LNCrawler

09 Heilung

Zerstörung Von Innen — www.fanfiktion.de · All chapters

09 Heilung

Guten Morgen, raus aus den Federn, es ist Freitag! Nächste Woche ist der erste Advent und das bedeutet in alter Tradition erscheinen die Kapitel an den Adventssonntagen.

Ob ich an Weihnachten noch ein Extrakapitel hochlade, weiß ich noch nicht, das werde ich spontan erscheinen.

_________________________________________________________

Harry erwache am nächsten Tag erst um die Mittagszeit. Das weiche Bett war eine Wohltat für seinen geschundenen Körper. Diese Nacht hatte er auch ohne Toms Erinnerungen verbracht.

Er gähnte und streckte sich ausgiebig, bevor er sich auf den Weg nach unten in die Küche machte. Unterwegs bemerkte er einige Porträts, die am Vorabend noch nicht dagewesen waren.

Schließlich erreichte er die Küche. In der Eingangshalle war Mrs. Black hinter ihrem Vorhang verschwunden und wohl am schlafen.

Das verbuchte er als einen weiteren Vorteil, er wusste nämlich nicht, ob er die Kraft hatte die Vorhänge zu schließen. Sirius hatte sich immer sehr abgemüht und ob es dafür einen Zauber gab wusste er auch nicht.

Harry setzte sich und sofort erschien sein Frühstück vor ihm, zusammen mit dem alten Hauselfen.

„Kreacher hat die Anweisungen des Meisters ausgeführt. Alles ist wieder an dem Platz, der für es bestimmt war“, sagte der Elf. Zum ersten Mal schien dieser in Harrys Gegenwart wirklich einmal halbwegs fröhlich zu sein.

Ein kurzes Lächeln huschte über Harrys Lippen. „Gut, was ist mit den Besitztümern der anderen?“

„Ich habe sie in ihren Zimmern gelassen. Wenn der Meister wünscht, kann ich sie entsorgen.“

Harry überlegte einen Augenblick, bevor er den Kopf schüttelte.

„Nein Kreacher, das wird erstmal nicht nötig sein. Ich werde mich selbst darum kümmern. Sei doch so gut und kaufe uns Vorräte für die nächsten Tage oder Wochen ein.

Du weißt selbst, was du zum Kochen brauchst oder aber um das Haus zu reinigen. Wie ist es mit dem Bezahlen?“

Der Elf sah zu Harry auf. „Lady Black hat mir den Zugriff auf das Verlies der Blacks zugesichert. Ich kann alles kaufen, was sie wünschen.“

„Gut, dann fülle unsere Vorräte auf und alles, was dir sonst als brauchbar erscheint. Das Anwesen soll bewohnbar sein.

Wenn du Hilfe brauchst sag es, ich denke ich kann einen weiteren Elfen zu deiner Unterstützung her holen.“

Kreacher schnaubte. „Ich kümmere mich seit Jahrzenten um dieses Haus, ich werde es bis zu meinem Ende alleine betreuen.“

„Gut, es sollte nur ein Angebot sein. Wenn du unsere Einkäufe tätigst, bedenke bitte das du auch etwas für Gäste kaufst. Wir werden in den nächsten Tagen besuch bekommen, der auch über einige Tage bleiben könnte,

Der Hauself knurrte für einen Moment.

„Beruhige dich, es ist niemand der früheren Hausbesetzer, wie du sie nenne würdest. Es geh um meinen Gesundheitszustand. Einige Heiler werden hier vorbeischauen um sich um mich zu kümmern.

Gibt ihnen bitte alles, was sie wollen und brauchen… Oh und es wäre gut, wenn mindestens zwei der Gästezimmer bewohnbar sind, falls sie länger bleiben.“

„Wie sie wünschen.“

„Lass mich aber zuerst die zurückgelassenen Gegenstände betrachten. Es gibt einige unter den früheren Bewohner, denen ich Dinge zurückgeben möchte.“

Kracher nickte und verschwand mit einem Knall.

Harry machte sich danach auf den Weg zu den Zimmern und durchsuchte sie.

Neben den Zauberstäben von Hermine, Ron, Ginny und einem weiteren den er nicht zuordnen konnte fand er nur Wäsche und einige Bücher.

Den Zauberstab von Ginny nahm er sich und warf die Anden zusammen mit der Wäsche auf einen Haufen.

„Kracher, das kannst du entsorgen“, befahl er. Einige Augenblicke später verschwand der Haufen, der vor ihm lag.

