90 Sirius Bitte
90 Sirius Bitte
Während Harry und seine Freunde in Hogwarts waren ging das Leben in London und dem Rest von Großbritannien weiter.
Bellatrix Lestrange schritt durch den Grimmauldplatz auf der Suche nach ihrem Lieblingscousin. Sie wollte noch einmal mit ihm reden, bevor sie ging.
Sirius hatte einige Tage nach Harrys Abreise sein Problem überwunden.
Sehr zu Bellatrix Freude. Der Geruch war ihr mehr als zuwider gewesen. Allerdings musste sie sich eingestehen das die Zauberstabmacherin wusste was sie getan hate.
Sirius war es immerhin eine lehre gewesen, sich bei Frauen wie Madam Melloma sich nur auf seinen Charm zu verlassen.
Oder zumindest es erst wieder zu versuchen, wenn er in einer besseren Verfassung war.
Die letzten Untersuchungen der Heiler waren ohne nennenswerte Ergebnisse gewesen und er hatte bis jetzt auch keine Probleme gehabt, aber trotzdem wollte sie sie sich noch einmal um seinen Zustand erkunden, vor allem da er sich in den letzten Wochen mehr bewegte als früher.
Sirius lag im Salon auf dem Sofa und starrte an die Decke und wandte seinen Blick erst von der Decke ab als Bellatrix genau neben ihm stand.
„Da bist du ja, hast du mich nicht gehört?“, fragte sie.
„Nein…“, antwortete er.
Die dunkelste Hexe des Landes ließ sich im Sessel neben ihrem Cousin nieder. „Was ist los? Du warst die letzten Tage schon sehr komisch, aber heute bist du völlig neben der Spur.
Soll ich einen deiner Heiler hierherrufen?“
Sirius schüttelte den Kopf. „Nein, es hat nichts damit zu tun. Ich bin so fit wie schon lange nicht mehr.“
Bellatrix behielt ihren Blick auf Sirius und richtete ihre Robe. Sie musste in kürze los, da es eine Versammlung des dunklen Ordens gab und sie würde noch länger bleiben müssen, da sie ja zum innersten Kreis gehörte.
„Sirius, ich bin in Eile. Erzähle mir was los ist oder lass es.“
Ihr Cousin stöhnte leise. Er war in den letzten Tagen immer wieder unterwegs gewesen. Sowohl mit Bellatrix als auch ohne sie.
Die Jahreszeit kam ihnen zugute. Niemand schaute sie schief an, wenn sie lange Kapuzenmäntel trugen, und sich die Kapuzen in die Gesichter zogen, während sie durch London gingen.
Ein oder zwei Glamour Zauber sorgten auch dafür, dass sie auch von möglichen Hexen und Zauberern, die durch den Muggelteil von London liefen, nicht erkannt wurden.
Sirius brauchte diese im London der Muggel nicht einmal, da er auch bei ihnen als tot galt.
Am späten Abend verwandelte er sich in seine Animagusgestallt und streifte dann als Grim durch die späte Abendluft.
In dieser Form konnte er auch durch die Winkel- und Nocturngasse streifen ohne Aufmerksamkeit zu erregen.
Abgesehen von einem unschönen Zwischenfall mit einem Tierfänger in der Muggelwelt, denen er entkommen konnte, war ihm nichts zugestoßen.
Allersings hatte er in den letzten Tagen mehrfach Remus gesehen.
Dieser ging im Tropfenden Kessel ein und aus. Er schlief wohl auch dort.
Er hatte sich einmal bei seiner Cousine um Remus erkundigt. Dumbledore nutzte ihn weiterhin, um die Werwolfrudel in diesem Land zu beobachten und ihnen ins Gewissen zu reden damit sie sich nicht Voldemort anschlossen.
Er hatte dabei wohl nur so semiguten Erfolg. Bellatrix hatte ihm mitgeteilt das ca. 2/3 aller Werwolfrudel sich dem dunklen Lord angeschlossen hatten.
