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89 Doppeldate

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89 Doppeldate

Fröhlichen 1. Mai!

Ich hoffe ihr habt den April alle gut überstanden und nun viel spaß mit dem heutigen Kapitel.

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Nachdem Snape verschwunden war widmete sich Dumbledore endlich dem Denkarium und der Erinnerung, die er vor wenigen Minuten von Horace bekommen hatte.

Dieser hatte nachgegeben, Angst und Mitgefühl waren zwei sehr gute Druckmittel.

Das Voldemort persönlich jemanden getötet hatte der ihn noch als Tim Riddle kannte hatte ihm hierbei in die Hände gespielt.

Es war eine Tatsache das er, Dumbledore, versucht hatte mit Borgin über den jungen Tom zu reden, aber dieser hatte ihn abgewiesen.

Es war nur eine Vermutung das Tom ihn getötet hatte, weil er davon erfuhr, aber es reichte um Horace Angst um sein Leben zu machen.

Tom war einer seiner Lieblinge im Slugclub und durch diesen konnte er viele Einflussreiche Kontakte knüpfen.

Die Erwähnung, dass wenn Voldemort nicht bald aufgehalten wurde, er den Krieg bis in das Schloss Hogwarts bringen würde, war ein weiterer Sargnagel für den Widerstand seines alten Freundes.

Horace lagen seine Schüler am Herzen, nicht nur die seines Hauses, sondern auch viele aus anderen, dabei war ihm ihre Abstammung egal.

Der Gedanke das eine große Truppe Todesser, unterstützt mit magischen Kreaturen auf der Schwelle des Schlosses stehen würde konnte er nicht ignorieren.

Diese beiden Dinge hatten seinen Wiederstand zu gebrochen und ihn endlich dazu zu überreden die wahre Erinnerung herauszugeben.

Dumbledore füllte sie in sein Denkarium und tauchte in diese ein.

Er sah exakt die gleiche Erinnerung wie die, die ihm Harry gebracht hatte.

Das überraschte ihn nun doch. Er hatte erst gedachte das Tom wieder versuchen würde ihn zu täuschen, aber scheinbar war es wahr.

Das würde sich noch zu einem Vorteil für sie entwickeln, da war er sich sicher.

Harry ahnte in den nächsten Tagen nichts davon. Er war mit Unterricht, seinen Freunden und seiner Freundin beschäftigt.

Wohlgemerkt ging er dabei seinen ehemaligen Freunden aus dem Weg.

Wie er wusste klebten Ron und Lavender ständig aneinander, während Hermine von Cormack belästigt wurde.

Liebe war schon etwas interessantes. Das Ganze Haus mied Hermine, aber das hielt ihren Verehrer nicht davon ab sie immer wieder anzusprechen.

Blaise Zabini hatte bei einem Bibliotheksbesuch erwähnt das: „Wir sollten ihn mal auf Tränke und Zauber testen. Entweder wurde er unter einen Trank gestellt oder wurde verzaubert.

Meines Wissensnach macht Liebe nicht Geisteskrank.“

Tracy die neben ihm gesessen hatte kicherte bei seinen Worten und tätschelte seinen Arm.

„Das stimmt, oder aber Cormack will unbedingt zum Abschluss bei seinem ausgewählten Ziel kommen“, erklärte Tracy.

„Ich bin froh das ich keinen Kontakt mit ihm habe, währen wir im gleichen Team müsste ich ihn ständig ertragen.“

„Ich hätte mit dir gefühlt Harry, naja… solange du ihn von mir vorgehalten hättest“, warf Pansy ein und kicherte.

Am nächsten Wochenende war es dann endlich so weit. Harry begleitete Pansy und Ginny ins Dorf Hogsmeade. Dort wollten die drei sich mit Tonks treffen.

Die Aurorin hatte im Eberkopf ein Zimmer gemietet, wo sie Privatsphäre haben würden.

Die drei machten einen Umweg über den Honigtopf, wo sie sich mit einigen Süßigkeiten eindeckten, bevor sie den Eberkopf betraten.

Tonks wartete bereits im Schankraum auf sie und führte sie hinauf in eines der Zimmer.

Das Bett war unberührt, genau wie der leere Schrank.