Danach machte er sich noch einmal auf den Weg in die Winkelgasse. Um nicht direkt erkannt zu werden zog er sich eine seiner Neuen Jacken an und zog sich die Kapuze so weit wie möglich ins Gesicht.

Sein erstes Ziel war die Eulenpost. Dort schickte er Ginnys Zauberstab zusammen mit einem Brief an Tonks.

Er vertraute der Aurorin, da sie als eine der wenigen ehrlich zu ihm gewesen war und sich für ihn einzusetzen schien.

Danach musste er noch einmal zu Gringotts. Die Kobolde hatten ihm bei seinem letzten Besuch etwas gesagt das ihm keine Ruhe ließ.

Der Diensthabende Kobold konnte ihm, nachdem er 45 Minuten gewartet hatte, helfen.

Es lag wirklich eine Postsperre auf ihm. Diese konnte er für eine Kleien Gebühr entfernen lassen und zeitglich ließ er sich ein magisches Postfach einrichten.

Alle Briefe an ihn würden in dieses Fach umgeleitet und bevor sie an ihn gingen auf Zauber überprüft.

Etwas praktisches da Harry vermutete das es immer noch Leute gab, die ein Problem mit ihm hatten, oder aber versuchen würden ihn durch einen verzauberten Brief zu fangen.

Als letzte holte er einen Teil seiner neuen Sachen bei Madam Malkin ab und ging dann wieder zurück in den Grimmauldplatz.

Den Rest des Tages verbrachte Harry damit das Haus weiter zu erkunden, es war erstaunlich wie schnell dieses gesäubert worden war.

Der Hauself verstand sein Handwerk. Warum Molly sie im letzten Jahr alles mit der Hand putzen ließ, verstand er nicht, wenn es mit Magie scheinbar nur einen Tag gedauert hätte.

Als er sich am Abend ins Bett legte, wusste er was er nun tun würde. Sollte Dumbledore und sein Orden doch sehen, wie sie gegen Tom zurechtkamen, er würde sich raushalten und das letzte, was er tun würde, wäre für sie zu sterben.

Tom erschien, nachdem Harry nach ihm gerufen hatte.

„Du hast deine Entscheidung getroffen?“, fragte der ältere Mann, während sie nebeneinander durch das Schloss gingen.

„Ja, ich nehme dein Angebot eines Waffenstillstandes an. Ich habe gehört, wie meine sogenannten Freunde hinter meinem Rücken über mich reden und was wohl wirklich Dumbledores Pläne sind.“

„Gut… ich stehe zu meinem Wort Harry Potter.“

„Das hoffe ich doch. Was die Heilung von mir angeht, mein Haus steht unter einem Fideliuszauber.“

„Das ist nichts das ich nicht lösen kann. Das Anwesen der Blacks hat einen Kamin, also bist du über diesen erreichbar.

Schreibe morgen einen Brief mit der Adresse deines Hauses und schicke ihn an Parkinson. Ich werde ihn morgenfrüh darüber unterrichten und dann am Abend bei dir sein.

Sie werden ihre Aufgabe erfüllen… zeitglich solltest du wissen das ich heute meine Anhänger darüber informiert habe das sie dir kein Haar krümmen sollen.

Natürlich ohne es offen zu legen welches Geschäft wir miteinander haben.“

„Das klingt sehr gut. Wird die Eilte ihn auch rechtzeitig erreichen?“

„Das Haus der Familie ist so weit ich weiß nicht weit von London entfernt bis zum Mittag sollte er den Brief haben und wenn er ihn bei der Arbeit bekommt, dann sogar noch früher.

Darüber brauchst du dir aber keine Gedanken zu machen. Worüber du dir Gedanken machen solltest, ist das ich beschlossen habe dir jemanden an die Seite zu stellen der ein Auge auf dich hat und dich ausbildet.“

„Wie bitte? Ich brauche keinen Babysitter!“

„Das habe ich mir schon gedacht, aber es wird sich für dich lohnen. Du solltest dringend besser ausgebildet werden und auch wenn du dich nicht auf meine Seite schlägst, wird Dumbledore versuchen dich wieder zu manipulieren.

Darum solltest du einige Dinge lernen, angefangen von Zaubern um dich zu verteidigen und Legelimentik.“

Harry schnaubte und dachte an die Stunden mit Snape.