Damit brachte sich der letzte seiner Freunde immer wieder selbst in Gefahr. Das der dunkle Lord bereits darüber informiert war das Remus in Dumbledores Namen versuchte die Werwölfe davon abzuhalten sich ihm anzuschließen, war für jeden offensichtlich.
„Bellatrix, du musst mir einen Gefallen tun… oder vielleicht zwei.“
Die schwarzhaarige Hexe zog eine Augenbraue hoch. „Um was geht es?“
Sirius biss sich auf die Unterlippe, bevor er weitersprach:
„Ich möchte das du deinen Lord um etwas bittest… Meine Rückkehr habe ich Harry, dir und deinem Lord zu verdanken, aber ich habe ein Anliegen, das mir wichtig ist.“
Bellatrix schnalzte mit der Zunge. „Sirius, fass dich kurz, oh und füge gleich noch hinzu wie es dir geht. Probleme? Ist dir etwas aufgefallen, das sich an dir verändert hat?“
Er schüttelte den Kopf. „Nichts, weder körperlich, geistlich noch magisch…“
Bei diesen Worten rieb er sich den Hinterkopf.
Bellatrix hatte ihn in den letzten beiden Wochen einige Male getestet. Zumindest nannte sie es so. Das bedeutete sie hatten sich im Keller duelliert und dabei war er öfters als er wollte auf der Nase gelandet.
Zugegeben, er hatte ihr auch einige gute Treffer verpasst, nach denen sie einige Minuten brauchte, um sich zu erholen.
Schwer verletzt hatten sie sich aber nicht. Diese Duelle waren auch gut, um seine Kondition wieder aufzubauen, genau wie seine Abendlichen Runden in seiner Grimgestallt.
„Es geht um Remus Lupin. Der letzte lebende meiner Freunde.“
„Der Werwolf der Greyback die Arbeit erschwert?“, fragte sie auch wenn sie die Antwort schon kannte.
„Ja, er spielt mit seinem Leben, in dem er mit den Werwölfen redet. Wenn er eines der Rudel betritt das sich Greyback angeschlossen hat und er es nicht weiß, dann werden sie ihn angreifen, wenn sie hören das er für Dumbledore arbeitet.“
„Und ich soll nun unseren Lord davon überzeugen ihn nicht zu töten?“
Sirius schüttelte den Kopf.
„Nicht so ganz, ich will mit ihm reden. Er muss wissen das ich lebe. Er ist der letzte Freund, der mir geblieben ist und ich will ihn davon abbringen weiter nach Dumbledores Pfeife zu tanzen.
Wenn er aufhört, die Werwolfrudel auf Dumbledores Seite oder die Neutralität zu ziehen dann ist deinem Lord doch bestimmt geholfen, oder?“
Bellatrix legte den Kopf schief und musterte ihn.
„Es wäre einfacher und schneller ihn zu erledigen. Oh, das würde auch die Gefahr nehmen das er Dumbledore von deiner Rückkehr erzählt.“
Sirius wollte protestieren, aber zu seinem Leid musste er zugeben das seine Cousine recht hatte. Langsam ließ er seinen Kopf hängen, während Bellatrix sich aus dem Sessel erhob und zum Kamin trat.
Als sie das Flohpulver in den Kamin geworfen hatte, färbte sich das Feuer grün. Gerade als sie in die Flammen treten wollte, stoppte sie und blickte zu Sirius zurück.
„Ich werde es bereuen, aber… wenn ich die Möglichkeit habe, werde ich es ansprechen.“
Sirius blickte schlagartig auf und sah gerade noch, wie Bellatrix im Kamin verschwand. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab.
Er hätte niemals gedacht, dass er die Gesellschaft seiner Cousine so genießen würde. Auch wenn sie hin und wieder noch immer etwas verrückt wirkte, hatte sie ihm sehr geholfen.
Bellatrix erreichte das Treffen des dunklen Ordens und ließ sich auf dem Platz links neben dem Thron ihres Lords nieder.