Dafür gab es einen Tisch mit drei Stühlen, den Tonks vor das Bett geschoben hatte, damit sie vier Sitzplätze hatten.

Tonks hatte bereits im Vorfeld einige Flaschen Butterbier geordert und diese in der Mitte des Tisches aufgestellt.

Als sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, warf sich Ginny in die Arme der älteren und küsste sie auf die Lippen was Tonks schmunzeln ließ.

Sie zog die Rothaarige in eine Umarmung und sie verblieben so einige Momente, bevor sie sich lösten.

„Schön dich kennen zu lernen, mein Name ist Pansy Parkinson. Harry hat mich bestimmt schon einmal erwähnt“, sagte Pansy schließlich, während sie die beiden Mädchen anschaute.

„Ja… Mein Name ist Tonks…. Nur Tonks, oder Blacki. Es freut mich dich kennen zu lernen. Harry hat schon viel von dir erzählt.“

Pansy lächelte die ältere an und schüttelte ihr die Hand. „Oh ich hoffe nur gutes… Miss Black.“

Tonks nickte und die vier setzten sich. Harrys Blick wanderte über die drei Mädchen, mit denen er am Tisch saß. Es musste ein Erfolg werden, zumindest hoffte er es.

Tonks erkundigte sich über den Unterricht und gab Ginny einige Ratschläge. Die Rothaarige würde in diesem Jahr ihre ZAG´s schreiben.

Eine Tatsache die sie bei der Erwähnung sichtlich nervöser machte. Harry und Pansy erinnerten sich an ihre im letzten Jahr und gaben ihr auch einige Ratschläge.

„Und wenn du wirklich nicht mehr weiterweißt, dann frag uns doch einfach um Hilfe… in Geschichte der Zauberei kann ich dir zwar maximal beibringen wie man am gemütlichsten schläfst und in Verwandlung wie man mit hängen und würgen besteht aber sonst helfe ich dir gerne“, sagte Pansy und lächelte Ginny an.

Sowohl Ginny, als auch Harry und Tonks lachten über Pansy Worte die rot wurde und anfing in ihren nicht vorhanden Bart zu murmeln, bis Harry einen Arm um sie legte.

„Wir haben schon verstanden, was du sagen wolltest. In Verteidigung gegen die dunklen Künste helfe ich ihr schon und das auch gerne.

Sie ist eigentlich eine ganz gute Schülerin“, sagte Harry.

„Du bist auch ein guter Lehrer Harry, du hast Geduld und kannst wirklich gut erklären.

Aber ändern wir mal das Thema, wir haben frei und müssen uns nicht nur über die Schule unterhalten.“

„Da hat Ginny recht. Wie habt ihr den Weihnachten verbracht?“, antwortete Pansy.

„Mit der Familie und arbeiten, es war fast schon unnatürlich still. Jeden Tag erwartet einer meiner Vorgesetzten einen Großangriff von Todessern oder ähnlichem.

Abgesehen von dem Auftritt von Bellatrix Lestrange in der Winkelgasse gab es seit Weihnachten nichts Aufregendes.

Wir haben mehr mit Tagedieben oder diesen ominösen Händlern zu tun, als mit richtigen Todesser Überfällen.

Die kommen zwar auch noch vor, aber dann ist es meistens nur eine kleine Gruppe, die über die Stränge schlägt, weil sie feiern waren“, erzählte Tonks.

„Ich habe die Ferien in Hogwarts verbracht… leider. Eigentlich wollten Blacki und ich uns ein paar Mal treffen, aber da gab es ein Problem“, antwortete Ginny.

Fragend sahen Harry und Pansy sie an.

„Der Honigtopf hatte zwischen den Jahren geschlossen.“

Beide verstanden die Aussage und Tonks nickte. „Blöd gelaufen, aber ich freue mich das es heute geklappt hat.

Kommen wir nun aber zum wichtigsten:“

Tonks Lächeln wurde plötzlich dunkler und erinnerte ihn etwas an das von Bellatrix während ihres Unterrichts. Harry lief eine kalter Schauer über den Rücken, als er in die heute braunen Augen der Aurorin schaute, die dem langen schwarzen Haar der Blacks treu geblieben war.