„Keine Angst, ich habe nicht vor dir Snape zu schicken.“

„Na hoffentlich.“

Die Lippen von Voldemort umspielte ein kurzes Lächeln.

Am nächsten Morgen führte Harry den Plan seines ehemaligen Erzfeindes aus. Er schrieb einen Brief an Mr. Parkinson und erklärte in wenigen Worten, was Tom ihm gesagt hatte.

Dabei fragte er sich aber, wen der dunkle Lord bei ihm abladen würde? Er hatte zwar gesagt das es nicht Snape wäre, aber es graute Harry davor einige Wochen mit einem der Malfoys zu verbringen.

Der Tag verging und schließlich erschienen in seinem Salon die beiden Heiler zusammen mit ihrem Lord, gefolgt von einer schwarzhaarigen Frau die Harry nur zu gut kannte.

„Was soll das?“, fragte er und zog seinen Zauberstab.

„Bellatrix wird sich um deine Ausbildung kümmern Potter. Es gibt nicht viele Personen, denen ich das überlassen kann und sie ist die Beste von ihnen.

Vor allem da du dich bei ihr nicht sträuben wirst auch schwarze Magie einzusetzen oder aber in einem Duell aufs Ganze zu gehen.“

Voldemort lächelte kurz, während Harry die Frau betrachtete. Er hatte versucht sie mit einem Cruziatusfluch zu foltern, aber es war missglückt.

Warum dies passiert war, wusste er nicht. Sie hatte ihm seinen Paten vor seinen Augen genommen und er konnte sie trotzdem nicht mit dem Zauber foltern.

Etwas an der Frau schien sich aber verändert zu haben. Sie wirkte in der Haltung geknickter als früher und auch hatte sie einige Augenringe. Sie ließ den Blick durch den Raum wandern und man sah ihr die Verwunderung an.

Mit einem Plopp er schien Kreacher bei ihnen. „Kreacher ist erfreut Lady Bellatrix wieder im Haus ihrer Ahnen begrüßen zu dürfen.“

„Danke Kreacher, ich werde auf Anweisung des Meisters einige Zeit hierbleiben, bereite mit bitte mein altes Zimmer vor und lass die Porträts von Phineas Black verschwinden.“

Der Elf nickte. „Die Porträts sind bereits entfernt worden“, sagte er noch bevor er verschwand.

„Ich denke ich habe da ein Wort mitzureden“, meldete sich Harry zu Wort.

„Ich erkläre es dir Potter, aber zuerst einmal sollten wir uns um deine Leiden kümmern. Parkinson, Zabini ihr habt alles vorbereitet?“

„Ja My Lord“, antworteten beide wie aus einem Munde.

„Mr. Potter haben sie einen Raum, den sie für die Behandlung bevorzugen würden? Am besten einen mit einem Bett.“

„Mein Schlafzimmer“, antwortete er und führte die beiden die Stufen hoch.

Als er die Stufen hochging, sah er nochmal zurück wie Bellatrix vor dem Porträt von Walpurger Black stehen blieb und die Vorhänge davor musterte.

Sie hatte kein Wahnsinniges Lächeln auf den Lippen und auch lachte sie nicht ständig wie eine verrückte. Sie wirkte, als ob sie kurz davor war gebrochen zu sein.

„Was ist mit ihr passiert?“, fragte sich Harry, während er die beiden in den Raum führte.

„Legen sie sich hin. Machen sie es sich bequem. Die Behandlung wird einige Stunden dauern und um sie noch einmal daran zu erinnern es war ihr eigener Wunsch.

Sie werden die Schmerzen ertragen müssen“, belehrte ihn Mr. Zabini.

„Ich erinnere mich“, antwortete Harry.

Voldemort war ihnen gefolgt, von Bellatrix fehlte jede Spur, etwas wofür er dankbar war.

„Heilt alles an ihm, auch die Augen, wenn es möglich ist. Was die Magie in seiner Narbe angeht, so könnt ihr diese ignorieren.“

„Was das angeht, ich habe versucht herauszufinden um was für eine Art von Zauber es sich handelte, aber konnte nichts finden.

Wissen sie was…“

„Es ist nicht wichtig Parkinson, macht eure Arbeit, oder ich hole jemand anderen der es erledigt.“

Die Stimme des dunklen Lords war kalt und die beiden Männer zuckten zusammen, bevor sie nickten.

„Was genau hat es mit der nun auf sich?“, fragte Harry Tom.