Dieser betrat einige Minuten später den Raum und ließ sich begleitet von seiner großen Schlange Nagini auf seinem Thron nieder.
Voldemort ließ seinen Blick über alle Anwesenden wandern. Bellatrix zu seiner linken, Snape zu seiner rechten, neben Snape saß Lucius Malfoy, genau wie seine Frau.
Roockwood hatte sich inzwischen den Platz neben Bellatrix verdient. Greyback war auch wieder anwesend. Er hatte bei der letzten Versammlung gefehlt, scheinbar musste eines der Rudel mit Gewalt unterwerfen werden, was ihn Zeit und einiges an Blut gekostet hatte.
Zusammen mit Parkinson und Zabini war sein engster Kreis heute vollständig. Auch wenn der dunkle Lord plante in kürze einige Änderungen vorzunehmen.
Snapes Treue war mehr als nur fraglich und Malfoy war gesellschaftlich viel zu tief gefallen, um ihn noch immer in diesem Rang zu behalten.
Vor allem da er es für unter seiner Würde hielt Aufträge zu übernehmen, um sich Respekt zurückzuverdienen.
Wenn einer der anderen Anhänger beschloss sich seinen Kopf zu holen, um dadurch aufzusteigen war dies ein Schicksal, das er annehmen musste.
Das Treffen verlief sehr strukturiert. Die Aufträge, die er an seine Untergebenen verteilt hatte, verliefen so wie er es sich vorgestellt hatte.
Dazu kam das immer mehr Abteilungsleiter oder aber ganze Gruppen der Abteilungen im Zaubereiministerium unter seine Kontrolle fielen.
Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er das Ministerium durch seine Schattenregierung lenken konnte und so dieses Land unter seine Kontrolle fiel.
Greybacks Arbeit ging auch gut voran und die meisten Werwoflrudel hatten sich ihm angeschlossen oder waren unterworfen.
Dumbledores Köter hingegen entzog sich weiterhin seinen Anhängern, aber dies war nur noch eine Frage der Zeit.
Die Dementoren, sowie einige der Riesen hatten sich ihnen bereits angeschlossen. Vampire gab es nur noch vereinzelt in Britannien.
Die Mühe sie zu unterwerfen oder auf seine Seite zu ziehen machte er sich nicht. Neutralität war hier der Schlüssel.
Wenn er diesen Krieg erst einmal gewonnen hatte, würde diese Insel seine alten Gesetze und Regeln schnell abwählen, damit währen Vampire und Werwölfe in diesem Land willkommen und keine Menschen zweiter Klasse mehr.
Dadurch würden auch die Beziehungen zu Ländern wie Kanada und Transsilvanien steigen.
Die letzten magischen Wesen waren die Kobolde die Gringotts leiteten. Es gab alte Verträge die seit Jahrhunderten bestand hatten und auch wenn er dieses Land übernommen hatte, würde er diese nicht einfach brechen können.
Es war einfacher Gringotts zu ignorieren und gegebenenfalls einen oder zwei seiner Untergebenen in die Bank zu schicken, um den Kobolden zu versichern das sich an der Situation und den Verträgen nichts ändern wird.
Schließlich endete das Treffen und es blieben nur noch einige Personen aus seinem engsten Kreis zurück.
Neben Bellatrix, blieben die Lord Parkinson, Zabini, Roockwood und sein Giftmischer Severus Snape.
Als der letzte seiner Anhänger die Tür hinter sich geschlossen hatte, verriegelte sich diese magisch, damit sie nicht mehr von außen geöffnet werden konnte.
Abgesehen von Snape hatte er den anderen die Anweisung gegeben zu warten, damit sie das Projekt Sirius Black besprechen konnten.
„Snape, gibt es Neuigkeiten über Dumbledore und den Orden?“
„Nein mein Lord, leider kann ich auf Grund einiger Zauber und des Schwures nicht viel von der Arbeit des Ordens preisgeben.
