aristokrat zuckte zusammen. „bitte, eure Lordschaft, es waren ungünstige Zeiten. Das Ministerium führte verschärft Hausdurchsuchung durch, ich musste die Anzahl schwarzmagischen Artefakte in meinem Anwesen verringern.“

Voldemort lachte laut auf. „Und du entschiedest dich für den Gegenstand, den ich dir befahl aufzubewahren, statt einem der vielen anderen?“

Lucius nickte ängstlich. „Es tut mir leid mein Lord. Dieses Buch stellte mich vor ein Rätsel, auch meine Geschäftspartner… niemand konnte mir sagen, was es ist oder wozu es nützlich ist.

Allerdings waren wir uns alle einig das es voller dunkler Magie ist, es war ein Risiko und ich bereue den Tag als ich mich dagegen entschied es in Gringotts einzulagern, als wir noch die Macht hatten, dort alles frei ein- und auszulagern.“

Voldemort wandte sich sofort um als er das hörte. „Was war das?! Du hast dieses Buch untersuchen lassen?!“

Lucius erkannte in diesem Moment, das er sich gerade nur noch weiter in Schwierigkeiten gebracht hatte.

„Ja… aber niemand konnte mir sagen, was es war“, antwortete er zu seiner Verteidigung.

Der dunkle Lord schwang seinen Zauberstab und schleuderte Malfoy in das Boot zurück, bevor er selbst dieses bestieg.

Das kleine Boot setzte sich sofort in Bewegung, Lucius versuchte in dem Moment wieder auf die Beine zu kommen, aber die plötzliche Bewegung beförderte ihn wieder auf den Rücken.

Die Rückfahrt verlief schneller und war demnach kürzer.

„Wem hast du das Buch gezeigt Lucius?! Sprich, oder ich hole mir das Wissen aus deinem Kopf!“

„Borgin und Burkes“, antwortete er sofort.

Kaum hatte das Boot das andere Ufer erreicht stürzte Lucius Malfoy von Bord und machte sich auf den Weg zu dem Gang, durch den sie gekommen waren.

Unter dem Licht seines entzündeten Zauberstabes fand er sich kurz darauf in einer Sackgasse wieder. Hinter sich konnte er die schnellen Schritte seines Meisters hören.