„Das erkläre ich dir unter vier Augen“, damit wandte sich der dunkle Lord um und verließ den Raum.

Die beiden Männer waren unterdessen dabei einen Tisch herbeizuzaubern und diesen mit Phiolen zu bestücken.

Harry beobachtete die beiden dabei und hoffte das er diese Flaschen nicht alle trinken musste.

Die beiden blickten sich kurz an bevor Mr. Parkinson seinem Kollegen den Vortritt ließ.

„Sicher? Ich weiß das du nicht so lange bleiben wolltest.“

„Es ist besser du beginnst, wenn er schläft oder ohnmächtig wird ist meine Arbeit leichter, auch wenn ich so früh wie möglich hier verschwinden möchte.“

„Haben sie noch etwas vor?“, fragte Harry.

Der Mann bis sich kurz auf die Lippe. „Meine Tochter hat morgen Geburtstag… wegen meiner Arbeit im Gammot und als Geistheiler bin ich oft unterwegs und dazu kommt nun noch die Arbeit für unseren Lord.

Das ist aber nicht ihr Problem, wir werden uns um sie kümmern, so gut es uns möglich ist. Dafür haben wir immerhin einen Eid als Heiler geleistet.“

Kurz fühlte Harry sich schlecht. Er wollte das man ihn von seinen Verletzungen und anderen Behinderungen befreite, aber nicht, wenn darunter jemand leitete.

„Wir können ihren Teil verschieben“, bot er an.

Der Mann musterte in einen Moment und schüttelte dann den Kopf. „Es ist sehr nett das sie mir das anbieten, aber sie werden nach der Behandlung meines Kollegen schlafen oder aber ohnmächtig sein, weil sie den Schmerzen nicht standhalten können.

In diesem Zustand kann ich besser arbeiten. Pan… meine Tochter weiß um meine Arbeit und das ich oft zu schweren Fällen gerufen werden.

Wenn ich morgen ausschlafe, wird sie es verstehen.“

„Gut, wenn sie das sagen, dann glaube ich es ihnen… ich… nun ich hatte nicht viel mit Pansy zutun, aber ich wollte ihr nicht ihren Geburtstag ruinieren, nur weil sie sich ihrem Lord nicht wiedersetzen können“, antwortete Harry.

Der Mann schenkte ihm ein lächeln. „Das ist sehr nett von ihnen aber machen sie sich darum keine Sorgen.

Pansy weiß um meine Arbeit und wird es verstehen. Wenn ich den ganzen Tag nicht anwesend sein würde, wäre sie mehr verletzt. Gegen drei Stunden mehr schlaf wird sie nichts sagen.“

„Das freut mich… dann lassen sie uns anfangen.“

Die beiden Männer blickten von Harry zueinander und grinsten dann.

„Diese Motivation werden sie noch bereuen“, sagte Mr. Zabini.

„Da hat mein Kollege recht“, antwortete Mr. Parkinson und nahm sich die erste Phiole vom Tisch.

„Soll ich die trinken?“, fragte Harry und steckte die Hand aus, aber griff ins Leere.

„Nein, wir… oder viel mehr ich werde den Inhalt der Phiole mittels eines Zaubers in ihren Magen befördern.

Dort kann der Trank dann gleich seine Wirkung entfalten und es erspart uns die Unannehmlichkeiten ihnen die Mixturen einzulösen“, erklärte Pansys Vater.

Harry bekam ein ungutes Gefühl als der Mann das sagte.

„Sehen sie es von der guten Seite, sie werden die Tränke nicht schmecken müssen“, warf Mr. Zabini ein und Harry nickte schließlich.

Dieser richtete nun seinen Zauberstab auf Harrys rechten Arm und begann damit etwas zu murmeln. Mr. Parkinson hingegen behielt die Phiole in der Hand und seinen Zauberstab auf diese gerichtet.

Harry versuchte sich so gut wie möglich zu entspannen auch, wen er die beiden Männer im Blick behielt.

Langsam breitete sich ein warmes Gefühl in seinem Arm aus, das immer stärker würde. Es entspannte ihn und gerade, als sich ein Grinsen auf seine Lippen schwang, hörte er knacken und er schrie vor Schmerzen.

Ein stechender Schmerz jagte durch den Arm der sich gerade noch so warm und entspannt angefühlt hatte. Ein weiteres Knacken ertönte, gefolgt von einem brennenden Schmerz.

Harry wand sich auf dem Bett umher.