Wenn sie die Frage erlauben, wüsste ich gerne, was es mit dem Angriff auf Borgin auf sich hat.
Der alte Ladenbesitzer war immer ein Unterstützer unserer Seite.“
Voldemort lehnte sich in seinem Stuhl zurück und dachte einige Momente nach.
„Borgin war ein Risiko, das ausgeschaltet werden musste. Nicht mehr und nicht weniger.“
Snape wartete auf eine genauere Erklärung, aber sie blieb aus.
„Warum haben sie es selbst getan? Jeder von uns hätte diese Aufgabe für sie übernommen.“
„Da muss ich ihm recht geben eure Lordschafft. Wir hätten es mit Freude übernommen“, warf Bellatrix sofort ein.
„Dem bin ich mir bewusst Bellatrix. Borgin besaß einige verfluchte und wertvolle Gegenstände, auf die ich einen Blick werfen musste.
Das ist alles, was ihr Wissen müsst. Sind damit deine Fragen beantwortet Snape?“
„Ja… danke“, antwortete er und erhob sich.
Mit einer respektvollen Verbeugung verschwand er aus dem Zimmer und ließ die Tür hinter sich zufallen.
„Bellatrix wie geht es unseren Patienten?“
„Ausgezeichnet eure Lordschafft. Er hat keine Beschwerden und seiner eigenen Aussage nach fühlte er sich schon seit Jahren nicht mehr so gut.“
„Bellatrix sagt die Wahrheit. Er hat auf jeden Test negativ reagiert und auch jede Untersuchung verlief negativ“, erklärte Zabini.
„Aus meiner Sicht auch nicht eure Lordschafft. Black ist vollkommen gesund“, fügte Parkinson hinzu.
„Ausgezeichnet, Roockwood du hast es gehört: Wir werden weitere Versuche durchführen, wie wir den Schleier nutzen können.“
Der angesprochene lächelte breit hinter seiner Maske.
„In unseren Reihen befinden sich einige Unsägliche, die nicht unter dem Imperiusfluch stehen. Sie werden dir unterstellt und ihr werden den Schleier weiter erforschen.
Da sie in der Abteilung arbeiten können sie Tagsüber auch einige Tests durchführen. Außerdem haben sie Zugriff auf die Archive des Ministeriums.“
„Danke mein Lord, ich verspreche das ich sie nicht enttäuschen werde“, antwortete Roockwood und machte eine Verbeugung.
„Das ist dann alles, wenn es zu Komplikationen kommt, erwarte ich umgehend informiert zu werden. Parkinson, Zabini die ersten Personen, die wir zurückholen, werdet ihr genauso sorgfältig untersuchen wie Black.
Das Gesetz wurde angenommen und somit müssen wissen wir sicher sein, dass die anderen auch ohne Probleme und Nebenwirkungen zurückkommen.“
Die beiden angesprochenen nickten zustimmend.
„Eure Lordschafft, ich hätte im Namen von Sirius noch ein Anliegen an euch“, sprach Bellatrix als die anderen sich bereits daran machten sich zu erheben.
„Und wonach gelüstet es unseren Gast?“, fragte Tom amüsiert.
„Er sah in den letzten Wochen häufiger einen seiner alten Freunde, den Werwolf Remus Lupin. Er bittet darum sich ihm zu zeigen und ihn ins Vertrauen ziehen zu dürfen.“
Voldemort schwieg und dachte über das Anliegen nach.
„Das ist der Werwolf der Greybacks Auftrag behindert, nicht wahr?“
„Ja, doch seine Loyalität zu Dumbledore ist fragwürdig. Wenn Sirius sich ihm zeigt, dann ist er überzeugt davon, dass er ihn dazu bringen kann Dumbledore abzuschwören und Greyback nicht weiter zu behindern.
Womöglich könnten wir auch einige weitere Informationen über den Orden erhalten.“
Der dunkle Lord hatte sich zurückgehlehnt und ging die Möglichkeiten im Kopf durch.