„Wie ist es mit Harry zusammen zu sein? Ich will Details und noch wichtiger: Gryffindor und Slytherin? Das ist sehr selten, normalerweise kratzen sich die beiden Häuser die Augen aus und reisen sich nicht die Kleider von Körper.“

Pansy kicherte während Harry sich eine Antwort überlegte.

„Also Harry ist toll… und er denkt nicht nur mit seinem Schwanz. Was wirklich gut ist, denn sein Schwanz ist nicht gerade der klügste.“

Ginny prustete los vor Lachen genau wie Tonks, während Harry seine Freundin empört anschaute.

„Nur ein Scherz. Ja, er ist wirklich toll. Harry schreibt mir nichts vor, behandelt mich wie einen Menschen und nicht wie seinen Besitz und sogar meine Eltern mögen ihn.

Glaubt mir das war der größte Schock in den Ferien, nachdem er bei mir zu Besuch war.

Mit ihm kann ich immer lachen und er stört sich nicht daran, wenn ich hin und wieder einmal ein gehässiger Kommentar über jemanden abgebe… wenn diese Person nicht gerade zu seinen engsten Freunden gehört.

Was ich niemals tun würde… okay, fast niemals.

Die Rivalität unser Häuser nervt wirklich. Ich habe vor allem am Anfang einige böse Blicke und auch Gemurmel bzw. Gerüchte mitbekommen das ich unser Haus verraten hätte, oder aber mich verkauft hätte, aber das habe ich in den Griff bekommen.“

„Oh und wie bekommt man so etwas in Slytherin in den Griff?“, fragte Tonks interessiert. Sie war abgesehen von Sirius die einzige aus der Familie Black die nicht in Slytherin gelandet war.

„Durch Harrs Seelentier, das sich dazu entschlossen hat, mir als Halsschmuck zur Verfügung zu stehen und Personen wie Malfoy der mich dumm anmacht anzischt.

Eine geflügelte Giftschlange ist ein guter Meinungsverstärker.“

Ginny kicherte bei ihren Worten. „Harry hat mir erzählt das Malfoy vor der kleinen Trixi geflohen ist.“

„Okay okay, wir haben es alle verstanden. Aber so ungewöhnlich sind wir doch als Paar nicht. Außerdem ist Pansy sehr darauf bemüht sich mit meinen Freunden gut zu verstehen.

Ich meine, sie hat auch Hermine geholfen einen Verehrer zu finden.“

Tonks stoppte mitten in der Bewegung, als sie gerade einen Schluck nehmen wollte und blinzelte ihn drei Mal an.

„Sie hat jemanden für Hermine gefunden?“, fragte sie interessiert.

„Ja und es war gar nicht so schwer. Ich dachte schon ich müsste lernen ein Buch zum Leben zu erwecken“, warf Pansy ein und brachte alle zum Lachen.

„Cormac ist im siebten Jahr und ein ziemlicher Angeber, aber scheinbar mag er Hermine… oder aber er will einfach nur den Sack zu machen weil sie mit ihm ausgegangen ist um meinen Bruder eifersüchtig zu machen.“

„WARTE! Sie wollte das wirklich? Das war kein Gerücht!“, rief Pansy und war plötzlich auf den Beinen.

Ginny überlegte kurz. „Sie war einsam, weil weder Harry noch Ron Zeit mit ihr verbringen wollten. Scheinbar sind Bücher doch nicht alles, was man braucht.

Sie dachte, wenn sie sich an Cormac hängt, dann würde einer von den beiden auf sie zu kommen. Dann kam aber der Punktabzug… der Heuler und das Gerücht, was das ziemlich zerstört hat.

Ich hatte sogar kurz Mitleid mit ihr, ja sie ist nervig und… sie hat diesen verrückten Plan unterstützt, aber trotzdem. Sie steht gerade völlig ohne Freunde da.

Sogar in unserem Haus ist sie unbeliebt, weil man ihr den Punktabzug immer noch vorhält.

Harry ist ständig bei euch Slytherins, oder aber mit Parvati und oder mir zusammen.

Ron hingegen knutscht mit LavLav.“

Ginny tat so, als ob sie sich übergeben musste, beim letzten Satz.