„Halten sie still, sonst kann ich nicht arbeiten“, ermahnte ihn sein Heiler.

Harry stiegen die Tränen in die Augen vor Schmerzen und er hielt sich seinen Arm.

Kalter schweiß lief ihm über den Körper und er versuchte sich von dem Mann weg zu drehen, der seinen Zauberstab ihn gerichtet hatte.

Zu Harrys Leidwesen hielt Mr. Parkison ihn fest.

Das Gefühl der wohligen wärme, dass er bis vor einigen Augenblicken noch in seinem Arm gespürt hatte, wurde nun zu einem brennen, das immer stärker wurde.

Inzwischen schrie und verkrampfte Harry sich vor Schmerzen, währen er von den Händen seines Geistheilers leicht festhalten wurde.

Schließlich ließ Mr. Zabini seinen Zauberstab sinken und die wärme in Harrys Arm begann langsam nachzulassen.

Die Schmerzen blieben aber und wurden sogar noch stärker.

„Gut, Ihr Arm wäre damit geheilt, kommen wir nun zu den Beinen“, hörte Harry seinen Heiler sagen.

„Wollen sie mich töten?“, schrie Harry.

„Ihnen wurde die Wahl gelassen. Stück für Stück, oder alles auf einmal. Seinen sie froh, dass ihr Kern sehr stark ist, wenn es um die Heilung geht.

Sonst hätte es länger gedauert, oder es würde noch länger dauern.“

„Aber … warum knacken meine Knochen… solche Schmerzen hatte ich bei der Behandlung in Hogwarts nie“, klagte er.

„Das kann ich ihnen gerne Beantworten. Ich kuriere gerade keinen frischen Bruch, oder ähnliches. Sie haben schlechtverheilte Brüche, und oder Spuren von Misshandlungen oder aber anderen Verletzungen.

Einen frischen Bruch zu heilen ist einfacher als einen, welcher schon schlecht verheilt ist, ohne dass er richtig behandelt wurde.

Das bedeutet das ich ihnen jede Wunde die schlecht verheilt ist wieder öffne, oder aber jeden Knochen erneut in Mitleidenschaft ziehe, bevor ich ihn heile.“

„Aber… sie können doch nicht…“, stammelte er.

„Immer mit der ruhe, wir machen nun weiter.“

Harry wollte gerade protestieren, als er sah, wie Mr. Parkinson neben ihm seinen Zauberstab bewegte und sich die Phiole in seiner Hand leerte.

Daraufhin ließen die Schmerzen etwas nach.

Seine beiden Heiler gaben Harry einen Moment, um sich zu sammeln bevor Mr. Zabini wieder seinen Zauberstab auf Harry richtete.

„Ich mache dann weiter, versuchen sie es zu ertragen und bedenken sie, dass sie es wollten.“

Harry verkniff sich den Kommentar und biss die Zähne zusammen.

Die Behandlung seiner Beine dauerte, da Mr. Zabini nach jedem Bein ihm eine Pause gönnte.

Mr. Parkinson verabreichte ihm auch weiter einige Tränke. Diese halfen gegen die Schmerzen, aber sie waren trotzdem kaum auszuhalten.

Harry hatte das Gefühl, das er kurzzeitig auch das Bewusstsein verloren hatte.

Nachdem seine Beine wiederhegestellt waren und Harry sich von der Behandlung von diesen erholt hatte, richtete Mr. Zabini den Zauberstab auf Harrys Oberkörper.

„Nun gut Mr. Potter, das ist der letzte Part meiner Arbeit, aber ich warne sie gleich, das könnte etwas schmerzhaft sein.“

Harry schnaubte abfällig. „Und was war das bis jetzt?“

„Unangenehm, dass was nun folgt, werden sie als wirklich schmerzhaft empfinden.“

Harry stöhnte laut auf.

Bevor er aber das Gespräch weiterführe konnte sah er eine Zauberstab Bewegung und schrie vor Schmerzen. Danach wurde alles um ihn herum Schwarz.

_________________________________________________________Zu viel des Guten? Ich denke nicht! Magie ist kein Wunder- Allheilmittel, sonst hätten Personen wie Moody noch immer beide Beine und Augen.

Der Gedankengang das Schlechtverheilte Wunden erst wieder neu geöffnet und dann ordentlich geheilt werden müssen erschien mir als logisch und nachvollziehbar.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und bis nächsten Sonntag.

LG Infernalsniper.