„Bellatrix, sag ihm er soll es versuchen… unter der Bedingung das du ein Auge auf sie beide hast. Wenn es nicht funktioniert, weißt du, was du zutun hast.“
Die schwarzhaarige verneigte sich tief. „Wie ihr befehlt mein Lord.“
Damit beendete der dunkle Lord das Treffen und die Todesser verließen den Raum, um über die Kamine zu ihren Häusern zurückzukehren.
Bellatrix landete im Grimmauldplatz wo sie Sirius bei einem späten Abendessen vorfand.
„Wie war das Treffen?“, fragte er kaum das sie sich ihm Gegenüber niedergelassen hatte.
„Informativ, du warst wieder einmal ein Teil davon, oder zumindest dein Gesundheitszustand“, antwortete sie und füllte ihren Teller mit dem Eintopf.
„Ich hoffe eure Heiler sind nicht zu sehr auf mein Leiden von Weihnachten eingegangen?“, murmelte er.
Wann immer an den Fluch der Zauberstabmacherin dachte, spürte er das jucken in seinem Schritt, fast konnte er den Eiter wieder riechen.
„Nein, das war deine eigene Dummheit und war keine Konsequenz oder Nebenwirkung deiner Rückkehr. Darum haben sie es nicht erwähnt.
Außerdem sind wir nur eine sehr kleine Gruppe, die von deiner Rückkehr wissen. Nicht einmal der gesamte engste Kreis wurde in dieses Projekt eingeweiht.“
Sirius nickte verstehend und war dankbar das sein letztes Leiden nicht an jeden Todesser weitergetratscht wurde.
„Snape gehört nicht zu diesem Kreis, oder?“, fragte er wie beiläufig.
„Zum engsten Kreis? Ja. Zu diesem Teil des engsten Kreises, nicht.
Unser Lord ist sich seiner Treue nicht mehr sicher, darum wird er nicht ins Vertrauen gezogen. Vielleicht ist er mein nächstes Ziel“, trällerte Bella den letzten Teil und ihr wahnsinniges Lächeln erschien wieder auf ihrem Gesicht.
Sirius entschloss sich nichts dazu zu sagen. Seine Einstellung zu Snape hatte sich seit ihrer Schulzeit nicht verändert. Er hatte dem Mann niemals getraut, schon während ihrer Schulzeit war dieser Kerl ihm unsympathisch.
Auch wusste Sirius darum, wie Snape Harry all die Jahre behandelt hatte. Er hatte Snape niemals etwas getan, aber der Mann entschied sich dafür ihn zu hassen und zu drangsalieren nur weil er James in ihm sah.
Die Schlacht im Ministerium, hätte verhindert werden können, wenn Snape Dumbledores befehlt befolgt hätte. Hätte er Harry richtig in Okklumentik unterrichtet, dann hätte die Schlacht im Ministerium verhindert werden können, oder zumindest hätten sie anders vorgehen können.
„Ist das alles, was du wissen möchtest?“, fragte Bellatrix und riss Sirius so aus seinen Gedanken.
Er schluckte seinen Bissen hinunter. „Ich wollte nicht gleich damit anfangen. Konntest du deinen Lord fragen?“
„Natürlich und wenn du dich an eine Vorgabe hältst, kannst du es versuchen. Ich hoffe du bist dir sehr sicher bei deinem Freund.“
Sirius nickte zustimmend. Remus war der letzte seiner Freunde, der noch am Leben war. Von Harry wusste er auch, dass dieser mit Dumbledores Plänen und seinem Vorgehen nicht einverstanden war.
„Was genau ist die Vorgabe?“
Bellatrix lächelte ihn breit an. „Ich soll ein Auge auf euch haben, während ihr das Gespräch führt. Wenn es nicht so läuft wie du denkst, dann werde ich ihn ausschalten.“
Sirius schluckte, das verhieß nichts Gutes. Er wusste das seine Cousine es tun würde, die Frage war gerade nur: „Konnte er alles daraufsetzen, das er sich in Remus nicht täuschte?“