„Ginny, ich bin mir sicher, dass diese Lavender nicht so schlimm ist wie du immer sagst“, warf Tonks ein.

„Tonks, als jemand der den beiden beim knutschen zusehen musste, kann ich dir sagen: Ja, es ist eine Qual.

Ich denke ständig das Ron versucht ihr Gesicht zu essen und bei seinem Essverhalten würde ich es ihm zutrauen.“

„Da hat Harry recht. Bei uns gibt es die Weasleydiät“, warf Pansy ein und trank einen Schluck.

„Was ist die Weasleydiät?“, fragte Ginny verwirrt.

Pansy wich ihrem Blick aus. „Oh… ja, das ist einfach man setzt sich bei den Mahlzeiten bewusst so hin, dass man deinen Bruder im Blick hat, wie er wie ein Schwein alles in seiner Nähe in sich hineinschaufelt.

Dabei vergeht dir der Appetit und zack, das eigene Gewicht sinkt dadurch, wenn man es einige Tage tut… natürlich nicht bei jedem Essen, sonst verhungert man noch.“

Ginny funkelte die Slytherin einen Moment an, bevor sie schnaubte. „Ich könnte jetzt beleidigt sein, aber Ron frisst meistens wirklich wie ein Tier“, maulte sie.

Pansy kicherte, während Tonks einen Arm um ihre Freundin legte. Diese schmiegte sich an Tonks.

„Können wir das Thema wechseln? Pansy erwähnte vorhin du hast bereits ihre Eltern kennengelernt?“, fragte Ginny.

Harry warf der Slytherin einen kurzen Blick zu, bevor er es bestätigte. „Also, ich kannte ihren Vater schon länger. Aber, ja. An Weihnachten war ich einen Tag bei ihnen.“

„Wow… früh“, merkte Tonks an.

„Sie haben uns am Bahnhof gesehen und deine Mum Ginny hat versucht mich zu überzeugen die Ferien im Fuchsbau zu verbringen… oder zumindest eine gewisse Zeit der Feiertage.

Tonks Familie hatte mich bereits für einen Tag eingeladen und ihr Vater hatte das mitgehört, also hat er sich dazu entschieden, mich einzuladen einen der Feiertage mit meiner Freundin zu verbringen.“

„Wofür ich ihm inzwischen Dankbar bin… auch wenn ich gestehen muss das ich mir die Tage davor sorgen gemacht habe, wie das Essen ausgehen sollte!

Ich bin ein Reinblut, meine Familie ist in vielen Dingen noch sehr Traditionell und Harry hier ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich dachte, was meine Eltern sich für gewünscht hätten.“

Die anderen am Tisch schwiegen einen Moment.

„Sollte das wie eine Beleidigung klingen?“, fragte Tonks schließlich.

Sofort schüttelte Pansy den Kopf. „NEIN! Merlin noch eins, ich meine: Reinblütig und aus Slytherin… oder aber Ravenclaw.

Außerdem ist meine Familie…“, Pansy unterbrach sich selbst mitten im Satz, als ihr Klar wurde das ihr fast herausgerutscht wäre.

Sie überlegte einen Moment, sich dem Blick der Aurorin vor ihr mehr als bewusst.

„Meine Familie war in diesem und letzten Krieg neutral und wenn herauskommt das ich und Harry zusammen sind könnte das als Zeichen dafür gesehen werden das meine Familie hinter Dumbledore und Harry steht.“

„Oh… daran hatte ich nie gedacht“, murmelte Ginny und auch Tonks nickte.

„Ich weiß nicht, ob das eine Aufheiterung für dich ist, aber so nahe oder so eng hinter Dumbledore steht Harry gar nicht mehr.“

Pansy schmunzelte bei diesen Worten. „Das will ich auch hoffen, er ist auch viel zu alt für ihn.“

Die drei anderen schwiegen verwirrt bis Tonks als erste verstand was Pansy angedeutet hatte.

„Merlin! Pfui, jetzt habe ich Bilder im Kopf!“

Die Schwarzhaarige kicherte vergnügt und küsste Harry auf die Wange, der ihr diese Andeutung sofort verzieh.

„Das ist etwas das ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünsche und oh, bevor die Frage aufkommt. Ihr Vater war einer der Heiler der sich um meine… Probleme in den letzten Ferien gekümmert hat.“

Die beiden andere blickten sich an. „Dann richte deinen Vater bitte unseren dank aus“, rief Ginny und Tonks konnte nur zustimmend nicken.

„Hä?“

„Was auch immer dein Vater mit ihm gemacht hat im Sommer war super. Harry hat sich ziemlich verändert im Sommer und das zum besseren.

Außerdem habe ich so viel mehr spaß mit ihm, oh und auch einen Privatlehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste“, erklärte Ginny.

„Da schließe ich mich an. Er ist freier und um einiges fröhlicher. Außerdem hat er meiner Mum einen großen Gefallen getan“, fügte Tonks hinzu.

„Bitte ihr beiden, ich werde hier noch rot, wenn ihr drei so über mich schwärmt.“

Pansy kicherte leise. „Ja, mein Vater ist ein begnadetet Geistheiler… Tonks, solltest du mal ein Problem haben nach einem Auftrag dann verlang nach ihm und berufe dich auf mich.

Ich würde mich schlecht fühlen, wenn die… Wie seid ihr jetzt genau zueinander verwandt?“

„Ich bin das Oberhaupt der Familie Black, um es kurz zu machen, aber ist das Okay, was du ihr da gerade angeboten hast?“

„Da hat er recht… ich würde mich…“

„Du gehörst zur Familie von meinem Freund und so lange er mich nicht betrügt oder aber verlässt habe ich kein Problem dir zu helfen oder mein Vater.“

„Okay… ich werde es im Hinterkopf behalten, auch wenn ich hoffe das ich es niemals brauchen werde.“

„Das hoffe ich auch“, warf Ginny ein.

Die anderen beiden stimmten zu.

Das Gespräch drehte sich dann noch einige Zeit weiter in alle Richtungen.

Harry erzählte von einigen der Trainingsstunden mit Ginny und das sie immer wieder recht unsanft auf dem Hintern gelandet war, aber inzwischen sehr gut wurde.

„WAS? Warum lädst du mich nicht ein? Da würde ich gerne einmal dabei sein!“

Harry und Ginny tauschten einen Blick und die Rothaarige nickte. „Okay Schatz, aber du wirst mit uns üben und nicht einfach nur zuschauen. Sonst wäre das unfair.“

Pansy zuckt mit den Schultern. „Kein Problem, ich freue mich. Sagt mir bescheid wann und wo.“

Ginny kicherte leise und Harry ahnt schon das Pansy das bereuen könnte, aber er wollte seiner Freundin die Überraschung nicht verderben. Sie hat den ZAG in diesem Fach um Haaresbreite verfehlt und Ginny hate nun fast zwei Jahre Unterricht bei ihm.

Dazu kamen als andere Lehrer Professor Lupin und der Moody Doppelgänger, der sogar ganz guten Unterricht gemacht hat.

Als es auf den späten Nachmittag zuging, verabschiedeten sich die Drei von Tonks und die Schwarzhaarige umarmte Ginny noch einmal besonders fest.

Sie wünschte ihr eine schöne Zeit und versprach ihr zu schreiben, wenn sie am Wochenende einen Tag frei hatte, damit sie sich noch einmal treffen konnten.

Harry und Pansy grinsten sich an und gingen dann mit dem Rotschopf zurück zum Schloss.

Diese war bester Laune und verabschiedete sich in der Eingangshalle von ihnen, um sich vor dem Abendessen noch einmal umzuziehen.

Harry und Pansy sahen ihr nach, während sie die Treppen hochlief.

„Und?“, fragte Harry.

„Es war weniger eine Katastrophe als ich dachte. Tonks ist nett, auch wenn ich mich einmal fast verplappert hätte über meinen Vater“, murmelte Pansy.

Harry gab ihr einen Kuss auf die Lippen.

„Sie weiß das ich bei Heilern war, aber nicht bei welchen. Ihr ist es auch egal denke ich, solange es mir gut geht.“

„Ein Glück, dann sehen wir uns beim Abendessen“, antwortete Pansy. Küsste ihn noch einmal und verschwand hinunter in die Kerker.

Harry sah ihr nach und machte sich dann auch auf den Weg hinauf in seinen Gemeinschaftsraum.